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Autor: kietzemaze
Reviews 1 bis 25 (von 59 insgesamt):
01.10.2021 | 18:02 Uhr
Ich beginne dieses Kapitel also mit einem beherzten Auflachen! XD Was für ein Trigger, dieser Küchentisch!! XD
Oh, das ist ja interessant, was Sherlock zu John sagt; dass John aufgrund Sherlocks Dominanz und grobem Vorgehen völlig die Kontrolle abgeben würde, es selbst aber nicht könne. Das ist ja eigentlich genau das, wie er selbst in "Halt still, Sherlock!" gepolt ist ;-) witzig. Aber: Woher will er wissen, dass John das passende Gegenstück ist? Haben sie darüber geredet? Haben sie zuletzt so agiert, dass John sich stets in diese Rolle gefügt hat? Jaaa, ich bin hier wieder etwas penibel, ich weiß. Aber Sherlocks Art macht mich derzeit recht schnell sehr aufmerksam. Vermutlich kann man aber davon ausgehen, dass diesbezüglich ein gewisser Konsens herrscht zwischen ihnen, der sich in den letzten Wochen gebildet hat (das "hoffentlich auch zu akzeptieren" lässt mich aber ein wenig daran zweifeln... und im Folgenden, dass es nicht so scheint, als hätten sie zwischenzeitlich viel miteinander getrieben).
Hach, aber "hör auf zu denken, dafür hast du mich" ist ja mal wunderbar symbiotisch. Auch anmaßend, aber hier stört mich das nicht :-) Und beim Weiteren ist er ja auch wieder ziemlich rücksichtsvoll. Wobei, dass er die Kontrolle über sein Gegenüber, nicht über sich selbst will ... Nunjah. Sherlock, du hast noch viel zu lernen ;-) Und die Wortwahl, als er John penetriert, der aufgibt, hinnimmt, akzeptiert, ist ja auch wieder recht entlarvend ;-) Akt der Dominanz, um John wissen zu lassen, worauf er sich einließ ... Oje oje. Ich kommentiere das jetzt einfach nicht weiter.
Aber das Spannende an dieser Geschichte ist, dass John Sherlock und Sherlock John liebt, und dass die Beziehung trotzdem zugleich eine manipulative, ja toxische Art hat. Das finde ich total aufregend, auch wenn ich dauernd protestiert habe :-D
Ah, und anschließend diese Reflexionen zu Sherlocks Dominanz kommen mir bekannt vor ;-) Kennst du die leider abgebrochenen Szenen von "A Cure", die aus Sherlocks Sicht geschrieben sind? Da ist das auch so. Ich finde das sehr passend!

Und weil du es vorher mal bezweifelt hast: Doch, ich finde dies immer noch deine beste Story! Sie ist so konzentriert und auf den Punkt (etwas, woran ich bei mir ja grad etwas scheitere, ähäm) und dabei heiß – und ich finde, du hast dieses emotionale, empathische Schreiben mittlerweile echt perfektioniert!

So, und als nächstes lese ich deine Molly-KG, ich hab mit der Dame nämlich auch was in der Mache und kann ein wenig ordentliches Molly-Feeling von der Molly-Profischreiberin gut gebrauchen ;-)

Bis bald und danke für diese Geschichte!

Liebste Grüße
Marie
01.10.2021 | 16:36 Uhr
Hey Kietzemaze!

Mann Mann Mann, ich bin ja jetzt ewig nicht zum Weiterlesen gekommen! Ich war abends immer zu müde zum Lesen und Reviewen, außerdem wollte ich noch auf deine Antworten eingehen, daher hat es jetzt etwas gedauert ;-) Dies wird also etwas länger. Zunächst zu deinen Anmerkungen:

Mycroft hast du demontiert, indem Sherlock ihn so sehr bei einer Schwäche packen konnte. So was sehe ich nicht gern, für mich hat Mycroft nicht solche vermeidbaren Schwächen ;-) Dass Mycroft nicht weiß, dass die Mutter Gold nicht verträgt zB. Und sein übergroßes Ego ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, aber ich sehe ihn eigentlich nicht als primär egozentrisch, eher sherlockzentrisch, daher meine leichte Kritik ;-)

Übrigens hatte ich Sherlocks Entschuldigung, falls er "zu ungeduldig" war, kaum als solche aufgefasst. Denn das entschuldigt nur seine Ungeduld, nicht das, was diese mit John gemacht hat, was Sherlock nämlich einfach gar nicht versteht. Auch wenn es gut ist, dass er trotz Unverständnis John am Ende Raum und Initiative überlässt. Und ich fand eben auch nicht, dass John emotional überreagiert hat, verstehe aber, dass du es so meintest. Dieser toxische Unterton der Geschichte legt sich bei mir trotzdem immer wieder über die Wahrnehmung von Sherlock – und ich finde das überhaupt nicht schlimm, sondern vielmehr einen sehr spannenden neuen Aspekt, den man aus dieser Figur rausholen kann!

Ah cool irgendwie, dass du bei der Folteropferszene das tatsächlich von mir hast. Ehrt mich ja ein wenig ;-) Und danke auch für die Zitiererlaubnis!

Nun aber endlich zu diesem Kapitel. Okay, John ist mal wieder Dramaqueen, zumindest in Gedanken, aber Sherlocks Worte zum Lachen: aaaaww! Da wird mein zweitliebstes Arschloch ja richtig einfühlsam :-) Und er ist verliebt in Johns Lächeln. Ja, wer nicht? ;-) (Ich glaub, ich bin nach dieser Lesepause tatsächlich etwas besänftigt...) Schön finde ich, dass er hier diese soziale Dimension aufmacht und zeigt, welche Schwierigkeiten er da erfährt.
(Die Holmes-Brüder benehmen sich wie ein Rasenroboter?? Herzlichen Glückwunsch für den skurrilsten Vergleich, den ich diesbezüglich je gelesen habe! XD)
Ja, ich bin definitiv versöhnlicher drauf. Das Kapitel hat mir gefallen und fand ich mal gar nicht toxisch oder manipulativ. Vermutlich, weil Sherlock echte Schwäche gezeigt hat und sie keinen Zweck haben sollte. Ein wirklich süßes Zueinanderfindekapitel :-)
So, nun geht's zum letzten!
Liebe Grüße!
Marie
14.09.2021 | 23:38 Uhr
Okay. Ich hadere immer noch damit, dass John das Ganze so schnell hat fallen lassen. Aber seinen Empfindungen nach ist er ja mittlerweile wieder nur noch angezogen und verknallt. Aber: Sherlock manipuliert ihn. Und er übernimmt diese Manipulation für sich: Dein Drama reicht für uns beide; er konnte nur übergriffig sein, weil ich mich so geziert habe. Nein nein nein! Das ist verdammt ungesund!! Himmel. Ich bin mit dieser Beziehung nicht einverstanden. Nein. Sherlock benimmt sich so toxisch, und John lässt das zu. (Das ist keine Kritik an der Autorin, ich finde das alles spannend erzählt und mal ne ganz neue Perspektive. Zumal ich glaube, dass diese Interpretation nicht beabsichtigt war, oder?)

