For The Love Of Goddess

von Silfir
GeschichteDrama / P12
Belldandy Hild Keiichi Morisato Sentaro Skuld Urd
08.04.2004
31.05.2004
15
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For The Love Of Goddess
von Silfir

Dies ist eine Fanfiction zu Oh! My Goddess, die man am besten versteht, wenn man alle Oh! My Goddess-Bände von 1 bis 22 gelesen hat. Die Bände ab Nr. 23 sind nicht mehr relevant für diese Fanfiction, d. h. alles, was dort geschieht, ist bei Beginn noch nicht geschehen und wird auch nicht geschehen, da diese Fanfiction die Geschichte von Oh! My Goddess zu einem alternativen Ende bringt.

Ach, lest's einfach, und wenn ihr's nicht kapiert, lest solange Oh! My Goddess, bis ihr's kapiert!

Jegliche Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen und Ereignissen sind nicht beabsichtigt, denn diese Geschichte ist rein fiktiv. Oh! My Goddess (Aa! Megami-sama!) ist © von Kosuke Fujishima, mitsamt den auftretenden Charakteren.

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Kapitel I: Eine schockierende Nachricht

"Belldandy?", rief Keiichi laut.
Keine Antwort.
"Wo sie wohl hin ist...?", fragte er sich im Stillen und lief nach draußen, um sie zu suchen.

"Urd? Wo bringst du mich hin?", fragte Belldandy vorsichtig. Urd war plötzlich im Tempel aufgetaucht, hatte sie am Arm gepackt und in den Wald hinausgezerrt. Zügig streiften die beiden nun durch die Bäume. Der Wald hatte an jenem Tag schon die ganze Zeit etwas Beklemmendes gehabt, und jetzt umso mehr, aber am allermeisten Angst machte Belldandy Urds Gesicht. So ernst hatte sie bisher selten ausgesehen...
Urd blieb abrupt in einer Lichtung stehen. "Da."
Belldandy schaute noch einmal nachdenklich auf Urd, doch diese nickte energisch mit dem Kopf zu Boden. Belldandy folgte ihren Blicken... und erschrak.
In seltsamen, für einen Menschen natürlich nicht lesbaren Zeichen stand dort, sinngemäß übersetzt:

An: Belldandy, Göttin Erster Klasse, Zweiter Kategorie, unbegrenzte Lizenz.
Auf Befehl des Allmächtigen wurde der Vertrag mit dem Menschen Keiichi Morisato für null und nichtig erklärt. Deshalb wirst du binnen drei Tagen in den Himmel zurückkehren und deine alten Aufgaben übernehmen. So sprach es der Meister, und so wird es geschehen.

"Das... das kann doch nicht..."
"Doch. Es kann.", sagte Urd nur.
Belldandy ging langsam um die Nachricht herum. Eine vage Hoffnung, die Nachricht würde auf dem Kopf gelesen anders lauten, bewahrheitete sich offensichtlich nicht. "Urd? Was hältst du von Nehehsceg se driw'?"
Urd unterdrückte ein Lächeln. "Bedeutet auf Nordgalmenisch: Äpfel soviel Geige'. Sprich: Vollkommener Unsinn."
"Das dachte ich mir...", murmelte Belldandy. Fassungslos las sie sich die Nachricht mehrmals durch.
Als Urd sah, dass ihre Augen wässrig wurden, sagte sie verstehend zu sich selbst: Jetzt fängt sie erst an, es wirklich zu begreifen...'
Hilflos schaute Belldandy Urd an, langsam die Beherrschung verlierend. "Urd... Das ist wirklich kein schlechter Scherz, oder?", fragte sie leise.
"Es ist ein zu schlechter Scherz, um einer zu sein. Das ist wohl nichts als die Wahrheit, so unfassbar sie auch sein mag." Urd schüttelte bitter den Kopf. "Glaub mir, ich habe es schon nachgeprüft... mehrmals."
Belldandy schritt langsam auf Urd zu. "All die Jahre... ist jetzt alles vorbei?"
Urd bemitleidete sich selbst, dass ausgerechnet sie Belldandys Fragen beantworten musste. "Wahrscheinlich...", murmelte sie.
"In drei Tagen... verlasse ich Keiichi... für immer?", fragte Belldandy und stand nun direkt vor ihrer großen Schwester.
Urd sagte und tat eine Weile gar nichts. Sie traute sich einfach nicht, Belldandy die Wahrheit zu sagen.
Belldandy wusste ihr Schweigen richtig zu deuten. Ihr versagte die Stimme. Sie fiel Urd in die Arme und begann zu schluchzen.
Urd versuchte sich zusammenzureißen, aber auch sie konnte sich einige Tränen nicht verkneifen. Sie schaffte es auch nur sehr schwer, sich von mittelschweren Wutanfällen zurückzuhalten. Ich hoffe für diese Trampeltiere da oben, dass sie noch gar nicht mitgekriegt haben, was zwischen Belldandy und Keiichi läuft. Allerdings... Schwer zu glauben wäre es.'

