Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Das Duo Infernale - die Serie

von Arctica
GeschichteHumor / P12 / Gen
08.04.2004
08.04.2004
2
5.109
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
08.04.2004 2.922
 
Titel: Duo Infernale - Folge 1
Autoren: Tanja und Angi
Genre: Trash
Datum: über 4 Tage im Dezember
Rechte: Alle Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeit mit lebenden oder scheintoten Personen ist Absicht, wurde aber versucht zu vertuschen.
Warnung: Verdummung!
Kommentar: Bis zum Schluss lesen, sich nicht über unzusammenhängenden Schwachsinn und Rechtschreibfehler ärgern und die Welt sieht gleich viel blauer aus!


Das Duo Infernale - Folge 1 - Dummheit stirbt nicht aus

Es war einmal an der Hermann-Gundert-Schule in Calw am Kaffeeautomat. Angi und Tanja quälten mal wieder ihren GAFTI (Geheim-Agent für das Trio Infernale)!

Während Angi sämtliche Vorbeilaufenden grüßte ("Servus. Hallo. Wie geht's?") versuchte Tanja noch einen Kaffee abzustauben.

"OK! ... Spuck's aus! Und dann kannst du uns auch gleich noch sagen, was es sonst noch neues gibt!"

Doch der Automat blieb stumm. Verwundert sahen Tanja und Angi sich an. Was war da nur geschehen? Nachdem Tanja ihren ersten Wutanfall überwunden hatte (denn sie wollte ja unbedingt ihren Kaffee haben), überlegten sie, was mit GAFTI wohl los sein könnte.

"Vielleicht hat er Fieber?", dachte Tanja laut.

"Oder Masern... Nein... das würde man ja sehen!"

"Geht's dir gut?"

Besorgt beugten sich Angi und Tanja über GAFTI und tätschelten liebevoll die Getränkewahltasten (Tanja weil sie 'n Kaffee wollte & Angi weil sie grad nirgends anders dran kam - Tanja stand im Weg).

Doch nix passierte. Das Duo Infernale stand dumm da.

"Was mach mehr 'en jetzt?", fragte Angi.

Doch plötzlich schnippte Tanja so laut mit den Fingern, dass sogar die Kioskfrau Rosi aufsah.

"Ich habe eine Idee!", rief Tanja.

Nachdem sie noch einen Fünf-Minuten-Freudentanz aufgeführt hatte, packte Angi Tanja am Arm und fragte ungeduldig:

"Was ist denn jetzt deine Idee?"

Tanja konnte sich an die Tastenkombination erinnern, mit der man in das Innere des Automaten kam. Wild tippte sie auf dem Automaten rum (Angi überlegte schon, ob sie nicht einen Verein zum Schutz von Automaten gründen sollte...) und mit einem lauten Quietschen öffnete sich der Automat.

"Was machen Sie denn da?", kreischte es plötzlich hinter ihnen.

Angi drehte sich um und fiel vor Schreck in den Automaten. Da Tanja intelligenterweise im Weg gestanden hatte fiel auch sie den Schacht runter. Das letzte woran sie sich erinnern konnten waren die Eiterpickel von Mrs. Ilf.

"Oh mann. Da hab ich aber grad echt 'nen Schock gekriegt!", sagte Tanja.

Nachdem sie sich erholt hatten, fingen sie an, sich im Labyrinth des Automaten zu orientieren, um den Horsti (GAFTI's Spitzname) zu finden.

Es war dunkel und kalt. Außerdem irrten sie jetzt schon seit Stunden rum und waren immer nur im Kreis gelaufen. Langsam wurden sie müde.

"Seltsam", sagte Tanja, "so ein großer Automat und kein Kaffee! Kein Wunder, dass Horsti es hier nicht mehr ausgehalten hat. Außerdem ist es stockfinster!"

"Dann tu doch was dagegen!"

"Was denn?"

"Mir doch egal!" *zick*

"Na gut!"

