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Autor: Flowerpowder
Reviews 1 bis 8 (von 8 insgesamt):
20.06.2022 | 14:02 Uhr
Lieber Norbert!
Ein humorvolles Gedicht. Das mit dem Empfinden ist ja so eine Sache. An der Nordsee habe ich immer den Eindruck, dass es stürmt. Aber auch bei uns in BaWü kommen die Stürme häufiger und sie werden heftiger.
Man sagt, dass die Leute aus Norddeutschland es erst „Sturm“ nennen, wenn die Schafe keine Locken mehr haben und unter Windstärke 5 fallen Norddeutsche sowieso um.

Schöne Grüße
herbstlady

Antwort von Flowerpowder am 21.06.2022 | 08:28 Uhr
Guten Morgen, liebe Herbstlady!

Vielen, lieben Dank für Dein schönes Feedback, über das ich mich wieder sehr gefreut habe!

Ja - wir alle denken und empfinden verschieden, und das ist auch gut so.

Natürlich sind die Friesen wirklich ein spezieller Menschenschlag, aber auch ein durchaus liebenswerter. Dein "... unter Windstärke 5 ..." hatte ich noch nicht gehört, ist aber schön bildlich und natürlich lustig.

Dir einen schönen Sonnentage mit lieben Grüßen
Norbert
18.06.2022 | 02:47 Uhr
Hallo Norbert,

da habe ich doch völlig übersehen, daß Du schon zu Pfingsten dieses amüsante kleine Gedicht hochgeladen hast! (Liegt auch ein wenig daran, daß ich gerade sehr von anderen Dingen in Anspruch genommen bin.)

Jedenfalls ist das ein angenehm zu lesendes Gedicht, das sicher nicht so tiefgründig ist wie manch anderes Deiner Werke, aber das macht nichts, schließlich will man ja nicht immerzu tiefgründiges lesen. Außerdem ist es sehr bildlich, man sieht förmlich vor sich, wie die Lockenpracht der Schafe vom Sturm zerzaust wird, während der Friese nur ein wenig gähnt... Vermutlich nennt er das nur "eine Mütze voll Wind" (der Ausdruck ist nicht von mir, der kommt in einem Band von "Tim und Struppi" vor, paßt aber irgendwie zu diesen Thema).

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Flowerpowder am 19.06.2022 | 09:52 Uhr
Hallo Thomas,

Vielen Dank für Dein Feedback, über das ich mich wieder sehr gefreut habe!

Nein, das hat natürlich wenig Tiefgang, aber ich habe mir fest vorgenommen, auch mal ab und zu etwas Lockeres, etwas Leichtes zu schreiben. Das tut mir selbst gut, und ich glaube, dass auch den Lesern etwas stilistische und/oder thematische Abwechslung gefällt.

Ich freue mich, dass du das Gedicht so schön bildlich augenommen ist - das ist ein Zeichen dafür, dass es richtig herübergekommen ist.

Liebe Grüße aus dem fränkischen Backofen
Norbert
15.06.2022 | 14:52 Uhr
Hallo

*lach* Da hat wohl jeder seine eigene Meinung zu diesem Thema. Und gerade in Gegenden in denen es immer etwas Wind gibt, dürfte man ziemlich gelassen sein, bis man dann wirklich von einem Sturm redet.

Sehr humorvolle Zeilen. Gefällt mir richtig gut.

Liebe Grüsse, Esther

Antwort von Flowerpowder am 15.06.2022 | 16:57 Uhr
Hallo Esther,

vielen Dank dafür, dass du mir ein lobendes Review hier gelassen hast! Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Ja - die Empfindung von Wärme, Kälte und Wind scheint relativ und vor allem auf die gewohnte Umgebung abgestimmt zu sein.
(Meine Fantasie ist gerade in Finnland, wo die Finnen im tiefsten Winter Löcher in die Seen hacken, um endlich einmal bei "vernünftigen" Temperaturen baden zu können. Allerdings würden die bei den derzeit 45 Grad in Spanien vermutlich schlichtweg aufgeben zu existieren.)

Liebe Grüße
Norbert
08.06.2022 | 17:51 Uhr
Lieber Norbert,

Sturm ist, wenn das Schaf wegfliegt. Und Regen ist, wenn die Heringe auf Augenhöhe schwimmen.
So habe ich das in meinem Ostfriesen-Grundkurs gelernt, wobei ich auch nicht weiß, ob die Friesen da mit den Ostfriesen d'accord sind...
Nur welchen der beiden Schwarztees man trinken muss, Bünting oder Thiele, da waren sich die zwei Lehrer nicht einig (ich habe ihnen natürlich nicht gesagt, dass ich gar keinen Unterschied geschmeckt habe).
Auf jeden Fall hast du mich mit deinem humorvollen Gedicht an so manche Küstensturm-Anekdote erinnert, vielen Dank dafür, und natürlich auch vielen Dank für die humorigen Zeilen! Ich lese deine Gedichte immer wieder gerne.

Liebe Grüße
Monama

Antwort von Flowerpowder am 09.06.2022 | 17:02 Uhr
Liebe Monama,

vielen Dank für dein schönes Feedback und deinen kleinen "Ostfriesisch-Kurs"! ;-)

Ich freue mich wirklich sehr, dass dir meine Gedichte gefallen.

Noch zum Tee: Ich bin auch Tee-Trinker, aber ich ziehe blumigen, gold-farbigen "Golden Nepal"dem starken, dunklen, herben friesischen Tee (für den man Kluntje benötigt) vor.

