All my life

von aml
GeschichteAllgemein / P6
Jarod
08.04.2004
08.04.2004
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Ich habe mir nur den Titel "All My Life" von meiner Zweit liebsten Band den Foo Fighters ausgesucht.

"All my life I've been searching for something
Something never comes never leads to nothing
Nothing satisfies but I'm getting close
Closer to the prize at the end of the rope
All night long I dream of the day
When it comes around then it's taken away
Leaves me with the feeling that I feel the most
The feeling comes to life when I see your ghost?"




All my life


Wieder kam dieser Traum in der vergangenen Nacht bei ihm. Das schon zum wiederholten Male seit einigen Tagen. Jedes Mal passierte das Gleiche, dass Jarod nach etwas Bestimmten dort in seinem Träumen suchte. Doch dabei wurde seine Suche nicht erfolgreicher. Auch wenn er bei jedem Mal glaubte, er wäre am Ziel angelangt. Aber dann klingelte sein Wecker, der ihn wieder aus seinem Schlaf riss. Jarod konnte den ganzen Tag nur an diese Nächte denken, alles andere schien ihm derzeit nicht so zu interessieren. So schaute er den ganzen Tag nachdem, was er Nachts im Schlaf schon suchte. Aber auch da wusste er nicht, welcher Sache er eigentlich nachgehen sollte. Doch es sollte was mit seiner Familie zu tun haben, das behielt er als einziges aus seinen Träumen. Aber wen und wo sollte er eigentlich suchen? Es fiel ihm nichts Passendes dazu ein, als zu hoffen, dass es hoffentlich bald von selber kam, worauf er die ganze Zeit vergeblich wartete. Er hoffte stark darauf, denn sonst würden sie ihm noch
irgendwann in den Wahnsinn treiben. Auch Sydney, seinen Mentor erreichte er nicht in den letzten Tagen. So blieben ihm nur die Gedanken! Aber das genau machte ihm einige Sorgen. Er wollte wissen, was dies zu bedeuten habe. Und warum es ihn die ganze Zeit betreffe und nicht eine ganz anderen Person! Es brachte ihn schon ein wenig zur Verzweiflung. Er merkte mit jedem Tag, dass seine Konzentration weniger wurde, wenn er nicht die Antwort auf seine Suche erhalten würde. Sein Verstand dachte soweit nur an diese Träume, wenn er dann schlief. Auch als er sich an diesem Abend wieder erschöpft ins Bett legte vor totaler Erschöpfung. Es war ihm klar, dass es diese Nacht wieder vorkommen würde! Egal ob er nun schlafen wollte oder nicht. Und genau so kam es auch wieder in dieser Nacht bei ihm, dass er nach was bestimmten suchte, aber nicht wusste, was es sein sollte. Diesmal schien aber alles viel realistischer zu sein als in den letzten Nächten. Irgendwie waren die Personen diesmal so echt,
mehr als sonst. "Jarod, wir sind deine Suche!", ertönte es aus einer unbestimmten Ecke. Jarod aber sah keine Person um sich herum. So ging er weiter, in der Hoffnung jemanden zu finden, der ihm weiter helfen könnte. Aber weit und breit war nichts zu sehen, kein Baum, kein Haus, einfach nur eine leere um sich. Es kam ihm seltsam vor, dass es hier nichts gab. Selbst wo er lang ging war nur leere. Das erschrak Jarod, als er sah, dass unter ihm auch nichts war. Und schweben tat er zudem nicht, aber wie konnte er ohne, dass es einen Boden gab, laufen? Es kam ihm alles ein wenig merkwürdig vor, was gerade passierte. "Jarod, du bist sehr nah an dem, was du die ganze Zeit vergebens suchst!" Aber wiederum sah er keine Person um sich herum, die dies zu ihm sagte. "Wenn da jemand hier ist, dann solle sich die Person bitte zeigen!", rief Jarod in die Leere um sich. Es kam jedoch sein Echo zurück. Er schüttelte den Kopf auf dies. War er eigentlich in seinem Traum oder war es die Wirklichkeit, wo