Aber hier musste ich nun dennoch sehr laut auflachen, als Sherlock sagt, John solle seinen religiösen Lobpreisungen anderswo frönen :-D Der missversteht John ja auch ständig ... (Und ich find's lustig, dass John bei dir immer die Heiligen anruft und bei mir bloß fäkal am Fluchen ist XD)

Schön finde ich, wie John danach ins Handeln gerät, denn das hat trotz der vorherigen Gedanken, die aus der Manipulation resultieren, etwas Selbstbestimmtes. Okay, abgesehen von dieser schrecklichen Schuldumkehr, dass John sich dafür entschuldigt, dass er Sherlocks Übergriffigkeit übel genommen hat. Argh, da will ich mir die Haare raufen! Wenigstens ist Sherlock da sehr einfühlsam. Das stimmt mich milde.
Ebenso wie die Sexszene. Und dass ich lachen musste bei "Oh mein Gott,das hast du jetzt nicht getan"! Herrlich!

Gut, und der Sex ist wie immer großartig, heiß, sehr gut! Du nimmst mich total mit – Und dann schlage ich aber voll auf: wie bitte, Sherlock hat abgeschlossen? ABGESCHLOSSEN?!!!! Weil er vögeln wollte, weil er keinen Ärger wollte, weil er einen leeren Kopf wollte, weil er Entspannung wollte, weil er John unter Kontrolle halten wollte, weil ...?!?! Ich meine: what the fuck?! Echt jetzt! Das geht gar nicht. Scheiße, was ist das für ein manipulatives Arschloch?!
Es ist wieder witzig und richtig gut, wie Sherlock sagt, dass er John durchschaut hat. Doch es zeugt erneut von null Verständnis, dass er John aktiv die Möglichkeit genommen hat, sich ihm zu entziehen, für den Fall. Ich mein: ER HAT IHN EINGESCHLOSSEN!! Puh, ich sollte mich abregen.

Keine Ahnung, wie ich jetzt schlafe, aber ich versuch's mal ;-)

Liebe Grüße!
Marie

Antwort von kietzemaze am 15.09.2021 | 12:38 Uhr
So und hier gebe ich dir Recht: Dass Sherlock nur übergriffig sein konnte, weil John so ein Spektakel veranstaltet, ist wirklich toxisch. Das ist mir gar nicht so aufgefallen XD Auweia! Das war tatsächlich nicht so beabsichtigt. Aber da kann man mal sehen, wie schnell man etwas gedacht, gesagt, geschrieben hat, was sich eigentlich gegen einen selbst richtig.

Es freut mich, dass dich die darauffolgenden Handlungen wieder etwas besänftigen. Wie du schon sagst: Jetzt hat es etwas Selbstbestimmtes. John musste sich entscheiden und danach handeln. Und schon bekommt das Ganze eben auch einen mentalen Twist. Und der Sex war wirklich heiß. XD Meine Fresse, diese Szene war so lange in meinem Kopf und hat mich wahnsinnig gemacht. Aber ich habe Teile noch einmal umgeschrieben tatsächlich. So ist das manchmal.

Und dann schon wieder ein Umschwung XD Marie kocht über! Ich wollte eigentlich nur irgendwas hinein streuen, was nur ein Sherlock machen würde. Ein ungelenker Deeskalationsversuch sozusagen. John hätte sich ihm ja noch entziehen können. Sherlock wollte nur vermeiden, dass er gleich wieder ganz abhaut und durchdreht. Wie du siehst, ist John aber ganz deiner Meinung. :D

Ich muss gerade selber lachen. Wo kramt mein Hirn eigentlich sowas her? Ich gehöre in Therapie :D
Ich hoffe, du konntest noch schlafen - und bin gespannt, was du zum Rest sagst.

Liebe Grüße und herzlichsten Dank :)

Kietzemaze
14.09.2021 | 18:44 Uhr
Ooh, Johns Inneres Durcheinander ist ja wieder schön geschrieben. Aber dass er sich so sehr daran aufhängt, Schwulensex gehabt zu haben, ist ja echt ganz schön rückständig, tzh tzh. Ich finde ja, er sollte Sherlock mal nach dessen diesbezüglichen Erfahrungen fragen. Wäre doch echt spannend :-) Aber ja, plötzlich die Entscheidungsgewalt über etwas zu haben, das man will, aber irgendwie auch nicht, ist echt blöd :-D Ich mag so was auch immer nicht.

Hehe, mittelalterliche Foltermethoden und John desinteressiert daneben – kommt mir ein wenig bekannt vor ;-) Auch wenn die Ursachen usw. ja ganz anders sind als bei meiner Geschichte. Haben wir das parallel so geschrieben? Schon lustig!

Oha! John hat ein schlechtes Gewissen, weil er Sherlock Übergriffigkeit vorgeworfen hat? Boah, wie ich gestern Abend schon schrieb, finde ich das ja richtig übel, da reagiere ich ja irgendwie empfindlich. Denn Sherlock WAR übergriffig. (Das ist offenbar auch an den körperlichen Nachwirkungen zu sehen, die John als Arzt eigentlich erkennen sollte. Huh, oje. Er begibt sich da in was ganz ganz Ungesundes hinein!) John hat es so empfunden und Sherlock hat es weggeredet. Puh. Nicht in Ordnung. So gar nicht.
Aber wovor ekelt er sich jetzt? Das hab ich nicht recht verstanden.

Oh, aber das Gespräch mit Molly ist toll! Ihre Erkenntnis, wunderbar. Und: die Arme! Und dass ihm das so rausrutscht: :-D! Wie er sich Molly gegenüber fühlt, da gehe ich mit. Aber dass er selbst meint, er mache alle Fehler ... Huuh, das ist so ungesund. Oh Mannomann. Na, ich bin gespannt wie er die Kurve kriegt!

Liebe Grüße
Marie

Antwort von kietzemaze am 15.09.2021 | 12:37 Uhr
Und hier erleben wir wieder die lockere und sexuell aufgeschlossene Marie :D

John ist deiner Meinung nach hier also rückständig. Aber warum? Er hat nichts gegen Homosexualität. Seine eigene Schwester ist lesbisch. Es hat ihn nur nie so tangiert wie jetzt. Es geht nicht darum, wer da was in wen steckt. Es geht darum, dass seine eigene Indentität ins Wanken gerät. Natürlich hätte man das Ganze etwas Pragmatischer aufbauen können, im Sinne von: "Na dann teste ich es eben mal und sehe dann, ob es was für mich ist." Aber so ist er hier nicht. Vielleicht war ich da auch ein bisschen drüber (ich dramatisiere gern), aber der Begriff "rückständig" erscheint mir etwas unpassend.

Ja, hier habe ich abgekupfert. ^^ Das hatte ich dir meines Erachtens aber in den Kommentar zu deiner Geschichte geschrieben? Ich hab jetzt nicht nochmal nachgesehen. Demnach habe ich es also nach dir geschrieben und nicht parallel. Es war sehr hilfreich, weil ich nämlich ab da nicht mehr recht wusste, wie ich weiter machen soll. Kapitel 18 war quasi schon fertig, aber mir fehlte noch was dazwischen, verstehst? :D

Um deine Frage zu beantworten: John ekelt sich vor sich selbst. Also vor dem Drama, das er hier veranstaltet und gar nicht sein müsste, eben weil Sherlock ihm nichts Böses will und er da deutlich lockerer mit umgehen könnte. Er ärgert sich quasi über sich selbst. Und (ich wiederhole mich): Sherlock hat den Vorwurf nicht einfach weg geredet. Er hat erkannt, dass er zu ungeduldig war und aufgrund dessen den Rückzug angetreten. Er spricht es John nicht ab - aber er fühlt sich mit dem Vorwurf eben genauso ungerecht gehandelt wie John sich umgedreht von ihm.

Dass Molly in diesem Zuge noch einmal auftauchte, war ganz spontan und hat so wunderbar gepasst. Schön, dass du das auch so empfunden hast. Immerhin XD

Und nun: fleißig weiter zum nächsten Kommentar!
13.09.2021 | 22:39 Uhr
Okay, ich musste das jetzt nochmal lesen. Ich bin ziemlich fasziniert davon, wie du das aufgebaut hast. Diese Sehnsucht und Ungeduld von John, die Unruhe, ja, Sorge und dann plötzliche Erlösung, als Sherlock auftaucht. Und dann die Hitze, der Aufbau der Lust – mit all dem im Hinterkopf und als emotionalen Background konnte John gar nicht nein sagen. Er war gefangen in der Situation und in der emotionalen Vorarbeit und dann im Ergebnis.

Und eine Stelle, die ich beim ersten Lesen nicht so bewusst gelesen habe, worüber ich aber gerade in ziemliches Lachen ausgebrochen bin: "... als der Lockenkopf selig seinem Höhepunkt entgegen segelte". :-D Ich werd nicht mehr, wie ulkig und – sorry – absolut unpassend ist das denn bitte ausgedrückt?! Also es hat was von Verzweiflung aus Johns Sicht, ist insofern natürlich passend, aber trotzdem, so überhaupt hat es etwas unfreiwillig Komisches, ohne dir zu nahe treten zu wollen ;-) Ich empfand es nur als unpassend, in so einer Szene plötzlich lachen zu müssen...

Danach bin ich aber wieder voll dabei und immer noch beeindruckt von Johns Reaktion, die in diesem ersten Moment die eines Missbrauchsopfer ist. Und sagen wir es so: Es kommt nicht darauf an, was Sherlock vor oder wie er es gemeint hatte. Es kommt darauf an, wie es bei dem anderen ankam, was die Handlung bei ihm ausgelöst hat. Und Johns Reaktion ist ziemlich eindeutig. Auch später, als Sherlock ihn stellt. Es ist völlig egal, was Sherlock denkt, was er getan hat. Und dass John das so schnell fallen lässt, finde ich eigentlich ziemlich fahrlässig von ihm. Naja, vllt fühlt er es ja nicht mehr und alles ist okay. Ich werde es sehen.

Nun aber gute Nacht!

Antwort von kietzemaze am 15.09.2021 | 12:32 Uhr
Heyyyy!

Also so gegensätzliche Kommentare zu einem Kapitel habe ich noch nicht bekommen XD
Beim ersten dachte ich: Ja, das ist voll Marie. Sie schockt das überhaupt nicht. Und dann der total Umschwung.

Aaaalso: Um die Frage zu beantworten, was sich Sherlock dabei gedacht hat: Gar nichts. Oder anders gesagt: John hat ja anfänglich bereitwillig mitgemacht und war ohne Zweifel sexuell erregt. Dass Sherlock ein bisschen dominant ist und eine Spur zu egoistisch, wissen wir ja bereits. Und wir erinnern uns an das Kapitel, in dem Sherlock bereits diese Küchentisch-Fantasien hatte. Darin ist er davon ausgegangen, dass es John und ihm selbst weh tun würde beim ersten Mal. Er hat also ein gewisses Maß an Schmerz erwartet. Was dazu kommt: Es wr dunkel. Und er war heiß. Da kommt seine Deduzierfähigkeit nicht wirklich zum Tragen. Immerhin: Er hat inne gehalten. Er hat (im Rahmen seiner Möglichkeiten) versucht, halbwegs vorsichtig zu sein.

Was hier kippt, ist Johns Stimmung.

Kennst du das, wenn du vor Lust vielleicht Dinge tust, die du im Nachgang irgendwie komisch findest oder gar bereust? Oder wenn du neue Sachen ausprobierst und feststellst, dass es nicht dein Ding ist? So war das gedacht. Dass John sich mitreißen lässt (anfänglich), von dem Schmerz aus seiner Lust gerissen wird und dann denkt "Scheiße, was habe ich da nur getan? Und Warum? Und was ist jetzt?" Er verschiebt hier das Problem (das er mit sich selbst hat) auf Sherlock. Ja, der Lockenkopf hätte feinfühliger reagieren können. Ja, er ist zu weit gegangen und hat John quasi benutzt. Aber er hatte nie die Intention, sexuell übergriffig zu werden. Er fährt nicht darauf ab, John entgegen seinen Willen zu dominieren. Und das weiß John - bewusst oder unbewusst. Er flieht mehr vor sich selbst als vor seinem Mitbewohner. Und damit wären wir auch schon beim Folgekapitel.

Ich hoffe, das ist jetzt etwas klarer? Aber ich habe natürlich bewusst dieses Kapitel so geschrieben, dass es kontrovers diskutiert werden kann. ;) Von daher: Vielen Dank für die zwei Kommentare!
13.09.2021 | 19:06 Uhr
Ähm, hat Sherlock auf der Straße ne Hose an?? XD

Okay, er ist also unwissend und hat nicht kapiert, was er getan hat. Hchhhh. Und er sorgt sich verdammt sehr um seine Umgebung, das ist neu. Er scheint tatsächlich doch ziemlich egozentrisch in dieser Geschichte...

Interessant finde ich, dass John offenbar so austickt, weil er nicht schwul sein will (wtf?!). Ich hatte gedacht, sein "ich will nicht so sein" beziehe sich auf sein momentanes Verhalten, dass er sich nicht so fühlen und benehmen will nach diesem Vorfall. (Oh, da tut sich bei mir grad ne Idee auf. Vielleicht möchte ich diesen Satz in meiner Geschichte zitieren. Darf ich?)

Ah, Sherlock trägt (nur) Mantel, nicht Hose, alles klar. Das finde ich ja mal extrem cool und passend!

Wow. Er bringt John dazu, sich zu entschuldigen??! Okay. Das finde ich jetzt aber ... hm, manipuliert hat Sherlock eigentlich nicht. Aber dennoch. Irgendwie fühlt sich das falsch an.
Und dass John ihn zur Rede stellt, ist gut, aber ebenso passt es, dass Sherlock nicht mit sich reden lässt. Schön gemacht. Wenn auch sehr reflektiert, wenn er zugibt, es gebe Dinge, die er sich selbst nicht eingestehe. Ist das nicht doch zu entlarvend? Ach, nur eine Kleinigkeit.

Ja, die zwei haben irgendwie die Kurve gekriegt. Nicht ganz gesund nach meinem Gefühl. Aber für Sherlock war es ein guter Warnschuss, auch wenn ich finde, dass er nicht ganz richtig reagiert hat, nachdem ihm klargeworden ist, was John hat.
Leider muss ich die Fortsetzung jetzt erstmal vertagen. Also bis später!

Marie

Antwort von kietzemaze am 15.09.2021 | 12:36 Uhr
Hey Marie!

Vorweg: Natürlich darfst du zitieren! Ich hab doch auch schon Dinge von dir "geklaut".

Und anknüpfend an meine letzte Antwort: John hyperventiliert hier ein bisschen. Er dreht durch während Sherlock cool bleibt und rational betrachtet hat Sherlock meiner Meinung nach Recht. Er hat den Kuss im Treppenhaus unterbrochen, weil John das wollte. Er hat es an dem einen Abend bei einem Handjob belassen. Und er ist davon ausgegangen, dass okay ist, was passiert, weil John ziemlich überschwänglich mitgemacht und nichts Gegenteiliges dazu gesagt hat wie beispielsweise bei dem ersten Kuss. Und John weiß, dass er recht hat. Faktisch. Er weiß aber auch, wie er sich gerade fühlt und dass Sherlock sich da etwas in den Kopf gesetzt hat, was er mit allen Mitteln versucht zu erreichen. Und der Unmut darüber hat eben auch seine Daseinsberechtigung. Wie du schon sagst: Es geht nicht zwangsläufig darum, was Sherlock tut oder nicht tut, sondern darum, was das mit John macht.

Anders formuliert: Angenommen, John würde diese Übergriffigkeit zur Anzeige bringen - würde er Recht bekommen? Vermutlich nicht. (Ach, das ist so ein wunderbarer Grenzbereich - ich feier mich gerade ein bisschen selbst XD)

John entschuldigt sich - weil ihm absolut klar ist, dass Sherlock kein Sexualstraftäter ist. Dass er nie etwas derartiges im Sinn hatte. Und Sherlock entschuldigt sich auch. "Es tut mir Leid, sollte ich zu ungeduldig gewesen sein. Heute Abend." Dass er dann auch noch den Rückzug antritt und John quasi überlässt, ob und wie das weiter geht, ist ein riesen Zugeständnis von seiner Seite, wie ich finde. Und daher auch nicht toxisch.

Sagen wir es so: Sherlock ist körperlich über das Ziel hinaus geschossen und John emotional. Dass das auf den Tisch kam, war gut. Sie müssen reden über das, was da passiert ist. Und natürlich war es ein Warnschuss in Sherlocks Richtung, dass es so nicht geht. Und der hatte ja auch einen entsprechenden Effekt. Ich finde, hier haben sich beide voneinander entfernt und später wieder aufeinander zubewegt. So viel zu Interpretation der Autorin :D

Ich hoffe, es war hier und da ein bisschen einleuchtend?
13.09.2021 | 18:45 Uhr
Huch?!

Also ich meine: HUCH!?!

Also so richtig. What??
Hm.
Also. Äh. ...

Huch.

Okay, sammeln. Diesmal habe ich nicht während des Lesens getippt. Irgendwie war das nicht nötig, es war kurz und eindrücklich und während ich mich fragte, wozu die Triggerwarnung, war das Kapitel auch schon fast vorbei. Also. Ich bin erstaunt. Ja, eigentlich nur erstaunt. Mich schockt so was ja nun nicht ;-) Aber klar, deine Fragen am Schluss sind gerechtfertigt. Aber ich hebe vielmehr auf die Art ab, wie du das Ganze beschrieben hast. Okay, Sherlock ist hier überschwänglich und ich frage mich, warum er schon wieder drei Schritte zu weit ist (wie im Kapitel zuvor) und was er sich dabei gedacht hat (nichts?). Aber was mal wieder brillant ist, ist John, oder vielmehr deine Beschreibung von ihm. Währenddessen und danach. Okay, dass er direkt wegläuft, fand ich ein klein wenig zu überdramatisch. Er hätte auch einfach draußen stehen bleiben können für mein Gefühl. Aber ansonsten: yes. Er fragt sich, ob er was hätte sagen sollen. Er steckt ein, weil er den Moment nicht zerstören will. Danach erträgt er es nicht. Genau solche Muster sind es.
Tja, da bin ich mal gespannt, wie Sherlock darauf reagieren wird!

Beeindruckte Grüße!
Marie
13.09.2021 | 18:26 Uhr
Hallihallo, da bin ich wieder!

Haha, Sherlock weiß Mycroft also zu schätzen, es muss nur die Gesellschaft stimmen, ha! Und Mycroft deduziert natürlich, jaja, sehr gut. Naja, und überwacht. Klar, aber ein schöner Twist. Und noch besser, dass er erwähnt, dass die Wohnung nicht verwanzt ist! Uargh, das wär's ja. Habe ich noch gar nicht dran gedacht XD Aber auch schön, wie eifersüchtig Sherlock wird und wie er zu dem Schluss kommt, John könnte mit ihm auf Familienfeiern gehen. Huh, da ist er ja schon wirklich einige Schritte weiter in ihrer Beziehung, wenn nicht gar voreilig. Wie aber auch nicht? Er ist, was das angeht, wie ein Teenager, ohne große Erfahrung.
Aber bei dem Telefonat ist er wieder wahnsinnig souverän und überhaupt, die Szene im Pub ist klasse! Das Gespräch mit Greg, Monster unterm Bett, ich feiere deine Formulierkunst! Und Sherlocks Vorschlag ist gut. Und dass er meint, John solle ihn einfach mitten in der Nacht anrufen bei schlechten Träumen. Aww!
Irgendwie finde ich, ist diese bislang die beste deiner Geschichten. Sie ist so wunderbar subtil und kribbelnd und süß und lustig und wirklich sehr auf den Punkt, Hut ab, meine Liebe!
Und auch wieder ein tolles Kapitel!

Liebste Grüße
Marie

Antwort von kietzemaze am 15.09.2021 | 12:31 Uhr
Hallo Marie,

ich könnte jetzt spoilern an dieser Stelle. Dass Mycroft die Baker Street überwacht gibt Stoff für neue Geschichten, findest du nicht auch? ;) Schön, dass dir diese Andeutung gefallen hat! Denkbar wäre es, oder? Mycroft Kontrollwahn geht manchmal ein bisschen zu weit.

Dass Sherlock überlegt (oder besser: damit konfrontiert wird), John seiner Familie vorzustellen, ist hier aber kein Zeichen, dass er schon so tief drin steckt. Es wäre in dieser Konstellation zu seinem eigenen Vorteil gewesen, weil er mit niemanden sonst etwas anfangen kann. Und ich dachte mir, dass er ja auch später in der Serie mit John und Mary zu seinen Eltern fährt - wieso sollten sie John nicht vorher schon kennen gelernt haben? Das war eher so mein Gedanke dabei. Dass da mehr sein könnte, sollte höchstens unterschwellig mitschwingen.

Ja ja, die Szene mit dem Pub ist niedlich und doch so voll die beiden oder nicht? Ich mag sowas Subtiles ja :D Aber dass du sagst, das wäre die Beste meine Storys? Ich fall ja gleich vom Stuhl! Ehrlich?! Ich habe hier und da schon sehr gehadert - sie andersherum zu schreiben fällt mir oft schwer. Vielleicht revidierst du ja mittlerweile diese Aussage. An dieser Stelle trotzdem: Vielen lieben Dank! <3

Und nun - mit großer Anspannung erwartet - die Reaktion zum 15. Kapitel :D
12.09.2021 | 14:39 Uhr
Sherlocks Mutter ist 60 geworden?? Na, da hat sie ja mit Mycroft echt früh angefangen, geht man davon aus, dass Sherlock etwa Mitte 30 ist (Gott, ich musste grad feststellen, dass ich das auch fast bin, ich fühle mich immer noch nicht so! XD).
Das mit dem Witzigsein: ich finde, das streust du immer wieder hier und da ein, also brauchst du dich da gar nicht zu verstecken ;-) Das mit dem Frühstück fand ich auch witzig. Und das mit dem Geschenk. Und das Brudergespräch ein wenig (da störte mich Sherlock etwas).
Dass John sich einsam fühlt, ist echt niedlich, aber kann ich voll verstehen. Mir ging es gestern Abend so (wenn auch nur ganz kurz, alleinsein ist ja eigentlich ganz schön ;-)), also ich ganz ungeplant Strohwitwe wurde.
Die Spontan-Intimjtät wegschweigen wie Erwachsene. Das ist gut! Richtig gut :-D Danach fängt er aber echt ein wenig an zu überdramatisieren, oder nicht? ;-) Wobei klar, sein Lebensmittelpunkt ist Sherlock schon, das kann John nicht und auch sonst niemand abstreiten.

Sherlock schenkt seiner Mutter einen Apothekengutschein??! Und Mycroft erkennt das als taktlos??! XD :-D und er lächelt süffisant, weil er das offenbar am besten kann. Großartig! Hach, mein liebster Mycroft. Danach demontierst du ihn aber für meinen Geschmack etwas zu sehr, ey!

Johns Flashback kam dann sehr überraschend, zumal dann plötzlich das Kapitel endet. He! Dabei kann ich grad nicht mehr weiterlesen! Grmbl.

Bis später!
Marie

Antwort von kietzemaze am 15.09.2021 | 12:30 Uhr
Hehe, Kritik statt gegeben XD Ich habe mir über das Alter von Sherlocks Mutter gar keine Gedanken weiter gemacht. Es hat so schön gepasst, dass ich einfach drauf los getippt habe. Das ist ja fast schon ein bisschen lustig.

Hmm, wie machen das eigentlich die Komiker? Ich meine, wenn man selbst weiß was kommt, dann ist es ja nicht mehr so witzig. Deswegen konnte ich auch schlecht einschätzen, ob das meine Leser zum Schmunzeln bringt oder eben nicht. Schön, dass es anscheinend doch für den ein oder anderen Lacher gesorgt hat :D

Ich habe Mycroft zu sehr demoniert? Wie meinst du das genau?

Dass John eigentlich niemanden hat außer Sherlock, kam mir erst später in den Sinn, ist doch aber auch so, oder? Ich denke, in dem Moment ist ihm das erstmal bewusst geworden. Vielleicht wirkte das an der Stelle auch etwas überzogen - wir wissen ja, dass er ein erwachsener und durchaus selbstbewusster Mann ist. Und diese Einsamkeit sollte dann eben auch der Trigger sein, der einen erneuten Flashback/Alptraum provoziert, verstehst?

Beste Grüße!

Kietzemaze
12.09.2021 | 14:13 Uhr
Mannomann, wie pikant! Sherlock hat den Browserverlauf durchforstet! Uffh. Aber eigentlich müsste John ja daran gewöhnt sein :-D
Dass dieses ungeplante und vor allem offene Gespräch wieder in einen Flirt ausartet, ist seltsam passend, und immer noch ist es wirklich aufregend, dass Sherlock das alles absichtlich macht ... Ich hatte nach Johns Bemerkung zur Demütigung nämlich eigentlich eine sachliche Auseinandersetzung von Sherlock darüber erwartet, warum das nun wirklich nicht demütigend sei. Aber nein, er geht flirtend darauf ein, seine Mission ist eine andere ... Und er lässt sich ablenken, nein einwickeln. Himmel, der ist John echt so was von verfallen XD
Uuuund sie küssen sich! Endlich? Ja, doch, eigentlich schon. Hat ja ordentlich geknistert in den Sekunden zuvor. Hach Mensch, solch eine Spannung würd ich auch gern mal wieder erleben, die sich dann so entlädt, dass einfach das Denken aufhört und nur noch Kurzschlüsse regieren!
Hehe, lustig, dass er sich auch darüber irritiert zeigt, dass er mal nicht den Ton angibt :-) Aber gefährlich? Wieso gefährlich? Haben sie was zu verlieren? Riskieren sie etwas? Naja, Sherlocks Reaktion ist aber klar. Und gut :-D Uuh, und dieser kleine Machtkampf, verdammt!
Naja und die ganze Szene – so was kannst du einfach :-) – ist heiß und wild und passend und Sherlock in Dominant, huh, das ist genauso gut wie John dominant ;-) Ich finde Sherlock hier übrigens nicht wirklich übergriffig. Klar, objektiv vielleicht, aber er überzeugt mehr, als dass er überredet. Auch eine Form der Manipulation, aber eine sanfte. Ich finde das okay.
John hat das – ein wenig widerwillig – zugelassen, aber seine Gefühle danach fahren Achterbahn. Klar. Was ist aber seine Angst? Er redet sich selbst gut zu, er sei sicher. Wovor fürchtet er sich?
Na, das finde ich sicher noch raus!

Liebste Grüße!
Marie

Antwort von kietzemaze am 15.09.2021 | 12:29 Uhr
Hey noch einmal :)

Irgendwie hat das was, das Sherlock auf einer Art Mission ist, was? John weiß es oder ahnt es und kann sich trotzdem nicht wehren - dazu ist es eben zu spannend. Das gibt nen schönen Unterton. Ja, auch den Vorwurf der Demütigung hätte er sachlich eingehen können, aber wir wissen ja auch, dass Sherlock gerne jemand ist, der Angriffe in seine Richtung gern verpuffen lässt. Er wählt eine andre Strategie - nämlich eine, die ihm seinem Ziel näher bringt.^^

I feel you! Dieses Knistern und Prickeln ist doch eigentlich erst das Schöne. Und leider eben auch das, was man so schwer aufrecht erhalten kann. Bei "Halt still, Sherlock!" fand ich einige Szenen auch heißer, als sie noch angezogen waren. Oder bei "A Cure for Boredom": Da hat es mich fast umgebracht, als Sherlock Kreise um John gezogen und ihm dann den Hosenknopf geöffnet hat. Man hat es dort geknistert - der ganze Sex war eigentlich langweilig im Vergleich dazu! :D

Gefährlich ist es natürlich, weil das ihre "Beziehung" zueinander beeinflusst. Wenn das nach hinten los geht, steht möglicherweise die Freundschaft auf dem Spiel. Sex verändert. Zum Positiven und zum Negativen.

Hier stimme ich dir zu: Obwohl Sherlock John gewissermaßen übergeht und sein Veto nicht akzeptiert, ist es nicht übergriffig. Manchmal ist das schwer zu unterscheiden, oder? Es war eher ein Schubsen in die richtige Richtung, auch wenn John sich hinterher etwas eigenartig fühlt. Er muss halt erst damit umgehen lernen.

Und nun auf zum nächsten Kommentar!
12.09.2021 | 13:43 Uhr
Ach je. Jetzt wird mir hier öffentlich gedankt und ich hab noch gar nicht drauf reagiert, weil ich's nicht gelesen habe. Hch. Angesichts der Geschichte, die dich inspirierte, ist ein leidender John, aber ja sehr passend XD Auch wenn das Leiden eher in Anführungszeichen zu verstehen ist. Ich find's ja sehr lustig und interessant, wie das Thema Johnlock und Pornos immer wieder unterschiedlich bearbeitet wird!

Eifersüchtig wie ein Watson, ich pack mich weg! :-D
Was für eine spannende Idee, John rational und forschend an die Sache rangehen zu lassen. Tatsächlich finde ich ja auch immer diese LGBTQ- und sonstigen Communities irgendwie unpassend für die beiden. Ob sie nun schwul, pan, metro, bi oder sonst was sind. Sie sind so schubladenlos einfach sie.
Und dass er sich tatsächlich an Schwulenpornos ranwagt, wow, das hatte ich nicht erwartet. Die Szene mit Sherlock und überhaupt seine Recherche ist aber zum Brüllen komisch. Chapeau!
Und Sherlock hat im Nachgang tatsächlich das Gespür dafür und versteht, dass das unangenehm für John war? Sehr sensibel von ihm, zumal er zuvor ja äußerst sachlich war, wie ich ihn auch erwartet habe ich solch einer Situation.
Die Definition von Flirten finde ich aber gut. Stimmt eigentlich total, das habe ich noch gar nicht so gesehen. Ja, Sherlock lernt selbst dazu, beobachtet, testet und manipuliert. Es ist klasse, wie du das in dieser Geschichte aufbaust!

Und nun geht's rasch weiter.
Liebe Grüße!
12.09.2021 | 13:10 Uhr
Hiho!

Ich lese tatsächlich und endlich mal weiter, yay :-) Und es macht sogar Spaß ;-) Ich war einfach etwas ff-müde zuletzt.

Also John wagt es nicht, sich auf Gedanken an Sherlock einen runterzuholen. Kann ich mir nur allzu gut vorstellen, besonders bei seiner Könnte-ich-schwul-sein-Phobie! :-D Mir gefällt es, dass er es doch irgendwie tut. Er wirkt sehr in Not und dabei reflektiert er auch noch! Eine Beziehung zu einem Mann wäre "erschütternd neu, abwegig und extravagant": Klasse ausgedrückt und genau das, was es wäre!
Und dass er sich fragt, ob Sherlock evtl. mit Mycrofts Hilfe geübt habe, sich adäquat zu bewegen...! Ich sehe die Brüder total vor mir, fände ich wirklich cool! XD
Dass allein dieser Kuss aber schon solch eine Auswirkung bei John hat, zeigt, dass es sich für ihn schon sehr aufgebaut hat, es ist aufregend, neu und, ja, eben abwegig. Ach, oder er ist einfach leicht zu beunruhigen und schnell zu erregen ':-D
Aber echt schockierend ist die Erkenntnis. "Jedes Wort von Sherlock war eigentlich interessanter als das." Als Frauen. Brillant ausgedrückt!

Der verwesende Finger, boah, wie eklig, aber was für eine passende Idee! Ein schöner kleiner Zank und erneut eine sehr passende Szene. Ja, das Kapitel ist echt klasse! Und die Szene am Waschbecken ... hch, ich kann gar nichts Konstruktives sagen, weil ich einfach nur alles toll finde XD
Einzig das Ende irritiert mich etwas, ist es doch so ähnlich wie ihr erstes "Date". Angelo macht dieselbe Bemerkung? Und John macht denselben Gesichtsausdruck? Na offenbar achten sie beiden jdf ebenso auf jede Kleinigkeit und merken sie sich, wie ihre Fans ;-)

So, nach diesem unkonstruktiven Review gehe ich lieber gleich zum nächsten Kapitel über ...

Liebe Grüße
Marie

Antwort von kietzemaze am 15.09.2021 | 12:06 Uhr
Ach Marie,

wie schön wieder von dir zu lesen! "Könnte-ich-schwul-sein-Phobie" ist ein schöner Begriff und so treffend :D

Naja, so eine Körpersprache wie die von Sherlock kommt doch nicht von ungefähr, oder? Meinst du, er hat sich immer so bewegt? Ich könnte mir vorstellen, dass er Mycroft nachahmt in diesem Punkt und der wird als Regierungsbeamter in so einer Position bestimmt jemanden gehabt haben, der ihm ein paar Tipps und Kniffe zeigt.

John ist leicht zu beunruhigen und schnell zu erregen? Ich glaube, jedes erste Mal ist aufregend und für ihn es eben das erste Mal mit einem Mann. Fandst du das schon überzogen? Möglicherweise schwingt da auch ein bisschen die eigene Erfahrung mit. Also wenn jemand gut küsst, kann das Vorspiel ersatzlos gestrichen werden, finde ich. XD

Die Szene am Waschbecken ist echt irgendwie heiß. Und so amüsant, weil John hier seine Phobie abzulegen scheint und sich einen Spaß aus den Annäherungsversuchen macht. Das gab einen schönen Twist. Ich freu mich, dass dir das Kapitel so gefallen hat. Mittlerweile weiß ich ja schon, dass das kippt. Oh je... :)

Beste Grüße!

Kietzemaze
03.09.2021 | 08:48 Uhr
Schönen guten Morgen und herzlichen Glückwunsch zur Beendigung einer weiteren ff.
Da hat Sherlock wieder seinen Willen bekommen und wie. Es war wieder mal heiß, auch aus Johns Sicht, sonst hätte er sich gesträubt, aber er hat es nicht nur akzeptiert sondern auch genossen.
Als er meinte er hätte gedient haben sich Bilder in meinem Kopf breit gemacht, das glaubst du nicht. Oder wohl eher doch.:)
Ich könnte gar nicht sagen wer von den beiden mir besser in der dominanten Position gefällt. Es hat in beide Fällen etwas.
Danke für eine weitere ff, mögen noch viele folgen.
LG
Shiorinekoi

Antwort von kietzemaze am 06.09.2021 | 20:19 Uhr
Hallo noch einmal :)

Danke für deine Glückwünsche! Ich kann schon gar nicht mehr ohne fics, was habe ich nur vorher so getrieben? :D Über die Bewertung "heiß" freue ich mich sehr - Ziel erreicht! John wird dennoch daran arbeiten müssen, sich wirklich darauf einzulassen. Sherlock ist halt nicht der Feinfühligste was das angeht.
Ach, von diesen Bildern musst du mir mal erzählen. Militär-Kink lässt grüßen? :D John (oder besser gesagt Martin Freeman) beflügelt auch regelmäßig meine Fantasie in allen Richtungen. Ich konnte Mary verstehen, als sie meinte, das wäre schon ein bisschen sexy (als John Sherlock aus dem Drogenloch geholt hat). Er ist es auch. Irgendwie. Immer wieder^^

Mein Kopf sprudelt schon wieder über, aber gerade ist eine kleine Story mit Molly im Gange und eigentlich wartet ja noch die Fortsetzung von "Halt still, Sherlock", darauf, weiter getippt zu werden.

Ein schönen Abend dir und hoffentlich bis bald!

Kietzemaze
02.09.2021 | 13:24 Uhr
Hallihallo,
sehr interessante Geschichte. John Watson von Sherlock Holmes dominiert. Umgedreht und dominiert. Irgendetwas wird in John jedoch geschlummert haben, sonst hätte er sich nicht auf diese Spielart der Liebe eingelassen. Und ich denke, das Sherlock auch anders kann. John wird es ihm schon beibringen. Die Story ist sehr gut geschrieben und man war stets neugierig was als nächstes passiert. Danke für diesen speziellen Lesegenuss.
Liebe Grüße
Schnuckermucke

Antwort von kietzemaze am 06.09.2021 | 20:13 Uhr
Schnuckermucke! Was für ein Name :D Ein fröhliches Hallo und einen dicken Dank, dass du die Story gelesen hast. Ja, in dieser Konstellation liest man das wohl selten - ich hoffe, ich bin den Erwartungen halbwegs gerecht geworden. Ich finde, dass die Figur Sherlock Holmes von all ihren Eigenschaften eher auf die dominante Seite gehört, sofern er überhaupt ein Sexleben hat. Dennoch finde ich es umgedreht leichter zu schreiben, ich weiß auch nicht.
Von John wird er sich auf jeden Fall auch noch etwas abschauen können. Da bin ich mir sicher!

Vielleicht hören wir uns bald mal wieder!

Liebe Grüße,

Kietzemaze
01.09.2021 | 22:51 Uhr
Oh. War das süß (darf man das sagen?)

Solche Unterhaltungen kennt doch wohl jeder, aber das Sherlock solche "menschlichen" Gespräche führt, ist eher selten.

Und ja, auch der Küchentisch ist wieder dabei und jetzt sogar in eine machbare Option gerutscht. Hi hi.

LG
John

Antwort von kietzemaze am 06.09.2021 | 20:10 Uhr
Hey John,

natürlich darfst du "süß" sagen. Sollte es doch auch ein bisschen sein. Ich hoffe, Sherlock war trotz alle Menschlichkeit während des Gesprächs immer noch in character. Und den Küchentisch musste ich selbstverständlich einbauen. Vielleicht hätte ich die ganze Story gleich so nennen sollen :D

Viele Grüße

Kietzemaze
01.09.2021 | 08:17 Uhr
Schönen guten Morgen.
Was ist abtrundender als ein Mycroft Holmes im Bett? Auch wenn es nur im Gespräch ist. Ich fand die Bezeichnung aufgeblasener Gockel witzig. Sherlock vermutlich auch. Es passt aber wirklich zu dem Älteren. Der Kerl bildet sich echt ein alle Rechte zu haben die man haben kann. Diese Weltanschauung kommt vermutlich mit der großen Macht. Die ist nur selten gut. Der Mann bräuchte echt jemanden der ihn auf dem Boden hält.
Ansonsten fand ich das Gespräch sehr gut und aufschlussreich. Sherlock hat eine Menge von sich preisgegeben, ebenso wie John.
Lustig fand ich auch das John, jetzt wo er es zugibt, auch eifersüchtig auf Sherlocks ehemalige Liebhaber ist. So was von typisch Mann wieder mal, zuerst nicht in Gänge kommen und dann übers Ziel hinausschießen. Herrlich.:)
LG Shiorinekoi

Antwort von kietzemaze am 06.09.2021 | 20:08 Uhr
Hallo Shiorinekoi,

Jetzt kommt auch mal meine Antwort. Ich kann mir auch nichts abturnenderes vorstellen, aber viele Fans scheinen das anders zu sehen :D Ich weiß nicht, ob es direkt ein Missbrauch seiner Macht ist. Mycrofts Intention ist ja durchaus eine gute, aber er schießt wohl über das Ziel hinaus.
Es freut mich, dass das Gespräch durchaus aufschlussreich war und ein paar Dinge ergänzt, die noch nicht so klar auf dem Tisch lagen.
So habe ich das mit Johns Eifersucht noch gar nicht gesehen, aber da hast du wohl recht. Vielleicht kam das auch einfach, weil es für ihn der erste Schwulensex war. Da bewertet man die Dinge ja auch noch ein bisschen anders als wenn man erfahrener und geübter ist.

Danke für dein Review!

Liebste Grüße,

Kietzemaze
30.08.2021 | 09:29 Uhr
Schönen guten Morgen.
Als Sherlock mit "Himmel" anfing und sich im nächsten Moment über Johns "Jesus"- Äußerung ausließ, musste ich ein Lachen unterdrücken. Die beiden werden immer ziemlich gotteslästerlich wenn sie geil werden. Ja, ich habe es geschrieben, aber es stimmt ja auch.
So was kommt also dabei raus wenn einer der beiden endlich über seinen Schatten springt. So was nenne ich heiß. Gerne mehr davon.
LG
Shiorinekoi

Antwort von kietzemaze am 31.08.2021 | 10:46 Uhr
Hallo nochmal,

ach geil, das ist mir selber gar nicht aufgefallen. Ich meine, ähm, das habe ich natürlich gewusst so getippt, um der Situation ein bisschen Komik zu verleihen *hust hust* :D
Das ist gar nicht schlimm, dass du das geschrieben hast. Gerne mehr davon!

Du fandst die Szene heiß? Sehr gut, das sollte sie sein ;) Ich wollte noch mehrere heiße Szenen schreiben, aber dazu fehlt mir nach dem letzten Kapitel ein bisschen der Plot. Vielleicht kommt auch nur noch ein heißer Epilog. Mal sehen, was mein Hirn sich noch zusammen spinnt. Ich bin selber ganz gespannt :D

Bis bald meine Liebe!

Kietzemaze
30.08.2021 | 08:35 Uhr
Schönen guten Morgen.
Ja, Männer wie sie leiben und leben. Nur ja keine Schwäche oder gar Gefühle zeigen. Um Himmels Willen, da schon lieber ein Rundumschlag damit sich auch alle anderen mies fühlen. Nur damit man dann ein noch schlechteres Gewissen hat aber dennoch keinen Schritt weiter ist. Ich frage mich immer wieder wie Männer auf die Idee gekommen sind sie seien die Krone der Schöpfung?
Arme Molly, aber besser sie erfährt jetzt endlich mal das sie keine Chance hat als das sie sich noch jahrelang Hoffnungen macht. So kann sie weitergehen, hoffe ich zumindest, denn Liebeskummer ist ätzend, der macht dich fertig.
LG
Shiorinekoi

Antwort von kietzemaze am 31.08.2021 | 10:43 Uhr
Hey Shiorinekoi,

hehe, das hast du gesagt mit den Männern als Krone der Schöpfung XD Das ist bestimmt aus einem zu bedürftigen Ego heraus geboren :D Ich persönlich denke ja, dass sich Mann und Frau ganz gut ergänzen, deswegen ist für mich diese Gleichstellung in wirklich allen Bereichen manchmal etwas befremdlich oder gar unnötig. Aber das ist ein anderes Thema ^^

Liebeskummer ist wirklich zerstörerisch. Ich bewundere ja Molly dafür, dass sie trotzdem immer fair bleibt und versucht, ihren eigenen Weg zu finden. Sie hat in der Serie auch ne starke Charakterentwicklung hingelegt wie ich finde. Und ein bisschen sind wir doch alle Molly. Wie gern würde ich mal mit Sherlock ausgehen. Oder Ben. Oder Martin. *schmacht*

Liebe Grüße!

Kietzemaze
29.08.2021 | 22:53 Uhr
Nun ja, das war definitiv besser als beim letzten mal. Sherlock musste am Ende natürlich wieder prahlen. Der wird sich wohl nie ändern.

LG
John

Antwort von kietzemaze am 31.08.2021 | 10:38 Uhr
Hallo John,

ja, das Prahlen ist wohl voll Sherlock und macht es hoffentlich etwas weniger kitschig ;) Ich hoffe, es hat dir gefallen!

