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Hilfe für Rain Island

GeschichteAbenteuer / P6
09.04.2004
09.04.2004
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13.505
 
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09.04.2004 6.293
 
Hilfe für Rain Island ? Folge 1: Jagd auf einen Mörder



Ich hab eigentlich kein gutes Gefühl dabei. Im Grunde sollte ich doch für meine Prüfungen lernen, außerdem weiß ich nicht, ob etwas Gutes dabei rauskommt, wenn ich eine Fanfic über eine Serie schreibe, die noch nicht mal zu Ende ist. Aber ob sie ankommt oder nicht, das entscheidet sowieso ihr. Also spart bitte nicht mit Kommentaren. Die Rechte an "One piece" und den Figuren hat mir leider so ein Typ namens Eiichiro Oda weggeschnappt.



Zwei Tage lang hatte es auf diesem Teil der Grandline keinen urplötzlich auftretenden Sturm gegeben, was angesichts der chaotischen Umweltbedingungen weltrekordverdächtig war. Der letzte Kontakt mit einem anderen Schiff war auch schon eine Zeitlang her, deshalb war an Bord der kleinen Karavelle, die einsam zur nächsten Insel dümpelte, alles ruhig. Zu ruhig für ein Piratenschiff, dessen Crew vor nicht sehr langer Zeit die gefürchtete Baroque-Firma auseinandergenommen hatte. Und den unvorsichtigen Schiffen, die es wagten, den Kurs dieses Schiffes zu kreuzen, wurde dieser Mut, die beinharte Entschlossenheit und die brennende Kampfeslust vom Jolly Roger mit dem grausamen... Strohhut und der Gallionsfigur, einem furchterregenden... Schafskopf mitgeteilt.

Ähem... Nun, werfen wir einen Blick auf die Besatzungsmitglieder. Da wären zunächst einmal in der Kombüse ein blonder Junge in einer Smokinghose und einem eleganten blauen Hemd. Mit der unvermeidlichen Zigarette im Mundwinkel würzte er geschickt mit der einen Hand ein paar Fleischkeulen, während er mit der anderen einen Salatkopf wusch. Er war wie immer voll in seinem Element und das musste er auch sein ? immerhin war noch nie etwas von seinem Essen übriggeblieben, was allerdings hauptsächlich dem Käpt'n des Schiffes zu verdanken war. Der Junge verzog kurz die Lippen. Für den Käpt'n etwas schön anzurichten war vergebliche Liebesmüh ? der aß alles. Aber es gab ja nicht nur ihn und bei diesem Gedanken nahm sein Gesicht einen verklärten Ausdruck an...

Der Grund dafür saß eine Kabine weiter und zeichnete emsig an der Seekarte, die sie nun schon seit Tagen beschäftigte. Sie hatte so selten Zeit, um an ihr zu arbeiten, da musste sie schon jede freie Minute nutzen, die ihr dieser liebenswerte Chaotenhaufen da draußen auf Deck ließ. Das rothaarige Mädchen lächelte zufrieden. Auch diese Karte würde wieder ein Meisterstück werden. Wie alle, die sie bis jetzt gezeichnet hatte. Hier gab es zwar keinen, der diese Schönheit wirklich zu schätzen wusste, aber das war ihr ganz recht. Sie hatte viel zu lange für andere als sich selbst gezeichnet. Als sie ein zischendes Geräusch hörte, fuhr sie kurz zusammen, aber dann erkannte sie, dass es aus der Kabine unter ihr kam...

Das vielleicht absonderlichste Mitglied dieser Crew war gerade dabei, eine seltsame Mixtur zusammenzumischen. Es war nicht unbedingt ungefährlich, deshalb machte er so etwas nur an ausnehmend sonnigen Tagen, an denen die Navigatorin des Schiffs Unwetter-Entwarnung gegeben hatte. Aber nötig war die Arbeit auf jeden Fall. Es zischte kurz und der kleine Elch mit dem roten Zylinder auf dem Kopf hob die Pfote vor die Schnauze, bis sich der Dampf verzogen hatte. Dann nahm er die runde, gelbe Pille aus der Schüssel, die sich aus der Mixtur gebildet hatte. Sehr schön, ein weiterer Rumbleball war fertig. Wer wusste schon, wann er ihn brauchen würde? Er war ja nicht wie der Käpt'n oder der Schiffskoch, deren Waffe ihre Körper waren, der Rumbleball gehörte zu seinem Kampfstil wie die drei Schwerter zu...

Der grünhaarige Junge schlief. Das war nun weiß Gott keine Besonderheit, wenn er nicht gerade trainierte, dann aß oder schlief er an Bord des Schiffs, mehr nicht. Momentan gab es ja auch nichts, was ihn dabei gestört hätte, was eine absolute Ausnahmesituation an Bord dieses Schiffes war. Sein Schnarchen war das einzige, was diese Ruhe störte. Seine Gefühle über den Traum konnte man seinem Gesicht nicht ablesen ? wie auch im Wachzustand meist nicht ? aber angenehm war die Erinnerung an das riesige schwarze Schwert, welches durch seinen Brustkorb glitt, nicht. Kurz flatterten die Lider des Jungen und seine Hand legte sich instinktiv um den Griff des Yubashili, eins seiner drei Schwerter. Ein Geräusch holte ihn aus dem Alptraum wieder zurück und sein Griff verstärkte sich. Schnell sah er sich um. Ach, sie. Nein, sie hatte ihn bestimmt nicht aufgeweckt...

