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SIlence-Der Weg zu dir

von Maki
GeschichteDrama / P12
Nami Vinsmoke Sanji
08.04.2004
08.04.2004
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1.634
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08.04.2004 1.634
 
nya ^^""
Ich brauchte ne kleine Auszeit von meinem großen "Projekt", und da ich diesen Song so urgerne hab, habe ich dazu eine kleine Songfic geschrieben ^.^

Mich stimmt dieses Lied total melancholisch... .__. hm, ich weiß nicht... irgendwie berüht mich das.. *drop* ^^; aber egal..

zum verständniss sei eines gesagt;
diese fanfic ist nur ein slash-sie ist zeitlich nicht wirklich in den wahren storyverlauf einzuordnen und es wird weder ne fortsetzung, noch einen vorgeschichte geben XP sprich, ich überlasse es euch, was davor oder danach passiert/passiert ist.

eines noch..
:P schaltet unbedingt " nur zu besuch " von den Toten Hosen ein, den es ist eine Fanfic zu genau diesem Song

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

-> Silence <-

Der Weg zu dir

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*


Sanft strich der Wind durch die Blätter des großen Baumes.
Das Gras raschelte leise.
Wolken zogen am klaren,blauen Himmel ihren Weg, und die Brise des Meeres wehte auf den Hügel hinauf.

Der Rauch seiner Zigarette verging mit dem Aufwind, und nach einem letzten, kräftigen Zug warf er sie zu Boden. Mit seinem nächsten Schritt hatte der blonde,junge Mann den glühenden Stengel ausgetreten. Sofort drückte sich der Filter in den sandigen Pfad, der hinauf zum Hang führte.

Leise seufzend legte er den Kopf in den Nacken und blickte in den Himmel.
Es war wirklich schönes Wetter heute, und angenehm warm war es, fand er. " Ein schöner Tag.." murmelte der Blonde, und seine Stimme wirkte leicht gedrückt.

Immer wenn ich dich besuch'
Fühl' ich mich grenzenlos
Alles and're ist von hier aus so weit weg
Ich mag die Ruhe hier,
Zwischen all den Bämen
Als ob 's den Frieden auf Erden wirklich gibt



Als er weiter den Pfad hinauf ging, schloß er die Augen. Er musste nicht sehen, wo es lang ging, er kannte den Weg gut genug. Viel mehr wollte er nur die Ruhe genießen, die hier oben herrschte. Manchmal konnte man das Rauschen des Meeres hören. Wie die Wellen sanft gegen die Klippen stießen, abprallten und zurück fielen.
Schneller als ihm lieb war, erreichte er sein Ziel, und widerwillig musste er die Augen wieder öffnen.
Jedoch kniff er sie sofort wieder blinzelnd zusammen, als der helle Schein der Sonne ihm ins Gesicht schien.

Es ist ein schöner Weg, der unauffallig
zu dir fürt
Ja ich hab ihn gern,
weil er so hell und freundlich wirkt



Nach wenigen Sekunden hatte er sich an die Grelle gewöhnt.
Sein Blick senkte sich jedoch, und das grüne, weiche Gras geriet in sein Blickfeld.

In seiner Hand hielt er eine Rose. Rot war sie, und sie stand in voller Blüte.

Ich habe Blumen mit,
Weiss nicht ob du sie magst


Sein nächster Schritt wirkte zögernd, doch als er seinen Kopf anhob, und auf das kleine Holzkreuz schaute, ging es schon leichter, und schließlich trat er weiter heran an den aufgehäuften Erdhügel.
Er kniete sich hin, und blonde Strähnen rutschten ihm ins Gesicht.
Die Rose legte er vor das Kreuz.

Damals hättest du dich warscheinlich sehr gefreut
Wenn sie dir nicht gefall'n
Stör dich nicht weiter dran
Sie werden ganz bestimmt bald wieder
weggeräumt


Ein kleines Lächeln huschte dem jungen Mann über die Lippen. " Die hast du doch so gemocht.." flüsterte er,kaum hörbar.
Ohne das er es merkte, füllten seine Augen sich mit Tränen, und die Erste von ihnen fand ihren Weg über seine Wange hinab. Seine Hand zitterte.
" Keine Sorge, mir gehts gut.." murmelte er, immer noch lächelnd.

Unter den Tränen wirkte sein Lächeln fast schon verloren.

Wie es mir geht, die frage stellst du jedes mal
Ich bin ok, will nicht, das du dir Sorgen machst.


Aber er wollte nicht, das sie sich sorgte.
Nein, es ging schon.
Irgendwie würde er weitermachen.

Langsam ließ er sich nach hinten fallen, und er setzte sich im Schneidersitz hin. Er zündete sich einen neue Zigarette an. " Weißt du noch...du wolltest das ich aufhöre.." nuschelte er, als er sich den Nikotinstengel zwischen die Zähne klemmte und das Zippo aus seiner Hemdtasche zog. " Habs aber nicht geschafft,sorry. " fügte er murmelnd hinzu,nachdem er seine Kippe zum glühen gebracht hatte.

