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Autor: Hakuyu
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
27.02.2022 | 14:25 Uhr
Moin,
nach meiner Arbeitswoche habe ich es dann auch mal endlich geschafft. XD

„Der schwarze Schleier des Nachtwerdens hatte sich über Paris gelegt. Wie tropfende Tinte in reinem Wasser breitete sich die Dunkelheit über den Himmel aus und vertilgte das Blutrot des Sonnenuntergangs. Selbst die weißen Hausfassaden wurden grau und verschwammen schließlich in der Schwärze. Hinter manchen, entfernten Fenstern brannte noch Licht. Diffuses Leuchten wie von Irrlichtern im Morast. “ ← so ein toller Absatz! Das ist einer dieser Stellen über die ich in der letzten Mail geschrieben hatte. Ein großartiger Vergleich. Nicht abgegriffen, bildlich und einfach nur schön. Die ganze Umgebungsbeschreibung und wie du Vanitas Gefühle mit der Atmosphäre des Wetters unterstützt ist großartig. Weder zu philosophisch, noch zu langatmig. Sie lesen sich großartig.

Vanitas denkt an Jeanne, ach ja. Wie er sich versucht einzureden, dass sie nicht einfach was für ihn empfindet. Es ist mal wieder sehr typisch für ihn, dass er sich verzweifelt gegen diese Vorstellung wehrt. Du beschreibst es sehr gut, wie abwegig dieser Gedanke für ihn ist.

Auch irgendwie traurig, wie vehement Vanitas versucht sich der Vorstellung zu entziehen, dass ihn mal jemand mag. Du beschreibst seine Gedankengänge echt gut.
Vanitas Körperreaktionen sind auch toll beschrieben. Sowohl bei der Krankheit als auch als er an Jeanne denkt. Er ist sich seines Fehlers, der Missinterpretation des Gefühls, welches er als „Liebe“ bezeichnet hat, vollkommen bewusst und versucht die ganze Sache rational zu klären.

„Wie verzweifelt war er gewesen, diesen Typen zu fragen?!“ ← genau das habe ich mir während des Manga lesens auch gedacht. Herrlich, ich habe mich so abgerollt.

Glück gehabt, dass Vanitas keine Abwehrreaktion zeigt als Noé ihn berührt. Ich glaube ich hätte aus Reflex zugeschlagenXD Aber dafür hat er vermutlich keine Energie mehr, auch wenn er noch genug Energie zu haben scheint um bockig zu werden.

Ich liebe ja die Szenen im Anime und Manga, wenn irgendein Vampir Vanitas einfach unter den Arm klemmt um ihn zu tragen. Finde ich zu lustig. Ganz ihm Ernst mal, dass dürfte ihm kräftig gegen den Strich gehen XD Ich bin immer noch fest entschlossen mal ne Strichliste anzulegen wie oft Vanitas unter den Arm geklemmt und getragen bzw. geworfen wird.
Ich kann mir das super vorstellen wie Noé ihn einfach mitschleift.Um so schöner ist hinterher die Szene wo Noé ihn an die Hand nimmt, einfach mit einer simplen Geste Beistand sichert.(uuund fangirling, XD)

„Mit einem Mal fühlten sich seine Arme seltsam nackt an, die Welt ein klein wenig unsteter.“← toller Satz! Man fühlt Vanitas Trotz und dennoch seinen Drang einfach mal auszuruhen.

Gleichzeitig gehst du aber wieder auf Vanitas Angst, bzw Sorge erbärmlich zu sein, sehr gut ein.

Noés Geschäftigkeit ist seinem Naturell entsprechend wirklich gut gelungen. Du hast seinen Drang zu helfen wirklich wieder mal großartig eingefangen.

Das Gefühl des Krank-seins, hast du auch wieder famos ( und ja, mir gehen die Lob-Wörter ausXD) beschrieben. Man kann sich super gut vorstellen wie unangenehm sich die Situation anfühlt.

Den Dialog, den sich die beiden Helden danach liefern ist wirklich gut. Ich war die ganze Zeit am Grinsen. Bei Vanitas muss man aber auch etwas entschieden sein, besonders wenn er krank wird, sonst hat man gleich verloren.

