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Autor: Parsifal
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
29.03.2022 | 12:18 Uhr
Hallo :)

Dieser Beitrag hat mich direkt ziemlich aufgeregt gemacht – ich plane seit einer Weile etwas Ähnliches. Weil ich mit ‚normalen‘ FFs und real life stuff aber eigentlich genug zu tun habe und außerdem immer dachte, es juckt eigentlich niemanden, habe ich mein literaturwissenschaftliches Geschwafel bisher auf Kurzformen in Reviews und Reviewantworten beschränkt. Dass dann jemand eine ganze Sammlung hochlädt, ist schon interessant! Und hey: Mich juckt es (offensichtlich). Und weil man die Fehler in deinem Text wirklich suchen muss (spontan hab ich so ein, zwei fehlende Kommata und ein dass-das-Ding gefunden, sonst nichts, das ist auf einer Webseite wie dieser, wo fast jeder alleine arbeitet und natürlich nicht jeder ein wandelnder Duden sein kann, fast eine Party wert), hab ich mir mal durchgelesen, was du so zu sagen hast :)

Mir war bei Panem ja immer Distrikt 5 der größte Dorn im Auge – eine Region, die für Strom sorgt? Echt jetzt? EINE? Klar kann es eine Hauptregion geben, aber irgendwie ist das dämlich, da muss nur einmal was passieren und direkt geht alles den Bach runter, aber das gilt ja irgendwie für alle Wirtschaftszweige Panems und ist mit ein Grund dafür, weshalb das Kapitol am Ende überhaupt fallen kann. Aber Strom so weit zu transportieren ist doch auch sicher irgendwie abträglich oder umständlich. Notstromaggregate mit ‚eigenem‘ Strom mindestens im Kapitol (und in meinem Kopf auch definitiv in Distrikt 3 – denen dürfen die Computer einfach nicht crashen, egal, was in 5 passiert) sind da wohl das mindeste. Aber ich sehe es ohnehin so, dass die meisten Wirtschaftszweige in kleiner Form auch in allen anderen Distrikten nochmal vorhanden sind, einfach für das allernötigste. Irgendwer in Distrikt 12 muss ja Kram anpflanzen, und die Everdeens haben ja auch eine Ziege, nicht jedes Lebensmittel kann importiert werden, für den kleinen oder vollständig privaten Gebrauch gibt es da sicher auch Überschneidungen. Lediglich das Kapitol wird davon vielleicht ausgenommen sein, weil das für die sicher ‚niedere‘ Arbeiten sind, derer sich in der Hauptstadt niemand annehmen würde.
Apropos Hauptstadt: Die Aufteilung der Distrikte ist so eine Sache, an die ich auch schon den einen oder anderen Gedanken verschwendet habe. Distrikt 12 ist sehr klein und 13 eine Ausnahme, was Katniss also schildert, kann nicht für alle anderen Distrikte stehen. Während 12 also meinetwegen flächendeckend eine Siedlung sein kann, mit den Covey, die ein bisschen außerhalb leben, können andere Distrikte ja niemals nur aus einer einzigen Stadt bestehen. Das ist allein schon deshalb blöd, weil dann ja manche Leute einen Arbeitsweg hätten, der sich für die Produktivität des Distrikts gar nicht lohnen würde. Ich sehe es also so, dass es eine größere Stadt gibt, die dann das Justizgebäude als Zentrum hat und wo es Geschäfte gibt, und dann gibt es vielleicht außerhalb noch Siedlungen. Wenn jemand zum Beispiel in 9 oder 11 auf den Feldern arbeitet, wäre es ja sinnvoller, wenn er da in der Nähe oder sogar zwischendrin wohnt, als dass er jeden Morgen zur Arbeit erstmal durch die halbe Stadt latschen müsste (Autos oder öffentlichen Personennahverkehr gibt es ja dann doch eher nicht in den armen Regionen). Vor allem die Distrikte, deren Wirtschaftszweig viel Fläche braucht, sind ja so groß, dass man von einem zum anderen Ende niemals laufen könnte (oder schon – dauert halt … wie groß die USA sind, weiß man ja, und auch wenn da ein bisschen Fläche eingebüßt worden ist, werden einige Distrikte immer noch sehr groß sein).