Die schwarzhaarige junge Frau war so sehr in ihr Buch versunken, dass sie das Schnarchen des Schwertkämpfers gar nicht hörte. Wie in den meisten Fällen saß sie in ihrem Lehnstuhl an Deck und las ? oder eher verschlang - Bücher über antike Kulturen, geheimnisvolle Phänomene und erstaunliche Entdeckungen. Von allem gab es auf der Grandline genug, der Lesestoff würde ihr wohl kaum ausgehen. Nichts konnte ihre Zielstrebigkeit, mit der sie Hinweise in den Büchern suchte, behindern, darin war sie genauso wie alle anderen an Bord: Jeder verfolgte seinen Traum mit unerschütterlichem Eifer. Obwohl sie es kaum zeigte, genoss sie es, von Leuten umgeben zu sein, die genauso fest an Unmögliches glaubten wie sie, gleichwohl sie sich oft wie Kleinkinder benahmen. Allerdings hatte sie früher kaum etwas zu lachen gehabt... auch das zog sie zu dieser sonderbaren Gruppe hin. Als sie ein Geräusch hörte, sah sie irritiert zum Ausguck hoch...

Dieser justierte gerade seine Schutzbrille, die zugleich als Fernglas wirkte. Seine glorreiche Aufgabe war es nun mal, hier nach unentdeckten Eilanden Ausschau zu halten, die er und die anderen dann heldenmütig erkunden würden. Er, der unerschrockenste Freibeuter, den die Grandline je gesehen hatte, würde allen Gefahren, die diese ihnen entgegenwarf, trotzen. Die Lippen des Jungen verzogen sich zu einem vollen Grinsen. Er stemmte die Arme in die Seiten, während er in Gedanken Monster besiegte und ganze Dörfer errettete. Plötzlich hörte er ein kratzendes Geräusch hinter sich. Sein Kopf fuhr herum. Einen Augenblick lang konnte er nichts sehen, bis die Linsen seiner Schutzbrille wieder klar wurden. Dann enthüllten sie ihm einen furchterregend großen Rachen mit riesigen Zähnen, der hinter ihm aufgetaucht war. Der Junge wich bis zum Rand des Mastkorbs zurück und brüllte aus voller Kehle...

Das letzte Mitglied der Piratencrew lag an seinem Lieblingsplatz des Schiffes: dem Kopf der Galionsfigur, die wie der Kopf eines Schafes geformt war. Allerdings sah der Junge diesmal nicht wie sonst immer aufs weite Meer hinaus, denn ihm war langweilig. Sterbenslangweilig. So öde wie noch nie. Die langen, schlaksigen Gliedmaßen hingen lustlos hinunter, während der Kopf des Jungen hin- und herpendelte. Der Strohhut, den er immer bei sich trug, sein wertvollster Besitz, lag auf dem Bauch, damit er nicht ins Meer fiel. Denn nachschwimmen könnte er ihm nicht. Vielleicht hatte ja der Ausguck etwas gesehen? Schon begannen sich die Arme des Jungen in Richtung Mastkorb zu strecken, wurden länger und länger, bis sie schließlich die hintere Kante des Korbs erreicht hatten. Nachdem der schwarzhaarige Junge das geschafft hatte, grinste er verwegen, hakte die Füße unter der Galionsfigur zusammen und dehnte seinen ganzen Körper solange, bis sein Kopf über die Kante des Korbs gucken konnte. Für
einen Gummimenschen war das Leben immer lustig! Als der Ausguck sich überrascht umdrehte, machte der Junge den Mund weit auf und lachte ihn an. Der Ausguck jedoch hatte noch seine Vergrößerungsbrille auf, wurde bei diesem Anblick kreidebleich und schrie...

"AAAAAH! EIN MONSTER!"

Im nächsten Moment flogen zwei Türen auf, aus denen ein zum Kampf bereiter Koch, der noch immer einen Salatkopf in der Hand hielt und eine erschrockene Navigatorin stürmten, die nach dem Anblick der Situation allerdings selbst zu kochen begann. Einen Augenblick später öffnete sich eine Tür im unteren Teil des Schiffes, aus dem ein kleiner Elch hervorlugte. Beim Heck des Schiffes hatte der Schwertkämpfer bereits eine seiner Waffen halb gezogen, steckte sie jedoch mit einem halb belustigten, halb verärgerten Schnauben wieder in die Scheide zurück. Die schwarzhaarige junge Frau gönnte sich lediglich ein amüsiertes Lächeln, bevor sie sich wieder ihrem Buch zuwandte.