Keiichi lief durch den Wald. Sein Gefühl sagte ihm, dass das der Ort war, wo er Belldandy suchen musste. Als er eine Weile auf dem Waldweg gelaufen war, hörte er plötzlich ein schluchzendes Geräusch, und ein Stich ging durch sein Herz. Er sah sich langsam um und glaubte plötzlich ein rotes Licht zu erkennen. Aufgeregt lief er in diese Richtung, während sein Herz nun auch noch von seltsamer Furcht erfüllt war... Während er näherkam, verschwand das rote Licht plötzlich, und mit ihm seine Angst. Keiichi wunderte sich, aber nur eine Sekunde lang. Dann wurde ihm nämlich schlagartig klar, von wem das Schluchzen stammen musste, dass es ihm so zu Herzen ging. Bestürzt legte er noch einen Zahn zu. Mehrmals wäre er um ein Haar gestolpert, aber das merkte er gar nicht. Er platzte in die traurige Szenerie, lief zu Belldandy, legte eine Hand auf ihren Rücken und fragte vorsichtig: "Belldandy, was has-"
Keiichi konnte nicht zu Ende fragen. Belldandy riss sich von Urd los und fiel Keiichi in die Arme. Sie schluchzte noch lauter.
Keiichi war wie vom Donner gerührt. Hilflos und fragend sah er Urd an.
Diese schluckte kräftig, dann zeigte sie mit der einen Hand auf den Boden und zeichnete mit der anderen die japanische Übersetzung in die Luft.
Keiichi las sie verwundert durch. Dann runzelte er die Stirn und las nochmal. Er schaute Urd mit großen, vor Entsetzen starrenden Augen und fragendem Blick an: Urd? Ist das wirklich...?'
Urd atmete tief durch; dann nickte sie nur: Leider.' Sie drehte sich langsam um und ging gedankenverloren davon. Dann machte sie Bewegungen, als würde sie einen unsichtbaren Punchingball bearbeiten. Als sie sich wieder beruhigt hatte, setzte sie sich auf einen Felsen und vergrub ihr Gesicht in den Händen, den Kopf voll mit Gedanken unterschiedlichster Couleur. Ein Teil von ihr verprügelte den Allmächtigen mit einem Golfschläger, oder einem Baseballschläger, egal, Hauptsache irgendetwas hartem, ein anderer heulte ein Kilo Taschentücher voll, und der dritte versuchte vernünftig und ruhig über Auswege aus dieser Misere nachzudenken. Nach einer Weile stand sie auf. Mit einem schwermütigen Blick schaute sie auf ihre schluchzende Schwester und Keiichi, der den Kampf mit den Tränen offensichtlich ebenfalls verloren hatte. Dann verließ sie die Lichtung.
Peorth kam ihr entgegen. "He, Urd, ich gehe hoch. Vielleicht kriege ich etwas raus..."
"Du weißt es schon?", fragte Urd verwundert.
Peorth nickte. "Du kennst mich doch. Ich lasse Keiichi nie aus den Augen... Wiedersehen." Sprach's und war kurz darauf verschwunden.
Urd flog unbeirrt weiter in Richtung Tempel. Sie war ziemlich wortkarg...'
Dort angekommen, trat sie festen Schrittes durch den Gang, riss Skulds Zimmertür auf, nahm der vollkommen sprachlosen Skuld ihren Schraubenzieher weg, zog an dem Notaushebel von Banpai und Skuld an den Haaren hoch, sodass sie aufrecht vor ihr stand.
Skuld fand ihre Sprache wieder. "URD? WAS! SOLL! DAS?"
"Halt die Klappe. Ich sage das nur sehr ungern, aber ich brauche deine Hilfe."
"Und das hier ist deine Art, mich um Hilfe zu bitten?", vergewisserte sich Skuld. "Warum hast du denn nicht gleich meinen Roboter zum Fenster rausgeworfen, wie es sich gehört?"
"Hätte ich vielleicht schon lange tun sollen, aber ich hab' keine Zeit für deinen Sarkasmus. Außerdem brauche eigentlich nicht ich deine Hilfe, sondern Belldandy."
