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Autor: IcGatter
Reviews 1 bis 11 (von 11 insgesamt):
06.10.2021 | 17:52 Uhr
Hallo IC,

ein sehr ernstes Thema. Depressionen und Alkohol und das Gefühl dem Leben nicht mehr gerecht werden zu können. Das hat deine Hauptperson erlebt. Und sie traut sich nicht einmal dem Arzt ihre Gefühle zu offenbaren.
Hätte der nicht etwas merken müssen? Und was sind das für Untersuchungen, die da durchgeführt werden müssen?
Haben sie irgendwas entdeckt, was diese Gefühle auslösen?

Es ist sehr emotional geschrieben und es gibt gewiss Raum zum Nachdenken.

Hab einen schönen Abend.
LG
Deine Juli
15.09.2021 | 22:09 Uhr
Hallo Ic,

ein sehr brisantes Thema, bei dem die Dunkelziffer noch viel höher liegt als bei anderen Krankheiten, die von der Gesellschaft oftmals zwar toleriert, aber noch lange nicht akzeptiert werden.
"Ich bin Alkoholiker." Sich diese drei Worte selbst einzugestehen, dazu gehört schon viel Mut, aber es anderen einzugestehen, das ist nochmal extra schwer. Der Wille, aufzuhören, sich dem Gerede der Nachbarn und Freunde zu stellen und stark genug zu sein für die Therapie...

Eine traurig anmutende Kurzgeschichte, allerdings mit ein wenig Hoffnung zwischen den Zeilen. Zumindest sehe ich das so.

Dein Protagonist mag zwar momentan ein Feigling sein oder sich für einen halten, aber er ist immerhin bereit, sich vor seinem Arzt zu outen. Das ist immerhin ein Anfang, und auch, wenn ihn diesmal der Mut verlassen hat, vielleicht schafft er es beim nächsten Anlauf.
Und ich denke, der Arzt hätte vielleicht auch die Zeichen erkennen müssen, wenn ein Patient Hilfe sucht. Und wenn er als Mediziner die richtigen Fragen gestellt und sich etwas Zeit genommen hätte...Aber wir wissen ja, wie das heute läuft. Welcher Arzt hat noch die Zeit, genauer hinzusehen? Traurig, aber leider wahr.

Auf jeden Fall sehr gut geschrieben! Macht echt nachdenklich.

Liebe Grüße
Jeany

Antwort von IcGatter am 01.10.2021 | 23:04 Uhr
Nabend Jeany,

Ich finde es spannend das du den Fokus auf den Alkoholismus gelegt hast und ich gebe dir voll und ganz recht die Dunkelziffer wird nicht ohne sein. Auch die Tatsache das man es mittlerweile als Krankheit akzeptiert, regt mich zum Nachdenken an, denn der Weg dorthin führt meist über andere Krankheiten die von der Gesellschaft kaum wahrgenommen werden. Da besteht gesellschaftlich noch Nachholbedarf.
Definitiv und ich ziehe vor jedem der es schafft den Hut. Das zeugt von wahrer Größe.

Ein wenig Hoffnung schwingt mit, das sehe ich ebenfalls so.

Absolut. Der erste Anlauf. Die meisten Dinge gelingen nicht beim ersten Mal. Da heißt beharrlich sein und weiter alles geben.
Traurig aber wahr. Weder Ärzte noch Patienten haben es leicht, aber da ist doch etwas Luft nach Oben auf beiden Seiten.

