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Autor: Maitreya
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
29.04.2022 | 11:35 Uhr
Liebe Maitreya,

wie lange ich jetzt schon vor habe hier was da zu lassen und ständig nicht dazu komme.
Ich muss gestehen, ich finde es ja eine Schande, dass sich hier noch niemand zu Wort gemeldet hat, um Feedback dazulassen, denn ich finde solche Ideen immer noch gut und definitiv lesenswert, zumal sie dem Leser hier zeigen, was noch alles in einer*m Autor*in stecken kann.

Zuallererst, falls das wichtig sein und es nicht zu Verwirrungen kommen sollte: Du hattest und hast meine Erlaubnis meinen Muserich sowie meine Tippfee nach Gutdünken zu benutzen. Ok, das klingt völlig verkehrt, aber wir wissen hier hoffentlich alle, was damit gemeint ist. Außerdem vielen Dank für deine Credits, wenn ich dadurch Leserschaft gezogen haben sollte. Kommen wir jetzt aber nun endlich zu deinem künstlerischen Werk.

Ich mag hier deine rotzige Art. Dieses unterschwellige amüsierte, was den Charme dieser Arbeit ausmacht. Dieses sarkastisch, ironische lese ich sehr gerne, aber das liegt wahrscheinlich auch daran, dass wir beide denselben Humor besitzen. Als ich damals den Alert aufploppen sah, konnte ich mir ein Quietschen nicht verkneifen. Ich hatte ja schon im Gefühl, was da auf mich warten könnte und ich wurde auch absolut nicht enttäuscht.
Ich finde auch, dass du Cormac sehr gut getroffen hast. Das Drama, die Theatralik, die Wandelbarkeit, die Dynamik zwischen ihm und Cero. Der Gute meint es meistens echt gut. Aber das Gegenteil von gut, ist gut gemeint und Cormac ist halt... Speziell in seinem gut meinen. Und vielen Dank, dass du mich um den netten Herren nicht beneidest, aber vielleicht ist der ja momentan bei dir zu Besuch und nicht bei mir? Du planst ja sehr viel rum und das kann der Herr halt echt gut und es gibt halt auch augenscheinlich nur wenige Tippfeen, die mit seiner Extravaganz zurecht kommen. Nein, ich bin auch nur ein klein wenig gehässig. Du hast vielleicht doch Recht. Der Mann und ich sind uns wirklich ein bisschen sehr viel ähnlich. Nun ja. Wie der Herr so's Gescherr. Stellt sich nur die Frage, wer hier der Herr und wer das Gescherr ist. Ich schweife aus.
Obwohl ich gestehen muss, dass ich Cormac nicht bei der Verwandlung eines anderen Charakters, pder beim Auftauchen im Allgemeinen, mit einem Knall assoziiert hätte, aber schließlich ist das ja auch deine Geschichte und nicht meine.
Ich finde es übrigens mehr als interessant und schön, dass du einen kleinen Querschnitt deines künstlerischen Schaffens gibst. In dem Fall durch Cormacs Verwandlungen sowie deinen eigenen Gedankengängen. Viele deiner neuen Leser, werden dich sicherlich nicht mehr aus „alten Tagen“ kennen und die alten Hasen deinen neuen Account nicht, aber das tut dem Ganzen ja keinen Abbruch, zumal das Projekt mehr ein Freischreiben ist und war, als alles und jeden abzuholen.

Etwas zu „meckern“ habe ich allerdings schon. So sehr, wie ich deine Zeilen verschlungen habe, so gerne hätte ich eins, zwei Absätze gesehen, die einem Lesen etwas leichter machen. Du weißt, ich setze die Dinger auch sehr sparsam ein, nicht so sehr wie Caro, aber dann doch schon etwas, aber das hier war mir stellenweise doch etwas anstrengend. Zumal die Dialoge nahtlos aneinander gereiht sind. Wären die beispielsweise untereinander, wäre es etwas einfacher zu lesen.Und du hast Tippfehler drin. Relativ viele, weswegen ich davon ausgehe, dass du im „Schreibmodus“ wie damals zu Musas Zeiten warst. Ich weiß, dass ist Frisselarbeit. Wenn du magst, kannst du mir das Dokument gerne einmal zuschicken und ich formatiere dir das Ding, weil ich ja weiß, dass es nicht betagelesen ist. Keine Änderung der Wortwahl, denn die fand ich on Point, sondern nur das Äußerliche. Musst du aber auch nicht, denn ich will dich nicht weiter vom Schreiben vergraulen, als es momentan eh schon der Fall ist.
Ich bin ehrlich, ich vermisse dein Geschreibsel. Ich vermisse deine Worte und deinen Stil und das hat rein gar nichts damit zu tun, dass deine Muse und eine namenlos Tippfee gerade das Ruder übernommen haben und du denkst, dass du nicht zu alter Form zurück finden kannst. Denn das kannst du. Du kannst das. Du bist gut. Anders als vor ein paar Jahren, aber nicht weniger schlecht. Und auch, wenn ich eine Stil-Beta bin, kannst du meinen Worten auch ruhig mal Glauben schenken. Amen.

Wir lesen uns bei Teil zwei.
Nemain
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