"Und das gibt dir das Recht, meine neue Programmierung für Banpai in den Wind zu feuern, mir meinen Schraubenzieher wegzunehmen und mir meine Haare auszureißen, natürlich.", antwortete Skuld ruhig.
"Hältst du endlich deine Klappe? Also, setz dich mal da hin und pass auf."
"Ich bin schon vorhin gesessen. Das ist das, was man Energieverschwendung nennt, Urd. Und deine Methode gerade eben war etwas, was man Körperverletzung nennt. Das wird den Allmächtigen aber sehr interessieren, meinst du nicht auch?"
Urd schüttelte den Kopf und drückte Skuld auf den Boden. "Hör mir mit dem Drecksack auf.", knurrte sie. Sie trat hinter Skuld und richtete ihre Handfläche über Skulds Kopf auf die Wand. Skuld schaute gehorsam auf die Wand. Sie erinnerte sich, dass Urd sie zwar öfters sinnlos gestört hatte, aber ihr Kommentar über den Allmächtigen war nicht als Scherz zu verstehen. Den Allmächtigen beleidigte niemand, auch nicht Urd, nur um eines schlechten Scherzes willen.
Urds Hand begann zu leuchten, und gestochen scharf erschien auf der Wand die Nachricht, die für Belldandy bestimmt gewesen war. "Diese Nachricht habe ich vorhin bekommen. Anschließend habe ich natürlich Belldandy geholt, damit sie sie liest..."
Skuld las die Nachricht durch und machte große Augen. "Dann kann Belldandy ja endlich in den Himmel zurück, oder nicht?", rief sie freudig und drehte sich zu Urd um... was ihre Mundwinkel wieder nach unten zog. Urd schaute ernst wie noch nie. Skuld schaute wieder zur Wand. Sie schloss aus Urds Schweigen, dass noch was kam.
Urd zeigte mit der anderen Hand nach draußen und konzentrierte sich. Aha, sie will etwas von woanders hierher projizieren.', dachte Skuld.
Nun veränderte sich das Bild. Skuld konzentrierte sich, weil der Empfang schlecht war. Dann glaubte sie etwas zu erkennen... zog die Augenbraue hoch und schaute zu Urd.
Diese schaute errötend auf den Vorgang auf dem Bildschirm, wo man sah, was für interessante Dinge im Wald ein paar hundert Meter weiter geschahen. Ein junger Mann und eine junge Frau, die noch bei ihren Eltern lebten... aber lassen wir das. Urd bewegte ihre Hand, die zum Fenster zeigte, ein klein bisschen nach rechts.
Nun traf sie den richtigen Empfang. Skuld schaute überrascht auf das, was in der Lichtung geschah. Belldandy weinte bitterlich und lag dem ebenfalls schluchzenden Keiichi in den Armen...
"Skuld, man kann dir viel vorwerfen, aber doof bist du nicht, oder? Also, was schließt du aus dieser Szene?"
"Viel. Aber nichts, was ich nicht schon vorher hätte wissen können.", murmelte Skuld.
"Wie meinst du das?", fragte Urd perplex.
"Urd, geschieht das da wirklich jetzt, in diesem Augenblick? Hast du diese Nachricht von vorhin ohne Scheiß bekommen? Antworte mir!"
"Würde ich dich sonst so nachdrücklich stören? Natürlich, alles, was du gesehen hast, entspricht vollkommen der Wahrheit. Und jetzt fra-"
"Verdammt!" Skuld trat gegen den Tisch. "Das kann doch nicht wahr sein! Ich sabbernder Ochse! Ich riesengroßes Kamel! Ich dusslige Kuh! Ich verblödetes Schaf! Ich dumme Ziege! Ich hirntotes Ferkel! Ich beschränkter Hund!"
"Du unintelligenter Zoo! Für Details bleibt keine Zeit - auch wenn du zugegebenermaßen vollkommen Recht hast." Selbst in der allergrößten Not konnte es sich Urd nicht verkneifen, ihre kleine Schwester ein wenig zu ärgern.
Skuld, von Urds Anzüglichkeit keinerlei Notiz nehmend, schaute ihre große Schwester mit Tränen vor Wut in den Augen an. "Kannst du dir vorstellen... Nein. Ich erzähle es dir nicht. Du würdest nur über mich lachen."