Liebe Grüße!

Kietzemaze
24.08.2021 | 08:11 Uhr
Schönen guten Morgen.
Eigentlich hat sich John erschreckend Handzahm gezeigt, nachdem was gerade passiert ist. Er scheint es also doch zu wollen, weiß nur nicht wie. Ebenso wie Sherlock, nur auf einer anderen Ebene. Die beiden haben zwar den gleichen Wunsch es trennen sie aber unterschiedliche Defizite. Das kann ja noch heiter werden.
Zumindest ist Sherlock dem Mann entgegengekommen, sehr sogar, besonders für seine Verhältnisse. Wie ich schon mal sagte, bei John hat er Geduld.
Hoffentlich hat Mycroft seine Kameras nicht gerade auf sie gerichtet. Andererseits, ist der Mann ja noch bei seinen Eltern.
LG
Shiorinekoi

Antwort von kietzemaze am 26.08.2021 | 20:32 Uhr
Hallo nochmal!

Cool, da hattest du den gleichen Gedanken wie ich! Ich hatte nämlich auch überlegt, Mycroft noch einmal einzubauen. Vielleicht kommt das noch aber im Grunde hatte ich etwas ähnliches für ne andere Fanfiction im Sinn :D

John hat zu handzahm reagiert? Findest du? Das kommt wohl drauf an wie „nötigend“ man Sherlocks Tat wahrnimmt. Man muss ja auch sagen, dass John durchaus wusste, was er vorhatte und hat dennoch nichts verhindert oder später was gesagt. Sherlock hat doch mit dem was er sagt auch nicht unrecht oder? Ach, das ist alles so herrlich zwielichtig und vielleicht nicht eindeutig zu bewerten. Ich liebe es! XD

Liebste Grüße!

Kietzemaze
24.08.2021 | 07:46 Uhr
Schönen guten Morgen.
Das ging ja mal gewaltig nach hinten los, im wahrsten Sinne des Wortes.
Sherlock hat sich gefreut wieder bei John zu sein und auch der Soldat war glücklich. Aber dann ging alles daneben was nur daneben gehen konnte.
Ich weiß zwar das Sherlock es nicht so gemeint hat wie es rüber kam, aber er hat es getan und John muss nun darunter leiden.
Ja, es war falsch von Sherlock, er hat sich hinreißen lassen und ist über John hergefallen wie es ihm beliebt hat. Nun muss er sich damit auseinanderzusetzen John vertrieben zu haben, wieder mal.
Bei denen ist echt nie etwas einfach.
LG
Shiorinekoi

Antwort von kietzemaze am 26.08.2021 | 20:27 Uhr
Hey meine Liebe,

“Bei denen ist echt nie was einfach” ist aber auch nur so, weil ich sie so schreibe und ich kann irgendwie nur dramatisch XD

Ich hatte dieses Kapitel noch ein ganzes Stück dunkler und übergriffiger im Sinn, aber die Entwicklung hat es dann nicht mehr wirklich zugelassen. Zumindest für mein Empfinden. Jetzt wirkt es eher wie schlechter Sex oder ein unachtsamer Unfall. Trotzdem wirft es ein paar interessante Fragen auf wie ich finde.

Danke für dein Kommentar! :)

Kietzemaze
22.08.2021 | 20:17 Uhr
"Damit rückte der Küchentisch in weite Ferne" definitiv mein Lieblingsspruch. Einfach zu klingeln.

LG
John

Antwort von kietzemaze am 25.08.2021 | 07:02 Uhr
Hey,

Ja den Küchentisch musste ich einfach nochmal einbauen, nötigt mich vielleicht aber noch dazu, eine solche Szene zu schreiben.

So und nun ende ich hier. Bis bald!

Kietzemaze
21.08.2021 | 09:39 Uhr
Das war, um es mit Johns Worten zu sagen, "Nicht gut."

Sherlock hätte merken müssen das er zu weit geht, auch wenn er in emotionalen Dingen nicht sehr kompetent ist. Das John aus Schmerzen stöhnt und keine Erektion mehr hat, hätte ihm bewusst sein können.

Aber John ist nicht besser. Er war Soldat. Er hätte Sherlock Einhalt Gebieten können. Ihn abwerfen. Irgendetwas.

Das wird für beide eine schreckliche Situation werden, ihr nächstes Zusammentreffen. Vor allem da es beide nicht so mit dem Reden haben. Aber manchmal hilft nichts anderes.

LG
John

Antwort von kietzemaze am 25.08.2021 | 07:00 Uhr
Huhu!

Das ist alles ein sehr schmaler Grad finde ich. Ist das einfach unglücklich gelaufen? War Sherlock schon übergriffig? Dass John Schmerzen haben würde war ihm bewusst. Das habe ich in einem früheren Kapitel schon mal angedeutet und das “Sssscht” zeigt ja schon, dass er es gemerkt hat. Aber er macht halt einfach weiter. Weil du Lust ihn zu sehr einnimmt? Weil er glaubt, das geht vorbei? Weil das beim ersten Mal vielleicht sehr wahrscheinlich ist? Aber wie du schon sagst: John ist nicht besser. Er sagt nichts oder schiebt ihn weg. Und zu Sherlocks Verteidigung: es ist komplett dunkel im Zimmer. Da werden gewisse Dinge eben auch schwerer zu deduzieren:D

Liebste Grüße

Kietzemaze
21.08.2021 | 09:24 Uhr
Oha, wenn sogar Sherlocks Mutter merkt das etwas mit ihm nicht stimmt, muss es schon sehr auffällig sein. Und das Mycroft sich einmischt macht es nicht besser. Aber wie gesagt, Rache ist Blutwurst. Und am Ende meinen es ja alle auch nur gut.

LG
John

Antwort von kietzemaze am 25.08.2021 | 06:53 Uhr
Und nochmal Hallo :)

Meinst du? Ich denke Mütter haben für so etwas sehr feine Antennen und eigentlich hat sie ja hier nicht mal auf eine Beziehung angespielt. Sie merkt halt, dass sich ihr Sohn nicht amüsiert und nimmt an, dass es mit John anders wäre. Mycroft ist ja eher derjenige, der seinen Finger in die Wunde legt.

Mit freundlichen Grüßen XD

Kietzemaze
21.08.2021 | 01:21 Uhr
Da war John ja ganz schön geschockt als Sherlock seine Tasche gepackt hat. Jetzt ist er alleine. Da kann er mal sehen was Sherlock ihm schon bedeutet, welche Stellung er in seinem Leben schon einnimmt.

Sherlocks und Mycrofts Streitigkeiten sind ja süß. Da lässt sich die britische Regierung verführen. Hi hi.

LG
John

Antwort von kietzemaze am 25.08.2021 | 06:49 Uhr
Hey!

Die Idee, dass Sherlock seine Tasche packt, kam auch ganz spontan und hat mir zumindest die Gelegenheit gegeben, die beiden wieder ein bisschen in character zu schieben, weil Sherlock offenbar wieder in Johns Abwesenheit mit ihm geredet hat.

Dass er so etwas tut, könnte man ja jetzt auch mal analysieren und auseinander nehmen. Ich finde, da sieht man auch, dass John (bewusst oder unbewusst) einen großen Platz in seinem Leben hat.

Liebe Grüße!

Kietzemaze
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