er sich derzeit befand? Die Frage konnte er selber nicht recht beantworten, da ihm alles so echt vorkam, aber auch nichts um ihn zu sehen war. So ging er einfach etwas weiter, auch wenn er nicht wusste wohin. Denn seine Beine bestimmten von alleine die Richtung, in die er ging. Er konnte sich auch nicht dagegen wehren. Also ließ er sich von seinen Füßen tragen. Auch wenn er gewusst hätte, wohin es nun eigentlich hinginge. Mit jedem Schritt, den es weiterging, wurde die Wärme um ihn größer. Aber nicht die Hitze, wie er sie aus der Sommerzeit gewohnt war, sondern wie die einer Mutter, die ihren Sohn beschützen will vor etwas Bestimmten. "Jarod, du bist gleich da. Da wirst du eine Antwort auf deine Suche erhalten!" Wieder schaute er um sich um, und hoffte endlich die Person zu finden, die ihm das die ganze Zeit sagte. Ihm war die Stimme sehr bekannt. "Mom, bist du es?", rief Jarod in die Leere. Wieder kam nichts. Es machte sich langsam etwas Verzweiflung in seinem Gesicht bemerkbar. Er
wusste, das könnte doch nur seine Mom sein, die ihn ganze Zeit zu sich rief. So gingen seine Füße weiter. Doch nach einigen Metern blieben sie vor etwas Unbekannten stehen. Es erschien aus dem nichts vor seinem Körper. ?Was soll dies in dem Moment? Aber es sollte schon sein Grund haben warum es so sei...', dachte sich Jarod. Und als er sich versuchte umzudrehen, schaute er in das Gesicht eines Geistes. Es war kein unbekannter Geist, sondern ein Geist in Gestalt seiner Mom! "Mein lieber Junge, schaue nicht so! Du bist nun an deinem Ziel, welches du suchtest!" Jarod brachte aber kein Wort heraus, so erstaunt starrte er sie immer noch an. "Junge, deine Suche war auf mich gerichtet, aber du kamst die ganze Zeit nicht darauf." "Nein Mom, ich verzweifelte schon fast, da ich nicht wusste, warum ich immer wieder auf die Suche nach etwas Bestimmten war!" Sie kam näher auf ihn zu, aber sie konnte ihn nicht berühren als Geist. "Mom, warum habe ich dich gesucht?", wollte Jarod nun unbedingt
wissen. "Du wirst es bald wissen! Aber es wird noch eine Weile dauern, bis du uns wirklich finden wirst, damit wir wieder eine Familie sind!" "Aber Mom, wann wird es denn sein?", fragte er sie wissbegierig. Sie verschwand jedoch aus seinen Augen. "Du darfst nicht so einfach wieder gehen, nicht wo ich dich gerade so brauche!" Aber sie war nicht mehr da, als er dies ausgesprochen hatte. Nun schien Jarod wieder ganz alleine dort zu sein. Seine Gedanken waren nun bei seiner Mom. Endlich wusste er, was er die ganze Zeit vergeblich suchte. "Mom", schrie er nochmals, aber es gab keine Antwort. Nur der Wecker klingelte plötzlich. Schweißgebadet wurde er dadurch wach. Er schaute genau um sich, und stellte fest dass dies wohl mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein Traum war. Aber irgendwie schien ihm dies alles sehr real zu sein. Doch wie konnte es so sein', dachte er sich in dem Moment, als er aus dem Bett heraus kroch. Nein, das war doch nicht möglich gewesen, oder doch. Es fiel ihm keine
Antwort darauf ein. Da klingelte das Telefon bei ihm. "Ja, wer ist da?" Keine Antwort. "Hallo, mit wem spreche ich da bitte?", fragte er dem unbekannten Anrufer. "Ich bin die Person, die du suchst!", kam es ihm entgegen. "Mom, bist du es wirklich?", fragte er neugierig nach. "Ich bin es mein Sohn!" "Wo bist du? Wann können wir uns sehen?", wollte er unbedingt von ihr wissen. Sie schwieg jedoch in dem Moment am Hörer. "Mom, wo bist du gerade? Ich kann sofort zu dir kommen, damit wir uns endlich sehen können!" "Nein mein Junge, ich werde dich aufsuchen, wenn es sicher ist, das uns keiner verfolgen wird!" "OK, Mom, aber ich habe so große Angst um dich, dass dir was passieren wird! Meine Gefühle sagen es nämlich, das irgendwas geschieht!" "Du brauchst dir keine Sorge zu machen, aber auch ich habe meine Gefühle, sie sind die ganze Zeit bei dir. Und das schon seitdem du auf der Suche bist. Aber lass dich bitte nicht von denen einschüchtern! Ich muss dann Schluss machen, mein geliebter
Junge, wir werden uns dann bald sehen!" Und schon beendete sie das Gespräch mit Jarod. Er konnte sich noch nicht mal richtig von ihr am Telefon verabschieden. So blieb ihm nur die Hoffnung, dass er sie bald wirklich treffen würde, bevor er ganz seine Hoffnung verlor. Aber nun wusste er wenigstens, was er die ganze Zeit vergebens in seinen Träumen suchte: SEINE MOM!!!

Ende