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Autor: Hakuyu
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
06.03.2022 | 07:36 Uhr
Liebe Hakuyu! ❤❤

Ganz so wie immer ist deine neue Geschichte einfach nur großartig. *^*
Es hat wieder alles perfekt zusammen gepasst, angefangen vom Titel, über die originalgetreue Charakterdarstellung, den Schreibstil und die stimmige Handlung. :) Ich bin sehr froh und dankbar, dass du uns mit dieser Geschichte die Wartezeit auf den nächsten Band verkürzt und so wie du es geschrieben hast, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es wirklich so weitergehen könnte. :)


Ich mag lateinische Titel sehr gerne und dieser passt meiner Meinung nach Perfekt zur Geschichte, wo auch Schreckliches (der Tod von Vanitas dem Vampir, mit dem Vanitas der Mensch offenbar zutun hat) etwas Schreckliches (Dominiques Entführung) hervorruft…

Es ist meisterhaft, wie du von Anfang an die Stimmung aufgebaut und wie bildlich du Noés Verzweiflung darstellen kannst. Es hat mich sofort mitgerissen. Ich habe mit Noé mitgelitten. Seine Ohnmacht, Angst, Zweifel und körperliche Erschöpfung sind so plastisch rübergekommen, dass ich es richtig nachempfinden konnte.
Es gibt sooo viele wundervolle Textstellen, die es wert wären, gelobt zu werden, dass ich wohl nicht mehr aus dem Zitieren herauskommen würde. ^^ Aber ganz besonders gefallen hat mir etwa die Stelle mit Vanitas „als würde die Finsternis in dünnen Fäden an ihm kleben und ihn nicht loslassen wollen“, weil es so eine schöne doppelte Bedeutung hat, gerade bei Vanitas, dessen rätselhafte, düstere Vergangenheit immer spürbar ist. *^*

Dass Noe ohne Vanitas losgelaufen ist, ist aus seiner Sicht verständlich. Natürlich würde er keine Sekunde zögern, wenn Domi in so großer Gefahr ist… und Vanitas‘ Ärger darüber ist ebenso nachvollziehbar, schließlich ist Vanitas wohl am stärksten von Mikhails Forderung betroffen. Es passt auch zu ihnen beiden, selbst in dieser Situation ein bisschen zu zanken und Dinge gleich offen anzusprechen.
Ich denke, Vanitas will Noé beschützen, als er ihn weg schickt und gleichzeitig verhindern, dass Noé die Wahrheit über Vanitas‘ Vergangenheit erfährt.
Es ist spürbar wie schwer und schockierend es für Vanitas‘ ist, sich mit Mikhail auseinander zu setzen, wie beunruhigend er findet, dass er und Noé sich begegnet sind und auch wie verantwortlich er sich fühlt, die Sache alleine beenden zu müssen.
Es ist aber süß, dass Noé sich über Vanitas‘ Wortwahl „nachhause“ freut. *-* und gleichzeitig deutet es auch an, wie wohl sich Vanitas in dem Hotelzimmer und mit Noé fühlt, wenn es für ihn „zuhause“ ist. :3
Und im Laufe ihres Gesprächs, je länger Noé sich weigert zu gehen, umso deutlicher kristallisiert sich heraus, dass Vanitas auch Angst um Noé hat, wenn er bleibt… und er hat nicht ganz unrecht, es ist zwar süß, aber auch gefährlich, wie Noé sich blind in den Kampf stürzen will… ^^‘
Aber Vanitas ist genauso aufopfernd wie er. :)

Als Noé Schuldgefühle bekam und an Louis denken musste, hat er mir sehr leidgetan. Er kann gar nichts dafür, dass Mikhail den heimtückischen Plan gefasst hat, Vanitas‘ Freunde zu entführen und zu manipulieren bzw. zu erpressen…
Vanitas‘ Worte über das Weinen sind sehr hart, aber irgendwie wahr und sie verraten auch, wie verzweifelt und enttäuscht er selbst ist und wie viel er geweint haben muss, bis er zu dieser Erkenntnis gelangt ist…
Ich fürchte auch, dass Noé mit seiner Unschuld und Gutmütigkeit nicht begreift, wie schwer (wenn nicht sogar unmöglich) es für Vanitas ist, sich seiner dunklen Vergangenheit zu stellen. Er scheint nicht zu verstehen, dass für Vanitas nicht das Bluttrinken an sich das Problem ist… sondern dass jemand von seiner Vergangenheit erfährt und er es möglicherweise noch einmal durchleben muss…
Gleichzeitig scheint Noé aber immerhin zu erkennen, dass Vanitas Angst hat, von ihm gehasst zu werden. Ich finde da zeigt sich sehr gut, dass Noé so weit verstehen und sich in andere hineinversetzen kann, solange er ihre Gefühle schon einmal selbst empfunden hat. :) Oder interpretiere ich zu viel hinein? ^^‘

