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Autor: ChocoSkippie
Reviews 1 bis 19 (von 19 insgesamt):
01.11.2021 | 17:26 Uhr
Absolut wunderschönes Kapitel, ich habe es mittlerweile gefühlt dreihundert Mal gelesen- ich LIEBE es, wie du die beiden Charaktere darstellst: sie sind bei dir so erwachsen und reif, als hätten sie einfach die nächste Evolutionsstufe erklommen und stünden nun endlich da in weißem Licht.

Obwohl Alberich traurig ist, dass er so distanziert ist, hält sie das tapfer aus und vergeht nicht vor Selbstmitleid, obwohl er so schwermütig ist, spürt er, dass es ihr nicht gut geht und kann für sie die Distanz überwinden- der Kuss am Ende ist so wundervoll, ich bin hingerissen.

Auch der Schwangerschaftstest passt wundervoll in diese Stimmung hinein: Alberich ahnt, was los sein könnte, ist nicht vollkommen verblüfft, sondern nimmt diese Schwangerschaft mit bewundernswerter Hingabe an... schön auch, wie du sie ganz Medizinerin sofort an die Risiken denken lässt. Und: ich finde es wirklich toll, dass sie trotz ihres Alters keine Sekunde lang daran zweifelt, dass sie das Kind will- das passt einfach unheimlich gut zu ihr und ihrem Charakter.
Ich bin jetzt WAHNSINNIG gespannt, wie er reagiert!

Antwort von ChocoSkippie am 03.11.2021 | 06:59 Uhr
Angesichts dieser Neuigkeit, hätte ich es auch als total überzogen empfunden, wenn sie komplett in Panik verfallen wäre oder sie gar Ablehnung empfinden würde. Was Boerne's Reaktion darauf ist, erfährt man schon ganz bald.
Vielen Dank für dein liebes Feedback. Es freut mich, dass dir das Lesen dieses Kapitels viel Freude bereitet hat. :-)
22.09.2021 | 21:30 Uhr
Sachen gibt's! Heute "auf'm Job" erfahr ich im Small Talk, dass die Frau meines Vizechefs ihr jüngstes Kind mit 44 bekam. In meinem näheren Bekanntenkreis ist sie damit die älteste Mutter-werderin. Dann updatest du deine Story heute und - tjo. Dolle Zufälle manchmal :P

- Eines schönen fernen Tages schreib ich vielleicht auch mal wieder tiefgehendere Kommentare, aber das bisschen wollt ich grad unbedingt los werden. Als Kinderfreund bin ich ja schon seeehr gespannt wann deine Kapitel in die OMG BABY Richtung wandern, aber schreib einfach frei weiter was wie wann du möchtest. <3

Antwort von ChocoSkippie am 23.09.2021 | 06:47 Uhr
Das ist ja mal ein Zufall dann gewesen :D
Also was die OMG Richtung anbelangt, nun im letzten Kapitel, könnte man schon etw. erahnen.
Aber so richtig konkret wird es dahingehend im nächsten Kapitel ;-)
01.09.2021 | 21:05 Uhr
Liebe ChocoSkippie,

die letzte Reveiw zumindest für heute. :) Diese Kapitel würde ich ja gern überschreiben mit den Worten: "Zuckerbrot und die sanfte Peitsche". Der Anfang ist einfach nur der reinste und purste Zucker. Das liest sich genauso fluffig und leicht, wie sich Boerne wohl gerade fühlt. Und wie passend, dass er sich wie berauscht vorkommt und dann gibt es irgendwie erstmal die harte Landung. Das Ganze strickst du aber so gut zusammen, dass es einen perfekten roten Faden ergibt und der Fluss null unterbrochen wird. Stattdessen sind wir hautnah dabei, wenn Boerne aus seinem berauschten Glücks-Höhenflug nach ganz unten geholt wird. Nur um dort am Boden in den sanften Armen von Alberich wieder nach oben zu finden. Das alles passt so wunderbar zusammen.

Details
Es ist irgendwie traumhaft schön, dass wir die beiden so glücklich und luftigleicht erleben dürfen. Da ist so viel Licht und Leichtigkeit zwischen ihnen. Auch ein bisschen Verspieltheit. Und der Kuss auf's Haar ist ja auch eines meiner Lieblingsbilder. Also hattest du mich da schon mit diesem Kapitel in der Tasche. Ich mag auch wie du den Umschwung in seinen Gedanken schaffst. Wie er auch dagegen ankämpft. Das passt nicht nur sehr gut zu Boerne, sondern auch zu dieser Geschichte.

Und dann tritt seine Exfrau auf und lenkt seine Gedanken eh in diese Richtung. Die Konfrontation ist dir dabei gut gelungen. Es ist eine echte Achterbahnfahrt. Der Ausgang nimmt ihn natürlich mit, aber Alberich ist ja da für ihn. Das verbindet die beiden jetzt also auch noch und es ist schön, dass sie nun auch die ganze Wahrheit erfährt. Alles andere wäre auch schwierig geworden. Das hast du in meinen Augen auch hervorragend erzählerisch umgesetzt und bist dabei vor allem in Bezug auf Alberich sehr in character geblieben. :)

Die Konfrontation zwischen Alberich und Diana fiel etwas anders aus, als ich mir das gedacht habe. Aber das ist ja gerade das Schöne, wenn du uns dann doch noch überraschst. Ich hatte vermutet, dass seine Exfrau etwas bemerken würde. Aber gut, sie hat ja auch andere Sachen derzeit im Kopf. Alberichs Menschenkenntnis kommt hier sehr zum Vorschein. Allein, dass sie sofort versteht, wer die andere Frau ist und ihm dann den Raum lässt, den er braucht und erst wieder auftritt, um ihm beizustehen. Das ist schon alles sehr in character.

Diesen Kosename habe ich ihm ja auch schon mal verpasst. :) Irgendwie erschien er mir sehr passend für ihn. :) Schön, dass er seinen Weg auch in deine wunderbare Geschicht gefunden hat. :) Ich kann seinen Drang verstehen, dass er mehr über seinen Sohn wissen will. Spannend finde ich hier, dass dieses Mal Thiel als sein innerer Kompass fungiert. Und es muss schon ein schwerer und auch befreiender Moment für ihn sein, zu erfahren, wie ähnlich ihm sein Sohn doch ist.

Die Abschiedsszene ist dir sehr gefühlvoll gelungenen. Sowieso habe ich es schon öfter erwähnt, aber ich mag Diana irgendwie. Du hast eine sehr einzigartige Figur hier gezeichnet. Keine bloße Antagonistin, sondern eine sehr komplexe und interessante Frau. Ich mag auch wie anders sie zu Alberich ist und doch ist sie mir zutiefst sympathisch auf eine ganz andere Art und Weise. Ich bin gespannt, ob Alberich ihn nach Frankreich zur Beerdigung begleitet. Ich stelle mir ein richtiges Gespräch unter vier Augen zwischen ihr und Diana höchst spannend vor, vor allem mit der Information aus dem letzten Kapitel.