„Und?“, fragte Noé erwartungsvoll. „Furchtbar“, murrte Vanitas und streckte die Zunge heraus.
Noé lachte leise auf. „Nicht wahr? So ging es mir auch“, sagte er fröhlich.
„Und du drehst mir so ein Zeug auch noch an?!“
Dieser Humor ist so unendlich lustig. Ich habe mich so abgerollt. Herrlich.

Noé und Vanitas verhalten sich so unendlich Anime und Manga getreu. Vanitas immer am fauchen und im Versuch Noé zu vertreiben und dieser mit einer sturen Beharrrlichkeit die ihresgleichen sucht und natürlich mit dem simplen Drang zu helfen.

Die Fieberträume sind echt heftig. Hat mich sehr mitgenommen, dass zu lesen, besonders im Zusammenhang, dass Vanitas einfach Angst hat Noé zu nahe zu sein, und nicht verstehen kann, dass ihn jemand mag. Und seine Verlustängste.... Da will man ihn doch echt in den Arm nehmen und sagen, dass alles gut wird (auch wenn er das niemals zulassen würde)

Dieser Vergleich mit dem Gift ist auch wirklich, wirklich gut geworden!

Oho! Wittere ich da Eifersucht auf Domi XD Auch sehr ehrlich ist die Szene in der sich Vanitas fragt, wie es sich wohl anfühlen würde, wenn Noé von ihm trinkt, und gleichzeitig denkt dass er sich verteidigen muss.

„Und wer wusste, was Noé noch alles durchgemacht hatte“.
Stimmt, Noé ist ja auch von dem Großvater von Domi aufgenommen worden. War da nicht sogar Menschenhandel mit im Spiel?

Die Szene, in der Vanitas abhauen will, ist wirklich stark. Da spiegelt sich sein Selbsthass und doch seine Hilflosigkeit wirklich wieder. Das Gespräch ist dir wirklich gelungen und es bricht mir gewissermaßen das Herz das Vanitas so verzweifelt ist, so haltlos. Wirklich wirklich sehr eindrücklich beschrieben.

Die Hugszene, so niedlich:3 Es ist unglaublich schön, das Vanitas es schafft sich wenigstens in Noés Armen etwas zu entspannen und das Noé ihm doch so wichtig ist, das er die grausige Erinnerung vertreiben kann. Wenn das mal nicht von Vertrauen zeugt!
Auch wenn die Szene davor nochmal wirklich für einen Schock bei mir gesorgt hat. Es war ja etwas wirklich furchtbares was Vampirvanitas ihm angetan hat. Die Panik war wirklich sehr eindrücklich beschrieben. Vermutlich verbindet er mit seinem alten Namen viele schlimmen Dinge weswegen er sich umbenannt hat. Könnte ich mir vorstellen. Ich bin schon wirklich gespannt ob wir Vanitas richtigen Namen mal im Manga erfahren werden oder ob dass so ist, wie bei die Stadt der träumenden Bücher und wir seinen echten Namen nie kennenlernen werden.

So niedlich wie Noé sich um ihn gekümmert hat.:3
Da kann er sagen was er will, diese Gesten beweisen es, dass er Vanitas trotz allem mag.
Und das Gespräch zwischen Amelia und Vanitas war auch nochmal toll. Da merkt er mal, dass er nicht der selbstsüchtige Arsch ist für den er sich hält. Das wird ihm quasi vor Gesicht geführt. Sehr gut.

An Vanitas Art Noé zu wecken, muss Vanitas noch arbeiten. Unliebevoll.

Das Noé sich so um ihn sorgt ist wirklich schön mit anzusehen. Da kann er ihm noch etwas mit seinem Selbstwertgefühl helfen. Natürlich verstehe ich auch Vanitas Angst zu viel von sich preisgegeben und sich somit verwundbar gemacht zu haben aber es ist trotzdem toll, dass Noé sich so um ihn kümmert.
Lustig sind die Gespräche nichtsdestotrotz. Vanitas Sturheit und Noés Beharrlichkeit können sich gut aneinander messen.XD


Sehr schönes harmonisches Ende. Die Verbundenheit zwischen den beiden ist einfach unheimlich schön mit anzusehen.

Dein Schreibstil hat mich mal wieder vom ersten bis zum letzten Satz in seinen Bann gezogen. Er passt sich der Situation an und unterstützt gekonnt die Atmosphäre. Sehr harmonisch und wahrhaft fantastisch geschrieben. Danke für diesen wundervollen Oneshot.