Der Vergleich mit Astolpho hat mir übrigens auch sehr gut gefallen, es hat toll hineingepasst. *^* Immerhin scheinen er und Vanitas ähnliche traumatische Erfahrungen mit Vampiren gemacht zu haben und doch haben sie sich in völlig unterschiedliche Richtungen entwickelt. Während Astolpho alle Vampire vernichten will, will Vanitas die Vampire (des roten Mondes) „retten“ – was immer das bedeuten mag. ^^‘
Mit dem Gespräch über Astolpho scheinen sie aber auch eine gewisse Distanz zum eigentlichen Thema aufbauen zu wollen, nachdem sie dort nicht weitergekommen sind.
Noés Worte darüber, dass die Vergangenheit nur einen kleinen Teil von Vanitas ausmacht und nichts an Noés Zuneigung für Vanitas ändern wird, waren wunderschön.
Ich habe das Gefühl, dass Vanitas in Wahrheit sehr gerührt war, als Noé ihn als „seine Familie“ bezeichnet hat. Aber er tut sich schwer, diese Zuneigung anzunehmen, hält sie vielleicht sogar für „zu schön um wahr zu sein“ und tut, als wäre es ein Scherz…
Spannend fand ich auch, als Vanitas plötzlich sagte, dass Noé seine Zustimmung gar nicht braucht, sondern sich einfach auf ihn stürzen könnte… Es sieht Vanitas ähnlich, so etwas zusagen und zu sehen, wie Noé reagiert. Aber ich frage mich, ob er das nicht auch wirklich als mögliche Lösung sieht: die Sache Noé zu überlassen, sodass Vanitas weder über die Vergangenheit reden muss, noch selbst entscheiden muss, entweder Noé alles erfahren zu lassen oder es nicht zu tun und damit Domi zu gefährden.
Aber natürlich könnte Noé Vanitas niemals so etwas antun, schon gar nicht, solange er eine Chance sieht, die brenzlige Situation gemeinsam mit Vanitas zu lösen.
Ich kann aber verstehen, dass Noé nun nicht mehr gerne Vanitas‘ Blut trinken will. Gerade mit Noés Fähigkeit, dabei die Vergangenheit desjenigen sehen zu können, sollte das intimer, inniger Moment zwischen ihnen sein… und keinesfalls unter diesem Druck, dass Dominiques Schicksal davon abhängt und auch nicht gegen Vanitas‘ Willen, nicht, wenn es Vanitas so sehr verletzt…
Vanitas sagt selbst, dass Noé öfter sein Bluttrinken könnte, wenn er nur beim ersten Mal die Vergangenheit sieht. Ich finde das auch sehr originalgetreu, schließlich hat Vanitas auch im Canon Jeanne mehrmals sein Blut angeboten. ^^
Und irgendwie wünschte ich Noé und Vanitas, dass das in Zukunft für sie schön wird, gerade wenn das erste Mal in dieser Situation so schrecklich ist…

Ich glaube, dass es für Vanitas wichtig ist, dass Noé ihm verspricht, kein Wort über die Vergangenheit zu verlieren, selbst wenn Noe verständlicherweise schon jetzt mit Vanitas darüber reden wollte. Seine Neugier und sein Mitgefühl sind für mich sehr verständlich, so rätselhaft und schmerzhaft wie Vanitas‘ Vergangenheit zu sein scheint…
Positiv überrascht hat mich, wie Noé sich zusammengereimt hat, warum Vanitas den Namen des Vampirs des blauen Mondes angenommen hat. *^*
Ich habe mich auch schon gefragt, warum Vanitas das getan hat, wo er den Vampir Vanitas gehasst hat ^^ Ich habe es mir dann so erklärt, dass er es tat, um zu sich dem „Buch des Vanitas“ anzupassen, um als dessen rechtmäßiger Besitzer zu gelten und möglicherweise auch aus Selbsthass den Namen des verhassten Vampirs angenommen hat. Vielleicht auch, weil „echte“ Namen in der Vampirwelt so eine wichtige Rolle spielen und geheimgehalten werden sollen… und Vanitas möglicherweise genauso seinen „wahren“ Namen geheimhalten will, schließlich scheint er mehr in der Welt der Vampire verankert zu sein :)
Aber deine Erklärung, dass er auf diese Weise versucht, sein altes Selbst auszulöschen, gefällt mir viel besser. ❤ Es wäre so tragisch und würde so gut zu Vanitas passen, der ohnehin so unter Selbsthass und seiner Vergangenheit leidet (und zur Vergangenheit gehört auch sein altes Selbst).

