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Autor: ninarina
Reviews 76 bis 100 (von 145 insgesamt):
20.10.2021 | 18:33 Uhr
Hallo erstmal,

Sonntag Morgen die Benachrichtigung für ein neues Kapitel bekommen, mich dann den ganzen Tag gefreut, da ich meistens erst immer abends lese.

Dann schreibst du am Anfang, dass dieses Kapitel viel von dir abverlangt hat und dich emotional sehr mitgenommen hat.

Hab da echt hin und her überlegt es überhaupt zu lesen. Ich hatte so Schiss. Und du hattest recht, ich wusste nicht wohin mit mir. War emotional auch wieder so aufgewühlt, weil ich einfach so mitgefühlt habe. Mit beiden.

„Klaas kann man nicht gut kennen.“- wow, das hatte gesessen. Aber dieses „Nicht so wie jetzt. NIE mehr so wie jetzt“ von Joko da steckt soviel Schmerz drin und ich bin echt lost deswegen.

Bin immer wieder beeindruckt wie du es schaffst, da soviel Emotionen reinzulegen und uns damit alle mitzureißen, dass wir mitfühlen.

Schmitti am Ende einfach Gold! Er verurteilt nicht, er ist einfach da. Schmitti ist ein WAHRER Freund. So würde ich auch von ihm denken in echt.

Aktuell weiß ich wie alle anderen auch nicht, wohin das noch führen soll, ob die beiden es schaffen und ob es ein Happy End gibt. Einfach wird es auf jeden Fall nicht.

Puuuh, ich freue mich und habe Angst vor den nächsten Kapiteln!

Antwort von ninarina am 27.10.2021 | 15:33 Uhr
Hey,
also erst einmal bin ich froh, dass du dich durchringen konntest, das Kapitel zu lesen xD Ich weiß, ich hab es euch in letzter Zeit nicht einfach gemacht und hoffe, dass euer Durchhalten irgendwann belohnt wird. Das Mitfühlen ist für mich das Wichtigste.
Schmitti ist wirklich ein wahrer Freund und er wird beiden eine wichtige Stütze sein, egal was als nächstes kommt.

Du hast recht, einfach wird es nicht. Aber schlimmer als jetzt kann es ja kaum werden. Danke für deine lieben Worte ❤️
19.10.2021 | 16:39 Uhr
Also ich muss ja gestehen ich habe jetzt auch einige Kapitel gelesen ohne was da zu lassen aber sie haben mich alle umgehauen und das mal wieder besonders.Ich warte sehnsüchtig auf eine Fortsetzung.

Antwort von ninarina am 27.10.2021 | 15:29 Uhr
Hey, lieben Dank für dein Review und fürs Mitlesen ❤️
17.10.2021 | 21:37 Uhr
Wow
Wow
Wow

Einfach mal wieder ein Achterbahn der Gefühle.

Fuuuuck ich war gegangen in Hoffnung, weil Joko so ehrlich war und Leid weil es einfach so schmerzhaft zwischen den beiden ist.

Ich bin immer noch sprachlos und gefangen in diesem Schock und der Ruhe die da am Ende von Schmitt noch reingebracht wurde.

Da werde ich sicher heute Nacht von Träumen.

Antwort von ninarina am 27.10.2021 | 15:28 Uhr
Hey,
Ich danke dir für dein Review und freue mich, dass du dich so mitnehmen lässt ❤️
17.10.2021 | 20:54 Uhr
Puh… das war nicht nur eine Achterbahnfahrt, das war ein Höllenritt (und das meine ich voller Liebe für die Geschichte)… es ist eine ganze Weile her, dass mich Worte zu Tränen gerührt hat, weil der Schmerz so groß war, dass ich es nicht anders ausgehalten habe.

Man möchte die beiden einfach nur anschreien, weil sie einfach ständig und immer so kolossal aneinander vorbei kommunizieren, weil sie im Grunde ja einfach gar nicht kommunizieren, außer mit Körperlichkeiten, aber auch das kommt natürlich irgendwann an seine Grenzen.

Ich habe so sehr darauf gewartet, dass die beiden einfach mal ehrlich miteinander sprechen und dann tun sie es und es zerreißt einem einfach das Herz in eine Millionen Teile. Ich weiß gar nicht, wie ich die jemals wieder zusammenführen soll. Ich fürchte, das schafft nur ein Happy End und ich weiß zwar nicht, wie die beiden da jemals noch die Kurve bekommen sollen, aber sie müssen es unbedingt, irgendwie, weil ich sonst sicher nie wieder glücklich sein kann.

So sehr ich beide anschreien möchte, endlich nicht mehr so verkopft und pflichtbewusst zu sein, miteinander zu sprechen, ehrlich zu sein, offen zu sein, emotional zu sein - so sehr will ich sie auch einfach nur in den Arm nehmen, eben weil sie es sind bzw. nicht sind, und weil alles so festgefahren ist und unüberwindbar scheint :(

Mit Jokos Liebeserklärung, die alles ändern sollte, die alles besser machen sollte, ist einfach nur tragisch und hat den entgegengesetzten Effekt und mit seinen Worten hat es angefangen, dass die Zeilen unleserlich wurden… so richtig zerschossen hat es mein Herz dann aber am Ende, als Klaas gebrochen auf dem Boden sitzt und Schmitti ihn so findet, und wie er sich einfach zu ihm setzt und für ihn da ist, ist gleichzeitig so schön und traurig zu gleich.

Ich habe das Kapitel heute Morgen zwei mal gelesen und jetzt noch einmal für das Review und mein Herz fühlt sich immer noch an, als wäre ein dort ein Stein anstatt eines Muskels und ich weiß nicht, wie ich jemals darüber hinweg kommen soll.

Ich will mehr und ich brauche es jetzt und gleichzeitig habe ich einfach nur Angst, was da noch kommt.

Bis es soweit ist, vergrabe ich mich weiter unter meiner Kuscheldecke und weine leise vor mich hin.

Antwort von ninarina am 27.10.2021 | 15:27 Uhr
Hey,
Höllenritt trifft es sehr gut, das hat sich beim Schreiben nicht anders angefühlt.
Erst einmal rührt es mich, wie sehr dich die Geschichte mitnimmt, das ist das größte Kompliment, was man mir geben kann. Die beiden sind in diesem Kapitel wirklich an ihre Grenzen gestoßen und die Entscheidung, die hier ja vor allem von Joko ausgeht, wird weitreichende Konsequenzen für sie beide haben. Aber es war auch wichtig, an diesen Punkt zu kommen, um sie in gewisser Art durchatmen zu lassen. Und mich auch. Die letzten Kapitel waren so voller Intensität und Schmerz und Tragik, das hält dauerhaft keiner aus. Ob es von nun an besser wird oder nur anders, muss jeder beim Lesen selbst entscheiden, aber es findet auf jeden Fall eine Entwicklung statt.
Inwieweit und ob sie wieder zueinanderfinden, hängt natürlich davon ab, wie sie von nun an miteinander umgehen. Der professionelle Bereich bleibt ja bestehen und das könnte sowohl eine Chance sein als auch ihnen das Genick brechen..
Ich hab es geliebt, die Szene zwischen Klaas und Schmitti am Ende zu schreiben und bin überglücklich, wie gut sie ankommt. Wird auch nicht die letzte sein.

Ich danke dir sehr, dass du bis hierhin gelesen hast und freue mich schon auf deine Gedanken und Gefühle zum weiteren Verlauf ❤️
17.10.2021 | 19:11 Uhr
Ok, also erstmal wow. Dieses Kapitel lässt mich sprachlos zurück.
Zu allererst möchte ich dir sagen, dass die Perspektivwechsel den Lesefluss absolut nicht stören. Ich fand sie in diesem Kapitel sehr wichtig und hilfreich. Zum Kapitel selbst, was soll ich sagen. Mein Herz! Es ist für mich jedes Mal unglaublich, wie sehr du mich emotional mitnimmst mit deiner Art zu schreiben. Weil die letzten Tage nicht wirklich viel neues hochgeladen wurde, habe ich gestern zufällig begonnen, diese Geschichte nochmals zu lesen. Als ich bei Kapitel 10 angekommen war, kam die Benachrichtigung für das neue Kapitel. Dadurch habe ich die Geschichte quasi in einem duch gelesen und es war dadurch wahrscheinlich noch emotionaler als wenn ich nur das neue Kapitel gelesen hätte. Ich schwöre dir, ich habe geheult. Also nicht bloß zwei Tränen verdrückt. Nein, so richtig geheult. Was machst du nur mit mir?! All diese Szenen sind so krass gut geschrieben. Dazwischen immer Worte, kurze Sätze, die mit einer Aussagekraft und Wucht daherkommen, dass sie einen weghauen…
“Klaas kann man nicht kennen.”
“Komm in mir”
“Alabama”
“Zum Ficken hab ich dir immer noch gereicht.”
“Nie mehr so wie jetzt…”
“Er hatte aufgegeben, nach etwas zu suchen, das vermutlich gar nicht existierte.”

Man möchte Joko einfach nur in den Arm nehmen und gleichzeitig möchte man ihn schütteln. Weil er alle Zeichen offensichtlich falsch deutet. Weil er nicht sieht, wie sehr Klaas ihm vertraut und sich ihm hingibt. Es tut so sehr weh, dass Joko aufgegeben hat.

Gleichzeitig möchte ich Klaas schlagen, weil er sich Joko gegenüber wie ein riesen Arsch verhält. Aber ich möchte ihn auch halten, ermutigen seine Gefühle zuzulassen. Diese Zerrissenheit, diese ständig präsente Verantwortung seiner Familie, seinem Kind gegenüber. Auch das tut mir weh. Dass er sich aus diesem Pflichtbewusstsein ihren Familien, ihren Mitarbeitern und auch Joko gegenüber ganz offensichtlich verwehrt, Joko wirklich ALLES zu geben.

Ich hoffe ehrlich gesagt noch immer auf ein Happy End. Auch wenn ich absolut keine Ahnung habe, wie die beiden hier nochmal einen Weg finden können. Was könnte Klaas tun, damit Joko ihm glaubt?
Ich kanns jedenfalls kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

Abschließend möchte ich dir noch sagen, dass es mich immer wieder aufs neue begeistert, wie gut du die Charaktere triffst. Ich liebe auch diese Freundschaft zwischen Klaas und Schmitti. Kurzum, ich bin immer noch ein riesen Fan dieser Story und liebe alles daran E>

Antwort von ninarina am 27.10.2021 | 15:19 Uhr
Liebe Carriehu,

Ich freue mich sehr, wieder von dir zu hören!! Tausend Dank für all die Komplimente, die ausführliche Rückmeldung und dass du alles nochmal gelesen hast. Das will nicht ganz in meinen Kopf rein, dass man sich all das Chaos freiwillig ein zweites Mal antut, aber es macht mich wirklich glücklich.
Auch, dass du dich so sehr mitnehmen lässt und ich nicht allein mit meiner Emotionalität dastehe und mich frage, warum ich mir das eigentlich antue, bedeutet mir sehr viel. Ich möchte sich beide auch umarmen. Ich möchte ihnen auch beiden einen schweren Gegenstand über den Kopf ziehen. Die machen leider ständig, was sie wollen, aber ich bemühe mich, sie einzufangen und wer weiß, vielleicht reden sie ja irgendwann mal ganz ehrlich miteinander.

Bin so froh, dass Schmitti und Klaas beim Lesen anscheinend genauso viel Freude bereitet wie beim Schreiben, denn da kommt noch öfter was von den Beiden (und Schmitti generell). Zum Thema Happy End kann ich natürlich nichts sagen, aber so schlimm wie jetzt wird es nicht bleiben, also durchhalten!

Danke für dein Herausheben einzelner Sätze die dir besonders gut gefallen haben, das hilft beim schreiben ungemein. Und danke für alles andere ❤️
17.10.2021 | 14:39 Uhr
hey...

also, ich hatte schon beim Kapitelnamen Angst. (eigentlich schon davor, du hast es ja geteasered)
ich weiß nicht, ob dieses Kapitel jetzt alles noch schlimmer gemacht hat oder ob es nicht eh zu erwarten war.
das hat mich so auseinander genommen, ich habs richtig überall kribbeln gespürt. ich hatte angst und auch anderweitig hab ich alles so hart mitgefühlt, es ist schlimm.

die auzeichnung hast du so zäh beschrieben, genau wie einen tag, den man nicht erleben will, wenn alles dreimal so lang geht und man eigentlich nur nach hause will.
die auseinandersetzung im raucherhof - aua. ich finde ja die Klaas-Paul-Eifersuchtsschiene ist ein Joko&Klaas-classic und deshalb sehr gut eingebaut, und Joko did not hold back...
„Klaas kann man nicht gut kennen.“ - wow. und ich liebe es wie das Klaas so richtig trifft (es tut auch sehr weh). aber man kriegt endlich nochmal mehr einblick in die tieferen gefühle, die da unverkennbar vorhanden sind.

diese ganze Dynamik während sie da im Studio sind, es ist so verzweifelt und unterdrückt und definitiv so eine Verdrängung, aber es ist so gut. ich hatte wirklich die ganze Zeit einfach nur angst, während dem Lesen. immerzu dachte ich so: what's next? wann explodiert alles?
Und dann kam das Alabama und ich dacht mir so jaaa ciao okay. Jetzt bricht alles zusammen. Und es war so schlimm oh gott.
„Zum Ficken hab‘ ich dir immer noch gereicht.“ - ich fand dieses Zitat so gut und dachte mir die ganze Zeit ich kenn das doch von irgendwo her und hab realisiert (google hat mir geholfen), dass es von Türkisch für Anfänger ist. Elyas we love you <3

alles was Joko gesagt hat, alle emotionen, all seine offenbarungen waren so ehrlich und so traurig, dass ich ihn so sehr in den Arm nehmen will. und doch weiß ich, dass selbst wenn Klaas jetzt herumrudert, das zwischen ihnen viel kaputt ist und das nicht so schnell wieder gekittet werden kann. falls du hier noch ein happy end, oder zumindest ein ende, wo sie nicht sterben, schreiben willst, dann bin ich sehr gespannt wie du das machst.
und seine Liebenserklärung war nicht nur dieses "Ich liebe dich", ich glaube was mich so weggehauen hat war dieses "Ich liebe dich schon mein halbes Erwachsenenleben" ich weiß nicht warum ich das so gut finde. es ist aber unglaublich gut formuliert und dramaturgisch genau richtig eingesetzt. es ist die liebeserklärung auf die wir alle schon lang warten und doch ist sie so gesetzt, dass man irgendwie nicht glücklich damit ist. das macht alles noch hundert mal tragischer.

so ich hör auch gleich auf. aber ich finde du hast Schmitti hier auch nochmal total gut in Szene gesetzt. ich fand ihn ja auch bei Jamaika schon so passend und mega comfort schmitti like. wie sie da gemeinsam rauchen, wie du sie als freunde beschreibst und ich bin dankbar, dass klaas wenigstens thomas hat. diese parallele zum duell um die welt fand ich übrigens grandios.