"Sagt mal, habt ihr beiden einen Knall?", tobte Nami und zeigte auf Ruffy, der sich noch immer am Mastkorb festhielt. "Ihr habt wirklich nur Blödsinn im Kopf, ihr Clowns!"

"Ruffy, was soll der Quatsch?", verlangte der grünhaarige Schwertkämpfer zu wissen, während er sich wieder setzte. Allerdings grinste Lorenor Zorro dabei hintergründig. "Hast du nichts Besseres zu tun, als Lysop zu erschrecken?"

"Wieso denn?", fragte der Käpt'n des Schiffes. "Ich wollte doch nur wissen, ob er was gesehen hat."

"Ja, dich, du Strohkopf!", empörte sich dieser. "Erschreck mich nie wieder so!"

"Ruffy, dafür, dass du Nami gestört hast, kriegst du heute eine kleinere Portion Abendessen!", drohte Sanji, während seine Augen die ganze Zeit über an der wütenden Schönheit klebten.

Chopper sah sich verwirrt um. "Was habt ihr denn alle? Wo ist das Monster?"

"Es gibt keins. Lysop hat Ruffy für eins gehalten..."

"Er sah aber wirklich wie eins aus! So ein riesiges mit tausend spitzen Zähnen..."

"Sanji, das kannst du mir doch nicht antun! Ich hab doch schon solchen Hunger..."

"Dann mach das nächste Mal nicht so einen Blödsinn. UND KOMM ENDLICH VOM MASTKORB RUNTER!"

"Ihr seid doch wirklich die größten Kindsköpfe, die sich je aufs Meer gewagt haben! Wenn ihr mich noch einmal stört, dann..."

"Schon gut, sie haben's wohl begriffen! Kannst du jetzt mal die Lautstärke zurückdrehen, damit ich schlafen kann?"

"Du pennst doch ohnehin den ganzen Tag. Wenn du auf die beiden aufgepasst hättest..."

"Wieso aufpassen? Was haben wir denn überhaupt gemacht?"

An diesem Punkt ging die Konversation an Bord der Flying Lamb in viele Monologe über, die mit dem ursprünglichen Thema nicht mehr sehr viel zu tun hatten, nur unterbrochen von gelegentlichen Schimpfworten in die eine oder andere Richtung. Nico Robin, die sich als einzige nicht daran beteiligte, sah ein bisschen unwillig von ihrem Buch auf, aber als sie die anderen nach Herzenslust streiten sah, musste sie wider Willen grinsen. Resignierend legte sie das Buch zur Seite, stand auf, streckte sich auf eine Art und Weise, die Sanji zu neuen Kommentaren animiert hätte, wenn er nicht gerade mit Zorro gestritten hätte. Dann lehnte sie sich an die Reling und genoss die Aussicht.

Es war ein so wunderschöner Tag, eigentlich viel zu schade, um auf dem Meer zu sein. Aber nach Namis Schätzungen mussten sie ja bald eine neue Insel erreichen. Nico selbst war zwar als einzige der Gruppe schon einige Jahre lang auf der Grandline unterwegs, aber nicht auf dieser Route. Ruffy hatte ihr Angebot, eine Strecke zu nehmen, die sie kannte, sofort abgelehnt, mit der Begründung, dann ginge der ganze Spaß flöten. Seltsamerweise konnte man ihm aber kaum widersprechen, wenn er mit einem abenteuerlustigen Grinsen vor einem stand. Er hatte wirklich etwas Besonderes an sich.

Plötzlich blinzelte sie. Sie kniff die Augen zusammen und beschattete sie mit der Hand. Ja, dort vorne war etwas. Konnte das vielleicht...?

"He, Leute!", rief sie. "Seht ihr da vorne auch was?"

Sofort hörten alle Streitereien auf und alle bis auf Sanji, der fluchend in seiner Kombüse verschwand, weil er etwas leicht Verbranntes gerochen hatte, stürzten zur Reling. Nach einigen Sekunden gespannten Schweigens hörte man aus dem Ausguck einen Freudenschrei.

"Ja, du hast Recht!", pflichtete ihr Lysop bei. "Das ist eine Insel! Wir haben eine neue Insel erreicht!"

"JAHUUUU!" Ruffy umklammerte den Schafskopf des Schiffes mit allen Gliedmaßen und reckte den Kopf so weit nach vor, dass ihm beinahe der Hut entglitten wäre. "Da müssen wir hin. Zorro! Los, wir müssen sofort den Kurs ändern!"

Der Schwertkämpfer hatte sich bereits umgedreht und marschierte Richtung Steuerruder. "Bin schon dabei, Käpt'n."

"Endlich wieder eine neue Insel", frohlockte Nami. Sie wandte sich an Nico: "Hast du eine Ahnung, welche das ist?"

"Nein", entgegnete diese. "Vermutlich eine eher Unbedeutendere. Ich kenne von den meisten wichtigen Inseln der Grandline zumindest die Position, aber die ist mir unbekannt."

