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Autor: Funnygana
Reviews 101 bis 125 (von 201 insgesamt):
01.03.2022 | 19:51 Uhr
Liebe Funny,

drei Jahre ist er jetzt schon in Deutschland. Eine wahnsinnig lange Zeit für einen Vierzehnjährigen... Ach, er ist so süß und so schlau, ich mag ihn so unheimlich gern. Ich schmunzle natürlich auch immer wieder, aber insgeheim hab ich ihn wahnsinnig lieb. :-)
Der Vergleich der Kulturen war sehr interessant und auch, wie er reflektiert. Und ja, der Civil Right's Act... klasse...

Tolles Kapitel!

Liebe Grüße
Monama

Antwort von Funnygana am 02.03.2022 | 12:03 Uhr
Hi Mona,
Ich liebe ihn ja auch!! Aber ich glaube, zu Hause wäre er unglücklich geworden, weil zu wenig Input. Wenn meine Fortsetzung zu Dämonen fertig ist, wird er auch zu Hause später sein Tagebuch weiter schreiben. Allerdings muss ich das dann gut koordinieren, die Spoilern sich sonst gegenseitig....
LG Funny
01.03.2022 | 17:59 Uhr
Hallo liebe Funny,

das ist ein süßes und witziges Kapitel, wie sie für ihre Aufführung proben und sie dann schließlich mit Pannen, aber viel Charme hinter sich bringen. Ich habe so geschmunzelt und innerlich auch gejubelt und applaudiert!

Liebe Grüße
Monama

Antwort von Funnygana am 02.03.2022 | 11:57 Uhr
Ich werde es den beiden sagen, da freuen sie sich!!
28.02.2022 | 20:16 Uhr
Danke, dass Du Khasti-tine eine Vorgeschichte schaffst und ihm eine Stimme gibst. Scheint er doch im Buch einer der Vielen zu sein, die nur eingeführt werden, um umgebracht zu werden.

Und es ist gut, dass hier die Jungen voneinander lernen dürfen, Schi-So nicht nur Zivilisation BEKOMMT, sondern auch seinen Mitschülern eine Chance, eine Bereicherung und Quelle für Informationen und Gedanken sein darf. Dass sie auf diese Weise gemeinsam erleben, dass viele Dinge mehr als eine Seite haben - und manchmal nicht für jeden Menschen gleich aussehen. The Civil Rights Act ist bestimmt als große Errungenschaft gefeiert worden, lässt aber Nicht-Weiße, wie Schi-So und sein Volk, noch auf Jahrzehnte durch alle Raster fallen.

Das "weiße Gold": Wenn, dann findet Schi-So ganz bestimmt einen Weg, Zuckerrüben anzupflanzen, Selbstversorgung statt weiterer Abhängigkeit.

Auuuhaua, da ist Nitsas-Ini jetzt jünger als ich. (Sehr wahrscheinlich auch Intschu tschuna.) Ist schon ein seltsames Gefühl. Aber der 08. Mai ist ein guter Tag. :-)

Antwort von Funnygana am 01.03.2022 | 01:25 Uhr
Khasti-tine musste für mich einfach eine Geschichte bekommen! In " Dämonen" Kapitel "powwow" wird noch ein wenig mehr von ihm erzählt.

Wenn die Menschen einander zuhören würden, könnten sie soviel voneinander lernen.

Nitsas-ini wird noch älter werden als du . Im Gegensatz zu intschu-tschuna, der jung sterben musste. In meiner Timeline sind beide 1819 geboren. (Gidi 1836 und Schi-So 1852) das ergibt sich aus dem Ölprinz, der ca 1870 spielt.

Ob Zuckerrüben in Arizona wachsen? Gidi hat es mit Kartoffeln versucht, aber das ist nix geworden. Der Boden eignet sich nur für Mais- warum auch immer...
28.02.2022 | 13:27 Uhr
Liebe Funny!
11-14 J., das ist ein sehr prägender Abschnitt.
Ich war auch in einer reinen Mädchenschule, aber das ist unmöglich. Es tut allen gut, durchmischt zu werden.
Heftig ist, dass nun keine Sklaven mehr, aber die indianer sind immer noch nicht gleichberechtigt.
Interessante Tagebucheinträge wieder.
Komm gut in den März.
R ❁

Antwort von Funnygana am 28.02.2022 | 15:46 Uhr
Hallo Spatz,
hier gab es auch Jungen und Mädchen Gymnasium usw. In der Kirche saß man getrennt und auch sonst wurde auf Abstand geachtet. Zum Glück haben wir uns trotzdem vermehrt .
LG Funny
28.02.2022 | 10:55 Uhr
I have a dream...." sprach fast hundert Jahre später Martin Luther King. Er meinte damit hauptsächlich (aber nicht nur!) die Situation der Schwarzen in den USA.

Das ist jetzt fast noch einmal 60 Jahre her... und die Situation der Nicht-Weißen- Bevölkerung hat sich nur wenig geändert.
Immer noch werden weltweit Leute wegen ihrer Religion, Hautfarbe, Geschlecht; Was auch immer diskriminiert.
Ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft!

Und dann haut man sich noch wegen Nichtigkeiten die Köpfe ein!!!
Ich kann gar nicht so viel kotzen, wie ich sauer bin!

Gut, daß es diese Fanfiction-Seiten gibt, wo man für ein kleines Weilchen der Realität entfliehen kann!

Antwort von Funnygana am 28.02.2022 | 11:55 Uhr
Wie Recht du hast! Solange es Menschen gibt, die glauben, sie seien besser, reiner, hochgestellter als andere, wird sich nichts ändern. Was mich so erschreckt: noch heute zeigen Millionen Finger auf uns Deutsche, ohne zu sehen, was sie im eigenen Land im Jetzt praktizieren..... Da hilft Kotzen auch nix. Leider!
25.02.2022 | 08:11 Uhr
Liebe Funny!
Was für eine tolle Aufführung, und schon die Proben und der Kulissenbau.
Adolf und Schi-So als Liebespaar, herrlich. Das slasht ja schon fast drag-mäßig.
Schi-So überzeugt als Kämpfer, vielleicht weniger als Leiche.
Die Generalprobe war lustig, und der Lehrer war zufrieden.
Aber die Aufführung war ein Bombenerfolg.

Was für ein Erlebnis.
Ich hoffe, die beiden können das bei den Dine noch mal aufführen. Zumindest die Sterbeszene.
Ein fulminantes Kapitel.
Liebe Grüße.
R ❀

Antwort von Funnygana am 25.02.2022 | 10:58 Uhr
Huhu Spatz!
Nachdem für Schi-So klar war, dass er nicht die Julia spielen muss, hat es ihm auch Spaß gemacht! Und natürlich musste was bei der Aufführung passieren , es läuft nie glatt im Leben!! Ob Slash oder nicht, ich glaube, das liegt an der Blutsbrüderschaft. Das ist was besonderes, eine Mischung aus Freunde, Bruder und Partner.
LG Funny
24.02.2022 | 21:07 Uhr
Romeo und Julia. Ein Navajo wirkt an einem Shakespeare mit. Das ist gut.
Wundert es mich, dass seine Kollegen nicht kämpfen können? Der einzige sächsische Bücherwurm, der das kann, ist doch Mr. Shatterhand. :-)

Und der Leiter der Theater-AG heißt nicht zufällig Dr. Birkholz, oh nein! WAR ich von den Socken, als ich hörte, dass Jean-Marc Birkholz seinen ersten Winnetou auf der Felsenbühne Rathen gespielt hat!
Eine bravouröse Aufführung. Soviel schauspielerisches und bauhandwerkliches Engagement MUSS einfach belohnt werden. Aber sie sind Laien. Da darf auch etwas danebengehen. Was den Jungs aber in Erinnerung bleibt, das wird der stürmische, wohlverdiente Applaus sein.

Antwort von Funnygana am 25.02.2022 | 00:41 Uhr
Hihi, der Dr birkholz musste einfach sein . Auf jeden Fall hat's Schi-So viel Spaß gemacht, nachdem klar war, dass er nicht das Mädchen ist!
24.02.2022 | 20:58 Uhr
Oh, das glaube ich auf der Stelle, dass eingesperrte Tiere für ihn ein schlimmes Sakrileg sind, dass ihm das in jeder Hinsicht wehtut. In Amerika wird er es besser machen; auch dafür geht er nach Tharandt.
Dabei wissen sie noch gar nichts von den zooähnlichen Ausstellungen von MENSCHEN aus Übersee! Einer von ihnen, der Dakota Edward Two-Two, ist übrigens 1914 auf eigenen Wunsch in Dresden beigesetzt worden, auf dem Katholischen Friedhof an der Bremer Straße:
https://www.facebook.com/groups/483699525030846/posts/3142947172439388/?comment_id=3164625340271571&reply_comment_id=3170101526390619

Die Brüder auf Survival-Wochenende in der Sächsischen Schweiz! Ja, in den sächsischen Rockies hat sich Karl May sehr offensichtlich auch ein paar Ideen geholt. :-)

Antwort von Funnygana am 25.02.2022 | 00:50 Uhr
Wieder was gelernt! Ein Dakota-grab in Sachsen. Danke für die Info!
Auf Menschenzoo hab ich verzichtet. Das hätte Adolf ihm nicht angetan. Den Büffel gab's tatsächlich in Vorwerk ( das ich bis dato nur für Staubsauger kannte ).
Von der sächsischen Schweiz kenne ich nur einen klitzekleines bisschen, und es ähnelt ja tatsächlich Arizona, wenn auch nicht in der Größe - die für mich unvorstellbar ist. Selbst als ich am Grand Canyon stand, hab ich es nicht fassen können! Da wirkt die sächsische Schweiz wie ein Spielzeug gegen!
24.02.2022 | 19:15 Uhr
Theater, Theater.....ich kann unseren Protagonisten voll nachfühlen....da kann man schon Lampenfieber kriegen, allein, bis man den ganzen Text im Kopf hat....
Und, ja, es kann so einiges schiefgehen! Gut, wenn man dann improvisieren kann!

Jetzt stelle ich mir das bei den Dine vor, Romeo und Julia im Wilden Westen! Da wirft sich das halbe Dorf sicher weg!

Antwort von Funnygana am 24.02.2022 | 19:23 Uhr
Da meine diné viel Humor haben, werden sie die beiden bestimmt die ganze Zeit an-lachen .
22.02.2022 | 18:15 Uhr
Hallo liebe Funny,

ach du Schreck, deswegen hat Gidi so lange nicht geantwortet. Ja, die „Schule der Weißen“, ich erinnere mich, Potzblitz und Gänsehaut. Oh Mann, ja.... Das kann ich gut verstehen, dass Gidi ihm das nicht genauer erklären wollte...

Nein, das ist ja herrlich, der Stallbesitzer hat „Lederstrumpf“ gelesen und Schi-So soll Detektiv spielen. Das zerlegt mich. :-D
Wobei Schi-So ganz sicher mehr findet als die Dorfpolizei, aber trotzdem. Herrlich. :-D
Und natürlich findet er das Pferd, aber dann sinkt der Stallbesitzer ganz tief in meiner Achtung... Da hilft es auch nicht soo viel, dass er den Finderlohn trotzdem abgibt. Schade, aber doch eben auch irgendwie typisch für diese Art von Menschen.

Er soll die Julia spielen!! Da liege ich schon wieder auf dem Boden. :-D

Danke für die zwei schönen Kapitel!

Liebe Grüße
Monama

Antwort von Funnygana am 22.02.2022 | 21:01 Uhr
Bitte schön, freut mich, wenn ich dich begeistern konnte!
Tja, Geld , damit kann man sich eben nicht alles kaufen, schon gar keine Achtung. Wenigstens nicht meine oder Schi-Sos .
Für ihn war das ne gute Übung, der Gute vergisst sonst, wie man Spuren liest.
Warum man grad Romeo und Julia an einem Jungen Internat spielt, weiß ich nicht, da wäre Lederstrumpf wahrscheinlich besser gewesen....

LG Funny
22.02.2022 | 17:57 Uhr
Liebe Funny,

auf solch einen Ausflug hätte ich jetzt auch Lust, natürlich ohne die 50 km Rückweg zu Fuß und auch nicht bei diesem grauenhaften Sturmwetter, sondern bei schönem Wetter raus ins Grüne, in den Frühling, in die Sonne, und sehr gerne auch in die Sächsische Schweiz. Das ist wunderschön dort, in meiner Jugend war ich regelmäßig dort unterwegs, wir haben da Familie und Freunde, und inzwischen war ich ewig nicht mehr da... Da wurden gerade ganz tolle Erinnerungen wach, danke dafür!

Ich finde das auch immer schön, aus der Stadt rauszukommen, und wie viel mehr muss es Schi-So so gehen. Tolles Kapitel, ich habe die Freiheit mit ihm gemeinsam genossen!

Liebe Grüße
Monama

Antwort von Funnygana am 22.02.2022 | 21:05 Uhr
Hallo Mona,
ich war einmal in der sächsischen Schweiz, ein Tagesausflug, viel zu kurz, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Aber wo ich wohne ist es auch schön. Wenn denn das Wetter stimmt. Da macht es irgendwann keinen Spaß mehr, aber ich habe einen Hund, da muss ich täglich raus ....
Bald kommt der Frühling!! Ganz bestimmt!!!
LG Funny
21.02.2022 | 08:26 Uhr
Schi-So wird zum Pubertier....
Da dürfen die Hormönchen auch mal verrückt spielen....

Daß er keine Frauenrolle spielen will, verstehe ich voll, schließlich sieht er sich ja als Krieger....
Adolf geht dagegen in der Rolle auf (Hör ich da die Nachtigall trapsen, oder ist es schon die Lerche?)

Der dubbelige Pferdebesitzer sollte nächstesmal gleich den Förster mit seinem Fährtenhund mieten, wenn er einem "Wilden" nicht traut!

Antwort von Funnygana am 21.02.2022 | 09:46 Uhr
Die Nachtigall ist keine Lärche . Adolf ist halt der Scherzkeks von beiden, da ergänzen sie sich einfach.

Tja, die berühmte Morgenlatte, ist schon doof, wenn man keinen Fragen kann, und die BRAVO gab's damals auch noch nicht...
21.02.2022 | 08:21 Uhr
Liebe Funny!
Schi-So macht sich solche Sorgen, zum Glück kommt dann endlich Nachricht von seiner Mutter.
Da kann er endlich auch wieder ans Lernen denken.
Und immer wieder Adolf und seine Familie, ohne die wäre D sehr viel schwieriger für ihn.

Die Julia widerspricht so ganz seinem Kriegerstolz. Auch nicht nett vom Lehrer. Zumindest hätte er das Nein akzeptieren müssen. Jungs in der Pubertät sind da sehr unspaßig. Und das Theaterstück soll doch gut werden,d as geht nur mit Herzblut aller Schauspieler.
Adolf ist toll, er „opfert“ sich freiwillig.
Ganz besonders liebe Grüße.
R ✿

Antwort von Funnygana am 21.02.2022 | 09:50 Uhr
Adolf ist Schi-Sos Gegenstück, was dem einen Spaß macht, findet der andere für sich doof. Ist prima, wenn's so funktioniert. Wobei Romeo und Julia für ein Jungeninternat echt doof ist, sie hätten besser " Winnetou" aufgeführt....aber den hatte Karl May da ja noch nicht geschrieben .
15.02.2022 | 10:53 Uhr
Liebe Funny!
Ich kann Schi-Sos Reaktion vollnachvollziehen.
Klar wollte ihm Adolf was Gutes tun, eine Freude machen, darum war es auch richtig, dass er sich entschuldigt hat.

Schi-Sos Heimweh wird immer ärger,
und nun bin ich mir ganz sicher, dass er heimkehren wird nach seiner Schule.
Er muss doch die Kriegerprüfung ablegen.
Und mit Kurzhaarschnitt wäre er wie ein Fremder in seinem Stamm.
Adolf wird ihn schlimm vermissen.

Schöner Ausflug, Scho-So hat das alles von Kindesbeinen gelernt,
und natürlich wird Schi-So nicht zu einem Weichling.
Sissy = ein „Waschlappen“.

Wirklich ein schönes Tagebuch.
Lieben Gruß.
R ㋡

Antwort von Funnygana am 15.02.2022 | 14:04 Uhr
Liebe net Sparrow,
Ich werde Schi-So deine Übersetzung sagen .
Der arme Kerl ist hin und her gerissen. Lernen wollen und nach Hause. Heute würde das alles kein Problem sein, rein in den Flieger und los.

Ich finde auch heute noch den Zoo ganz schrecklich, bin schon ewig nicht mehr in einem gewesen. Und früher haben die Tiere es noch schlechter gehabt.

Adolf und Schi-So lernen viel voneinander. Sie wollen sich gegenseitig nur das Beste tun, treten dabei aber auch mal in Fettnäpfchen. Hauptsache, keiner ist dem anderen böse deswegen. Es steckt ja nur guter Wille dahinter. Wichtig ist, dass man darüber reden kann!

LG Funny
15.02.2022 | 08:01 Uhr
Das glaube ich gerne, daß die Tiere im Zoo Schi-So leid tun.....

Gott-sei-Dank hat sich zumindest in den meisten Zoos Europas seitdem vieles geändert! Damals waren das eigentlich nur Tieraufbewahrungs-Anstalten mit etwas Bildungsanspruch. Schließlich gab es zu der Zeit kein Fernsehen/Internet/YouTube, wo man sich das in Farbe angucken konnte. Die einzige Möglichkeit, sich zu bilden, waren Museen und Zoos.

Und Schi-So geht es nicht viel besser; auch er ist eingesperrt, quasi aus der freien Wildbahn in die Stadt versetzt; wenn auch nicht ganz so krass wie die Zootiere.
Gut, daß er wenigstens für Stunden und Tage ausbrechen kann.
Daß Adolf damit nicht auf Anhieb klarkommt, ist ebenfalls verständlich, schließlich ist er es nicht von Kleinauf gewohnt.
Immerhin gibt er sich Mühe.

50 Kilometer zu Fuß , und das ohne Übung! Da würde ich tot umfallen!
Kein Wunder , daß der arme Adolf müde ist....zudem dürfte er einen tüchtigen Muskelkater und Blasen an den Füßen haben!

Antwort von Funnygana am 15.02.2022 | 08:21 Uhr
Ich war erstaunt als ich bei meiner Recherche auf Vorwerk gestoßen bin und das es da tatsächlich Zeit Büffel zu der Zeit gab! In den Zoo gehe ich seit vielen Jahren nicht mehr. Es gibt andere Alternativen für Tiere.
Damals waren die Tiere noch weniger als Lebewesen geschätzt als heute. Unser Papa hatte kein Verständnis dafür, dass ich Hund und Ponys habe, die nur zum kuscheln da sind. Aber er hat immer sehr gut für sie gesorgt! ...

Schi-So tut mir selbst so leid!! Da hat der Mayster ihm ganz schön was angetan. Und er ist so ein lieber Kerl!

Also, ich würde nach 5 km schon schlapp machen , aber ich bin auch keine 14 mehr.....
11.02.2022 | 21:54 Uhr
Blutsbrüder! Ja! Sie haben es getan.
Und dann teilen sie als erstes die Windpocken?! Nicht, dass da die gemeinsame "Rüsselseuche" Pate gestanden hat? Aber gut, dass er schon wieder seine Versetzungen zählen und planen kann. :-)

Flüche in den Fremdsprachen. Auch da sind die kleinen und nicht so ganz kleinen Jungs offensichtlich überall gleich:
Mein Großer hat sich damals in der Grundschule mit einem um ein Jahr älteren Russlanddeutschen angefreundet. Und was lernen sie zuerst voneinander? Richtig, Schimpfwörter. Dazwischengegangen bin ich, als eines dabei war, bei dem ich meinem Junior beibringen musste, wenn er das zu einem Mädchen / einer Frau sagt, dann wird der Vater oder der Ehemann, wenn er noch etwas taugt, ihn verprügeln.
Stattdessen habe ich dafür gesorgt, dass er auch ein paar stubenreine Grundlagen mitbekommt. Die sind längst vergessen, da nie wieder gebraucht; damals aber strahlte er mich ganz stolz an: "Spokojnoj notchi, Mama!"

Schi-so hat ja schon den Vorteil von mindestens zwei Muttersprachen, dreien, zählt man Englisch mit.
11.02.2022 | 21:44 Uhr
Blutsbrüder! Ja! Sie haben es getan.
Und dann teilen sie als erstes die Windpocken?! Nicht, dass da die gemeinsame "Rüsselseuche" Pate gestanden hat? Aber gut, dass er schon wieder seine Versetzungen zählen und planen kann. :-)

Flüche in den Fremdsprachen. Auch da sind die kleinen und nicht so ganz kleinen Jungs offensichtlich überall gleich:
Mein Großer hat sich damals in der Grundschule mit einem um ein Jahr älteren Russlanddeutschen angefreundet. Und was lernen sie zuerst voneinander? Richtig, Schimpfwörter. Dazwischengegangen bin ich, als eines dabei war, bei dem ich meinem Junior beibringen musste, wenn er das zu einem Mädchen / einer Frau sagt, dann wird der Vater oder der Ehemann, wenn er noch etwas taugt, ihn verprügeln.
Stattdessen habe ich dafür gesorgt, dass er auch ein paar stubenreine Grundlagen mitbekommt. Die sind längst vergessen, da nie wieder gebraucht; damals aber strahlte er mich ganz stolz an: "Spokojnoj notchi, Mama!"

Schi-so hat ja schon den Vorteil von mindestens zwei Muttersprachen, dreien, zählt man Englisch mit.

Antwort von Funnygana am 11.02.2022 | 23:54 Uhr
Hast Recht, man sollte schon wissen, was man Flucht! Hab mal als Kindergärtnerin gearbeitet.... Was die Kinder da von einander gelernt haben, ohne zu wissen, was sie da sagen.....sie fanden nur cool, wie Erwachsene auf ihre Worte reagieren..

Geteilte Windpocken sind halbe Windpocken .
11.02.2022 | 21:22 Uhr
Und Ihr haut Karl May BITTE NICHT!
Manches dürfen wir heute anders sehen. Manches biegen wir jetzt genüsslichst gerade.
Ohne ihn aber würden wir jetzt und hier nicht zusammensitzen und seine Geschichten und seine Helden weiterdenken.

Ich weiß nicht, wie weit sich hier schon herumgesprochen hat, wieviel ich persönlich ihm verdanke. Dass ich seine Schritte in Sachsen nicht nur mit mütterlichen Reaktionen verfolge, sondern auch, ja, am Rande von Heimweh.
Wenn alles gut geht, komme ich im nächsten Winter dort in der Nachbarschaft an. Neuanfang und "Nestbau".
Ein wunderschönes Porträt von May, our Great Spirit Father, steht schon bereit für Wohnzimmer oder Bücherzimmer.

Antwort von Funnygana am 11.02.2022 | 23:51 Uhr
Lach, keine Angst, wir hauen hier keinen....aber das ein oder andere würde ich gerne mit ihm ausdiskutieren!!
Was dich persönlich angeht, habe ich nicht viel mitbekommen, aber ich drücke dir auf jeden Fall alle Daumen, dass dein Leben so wird, wie du es dir vorstellst!!
11.02.2022 | 21:07 Uhr
Ja, da ist der Zwölfjährige wirklich lange von seiner Familie, seiner Welt getrennt. Richtig weit weg, mit einem Ozean und auf jeder Seite von diesem einem halben Kontinent dazwischen. Bei den damaligen Reisemöglichkeiten dauerte das Monate!
Für einen Menschen und für einen Brief.
(Das hätte ich mir im ersten Coronawinter bewusst machen sollen. Immerhin hatten wir Telefon, Internet und WhatsApp.)
Mal ist er noch das Kind, dass unsere Kinder in diesem zarten Alter noch sind und sein dürfen, dann geht er wieder erstaunlich souverän damit um, weiß er doch, wofür er in Sachsen ist.

Sehr souverän, sehr durchdacht wägt er auch die Frage nach der Blutsbrüderschaft ab. Ja, sie wachsen eindeutig zusammen auf, sind einander sehr schnell sehr vertraut geworden. Wenn, dann wollen aber auch beide sich sehr bewusst für diesen Schritt entschieden haben.

Antwort von Funnygana am 11.02.2022 | 23:48 Uhr
Ohje, gäb's heute keine Mail/Skype/WhatsApp.....viele würden in der Corona Zeit krank werden. Es leiden schon mit den Medien genug Leute unter Einsamkeit. Aber: jeder hat die Chance, die Zeit für sich zu nutzen!

Die beiden Jungs aber nutzen die Zeit füreinander, um sich wirklich kennenzulernen und sich gegenseitig zu stützen. Das passt schon!
11.02.2022 | 20:48 Uhr
Schi-so, der kleine Überflieger. :-)

Es ist gut, dass er sich nicht nur als anders erlebt (was wahrscheinlich damals schon nicht oder nicht überall erwünscht war), sondern mehr noch als BESONDERS. Und dieses als eine Chance, eine Bereicherung für sein Leben und für sein Volk.
Und dass sein Umfeld auf beiden Seiten des Atlantik das akzeptiert.

Antwort von Funnygana am 11.02.2022 | 23:42 Uhr
Darin haben ihn die Eltern bestärkt: besonders, und nicht negativ anders. Allerdings muss er es ab und zu den anderen zeigen, vor allem, wenn er später zurück zu den diné kommt.
11.02.2022 | 18:48 Uhr
Oh. Nein. Jetzt hat der junge Wolf auch eine jüngere Schwester verloren, wie Schi-so und wie Winnetou.
Ganz zu schweigen davon, dass es für Eltern das Schlimmste ist, ein Kind zu verlieren. Egal, was man damals den Müttern eingehämmert hat ("bist ja noch jung, kannst ja wieder welche kriegen, hast ja noch welche" etc.) - das sollte kein Mensch mitmachen müssen.
Damals aber gab es andere Gefahrenquellen, steckte die Medizin noch in den Kinderschuhen, und nicht jeder konnte sich ärztlichen Beistand leisten. Nicht annähernd jedes Kind wuchs heran, Männer wurden regelmäßig im Krieg dezimiert, Frauen durch viele aufeinanderfolgende Schwangerschaften ausgelaugt und verbluteten irgendwann bei einer Entbindung, und alle wurden vor ihrer Zeit verschlissen durch harte Arbeit und unzureichende Ernährung...

Faszinierend finde ich, wie die beiden Freunde damit umgehen. Wie Schi-so Wege sucht, um Adolf aufzufangen. Sucht er doch selbst wieder oder immer noch nach einem Zugang zum Verlust seiner Schwester!
Ebenso staune ich, wie menschlich Direktor Krieger damit umgeht, wie verständnisvoll. Erwartet hatte ich im 19. Jahrhundert in Deutschland preußische Disziplin (OK, es ist Sachsen...), dass er ihnen den Katechismus um die Ohren haut und von ihnen verlangt, normgerecht zu "trauern" und zu funktionieren. Nein, dieser Lehrer ist anders. Steht in einer Reihe mit Klekih-petra und Mr. Shatterhand. Ist wieder einmal das, was unser junger Held jetzt braucht.

Antwort von Funnygana am 11.02.2022 | 23:40 Uhr
Da Direktor Krieger ein Freund Karl Mays ist, und seine Schule damals revolutionär war ( Unterricht in der Natur usw) muss er etwas menschlich sein, oder?

Nee, ein Kind sollte niemand verlieren, aber tatsächlich war es so, wie du es beschreibst, fast normal, dass nicht alle durchkamen . Schi-So hat den Vorteil, eine andere Sichtweise kennenzulernen und somit wählen zu können. Vielleicht ist es aber auch ein Nachteil.... .
11.02.2022 | 15:06 Uhr
Hallo liebe Funny,

jetzt hat Schi-So einen Bruder, und das freut mich für ihn, jetzt sind sie wieder zu zweit! Ich denke, Geschwister sind ganz wichtig. Ich war einige Jahre ein Einzelkind, aber will meinen Bruder jetzt nicht mehr missen, auch wenn ich ihn manches Mal an die Wand hätte klatschen können. ;-)

Ha, und Jugendliche bleiben doch überall gleich, oder? Ich schmunzle so, dass die anderen Schüler sich jetzt für die Flüche interessieren. Aber ich finde es schön, dass sie von Schi-So lernen wollen, dann ist er wenigstens integriert und sie interagieren mit ihm.

Krokusse... Ich liebe Krokusse, ich habe eine ganz besondere Beziehung zu ihnen. :-)

Oh Mann, ja, Windpocken, daran kann ich mich auch noch erinnern... Ich leide mit den Jungs. Wobei ich bei „Hurra, Adolf hat sich bei mir angesteckt“ auch schmunzeln musste. Ja, das ist wohl wirklich echte Blutsbrüderschaft. :-D

Ach ja, unsere liebe Sq... Also, dass du sie hast sterben lassen.... Da weiß ich ja immer noch nicht, was ich davon halten soll! ;-)

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Monama

Antwort von Funnygana am 11.02.2022 | 18:13 Uhr
Huhu Mona,
Bei mir heißt die Schwester Sodale, weil ich ihren Namen auch nicht aussprechen kann... Sie bekommt aber in ein paar Jahren eine würdige Nachfolgerin...

Freud und Leid der Jugend, da kommt noch ein bisschen was .
Blumen sind leider nicht mein Fachgebiet, Krokusse kenne ich nur in Zusammenhang mit Safran. Oder auf Nachbars Wiese .

Brüder können schon nerven - genau wie Schwestern, besonders, wenn sie älter als man selbst sind. Ich hätte dir als Kind gerne beide abgegeben! Jetzt im Alter halten wir zusammen, aber früher.... ( Ich hatte eine Zeitlang gehofft, ich bin ein Adoptivkind)

Blutsbrüder kann man sich aussuchen... Familie nicht. Dabei habe ich die beste Familie, die es gibt, nur als Kind sah ich das anders. (Jetzt schweife ich ab )

Auch ich wünsche dir ein schönes Wochenende
GLG funny
10.02.2022 | 18:59 Uhr
Oooh, das finde ich gut, dass Du den Onkel "korrigiert" hast! Gern will ich glauben, dass er von seiner zahlreichen Verwandtschaft in Sachsen nichts gewusst hat und nun die erste Gelegenheit nutzt, ihnen mit seinem Wohlstand aus der Not zu helfen. (So schlimm wie die krummbeinige Sippschaft von Carpio kann er nicht sein!)

Und dieser Pfarrer! Der ist ja noch schlimmer als der der Herrnhuter Brüdergemeine in meiner Kindheit. Dort herrschten auch Scheinheiligkeit, Hinterhältigkeit und Vorurteile, die auch in den 1970ern schon von vorgestern waren, aber wenigstens war physische Gewalt nicht mehr üblich. Arno Krieger erweist sich als würdiger Freund von Mr. Shatterhand / Herrn May. Oder weiß einfach, wo seine Prioritäten sind: Niemals einen hochintelligenten UND hochmotivierten Schüler zum Teufel zu schicken, sondern als Aushängeschild für die Gelehrsamkeit seines Hauses zu halten.

Antwort von Funnygana am 10.02.2022 | 19:37 Uhr
Du hast es voll erfasst! Ob Schi-So hätte bleiben dürfen, wenn er nicht hochbegabt wäre..... keine Ahnung .

Das mit dem Onkel hat mich schon immer geärgert, aber da hat unser Mayster wahrscheinlich gar nicht nachgedacht. Darum gibt es ja uns Schreiberlinge !
10.02.2022 | 16:38 Uhr
Oh, da sieht man aber die Familie May! Eltern und Geschwister sparen sich die Schulbildung des ältesten Sohnes buchstäblich vom Munde ab, damit dieser es einmal besser habe möge. Ja, eine gute Ausbildung war damals der beste Weg hierzu. Diese allumfassende Armut aber tut weh, nicht nur Schi-so. Wenn es nicht einmal für elementare Kleidung für jeden reicht, obwohl Eltern und Kinder sich die Finger wund arbeiten, Kinder auf Masse gezüchtet werden, auf dass wenigstens ein paar ein arbeitsfähiges Alter erreichen, stimmt, dann ist nichts mit "gute alte Zeit".
Ja, jetzt wäre eine gute Zeit für den Onkel, um ihnen unter die Arme zu greifen.

Antwort von Funnygana am 10.02.2022 | 17:40 Uhr
Leider tut's im Buch der Onkel nicht. Der bietet dem Adolf erst nach der Ausbildung einen Job an. Zum Glück kann man die Geschichte umschreiben!
10.02.2022 | 15:24 Uhr
Das Kapitel versetzt mich um 40 (!) Jahre zurück: Meine 3 Freundinnen und ich mit meinem über der Kerzenflamme steril gemachten Taschenmesser und einem Sprudelglas....wenig später trieben vier geronnene Blutstropfen darin....wir haben es trotzdem getrunken..... >)8)

Windpocken....ja, das kann einem den Tag versauen....aber, richtig, gemeinsames Leid, geteiltes Leid....

Seine Schwester wird er nie vergessen, aber vielleicht bekommt er ja selbst so eine Kleine, die sie dann ersetzt!

Antwort von Funnygana am 10.02.2022 | 16:00 Uhr
Und? Hält eure Blutsbrüderschaft (frauenschaft) noch?

Ob, wieviel und welche Kinder er mal bekommt - ich weiß es . Hab das Tagebuch ja schon gelesen.
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