Joko hat ihm gesagt, dass er ihn liebt.
Und was jetzt?

Ich verbiete mir die Fantasie und Erwartungen. Ich bin einfach nur gespannt was du hier weitermachst.
Ich bin weiterhin unerträglicher Fan und mich wirst du nicht mehr los
<3

Antwort von ninarina am 27.10.2021 | 15:12 Uhr
Liebe yungshim-i,
Verlässlich wie eh und je machst du mich mit deinem Review glücklich, auch wenn ich dir mit jedem Kapitel mehr Schmerz entgegenschmeiße. Ich freu mich so, dass du immer noch dabei bist und ich bin extrem froh, dass ich dich nicht mehr loswerde xD

Es ist definitiv nicht das letzte Mal, dass Paul auftauchen wird, alleine weil ich Klaas sehr schwieriges Verhältnis zu ihm faszinierend finde. Bei Matthias war zumindest immer klar, dass er ihn eigentlich mag, aber bei Paul...
Mir ist es beim Lesen wie Schuppen von den Augen gefallen, dass es so ein Zitat tatsächlich bei Türkisch für Anfänger gab und jetzt bin ich wie vom Donner gerührt, weil ich das völlig vergessen hatte. Ich schwöre es war nur unwissentlich geklaut xD

Bei all dem, was sich Joko und Klaas in diesem Kapitel so entgegenschleudern, bin ich wirklich froh um jeden, dem das nicht zu viel wird. Ich leide auch mit und es tut gut, dabei nicht alleine zu sein und zu wissen, dass ich das irgendwie okay rüberbringe, auch wenn sich jetzt die letzten Kapitel das Leid quasi unaufhörlich aufeinander gestapelt hat. Jokos Ich liebe dich war ein wenig überfällig und gleichzeitig nicht unbedingt notwendig, umso mehr freut es mich, dass dir die Umsetzung so gut gefallen hat, auf der Szene saß ich schon gefühlte Ewigkeiten.
Schmitti schreibe ich unfassbar gerne, vor allem in Kombination mit Klaas, da kommt auf jeden Fall noch mehr.

Ich danke dir für dein Lob und dein Review und generell für die lieben Worte. Durchhalten wird sich lohnen (hoffentlich).

es wird schon irgendwie ❤️
alles Liebe, alles Gute,
Nina
10.10.2021 | 11:39 Uhr
Fuck, es ist einfach so eine unendlich gute Story! Diese Eskalation, von der man eigentlich schon lange denkt, dass sie ihren Peak erreichen müsste und es geht aber irgendwie immer noch ein bisschen mehr und ein bisschen schlimmer und ein bisschen tiefer. Ich hab wirklich tausend Gedanken zu deiner Geschichte und ich versuch dir das so gut wie möglich in Worte zu fassen.

Joko hat jetzt so lange die Taktik gefahren, Klaas mit Ignoranz zu bestrafen, wenn der wieder mit sich selber nicht klar kommt und ich bin mir nicht mal sicher, ob das nicht nur Klaas' Empfinden ist, dass das eine Art Bestrafung ist. Dass das von Joko auch so intendiert ist, würde ich jetzt nicht mal unbedingt so sehen. Der hat sich ja lange genug Mühe gegeben, eher nach dem Takt zu tanzen, den Klaas vorgibt. Beim Sex vielleicht schon eine Weile nicht mehr, aber bei allem anderen empfinde ich das so, dass das bald eher aus resigniertem Entgegenkommen passiert ist, anstatt zur Provokation. Und im letzten Kapitel hat Klaas meiner Meinung nach endgültig die Weichen dafür gestellt, dass Joko das egal wird und er auch all in gehen kann, ist ja eh nichts mehr zu retten. Um im Scheiterhaufenbild zu bleiben, ich seh das bald eher so, dass Klaas den Scheiterhaufen gebaut hat, mit Öl übergossen, Joko ein brennendes Streichholz in die Hand gedrückt und ihn dann auf den Scheiterhaufen geschubst hat.

Ich finds grandios, wie sich für mich schleichend der Horizont der Geschichte erweitert hat, angefangen bei einer Art Machtspiel um Führung und Kontrolle über die Grenzen physischer Nähe und inzwischen geht es irgendwie um so viel mehr und diese vermeintlichen Grenzen (wie der Kuss) erscheinen eigentlich nur noch symbolisch. Und auch die Rollen von Joko und Klaas seh ich inzwischen in einem anderen Kontext. Während Klaas eigentlich irgendwie auf der Stelle verharrt und krampfhaft versucht, einen Status Quo zu halten, der spätestens seit dem letzten Kapitel unwiederbringlich fort ist, ist Joko für mich eigentlich derjenige der entscheidet, in welche Richtung es geht. Ich mein, wenn Distanz nicht hilft, dann gibt es glaube zwei Optionen. Angriff oder Rückzug in die Unerreichbarkeit. Ich versteh bis heute nicht so ganz, was die Urangst ist, die Klaas treibt, aber letzteres würde gefühlt einen Verlust bedeuten, der alles mit sich reißt, was Klaas versucht auf seine verquere Art zu wahren. Joko entscheidet sich für ersteres und geht auf Angriff.

Und auch wenn Joko für mich derjenige ist, der hier die Richtung entscheidet, glaube ich dass Klaas derjenige ist, der den finalen Ausgang dieser ganzen Eskalation entscheidet. Er muss sich halt auch in irgendeine Richtung bewegen und akzeptieren, dass der ehemalige Status Quo nicht mehr einkehrt. Hat er ja selber provoziert. Joko hat hier glaube eine Tür aufgestoßen, die vielleicht mal durch einen Kuss symbolisiert war, aber dahinter steckt halt alles. Alles von Joko und alles von Klaas, wie du so schön formuliert hast. Und bei Klaas liegt die Entscheidung, alles oder nichts. Durch die Tür gehen oder für immer versiegeln. Und ich bin so gespannt, wie Klaas sich entscheidet.

Ist mir egal, ob ich hier auf der falschen Fährte unterwegs bin oder nicht, ob hier noch ungeahnte weitere Zwischenstufen bis zur totalen Eskalation kommen oder nicht, ich hatte ein unendlich gutes Leseerlebnis und bin absolut begeistert von deiner Story. Ich find, es ist dir wahnsinnig gut gelungen, diese Eskalation in Worte zu fassen und auch Worte die bisher immer tabu waren direkt von den beiden aussprechen zu lassen und trotzdem bleibt genug ungesagt, um selber weiter eine eigene Interpretation für alles in dieser Story zu halten und mitzufühlen. Alles ist genial. Wie du den Sex beschreibst, die Empfindungen dazu, die Introspektive von Klaas und seine Wahrnehmung von Joko. Ich persönlich tu mich manchmal ein bisschen schwer damit, wenn es zu lyrisch wird und das kann passieren, wenn wenig Echtzeit in viele Worte gefasst wird, aber ich finde du verlierst null von dieser tiefen, intimen und dennoch expliziten Art, diese wirklich komplexe zwischenmenschliche Ebene der beiden aufzubauen und weiterzuführen. Lass all deine Sorgen auf dem Scheiterhaufen und steck sie mit an. Es ist ein absolutes Premium-Leseerlebnis. Eins von dem man sich wirklich 'erholen' muss, weils intensiv ist. Im absolut besten Sinne. Ich bin so hyped für die Fortsetzung, was auch immer da kommen mag.

Antwort von ninarina am 11.10.2021 | 18:58 Uhr
Meine Liebe,
Du überwältigst mich mit jedem Kapitel aufs Neue mit deinem Lob. Die Mühe, die du dir jedes einzelne Mal machst, die Ausführlichkeit, mit der du deine Gedanken teilst und auch deine Theorien, die ich so spannend finde, machen das Schreiben dieser Geschichte wirklich - in aller Ernsthaftigkeit - noch viel lohnenswerter als erwartet.

Ich fand es schön, wie du die Metapher des Scheiterhaufens aufgegriffen und aus deiner Perspektive noch einmal anders beschrieben hast. Ich denke, das liegt mit der Frage zusammen, wovor Klaas so eine panische Angst hat. Die Frage kommt immer wieder auf, in Reviews, in der Geschichte, bei mir beim Schreiben. Um dem die Tiefe und Klarheit zu geben, die geplant ist, wird es noch ein wenig dauern, also wird es bis dahin hoffentlich nicht zu frustrierend. Klaas verschließt sich da vehement, nicht nur vor Joko oder dem Lesenden sondern auch vor sich selber und es fordert ein wenig Geduld bei allen Beteiligten ein, bis er mit offenen Karten spielt und einen wirklichen Einblick in sein Leben gewährt.

Eine sehr gute Beobachtung von dir ist Klaas Sicht auf Joko, die eventuell mit Jokos wirklicher Motivation nicht zwangsläufig übereinstimmt. Ich denke, da wird das nächste Kapitel für beide sehr lehrreich sein und große Wellen für den weiteren Verlauf der Geschichte schlagen, aber auch vor allem dafür, wie sie den anderen sehen und sich selbst überdenken. Bis hierhin gehen sie schließlich beide davon aus, genau zu wissen, was in dem anderen vorgeht bzw nicht vorgeht. Die Situation wird immer unlösbarer, die Grenzen immer symbolischer und die Dynamik immer verkrampfter, weil von beiden Seiten die fehlende Kommunikation mehr als sichtbar wird. Sie verstecken sich voreinander, und da ist der eine nicht besser als der andere, sonst wäre es nie so weit gekommen.

Was ich sagen kann, ist: Ohne eine gewisse Bewegung von Klaas, ohne einen gewissen Fortschritt kann es nicht zu einer endgültigen Lösung des Problems kommen. Joko ist momentan in der sichereren Lage, was eine Entscheidungsgewalt angeht, aber bleibende Entscheidungen kann der eine ohne den anderen wohl kaum treffen, dafür bewegen sie sich zu sehr in einem Miteinander. Allein aus diesem Grund stimme ich dir zu, dass auf Klaas eine Entscheidung zukommt, die Joko nicht treffen kann. Wann und ob das eintrifft, werde ich natürlich nicht verraten. Aber es gibt selbstverständlich immer die Möglichkeit, dass kleinere Entscheidungen von einem der beiden getroffen werden, bevor es dazu kommt.

Ich werde versuchen, deinem Rat zu folgen und meine Sorgen zusammen mit Jokos und Klaas Verstand auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.
Ich danke dir ❤️❤️❤️
09.10.2021 | 22:15 Uhr
Es ist fast schon eine Schande, dass ich bis heute mit dem Lesen gewartet hab, aber mein Herz hätte das davor nicht ertragen. Und jetzt rast mein Puls viel zu schnell und in meinem Kopf ist erneut Chaos. Ich mag dieses Chaos manchmal auch gerne, weil es mich sprachlos macht. Während dem Lesen fühlte ich mich wie auf einer Gefühlsachterbahn, nur mit ausbleibender Oberflächlichkeit und Bildern, die niemand je sehen könnte, weil sie in meinem Kopf schwammig entstanden. Dann glaubte ich kurz, ich müsse öfter blinzeln, da ich mit meiner Unerfahrenheit naiv meinte, dass sowas doch gar nicht möglich sei. Diese Macht von Worten. Aber wieso blinzeln, wenn doch die einzige Projektionsfläche dieses Dramas meine Gefühle sind? Wieso beruhigen, wenn ich doch auch aufgewühlter und erstaunter denn je unruhig an diesem Ort verharren kann. An diesem Platz voller Emotionen und Ozeanen voller Talent und Kreativität.

Ich merke immer daran, dass mich ein Text packt, wenn er mich daraufhin nicht mehr loslässt, sondern mitnimmt. Und deine Worte sind auf eine komisch-positive Weise wie klebriges Pech. Pech, welches gleichzeitig als Sicherheitsgurt auf dieser Achterbahn fungiert. Dann ist es gar nicht mehr schlimm; dann ist es widersprüchlich. Und allein schon, diese Kunst zu beherrschen, nimmt mit schier meinen noch verbliebenen kläglichen Rest an Atem.

Jetzt könnte ich eigentlich heulen. Ich könnte auch lächeln. Oder staunen, im perplexem Unglauben verharrend. Siehst du, das ist Kunst. Die scheinbare Wahl zu lassen, in dieser Kontrolllosigkeit. Sodass es kurz so aussieht, als wären Emotionen etwas wählbares, während ich kläglich erkenne, wie ich von diesem Sog in die unendliche Tiefe dieser Geschichte hinabgezogen werde. Ich möchte nie mehr auftauchen.

Und das, was ich damit gerade ausdrücken wollte, liegt eigentlich nicht fernab von dem, worum es in deinen Zeilen geht. Auch das ist wieder ein weiteres eindeutiges Indiz dafür, wie sehr ich mitfühle. Du musst wissen, ich habe gerade einfach nur ohne groß nachzudenken meine Gefühle aufgeschrieben und erst, als ich darauf gekommen bin, mein Gehirn mal wieder anzuknipsen, sind mir die Parallelen aufgefallen.

Ich danke dir ♡. Das ist einfach nur...

Antwort von ninarina am 11.10.2021 | 18:32 Uhr
Ich bin wirklich mittlerweile aufrichtig berührt davon, wie tief du in diese Geschichte eingetaucht bist. Wie sehr du mitgehst und darüber nachdenkst und dich mitreißen lässt, vor allem natürlich auf emotionaler Ebene. Auch bin ich beeindruckt davon, wie ausführlich du es schaffst, das in Worte zu packen. Es bedeutet mir sehr viel, das Feedback zu lesen und auf mich wirken zu lassen. Ich bin mir nicht sicher, ob diese kleine Geschichte eine derartige Wortgewalt in einem Review verdient hat.

Ich danke DIR, wirklich, von Herzen. Dafür, dass du hier so tief mit drinsteckst. Ich weiß dadurch, dass ich nicht alleine bin in meiner Emotionalität und dass ich nicht umsonst so viel von mir in diese Geschichte stecke. Solange es Leser wie dich gibt, die es mit einer solchen Intensität aufsaugen, ist es mir alles wert.
Danke ❤️
08.10.2021 | 08:31 Uhr
Uff. Also ich weiß gar nicht wie und wo ich anfangen soll…
Ich habe einige Jahre gar keine Fanfiktions mehr gelesen und bin dann neulich über diese hier gestolpert, ich habe früher schon oft Joko&Klaas gelesen und mich hat schon die Beschreibung überzeugt. Und was soll ich sagen? Ich bin süchtig geworden. Ich glaube ich habe in meinem Leben noch nie eine so gute Fanfiktion gelesen und das meine ich todernst!!