Extrem motiviert kruschtelte Tanja in ihren Hosentaschen. Aber alles was sie fand war ein Flammenwerfer. Kurzerhand brach sie einen Ast von einem der vielen, im Dunkeln blühenden, Kaffeebäume und ... verkohlte ihn. Aus dem Zweiten zauberte sie eine toll brennende Fackel und grinste Angi frech an.

"Na subber! Jetz' hasch mich 'zockt!", grummelte Angi.

Nachdem sie wieder 10 Minuten herumgetappt waren standen sie vor zwei Gängen. Während Angi überlegte, welchen Gang sie gehen sollten und einige Schritte in jeden Gang hinein tappte, hörte sie auf einmal ein dumpfes "PLOPP" hinter sich. Schnell rannte sie zurück und sah Tanja auf dem Boden liegen. Das konnte Eins bedeuten: Sie hatte einen Kaffee-Schock. Jetzt musste Angi warten, bis Tanja wieder aufwachen würde, denn bei einem Kaffee-Entzugs-Schock hilft nur: abwarten und den Patient nicht bewegen. Um sich zu beschäftigen besoff sich Angi mit ihrer Notration Rigo, den sie immer dabei hat.

Während sie also willenlos versuchte eine Brittney-Spears-Choreographie inklusive Gesang hinzulegen, ging das Licht aus. Auf der Suche nach Brennmaterial fand sie am Boden einen Stapel Anwesenheitslisten.

"So, so... Wa'um müssen wia diie übahaubt unnerschreib'n, wenn die dann eh hier unden landen?"

Mit einem gigantischen Feuerball (Angi ist heimlicher Feuerspucker) setzte sie den Stapel in Brand und sah sich nach einer weiteren Beschäftigung um, als sie plötzlich Schritte hörte.

Tanja erwachte von den Schritten und kreischte nur: "ILF!!". Angi und Tanja rannten um ihr Leben. Nebenbei sei hier erwähnt, dass sie auch an Fillie vorbeiliefen, sie aber nur aus dem Augenwinkel sahen. Was machte sie hier eigentlich? Na ja, egal.

Ilf war Angi und Tanja auf den Fersen!!

Nebensächlichkeiten, wie 'Warum ist Ilf so schnell?', 'Wie kam Ilf hier runter?' (so groß ist der Schacht gar net) und 'Wo sollte man jetzt lang gehen?' wurden einfach ignoriert. Aber Links oder Rechts?

Unschlüssig standen Angi und Tanja vor der Gabelung und spielten 'Schnick, Schnack, Schnuck', warfen Münzen und sangen Auszählreime.

Von hinten näherte sich der bedrohliche, unförmige Schatten des leibhaftigen Grauens.

Angi sah auf dem Boden Laub liegen und spuckte Feuer, dass das Laub brannte und Ilf nicht mehr weiter kam. Sie gingen den linken Weg und hörten plötzlich Günther singen.

"Oh mein Gott!" Schnell hielten sie sich die Ohren zu, denn wie jeder weiß, ist der Gesang dieser Spezies tödlich. Verzweifelt hüpften sie auf der Stelle und wussten nicht, was sie tun sollten. Vor ihnen Günther, hinter ihnen Ilf.

In dieser aussichtslosen Lage viel plötzlich Katjas Schäfchenpulli von der Decke. Angi gefiel der Pulli und sie wollte ihn nicht einfach hier liegen lassen. Deshalb zog sie ihn an und ... verwandelte sich in Rocking-Pogo-Schaf! (Jetzt wissen wir, warum Katja in der Schule immer so gut ist! *lol*)

Tanja setzte sich auf Rocking-Pogo-Schaf und sie rannten im Schweinsgalopp los, vorbei an der singenden Günther, mitten hinein in einen dunklen Gang. Unsicher sahen sich Tanja und Rocking-Pogo-Schaf um. Ganz am ende des Ganges war ein schwaches Licht zu sehen.

"Vielleicht ist das Horsti...", dachte Tanja laut nach.