"Hoffentlich ist es da nicht wieder so heiß wie in Alabasta", murmelte Chopper, der sich in seiner kleinen Form sichtlich schwer tat, über die Reling zu sehen. "Egal, was dort auf uns wartet ? ich bitte um ein kühles Plätzchen."

"Ich würde lieber nicht zu laut beten", meinte Zorro, der gerade wieder zurückkehrte, grinsend. "Am Ende erhört dich noch irgendein Gott und wir landen in einer Eiswüste."

"Wäre durchaus möglich", schaltete sich Nami ein. "Bei den Naturgesetzen oder eher ihrer Abwesenheit, wie sie auf der Grandline herrschen, könnten wir genauso gut auf einer neuentstandenen Vulkaninsel landen."

"Glaub ich nicht." Ruffy grinste die anderen an. "Ich bin mir ganz sicher, dass es dort lustig werden wird, also müssen dort auch Menschen sein!"

"Welch logische Schlussfolgerung", kommentierte Chopper, bevor Nami wieder eine gehässige Bemerkung machen konnte. Dann schnupperte er. "Ich glaube, das Essen ist fertig."

Im selben Moment ging die Kombüsentür auf und Sanjis Kopf schwenkte nach draußen. "He, ihr Fressmaschinen, es ist angerichtet!" Mit veränderten Tonfall: "Nami, Nico, ich hab euch zwei Süßen einen Cocktail gemixt, um auf die neue Insel anzustoßen."

"He, wieso machst du uns nie so einen?", beschwerte sich Lysop, während er mit Höchstgeschwindigkeit hinabkletterte. Immerhin erreichte Ruffy die Kombüse vor ihm, also tat Eile Not!

"Weil ich die Lebensmittel genau rationiere, klar?", knurrte Sanji, während die anderen an ihm vorbeigingen. "Immerhin könnte es doch sein, dass wir auf der Insel kein Essen bekommen." Als Nami und Nico an ihm vorbeischlenderten, wuchs ein breites Grinsen auf seinem Gesicht. "Darum bekommen nur die Wichtigsten auf diesem Schiff solch exquisite Leckereien."

"Ooh, danke Sanji", säuselte Nami und tätschelte dem Koch auf die Wange, sodass dieser vor Glück beinahe zusammenklappte. Sie grinste, als sie weiterging.

"Und was ist mit mir, Sanji?", verlangte Ruffy mit vollem Mund zu wissen. "Bin ich nicht auch wichtig? Ich bin immerhin der Käpt'n."

"Sei einmal im Leben mit dem zufrieden, das du hast", brummte Zorro zwischen zwei Bissen. "Du bekommst doch ohnehin schon dreimal mehr als jeder von uns!"

"Ich hab nun mal Hunger", entgegnete der Gummimann und schielte verlangend auf verzog enttäuscht das Gesicht, als Lysop zur Tür hereinstürmte, bevor er sich seine Portion hatte schnappen können. "Chopper, du bist doch so klein. Könnte ich nicht...?"

"Oh nein! Ich bin vielleicht klein, aber Hunger hab ich auch! Lass deine Hände dort, wo ich sie sehen kann, Ruffy!"

"Wie hältst du es nur aus, deine verärgerte Miene aufrechtzuerhalten, Nami?", fragte Nico flüsternd ihre Sitznachbarin, während sie mit Genuss an ihrem Drink nippte. "Ich muss mich stets zusammenreißen, nicht loszulachen, wenn ihr so streitet."

"Ich denke, ich muss immer ärgerlich sein", erklärte Nami, während sie die anderen beobachtete. "Sonst käme ich vor lauter Lachen nicht zum Navigieren." Sie grinste und prostete der ehemaligen Baroque-Agentin zu.

"Na, hat euch der Drink geschmeckt, ihr zwei?", flötete Sanji mit seinem Herzchenblick.

"Ich glaub, ich geh besser", sagte Zorro genervt und stand auf. "Bei diesem Getue kann ich sonst das gute Essen nicht bei mir behalten."

"Ich geh auch", rief Ruffy zu jedermanns Überraschung. "Ich will sehen, ob man die neue Insel schon erkennen kann!"

"Also, diese Insel muss echt was Besonderes sein", merkte Lysop an, während er auf die Tür starrte, durch die Ruffy verschwunden war. "Wenn Ruffy dafür sogar sein Essen stehen lässt." Nach kurzem Zögern nahm er Ruffys Teller und aß zur Abwechslung einmal seine Portion.



"Schade", meinte Ruffy etwas enttäuscht, als er sich in dem kleinen Hafen der Insel umsah. "Offenbar doch nicht so viel los hier."

"Sei doch froh, dass es hier überhaupt Menschen gibt", entgegnete Zorro. "Nicht jede Insel ist wie Loguetown. Hätte ja auch ein zweites Little Garden sein können."

"Na und? Dort war's doch cool, oder nicht?"