Ich konnte das Handy gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich so gefesselt von Joko und Klaas und diesem wahnsinns Schreibstil und dieses Story und aaaaargh ich könnte schreien, so sehr bin ich verliebt in diese Geschichte. Habe sie heute Nacht bis zum neusten Kapitel gelesen (eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen das erst heute zu tun, damit ich den Schmerz nicht ertragen muss, das ich jetzt auf ein neues Kapitel warten muss), aber ich konnte mich nicht zurückhalten….

Ich bin so geflasht, dass ich es kaum in Worte fassen kann!

Vor allem die Sex Szenen haben mich sowas von umgehauen (ich lese aktuell mal wieder Fifthy Shades of Grey und es ist ein WITZ gegen das, was Joko und Klaas da machen!!!!) ich habe so mitgefiebert bei so viel Drama und so viel Schmerz.

Dein Schreibstil ist der Wahnsinn, man fühlt richtig mit, wenn man ließt, als wäre man ein Teil davon. Und die Idee mit den verschiedenen Orten vor jedem Kapitel und dem abschließenden Satz mit dem Küssen finde ich absolut genial. Der Spannungsbogen geht sowas von steil bergauf und wenn man denkt, jetzt ist der höchste Punkt erreicht, dann gehts nochmal höher… Ich bin sowas von sprachlos.

Ich bin absolut überwältigt und hoffe, dass du noch ewig weiter schreibst (ich habe jetzt schon den Drang, nochmal von vorne zu lesen)…

Vielen Dank für diese wunderbare Fanfiktion!!!

Antwort von ninarina am 11.10.2021 | 18:22 Uhr
Hey,
Erst einmal möchte ich mich für das überwältigende Kompliment bedanken. Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll. Es gibt so viele tolle Fanfiktions da draußen und es bedeutet mir sehr viel, dass dir meine so gut gefällt. Alles, was du erwähnst, von der Struktur der Geschichte bis zu den Charakteren und dem Inhalt, ist mir ein wenig in die Hände bzw beim Schreiben aus dem Kopf gefallen. Umso schöner ist es für mich, dass du das Konzept und den Sinn dahinter siehst. Vor allem dein Lob zu den expliziten Szenen, die für mich bis zu dieser Geschichte komplett fremdes Terrain waren.

Wirklich, danke, danke, danke. Ich weiß gar nicht, was ich sonst noch groß sagen soll. Ich hoffe, du lässt dich weiterhin so begeistert mitnehmen ❤️
06.10.2021 | 19:08 Uhr
Holy Shit. Ich hab’s jetzt das dritte Mal gelesen - es killt mich immer noch. Joko ist so mutig, ich zieh den Hut vor ihm. Das ist was Klaas braucht, einen Joko der nicht immer nur kuscht, wenn der Herr das will. Puuuhhh der Kuss - endlich!

Du schreibst, dass war noch nicht mal das heftigste Kapitel - oh mein Gott?! Was kommt da noch?!

Ich lieb deine Art zu schreiben so sehr und auch die Geschichte!

Hab mir übrigens auch einen Playlist mit den Songs erstellt, die immer zum Anfang kommen, die passen echt TOP.

Danke, dass du das hier mit uns teilst!

Antwort von ninarina am 11.10.2021 | 18:12 Uhr
Hey,
Ich danke dir für eine stetige Rückmeldung! Und vor allem für deine Begeisterung.
Ich will nicht zu viel sagen, aber ja. Da kommt noch was.
Außerdem finde ich es toll, dass du die Songs wahrnimmst und auch hörst, denn sie sind definitiv Teil der Geschichte und mit Bedacht gewählt.

Danke, dass du mitliest ❤️
06.10.2021 | 15:51 Uhr
Da ist man echt hin- und hergerissen zwischen alles Gefühlen und am Ende möchte man nur schreien „Checkt doch endlich dass ihr füreinander bestimmt seid!!“
Warum hat Klaas so Angst?
Einfach fallen lassen und sehen wo es hinführt, schlimmer kann’s nicht werden.
Dass das MEHR ist als eine bloße körperliche Sache, das ist wohl klar. So ein Verlangen braucht mehr.
Puh.... Gut, dass Joko hier mal auf den Putz gehauen und ihm gezeigt hat, dass nicht nur Klaas das Steuer in der Hand hat. So sehr er im letzten Kapitel mit dieser Russland-Drogen-Kuss-Sache auf die Nase gefallen ist, so sehr hat er gezeigt dass er mehr ist als nur der Punchingball für die schlechte Laune seines Partners.
Mir gefällt sehr, wie hier die ganze Szene geschrieben ist, es geht weniger um den Akt an sich sondern mehr um das Drumherum- und natürlich küssen sie sich!!! Na endlich .
Tja, wie kommen die Herren da wieder raus.
Mal alle Gefühle auf den Tisch? Ein Lügendetektor? Alkohol lockert die Zunge? Mit Eifersucht aus der Reserve locken? Wo soll das hinführen?
Stand jetzt kann ich mir ein rosarotes Ende gar nicht vorstellen, dazu haben sie sich vielleicht schon zu sehr weh getan über die lange Zeit....
Selbst wenn sie sich eingestehen sollten, dass sie sich wirklich lieben - wie soll das klappen....

Antwort von ninarina am 11.10.2021 | 18:05 Uhr
Hey, ich hab mich mal wieder sehr über dein Review gefreut. Es ist absolut nicht selbstverständlich, dass du beim Lesen schon fast jedes Kapitel reviewed hast und es auch weiterhin tust und ich danke dir sehr. ❤️
Klaas Angst ist einer der großen Problematiken in der Geschichte, weshalb ich die Gründe dafür noch nicht so schnell aufdecken und lösen kann, solange er selbst noch nicht bereit dafür ist. Da ist ein wenig Geduld gefragt und ich hoffe, es wird nicht zu frustrierend.
Joko brauchte diesen Moment der Überlegenheit auf jeden Fall, aber es wird für sie beide nicht ohne Konsequenzen bleiben, wie das nächste Kapitel relativ deutlich zeigt.
Zu deiner Frage, ob und wie sie da wieder rauskommen sollen, kann ich nur sagen: Du wirst sehen. Durchhaltevermögen ist wichtig, aber es wird nicht immer alles so ausweglos sein, ob gutes Ende oder nicht.
05.10.2021 | 18:25 Uhr
ehm. okay?

diesmal hast du mich wirklich getötet.
ICH möchte mich eingraben gehen.
Ich weiß nicht was ich sagen soll, ich bin hinten und vorne total sprachlos.
Dieses Kapitel war Intimität, Hass, Lust und Herzklopfen und zwar alles zur gleichen Zeit.

Als da "Paartherapie" stand, wusste ich erstmal gar nicht was ich erwarten sollte. Aber das... das habe ich nicht erwartet.
Du hast wirklich ein Talent und hast diese Szene so vivid beschrieben, ich könnte schwören ich war dabei.
Es war so explizit, dass man Angst hatte. Man konnte sich so in Klaas reinversetzen. Ich war gefangen in seiner Angst und in seinem Verlangen und vor allem in seiner Verzweiflung </3 Dein Schreibstil ist raw und detailliert zugleich. Du bringst die Emotionen sehr klar und spürbar in Spiel. Jede Berührung macht mich schier nervös.

Ich fand es gut, dass Joko sich endlich mal seiner sicher war. Sonst war es ja immer Klaas der so "die shots" gecalled hat, ne? Und das war scheißgut diesmal. Es schüchtert ein und doch ist es gleichzeitig gut. Es war everything. Wie er alles so komplett wütend und doch ganz ehrlich angesprochen hat.
Als er "ficken lassen" gesagt hat dachte ich schon so: no YOU DID NOT go there, but he did und dann hat er den Kuss angesprochen, ausgerechnet das was Klaas solche Struggles bereitet und ich war nur so okay das explodiert jetzt.
Und die ganze Zeit dachte ich so, küsst er ihn nochmal? Also nein eigentlich war ich so: bitte küss ihn. Obwohl ich wusste, dass es nichts retten kann zwischen ihnen, da ist zu viel, als ob das die Wogen glättet. Und dann hat er ihn wirklich geküsst und es war glorious. Und schmerzhaft verzweifelt, aber trotzdem gut.

Die Emotionen in diesem Kapitel sind unfassbar. Ich bin sprachlos, immer noch.
Dein Schreibstil und dein Konzept sind magnificent. Wenn ich auch keine Ahnung wohin du damit gehst. Das kann ich einfach nicht erraten.
Aber du teaserst ja, dass es weiterhin schlimm wird. Ich bleibe sehr sehr sehr gespannt.
Und Angst hab ich natürlich auch, weil wenn das noch nicht das schlimmste war, dann was-??

Alles Gute, Alles Liebe <3
xx-yungshim-i

Antwort von ninarina am 11.10.2021 | 17:58 Uhr
Hallo meine Liebe,
Ich bin wie immer begeistert davon, wie ausführlich du deine Gedanken mit mir teilst und wie du mitfieberst. Es pusht mich einfach wahnsinnig, zu wissen, dass du mitliest und -leidest und dich mitteilst.
Jokos Wut und die Art, wie er unkontrolliert losgelegt hat, hat mir auch ein wenig Angst gemacht; Klaas sicherlich auch. Aber es war ein Schrecken mit Ansage und absolut notwendig für den weiteren Verlauf der Geschichte. Klaas musste ausgebremst werden, bevor er sich komplett in seiner Panik verloren hätte.
Ich bin froh, dass die Emotionen so deutlich rüberkamen, denn die sollten natürlich im Vordergrund stehen. Joko hat natürlich absichtlich die Dinge angesprochen, die Klaas unter die Haut gehen, obwohl die Frage bleibt, ob er sich selbst damit (vor allem mit dem Kuss) einen Gefallen tut.
Zum Rest sage ich erst einmal nichts und lasse das nächste Kapitel für sich sprechen, ich glaube es wird auf einigen Ebenen für Klarheit schaffen und anderes nochmal verkomplizieren, weil einfach geht bei mir nicht.
Vielen Dank für dein Review ❤️
05.10.2021 | 09:13 Uhr
Liebe ninarina,

ich muss jetzt auch endlich ein Review hinterlassen, weil ich diese Story so sehr liebe und nicht weiß, wohin mit all meinen Emotionen.

Es ist wirklich so, so gut, wie sehr du einen emotional abholst mit deinen Worten und dieser Geschichte und den zwei Idioten, die es einfach nicht auf die Reihe kriegen. Mir bricht jedes Mal das Herz, gerade jetzt in den letzten Kapiteln, und mein Magen ist ganz flau, weil es einfach so schlimm ist, was die beiden sich gerade antun. Besonders in den letzten beiden Kapiteln habe ich mich immer wieder gefragt, wie sie sich von all dem Schmerz jemals wieder erholen sollen und ob das überhaupt möglich sein wird und ob das auch überhaupt die Geschichte ist, die du erzählen willst. Gefühlt sind sie für mich gerade so kurz davor, irreparablen Schaden anzurichten, und da bin ich echt so gespannt, in welche Richtung du die beiden tragen wirst. Denn irgendwann kann auch die stärkste Liebe so tiefe Wunden nicht mehr kitten.

Manchmal frage ich mich auch wirklich, wovor Klaas genau jetzt eigentlich so große Angst hat. Natürlich steht viel auf dem Spiel, und ich verstehe auch, dass Joko eine Macht über ihn hat, die ihm Angst macht… aber ist das wirklich alles? Habe ich irgendwas übersehen oder falsch interpretiert?

Den größten Mindf*ck, den ich bei deinen Kapiteln immer wieder bekomme, ist bei den Sexszenen. Erstmal die Tatsache alleine, dass du seit Anbeginn mindestens eine, manchmal zwei Sexszenen geschrieben hast, und dabei nie repetitiv wirst, es immer neu erscheint und du auch an Intensität immer noch eins drauf setzt, das ist wirklich so krass gut. Und auch die Tatsache, dass es eigentlich auch nie wirklich um den Sex ansich geht, sondern da SO viel passiert, so viel Ungesagtes, so viel zwischen den Zeilen, und wie du damit am Ende ja auch die Handlung weiter treibst, das ist wirklich mega und habe ich in all den Jahren, in denen ich lese, auch auf diese Art noch nicht erlebt.

Diese ganze Geschichte ist wirklich mega gut und ich bin so gespannt (und habe auch Angst), wie es weitergeht.

Alles Liebe
Eve

Antwort von ninarina am 11.10.2021 | 17:47 Uhr
Liebe Eve,
Erst einmal danke ich dir für das Hinterlassen eines Reviews. Ich weiß selber, wie viel Zeit das in Anspruch nehmen kann und weiß das sehr zu schätzen.
Zu viel kann ich zu deinen Gedanken momentan noch nicht sagen, da ich nicht zu viel vorweg nehmen will. Aber der Schaden, den die beiden momentan anrichten, wird natürlich Wunden davontragen. Ich denke, bei Joko sieht man es bereits seit Jamaika sehr deutlich, bei Klaas wird es nach dem kommenden Kapitel vielleicht ein wenig offensichtlicher sein, zu sehen. Es ist auf alle Fälle für beide schwierig, aus dieser Spirale wieder herauszukommen.
Zu Klaas Angst: hab ein wenig Geduld. Du hast nichts überlesen, Klaas versucht die Tiefe des Problems bewusst aus seinen Gedanken zurückzuhalten und setzt sich mit der Komplexität seiner Angst nicht auseinander, weil er es als aussichtslos empfindet. Im nächsten Kapitel wird es vielleicht schon ein wenig deutlicher, aber bei ihm ist das im wahrsten Sinne des Wortes ein Marathon und kein Sprint. Da dauert es noch eine Weile, bis sich alles zusammensetzt.
Tausend Dank für dein Lob zu den expliziten Szenen, ich bin da wirklich einfach so reingerutscht, ohne es zu wollen und bin überglücklich, dass es genauso ankommt, wie es soll. Jede einzelne hat ihren Platz und ihren Nutzen und das war mir immer sehr wichtig.
Alles Liebe ❤️
04.10.2021 | 22:20 Uhr
Moin!

Ich habe schon ganz ungeduldig darauf gewartet wie es weiter geht und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es ist unfassbar befriedigend dass Joko endlich die Bestätigung erhält, dass er weiß, was in Klaas vorgeht. Dass er es ihm ins Gesicht sagt. Und dass er es wagt, es zu demonstrieren, seine Macht zu demonstrieren. Das wurde endlich mal Zeit, dass das Fass aufbricht und es knallt :D
Es frustriert mich aber auch, dass Klaas sich selbst nicht auf die Reihe kriegt. Er verbietet sich selbst, was er will. Und meint, das Verhältnis zwischen ihm und Joko würde in Trümmern liegen aber ich denke mir die ganze Zeit, Mensch Junge gib dir mal nen Ruck wie kann man denn so verkopft sein dann würde das auch nicht alles ein Scheiterhaufen sein.

Du meintest ja, es war nicht mal das schmerzhafteste Kapitel, jetzt bin ich gespannt was da denn noch alles an Schmerz kommt die Story hat noch so viel zu erzählen, ich hoffe es geht bald weiter voran. Wie immer richtig mega gut geschrieben, es kam in meinem Inneren an

LG Kilija

Antwort von ninarina am 11.10.2021 | 17:38 Uhr
Hey, lieben Dank für dein Review!
Es war wirklich eine Frage der Zeit, wann Joko reagiert bzw explodiert und ich bin froh, dass es auch so rüberkam. Einerseits ist das für ihn natürlich wichtig, anderseits tut er ihnen beiden damit nicht gut, aber dieser Moment war für ihre Dynamik sehr wichtig.
Klaas ist absolut verkopft und ja, er verbietet es sich selbst. Das Warum wird hoffentlich im nächsten Kapitel ein bisschen deutlicher durchscheinen, aber Klaas Weg ist ein langer und man braucht bei ihm eine Menge Geduld. Letzten Endes hoffe ich aber, dass seine Motivation nachvollziehbar ist, je ehrlicher er mit sich selbst wird.
Am meisten freue ich mich über deine Worte, dass es bei dir im Inneren angekommen ist. Danke dafür und ich hoffe, dir gefallen die folgenden Kapitel ebenso ❤️
22.09.2021 | 22:31 Uhr
Oh man, ich will gar nicht darüber nachdenken, in welche emotionalen Abgründe du uns hier gerade reinschlittern lässt und dennoch kann ich es nicht erwarten. Ich fand das jetzt schon sehr herzschmerzig und du klingst so, als wäre das erst der Anfang.

Ich leide sehr mit Joko mit, der irgendwie genau weiß, was er sich da antut und es doch immer wieder nicht sein lassen kann. Klaas' Satz "Jetzt haste immerhin gekriegt, was du wolltest. Ist dann auch egal von wem, ne." hat mich gekillt. Zum einen konnte ich das wirklich voll in seiner Stimme in meinem Kopf hören und zum anderen kann ich kaum glauben, dass er das wirklich gesagt hat. Und irgendwie kann er hier gerade Joko eine nach der anderen reindrücken, auch diese abweisend Art nachdem er aus dem Flugzeug aussteigt oder die Annahme, dass Joko zum Vögeln in sein Zimmer gekommen ist und doch ist Joko hier ein bisschen eine Motte die zum Licht fliegt.

Dieser Moment, als Klaas seinen Daumen küsst, überhaupt der Moment, als Klaas sich doch irgendwie für Sex entscheidet. Immer wenn wir in Jokos Perspektive unterwegs sind wirkt das alles so ambivalent. Irgendwie schaffst du es durch mehr Nähe gleichzeitig größere Abweisung spüren zu lassen. Und diese Erkenntnis von Joko, dass es nicht klappen wird. Alles danach liest sich dadurch irgendwie ein bisschen nach Abschied. Ich bin so gespannt, welche Konsequenzen Joko aus dieser Erkenntnis zieht und wie er es umgesetzt bekommt.

Und egal was er machen wird, ich glaube daran, dass Klaas es merken wird. Und dann bin ich gespannt wie Klaas reagiertbund was er sich dabei denkt. Wenn ich bedenke, was noch so für Momente in der echten JK-History folgen, habe ich eine ungute Vorahnung, wohin das alles noch führen könnte und ich bin mir nicht sicher, ob Klaas dann nicht mehr verlieren würde, als er vielleicht auf eine verquere Weise eigentlich schützen wollte.

Aber ich lass mich mal einfach weiter überraschen. Du hast so einen wahnsinnig tollen Schreibstil, ich wünsche mir jetzt schon, dass es noch einige Ausflüge von dir als Autorin in dieses Fandom geben wird. Du bist so eine Bereicherung. Dieser Mix aus sehr expliziter Handlung und doch so viel Ungesagtem und diese wahnsinnig guten Wechsel in der Perspektive, die einem trotzdem irgendwie immer Raum lassen, dass man sich nichts sehnlicher wünscht als auch die Sicht des jeweils anderen zu lesen. Es verliert null an Spannung, obwohl man immer wieder beide Seiten bekommt.

Big love. <3

Antwort von ninarina am 25.09.2021 | 20:22 Uhr
Jure ❤️ Zunächst einmal ein dickes fettes Dankeschön, ich schicke dir einen imaginären Blumenstrauß denn du bist echt der beste Reviewer, den man sich wünschen kann.

Zum Kapitel. Lustig, dass du genau den Satz hervorhebst, bei dem ist selbst Bauchschmerzen hatte, als ich ihn geschrieben hab.
Ich lese deine Gedanken vor allem jetzt sehr aufmerksam weil du selbst die Kapitel immer so aufmerksam liest und ja. Joko zieht Konsequenzen. Ja, es verändert sich etwas für ihn. Klaas scharrt ja momentan ein bisschen mit den Hufen und ist sehr unbeweglich und starr, aber Joko befindet sich auf einem Weg und er setzt einen Schritt vor den anderen. Ob es ihnen und euch gefällt, wo er zunächst ankommt, sei einmal dahin gestellt aber mir war es extrem wichtig, dass seine Perspektive klar und seine Motivation verständlich ist, bevor es in die nächsten Kapitel geht.
Ich freue mich schon, deine Reaktionen auf die jeweiligen Momente zu sehen, die ich in den folgenden Monaten und Jahren rausgesucht habe. Ich leide wie du mit Joko und uff, ich leide auch mit Klaas. Der ist nämlich als Nächstes dran.
Ich habe tatsächlich eine ganz grobe Idee für eine zweite JK Story, aber möchte mich zunächst voll und ganz auf dieses Mammutprojekt konzentrieren; nicht, dass das andere auch so ausufert und dann sitz ich hier und komm gar nicht mehr hinterher. Aber danke für eine Lob und die Motivation, das ist alles andere als selbstverständlich und ich weiß es sehr zu schätzen ❤️
21.09.2021 | 20:40 Uhr
Wie, ein Kapitel zum durchatmen, wie soll das noch „anstrengender“ weitergehen!!

Schön wie selbstreflektiert Joko zuerst ist.... München hat ihn gerettet....
Klaas‘ Hang zur Dominanz scheint wieder durch, Joko in der Defensive... ob das gut geht?
Der legendäre Stay with me Auftritt, und dann eine Explosion der Gefühle, wieder WOW geschrieben, selbst hier bleibt die Dominanz und ein armer Joko der einfach alles nimmt was er kriegen kann (mein Herz!!)

Klaas Sicht im zweiten Teil auch sehr anschaulich- irgendwie wollen ja beide das Gleiche „same same but different“
Und dann wieder der Ausbruch an Gefühlen, es ist ja zum verrückt werden mit den beiden.

Was machst Du mit uns Lesern mit dieser Geschichte, wie sollen wir das überleben?