Das wars ersteinmal wieder von mir
Liebe Grüße
Petroli
05.08.2021 | 21:01 Uhr
Liebe Hakuyu ❤

Es tut mir sehr leid, dass es wieder so lange gedauert hat, bis ich dir das wohlverdiente Review für dein neues Meisterwerk geschrieben habe. ^^‘
Aber ich hoffe, dass es ausdrücken kann, wie sehr ich den OS liebe und wie er mich verzaubert hat. :3

Hach, dein Schreibstil ist einfach unglaublich und bringt mich immer wieder ins Schwärmen und Träumen. *^* Es war so poetisch, wie du das nächtliche Paris beschrieben hast, das hat mich sofort in den Bann gezogen. Überhaupt der Satz „Durch unzählige kleine Löcher fand das Licht von der unerreichbaren, anderen Seite seinen Weg in diese Welt“ alleine ist unglaublich tiefsinnig und wunderschön, genauso wie dieser wundervolle Satz: „Wenn man alle diese Sterne vom Himmel schöpfen und in eine Sanduhr geben würde, wie lange würde es dauern, bis die Zeit abgelaufen war…“ Traumhaft *-*
Und die Sanduhr passt so gut zu Vanitas. C:
Dass dir solch traumhafte Beschreibungen in den Sinn kommen, finde ich wundervoll. *^*
Die Kälte, die Vanitas fühlt und die Abwesenheit des Mondes erzeugen eine unheilvolle Stimmung und dann plötzlich „erhellt“ sich alles, als Vanitas an Jeannes Augen und ihr Lächeln denkt. Diese zarte Verliebtheit ist so herzergreifend und passt sehr gut zu Vanitas, der bisher bestimmt kaum Liebe erfahren hat und sich nun damit schwer tut, diese Gefühle anzuerkennen und zuzulassen. Das hast du wirklich ganz feinfühlig dargestellt. *^*
Und es stimmt, es war überraschend, Jeanne so bezaubernd lächeln und strahlen zu sehen. Am Anfang strahlte sie eher nur Stärke, Strenge und Pflichtgefühl aus, dass sie in Wahrheit ganz anders ist – nämlich warmherzig, ein bisschen traurig und sehr gefühlvoll – hat sich erst nach und nach gezeigt und macht sie zu einem vielschichtigen Charakter. Ich finde sehr schön, wie selbst Vanitas, der von Anfang an besonderes Interesse an ihr hatte, auch davon überrascht und bezaubert ist. *^*
Dass er für seine Gefühle nach einer logischen Erklärung sucht, passt meiner Meinung nach perfekt zu ihm und seiner üblichen Herangehensweise, er ist eben doch Arzt, ein Wissenschaftler, der immer nach einem bestimmten Grund und einer Erklärung sucht. ^^
Wie passend auch gerade für ihn, dass er die Anzeichen seiner Verliebtheit als „Symptome“ bezeichnet, als hätte er eine Krankheit. Es bringt mich zum Schmunzeln, weil es auf eine niedliche Art witzig ist, anderseits ist es traurig, dass ihm diese Empfindungen erstens fremd und zweitens auch teilweise unerwünscht sind… Es ist wie im Canon, dass Vanitas‘ Art mit anderen umzugehen, oft einerseits humorvoll ist, andererseits aber auch einen ernsten Hintergrund hat, weil seine manchmal mangelnde Empathie der Beweis dafür ist, wie schwer seine Vergangenheit war und wie wenig Mitgefühl ihm entgegen gebracht wurde… finde ich zumindest. ^^‘