Ich mag total wie Alberich hier wieder die Stärkere ist und ihn auffängt, wenn er es braucht. Du hast diese Szene total gut eingefangen. Auch wie sie ihn vorsichtig, fast zärtlich zum Vaterschaftstest befragt und ob er seinen Sohn kennengelernt hat. Wie sie seine Gefühle erahnt und sich auf ihn einstellt. Das alles ist wirklich stark geschrieben. Und letztlich ist sie es doch, die ihm hilft das letzte schmerzhafte Stück zu gehen und damit abzuschließen, sodass er heilen kann.

Der Schluss wirkt dann fast wieder so leicht wie der Beginn, was einen schönen Klammereffekt hat. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht. Denn wir haben hier ja noch so viele spannende Fragen zu klären. Du hast ein super Händchen dafür Spannungsbögen zu bauen, die lange halten. Das ist eine absolute Gabe. Mach weiter so. Ich freue mich auf alles, was noch kommt. :)

In tiefster Vorfreude, Aufregung und ein bisschen Ungeduld
Marie

Antwort von ChocoSkippie am 15.09.2021 | 22:33 Uhr
Liebe Marie,

mit Freude habe ich deine schönen ausführlichen Reviews gelesen. Du schriebst so sie durchdacht und hast beherrscht zudem diese Kunst, das muss ich hier einfach malanmerken, äußerst geschickt und man nimmt wirklich viel von deinen Erläuterungen zu den Geschichten mit.
Ja dein Titelvorschlag "Zuckerbrot und Peitsche" hätte vom Titel her auch gut gepasst, dachte ich mir hinterher. Ich hoffe der Titel des kommenden Kapitels, welches ich endlich hoch gestellt habe, sagt dir mehr zu.
Ich liebe ja diese Küsse aufs Haar und kann mir das ehrlich gesagt bei Boerne überaus gut vorstellen, deshalb finde die in meiner Geschichte immer wieder Verwendung.
Charlie als Kosename erschien mir, so wie dir auch passend. Was anderes finde ich, hätte auch nicht gepasst.
Hinsichtlich Diana war sie ursprünglich nur als Antagonistin geplant, aber dann habe ich doch beschlossen ihr eine größere Rolle zu kommen zu lassen.
Weil wir ja im Canon nicht wissen wie sie ist, erlaubt uns das ja, dahingehend komplett frei schriftstellerisch tätig zu werden.
Die Konfrontation mit Alberich gibt es. Sie erfolgt in Kapitel 11 lesen.

Liebe Grüße
Laura
01.09.2021 | 18:41 Uhr
Liebe ChocoSkippie,

heute ziehe ich das mal durch, sodass ich endlich Up to date mit den Reviews bin. Ich hoffe, dass die Qualität dabei nicht zu viel leidet. Diese Review wird wohl auch etwas kürzer ausfallen, da ich noch das Kapitel 10 schaffen möchte heute. :)

Dieses Kapitel glänzt natürlich vor allem mit dem atemberaubend schönen Einstieg. Und so schlecht gestrickt ist der Krimiplot nun wirklich nicht. Wir haben den ja alle selten im Blick. Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann ist der auch im Canon manchmal nur Nebensache. Und das ist doch auch, was wir so an Münster lieben. Das Zwischenmenschliche im Mittelpunkt. Dieses Kapitel besticht auch definitiv mit deiner Liebe zum Detail. Das macht jede der einzelnen drei Szenen so wunderbar plastisch. Und das mit der Erotik hast du auf jeden Fall auch drauf. :)

Details
Es war fast abzusehen, dass Boerne nach der Erkenntnis aus dem letzten Kapitel doch nochmal zu seiner Alberich flüchtet. Und vollkommen in character stellt sie auch nicht viele Frage, sondern gibt ihm das, was er jetzt braucht. Dein Boerne ist tatsächlich sehr viel umgänglicher, als wie wir ihn sonst gern zeichnen. Er denkt eben auch mal an sie. Das gefällt mir ziemlich gut. Du bekommst die Mischung aus Canon-Elementen und dem verliebten Boerne wirklich gut hin. Es bleibt dennoch genug von seinem Kern übrig, dass es nicht ooc oder unecht wirkt.
Die Erotik-Szene ist dir dann wirklich hervorragend gelungen. Ich traue mich ja an sowas nie ran und ziehe den Hut vor euch, die es sich trauen. Ihr könnt das aber auch viel besser. Ich finde es weder platt oder billig noch zu klinisch. Es wirkt alles sehr kunst- und geschmackvoll. Wirklich großes Lob an dieser Stelle mal. Zumal du zu einem füheren Kapitel in der Author's Note mal geschrieben hast, dass das eigentlich nicht so deine Szenen wären.

Das Schönste ist für mich aber, dass sich hier endlich meine Vorahnung erfüllt. Ich bin ja mal gespannt, wann sie es merkt und wie und wann sie es ihm sagt. Auf seine Reaktion bin auch gespannt. :) Ich kann die Fortsetzung dieser Storyline wirklich kaum erwarten.

Im zweiten Teil beweist du, dass du durchaus auch andere Charaktere gut triffst. Thiel und Mirko wirken hier sehr authentisch auf mich. Ich finde es super, dass der Krimiplot noch nicht vorbei ist, sondern nochmal einen tieferen und komplexeren Part bekommt. Das gefällt mir sehr, obwohl ich wie gesagt selbst ja nie den Fokus auf den Krimiplot lege. Irgendwer muss das ja mal machen und darin gut sein. :) Das bist du offensichtlich. Und es passt sehr zu Thiel, dass er hier nicht locker lässt.

Schön war das Einstiegsbild in die Gerichtsmedizin. Das konnte man sich sehr gut vorstellen, wie Boerne in seiner Verliebtheit vor sich hin dirigiert. Schön auch, dass Alberich das Auftauchen von Thiel nicht verlegen macht. Ebenso hat es mich gefreut, dass Thiel den beiden das Glück auch gönnt. Und dann darf sich unser Ermittler-Duo auch wieder etwas anzicken. Alles wie immer also. :) Aber es wäre doch gelacht, wenn die beiden nicht auch diesen Fall knacken. :)

Ach und dann taucht seine Ex-Frau doch noch einmal auf. Das hatte ich auch schon so erwartet. Boerne muss das endlich mal richtig abschließen können. Ansonsten ist ja jeder Weg ins neue Leben für immer versperrt. Mich freut es also sehr, dass du diese letzte Konfrontation nochmal eingebaut hast und dieses Mal darf Alberich zumindest einen kurzen Blick auf sie erhaschen.