Schade, dass Noé nicht verstanden hat, was Vanitas mit „Zumindest bist es du“ gemeint hat. Aber das ist nun mal unser lieber, unschuldiger Noe :)
Es ist auch total süß, wie er wegen Jeanne ein bisschen eifersüchtig wird und sich fragt, wessen Biss Vanitas wohl „besser“ finden würde. *^*
Naww…❤ Ich hoffe, er war nicht zu sehr enttäuscht, als Vanitas ihm dann „nur“ seinen Arm angeboten hat. Wie Noé habe ich auch automatisch an den Hals gedacht, (irgendwie hat man so ein Bild von Vampiren ^^), aber es ist verständlich, dass der Arm Vanitas lieber ist. Da kann etwas mehr Distanz zwischen ihren Körpern herrschen. Gleichzeitig denke ich, dass der Arm für Vanitas wohl eine intimere Stelle ist – immerhin vermeidet er es doch sonst, dass jemand sieht, wie seine Hände unter den Handschuhen aussehen. Jeanne durfte es zumindest nicht sehen, als sie in dieser verschneiten Hütte waren.
Bezeichnend und wunderschön, dass Vanitas nichts mehr vor Noé verstecken will. ❤ Es ist wirklich genial aufgebaut, diese Vertrautheit, ganz ohne Worte. :3
Auch in dem Satz „Vanitas eiskalte Finger streiften Noés Wange, als Noé das Handgelenk näher an seinen Mund führte“ liegt Zärtlichkeit.
Noés Gefühle und sein Zögern sind sehr bildlich und nachvollziehbar, auch, dass er sich gerade in diesem Moment daran erinnert, wie Vanitas Noés Arm wieder angenäht hat. Zum Glück ist Noé so positiv, dass er seine Chance erkennt, Vanitas durch sein Wissen um Vanitas‘ Vergangenheit in Zukunft vielleicht auch helfen zu können. *^*
Das wäre wirklich schön, wenn es funktionieren würde. :)
Wunderschön ist auch, dass sie sich inzwischen einig sind, zusammen zu gehen. ❤ Es ist so großartig und originalgetreu dargestellt, wie diese Entscheidung zustande gekommen sind, wie sie sich gezankt haben, um am Ende wieder das starke Team zu werden, als das sie schon so viele brenzlige Situationen gemeistert haben. ^^
Das großartige Gefühl der Hoffnung und Zuversicht in diesem Moment hat mich die düstere Atmosphäre des verlassenen Vergnügungsparks (eine wirklich unheimliche Vorstellung und von dir vorhin perfekt beschrieben mit den fehlenden Gerüchen, der fehlenden Musik, … ^^‘) und die unterschwellige Gefahr, die von Mikhail ausgeht, vergessen lassen. Ich war genauso hingerissen. ❤
Obwohl Vanitas und Noé schließlich Mikhails Erpressung nachgeben und Vanitas sich von Noé beißen lässt, war es doch ein schöner Moment. Denn sie tun es in dem Vorhaben, noch fester zusammenzuhalten und in der Zuversicht, am Ende als Team zu gewinnen. Noés Rücksichtnahme und die Zärtlichkeit, als Vanitas durch Noés Haar streichelte und sich an seine Schulter lehnte, machte die Szene auch so warm. *^*
Das ist ein wirklich wundervoller Abschluss.
Ich danke dir für das Meisterwerk ❤ und ich hoffe, dass auch im Canon so viel Schönheit im weiteren Verlauf der Handlung mit Mikahel liegen wird wie hier :)

Liebste Grüße,
dein Fan Nostalgia
03.02.2022 | 22:35 Uhr
Hi,
Ich glaube wir kennen uns noch nicht. Ich bin gerade erst auf die Fanfiktion Kategorie mit Vanitas gestoßen und da ich sowohl Anime als auch Manga hinter mir habe, habe ich mal reingeschnuppert.

Deine Fanfiktion hat mich sofort in den Bann gezogen, vom ersten bis zum letzten Wort. Du hast es wunderbar geschafft, die Gefühle der Charakter, die ganze Atmosphäre in deinem Schreibstil einzufangen. Es liest sich unheimlich genial. Nicer Schreibstil und unheimlich gute Handlung.

Der Inhalt ist eine gute Alternative zum Manga und ich begrüße Vanitas Schritt sehr. Somit lässt er etwas zu, anstatt sich einfach an der Tatsache aufzureiben, dass Noé ihn nach seinem Blut fragt. In deiner Geschichte lässt er sich nicht so von seiner Verzweiflung regieren und zeigt ein unheimliches Vertrauen Noé gegenüber. Ob nun als Freund oder nicht.
Ich fand es großartig wie du es geschafft hast, dass sie trotz der veränderten Handlung, sich trotzdem noch wie sie selbst verhalten.

Auch wenn das hier ein Oneshot ist, würde mich schon interessieren wie es weitergeht. Wie Vanitas den Biss empfindet. Und natürlich wie seine Erinnerungen aussehen. Aber es ist auch ein sehr schönes offenes Ende finde ich.

Danke Danke Danke für diesen Oneshot, es hat mir unheimlichen Spaß gemacht ihn zu lesen.

Lg
Petrolblau
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