Urd zuckte mit den Achseln. "Dann eben nicht."
Skuld war jedoch nicht aufzuhalten. "Kannst du dir vorstellen, dass ich all die Jahre geglaubt habe, Keiichi wollte Belldandy ans Leder?"
"Nur zu gut..."
"Drei Jahre lang habe ich geglaubt, ich würde Belldandy beschützen. In Wirklichkeit... Ach, verdammt!" Skuld trat erneut gegen den Tisch. An diesem Durcheinander sollte sie noch tagelang aufräumen... "In Wirklichkeit habe ich sie nur gestört, richtig? ICH bin schuld, dass die beiden aus ihrer Zeit nicht mehr machen konnten, richtig?"
"Wenn es dich beruhigt: Ich glaube nicht, dass man dir etwas vorwerfen kann. Sicher, du hättest es viel früher begreifen können. Manchmal habe ich wirklich an deinem Verstand gezweifelt. Aber glaub mir, du hattest keinen solch großen Einfluss auf ihre Beziehung wie du immer dachtest."
"Wie meinst du das?", fragte Skuld perplex.
"Oh, nichts weiter. Lasst uns endlich zurück zu meiner Frage kommen. Bist du bereit, mir..."
"Auf jeden Fall!", versicherte Skuld.
Urd nickte. Skuld ließ sie nie ausreden. Aber ihre Vorwitzigkeit zeigte Urd auch, wie wertvoll Skulds Hilfe werden würde. Sie war definitiv nicht dumm... "Dann müssen wir uns jetzt einen Weg überlegen, gegen diesen direkten Befehl des Allmächtigen anzukommen."
"Also, wir können gegen das Portal des Allmächtigen selbst sofort aufgeben, sollte es einmal geöffnet sein, denn selbst wir beide zusammen dürften nur einen Bruchteil seiner Kraft besitzen."
Beide überlegten eine Weile. "A propos... Warum hast du die Nachricht gekriegt, wenn sie doch für Belldandy bestimmt war? Ich meine, wenn ich das richtig verstanden habe, warst du im Wald, als die Nachricht kam."
"Ja, und?"
"Verstehst du nicht? Warum hat Belldandy sie nicht direkt bekommen?", fragte Skuld.
Urd schaute sie etwas belämmert an. "Stimmt... Warum wohl?"
Die beiden dachten eine Weile darüber nach. Alles konnte letztendlich wichtig sein.
"Vermutlich, weil der Allmächtige fürchtete, Belldandy könnte die Nachricht einfach ignorieren oder so etwas in der Richtung...", murmelte Skuld.
"A propos Belldandy! Was, wenn wir es schaffen, sie zu überreden, uns zu helfen, wenn sie sich irgendwann beruhigt haben sollte?", fiel Urd ein, mit einem Blick auf die Wand, der sie daran zweifeln ließ, denn Belldandy schluchzte immer noch aus vollem Halse.
"Wir können uns erst dem Portal widersetzen, wenn es geöffnet ist. Aber Belldandy ist dann bereits IM Portal drin. Sie würde es schon technisch nicht schaffen, sich irgendwie zu widersetzen. Ganz abgesehen davon kennen wir Belldandy. Sie ist nicht egoistisch genug für so etwas. Letztlich glaube ich nicht, dass Belldandy sich zu solchen Eigenmächtigkeiten hinreißen lassen würde, vor allem, wenn sie zum Scheitern verurteilt sind."
"Ja... einen Weg muss es doch geben, oder?"
"Urd, es gibt noch einen. Einen einzigen. Wir werden sozusagen zu Rechtsanwälten und durchsuchen die Gesetzbücher nach einer Möglichkeit, das Recht auf unsere Seite zu ziehen. Wenn wir das erstmal geschafft haben..."
Urd nickte langsam, dann immer bestimmter. "Gute Idee."  Hoffe ich...', dachte sie bei sich. Ihre Intuition sagte nämlich etwas anderes, aber da sie nicht in der Lage war, selbst eine bessere Idee zu liefern, machte sie mit. Sie schnippte ein paar Mal mit den Fingern und schließlich fanden sich die beiden inmitten eines Haufens von Gesetzbüchern wieder.
Und dann fingen sie an zu suchen...

