Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ein typischer Tag im Leben eines Energiewesens vom Planeten Hydraperfox

von Pseudomat
GeschichteHumor / P6 / Gen
08.04.2004
08.04.2004
1
451
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
 
08.04.2004 451
 
Ein typischer Tag im Leben eines Energiewesens vom Planeten Hydraperfox

Ich, Voltron, wache jeden Morgen um 7 Gruul auf. Die 4 Sonnen meines Planeten scheinen durch mein Energiezelt, in dem ich seit 5 Äonen lebe. Nachdem ich mich der überschüssigen Ampere entledigt habe, schwebe ich wohl gelaunt zur Arbeit. Ich arbeite bei einer Gesellschaft zur Versklavung niederer Zivilisationen.
Heute ist mein Chef ganz schön mies drauf. Er schießt Blitze mit 200 Millionen Volt aus seinen grünen Ausläufern. Das zieht ganz schön, wenn es einen trifft. Auf einer Außenmission treffen mein Arbeitskollege Zirrp und ich auf humanoide Lebensformen. Das ist ein leichter Job. Normalerweise berühren wir die Lebensform nur knapp und der elektrolytische Schock tötet sie sofort. Doch Zirrp kann es einfach nicht lassen, aus den Lebensformen das Blut völlig herauszusaugen.
Er sagt zwar, er könne jederzeit damit aufhören, aber ich habe ihn nicht eine Woche lang nüchtern gesehen. Diese Angewohnheiten ... man wird sie eben schwer wieder los.
Wieder auf unserem Planeten angekommen müssen wir zur Elektro-Weiterbildung. Hier lernen wir, wie man sich in andere Lebensformen hineinbeamt, um deren Gedanken zu kontrollieren. Das macht jedes Mal Riesen Spaß. Bei Zirrp klappt es noch nicht so gut, bei ihm explodieren immer die Köpfe.
In meiner Freizeit spiele ich gerne Elektrischeridoo. Das ist ein Instrument, das bei Sternen eine Supernova-Explosion hervorruft, wenn man es gut beherrscht. Ich spiele übrigens in einer Band mit anderen Energiewesen. Sie heißt: The Power Supply and his 1 punkt 21 Gigawatt.
Nachmittags gehe ich heute in den Farradeyschen Club. Dort spiele ich Quasarball mit einigen Freunden aus der Netronensiedlung. In dem Club treffe ich auch meine Flamme. Ich glaube, ich bin verliebt. Sie ist eine orangefarbene Flamme aus der Galaxis der Flammenwesen. Sie ist wunderschön. Immer wenn wir uns treffen, bekomme ich Schweißnähte und einen tierischen Lichtbogen.
Manchmal verstecken wir uns beide in einem schwarzen Loch und spielen Ringelpietz mit Entladen. Aber ich bin noch nicht soweit, mich fest mit ihr zu verbinden, ich will noch meinen Spaß haben. Außerdem macht sie so seltsame Geräusche beim lodern, das Loder.
Gegen abend finde ich mich dann wieder in meinem Energiezelt ein und versuche, ein wenig zu schlafen. Wenn ich nicht schlafen kann, dann zähle ich Pulsare. Dann schlafe ich schnell ein und träume von einem Haus am Strommeer, mit vielen Volts auf der Bank und einer frischen, gekühlten Dose Batterien. Was will man mehr?
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast