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Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 1:
10.01.2022 | 15:10 Uhr
Hey lula,

ich muss zugeben, als jemand, der selbst depressive Episoden durchleben musste und noch durchlebt, war die Geschichte nicht einfach. Ich selbst war bisher nur einmal so weit gewesen wie Quentin, hatte aber Glück im Unglück. Dennoch kann ich diese Schmerzen, diese Hilflosigkeit und diese Dämonen nachfühlen. Sie sind stark und ich hoffe, dass Quentin stärker ist, auch wenn ich die Serie nicht kenne. Gleichzeitig finde ich den Beitrag auch deswegen faszinierend, weil mein heutiger Beitrag mit einem sehr ähnlichen Thema befasst – jedoch eher eine der möglichen Ursachen schildert als die Folgen dessen. Dennoch hoffe ich sehr, dass Quentin die Kraft hat, Julia anzurufen und Julia ihn helfen kann.

LG Ira

Antwort von Jahreskalender am 25.01.2022 | 15:21 Uhr
Hey Ira,

das stelle ich mir wirklich als nicht einfach vor, wenn man so etwas selbst durchleben musste.
Ja, das stimmt. Unsere beiden Beiträge gehen wirklich in etwas die selbe Richtung. Ich finde es schade, dass in der Serie nie wirklich thematisiert wurde, warum er Depressionen hat. Vielleicht steht dazu ja irgendwas in den Büchern (die ich irgendwann auch noch lesen möchte).

LG lula
09.01.2022 | 13:36 Uhr
Der Schrei um Hilfe. In einer Welt, die jeden aufs Ich-sein eichen will. Menschen brauchen einander, wieso ist dieser Irrglaube in der Welt, alles pseudowissenschaftlich erklärt, was zur Freiheit eines Individuums gehören soll? Einsamkeit ist nicht einfach der Preis für große Geister. Diese nehmen sich letztlich selbst viel zu wichtig. Einsamkeit ist der Preis für Alleingelassene. Der Grat zwischen dem Wir und dem Ich ist schmal. Und beides ist wie Yin & Yang. Gerät es aus dem Gleichgewicht, sind die alten wie die neuen Mittel einer sogenannten Hochzivilisation nicht weit. Gerade jetzt muß ich mich wieder an den Gedanken erinnern, als ich so durch die Prompts schaute. Yin & Yang. Ein melancholischer Song. Im Wechsel mit einem lebensfrohen. Aber du hast den einen Funken zum Schluß des OS aufleuchten lassen. Es ist eine zwar recht kurze, dafür umfassend gute Beschreibung, was ein Mensch in Gedanken durchmacht. Spätestens wenn er schon zur Rasierklinge griff.
Ich denke manchmal, um sich selbst wie weiland ein gewisser Münchhausen am Schopf aus dem Sumpf zu ziehen, müßte ein Wechsel in den Hörgewohnheiten stattfinden. Andere Musik. Weil Musik das Leben an sich und in sich birgt.

lg, Lifegamer

Antwort von Jahreskalender am 09.01.2022 | 14:46 Uhr
Vielen lieben Dank für deine Worte.
Dieser Funke am Ende war mir wichtig. Es sollte irgendwo auch etwas positives haben. Ich denke, dass alleine schon dieser Gedanke, da ist jemand (und dass einem das in einer solchen Situation auch bewusst ist, was auch nicht immer der Fall ist), sehr beruhigend sein kann und einem vielleicht auch ein wenig Stärke bringen kann.

LG
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