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Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
15.01.2022 | 13:54 Uhr
Den Platz finden, an den man tatsächlich gehört ...
Abgesehen davon, das, wie beschrieben, ein Vorta für einen profanen technischen Schaden verantwortlich gemacht werden kann, den er nicht verursacht hat, ist die beschriebene 'genetische Verankerung' von Götterglauben ein interessantes Problem. Und auch irgendwie ein versteckter Hinweis auf etwas das man in der uns umgebenden Gesellschaft kritikwürdig findet.
Der Umbruch zwischen 'ebend noch Vorta' und dem neuen zu Hause sollte deutlicher formatiert sein, ich fand mich in die neue Umgebung regelrecht hineinkatapultiert wieder.
Dieses 'Einer von uns', im Sinne von Chancen für ehemals als Gegner angesehene Wesen, ist in diesem Zusammenhang die beste Kurzfassung. Auch auf das was trotz eines Krieges wichtig ist.

lg, Lifegamer

Antwort von Jahreskalender am 18.01.2022 | 22:40 Uhr
Hallo Lifegamer,

danke für dein Review! Dass ein Vorta, der aus Sicht seiner "Götter", der Gründer, versagt hat, von diesen nicht toleriert wird, hat man in einer Folge von DS9 am Beispiel der achten Inkarnation von Weyoun erleben können, den die Gründerin einfach so eliminieren wollte, weil sie mit ihm unzufrieden war. Von daher passte das hier gut ins Konzept und hat den Überlebenswillen und Wunsch nach Veränderung von Kaeryn noch verstärkt. Der Wunsch, seinen wahren Platz im Leben zu finden.

Wichtig ist, das Individuum zu beurteilen, und da kann im Krieg ein Gegner auch schon mal ein Freund werden. Von daher war es wirklich eine Chance für den Vorta, und diese hat er ergriffen.

LG Lemmy
13.01.2022 | 09:01 Uhr
»Ich war zu Hause.«

Hey Lemmy,

Ich weiß nicht warum, aber bei dem Satz oben hatte ich eine richtige Gänsehaut. Das Fandom kenne ich nicht und ich wurde mit dem Universum auch nie wirklich warm, aber das ist hier nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass ich trotz einiger Fachbegriffe, die mir nichts sagten, allem gut folgen konnte. Man spürt Kaeryns Zwiespalt richtig gut, diesem Drang, seinen Platz in seiner scheinbar vorbestimmten Bestimmung zu finden und alle Zweifeln zu ignorieren. Immerhin geschieht ja alles aus einem bestimmten Grund und so, aber manchmal muss man ausbrechen, muss ein Wagnis eingehen, auch wenn es alles auf den Kopf stellt und die Zukunft ungewiss ist. Das hast du hier sehr gut dargestellt. Ich hatte oft eine Gänsehaut beim Lesen. Du kannst echt gut die Gefühle zwischen den Zeilen transportieren und gibst einem das Gefühl, dass man ein Teil deiner Geschichte ist. Hut ab. Danke für diese schöne Vorgeschichte.

Ira.

Antwort von Jahreskalender am 18.01.2022 | 22:34 Uhr
Hallo Ira,

wow, ich hätte nie gedacht, dass ein einzelner Satz so viel auslösen kann! Aber hier hat er ja auch eine große Bedeutung, insbesondere für meinen Vorta, der endlich seinen Platz gefunden hat, wenn auch nicht dort, wo er ihn vermutet hätte.

Ja, Kaeryn ist das Wagnis eingegangen, etwas an seinem Leben zu ändern, und wer weiß, ob er das hinbekommen hätte, wäre sein Schiff nicht auf dem Planeten abgestürzt. Es war ein schlimmes Erlebnis, aber eines, das ihn dann die richtige Entscheidung hat treffen lassen. Mit sich selbst und seinem vorherbestimmten Weg hat er vorher tatsächlich gehadert, da trifft dein Begriff "Zwiespalt" schon sehr gut zu.

Es ist für mich ein Kompliment, dass du beim Lesen ab und zu Gänsehaut hattest, das zeigt mir, dass ich das, was ich mit der Geschichte zum Ausdruck bringen wollte, offenbar auch geschafft habe. Ich konnte mich selbst gut in Kaeryn hineinversetzen, vielleicht hat das geholfen, seine Gedankenwelt und Gefühle so passend nach außen zu transportieren.

