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Autor: Destlights
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
29.10.2021 | 08:09 Uhr
Hey Mimi! :D

Wie cool, dass du wieder so schnell was zu Vani schreiben konntest *o*
Hier kommt dann auch fast direkt dein Kommi und schon im ersten Satz dachte ich: Okay…Mimi wird auch noch ne Dramaqueen XD Mal ernsthaft, was ist da los? Die ganze Stimmung, die Beschreibungen, die Wortwahl. Kann es sein, dass ich keinen guten Einfluss auf dich hatte?! XDD Ich hab dich verdorben! Aber meine innere Dramaqueen hat sich sehr darüber gefreut *g* Das las sich alles richtig cool, man hatte sofort ein Bild vor Augen wie Vanitas da durch den Schnee stapft, wodurch es sich auch zeitlich direkt in der Handlung einordnen ließ. Fand deine Beschreibungen der Kälte richtig richtig gut! Und auch wie du das immer wieder mit seinen Gedanken und seinem Charakter verwoben hast. Die Erschöpfung auf der einen Seite, aber seinen Stolz und die pure Sturheit dann doch nicht aufzugeben. Dass er an Jeanne und Noé denkt und immer noch sarkastische Kommentare auf den Lippen hat, das ist einfach so Vani für mich! Auch dieses Abwesende, irgendwie Losgelöste dazwischen. Er wirkte halt wirklich teilweise schon komplett von sich selbst entfernt, vielleicht wegen der Kälte, die ihm zu schaffen macht, vielleicht aber auch, weil das irgendwie zu seinem Charakter gehört. Weil Vani oft selbst nicht so richtig zu wissen scheint, wer oder was er eigentlich ist und was er denken und fühlen soll. Da fand ich auch den Satz zu seiner Stimme ganz am Anfang richtig gut gewählt. Dass sie sich so fern anfühlt, obwohl sie eigentlich ein Teil von ihm ist. Solche Beschreibungen liebe ich sowieso! <3

Kleiner Kritikpunkt an der Stelle: ‚[…]und seine Stimme ging unter, war kaum hörbar in der Geräuschkulisse des unaufhörlichen Schneesturms und vermag von niemanden gehört worden zu sein.‘ – Da hast du die Info mit dem ungehört sein irgendwie doppelt drin. Vielleicht könntest du das umformulieren bzw. eins davon streichen?
Dasselbe Problem hatte ich im Absatz später: ‚Er öffnete mit viel Mühe seine Augenlider und sah in das besorgte Gesichterpaar der zwei Personen die ihn besorgt musterten. Vanitas konnte sofort Noé und Jeanne ausmachen. In Noé`s Gesicht konnte er einen hauch von Sorge erkennen[…]‘ – Zu viel Sorge xD Da würde ich dir auch empfehlen vielleicht mal nach Synonymen zu schauen, um das ein wenig zu variieren oder die Wiederholung einfach rauszunehmen. :)

Die Beschreibungen waren aber ansonsten wieder richtig schön. Ich mochte den abrupten Szenenwechsel und den Kontrast zwischen Vani alleine im eisigen Schnee und dann dem behaglichen Feuer im Kamin mit Jeanne und Noé als Gesellschaft. Und Vani ist immer noch ein sturer sarkastischer Bock XD Und er kann es einfach nicht lassen, Jeanne zu ärgern. Oder mit ihr zu flirten. Oder beides? xD Weiß der Geier, was er da tut! Passte aber wieder sehr gut zu den Charakteren, so wie ich sie mir mit dem derzeitigen Wissen auch vorstelle. Gerade Vani triffst du echt gut. Davon bin ich immer noch total beeindruckt!
Was die Umarmung angeht bzw. das auf dem Schoß sitzen, war ich erst ein wenig zwiegespalten. Am Anfang wirkte das auf mich ein wenig…gekünstelt? Als wäre das Szenario jetzt nur da, weil du es gerne schreiben wolltest, aber im Kontext der Situation selbst nicht ganz logisch. Ich hätte eher erwartet, dass sie Vani unter einem Berg an Decken begraben, um ihn warm zu halten, statt ihn halt vom Bett runter zu ziehen, aber vielleicht war das auch nur wieder mein Verstand, der die Dinge einfach überanalysiert. Ich hab mir dann gesagt, Noé tut es, um die Körperwärme mit ihm zu teilen, weil er ihn vielleicht zittern gespürt hat, das wäre für mich als Erklärung in dem Zusammenhang etwas stimmiger gewesen als das Kuscheln, das sonst für meinen Geschmack einfach ein bisschen zu sehr auf dem Nichts kam, falls du verstehst, wie ich das meine. Keine Ahnung, ob das deine Absicht war, vielleicht irre ich mich auch und denke mal wieder viel zu viel nach und Noé hatte einfach nur die Schnauze voll von Vanis Bockigkeit und wusste, dass er ihn damit effektiv k.o. setzen kann xD Als der Dialog zwischen den beiden dann aber weiter ging, fand ich die Szene gut wie sie war. Man merkte, dass Vani protestieren wollte, aber zu erschöpft war, um sich groß zur Wehr zu setzen und dass er es dann doch vielleicht nicht soooo schlimm fand und da hast du die Charas für mich wieder total getroffen und ich fand es echt schön wie viele Details mit dabei waren und an wie viele Dinge, du ständig gedacht hast :D
Und den Schluss hatte ich wieder sehr bildlich vor Augen, wie Vani ihn festhält und irgendwas Unwilliges murmelt, um nicht laut zugeben zu müssen, dass er Noé gerade braucht. Und Noé, der auch nichts dazu sagt, aber einfach versteht, was es bedeutet und für Vani da sein will.
Und der letzte Satz war dann so ein richtig cooler Bogen zurück zum Anfang mit der Kälte und ich hab die Interpretation total geliebt und sie trifft Vani für mich so gut! Wie er zuerst unter der Kälte des Schnees leidet, weil sie sein Leben in Gefahr bringt, aber er sich seinerseits ständig hinter die unnahbare Fassade flüchtet, weil er das Gefühl hat, dass die Kälte der Maske ihn vor anderen Leuten beschützt. BÄM. Das war richtig klasse! X3

Schreib ruhig weiter zu Vani, du kannst das echt gut! :D
Liebe Grüße
Frozen

Oh! Und den Titel der FF mag ich auch total! xD
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