"Also, während ihr zwei Pfeifen euch streitet", schaltete sich Sanji ins Gespräch ein, "werde ich mal hier einkaufen gehen. Hat eins der Mädchen vielleicht Lust, mich zu begleiten?"

"Nee, lieber nicht", meinte Nami, während ihr Blick über den Hafen schweifte. "Ich will lieber ins Stadtinnere, obwohl es dort wohl auch nicht sehr viel zu kaufen geben wird. Braucht einer von euch Geld?"

"Nicht zu deinen Konditionen, danke", knurrte Zorro. "Ich bin grade erst schuldenfrei, und diesen Status möchte ich noch eine Zeitland beibehalten. Komm, gehen wir Ruffy, bevor sie mich doch noch irgendwie in eine Falle lockt."

"Darf ich mich euch anschließen?", meldete sich überraschend Nico Robin zu Wort. "Mir steht heute nicht der Sinn nach einer Shopping-Tour, wie Nami sie wohl vorhat. Ich würde lieber etwas von der Stadt sehen."

"Sicher, wieso nicht?", meinte Ruffy, plötzlich wieder gut gelaunt. Er deutete auf eine Straße. "Gehen wir zum Zentrum. Wenn irgendwo hier was los ist, dann dort."

"Da geht's aber nicht zum Zentrum, du Schwachkopf! Siehst du nicht, wie die Gebäude angelegt sind? Dein Orientierungssinn ist nicht besser als der eines toten Fischs!"

"He, keine Beleidigungen über Essen, während ich in der Nähe bin, klar?"

"Na schön, kommst dann wenigstens du mit, Chopper?", wandte sich Nami an den kleinen Elchmensch. Sie lächelte ihn gewinnend an. "Ich könnte mich vielleicht sogar überreden lassen, dir etwas zu spendieren."

"Und ich weiß auch genau, warum du ausgerechnet mich fragst", entgegnete der kleine Elch zynisch. "Weil du wieder vorhast, die Stadt leer zu kaufen und einen Packesel brauchst."

"Ach, komm schon", meinte Nami, ging in die Hocke und strich ihm über die Wange. "Du kannst doch eine schwache Frau nicht allein in dieser großen Stadt lassen, oder? Biiiitte."

Chopper war rot wie eine Tomate und wich einen Schritt zurück. "Schon gut, schon gut", rief er, um seine Verlegenheit zu überspielen. "Ich komm ja mit. Aber das mit dem Spendieren nehm ich wörtlich, damit das klar ist."

"Und du, Lysop? Willst du auch mit uns kommen?"

"Nein danke", wehrte dieser ab. "Die paar Ersatzteile, die ich brauche, bekomme ich auch sicher hier im Hafen. Wenn ich dabei bin, kommst du höchstens in Versuchung, mir auch deinen Kram aufzudrängen."

"Schön, dann kannst du ja MIR beim Tragen helfen, Lysop. Wir brauchen nämlich jede Menge neues Futter, bedank dich bei Ruffy."

"Pah, Langweiler! Komm Chopper, dann gehen eben nur wir beide."

Somit blieben Sanji und Lysop allein im Hafen übrig. Der Lügenbaron war zwar durch Sanjis ernüchterndes Angebot etwas verstimmt, sah sich aber nach einigen Minuten trotzdem schon wieder interessiert in allen Ständen um. Während Sanji bereits fachmännisch mit den Fischern feilschte, war ihm ein Stand ins Auge gefallen, an dem offenbar angeschwemmte Kleinteile verkauft wurden. Eine alte Frau betrieb diesen Stand. Da in diesem Bereich des Hafens nicht allzu viel los war, entschied Lysop, sich das Sortiment mal anzusehen.

Die alte Frau nickte ihm wortlos zu, als er sich näherte und ließ ihn in Ruhe das Strandgut aus der Nähe ansehen. Während er sich neugierig umsah, fing sein Mund wie von selbst zu plappern an: "He, das ist genau das Teil, das ich gesucht habe! Wie viel kostet es? Oha, das Ding kenne ich ja überhaupt nicht. Wozu ist es gut, wissen Sie das? Mann, so ein Zufall, so etwas habe ich schon in Alabasta gesehen! Kennen Sie Alabasta?" Er holte tief Luft, als die Frau den Kopf neigte. "Tja, da waren ich und meine Freunde schon mal! Da war gerade der Bürgerkrieg voll im Gange, das war ganz schön gefährlich, wissen Sie?" Er klopfte sich an die Brust. "Aber Käpt'n Lysop ? das bin ich ? kannte keine Furcht. Wir haben den Krieg in Nullkommanichts beendet und der König persönlich hat uns mit den höchsten Ehren überhäuft! Weil wir nämlich die gesamte Führungsetage der Baroque-Firma allein ausgeschaltet haben. Die hatten alle Teufelskräfte und waren saugefährlich, aber wir..."

An dieser Stelle wurde Lysop in seinem Monolog unterbrochen, als die alte Frau die Hand ans Ohr legte und es in seine Richtung drehte. Er verstummte urplötzlich und sah sie entgeistert an.