Vielen Dank fürs Lesen und Eintauchen in die Geschichte, und für dein Review!

Liebe Grüße
Lemmy
einfach-nur-Ich (anonymer Benutzer)
11.01.2022 | 21:31 Uhr
Persönliche, wichtige Daten soll man nie vernachlässigen und da ist es absolut zweitrangig, das ein Song dazu sagt ^^ Der mir nebenbei auch nichts sagt, wie viele bisherige. Ich bin damit wohl dann in die Riege der "Alten" aufgestiegen *lach*

Aber darum geht es nicht... Auch nicht darum, dass DS9 leider genau die eine Serie in dem weiten Universen der Sternenflotte ist, mit der ich nie warm geworden bin.

Es geht um jemanden, der nach einem entscheidenden Dämpfer doch noch dem passenden Platz im Leben gefunden hat. Und zwischen all den Gründern und Sternen ist es wichtig, dass man einfach weiß, wo man hingehört und wenn es nicht da ist, wo einen das Geburtsrecht hingepflanzt hat, dann ist es umso wichtiger, woanders anzukommen und Freunde zu finden. Und das hast du super eingefangen und deutlich gemacht, dass die Herkunft nicht über das eigentliche Leben bestimmen muss. Das ist dem Vorta gut gelungen, möge er Lang und in Frieden leben.

LG Ich

Antwort von Jahreskalender am 18.01.2022 | 22:29 Uhr
Sei mir gegrüßt, Ich^^!

Danke für dein Review! Es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat, auch wenn du mit DS9 nie wirklich warmgeworden bist. Aber die Serie ist ja auch wirklich ein bisschen speziell und nicht jedermanns Sache. Bei mir war es so, dass ich DS9 zuerst nicht mochte, es heute aber meine Star Trek-Lieblingsserie ist, weil ich es irgendwann zu schätzen gelernt habe.

Es stimmt, manchmal muss man erst etwas Schlimmes erleben, um sein Leben zu ändern, in diesem Falle, um zu wissen, dass man nicht dahin gehört, wohin man eigentlich gehören sollte, sondern ganz woanders hin. Jeder hat sein Leben selbst in der Hand, von daher sollte das auch auf einen Vorta zutreffen, der ja eigentlich in einem vorherbestimmten System feststeckt, dann aber doch den Mut hat, von sich aus etwas daran zu ändern.

LG
Lemmy
11.01.2022 | 21:22 Uhr
Den Song hast du gut eingebaut, auch wenn es nur der Titel ist, aber der kam sehr gut zur Geltung. Die Geschichte hat mir gut gefallen. Das Fandom kenne ich zwar nicht, aber hier war das auch gar nicht nötig. Ich habe der Geschichte sehr gut folgen können. Kaeryns Gedankengängen und Empfindungen habe ich sehr gut folgen können.

LG

Antwort von Jahreskalender am 18.01.2022 | 22:24 Uhr
Hallo Lula,

freut mich zu hören, dass dir die Geschichte gefallen hat und du ihr, auch wenn du das Fandom nicht kennst, gut folgen konntest.

Ja, der Titel war hier für mich eine echte Steilvorlage^^. Und er ist ein wichtiges Element für die Geschichte.

LG Lemmy
11.01.2022 | 16:38 Uhr
Aaah, eine Ich-Form! :D

Heyho Lemmy!

Wie schön, daß Kaeryn hier seine Geschichte selbst erzählt. Das macht alles gleich viel greifbarer, man kann sich wunderbar in ihn hineinfühlen.

Mir hat die Vorgeschichte richtig gut gefallen, weil er seine Eindrücke über seinen ersten Auftrag so gut schildert, was er dabei fühlt, welche Zweifel ihn umtreiben. Was man nach außen transportiert, ist nicht immer, wie es in einem aussieht, und das kommt hier, aus Sicht von Kaeryn, unheimlich gut rüber.
Auch das Verhältnis zu den anderen beiden Vorta ist sehr schön dargestellt - die Geschichte, die Kaeryn dazu erzählt, damit man ein bißchen Hintergrundwissen bekommt, und wie die drei Freunde miteinander umgehen. Das ist eine sehr schöne Atmopshäre.
Kaeryn wird da schon gemerkt haben, daß es nicht nur reine Unsicherheit ist, die er verspürt, sondern daß in ihm drin eine Stimme sagt, daß es andere Regeln gibt, nach denen er spielen und leben kann, als die, die ihm ja mehr oder minder aufgezewungen sind. Eine Tatsache, die er dann sehr unschön herausfindet.