Der Vergleich mit dem Blumenfeld war stilistisch wieder herrlich. *^*
Und ja, auch wenn in der realen Welt alles verwelken und zerfallen muss, in seiner Erinnerung ist dieser Tag umso lebendiger, das war wunderschön. :3
Die Metapher mit den Blumen und dem Blumenfeld ist in mehrfacher Hinsicht einfach perfekt gewählt – deine Sorgfalt, mit der du Worte und Vergleiche aussuchst, ist einfach anbetungswürdig. ^^
Die Blumen passen wunderbar zu dieser zarten Verliebtheit, passen wunderbar zu Jeanne (die auch wie eine Blume verschlossen ist, bis sie dann plötzlich aufblüht) und eigentlich auch zu Vanitas (gerade, weil er eigentlich überhaupt nicht so der Typ für Blumen ist, ist gut vorstellbar, dass er sie zerfetzen würde) und dann noch für das „Liebt-mich-liebt-mich-nicht“-Orakel, das so ein bisschen an die erste Verliebtheit erinnert. ^^
Aber so schön und herzerwärmend diese erste Liebe ist, gleichzeitig bringst du wunderbar rüber, wie für ihn neue Gefühle von Liebe und Sehnsucht nach Nähe Vanitas überfordern. Für ihn ist Liebe kein erster Schritt zu Glück und Erfüllung, sondern er leidet tatsächlich darunter, sich nach jemanden zu sehnen, von jemanden emotional abhängig zu werden, nachdem er immer versucht hat, eine gewisse emotionale (nicht körperliche) Distanz zu anderen zu wahren und emotional niemanden richtig an sich heranzulassen. Andererseits kann ich mir auch vorstellen, dass Vanitas nicht möchte, dass sich jemand in ihn verliebt, weil er vielleicht Angst hat, die Person dann zu enttäuschen. Die Vorstellung von Liebe ist ja für ihn schon schrecklich, wie du es so originalgetreu dargestellt hast – dass er sogar glaubt, daran zu sterben.
Und ich gebe dir recht, ich sehe es auch so, dass dieser erste Kuss sicherlich Jeanne nur verwirren, sie aus dem Konzept bringen und sie vielleicht sogar provozieren und ärgern sollte. Zu unpassend war der Moment einfach, als dass der Kuss ernst gemeint sein könnte. XD
Seine Gedanken, dass er nie Zuneigung in Jeanne auslösen wollte, hast du echt toll geschrieben, ich konnte es richtig nachvollziehen. :3
Und ja, Laurent mit seinem überbordenden Enthusiasmus und Eifer ist ein typischer Charakter, der es gut meint, aber alles umso schlimmer machen kann. XD

Über Noés Auftritt habe ich mich natürlich ganz besonders gefreut, Noé ist so ein wundervoller Charakter, den man sofort ins Herz schließen muss, gerade auch, wenn du ihn schreibst. *-*
Ich finde total schön dargestellt, wie selbstverständlich für die beiden die räumliche Nähe ist (Vanitas spürt Noés Atem, Noé berührt seine Stirn).
Noés Fürsorge ist so perfekt rübergekommen :3 Und Vanitas ist auch sehr originalgetreu, wie abweisend er ist, obwohl er krank ist… oder vielleicht auch gerade deswegen. Ich denke, Vanitas will keine Schwäche zeigen. ^^
Es passt zu ihm, vor dieser Art Nähe zu fliehen…
Es ist aber fast ein bisschen ironisch, dass Vanitas durch Noés Fürsorge ausgerechnet an die Situation mit Jeanne in der Hütte erinnert wird, die er eigentlich verdrängen wollte – ebenso, dass er als „Arzt“ so überhaupt kein Verständnis für einen Kranken hat. Aber ich denke, das ist sehr typisch für Vanitas. ;)
Dabei geht es ihm leider ziemlich schlecht. Seine Krankheitssymptome sind sehr bildlich und nachvollziehbar beschrieben, sodass man sich sehr gut in ihn hineinversetzen kann.
Und wieder wird deutlich, worum sich Vanitas am meisten Sorgen macht: Nicht um seine körperliche Unversehrtheit, sondern darum, dass er vielleicht etwas Falsches sagen und die Kontrolle verlieren könnte, dass er mit unangenehmen Fragen und seiner Vergangenheit konfrontiert wird. (Hat es dich nicht auch so erschreckt, wie er AUF KEINEN FALL wollte, dass Noé so wie Jeanne (der er es ja höchstpersönlich angeboten hat) sein Blut trinkt und dadurch etwas über seine Vergangenheit erfährt? Vanitas` grusliger Blick da… ^^)