"Was hast du gesagt, junger Mann?", krächzte die Alte. "Willst du etwas kaufen? Dann musst du etwas lauter reden, ich bin nämlich schon ein bisschen schwerhörig, weißt du."

Bevor Lysop sich erholen und eine etwas weniger dumme Miene aufsetzen konnte, erschallte hinter ihm Sanjis Stimme: "He, Lysop! Beeil dich ein wenig mit deinem Einkauf, wenn's geht! Ich hab hier nämlich schon die erste Ladung Lebensmittel, die an Bord geschafft werden müssen!"

Lysop brachte sein Geschäft schnell zum Abschluss und ging dann mit sauertöpfischer Miene zum Koch der Flying Lamb hinüber, der bereits am nächsten Stand war und dem Verkäufer die Schweißperlen ins Gesicht trieb. Den Rest des Tages über war er ungewöhnlich schweigsam, was Sanji ziemlich wunderte. Normalerweise fühlte sich Lysop in einer Menschenmenge doch sehr wohl, weil er dann wieder seine Aufschneidereien anbringen konnte. Selbst als alles verstaut war und er dem Lügenbaron sagte, er könne nun wieder selbst einkaufen gehen, winkte dieser nur ab und verschwand in seiner Kabine. Der blonde Koch zog eine Augenbraue hoch und schüttelte den Kopf. Dann jedoch verschwand er wieder in der Kombüse und sein Gesicht hellte sich auf. Mit den neuen Lebensmitteln war er imstande, ein himmlisches Menü für Nami und Nico zuzubereiten, wenn sie zurückkamen. Ein Menü, für das sie ihn zeitlebens lieben würden!

Obwohl seine Gedanken in weiter Ferne schweiften, begannen seine Hände bereits mit dem Sortieren der Zutaten. Während er einige Karotten wusch, fragte er sich mit verklärtem Gesicht, was die beiden Schnuckelchen wohl gerade machten...



"Ich hätte nicht gedacht, dass es hier doch so viele Kaufhäuser gibt", frohlockte Nami, während sie mit hingerissenem Blick zwischen den kleinen Häusern umherstreifte. "Ist zwar nicht so toll wie in Loguetown, aber ein paar hübsche Sachen haben wir ja auch schon erstanden, nicht wahr, Chopper?"

"Ein paar hübsche Sachen?", wiederholte dieser, in seiner Elchgestalt neben ihr hertrabend, halb entsetzt. "Das nennst du ein paar hübsche Sachen?" Damit spielte er auf das gute Dutzend mittelgroßer Pakete an, die sich in den letzten Stunden auf seinem Rücken angesammelt hatten. Sie waren zwar einzeln zum Glück nicht so schwer, aber in ihrer Gesamtheit lasteten sie ihm inzwischen doch auf dem Kreuz. "Mann, bin ich froh, dass ich in diesem Loguetown noch nicht dabei war!"

"Ach, jetzt nörgle doch nicht dauernd rum", rüge ihn Nami und blieb bei einem weiteren Geschäft stehen. "So viel habe ich nun auch wieder nicht eingekauft. Und außerdem hab ich dir doch versprochen, dich nachher einzuladen, oder etwa nicht?"

"Und ich frage mich gerade, ob das diese ganze Mühe wert ist."

"Sei doch kein solcher Langweiler! Schließlich muss ich doch auch an Nico denken, oder? Wenn sie sich dauernd Sachen von mir ausleiht, muss ich mir doch neue kaufen!" Nami nickte ob dieser höchst logischen Schlussfolgerung.

"Wieso geht sie dann nicht selbst einkaufen?"

"Schluss jetzt", bestimmte das rothaarige Mädchen und unterstrich das, indem sie Chopper die Hand auf den Mund legte. "Na schön, du hast ja Recht. Das ist das letzte Geschäft, in das ich gehe, in Ordnung? Und jetzt sei schön brav und warte hier, ja?"

"Sei schön brav und warte hier", brummte Chopper, während er sich mit der linken Seite an der Hauswand abstützte. "Die hat gut reden ? SIE muss ja nicht das ganze Gewicht tragen, das ich hier herumschleppe. Aber dafür werde ich nachher doppelt und dreifach nachbestellen, darauf kann sie sich verlassen!" Nami war zwar süß, aber das hieß nicht, dass man sich von ihr ausnutzen lassen durfte, das hatte er am abschreckendem Beispiel Zorros in Alabasta gesehen. Obwohl Chopper damals unheimlich froh deswegen gewesen war, hatte der arme Kerl ihn durch den halben Kontinent durch die Wüste schleppen müssen. Wenigstens hatte der Schwertkämpfer es geschafft, damit seine Schulden bei Nami als beglichen hinzustellen und konnte jetzt wieder ein halbwegs normales Leben führen. Chopper jedenfalls hatte sich vorgenommen, seine Mühe hier auf jeden Fall wieder wettzuessen!