"Lass uns hinrocken und nachsehen, ob er es wirklich ist.", sagte Rocking-Pogo-Schaf und trabte los.

Als sie um die letzte Ecke bogen, sahen sie, dass es sich bei dem Licht um ein kleines Feuer handelte, auf dem ein Kessel mit einem seltsamen Gebräu vor sich hin brodelte.

Tanja wurde bleich und Rocking-Pogo-Schaf begann nervös mit den Knöcheln zu knacken.

"Hallo... äh... ich hoffe ich störe nicht...", sagte die Person, die neben dem Kessel stand, "Ich bin übrigens Harry. Harry Potter. ... Und wer seit ihr?"

Zur Antwort kotzte ihm Tanja über den Umhang und in den Kessel, woraufhin das Gebräu gefährlich zu blubbern begann.

Das Rocking-Pogo-Schaf war kurz davor mit Tanja zu kotzen, aber es hielt sich zurück. Es war ganz offensichtlich, das Harry endlich wissen wollte, was hier los war. Also erzählten Rocking-Pogo-Schaf und Tanja ihre Geschichte. Harry erklärte, dass er den beiden helfen und Ilf verzaubern würde, wenn sie vorbeikäme.

Doch wie sollte die Suche nach Horsti weiter gehen? Das Rocking-Pogo-Schaf schaute Tanja ratlos an. Aber sie hatte eine Idee!

Durch die Lektüre diverser Harry Potter-Merchandise-Bücher war Tanja vollstens im Bilde, was Harry da gebraut hatte. Schnell nahm sie den Kessel und reichte ihn dem Rocking-Pogo-Schaf.

"Schnell, trink!", sagte sie.

Das Rocking-Pogo-Schaf verzog das Gesicht.

"Muss das sein? ... Das sieht eklig aus!"

"Wir wollen doch den Horsti wiederhaben! Also trink!"

Unter lautem Protest trank das Rocking-Pogo-Schaf den ganzen Kessel aus. Doch kaum war der Kessel leer, wechselte das Rocking-Pogo-Schaf plötzlich ganz ungesund die Farbe; von ultra-weiß in lilablassblaukariert.

"Oh, oh!", sagte das Rocking-Pogo-Schaf plötzlich, "Ich muss rülpsen!"

Tanja hüpfte freudig auf und ab, als das Rocking-Pogo-Schaf plötzlich die Augen verdrehte und nix passierte.

Statt einem Monster-Rülpser kam eine riesige gift-pilz-graue Blase.

"Da drin ist Horsti!", sagte Tanja.

Als die Blase mit einem lauten Rülpsgeräusch platzte, fraß Tanja ausversehen Harry Potter auf, denn aus der Blase stieg nicht Horsti sondern Mr. BWL!

Doch Harry Potter lebte in Tanjas Bauch weiter und veranlasste ihre Hormone, ihr einen übelst großen Rüssel wachsen zu lassen. Mit diesem Rüssel pustete sie Mr. BWL (er war gerade dabei sein Flipchart aufzubauen und wollte mal wieder zu einem sterbenslangweiligen Vortrag über Geld ansetzten) in Richtung Ilf. Denn da Tanja Harry aufgefressen hatte, waren sie Ilf und Mr. BWL willenlos ausgeliefert, falls diese das Duo finden sollten.

Plötzlich entdeckte Angi, die sich mittlerweile zurück verwandelt hatte, eine Nachricht an der Wand. Da stand: "Folgt dem goldenen M, dann findet ihr Horsti!"

Schon alleine der Gedanke an das 'goldene M' genügte und Tanjas Orientierungssinn schaltete auf Automatik. Essen! Dank des Rüssels erschnüffelte sie auch sofort eine Spur.

PLOPP!

"Was war das?", fragte Angi.

Als sie in Tanjas Gesicht sah, wusste sie es: Der Rüssel war weg! Oh nein!

Aber das war nicht wirklich ein Grund zur Panik, denn normalerweise reichte Tanjas Normal-Geruchssinn auch. Aber...

"Ich kann mich nicht konzentrieren. Harry will unbedingt pokern..."