Ich danke dir! :)

Liebe Grüße
Ic
02.08.2021 | 18:08 Uhr
Hi IC,

natürlich sollte man das Kind in einem immer mal wieder hervorholen. Das ist die beste Medizin. Einfach mal sinnlose Sachen machen, hüpfen, springen, locker sein. Als Erwachsener fällt einem das so unsagbar schwer. Aber wenn man Kinder beobachtet, dann geht einem ja immer das Herz auf, wenn sie einfach nur lachen und rennen und hüpfen.
Ich habe bis heute nicht so ganz begriffen, warum es so einen Spaß macht auf einem Trampolin zu springen. Aber es ist so.
Leider kann ich das nicht mehr machen wegen meines Rückens, aber ich schaue den Kindern und allen kleinen Erwachsenen gerne dabei zu. ;-)

Sehr schöne Geschichte, die im Ton sehr viel Tiefgang widerspiegelt. Das innere Kind behalten, ihm begegnen. Das muss man sich trauen, und man sollte es nicht missen.

Einen schönen Abend.
LG
Deine Juli

Antwort von IcGatter am 15.09.2021 | 00:57 Uhr
Nabend Juli,

Das stimmt. Leider verlernt man es irgendwie, obwohl es doch so wichtig ist. Eigentlich müsste man so etwas wie "Der Boden ist Lava" einfach im Alltag integrieren, das könnte zwischendrin wirklich was hermachen. ^^`
Darauf habe ich auch keine wirkliche Antwort. Vielleicht ist es das kurze Gefühl der Schwerelosigkeit oder der Körper erfreut sich allgemein daran, das jeglicher Muskel in Anspruch genommen wird. Wer weiß. ;D
Das ist wirklich schade! Ich dachte immer selbst bei Rückenbeschwerden wird Trampolin springen gerne empfohlen. :-/

Vielen lieben Dank. Es freut mich das auch hier wieder alles unterschwellig mitschwingt. So hab ich mir das vorgestellt. :)

Angenehme Nachtruhe.
LG Ic
01.07.2021 | 18:13 Uhr
Hallo Ic,

du hast diese Sehnsucht nach der eigenen kindlichen Unbeschwertheit ganz toll beschrieben, und sofort dachte ich an den Song von Pur „Abenteuerland“.
Das passt wirklich, als hättest du eine Song-Fic dazu geschrieben.
Kinder sind so herrlich unkompliziert, sie analysieren nicht, sie tun einfach, und dabei sammeln sie ihre Erfahrung. Und aus dem gesunden Bauchgefühl heraus geht es meistens gut. Wir analysieren, wägen ab, sind viel zu kopfgesteuert.
Aber manchmal tut es wirklich richtig gut, das Kind in uns drin mal wieder rauszulassen.

Zitat aus dem Song „Abenteuerland“:
„Der triste Himmel macht mich krank, ein schweres graues Tuch,
das die Sinne fast erstickt. Die Gewohnheit zu Besuch.
Lange nichts mehr aufgetankt, die Batterien sind leer.
In ein Labyrinth verstrickt, oh, ich seh' den Weg nicht mehr.
Ich will weg, ich will raus, ich will, wünsch mir was
Und ein kleiner Junge nimmt mich an die Hand.
Er winkt mir zu und grinst: Komm hier weg, komm hier raus,
komm, ich zeig dir was, das du verlernt hast vor lauter Verstand.
Komm mit!
Komm mit mir ins Abenteuerland auf deine eigene Reise,
komm mit mir ins Abenteuerland, der Eintritt kostet den Verstand.
Komm mit mir ins Abenteuerland und tu's auf deine Weise.
Deine Phantasie schenkt dir ein Land,
Das Abenteuerland“

Hat mir sehr gut gefallen. Manchmal wird die Sehnsucht danach, einfach mal wieder ein „Kindskopf“ zu sein, so stark, dass man solche Erfahrungen ausleben möchte.
Nicht lange nachdenken, einfach tun! Und staunen, was passiert.

Liebe Grüße
Jeany

Antwort von IcGatter am 05.07.2021 | 04:33 Uhr
Moin Jeany,

Vielen Dank für dein Lob. ^^

Das Lied ist mir nicht unbekannt, auch wenn ich es schon länger nicht mehr gehört habe. Das letzte Mal wohl auf der Rückbank im Auto meiner Eltern. ;)
Sobald ich aber nur den Titel höre, hab ich sofort:
"Komm mit mir ins Abenteuerland auf deine eigene Reise,
komm mit mir ins Abenteuerland, der Eintritt kostet den Verstand.
Komm mit mir ins Abenteuerland und tu's auf deine Weise. "
im Kopf.
Schon ein kleiner Ohrwurm irgendwie.