Ich hoffe, du störst dich nicht daran, dass ich hier weniger auf deinen Inhalt eingegangen bin und stattdessen eigene Gedanken in den Ring geschmissen habe. Ich fand deine Vorarbeit einfach gut und recht umfassend, da hätte ich jetzt in einer kurzen („kurzen“) Review nichts hinzufügen können, dass deinem Text gerecht wird. Oder wenn, dann ist mir zumindest zu den Themenkomplexen, die du aufgemacht hast, nichts eingefallen. Also wenn das bisher noch nicht durchkam: Good job! Besonders hervorheben möchte ich da aber trotzdem mal das, was hier Kapitel 5 ist, die Auflistung aller Sachen, die das Kapitol ja dann doch irgendwie für die Distriktbewohner tut. Das gleicht natürlich nicht die Hungerspiele oder auch nur die Armut aus, die die Regierung nicht so wirklich interessiert, aber es ist doch ein Faktor, der häufig übersehen wird.
Oh, und mir fällt doch ein Punkt ein, der deine Sache weiterdenkt: Die Schulbildung. Wie siehst du da: Ist das überall in Panem dieselbe? Denn theoretisch sollen die Expertisen der Distrikte ja getrennt bleiben – wenn jemand aus 12 plötzlich technisches Know-how erlangen und sich freizeitlich mit Dingen beschäftigen würde, wie sie in 3 oder 5 angemessener wären, wäre das ja ärgerlich für das Kapitol. Ebenso wäre es schwachsinnig, wenn Schulabsolventen in diesen ‚wissenschaftlichen‘ Distrikten erst nach dem Abschluss in den Wirtschaftszweig ihres Distrikts eingeführt würden. Demnach ist das meiner Ansicht nach so gelöst, dass über die Grundbildung hinaus (bisschen Englisch, bisschen Mathe, bisschen Panem-Kunde) distriktspezifisches Wissen vermittelt wird (was du ja auch schon ansprichst) – sprich in Distrikt 3 lernt man beispielsweise früh Grundsätze des Programmierens, in 5 hat man mehr Physik, und in landwirtschaftlichen Regionen wird darauf gepocht, dass man die Natur und agrarwissenschaftlich relevante Bereiche sehr genau kennt. Gerade wenn Kinder früh zu arbeiten beginnen, müssen die doch auch nützlich sein können – und wenn man später ‚richtig‘ anfängt zu arbeiten, sollte man doch nicht alles nochmal neu beigebracht bekommen. Die Ausnahme wären dann wieder diese ‚wissenschaftlichen‘ Distrikte: Ich denke mal, da gibt es höhere Bildung, weil man braucht ja beispielsweise in 5 nicht nur einfache Kraftwerkmitarbeiter, sondern auch Forscher, die das weiterentwickeln oder überwachen. Mein Vorschlag wäre, dass in den Distrikten, die auf akademischere Berufe hinarbeiten, die Schule ein Jahr länger geht und weitere Bildung danach freiwillig ist. Witzigerweise würde das auch erklären, wieso man in 12 erst so spät damit anfängt – was soll man lernen, Steine? :D Katniss erwähnt da auch nie was Spezifisches. Ansonsten ist Bildung ja auch ein Machtding – wenn man die Distrikte möglichst un- oder punktuell gebildet hält, kann man sie leichter beherrschen. Da die Expertise wirklich in den Distrikten liegt, würde ich tatsächlich auch behaupten, dass Lehrkräfte (sowohl in Schulen als auch in den von mir dazugedachten höheren Einrichtungen) Distriktler sind, die einfach an Wissen weitergeben, was sie haben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Kapitol ihre wertvollen Fachkräfte in Bezirke schickt, die für die wohl Dreckslöcher (lol) sind. Friedenswächter sind die Ausnahme, weil Soldaten ja schon eher ‚hartgesotten‘ sind. Für Lehrer gibt es dann vielleicht eher eine einmalige kurze Weiterbildungsmöglichkeit – DASS es per se möglich ist, als Distriktler zumindest zeitweise ins Kapitol zu kommen, sieht man an Sejanus’ Vater sowie an Beetees Arbeit für das Kapitol.