"Ja und?" fragte Angi.

"Ich kann gar net pokern!"

Das war ein Fall für Angi. Aus dem Nichts zauberte sie Karten und Harry Potter forderte sie heraus!

Angi nahm die Herausforderung an.

"Und, Pseudozauberer, was ist unser Wett-Einsatz?"

"Lass uns um den Rüssel zocken!", rief Harry.

Um ihren Gegner zu verwirren verwandelte sich Angi wieder in Rocking-Pogo-Schaf und tanzte ein bisschen Pogo zu guter Punk-Rock-Musik, die plötzlich durch die Gänge des Labyrinths schallte. Harry Potter war von der Rolle und verlor. War ja klar. Als nächstes beschlossen sie um Horsti zu spielen, denn Harry wusste auf einmal wo er war. Das Rocking-Pogo-Schaf hatte einen Royal Flash und besiegte Harry Potter auf ein neues.

"Oh nein! Wie konnte das passieren?", rief Harry. "Na gut. Du hast mich ehrlich besiegt."

Plötzlich stand er in eine gigantischen Rauchwolke gehüllt zwischen Tanja und dem Rocking-Pogo-Schaf.

"Hey! Heißt das, du hättest die ganze Zeit raus können?", rief Tanja böse.

Harry Potter grinste diabolisch und wollte gerade antworten, als ihn die zurückverwandelte Angi rechtzeitig unterbrach.

"Und, oh großer Harry Potter...", ironisch grinsend sah sie auf ihn runter, "wo ist jetzt Horsti?"

"Na dann kommt mal mit!", sagte Harry und ging tiefer in den dunklen Gang.

Nachdem sei eine Weile gelaufen waren, hörte plötzlich der Gang auf und Tanja und Angi schauten Harry Potter böse an. Der sagte nur "Hubs!" und verschwand. Ganz toll. Was sollten Angi und Tanja nun tun? Sei beschlossen, erst einmal Ravioli zu essen.

Allerdings hatten sie ihre Mikrowelle vergessen. Mit knurrenden Mägen standen sie also in der Sackgasse, als sich mit einem ohrenbetäubenden Krach eine Tür in der massiven Felswand öffnete. Heraus kam der Duschgelmann mit einer Mikrowelle unter dem Arm. Mit einem Alle-Welt-liebt-mich-Lächeln stellte er die Dose Ravioli in der Mikrowelle und machte sie warm. Leider explodierte die Mikrowelle (nie Dosen reinstellen) und der Duschgelmann war Geschichte. Die Ravioli schmeckten dem Duo Infernale trotzdem!

Da der Duschgelmann (bzw. das was von ihm übrig geblieben war) furchtbar zu stinken anfing, machten sie sich schnell auf den Weg zu Horsti, als Angi Tanja ansah und fragte: "Du bist so rot im Gesicht, geht es dir gut?"

"Net wirklich...", klagte Tanja.

Also beschlossen sie, erst mal eine Nacht darüber zu schlafen. Am nächsten Morgen schrieen beide: "Wie siehst du denn aus?"

In ihren Gesichtern machten sich rote Punkte breit, die geschwollen waren. Das waren eindeutig Ilf-Pickel!

Jetzt war erst mal Panikschieben angesagt. Sie machten den Chicken-Run, den Ententanz, liefen im Viereck und mit dem Kopf gegen die Wand.

Aber Tanja schleckte, nachdem sie sich abreagiert hatte, die letzten Reste des ekelhaften Trankes von Angis Ärmel - und *fupp* waren ihre Pickel weg!

Angi wendete ihr "Ich-mach-alles-wieder-gut-schnippen" an und war somit ihre Pickel auch wieder los.

Aber was wollten sie eigentlich tun? Die Pickel hatten sie so sehr verwirrt, dass das Duo keine Ahnung mehr hatte, was sie gerade machen wollten.