Nawww, wie lieb, dass Noé Vanitas den Tee brachte und der Aufwand, dass er sogar Amalia nach dem Tee gefragt hat, zeigt, wie sehr Noé etwas für Vanitas tun möchte, das ist sooo typisch für Noés gutes Herz. *-*
Aber selbst dieser liebevoll zubereitete Kamillentee erinnert Vanitas natürlich an seine Einsamkeit. Es ist sehr traurig, dass er sich nicht mehr daran erinnern kann, ob und wie seine Eltern sich um ihn gekümmert haben, wenn er krank war. T^T
Ihre Diskussion war herrlich („Du nervst“. „Dann nerve ich eben.“ „Ich finde erschreckend, wie egal dir das ist.“) Haha, wirklich lustig xD.
Spannend ist auch wie gut du umgesetzt hast, dass Noés und Vanitas‘ Gedanken über den jeweils anderen wesentlich liebevoller sind, als die Worte, die sie einander gegenseitig an den Kopf werfen. xD
Vanitas will Noé wegschicken, dabei bewundert er ihn eigentlich dafür, so selbstlos handeln zu können und so viel Herz zu haben, genau wie Jeanne. Es ist wundervoll, wie die Balance zwischen der Krankheit und Vanitas‘ Gedanken an Jeanne und Noé gehalten wird. C: Wie Vanitas an Jeanne denkt, nur in kurzen Bruchstücken, wie ihm die Krankheit zusetzt, wie dann doch wieder Noés Worte in ihm widerhallen. ^^
„Ich kann dich immer noch nicht leiden, aber…Ich bin froh, dass du so bist, wie du bist.“  Das ist eine Aussage, die perfekt auf sie beide passt. C:

Vanitas‘ Gedanken sind wirklich sehr spannend und authentisch zu lesen und wirken extrem originalgetreu. Ich liebe deine originalgetreue Darstellung der Charaktere so sehr. ❤
Ich finde, es passt zu Vanitas zu denken: „Jemand hat aufgehört mich zu mögen und mich verlassen.  Jemand mag mich nicht, bleibt aber bei mir. Er wird nie aufhören mich zu mögen und mich verlassen.  Ich muss nur aufpassen, dass er mich nicht irgendwann doch mag.“ Das gefällt mir total gut, weil es erstens sein Verhalten wunderbar erklärt und die meisten Menschen eher genau den umgekehrten Schluss ziehen würden. Sie würden denken, dass alles gut ist und sie nicht verlassen werden, solange sie gemocht werden und sich um die geliebte Person bemühen, damit sie sie weiterhin mag. Vanitas macht das genaue Gegenteil. xD
Aber ich bin jedes Mal begeistert, wie wunderbar du dich in die Charaktere hineinversetzen, sie analysieren und so unterschiedlich denken und handeln lassen kannst, wie es auch im Canon denkbar ist. ❤
Vanitas’ Sorge um Noé und seine Angst, ihn zu verlieren sind so rührend. Ich wette, Noé wäre insgeheim glücklich, wenn er davon wüsste, während er Vanitas versichern würde, dass er ihn nicht verlassen würde. Aber natürlich kann Vanitas, der niemanden so tief in sein Inneres blicken lassen will, das nicht ins Gesicht sagen…
Ich finde auch gut, dass das Bluttrinken zum Thema geworden ist, schließlich spielt es auch im Canon eine große Rolle und erzeugt eine gewisse Intimität und Vertrautheit zwischen den Charakteren.
(Dass Vampirin Jeanne von Mensch Vanitas‘ Blut trinkt ergab für mich noch sehr viel Sinn, aber dass Vampir Noé von Vampirin Dominiques trinkt hat mich sehr überrascht, dich nicht? ^^)
Irgendwie kann ich Vanitas sehr gut verstehen, dass das eine wichtige Erfahrung für ihn und Jeanne war und ich kann mir auch vorstellen, dass er deswegen ein bisschen eifersüchtig auf Dominique war… aber seine Sorge, dass die Dinge, die Noé von seiner Vergangenheit sehen könnte, sind sehr groß und auch nachvollziehbar. Man weiß ja leider kaum etwas über Vanitas‘ Kindheit / Vergangenheit (ich hoffe ja auf den nächsten Band, schließlich ist Mikhael ein Teil von Vanitas‘ Vergangenheit ^^), aber es wurde schon mehrmals angedeutet, dass es eine sehr tragische ist. Der Vergleich mit dem Gift war eine perfekt passende Metapher. *^*
„Personen mit starkem Gerechtigkeitssinn hatten es nie leicht und Noés Sinn für Gerechtigkeit war wirklich beeindruckend“ ist wieder einer der vielen ganz besonders großartigen Sätzen unter so vielen großartigen Sätzen und trifft meiner Meinung sehr stark zu. :3 Noé ist bereit, sich aus Gerechtigkeitsgefühl und Mitgefühl, für andere in Schwierigkeiten zu bringen – wie bei Amalia, beispielsweise. Das ist wirklich bewundernswert, gleichzeitig bewundere ich aber auch, wie Vanitas sich da in Noé hineinzuversetzen versucht und diesen Gerechtigkeitssinn insgeheim bewundert, während er nach außen hin Noé für seinen Einsatz und sein Kämpfen für andere eher kritisiert und sich dafür ausspricht, dass man sich zuerst um sich selbst kümmert. ^^‘

Der Satz „Die Geschichten und Gerüchte über Jeannes Grausamkeit und Schönheit hatten ihre Güte und Freundlichkeit ausgelassen. Und ihr Lächeln.“ hat mich auch sehr beschäftigt, weil er so wahr, tiefsinnig und schön ist. Genau so ist es, wenn ich an Jeanne denke, dann sehe ich sie auch lächelnd :3
Es ist tragisch, aber bezeichnend und sehr passend, wie Vanitas denkt, er wäre Jeannes und Noés Zuneigung nicht würdig und viel schlechter als sie, weil sie trotz ihres Schicksals so freundlich bleiben konnten und es fällt ihm schwer, damit umzugehen. Dabei verarbeitet jeder seine Schicksalsschläge anders und niemand kann Vanitas vorwerfen, dass er sich nach allem, was er durchmachen musste, distanziert… Aber ich kann mir gut vorstellen, dass ihm dieser Unterschied wirklich so zu schaffen macht. ^^‘ Bestimmt hat es ihn vor noch mehr Leid bewahrt, dass er sich abkapseln konnte, doch die schönen Erfahrungen mit Jeanne und Noé lassen ihn an der Abkapselung zweifeln. Er hält sie für stark, weil sie ohne andere durch Unfreundlichkeit auf Distanz zu halten ihr Schicksal meistern können – kein Wunder, dass er hin- und hergerissen ist und sich vielleicht auch wenig unterlegen fühlt. Ich glaube auch, dass Vanitas sich selbst nicht besonders gut leiden kann – sonst wäre er sich auch nicht so gleichgültig und selbstzerstörerisch…

Toll war auch die Metapher, als er zum Fenster stolperte, als „würde er auf einen schwarzen Abgrund“ zu taumeln. Tatsächlich wirkt er manchmal so düster, als wäre er seelisch dem Sturz in ein tiefes Loch sehr nahe…
Zum Glück ist Noé da, um ihn aufzuhalten und davor zu bewahren. Ihr Gespräch ist sehr authentisch, vor allem auch finde ich sehr gut, wie du Vanitas‘ Zustand berücksichtigt hast.
Seine innere Zerrissenheit ist richtig herzzerreißend und ich kann dich nur dafür bewundern, wie tiefsinnig und feinfühlig du das dargestellt hast. Es ist auch so nachvollziehbar geschrieben, dass ich Vanitas jedes Wort glaube und mit ihm mitfühle. ^^ Einfach großartig ❤
Immer weiter steigert sich sein Selbsthass, es ist schon erschütternd, aber ich denke, dass jetzt alles aus ihm herausbricht, was er sonst in sich hineinfrisst und vielleicht ist dieser Moment heilsamer für ihn, als wenn er sich hingelegt hätte…
Die Beschreibung der Sanduhr, in der er gefangen ist, in die Tiefe gesagt wird und verschüttet wird, ist herrlich – sie passt perfekt zu Vanitas und hat etwas sehr Bedrohliches. Dass er gerade von dem „echten“ Vanitas daraus gerettet wird, ist sehr bezeichnend, aber auch passend, schließlich hat er die Kinder einst von dem sadistischen Doktor gerettet…
Aber Vanitas quält das natürlich noch mehr, seine Reue ist ohnehin schon sehr groß… In der Realität ist es aber Noé, der Vanitas in den Arm nimmt und tröstet, ihn beruhigt und dabei genau die richtigen Worte findet. *^*
Apropos „die richtigen Worte“: Wie fallen dir nur so traumhafte Formulierungen ein? (z.B.: Wie kühlendes, klares Wasser floss Noés Umarmung in ihn hinein. Und doch war Noé warm. So schön warm… oder: wie ein scharfkantiger Stein sank er in klares, warmes Wasser)

Ich war jedenfalls sehr erleichtert, als Vanitas wieder ruhig war, wieder im Bett lag und Noés Pflege bekommen hatte. Es ist so süß und wunderschön, wie Noé im Sitzen an Vanitas‘ Bett eingeschlafen ist und das ist 100% Noé. Wichtiger, als dass er es selbst bequem hat, ist ihm, dass Vanitas gut versorgt ist.
Die vielen Lappen, das aufgeschlagene Buch und all deine liebevollen Details bezeugen, dass Noé wirklich alles getan hat, was er konnte.
Und dass Vanitas seine lockere Hand um Noés Arm bemerkt, war ein ebenso schöner und rührender Moment. Ich habe mich gefreut, dass Vanitas in seinem „Moment der Schwäche“ ein bisschen der Nähe, die er sich in Wahrheit wünscht, zulassen konnte. Als er aber dachte, dass er zumindest nicht nackt aufgewacht war, musste ich schmunzeln – ja, so etwas würde er bestimmt denken. xD
Dabei ist es eigentlich sehr schade… Er und Noé wären ein ganz traumhaftes Couple. :3 *zwinker*
Aber natürlich schämt sich Vanitas nun für seine Offenherzigkeit im Fieberwahn und er fragt sich, welche Geheimnisse er noch bewahren konnte – etwa seine Hände. Stimmt, dass niemand seine Hände sieht, ist ihm ja besonders wichtig… Ich bin schon sehr gespannt, welches dunkle Geheimnis sich dahinter verbirgt, hoffentlich erfahren wir das bald. ;)
Ich kann Vanitas‘ Gedanken in diesem Moment sehr gut verstehen. Fragen sind ihm unangenehm, Fragen reißen seine Wunden wieder auf und konfrontieren mit Erinnerungen, die er sicher vergessen wollte und mit Sorgen…
Gleichzeitig ist Noé jemand, der verstehen will und deshalb Fragen stellt, bis er seine Antworten erhalten hat. Auch kann ich verstehen, dass Vanitas‘ denkt, dass Noé keine Ahnung davon hat, was in ihm vorgeht und finde diesen Gedanken originalgetreu, schließlich kann Vanitas im Canon Noé auch fast nichts aus sseiner Vergangenheit erzählen. Und tatsächlich sehe ich es ähnlich. Noé, der vom Charakter her ganz anders ist, einen ganz anderen Umgang mit Dingen hat, kann sicherlich schwer nachzuvollziehen, was genau Vanitas quält – überhaupt, wenn Vanitas nicht mit ihm spricht. ;) Noé ist so verständnisvoll und einfühlsam, bestimmt könnte er Vanitas‘ Gefühle nachvollziehen, wenn er die Wahrheit wüsste. Aber Vanitas kann sich nicht überwinden, sich zu öffnen und Noé damit eine Chance zu geben, ihn zu verstehen und auch das setzt ihm zu, schließlich befeuert das seine Gefühle von Schwäche und Selbsthass…
Wer Vanitas bestimmt sehr gut verstehen könnte, wäre Jeanne, die ihre echten Gefühle teilweise auch unterdrückt, eine düstere, traurige Seite hat und sich verschließt und meiner Meinung nach Vanitas‘ charakterlich wesentlich mehr ähnelt als Noé… ^^