"He, Jaquis, sieh dir mal das an!"

"Was ist denn los, Abroc? Hast du mal wieder eine ach-so-tolle Gelegenheit bemerkt? Deswegen wären wir das letzte Mal fast geschnappt worden, weißt du noch?"

"Jeder macht mal einen Fehler! Komm, sieh's dir doch mal an."

Chopper hörte Schritte hinter sich, blieb aber dennoch in Gedanken versunken an die Wand gelehnt stehen. Erst als zwei Schatten auf ihn fielen, lugte er unter seinem Hut hervor. Vor ihm standen zwei ziemlich dreckige und unangenehm aussehende Typen, die wahrscheinlich den bisherigen Tag in einer Taverne verbracht hatten, denn der Alkoholgeruch biss scharf in Choppers gutes Näschen. Er beschloss spontan, die beiden nicht zu mögen.

"Na, Jaquis?", meinte der eine mit einem Lächeln, das dadurch getrübt wurde, dass ihm einige Zähne fehlten. Wahrscheinlich eine Kneipenschlägerei. "Sieh dir das an. So ein Haufen hübscher Pakete ganz allein hier auf der Straße."

"Du hast Recht", pflichtete ihm der andere widerwillig bei. "Offenbar ist der Weihnachtsmann heuer schon etwas früher gekommen."

"Genau. Und Geschenke soll man immer annehmen, nicht wahr? Was ist mit dem Esel?" Esel. Chopper glaubte nicht recht zu hören. Wie hatten ihn diese ungewaschenen Saufköpfe eben genannt? "Sollen wir den mitnehmen? Immerhin sind die Pakete auf ihm festgeschnallt."

"Nö, lieber nicht", entgegnete der andere und streckte die Hand nach der Schnalle aus. "Hab mich schon einmal mit so einem dämlichen Vieh herumgeschlagen. Die sind störrischer als sonst was, glaub mir. Wir nehmen lieber nur die Pakete und dann..."

Der Rest des Satzes blieb dem Kerl im Hals stecken, als sich das Tier plötzlich veränderte. Die Beine schwollen an, als sich in Sekundenschnelle Muskeln entwickelten. Der Oberkörper wurde massiger und drohte den Gürtel, der die Päckchen umschloss zu sprengen. Dann erhob sich das... Ding auf zwei Beine und ragte drohend über den beiden Möchtegern-Dieben auf. Es war nun mehr als einen Kopf größer als sie. Weiße Zähne glitzerten im trüben Licht der Gasse. Ein Knurren ertönte.

"WIE SPRECHT IHR MIT EINEM ELCH?", brüllte das Wesen wütend auf und riss beide Arme in die Höhe. Die beiden Kerle kreischten angsterfüllt, drehten sich um und suchten mit rekordverdächtiger Geschwindigkeit das Weite. Ihr Schreien war noch zu hören, lange nachdem sich Chopper wieder in seine Elchform zurückverwandelt hatte. Er grinste über das ganze Gesicht.

"Was ist denn los?", fragte Nami, die gleich darauf aus dem Laden heraustrat. "Hast du nach mir gerufen, Chopper?"

"Nein, nein", entgegnete der Elchmensch immer noch grinsend. "War nichts Besonderes."

"Nichts Besonderes? Und wieso liegen dann zwei meiner Pakete am Boden?", fragte Nami streng und lud ihm diese und noch drei weitere wieder auf. "Und ich dachte, du wärst anders als Ruffy, der keine fünf Sekunden stillstehen kann. Ich überlege ernsthaft, ob ich dich wirklich einladen soll, Chopper!"

"Treib's nicht zu weit, Nami", brummte dieser wenig erfreut über das neue Gewicht. "Sonst liegen hier gleich mehr als zwei Pakete am Boden."

Das Mädchen grinste ihn an. "War doch nur Spaß", versicherte sie ihm und kraulte ihn unter der Schnauze. "Ich würde doch meinen großzügigen Helfer nicht betrügen ? zumindest nicht jetzt." Als Chopper rot wurde, lachte sie und deutete nach vorn. "Komm, jetzt gehen wir was essen. Die ganze Shopperei macht mich hungrig. Oder willst du noch etwas erledigen?"

Chopper dachte an die zwei Kerle vorhin und grinste. "Nein, danke", entgegnete er. "Ich hatte bereits meinen Spaß!" Dann ging er, ohne Namis fragendem Blick Beachtung zu schenken, an ihr vorbei. Vorhin hatte er einen leckeren Geruch aufgefangen, dem er unbedingt nachgehen wollte.



"Sagt mal, glaubt ihr, dass Gold Roger auch auf dieser Insel war?", fragte Ruffy, der gutgelaunt auf allen Seiten nach etwas Interessantem Ausschau hielt. Zorro und Nico gingen etwas weiter hinter ihm. In beiden Gesichtern war kaum abzulesen, ob ihnen stinklangweilig war oder ob sie sich einfach nur umsahen.