Ich weiß nicht, inwiefern dich auch Rückmeldung zu Formalia interessiert, und einiges davon mag kleinlich sein, aber wenn ich schon mal hier bin, lasse ich es dir auch da.
Deine Titel sind sehr lang, so lang, dass sie oben in der Zeile nur lesbar sind, wenn man sie aufklickt. Daher wäre es cool, wenn du die nochmal in fett oder kursiv oder so in das Textfeld selbst packst. Da wirken sie dann auch besser – diese Kapitelzeile oben lese ich zugebenermaßen nicht ganz so aufmerksam, einfach auch, weil die Schriftgröße da kleiner ist. Du hast ja die Titel oben auch schon gekürzt, was ich aufgrund der Länge verstehen kann, aber für den Fall, dass man zwischendrin mal eine Lesepause macht, hat man bei späteren Teilen deiner Texte auch gar nicht mehr den ganzen Titel. Und wenn wir gerade bei Überschriften sind: Ich finde gut, dass du Zwischenüberschriften genutzt hast, aber auch die Unterpunkte (1. usw.) könnte man besser hervorheben, kursiv oder erstmal durch eine freie Zeile.
Ansonsten würde ich gar nicht im vorigen Kapitel auf das nächste verweisen (also nicht im 7. Kapitel „Der nächste Punkt sind die Zahlungen für Invaliden oder infolge von Arbeitsunfällen.“ schreiben, vor allem wenn das nächste Kapitel noch nicht da ist), sondern eins einfach beenden und das danach einfach anfangen. Das ist für den Flow und die Sinneinheiten besser.
Wie du die Primärtexte erwähnst, ist nicht durchgängig gleich: Im ersten Text nennst du das dritte Buch beispielsweise einfach so, das Prequel aber in Anführungszeichen. In der Literaturwissenschaft ist keins davon richtig, da nennt man Texte kursiv, bei der Erstnennung gefolgt von der Jahreszahl; aber wichtiger wäre eigentlich, dass es konsequent ist. Dass du alle Titel beispielsweise abkürzt, ist hier auch recht egal, weil eh jeder weiß, wovon du redest – ich weise dich jetzt nur drauf hin, weil du mit der Form einer wissenschaftlichen Abhandlung halt den Bereich meines Gehirns triggerst, der sowas halt ordentlich machen will. Auch wenn du im Text zitierst, wäre eine gewisse Konsequenz schön, beim ersten Mal schreibst du „(Vgl. 12/13)“, später dann „(auf Seite 14), dann „(S. 301)“ und teils auch im Text, mal abgekürzt, mal ausgeschrieben – klar, jeder weiß, dass das Seitenzahlen sind und was du meinst, aber ich würde dann entweder immer ‚S.‘ (sowohl dass es da steht als auch abgekürzt) schreiben oder nie. Wenn du dich für nie entscheidest, würde ich auf Siglen gehen. Bisher geht nämlich nur aus dem Text hervor, auf welches Buch du dich beziehst, nicht aber aus der Zitation. Für die reine Logik ist das in Ordnung, wenn nur ein Buch gemeint ist, aber da du dich ja insgesamt auf vier Bücher beziehst, würde ich da mehr differenzieren. Du könntest einmal einführen, woraus du genau zitierst und welcher Buchstabe für welches Buch steht (beispielsweise ‚B‘ für das Prequel, das du eh „Ballade“ nennst, später dann „BSS“) und dann zitiert man ohne ‚S.‘ im Text, also zum Beispiel „(vgl. B 13f.)“ oder (B 301). Da hier keine richtigen Fußnoten gehen, würde ich mir glaub einmal am Anfang diese vier Zeilen nehmen und die Literatur einmal richtig auflisten (Autor, Titel, Jahr, blabla) und mich dann immer über Siglen darauf rückbeziehen (habe ich da zu viel Gedanken reingesteckt, weil ich auch mal einen Panem-Essay schreiben wollte? Man munkelt). Wie gesagt, nit-picky, aber wie ich deine Texte so lese, gehe ich mal davon aus, dass dir das ganze Akademische nicht per se fremd ist. Du nutzt hier zwar eine ich-Form und hin und wieder umgangssprachliche Füllwörter und Schlussfolgerungen („merkwürdig, dämlich und unglaubwürdig“ – liebs), aber wenn es schon formal sachlich-wissenschaftlich aufgezogen wird, dann könnte man es ja auch vollständig machen (und was man auch macht konsequent zu halten, ist ja für keine Textform ein Fehler, finde ich) :D
Dass du den Film nicht wirklich zitierst, verstehe ich aber, Filme zitieren ist mit den sekundengenauen Zeiten absoluter Mist; ich meide die als Quellen, wo es nur geht :D
Ansonsten fand ich haben vor allem im dritten Kapitel/dem zweiten Teil der ersten Thematik Absätze gefehlt. Gerade wenn ein Text sehr theoretisch ist, kann man da ruhig mal mehr Enter drücken – Sinnabschnitte gibt es ja auch innerhalb von größeren Sinneinheiten.
Und – jetzt wird’s wirklich kleinlich, sorry haha – zwischen Zahlen (Jahreszahlen, Seitenzahlen) macht man keine Binde-/Viertelgeviert-, sondern Gedanken-/Halbgeviertstriche, also beispielsweise „1500–1650“ statt „1500-1650“.
So, jetzt halte ich den Mund :D

Insgesamt ist es fast schon schade, dass du so viel auf einmal hochgeladen hast – so war das gefühlt ein info dump (ne, eigentlich nicht, aber halt doch viel auf einmal – und ja, ich hätte pausieren und mehrmals schreiben können, aber dafür war es zu interessant und ich zu sehr into it, wenn ich einmal mit dem Reviewschreiben angefangen habe). Hast du noch viel in petto?

Liebe Grüße
Annika

Antwort von Parsifal am 30.03.2022 | 20:57 Uhr
Hallo,
erstmal vielen Dank für die nette und ausführliche Review (und vielen Dank für das Lob am Anfang bezüglich der Rechtsschreibung :)).
Im Bezug auf die Formalia erstmal auch vielen Dank und das "nit-picky-sein" ist auch nichts Schlimmes, im Gegenteil. Gerade beim Zitieren gebe ich zu, dass ich da aus Bequemlichkeit ein wenig unsauber gearbeitet habe, wobei es auch daran liegt, dass ich die Texte halt über einen längeren Zeitraum geschrieben habe und deswegen immer wieder die Zitierweise geändert habe.
Im Bezug auf das Inhaltliche kann ich deinen Unmut im Bezug auf Distrikt 5 verstehen - der junge Snow sagt uns ja auch, dass dies für das Kapitol ziemlich verhängnisvoll war - und es ist wiegesagt für ein ganzes Land ziemlich schwachsinnig (außerdem hatte das Atomprogramm in Distrikt 13 ja auch eine eigene Stromversorgung - aber das Kapitol nicht?!?).
Das mit der Größe der Distrikte habe ich mich auch schonmal gefragt. Ich persönlich denke einfach, dass Panem als solches eine recht kleine Bevölkerung hat - ich meine der kleinste Distrikt vor der zweiten Rebellion ist 12 mit 9.000 Einwohnern. Ich persönlich kalkuliere immer so mit 10 Mio. Einwohnern für Panem insgesamt und ca. 2 Mio. Kapitolbürgern - das ist aber auch ziemlich aus der Luft gegriffen, ich denke nur, dass die Zahlen nicht viel größer sein können...
Was die Fläche und den Transport anbetrifft, könnte ich mir vorstellen, dass es zum Beispiel eine Art "Shuttle-Service" von dem Hauptort, wo alle wohnen, hin zu den äußersten Farmen und Plantagen gibt. Außerdem denke ich, dass dieses Größen-Problem wirklich nur die agrarischen/Rohstoff-Distrikte betrifft (2, 4, 7, 9, 10 und 11; alle anderen sind eher klein und im Kapitol gibt es Autos und ÖPNV).
Als Fan von Dystopien (ich mag gerade "1984", aber auch "Schöne Neue Welt" sehr), hat mich der Punkt, was das Kapitol so alles tut, auch immer zum Nachdenken gebracht. Wenn man mal die Hungerspiele weglässt, ist Panem wie gesagt keine extrem schlimme Dystopie (es fehlt zum Beispiel ein allgegenwärtiger Überwachungsstaat wie bei Orwell). Wenn man noch bedenkt, dass wir es hier mit einer POST-APOKALYPTISCHEN Welt zu tun haben (sprich: Umweltkatastrophen und Atomkriege, die vorher stattfanden), scheint mir das alles sogar noch recht angenehm/fortschrittlich (aufjedenfall besser, als in der Wildnis zu leben, was halt gefühlt jeder dritte in den Büchern geil findet: Gale, Katniss, Sejanus... Da würde ich Snow schon recht geben, dass ein geregelter Staat dem vorzuziehen ist). Wie man vielleicht auch hieran und an meinen bisherigen Kapiteln merkt, bin ich auch ein wenig ein "Verteidiger" des Kapitols - spätestens seit BSS. Das hängt einerseits mit der Darstellung der Dunklen Tage zusammen, ebenso wie mit der Tatsache, dass das ja eh alles eine post-apokalyptische Welt ist, aber auch damit, dass die Kapitolaner mich schon ein bisschen an den westlichen Lebensstil - sprich, an uns - erinnern. Allerdings werde ich dazu eh noch später was schreiben.
Zum Thema Schulbildung: Ich denke, dass hängt eng damit zusammen, wie man sich die Arbeit in den Distrikten vorstellt. (Und gerade zu dem Punkt finden wir in den Büchern halt auch recht wenig). Ich habe es mir immer so vorgestellt, dass das Kapitol wirklich alle Akademiker und Fachkräfte stellt und die Distrikte eben die körperliche Arbeit, die Landarbeiter und die Industriearbeiter. Gerade Distrikt 3 ist da ein perfekter Punkt - anders als die meisten habe ich mir eher vorgestellt, dass die Leute in Distrikt 3 halt wirklich eher am Fließband die technischen Gerätschaften (z. B. Smartphones oder was es halt so gibt) zusammensetzen. Also weniger, dass sie Entwickler, Designer und Ingenieure stellen, die ordne ich für mich immer in die Reihen der Kapitolaner ein. Das ist ähnlich wie mein Punkt mit den Friedenswächtern: In manchen Fanfictions wirkt es gerade so, als kommen alle Wissenschaftler, alle Friedenswächter (Distrikt 2), alle Rüstungsarbeiter/Rüstungsgüter (auch Distrikt 2) und dergleichen zu fast 100% aus den Distrikten. Da frage ich mich halt: Wie zur Hölle konnte das Kapitol dann a) Panem überhaupt so lange beherrschen und b) die Dunklen Tage gewinnen? Ich habe mir das immer so vorgestellt: Das Kapitol hat weniger Einwohner als die Distrikte zusammen (irgendwo logisch) und ist auch eher rohstoffarm. Deswegen braucht es die Distrikte. Andererseits hat es - in meiner Vorstellung - eindeutig mehr technisches und militärisches Know-how (siehe Dr. Gauls Waffenabteilung). Das ist es, was meines Erachtens eine starke, gegenseitige Abhängigkeit begründet... Aber es ist halt nicht so, dass die Distrikte alles machen, so könnte das Kapitol ja gar nicht herrschen.
Aber vielleicht gehe ich auf den Gedanken auch nochmal demnächst stärker ein. Generell sind noch einige Themen meinerseits geplant, muss mal sehen, wie das in der nächsten Zeit bei mir zeitlich aussieht...
Aufjedenfall danke für die Review,
Liebe Grüße
Alexander
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