Die Überleitung ist dir großartig gelungen! Der Ortswechsel, mit dem Zeitsprung dazwischen, und wie die Geschichte dazwischen erzählt wird, die die Lücke schließt. Und dann kam alles ganz anders, und er fand woanders ein zu Hause. Hat für sich festgestellt, daß es mehr gibt, als nur seine Programmierung, und daß er auch ein anderes Leben führen darf - und ich finde es sehr schön, daß er so viel Zuspruch auf DS9 gefunden hat. Denn Krieg hin oder her, jeder ist ein Individuum, und es gibt nichts schlimmeres, als für die Taten eines ganzen Volkes verantwortlich gemacht zu werden, nur weil man - ohne daß man es wählen konnte - zur gleichen Spezies gehört.
Wehmütig ist Kaeryns Gedanke, seine Freunde nicht mehr wiederzusehen, aber auch das gehört in das Szenario dazu, und ist auf seine Weise harmonisch ein Teil der Geschichte.

Ich kann mir vorstellen, daß der DS9-Teil schwieriger zu schreiben war als der Vorta-Teil, oder? Zumindest fühlt es sich so an. Bei den Vorta ist die ganze Situation klar - Kaeryn kann seine Gefühle hier sehr gut beschreiben, aber in einem Szenario, welches so von den Gründern ja vorgesehen ist. Auf DS9 ist plötzlich alles ganz anders - da ist er ein Fremder, der großes Glück hatte, gerettet zu werden, er muß sich in einer komplett neuen Umgebung ganz neu orientieren, und auch die Leute auf der Station müssen auf die neue Situation ja irgendwie reagieren. Das alles in der Geschichte zu transportieren ist sicher eine kleine Herausforderung!

Ich danke Kaeryn jedenfalls für diese tolle Erzählung, und daß er hier so offen sein mochte.
Denn es ist ja doch eine sehr persönliche Geschichte.

♥liche Grüße,
Lee

Antwort von Jahreskalender am 18.01.2022 | 22:23 Uhr
Hi Leela,

das ist erst meine zweite Geschichte in der Ich-Form, die ich je geschrieben habe, normalerweise ist das nicht so meins. Aber hier passte es wirklich gut, schließlich war es für meinen Vorta ziemlich emotional.

Ich glaube, Kaeryn hat versucht, seine Fassade aufrechtzuerhalten, obwohl es in ihm drin ganz anders ausgesehen hat, und sowas geht meistens nicht lange gut. Ich denke auch, dass er gespürt hat, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt, er konnte es nur noch nicht beim Namen nennen, dazu war er zu sehr in seiner genetischen Programmierung gefangen. Aber den Gewissenskonflikt hat er gespürt.

Freut mich zu hören, dass der "Vorta-Freundschaftsteil" so gut bei dir angekommen ist^^. Man erfährt in DS9 insgesamt viel zu wenig über die Vorta, und meist kommen sie nur unsympathisch rüber, so dass ich mir dachte, dass es doch wohl auch freundliche Vorta geben muss und bei dieser Spezies auch Freundschaften möglich sein können. Also habe ich Kaeryn zwei gute Freunde an die Seite gestellt.

Das Zitat "Einer von uns" habe ich bewusst als Verbindungselement für den Zeitsprung und Ortswechsel verwendet, da es mir dafür am geeignetsten erschien. So diente der Song- und Storytitel zugleich als Überleitung vom ersten zum zweiten Teil der Geschichte.

Ich kann gar nicht sagen, welcher Teil der Story schwieriger zu schreiben war, ich glaube, das hat sich nicht viel genommen. Schwieriger für Kaeryn selbst war sicherlich der Teil auf der DS9, die Umstellung und das dort Einleben. Er hat Glück, dass es genügend Leute auf der Station gibt, die zu trennen wissen zwischen Spezies und Individuum, und ihm eine Chance gegeben haben, ihn kennenzulernen. Da bin ich ganz bei dir. Man kann ein Volk nicht verantwortlich machen für die Taten Einzelner.

Es freut mich, dass dir Kaeryns Erzählung so gut gefallen hat. Er hat sie gerne mit dir geteilt, weil er wusste, dass sie bei dir in guten Händen ist^^.

Danke fürs Lesen und Reviewen :-)!

Liebe Grüße
Lemmy
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