Und so red' ich mit dir, wie immer
So als ob es wie früher wär'
So als hätten wir jede menge Zeit


Seine Hände legte er auf seine Knie, und seinen Oberkörper beugte er leicht nach vorne. Wie er da saß, so war ihm, als würde sie neben ihm sitzen. Wieder schloß er die Augen. Er brauchte nicht viel Willenskaft aufbringen, um sich vorzustellen, wie sie sich an seinen Körper anlehnen würde.
So wie früher. So als ob sie wie früher an Deck des Schiffes nahe der Orangenbäume säßen.

Ich spür dich ganz nah hier bei mir
kann deine Stimme im Wind hör'n


Dann spürte er einen feuchten Tropfen auf seiner Nasenspitze.
Es kitzelte ein wenig, und er verzog das Gesicht.

" Du must nicht weinen....bald sitzen wir wieder zusammen bei deinen Orangenbäumen.."

Die Worte glitten wie selbstverständlich über seine Lippen. Doch wirkten sie voller Trauer und Sehnsucht, und die Tränen liefen weiter aus seinen Augen.
Er versuchte, sie zu unterdrücken. Er musste stark sein für sie.

Und wenn es regnet weiss ich das du manchmal weinst

Bis die Sonne scheint...


Schnell wischte er sich mit dem Handrücken die feuchten Spuren aus dem Gesicht.
Wenn er nicht mehr weinte, würde sie es bestimmt auch nicht tun.

...bis sie wieder scheint...

Wie,als ob er mit seiner Theorie recht behalten würde, blieb der Regentropfen auf seiner Nase der einzige, der fiel.

Entspannt schloß er wieder die Augen, und seine Gedanken schweiften erneut ab.
" Ach ja..."
Als ob er etwas Wichtiges vergessen hätte, schlug er ruckartig die Augen wieder auf, und schaute starr geradeaus.
" Die Anderen...sie lassen dich grüßen.."
Er musste hart schlucken.
Die Anderen hatten nicht mit hier hin gewollt.
Ob sie es nicht konnten, oder sie keinen Lust hatten, wußte er nicht genau.

Ich soll dich grüssen
von den Anderen
Sie denken alle noch
ganz oft an dich


Aber er tendierte ehr zum Ersten.
Auch wenn sie nicht oft drüber reden, so waren sie in ihren Gedanken oft bei ihr.
Sie würde immer ein Teil von ihnen bleiben.

Außerdem war da ja noch ihre kleine Orangenplantage auf dem Schiff.
Keiner wollte sie beseitigen, auch nicht, nachdem sie gegangen war. Sie sollte bleiben.
Und wie ein tägliches Ritual, pflegten sie das Gewächs. Gemeinsam. Für sie.

Doch irgendwie waren die orangenen Früchte nicht mehr so dick und fruchtig wie früher. Sie wirkten eingeschrumpft und schlaff.

Und dein Garten
es geht im wirklich gut
Obwohl man merkt
das du ihm fehlst


" Aber keine Sorge, das kriegen wir auch wieder hin." Er lächelte. Diesmal war es ein sicheres, und warmes Lächeln. " Bald können wir ja wieder ein Glas Orangensaft zusammen trinken. Das fehlt mir nämlich ...irgendwie.." Mit jeder Silbe wurde seine Stimme leiser, und das Lächeln entglitt seinen Lippen.

Und so red ich mit dir wie immer
und ich verspreche dir
wir haben irgendwann wieder jede mange Zeit
Dann werden wir uns wieder seh'n
Du kannst dich ja kümmer wenn du willst
das die Sonne an diesem Tag auch auf mein Grab scheint


Trostlost blickte Sanji auf Namis Grab, welches neben das ihrer Ziehmutter stand.
Der Schmerz saß tief in ihm, wenn er es betrachtete. Jedoch hatte er ihr versprochen, stark zu sein.

Der junge Mann stand wieder auf, und mit einem Mal spürte er wieder den Wind, der angenehm sanft sein Haar umspielte, und ihm einige Strähnen vors Auge bließ.
Auch das helle Licht der Sonne blendete ihn.

Ein letzten Blick warf er auf das kleine Grab,bevor er, mit der Sonne im Rücken, den sandigen Pfad des Hügels wieder hinunter ging.


...Das die Sonne scheint...

..das sie wieder scheint..




owari~


~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


yoa, das wars ^^;; ich hoffe der text stimmt euch wenigstens n bisl nachdenklich und selbstkritisch XP Was ich nämlich mit dieser Shortfic zeigen will, ist die tatsache, das man nicht einfach aufgeben darf, wenn ein wichtiger mensch im leben stirbt. denn dieser mensch würde das nicht wollen.
ich hab ungefähr 2 stunden für den text gebraucht... ^^""" also bitte keine harten beschwerden das die sätze teilweise total behämmert klingen
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