Du hast mit allem deiner Analyse recht! Kopfgesteuert trifft es ganz gut und man sollte ab und an wirklich einfach mal den Kopf ausschalten. Das kann wahre Wunder vollbringen.
Mich freut es wirklich sehr, das es so gut rüberkommt. :)

Hab einen schönen Start in den Montag. ^^
Liebe Grüße
Ic
06.07.2021 | 21:16 Uhr
Hallo Ic,

zuerst einmal - das hast du wirklich richtig gut geschrieben. Ich bin echt beeindruckt.
Auf den ersten Blick eine abenteuerliche Bootstour, aber zwischen den Zeilen ein Thema, das uns alle angeht. Das kann jeden treffen, und jeder geht anders damit um. Da kann man nur hoffen, dass man Freunde hat, die einen halten und einem helfen, damit die verwundete Seele wieder heilt.
Depressionen sind schwer zu erkennen, wenn derjenige es nicht will, und sie heilen genauso schwer. Manche heilen nie…

Herzliche Grüße
Jeany

Antwort von IcGatter am 07.07.2021 | 02:51 Uhr
Moin Jeany,

Vielen lieben Dank! :')
Zwischen den Zeilen steht so viel im Leben, doch oftmals wird es leider übersehen. Das stimmt Depressionen machen vor niemanden Halt. Ja, da gebe ich dir Recht. Freunde und die Liebsten die einem Beiseite stehen, sind dann Goldwert und können sehr viel bewirken. Ob es für die verwundete Seele reicht, wird dann aber auch die Zeit zeigen, eine Garantie gibt es da leider nicht.
So wahr! Manchen kann man es vielleicht von der Nasenspitze absehen, aber die meisten verstecken es hinter einem Pokerface. Das stimmt wohl...

Herzlichst,
Ic
06.07.2021 | 12:12 Uhr
Hallo IC,

wow, harter Tobak. Kein Mensch ist vor einer seelischen Krankheit gefeit. Und Depressionen sind schlimm. Jeder der das schon mal hatte, weiß wovon du geschrieben hast. Es ist nicht das Boot, dass hier fast kentert, es ist die Seele.
Du hast das Bild sehr gut aufgenommen und beschrieben.
Zum Glück geht es noch mal gut aus. Heute … aber was ist mit Morgen, mit übermorgen? So etwas ist nicht einfach vorbei. So etwas dauert lange, manchmal ein ganzes Leben.
Da kann man nur hoffen, Hilfe zu bekommen, so wie hier. Immer wieder.

Ich wünsche dir einen schönen Tag. Lg aus dem Urlaub.
Deine Juli

Antwort von IcGatter am 07.07.2021 | 02:43 Uhr
Moin Juli,

Da gebe ich dir in allen Punkten Recht. Und deine Beschreibung zur Seele trifft es mal wieder ins Schwarze. Ein sehr guter Vergleich.
Hab Dank für deine Worte! :')
Auf die Fragen wird es wohl nie eine Antwort geben. Das Schicksal entscheidet jeden Tag neu. Man kann nur das beste daraus machen. Da gebe ich dir definitiv Recht!

Den wünsche ich dir auch. Genieß deinen Urlaub den hast du dir verdient. ;)
Deine Ic
23.06.2021 | 18:15 Uhr
Hallo IC,

eine Schreibübung also. Und um wieder den Kopf frei zu bekommen. Das finde ich eine gute Idee. Ganz locker einfach ohne Zwang. Gut Idee und wow, was für eine Liste.

Ich setze mal ein Favo, damit ich sehe wann was neues kommt.

Das erste fand ich schon mal gut. Atmen ... ja, das ist im Alltag manchmal schwer. Da hilft so ein kleiner Ausflug mit dem Rad. Die Freiheit spüren und durchatmen, um wieder ein klein wenig weiterzumachen.

Mache ich auch manchmal.

LG und hab einen schönen Abend.
Deine Juli

PS. Sternchen kommt auch gleich ...

Antwort von IcGatter am 24.06.2021 | 01:13 Uhr
Hallo liebe Juli,

Jepp, eine Schreibübung. Ich hoffe es klappt, überzeugt bin ich leider noch nicht so, aber wir werden sehen. Ja, die Liste hat es in sich. Ein wenig Herausforderung darf ja nicht fehlen. ;)

Vielen Lieben Dank! Fürs Favo! Fürs Sternchen! Für deine Treue! *_*
Das bedeutet mir wirklich viel! :')

Ja, das ist im Alltag schon mal schwer, aber manchmal auch einfach so. Nach der Freiheit kommt immer wieder das weitermachen.

LG und eine angenehme Nachtruhe und einen entspannten Morgen.
Deine Ic

PS.: Ich hoffe ich komme bald auch wieder zu deiner Geschichte. Die Alerts leuchten mich erinnernd und ermahnend an. Vergessen ist es also nicht! Nur wir beide haben nichts davon, wenn mein Kopf leer ist. Dann weiß ich nämlich nichts von deiner Geschichte, kann sie nicht genießen und das Review wird dann auch eher dürftig ausfallen und das möchte ich nicht. Das wäre einfach zu schade.
22.06.2021 | 21:20 Uhr
Hallo Ic,

das Fahrradfahren ist also eine Art Ventil, wofür auch immer. Es befreit, macht ruhiger, lässt dich atmen, wo dir sonst im Alltag die Luft fehlt.
Das hast du wirklich sehr gut beschrieben. Das kann ich nachfühlen.
Wenn mich etwas bedrückt, laufe ich. Dann habe ich das Gefühl, ich bekomme den Kopf wieder einigermaßen frei.
Am liebsten laufe ich am Meer entlang, das hat die beste Wirkung. Leider ist das Meer weit weg. Aber man darf ja träumen... ;-)

Guter Einstieg in dein Projekt.
Liebe Grüße
Jeany

Antwort von IcGatter am 23.06.2021 | 00:51 Uhr
Hay Jeany,

Es hilft ein wenig, ja. Alles andere wird sich noch zeigen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen das ein schöner Lauf am Meer ebenfalls den Druck von einem nehmen kann.
Träumen darf man immer. ;)

Ich danke dir! :)
Liebe Grüsse
Ic
15.07.2021 | 19:10 Uhr
Hallo Ic,

Trauerbewältigung. Echt starker Stoff.
Du weißt, dass ich genau das vor kurzem auch in einer Geschichte thematisiert habe. Allerdings anders als in deiner, aber wir wissen ja, dass jeder Mensch anders damit umgeht.

Nadine weiß nicht, wie sie ihre Trauer bewältigen soll, ihr wird alles zu viel. Sie weiß nicht wohin mit ihrem Leid und ihren Gefühlen. Dieses Schneiden, das ist wie eine Art "Aderlass", damit es leichter wird. Und mit jedem Schnitt hat sie tatsächlich das Gefühl, als würde es ihrer Seele für einen Augenblick Erleichterung verschaffen.

Die Therapie macht sie aber schon länger, wenn ich das richtig verstanden habe. Also hat sie sich vor Svens Tod schon geschnitten?
Du schreibst, sie war manchmal etwas unzufrieden in ihrer Beziehung mit Sven. Kann es sein, dass sie sich vielleicht ganz heimlich mehr zu ihrer Kindheitsfreundin Melanie hingezogen fühlte, seitdem die beiden sich wieder trafen? Waren am Ende diese Gefühle der Grund dafür, dass sie so durch den Wind war? Sicher hatte sie nicht den Mut, sich jemandem anzuvertrauen, außer ihrer Therapeutin vielleicht.
War es vielleicht Svens Unfalltod, der das Fass zum Überlaufen brachte?
Vielleicht liege ich ja mit meinen Vermutungen auch total falsch...

Auf jeden Fall wieder richtig gut geschrieben, sehr emotional. Und es ist ein ernstes Thema, welches du hier ansprichst, denn hier liegt die Dunkelziffer leider auch sehr hoch.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend!
Herzliche Grüße
Jeany

Antwort von IcGatter am 14.09.2021 | 05:03 Uhr
Hallo Jeany,

Definitiv keine leichte Kost. Nein.
Richtig und genau das ist es auch was ausmacht. Jeder Mensch ist individuell und anders gestrickt.

Besser kann man es gar nicht zusammenfassen und ich freue mich das es genauso rüberkommt wie ich mir das vorgestellt habe. Also Sprachlich gesehen, freut mich das jetzt.. :)
Aber mal abgesehen vom Sprachlichen, bin ich ebenfalls deiner Meinung und würde es als "Aderlass" einordnen oder bezeichnen. Irgendwo kann man den Betroffenen da auch etwas nachempfinden, auch wenns definitiv der falsche Weg ist. Man kann immer nur hoffen das die Betroffenen irgendwann einen anderen, "besseren" Weg finden sich damit auseinanderzusetzen.

Also so lange auch noch nicht. Sie hat damit begonnen, um ihr Leben wieder in ruhigere Bahnen zu lenken. Das ist gerade aber eine sehr gute Frage. Der "Routine" nach müsste sie bereits ein paar Erfahrungen damit gemacht haben. Ich könnte mir vorstellen das es vor Svens Tod ein paar "abgeschwächte" Versuche gab oder sie schon mit dem Gedanken gespielt hat und deshalb so vorbereitet an die Sache heran gegangen ist...
Möglich ist alles und die Gedanken und Beweggründe der Menschen manchmal unbegreiflich. Ich glaube aber dennoch das sie Sven aufrichtig geliebt hat. Vielleicht war sie sich einfach nur nicht sicher ob es der endgültig richtige Platz für sie selbst war. Vielleicht hatte ihr auch einfach der Mut gefehlt aus ihrem Leben, ihren Umfeld "auszubrechen" und etwas zu wagen. Meist lebt man doch öfters als Gewohnheitstier und scheut Veränderungen.
Ich denke schon das Svens Unfalltod eine entschiedene Rolle gespielt hat. Ob es jetzt wirklich das Entscheidende war, oder ob sie vielleicht doch auf anderen Wegen vor der Tür gestanden hätte, das steht auf einem anderen Blatt Papier.
So falsch hast du mit deinen Vermutungen eigentlich gar nicht gelegen. Ich hatte ähnliches im Kopf und freue mich über dein Feedback und deine Gedanken dazu. Was mir noch in den Sinn käme, so nach dem Kuss, ob sie es nicht vielleicht bereut. Vielleicht hat es sich im ersten Moment richtig angefühlt und beim genaueren drüber nachdenken, hat sie sich vielleicht verrannt? Es gibt zig Szenarien wie es weitergehen könnte, da darf sich jeder eine Variante ganz für sich aussuchen. ^^

Ich danke dir! Dem kann ich nichts weiterhinzufügen. Auch da hast du leider recht.

Ich wünsche dir einen angenehmen Start in den Tag!
Wir lesen uns!

LG
Ic
13.07.2021 | 14:28 Uhr
Hallo IC,

das ist eine sehr bewegende kleine Geschichte. Am Anfang dachte ich noch Sven hat sich von Nadine getrennt, aber nein er ist gestorben. Und sie kommt nicht damit zurecht. Sie verletzt sich selbst, um den Schmerz in ihrem Herzen nicht mehr zu spüren.
Ich muss gestehen, ich kann das immer nicht ganz nachvollziehen, dass sich jemand absichtlich wehtut und dass das auch noch funktionieren soll, sich dann besser zu fühlen.
Ich kann mich da nicht reindenken, wenngleich ich glaube, dass sowas tatsächlich existiert und dass diese Menschen Gründe haben das zu tun und dass es ihnen irgendwie Erleichterung verschafft, wenn auch auf eine sehr verquere Art.
Aber Depressionen sind nie einfach und nie gleich und diejenigen brauchen immer professionelle Hilfe.
Ich hoffe, diese Therapeutin lässt nicht locker. Schon viele sind dann einfach vor den Zug gesprungen ...

Was auch gut ist: die Reaktion von Melanie. Natürlich mit dem Messer. Ja, was soll sie sonst auch sagen. Nadine in Watte packen, ist sicherlich die falsche Reaktion und sie einfach wieder zu integrieren, ist viel besser.

Das Ende kommt mir ein wenig komisch vor. Hat sie sie geküsst? Warum? Warum auf den Mund? Warum nicht freundschaftlich auf die Wange?
Das war das Einzige, was für mich grade nicht so ganz gepasst hat, ansonsten fand ich das Kapitel sehr gut geschrieben, mit einem sehr ernsten Hintergrund.

Daumen hoch.

LG
Deine Juli

Antwort von IcGatter am 02.09.2021 | 10:12 Uhr
Meine liebe Juli,

Verzeih das es so lange still war und wahrscheinlich auch noch Stillbleiben wird. Ich versuche mich heute nach langer Zeit mal wieder an ein paar digitalen Worten.

Ich habe mich versucht in dieses heikle Thema reinzudenken und gewisser Weise kann ich es tatsächlich etwas nachvollziehen, wenngleich auch nur theoretisch. Ich glaube die Menschen die das betrifft, wissen wahrscheinlich selbst das es eine verquere Art ist sich den Dingen zu stellen, aber ich kann mir auch vorstellen, das es noch schwieriger ist aus diesem Muster herauszubrechen und andere Wege zu finden.
Da gebe ich dir voll und ganz recht und ich hoffe das der Weg dahin in Zukunft für jeden leichter wird.

Freut mich das wir da einer Meinung sind. In Watte packen, würde ja schon wieder eine Art der Ausgrenzung bedeuten und das wäre sehr wahrscheinlich der falsche Weg für Nadine.

Ja, sie hat sie geküsst. Die Gedanken des Menschen sind unergründlich und ich könnte mir gut und gerne vorstellen, das dort tief im Inneren vielleicht schon immer dieser Wunsch bestanden hatte. Ob es natürlich clever ist ihn zu diesem Zeitpunkt nachzugehen, steht auf einem anderen Papier. Vielleicht war es auch nur die aktuelle Sehnsucht nach Liebe und Akzeptanz, die durch Svens Tod abhandengekommen ist?

Ich bedanke mich! :)

Bis denn´ne
Ic
22.06.2021 | 21:15 Uhr
Hallo Ic,

schön, wieder etwas von dir zu lesen. Ein interessantes Projekt hast du dir da ausgesucht.
Mit deinen Begrüßungsworten hast du mich echt neugierig gemacht, und die Liste klingt schon mal recht verheißungsvoll.

Ein Sternchen für die Idee und das, was folgt. Ich bin dabei...

Liebe Grüße
Jeany

Antwort von IcGatter am 23.06.2021 | 00:46 Uhr
Hey Jeany,

Schön das du mich auch hier begleiten möchtest! <3
Das Projekt an und für sich geistert schon länger bei mir herum und vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt? Wobei gibt es den richtigen Zeitpunkt überhaupt... aber ich schweife ab.
Vielleicht schaffe ich hiermit ja wieder an Geschichten, seis zum lesen oder schreiben, anzuknüpfen. Das wäre schön. :')

Hab vielen Dank dafür! *_*

Liebe Grüsse
Jeany
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