Dieses Kapitel war wirklich gut, weil es so viele wichtige Grundsteine für den Rest des Weges legt. Ich mache mich jetzt mal gleich an das Kapitel 10. :)
01.09.2021 | 10:14 Uhr
Liebe Chocoskippie,

schon wieder bin ich mächtig im Verzug mit den Reviews. Es ist aber auch einfach verdammt viel los in letzter Zeit. Daher komme ich doch mal gleich zur Sache. Diese Geschichte verschönert mir jedes Mal mein Wochenende. Das musste mal gesagt werden. Und ich bin diejenige, die zu danken hat. Dafür, dass du dir die Mühe machst, obwohl wir echt alle mit dem Reviewschreiben kaum hinterher kommen. Das liegt - zumindest bei mir - bei Weitem nicht an der Story.

Metaebene
Wie immer werfe ich kurz einen Blick auf das gesamte Kapitel und dann wird der Scheinwerfer auf die vielen kleinen schönen Details eingestellt. :) Wie immer mag ich sehr, dass du uns den Ort des jeweiligen Geschehens schon vorher verrätst. In diesem Kapitel hat mir besonders die Dynamik zwischen Thiel und Boerne gefallen. Da ist dieses unterschwellige Sticheln und Augenrollen, aber eben auch diese tiefe Freundschaft und das Vertrauen, dass man sich auf den anderen verlassen kann. Das zieht sich durch das gesamte Kapitel. Thiel lässt seinen Freund nicht hängen, auch wenn er kein gutes Gefühl bei der Sache hat. Auch Alberichs Reaktion und Entscheidung ihn machen zu lassen, statt nachzubohren, finde ich hier sehr gelungen. Sie weiß, dass er das erst mit sich ausmachen muss.

Details
Ich musste schon ganz schön darüber schmunzeln, wie Thiel Boerne hier quasi aus dem Bett wirft. :) Und oh jee, tja irgendwann verschläft man immer mal zum ersten Mal. Hier fängt das schon an. Thiel kümmert sich um seinen Freund. Bringt ihm einen Fitnesssmoothie mit und fragt einfach mal nach. Und irgendwie weiß ja Thiel, was Boerne vor hat. Das obligatorische Stöhnen über Boernes Plan ist zwar dabei, aber machen tut er es am Ende doch. Allein wegen des Satzes "Ich brauche Sie."

Und dann spannen die beiden auch noch den armen Mirko mit ein. Naja Thiel hat das schon richtig erkannt. Was tut man nicht alles für seine Freunde. Ich finde es wunderbar, dass du hier die Parallele zu Fangschuss eingebaut hast. Das ist wirklich ein interessanter Gedanke, dass ja Thiel im Prinzip am besten nachempfinden kann, wie Boerne sich jetzt fühlt.

Mir gefällt die Art, wie Alberich hier locker lässt. Sie versteht, dass er gerade etwas klären muss. Das ist sehr in character. Sie fühlt sich eben nicht gekränkt oder ausgeschlossen, sondern vertraut darauf, dass er sie schon irgendwann wissen lassen wird, was ihn so beschäftigt. Und natürlich ist der Abschiedskuss ein kleines tröstendes Highlight. :)

Dass Frédéric wirklich sein biologischer Sohn ist, ist dann eigentlich keine Überraschung mehr. Dennoch trifft es natürlich. Ich finde es unfassbar spannend zu lesen, wie Boerne hier zu einer Entscheidung kommt. Auch schön, dass er damit nicht allein ist, sondern Thiel ihm wieder zur Seite steht. Auch hier finde ich den eingebauten Vergleich zu der Situation mit Thiels Sohn sehr gelungen. Und hier deutest du ja auch schon an, was noch passieren wird. Alberich und er als Eltern. Thiel als mürrischer Onkel und Thiel Senior mit Frau Klemm als die verrückten Großeltern. Irgendwie eine herrlich schöne Vorstellung.

Eine Stelle hat mir besonders gut gefallen. Der Rückblick auf die Benefizgala ist wirklich toll. Und ja ich glaube, Boerne ist so oder so mächtig stolz auf seine Alberich. :)
"Kleinwüchsig, so wie sie, wäre es vermutlich nicht gewesen, denn bei der Form des Kleinwuchses, den seine Alberich hatte, handelte es sich nur um eine spontane Ausprägung. Sie war einfach nur kleiner als der Durchschnitt."
Was für eine tolle Besprechung ihrer körperlichen Besonderheit. Sie ist einfach kleiner als der Durchschnitt. So einfach, so simpel ist das. :)

Es ist sicher eine schwere Entscheidung für Boerne, aber auch ich halte sie irgendwie für richtig.

Das war wie immer ein tolles Kapitel. Und ich habe ja jetzt noch zwei zum reviewen vor mir. :)
22.08.2021 | 08:22 Uhr
Wunderschönes Kapitel, deine Sexszenen sind WIRKLICH heiß, und tun zudem exakt, was Sexszenen sollen: sie betonen feuerwerksartig die Intensität der seelischen Beziehung, wie ein besonders lauter Schlussakkord, der sich am Verstand vorbeischleicht- großartig. (Dass du am Ende erwähnst, dass diese Nacht Folgen hat, macht das Ganze sogar noch ein bisschen tiefer, sehr, sehr schön gemacht.)
Ich mag es wirklich sehr, dass du Boerne so vernünftig und "maßvoll" schreibst, ohne seinen Charakter zu verbiegen- man sieht hier einfach viel mehr von seinen guten Seiten, als der Canon uns gönnt (zum Beispiel, wenn er sich so sehr schämt, dass er sie geweckt hat, aber vor allem auch im Umgang mit seiner Exfrau und der Erkenntnis, dass er einen Sohn hat).
Gleichzeitig hältst du eine unheimlich hohe Spannung: ich habe immer Angst, dass etwas ganz Schlimmes passieren könnte, und sitze während des Lesens immer auf der Stuhlkante vor Spannung.
Keine Sorge wegen des Krimiplots: ich vernachlässige das ja auch immer total, natürlich geht es eigentlich um etwas ganz anderes, aber du arbeitest das hier wunderbar ein, so dass der Fall einen Spitzenhintergrund für die zwischenmenschlichen Geschehnisse bildet- TOLLES Kapitel, ich kann nicht abwarten, zu sehen, wie es weitergeht!

Antwort von ChocoSkippie am 15.09.2021 | 22:35 Uhr
Vielen Dank für dein Review und eines kann ich dir versichern, die Wahrscheinlichkeit, dass etwas ganz Schlimmes passieren könnte, ist durchaus berechtigt. Aber keine Sorge meine storys haben normalerweise ein happy end. Ich kennzeichne das schon, falls es doch mal nicht so sein sollte. :-)
12.08.2021 | 17:19 Uhr
Liebe ChocoSkippie,

hier nun die versprochene zweite Review für heute. Auch längst überfällig. Aber besser spät als nie. Also wieder mal von vorn.

Überblick
That escalated quickly, würde ich mal sagen. Das ist quasi dieses Kapitel in a nutshell. :D Und auch der Titel unterstreicht diesen Eindruck perfekt.
Diese Wendung hat mich dann doch kalt erwischt. Chapeau an deine Überraschungskünste. Denn es wirkt dennoch authentisch und nicht an den Haaren herbeigezogen. Super Idee also. Und auch die Umsetzung kann sich wirklich sehen lassen. :)

Details
Die Konfrontation, auf die ich gewartet habe. Sein Zögern hast du super realistisch dargestellt. Zudem ist es ein schöner Zug, dass es letztlich Alberich war, die ihn überredet hat bzw. ihm das letzte nötige Fünkchen Mut gegeben hat, diesen Schritt zu tun. Und welch weise Worte du ihr hier in den Mund legst. Das ist sehr in character. :)

Auch wie die beiden sich herantasten, an den eigentlichen Kern ihres Gesprächs, schilderst du super realistisch und sehr einfühlsam. Das ist große klasse. Als ihr Sohn auftaucht, ahnte ich dann schon was. Deshalb ist es zwar durchaus ein überraschender Plottwist, aber du leitest ihn super her, sodass er dennoch realistisch bleibt. Das ist gar nicht so einfach und es gelingt dir wirklich gut.

Da ist sofort diese Spannung. Und das Unbehagen seiner Exfrau schilderst du so plastisch, dass ich sie geradzu sehen kann und das ist wirklich einzigartig, denn wir haben ja im Grunde gar kein Bild von ihr, nur das, welches du uns an die Hand gibst und das ist so gut, dass ich schon eine reale Person vor mir sehe. Ich muss auch sagen, dass du sie echt gut angelegt hast. Ich mag sie irgendwie, weil sie so schön komplex ist und man durchaus auch Verständnis für sie aufbaut. Du zeichnest sie nicht eindimensional einfach als die Antagonistin, sondern sie bekommt einen glaubwürdigen Charakter, der so grau ist, wie die anderen auch. Das ist wirklich großartig und spricht total für deine literaischen Fähigkeiten, Charaktere anzulegen.

Das Kippen der Stimmung fängst du hervorragend ein. Und dann lässt sie die Bombe platzen. Dass das einschlägt, war ja klar. Aber auch seine Reaktion transportierst du super. Dass er es nicht abstreitend, sondern sofort nachrechnet, passt total zu Boerne.

Und ich kann sie beide so gut verstehen. Boernes Zorn und Wut. Ich finde auch seine Formulierungen sehr treffend. Ich verstehe aber auch seine Exfrau. Vielleicht hätten wir in ihrer Situation genauso gehandelt, auch wenn das hier Verhalten nicht rechtfertigt oder richtig macht. Ich habe nur tiefes Verständnis für sie. Und den Vorwurf, den sie ihm macht, kommt ja nicht von ungefähr. Dennoch hätte sie ihn nicht so ausschließen dürfen.

Dass sie der Situation dann entflieht, verstehe ich ebenso, wie seinen betäubten Zustand. Das muss er ja auch erstmal verdauen.
Dass er sich da betrinkt, ist nicht nur sehr Boerne-like, sondern auch sehr menschlich in meinen Augen. Die Schlussszene mit Thiel ist einfach nur brillant. Da passt echt alles und sie ist auch irgendwie berührend und etwas schmerzhaft zugleich. Ich finde es schön, wie er sich auf Thiel stüzt und ihn einen guten Freund nennt. Diese Anerkennung hat er sich aber auch mal verdient. Der Rückgriff auf die Szene aus Lakritz fügt sich dabei sehr schön ein.
Ich mag auch, wie stolz Thiel auf ihn ist. Insgesamt hast du durch diese Szene ihre einzigartige Freundschaft sehr schön in Szene gesetzt.

Mal wieder ein grandios Kapitel mit einem weiteren gut gemachten Plottwist und einem Cliffhanger, der sich sehen lassen kann. Ich freue mich unbändig auf die nächsten Kapitel und habe natürlich wieder viele Fragen und Vorstellungen im Kopf. Aber du machst das schon. Ich habe da keinen Zweifel. :)

In gespannter Erwartung
Marie
12.08.2021 | 16:06 Uhr
Liebe ChocoSkippie,

viel zu spät bekommst du hier nun endlich deine wohlverdienten Reviews. Vermutlich fallen sie leider etwas kurz aus. Aber du sollst zu mindestens auch so ein Feedback bekommen und wissen, dass jemand deine Sachen liest und wirklich auch wertschätzt. Also mal von vorn.

Übersicht
Erstmal habe ich mich sehr über die Länge des Kapitels gefreut. Der Titel weckt ja auch schon bestimmte Erwartungen. Die Author's Note erledigt dann den Rest, sodass man total gut eingestimmt ist, auf das, was kommen kann. Erstmal ein dickes Daumenhoch für den vielen Alberich-Content. Sie ist zurück. Huhu. Endlich! :) Ansonsten hat dieses Kapitel einige meiner Vorahnungen hervorragend erfüllt und neue geweckt. Das ist immer eine schöne Kombi.

Details
Ich mag sehr, wie du durch die Angabe der Orte quasi schon die Szene vorskizzierst. Du setzt uns sofort ein Bild in den Kopf, sodass wir uns gut auf das Kommende einstimmen können. Boernes Hin- und Hergerissen sein ist sehr authentisch auch auch verständlich. Schön, dass seine verstorbene Schwägerin auch noch eine solch tolle Backroundgeschichte bekommt, auch wenn es tatsächlich tragisch ist. Ich mag, wie du Boerne hier zeichnest. Jemand der eine stabile und sehr liebevolle Beziehung zu seiner Schwägerin hatte. Das macht den Verlust natürlich auch etwas schlimmer, aber es zeigt ihn auch mal von einer anderen Seite.

Der Übergang zum Alberich-Part gelingt dir sehr gut. Ich finde es schön, wie er sie vermisst hat und sie dann auch vom Bahnhof abholt. Diese fürsorgliche Seite sehe ich durchaus auch im Canon bei ihm. Aber sie kommt oft in sehr merkwürdigen Formen und Farben. Leider auch nur sehr selten. :) Da freue mich doppelt, wenn Autorinnen wie du diesen Eigenschaft aufgreifen.

Wie immer muss ich über Boernes exzentrisches Verhalten auch schmunzeln. Luxuskarre, überschwänglich laute Begrüßung mit Kuss auf die Wange. Ja, das ist Boerne, wie er leibt und lebt. Das hast du gut getroffen. Klar, stößt ihn dann ihre Reaktion vor den Kopf. Aber ich hab's geahnt. Er ist auch echt ein Trottel, wenn es um soziale Interaktionen geht.

Dennoch tut er mir auch etwas leid. Die Distanz von ihr, wenn man sich so gefreut hat, würde mich auch verunsichern. Das Herzklopfen umreißt dieses Hin und Herrissen sein auch sehr schön. Der sich anschließende Schlagabtausch ist dir wirklich gut gelungen. Da habe ich sehr gelacht und es ist absolut in character.

Hahaha und dann redet sich Boerne erstmal um Kopf und Kragen, um dann verlegen zu werden wie süß. Schön, dass Alberich das schön ausnutzt und ihn mächtig nervös macht. Das ist ein schönes "Vorspiel" für später. (Pun intended)

Ich finde du spiegelst uns auch ihre Innenleben sehr gut. Es war, wie ich befürchtet hatte. Boerne hat sie da beide etwas überschätzt. Nur weil ich jemanden über 20 Jahre kenne, kann ich nicht plötzlich seine Gedanken lesen oder verstehe jede seiner Handlung korrekt. Manchmal brauchen wir doch noch etwas verbale Kommunikation. Ich finde es aber schön, dass du klarstellst, auch sie hat sich nach diesem Schritt gesehnt und bereut daher nichts. Ihren Drang auch mal aus seinem Schatten beruflich zu treten, kann ich ebenso verstehen. Ich mag es, wenn ihre eigene Kompetenz mal mehr Raum bekommt. Das kommt im Canon immer viel zu kurz.

Ah und wie wunderschön du hier beschreibst, dass sie ihm durch seine Albträume hilft. Das lese ich immer gern. :)
Man möchte wahrlich mit den Augen rollen und beide schütteln. Sie denke beiden, dass der andere zum Status quo zurück will oder befürchten es. (Schöne Spiegelbildlichkeit btw. :) ) Kinders, warum redet ihr nicht mal miteinander. Hmm, sowas hilft ungemein. :D

"Silke war bereits darin geübt ihre zutiefst empfundenen Empfindungen ihm gegenüber zu verstecken." - Ich steh' total auf diesen Satz. Frag mich bitte nicht warum. :D (Auch wenn er auch echt traurig ist...) Eigentlich ist es der ganze Absatz. Der ist dir auf eine melancholisch-bittersüße Art und Weise hervorragend gelungen.

Es ist wunderschön zu lesen, dass sie trotz der veränderten Rahmenbedingungen genauso harmonieren wie immer, dass sie ihn auch lesen kann wie immer. Das ist, was wir immer meinen, so viel würde sich doch gar nicht ändern, wenn diese beiden Canon werden würden. :)

Die nächste Szene mag ich ebenfalls sehr. Die ist so wunderbar aufgeladen. Und da sind so viele schöne Rückgriffe auf alte Folgen bei. Außerdem zeigst du hier, dass auch Boerne seine kleine Assistin durchaus aus dem Konzept bringen kann, wenn er das will. Die Szene bleibt dennoch zunächst sehr zärtlich. Das mag ich total diese Kombination.

"Noch leicht benommen schlug Silke die Augen auf, blickte direkt in seine grünen Augen, in denen sie soviel Zärtlichkeit entdeckte, dass es ihr den Atem verschlug.
Galt das einzig und allein ihr?
Er legte eine Hand an ihre Wange, lehnte seine Stirn an ihre, während Silke versuchte ihr brennendes Verlangen nach ihm zu kontrollieren."
Definitiv eine meiner Lieblingsstellen in diesem Kapitel. :) Und ja Alberich, wem soll das denn sonst gelten dieser Blick. :D

Es ist sehr Alberich-like, dass sie mal wieder ihre eigenen Bedürfnisse für ihn zurückstellt und ihn auch sofort durchschaut.
Und dann setzt du tatsächlich noch einen drauf.
"Stumm blickte er sie weiterhin mit vor Sehnsucht brennenden Augen an.
„Ich hab dich vermisst“, flüsterte er schließlich so leise, sie dachte kurz, sie hätte sich verhört."
Ah, wie schön. Der Wechsel vom Sie zum Du ist perfekt plaziert in meinen Augen.

Und dann setzt sich auch bei Alberich das Herz durch wie schön. Mir gefällt, wie du sie dort hinführst. Und dann reden sie mal endlich. Alberichs Ehrlichkeit passt hier gut zu ihr. Und danke Boerne, dass du es jetzt auch checkst. Und ich liebe ja Küsse auf die Stirn. Also volle Punktzahl von mir. :D

Die Art und Weise, wie er ihr dann von den Geschehnissen und seiner Vergangenheit erzählt, ist dir wirklich gut gelungen. Man fühlt das gleiche Mitleid für ihn, wie Alberich und ich kann ihren Wunsch, sich gern anders verhalten zu haben, mehr als nachvollziehen. Dass sie gern für ihn da gewesen wäre, ist wieder sehr in character.

Die Schlussszene ist dann nur konsequent. Und du brauchst dich nicht zu verstecken. Sie ist dir gut gelungen. Ich bin zwar wahrlich da selbst keine Expertin, aber mir hat sie sehr gefallen und sie hat vom Ton hervorragend reingepasst.

Das war ein sehr schönes Kapitel. Ich mache mich mal jetzt an die Review für das nächste. :)
19.07.2021 | 20:12 Uhr
Was für ein schönes weiteres Kapitel in dieser Reihe. Ich habe mich wie immer mega darüber gefreut. Die Geschichte fesselt mich wirklich. Ich kann mich heute leider nur sehr kurz fassen, aber ich wollte jetzt nicht noch länger mit der Review warten. Ich hoffe, du siehst es mir nach

Ich finde es großartig, wie es dir gelingt die Spannung die ganze Zeit über zu halten. Du hast meine Vemutung, in welche Richtung die Reise hier geht, einerseits bestätigt und mich dennoch auch posititv überrascht. Alles tippi-toppi also auch meiner Sicht. Die Identität der Toten war dann doch nicht ganz meine Vermutung und ich bin gespannt wohin uns das am Ende führt. Boernes Überraschung und Entsetzen hast du super eingefangen. Da stimmt jedes Wort, jede beschriebene Geste. Das ist absolut in character und es harmoniert auch alles hervorrangend mit den anderen Charakteren, in diesem Fall Thiel und Mirko.

Ich finde es super, dass du hier wieder aufgreifst, was Jan Josef Liefers schon mal über Boernes Exfrau gesagt hat, die große Unbekannte, die ihm so sehr das Herz gebrochen hat, dass er sich jetzt nicht mehr verlieben könne. Tja, kann er eben doch. :D Es ist für mich auch sehr authentisch, dass Thiel Boerne damit aufzieht und dieser erstmal giftig darauf reagiert.
Der eigentliche Krimiplot ist auch spannnend. Die Brutalität ist zwar krass, aber sie dient einem Zweck und der wird hier nicht verfehlt.

Der zweite Teil beginnt eben so gut. Mir gefällt hier der Rückgriff auf "Zwischen den Ohren" sehr. Wie Boerne mit dem Leichnam redet. Es ist schon sehr traurig, wenn bei einer Scheidung oder Trennung mehr als nur eine Beziehung in die Brüche geht. Boerne hätte diese Freundschaft sicher gut getan im Laufe seines Lebens. Aber ich verstehe auch Boernes tote Ex-Schwägerin. Meine Loyalität würde auch bei meiner Schwester liegen, egal wie viel Mist sie gebaut hat.
Ich kann mir Boerne hier richtig gut vorstellen, wie er diesen Trennungsschmerz jahrzehntelang verdrängt und nie ordentlich aufgearbeitet hat. Und dass er jetzt nervös ist ob dieser Begegnung, ist nicht nur sehr in character, sondern auch völlig verständlich. Da ist es echt ungünstig, dass Alberich hier fehlt als sein Fels in der Brandung. Ich finde es bittersüß zu lesen, wie er sich nach ihr sehnt und es auch bereut, dass er nicht länger bei ihr geblieben ist. Wie gesagt, ich ahne hier noch Böses...zumal sie nicht an ihr Handy geht. Und ja, wenn man so verliebt ist wie er, dann sind 3 Tage ziemlich lang.

Das Aufeinandertreffen von Boerne und seiner Exfrau hat mich dann erneut überrascht. Es ist wesentlich sanfter und emotionaler verlaufen, als ich es erwartet habe. Ich mag es sehr, dass du sie hier nicht als unsymphatische Antagonistin auftreten lässt. Dass reizt mich total. Ich will sie besser kennenlernen. Hinter diese Fassade blicken und diese gescheiterte Beziehung verstehen. Auch wenn sie durch Boernes Augen diejenige ist, die ihn verlassen und verletzt hat, schlummert da ja noch viel mehr. Dass sie eine Schönheit ist und es dieses Hauptmerkmal war, dem Boerne verfallen ist, hat mich dagegen weniger überrascht. Sie ist schon jetzt ein faszinierender Charakter für mich, von dem ich mehr wissen will. Das hast du wunderbar hinbekommen.
Die Beschreibung der Verletzungen ist krass, aber sehr bildhaft. Ich kann mir das gut vorstellen.

Und natürlich will Boerne wie immer zur Tagesordnung übergehen. Mir gefällt hier sehr, dass Thiel sich dann aber in seiner thielischen Art um ihn kümmert. Er ist eben ein großartiger Freund. Und natürlich will Boerne wissen, was seine Exfrau über ihn sagt, auch wenn er das Gegenteil behauptet. Thiels Antwort darauf ist nicht nur absolut in character, sondern auch sehr witzig. Und sieh einer an, jetzt kann Boerne plötzlich auch zugeben, dass sie ihm das Herz gebrochen hat.

"„Jetzt gucken Sie nicht so. Sie sehen ja aus wie ein schmollender Junge dem man die Süßigkeiten geklaut hat“, spitzbübisch grinste er seinen Nachbarn keck an." - Darüber musste ich erstmal herzhaft lachen. Das ist sehr in character von beiden.

Das war ein absolut spannendes, wunderbares weiteres Kapitel. Einziger Wehmutstropfen, wenig Alberich-Content, aber der Fokus war hier auch ein anderer und sie taucht ja sicher bald wieder auf. :) Ich bin irre gespannt, was sie zu Boernes Exfrau sagt, vor allem jetzt, da sie miteinander geschlafen haben und er sich so davon gestohlen hat, ohne mit ihr in Ruhe zu sprechen. Du schaffst es großartig, die Spannung die ganze Zeit zu halten und dann zum Ende nochmal richtig hochzudrehen. Ich bin aufgeregt und gespannt wie ein Flitzebogen, wie es hier weiter geht. Du machst das super!

Antwort von ChocoSkippie am 01.08.2021 | 22:50 Uhr
vielen Dank erstmal für dein Review. Wenn das hier die Kurzfassung war, frage ich mich ja, wie die längere Fassung ist XD.
Deine Revies sind wahrich sehr erhellend und eine wahre Wohltat zu lesen.

Ich versuche schon an die Charaktere angeleht zu schreiben. Ich mag ja total gerne auch die Freundschaft zwischen Boerne & Thiel uns versuch das auch einzufangen.
Es freut mich, wenn ich meinen Anspruch dahingehend gerecht werden kann. :-) Auch weil dieser Humor auch so wunderbar ist.

Mehr Alberich Contenct kommt auch wieder und es bleibt spannend. ;-)
09.07.2021 | 21:41 Uhr
Und wie ich mich über dieses neue Kapitel gefreut habe. Aber ganz ehrlich nimm dir alle Zeit, die du brauchst. Wie du schon im Vorwort schreibst, manche Dinge brauchen einfach länger, weil neue Inspiration hinzukommt. Und es freut mich, wenn dir meine üblicherweise sehr langen Reviews etwas bringen. Ich bin mir nicht immer sicher, ob es nicht zu übergriffig ist usw. Aber ich will meist nur meiner Begeisterung Ausdruck verleihen und Motivation liefern, falls es gewünscht ist. :)

Mir gefällt sehr, dass du hier den Ton wieder ein bisschen veränderst. Der Einstieg mit dem Albtraum passt für mich sehr gut zur Story, denn du baust sie auf den Ereignissen aus Limbus auf. Das war eben auch traumatisierend für alle. Und das vor allem für Boerne. Ich liebe die Details in dieser Albtraumszene. Ich kann mir alles dadurch so schön bildhaft vorstellen. Die Rückgriffe auf Limbus sind perfekt eingebaut.
Und führen uns die Verzweiflung von beiden nochmal vor Augen. Besonders freut mich, dass auch du Thiels-Gestalt als Vorbote der Hölle und nicht als den Teufel selbst beschreibst. So habe ich die 'Figur'auch interpretiert.

Sein Aufwachen ist ebenso realistisch beschrieben, wie der Albtraum selbst. Auch hier spielst du mit vielen schönen Details. Und natrülich hat er sich selbst entlassen, weil er so ein rastloser Geist ist. Der Umschwung seiner Gedanken zu Alberich ist dann sehr schön gewählt. Auch hier beschreibst du alles mit einer wunderbaren Liebe zum Detail. Das mag ich sehr. Allein die Beschreibung, wie er sie schlafend ansieht, ist atemberaubend. Die ganze Szene hat mich einerseits tief gerührt und anderseits in Unruhe versetzt. Ich hoffe nur, dass Boerne sich nicht irrt. Dass sie es wirklich versteht. Ja, sie kennt ihn gut, aber das kann man echt missverstehen und das kann ganz schnell nach hinten losgehen. Aber ich lasse mich da gern überraschen. :)

"Zu Hause in seiner Wohnung verspürte er eine Kälte, welche in einen
immensen Kontrast zu der Wärme stand, die er vor nicht mal einer
Stunde verspürt hatte."
Schönes Bild, dass ich ich unbedingt hier hervorheben wollte. :)

Und es ist herrlich zu lesen, wie beschwingt und glücklich Boerne jetzt ist. Super Kontrast zum Auftakt des Kapitels. Ich habe ja eine Schwäche für solche künstlerischen Ambivalenzen, die sich super in die Story einfügen. Der gesamte Dialog in Boernes Wohnung zwischen ihm und Thiel ist super in character. Da sind so viele tolle Stellen dabei, dass ich sie gar nicht alle hier zitieren kann. Du hast jedes Detail dieser beiden mit absoluter Präzision getroffen. Mir hat auch der Umschwung in das Emotionale sehr gut gefallen. Das wirkt nicht erzwungen, sondern irre organisch und schlüssig. Ich finde es gut, dass sich Boerne Thiel anvertraut, was er erlebt hat. Das ist bei so einem Trauma auch sehr wichtig.
Die Szene im Auto bildet dann einen weiteren schönen Kontrast. Ich mag es sehr, wie Thiel Boerne aufzieht mit Alberich und mit dem Titel "Freund" - schönes Detail aus Lakritz. Ebenso, das kleine Detail mit der Wette. Passt auch sehr gut. Mit wem er da wohl gewettet hat? Bei mir kam ja nur Frau Klemm in Frage. :)