"Schwer zu sagen", meinte Nico Robin, während sie kritisch einige alte Häuser musterte. "Kaum jemand weiß, auf welcher Route der Piratenkönig die Grandline bereist hat ? zumindest gibt es keiner zu. Die Marine sieht es nicht gerne, wenn er über Gebühr verehrt wird."

"Also, wenn Ruffy mal tatsächlich Piratenkönig wird, dann wird jeder wissen, wo er entlanggekommen ist", sagte Zorro grinsend. Auf Nicos fragenden Blick sprach er weiter: "Man muss nur der Spur leergefutterter Restaurants folgen."

"Was ist denn?", fragte Ruffy, der Zorros Kommentar nicht gehört hatte und sich über das Lachen seiner beiden Freunde wunderte. Vor allem Nico lachte äußerst selten, auch wenn man sie in letzter Zeit häufig lächeln sah. Er drehte seinen Kopf um 180 Grad. "Wieso lacht ihr denn?"

"Ruffy, dreh deinen Kopf wieder nach vorn", entgegnete Zorro sofort wieder ernst. "Einige Leute starren dich schon an!"

"Na und?"

"Wenn du die Leute so verängstigst, dann müssen wir wahrscheinlich bald wieder verschwinden", erklärte ihm Nico, die der Menschenmenge auf der Straße forschende Blicke zuwarf. Zum Glück waren die meisten mit Einkaufen beschäftigt. "Die meisten Menschen fürchten sich vor Leuten mit Teufelskräften." Ein Schatten schien über ihr Gesicht zu huschen. "Und meist aus gutem Grund."

"Ach so", sagte Ruffy und drehte seinen Kopf wieder in seine Normalposition. "Aber wir haben den Leuten doch nichts getan. Wieso sollten sie uns fürchten?"

"Vielleicht, weil wir mit der Piratenflagge eingelaufen sind?", kommentierte Zorro bissig.

Plötzlich wurden die drei hellhörig, als sie eine Menschenmenge sahen, die sich auf dem Hauptplatz versammelt hatte. Offenbar war es etwas Wichtiges, denn immer mehr Leute strömten dort zusammen. Ganz in der Mitte des Platzes, wo offenbar ein Podest für den Redner errichtet worden war, stand ein etwas dicklicher Mann mit weißer Perücke, der wild gestikulierend auf die Menge einredete. Sein Gesicht war ganz rot vor lauter Schreien, da er anscheinend kein Megaphon hatte.

"Was ist denn da los?", fragte Ruffy neugierig und reckte den Kopf.

"Könnte das etwas mit uns zu tun haben?", fragte Nico, die instinktiv die Hände vor der Brust gekreuzt hatte. "Vielleicht wollen die Leute hier keine Piraten."

"Könnte sein", stimmte Zorro zu, der bereits sein Kitetsu halb aus der Scheide geschoben hatte. "Aber das muss nicht sein. Normalerweise dürfen Piraten schon in einem Hafen ankern, wenn nicht grade ein Marineschiff daneben liegt."

"Das sollten wir uns unbedingt anhören", meinte Ruffy und lief los. "Vielleicht ist da was Interessantes los."

"Jetzt warte doch", rief Zorro ihm nach, aber es war zwecklos. Der Gummijunge lief einfach weiter auf die Menge zu. "Ich krieg die Krise", zischte der Schwertkämpfer. "Nur weil es harmlos sein KÖNNTE, rennt er gleich hin."

"Wir sollten ihm nachgehen", meinte Nico. "Wenn die Leute uns verjagen wollen, wird er trotz all seiner Kräfte vielleicht Hilfe brauchen."

"Du hast Recht", resignierte Zorro und lief los. "Ich wünschte bloß, wir kämen auf eine einzige Insel, auf der uns der Tollpatsch nicht in Schwierigkeiten bringt."

"He, Leute", winkte Ruffy, als sich die beiden näherten. "Das ist echt komisch, wie der da rumfuchtelt, nicht wahr?"

"Sei still", fauchte eine Frau, die neben ihm stand. "Das, was der Bürgermeister sagt, ist nicht witzig!"

"Entschuldigen Sie ihn bitte", wandte sich Nico an die Frau. "Er ist einfach froh, endlich wieder an Land zu sein. Darf ich fragen, worum es hier geht?"

Die Frau sah sie ernst an. "Wir suchen nach einem Mörder!"



Und in der nächsten Folge von "One piece":

Während die Leute noch immer diskutieren, unternehmen Zorro, Ruffy und Nicoi einen Ausflug in die Berge, bis auf sie geschossen wird. In der Stadt unten hören die anderen den Schuss und rennen zum Marktplatz. Ruffy gelingt es tatsächlich, den Mörder zu stellen, aber eigentlich wirkt dieser nicht sehr schuldig. Als die Stadtleute herankommen, um ihn zu lynchen, bittet er die Freunde um Hilfe. Was wird Ruffy tun? Dies alles erfahrt ihr in der nächsten Folge von "One piece"!
 
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