Während sie also willen- und planlos tiefe Labyrinthe in den Felsboden liefen, stieg plötzlich die Gutefee (Mahmoud in rosa Tüllröckchen, mit rosa Feinstrumpfhose, rosa Body und blonder Lockenperücke) von oben herab und säuselte mit Fistelstimmchen:

"Ich weiß, wo das Ziel eurer Suche liegt!"

Tanja: "Wir suchen was?"

Angi *noch verwirrter*

"Ihr müsst an der nächsten Gabelung links, dann die zweite rechts und dann immer geradeaus bis zum Kaffeedenkmal. Dort drückt ihr auf die große Kaffeebohne in der Mitte. Dann wird sich eine geheime Tür in der Wand öffnen. Dort findet ihr, was ihr sucht."

Also machten sich die beiden auf, liefen die nächste Gabelung links, die dritte rechts, immer gerade aus... Moment! Die dritte rechts?! Sollte das heißen, unsere Helden haben sich schon wieder verlaufen?!

Nein! Da hatte sich wohl jemand verschrieben, denn plötzlich erschien, durch einen unsichtbaren Strahler angeleuchtet, das Kaffeedenkmal.

Mit dramatischer Hintergrundmusik drückten sie die Kaffeebohne in der Mitte und hinter ihnen schwang eine geheime Tür auf. Mit wackligen Schritten traten sie in den dunklen Gang und ... standen mitten im Englisch-Lehrer-Zimmer! Zum Glück war kein Lehrer da!

Aber was war denn das in der Ecke? Dieses kleine Bündel musste Horsti sein!! Wie die Aasgeier stürzten sich die beiden broetchen auf das Bündel. Sie entfernten die weihnachtsgeschenkähnliche Schleife und die Verpackung. Aus dem Bündel hörten sie Geschrei, das nach "Befreit mich endlich!" klang. Und genau das taten sie. Heraus kam Horsti, der zum Glück wusste, wie sie wieder aus dem Labyrinth herauskamen. Ein schlauer Kerl. (Hat einfach die Lehrerzimmertür aufgemacht...)

Als sie wieder vor dem Kaffeeautomaten standen, fragte Tanja:

"Wer hat dich eigentlich entführt? Wie war das alles? Erzähl mal!"

"Also...", druckste Horsti rum, "... da war so'n Kerl. Groß, kräftig und eine fiese Visage. Der kam plötzlich um Eck und wollte..."

"...sich im Kaffeeautomat verstecken!", kam eine Stimme aus dem Nichts.

Erschrocken drehten die beiden broetchen und Horsti sich um. Hinter ihnen standen die drei ??? und hielten Skinny Norris am Arm fest.

Was war das? Was hatten die hier zu suchen?

Plötzlich stand die Police Acadamy in der Tür und verhaftete alle. Tacklebary erklärte den broetchen:

"Also Mädelz, das war so. Wir bekamen eine Anzeige, wegen Verbreitung schwachsinnigen Humors!"

"So ein Scheiß!!!!" Aufgebracht warf Tanja Angis leeren Popcorneimer zur Kinoleinwand! Auch Angi war aufgesprungen:
"Das hat Tacklebary NIE gesagt!!!"
In diesem Moment stellten sie fest, dass sämtliche 5 Besucher der Prämiere sie böse anstarrten. Schneller als man Kinokartenplatzreservierungstelefonanrufbeantworterservicedienstleistung sagen kann war das Duo draußen vor der Tür und starrte auf ein Plakat an der Tür des Calwer Kinos: "Das Duo Infernale - Dummheit stirbt nicht aus! - Heute Prämiere!"
"So ein schlechte Film...", sagte Tanja.
"Genau.", stimmte ihr Angi zu, "Wie BWL - ohne jeden Bezug zur Realität."
Schweigend liefen sie nebeneinander her zum Parkplatz. Der einsetzende Regen gab der nächtlichen Vorkinoszenerie eine depressive Abschlussstimmung und durchnässte das Kinoplakat, dem die beiden broetchen den Rücken zugewendet hatten.

~fin~

©2002 Duo Infernale
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast