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Autor: Lucius Malfoy
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
27.02.2022 | 11:50 Uhr
@ Isadora

Zitat: Ja, du hast Recht. Beim Verlust eines Kindes sieht mal vor allem die Trauer der Mutter und man übersieht gerne den Vater und seine Gefühle,


man sagt: der Tod reisst ein Kind von der Seite des Vaters und aus dem Herzen der Mutter.

Diese 'Weisheit' habe ich nie verstanden...
27.02.2022 | 11:44 Uhr
Ich würde mal darauf tippen, dass es Renard selbst ist... sein Alter Ego, nachdem er sich erkannt - und vielleicht vergeben konnte.
Er steht zu seinen Taten, erkennt seine eigene Schuld an ( und schiebt sie nicht Anderen oder den Umständen zu, er übernimmt die Verantwortung dafür! und das ist wichtig! )

Wirklich interessant und gut geschrieben!


Ich hätte ihm gewünscht, dass er seine Tochter bei sich haben könnte.

Antwort von Lucius Malfoy am 27.02.2022 | 21:13 Uhr
Danke für dein Review.
Oh auf den Gedanken bin ich gar nicht gekommen. So offensichtlich! Seine Tochter mitzunehmen, stimmt.
Naja, nach dem Schreiben ist man immer schlauer.
Es hat mir jeden Fall Spaß gemacht, die Geschichte zu schreiben und eben auch so kurz zu halten.
26.02.2022 | 16:26 Uhr
Lieber Lucius,

ich staune immer, wenn man mit so wenigen Worten, so viele Gefühle vermitteln kann. Du hast in knapp 550 Worten einige Ereignisse beschrieben, von denen jeder einzelne ein Buch fühlen konnte.
Schon das erste traf mich direkt ins Herz. Ja, du hast Recht. Beim Verlust eines Kindes sieht mal vor allem die Trauer der Mutter und man übersieht gerne den Vater und seine Gefühle, als ob er keine hätte, als ob er nur der zufällige Zeuger wäre, als ob ihm das Kind egal wäre. Sean Renard wurde dafür gehasst, dass er Diana von der Mutter gestohlen hatte. Aber die Folge in der es passierte hieß nicht ohne Grund "The Law of Sacrifice". Er hat dabei nicht nur Adalinds Herz gebrochen, sonder auch sein eigenes.
Auch die anderen Vorwürfe sind mehr oder weniger ... ich sage jetzt oberflächlich. Als ich die Serie geschaut habe, wurde mir auch gesagt, dass ich ihn hassen werde. Was für ein unverschämtes Versuch, mich zu manipulieren. Es gab Momente, wo ich Renard nicht verstehen konnte, aber sofort hassen? Um Hass zu fühlen, muss man die Situation zuerst verstehen und alle Situationen in die er verwickelt war, waren alles andere als Einfach.
Ich bin der gleichen Meinung, wie du - Sean ist der am meisten unverstandener Charakter der ganzen Serie und somit für mich persönlich einer der Interessantesten.
Die Art, wie du seinen stillen Abschied und den Neubeginn beschrieben hast, war - wie schon der ganze OS sehr gefühlvoll. Du hast sehr viel Liebe und vor allem Verständnis in diesen Text einfließen lassen. Und du hast ihm einen Trost und Vergebung geschenkt. Der alte Mann hat mich ein wenig irritiert. Wer hätte es sein können, da Sean so viele Freunde verloren hatte. Aber dann dachte ich, es sei ihm gegöhnt, egal wer das ist, Hauptsache er ist da für ihn, wie ein bedingungloser Freund, ein Priester, der ihm die Absolution erteilt, sein Vater/Bruder der ihn liebt und akzeptiert, so wie er ist, wie ein Partner, der ihn unterstützt und "nicht deine Schuld" sagt.

Ich habe es sehr vermisst - dein Schreiben, so voller Empfindungen und Gefühle.

Deine Dora

P.S. Ein Herzchen und Sternchen hast du dir voll verdient.

Antwort von Lucius Malfoy am 27.02.2022 | 21:02 Uhr
Liebe Dora,
danke Dir für dein tolles Review.
Es war seltsam, als ich die Geschichte geschrieben habe, befand ich mich selber in einer komischen Situation.
Funny, dass ich jetzt seltsam und komisch nutze^^.
Es war ein Gefühl der Beklommenheit, welches mich umgab. Und ich habe in der Stunde alles an Sean abgegeben. Es hat sich gut angefühlt, dieses Kapitel zu schreiben.
Daher danke nochmal!

Gruß
Lucius
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