Liebe Grüße
Norbert
07.06.2022 | 15:02 Uhr
Lieber Norbert,

sehr cool gereimt.
Ja, ein Sturm ist erst ein Sturm, wenn die Schafe keine Locken mehr haben. ;-)

Ein Stern dafür.

LG
Juli

Antwort von Flowerpowder am 07.06.2022 | 17:00 Uhr
Lieben Dank, liebe Juli!

Ich freue mich sehr, dass dir das kleine Gedicht gefällt - über deinen Stern freue ich mich auch!

Ja, natürlich habe ich da diesen lustigen friesischen Spruch bedichtet.

Liebe Grüße
Norbert
07.06.2022 | 07:23 Uhr
Lieber Norbert,

das ist sehr lustig.
Ja, ich denke auch, die sturmerprobten Menschen da oben empfinden das anders als wir Landeier.
Aber mir ist noch nie aufgefallen, dass die Schafe im Wind die Locken glätten. lol
Die Vorstellung ist wirklich komisch.

Danke für das schöne Gedicht,
Elayne

Antwort von Flowerpowder am 07.06.2022 | 08:07 Uhr
Guten Morgen, liebe Elayne!

Vielen, lieben Dank für dein Feedback, über das ich mich - wie immer - sehr gefreut habe! Ich freue mich, dass dir das Gedicht gefällt.

Ja, den normalen Wind da oben würden wir ja bereits als "heftige Böen" beschreiben und uns nicht mehr aus dem Haus trauen. Einen Sturm dort möchte ich gar nicht erst erleben.

An den Friseur und die Locken der Damen hatte ich bei dem Gedicht auch gedacht - die Idee aber nicht vernünftig untergebracht.
Das ist nämlich so: Die Schafe glätten die Locken nicht - das wiederum sind eher die Damen. *prust* Der Sturm zieht sie ihnen zu Wollfäden. Daraus werden dann die Wolle-Knäuel, die wir kennen, gemacht. *grins*

Ganz, ganz liebe Grüße
Norbert
06.06.2022 | 20:39 Uhr
Lieber Norbert!
Ein lustiges Gedicht.
Stern.

In Wien ist es – wegen der Donau-Beckenlage immer windig,
aber die Stürme werden mehr.
Klimaerwärmung kann ich wenig feststellen, aber dafür immer extremere Wetterlagen, von kalt auf heiß,
und auch Sturm und Hagel wird immer zerstörerischer. Milde, angenehme Temperaturen vermissen wir besonders im Frühling immer öfter. Entweder zu trocken und dann wieder so ein Starkregen, den das Erdreich nicht aufnehmen kann.

Ich hab schon gewusst von einem lieben FF-Kontakt, dass Sturm im Norden erst ist, wenn die Schafe keine Locken mehr haben,
vorher heißt es "büschen Wind".
Überhaupt hat der Sturm ja auch für uns Frauen viele interessante Frisurvorschläge bereit.
Lieben Pfingstgruß.
R ஜ

Antwort von Flowerpowder am 07.06.2022 | 08:16 Uhr
Guten Morgen, lieber Spatz!

Herzlichen Dank für dein Feedback zu diesem kleinen Gedicht, über das ich mich sehr gefreut habe (über das Feedback, meinte ich *grins*).

Bzgl. des Klimawandels geht es mir wie dir: Die Extreme nehmen deutlich zu.

Ja - ich kannte den schönen Spruch mit dem Sturm im Norden, der den Schafen die Locken lang zieht auch und habe ihn, weil er mir so gut gefiel irgendwann in meine "To Do"-Liste aufgenommen.
Da bei uns am Pfingstwochenende die vorhergesagten schlimmen Unwetter glücklicherweise völlig ausblieben, nahm ich mir dieses Thema lyrisch vor - und so ist dieses kleine Gedicht entstanden.

Genau: Bei den Locken dachte ich auch an den Damen-Friseur, fand aber keine rechten Worte, den Gedanken auch noch im Gedicht unterzubringen.

Komm gut in die neue Woche und ganz, ganz liebe Grüße
Norbert
06.06.2022 | 16:35 Uhr
Lieber Norbert,

unfair, aber wahr. Die Friesen sehen Wetter anders als der Binne. Das ist wohl wahr, doch wo der Binne kaum eine Steigung spürt, sieht sich der Friese schon im Hochgebirge.

Ja, wie Einstein schon sagte, ganz allgemein, alles ist relativ. Klar, die Binnen erschrecken schon bei Windstärke 3, aber die sind es auch nicht gewohnt. Hier muss man wohl eine wissenschaftlich präzise und sehr genaue Messmethode finden um die Stärke des Windes/Sturm zu ermitteln. Windstärken sind out, deine Messlatte gefällt mir wesentlich besser. Je glatter die Wolle, desto stürmischer ist die Briese. Genug, dass der Seemann seine Prise bekommt?

Nach dem gestrigen Tag ein kleiner Schmunzler. Danke sehr.

Lieben Gruß

Martin

Antwort von Flowerpowder am 07.06.2022 | 07:56 Uhr
Lieber Martin,

vielen, lieben Dank für dein Feedback, über das ich mich wieder sehr gefreut habe!

Ja: Berge und Wind sind relativ. Bzgl. Sturm sind die Friesen natürlich viel besser vorbereitet als wir - denn sie haben den nach unseren Maßstäben ja fast immer.

Wie du so schön festgestellt hast: Ich habe das kleine Gedicht tatsächlich aus der Erleichterung heraus geschrieben, dass uns hier in Franken die Unwetter am Wochenende verschont hatten.

Herzliche Grüße
Norbert
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