Belldandy beruhigte sich langsam wieder. Wahrscheinlich hatte sie einfach keine Tränen mehr. "Keiichi...", sagte sie nach einer Weile leise. "Was sollen wir tun?"
Keiichi antwortete eine ganze Weile nicht. Es herrschte erneut eherne Stille. Nicht ein Vogel zwitscherte. Selbst die Natur schien Belldandys Kummer zu spüren. "Lass uns zurückgehen, Belldandy.", sagte er schließlich, und gemächlich schritten die beiden davon.
Langsam setzten sie einen Fuß vor den anderen, was ihnen mit jedem Schritt schwerer fiel. Niedergeschlagen schauten die beiden zu Boden. Keiner hatte auch nur einen blassen Schimmer, was er sagen sollte. Und ständig vor Augen war ihnen die Tatsache, dass sie nur noch drei Tage hatten...

Urd spitzte die Ohren. Skuld sah überrascht von GGB Bd. 6: §4123-4941' auf und merkte, wie ihre Schwester nach draußen sah. "Äh, Urd? Was ist?"
"Belldandy und Keiichi kommen zurück.", antwortete Urd.
Skuld nickte verständnisvoll. "Lass uns nach draußen gehen und sie abfangen, bevor sie noch diese Bücher sehen.", schlug sie vor. "Belldandy hat sicher was gegen solche Methoden."
Urd nickte. Sie schätzte Belldandys Pflichtbewusstsein zwar nicht so hoch ein, dass sie nicht alles versuchen würde, um bei Keiichi bleiben zu können, sofern es legal war, aber sicher war sicher. Die Vier standen vor dem Tempel und sprachen kein Wort. Bis Urd sich ein Herz fasste, Keiichi an der Schulter packte und mit sich ins Haus zog. Belldandy war versucht, ihr zu folgen, doch Skuld schaltete erstaunlich schnell und hielt sie sanft fest. Sie hatte begriffen, dass Urd noch einen anderen Plan verfolgte. In Skuld keimte auch der Verdacht auf, dass Urd die Sache mit den Gesetzbüchern nicht wirklich ernst nahm, sondern sie als Ablenkung benutzte, um ihre kleinste Schwester nicht vollkommen verzweifeln zu lassen. Was soll's.', dachte sie. Lassen wir ihr den Spaß.'
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