Das Auftauchen von Amelia hat mich überrascht, aber es war eine wirklich schöne Überraschung. Natürlich ist Vanitas zuerst in Verlegenheit gekommen, dass auch Amelia ihn so gesehen hat, wie ihn niemals jemand sehen sollte, aber ihre Worte und ihre aufrichtige Dankbarkeit waren spürbar sehr wichtig für ihn. Auch, wenn er es natürlich nicht annehmen konnte und es nicht ganz zu ihm durchgedrungen ist, denke ich, dass es ein guter Schritt war.
Es ist süß und sehr passend, wie Vanitas Noé erst über den Kopf streichelt, ehe er ihn ziemlich grob weckt. ^^‘
Noés fast schon überschwängliche Fürsorge hat mich zum Schmunzeln gebracht, so schön und niedlich. :3
Und ihre Diskussion ist ebenfalls wieder sehr unterhaltsam und für die beiden typisch. C: Das mit der Medizin und dem Kamillentee war ebenfalls herrlich und lustig. xD
Die ganzen wundervollen Details wie etwa das Gluckern der Flasche und ebenso die zarten Gefühle, wie in dem Moment, als Vanitas Noés Berührung einfangen wollte, machen die Geschichte erst so richtig traumhaft und perfekt. ❤
Es ist so schön, wie wieder etwas Leichtigkeit zwischen ihnen entstand, überhaupt nach allem, was sie den Tag davor durchgemacht haben. Nicht nur Vanitas hat sehr gelitten, sondern sicher auch Noé, der plötzlich mit einem großen Ausmaß von Vanitas‘ Schmerz und Leid konfrontiert war. Aber nun wirkt glücklicherweise alles wieder besser und schön „normal“. Fast nichts hat sich zwischen ihnen verändert und ich glaube, genau das ist das richtige. Ich hoffe, dass, wenn Vanitas das Gefühl bekommt, dass er einfach ehrlich und offen sein kann, ohne, dass die Stimmung zwischen ihnen unangenehm wird, er sich Noé noch weiter öffnen und seine Last ein wenig teilen kann… ^^‘
Aber etwas ist doch anders: Noé hat genau erfasst, was Vanitas quält und versucht ihn mit der schönen Metapher über den Mond (wie wunderschön tiefsinnig ❤) etwas Mut zu machen. Und tatsächlich entwaffnet diese Freundlichkeit Vanitas sogar etwas und er kann ihm gar nicht wie sonst etwas Abweisendes an den Kopf werfen. *^*
Ich finde das sehr authentisch. :3
„Ganz schön nett dafür, dass du mich nicht leiden kannst“ ist auf die positivste Weise verhältnismäßig harmlos für Vanitas und doch freut sich Vanitas, dass er das zustande gebracht hat.
Und Noé meint, mit seinen so wundervollen liebevollen Worten „egoistisch“ zu sein, was sehr typisch für ihn wäre.
Hach, in solchen Moment geht mir immer das Herz auf. ❤^❤
Ich liebe es, wenn so viel Zuwendung zwischen ihnen ist. *-*
Dass Vanitas es noch nicht geschafft hat, sich dafür zu bedanken, macht gar nichts – alleine, dass er wünschte, er könnte es, ist eine schöne Weiterentwicklung seines Charakters.
Dass Vanitas am Ende sogar ein Apfeltarte bei Noé bestellt hat, war ein ganz wundervolles Detail. :3 Auch, dass Vanitas hoffte, dass Noé verstehen würde, was er damit sagen wollte und dass Noé kurz darauf „ich habe verstanden“ gesagt hat, war genial. Auch die Wendung, dass Vanitas dazwischen schlafen gegangen ist und vor allem so friedlich und tief und fest schlafen konnte, hat mir total gut gefallen. Schön, dass er jetzt so entspannt und beruhigt sein kann und dass Noé sich jetzt wieder um ihn kümmert und bei ihm bleibt.
Last but not least: Ich habe geliebt, wie du auch an Murr gedacht und ihn mit einbezogen hast. *^* Es ist soo knuffig :3
Die Atmosphäre mit dem friedlich schlafenden Vanitas, dem auf ihn achtenden Noé, Murr und den Düften von Apfeltarte und Tee war so traumhaft, ein so wundervolles Stückchen heile Welt… :)
Und gerade der letzte Satz hat wieder so ein warmes Gefühl hinterlassen, einfach wunderschön. :3
Ich hoffe wirklich, dass so wie in deiner Geschichte auch im Canon Vanitas sich etwas öffnen und Noé anvertrauen kann. Und all diese Szenen, die wären so süß und wunderschön :3 Hach, kann die Mangaka das bitte für den Manga übernehmen? ❤o❤
Ich liebe diese Geschichte und hätte ewig weiterlesen können. :3

Ich danke dir vielmals, dass du diesen wunderschönen OS wieder mit uns geteilt hast und hoffe sehr, dass du noch viele solche Geschichten schreiben wirst, ich kann davon einfach nicht genug bekommen und bin immer ein bisschen traurig, wenn ich am Ende angekommen sind. Sie sind einfach fabelhaft. ❤
Du bist eine fabelhafte Autorin. ❤

Liebste Grüße,
deine Rosa
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