Und dann endest du doch recht dramatisch, wie angekündigt, mit einem Cliffhanger erster Güte. Na, wenn das nicht mal ein schwieriger Fall für alle wird. Ich habe mal wieder so eine Ahnung, ein Bauchgefühl, aber ich werde wie immer geduldig darauf warten, was du dir überlegt hast. Super spannende Story. Ich bin gespannt. :)
albvrich (anonymer Benutzer)
09.07.2021 | 01:01 Uhr
Schönes Kapitel. Toll, dass Thiel mal einen größeren Part bekommt.
Am Ende hast du mal wieder einen ganz schönen Cliffhanger eingebaut... ich bin sehr gespannt, wie's weitergeht.
Ich glaub meine liebste Stelle war "Wissen Sie, dass man Zucker auch im Supermarkt kaufen kann?" Da konnt ich Boerne förmlich hören - genial! :D
29.06.2021 | 19:35 Uhr
Oh, wie ich mich gefreut habe als das neue Kapitel von dir kam und dann habe ich einfach nicht die Zeit gefunden die Review zu schreiben. Aber jetzt!

Ich bin totaler Fan von dieser Leichtigkeit, die du sehr schön mit Boernes verwirrten Gedanken und Gefühlen verknüpfst. Es geht irgenwie erstmal hin und her und dann befinden wir uns plötzlich auf einem ganz klaren Weg, den du super bist zum Ende durchziehst. Du drehst genau an der richtigen Stelle die Dramatik hoch und beschleunigst das Tempo. Das hat mir besonders gut gefallen.

Zu den Details:
Ich schließlich mich wieder mal @albvrich an. Der Einstieg ist dir super gelungen. Ich stehe ja total auf versteckte Zeichen und die Blumensprache eignet sich dafür hervorrangend. Das ist einfach wie richtig guter Honig, was du da gezaubert hast. Vor allem ist es nicht zu süß. :) Ich mag auch, dass du wieder auf ihre Augen zu sprechen kommst. Sie sind aber auch der Hammer.
Sein Fußweg war ein phantasisches Bild. Ich selbst unternehme auch wahnsinnig gern kilometerlange Spaziergänge, um den Kopf freizubekommen. Das ist super realistisch und passt absolut zu Boerne in meinen Augen, da er ja oft auch ein kleiner Ovethinker ist.
Sehr schön auch, wie du ihn in seinen eigenen Gedanken von seinem hohen Ross herunterholst.

Ahhh und wie er da steht und sich an den Kuss erinnert. Das ist ein superschönes Bild.
Ich fand es auch wunderbar, dass er Thiel nicht vergisst und auch hier anfängt, sich Gedanken zu machen. Das passt für mich total zu Boerne. Im Grunde will er unbedingt, dass Thiel ihn als seinen Freund ansieht und auch zu ihm steht.
Und natürlich landet er bei Alberich auf der Türschwelle, um wieder zu sich zu finden. Sehr niedlich, wie er sie als seinen Engel bezeichnet. Das hast du super mit den Szenen aus Limbus kombiniert.

Ich war total gefesselt von ihrem Zusammensspiel in der Küche. Das hast du so bildahaft beschrieben, dass ich nicht nur mega Appetit auf richtig gute Pasta bekommen habe, sondern ich das Ganze wie einen gut einstudierten Tanz erlebt habe. Und dann habe ich meinen richtigen Tanz auch noch bekommen. :) Ich lasse sie ja auch in jeder zweiten Geschichte zu irgendwas tanzen. Das hat einfach etwas sehr Intimes.
Und dann bekommen wir unseren heißersehnten Höhepunkt (Pun intended :D). Das wird einmal selber schon ziemlich warm, aber du hast es hinbekommen, dass es mega viel Gefühl hat.

Ich bin super gespannt, wie es weitergeht. Für mich ist immer noch alles offen und es macht einfach Spaß, sich vom Fluss dieser Geschichte treiben zu lassen. Zu guter letzt mein Lob für dein wortgewältigen Bilder, die du geschickt einsetzt, um die Szenerie zu gestalten. Weiter so. Ich freue mich unbändig auf mehr. :)

Antwort von ChocoSkippie am 07.07.2021 | 23:47 Uhr
Ja Boerne ist wirklich ein Overthinker. Vielen Dank für deine sehr ausführlichen Reviews. Du schreibst sehr detailliert und man nimmt als Autor auch viel davon mit. :-)
albvrich (anonymer Benutzer)
27.06.2021 | 20:04 Uhr
Sehr schönes Kapitel mal wieder :)
Mir gefällt gut, wie du das kleine Gefühlschaos in Boernes Kopf darstellst, das sich durch fast das gesamte Kapitel zieht.
Der Wink mit den Blumen war wirklich niedlich. Auch, dass die zwei zusammen kochen hat mir gut gefallen. Sie wirken da sehr eingespielt aufeinander, wie ein altes Ehepaar. Das hast du echt schön geschrieben... jetzt hätt ich auch gern Spaghetti Napoli :D
Der Schluss war ebenfalls gelungen. Haben sie einander also doch gekriegt... Danke fürs Teilen!

Antwort von ChocoSkippie am 07.07.2021 | 23:50 Uhr
Ich persönlich mag ja solche Kochszenen total gerne. Fand es auch entzückend wie Boerne in der Folge "Schlangengrube" gekocht hat und auch wie natürlich Silke/-Alberich da in seiner Wohnung gewirkt hat.
Muss auch zugeben, dass mich das auch inspiriert hat. Nur hab ich die Szenerie etwas geändert. :D
albvrich (anonymer Benutzer)
23.06.2021 | 14:19 Uhr
Sehr schönes zweites Kapitel.
Mir hat die kleine Diskussion zwischen Thiel Junior und Thiel Senior sehr gut gefallen. Beide nur am grummeln, so mag ich das :D

Den Kuss von Boerne und Alberich hatte ich nicht erwartet - wurde also positiv überrascht. Wie es dazu kommt, ist auch mal was ganz neues, was ich so noch nie lesen durfte.
Am besten finde ich tatsächlich seine Reaktion danach. Dass er schnell ins Professionelle über geht, weil oh Gott man könnte ja Gefühle zeigen, passt absolut zu ihm. Sehr Charakter-getreu, klasse!

Ich freu mich auf die Fortsetzung.
23.06.2021 | 13:28 Uhr
Ah, ich habe mich sehr gefreut, ein neues Kapitel von dieser Story zu lesen. Ich freue mich riesig, dass du nun auch aktiv für das Pairing schreibst. Vielen Dank auch, dass du auf unserer Reviews geantwortet hast. Ich finde das immer so einen wunderbaren Nebeneffekt, wenn wir darüber als Community in Interaktion treten können. Ich finde es total super, dass du die Sache mit seiner Exfrau aufgreifst. Darauf freue ich mich sehr und bin gespannt, wo du uns hinführst.
Ich würde mal nach meinem üblichen Reviewstil vorgehen, wenn du es mir erlaubst.

Metaebene: Mir hat die Zweitteilung sehr gut gefallen. Zudem war der Teil mit den Thiels sehr amüsant. Ich bin immer froh, wenn ihr für den Humor sorgt. Das ist nicht so meine Stärke. Schön, dass wir vom ersten Kapitel auch erstmal tatsächlich einen Zeitsprung zurück machen. Ich selbst bin mit Flashbacks immer etwas ungeschickt und lande ständig im Plusquamperfekt. Du hast das hier deutlich schöner gelöst. Mir hat diese einleitenden Szenensetzungshinweise sehr gut gefallen. Das hat etwas sehr Bildhaftes für mich. Wir wissen sofort, wo wir sind.

Details:
Die erste Szene knüpft wunderbar an die Ereignisse aus Limbus an. Ich kann mir Thiel sehr gut vorstellen, wie genervt er inzwischen ist, dass er mit Boerne und seinem Vater immer zusammenfahren muss. Die Dialogen waren für mich super witzig und sehr authentisch. Absolut passend.

Den Auftakt der Szene in der Gerichtsmedizin ist eine schöne Anspielung auf "Mord ist die beste Medizin". Ich mag diese Szene sehr, daher habe ich mich sehr darüber gefreut, dass du sie hier eingebaut hast. Und wie überschwänglich sich Boerne freut und auch seine kurzen Erinnerungen an Alberichs Besuche. Das ist alles super niedlich und für mich dennoch voll in character. Das beweist auch die folgende Stelle:
"Für ihn war Liebe letztendlich nichts weiter als ein närrische Zustand, ausgelöst durch überschießende Hormone." - Wie er sich das wieder rationalisiert. Sehr Boerne-like in meinen Augen.

Und dann gibst du uns gleich noch eine kleine Anspielung auf seine Vergangenheit. Da habe ich wirklich Jan Josef Liefers im Ohr, der mal meinte, dass Boerne sich vermutlich deshalb so sehr vor Beziehungen verschließt weil ihm übel das Herz gebrochen wurde. Du greifst für mich hier ganz viele Sachen auf, die so oft woanders vernachlässigt werden. Z.B. dass er gespürt hat, dass sie ihn vermisst hat und dass er sie einfach nicht enttäuschen will. Auch schön, dass du ihm ein schlechtes Gewissen gibst in Bezug auf die Sache mit der Vertretung. Ich fand ihren Blick während des Abendessens sehr traurig und hätte Boerne am liebsten eine gescheuert. Aber gut, Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

Und dann setzt du diese herrlich Szene aus "Mord ist die beste Medizin" super fort und machst deine ganz eigene Sache daraus. Nebenbei baust du einen meinen Lieblingsklassikern ein mit dem gemeinsamen Stürzen. Ich weiß, es ist gemein. Aber ich musste auch erstmal lachen.
Und dann der Kuss. Wirklich wunderschön und plastisch beschrieben. Ich liebe deine Beschreibung ihrer Augen.
Und wie der dann versucht, zurückzurudern. Und wie verlegen sie beide sind. Erinnert mich leicht an Lakritz. Das mit dem Brille putzen fand ich ein echt putziges Bild.

All in All ein super schönes zweites Kapitel, das einfach Lust auf mehr macht. Du verwendest sprachlich wirklich tolle Bilder und ich mag deinen Blick für Details. Ich habe eine ungefähre Ahnung, in welche Richtung das Ganze geht. Aber ich lasse mich gern überraschen und schalte mal meine eigenen Vorstellung fix aus. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Kapitel.
20.06.2021 | 11:01 Uhr
Was für ein süßes Kapitel. So warm und herzlich. Ich freu mich auf mehr davon ♡♡♡

Antwort von ChocoSkippie am 22.06.2021 | 22:03 Uhr
Danke fürs Feedback. Es gibt demnächst mehr. :D
albvrich (anonymer Benutzer)
20.06.2021 | 02:13 Uhr
Ich reih mich bei Hermy und Chepseh ein - gelungener Auftakt! Und auch schön, dass hier noch jemand Boerne und Alberich shippt und Fanfiction zu den beiden schreibt.

Das Kapitel hat mir gut gefallen. Mit Limbus kriegt man mich sowieso jedes Mal :')
Ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht. Am Ende hast du uns ja mit einem richtigen Cliffhanger zurückgelassen.

Danke fürs Schreiben und Veröffentlichen :D

Antwort von ChocoSkippie am 22.06.2021 | 21:59 Uhr
Ja der Cliffhanger war beabsichtigt :D Danke fürs feedback!
20.06.2021 | 00:41 Uhr
Woo hoo, Willkommen im Kreise der aktiven BxA Schreiberlinge! Hübscher kleiner Auftakt mit Limbus Bezug und dann noch "kleinem?" Überraschungsmoment zu Abschluss - erste Story seit laaaangen bei dem auch ein Kind mit reinspielt? Jo denn, wie auch Hermy bin ich mächtig gespannt was du da planst uns zu erzählen!

Antwort von ChocoSkippie am 22.06.2021 | 22:01 Uhr
Ja, ein neuer aktiver Schreiberling.
Überraschungen sind ja bisweilen auch das Salz in de Suppe. ;-)
Und Limbus bietet eine Menge Inspiration fürs Schreiben.
19.06.2021 | 23:50 Uhr
Wow. Was für ein interessanter Auftakt. Das Ende hat mich doch sehr überrascht, auch wenn der Titel einiges an Interpretationsspielraum zulässt. Ich bin mega gespannt, wie es hier weitergeht. Ich finde es sehr schön beschrieben, wie sich die Zuneigung und Liebe zu Alberich sehr schleichend über die Jahre entwickelt hat und dann nur einen Auslöser brauchte, dass Boerne die Erkenntnis kommt. Schöner Rückgriff am Anfang auch auf die Beziehung zu seiner Exfrau. Das könnte echt mal näher ausgeleuchtet werden. Zudem denke ich, dass hier viel Zutreffendes angesprochen wird, warum Boerne bisher nicht aktiv geworden ist.

Ich habe bei dem Ende jetzt natürlich wieder mega viele Fragen. Aber ich werde einfach mal geduldig abwarten, wohin uns diese Geschichte führt. :)

Danke für's Schreiben und Teilen.

Antwort von ChocoSkippie am 22.06.2021 | 22:03 Uhr
Auf die Fragen wird es Antworten geben. :D
Das mit der Ex-Frau hab ich auch im Hinterkopf. Dahingehend kommt auch noch etwas!
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