Antwort von ninarina am 25.09.2021 | 20:11 Uhr
Tja, was mach ich mit euch, was mach ich mit denen und was mach ich mit mir selbst? Ich weiß es doch auch nicht, aber der Plan ist da. Die Idee, wo das hinführt ist da, und natürlich ist jedes Kapitel ein Teil davon, auch wenn es alles mehr wehtut als ich es mir selber vorgestellt habe. Halte durch für die nächsten Kapitel, da kommt ein Sturm auf uns alle zu
(Und ja, same same but different trifft den Nagel auf den Kopf)
Danke für dein Review und die netten Worte ❤️
20.09.2021 | 21:00 Uhr
hi,
als eine leidenschaftliche jk ff-leserin, die manchmal auch leider, zu viel des guten hier erwischt hat, möchte ich dir einfach nur danke sagen..
wäre ich bloß keine heimliche mitleserin ,würde ich jedem den ich kenne, deine geschichte hier empfehlen, ach was jedem regelrecht zwingen diese story zu lesen. du bist großartig, einzigartig und verdienst weit mehr als 47 weiterempfehlungen. deshalb 10000 ❤️❤️❤️ meinerseits.
kuss aufs herz, leyla

Antwort von ninarina am 25.09.2021 | 20:08 Uhr
Hey Leyla,
Tausend Dank für dein Feedback und dass du das stille Lesen kurzzeitig aufgegeben hast, das freut mich wirklich immens! Werde ganz rührselig bei den ganzen Komplimenten die du mir machst und versuche, so weiterzumachen wie bisher ❤️
20.09.2021 | 13:33 Uhr
Ich bin eigentlich stille Leserin und stille Leidgenossin.
Immer schon mitgelesen und mitgelitten. Du bist irrsinnig talentiert, wirklich wirklich.
Jedes Kapitel ist der Hammer.
Eigentlich wollte ich nur einen Satz schreiben und der wäre: wenn ich zum Schluss nicht ein ganzes Kapitel mit 6000 Worten nur mit Küssen bekomme, dann raste ich aus ahhhhhh

Jetzt wirst du auch denken, da kommentiert sie nie und dann kommt die so ;-) einfach nur frech.
Ja ich weiß, aber ich muss das kurz geschrieben haben, für meinen Seelenfrieden <3

Liebe Grüße
Mila

Antwort von ninarina am 25.09.2021 | 20:05 Uhr
Hey,
Ich gebe zu, ich musste lachen, als ich das mit den 6000 Wörter nur Küssen gelesen habe. Ich weiß, ich halte alle hin was das angeht, inklusive der beiden Trottel die das alles schuld sind, aber so ist das Konzept der Story und das kann ich natürlich nicht so einfach aufgeben xD
Es findet jedoch eine Entwicklung statt, immer. Manchmal langsam, manchmal ein bisschen schneller, aber es geht stetig voran.
Danke, dass du mir ein paar Worte dagelassen hast, das bedeutet mir sehr viel ❤️
19.09.2021 | 18:54 Uhr
Und erneut ein sehr gutes Kapitel. Ich liebe einfach, wie du durch deinen Schreibstil in Momenten genau die Emotionen mit kurzen Sätzen, Absätzen oder sonstigen Mitteln ausdrückst, die dem ganzen diese nicht weniger werdende Qualität und Emotionalitat geben, inmitten dieser Stimmung der Ungewissheit, wohin das alles geht und vor allem, ob es gut ausgeht.

Ich finde, man kann sich super einfühlen und mitfühlen, da jede Zeile eine Art Emphatie-Katalysator ist, die Gefühle mit einer rapiden Beschleunigung in mein Herz leitet, wo sie wie ein entgleisener Zug irgendwie fehl am Platz und doch angemessener denn je zum Stillstand kommen. Und dann ist da so viel und ich weiß nichts damit anzufangen. Dann bin ich sprachlos, einen Moment. Manchmal auch zwei. Bis der Gedanke folgt, dir das mitzuteilen, denn Ehre dem, dem Ehre gebührt, nicht wahr?

Ich sehe deine Geschichte als große Bereicherung. Freue mich auf jedes folgende Kapitel und, dass ich einen der seltenen Momente in meinem Leben erlebe, wo ich auch die Gelegenheit habe, mich angemessen zu bedanken. Wo ich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bin. Und dann machst du mich glücklich mit deiner Geschichte und traurig, auch mit deiner Geschichte, sodass mich die Erkenntnis überkommt, dass ich auch damit nicht umgehen kann. Mit dieser Ambivalenz. Aber so ist doch beinahe alles. Das ist Leben.

Mach gerne so weiter und zeig mir, was ich noch fantastisch finden kann, denn da gibt es bestimmt noch eine Menge. Was mir noch das Herz zerreißt. Was mich noch nachdenken lässt. Was mich berührt. Das ist erleben.

Antwort von ninarina am 25.09.2021 | 20:03 Uhr
Wow, ich weiß gar nicht, was ich zu dem Review schreiben soll, weil das ja viel schöner und poetischer ist als mein Kapitel? xD sicher, dass du mich loben solltest und nicht andersherum? Bin ein wenig sprachlos und verdattert aber vor allem sehr SEHR dankbar, dass du dir die Zeit genommen hast, mir so ein schönes Feedback zu hinterlassen.
Und ich verspreche ich werde versuchen so weiterzumachen wie bisher und dann hoffe ich, dass ich dich weiterhin mitnehmen kann ❤️ Danke.
19.09.2021 | 18:51 Uhr
Oh no. Wie ich befürchtet habe, irgendwie, Joko ist zerschmettert...
Der Move, dies alles in eine Art offene Beziehung zu packen, den find ich super. So hangelt man sich an der Realität entlang und kann trotzdem Fiktion drauf schreiben.
Dass nun auch München im Raum steht, war aufgrund des Jahres klar, gut gelöst dies in diese Nacht zu setzen, in der irgendwie beide Jungs auf ihre Art verzweifelt sind.
Der arme Joko, der sich komplett mit jeder Faser seinem Partner hinwirft, es bricht einem echt das Herz.
Einerseits will ich vor lauter Herzschmerz gar nicht weiterlesen und ein bisschen zerfließen, andererseits bin ich so gespannt wie es weitergeht.
Wann Klaas endlich alles zulässt was in ihm verschlossen ist. Oder ob Joko nun der ist, der zum eigenen Schutz alles abblockt...

Antwort von ninarina am 25.09.2021 | 19:59 Uhr
Hey danke dir für dein Review. Ich weiß das Kapitel war nicht einfach zu lesen und genauso schwer zu schreiben, aber die beiden müssen da sowohl individuell als auch miteinander durch..
Ich habe einige Dinge von Beginn an festgelegt, das mit der offenen Beziehung gehörte dazu. Ich wusste, mit Joko kann ich das überzeugend rüberbringen ohne dass es zu realitätsnah oder -fern wird und freue mich, dass es genauso angekommen ist.
Zum Rest kann ich nur sagen: halte durch. Wird nicht alles immer so verzwickt bleiben, wie es grade ist ❤️
19.09.2021 | 00:00 Uhr
Wieder sehr emotional und wieder weiß ich nicht wohin mit mir. Ich fühl das hier so sehr, diese Emotionen von den Beiden. Dieses „Fass mich nicht an“ von Klaas, zereißt einen sehr und tut weh aber auch Joko Gedanke „Es wird nicht funktionieren“.

Liebe den Schlusssatz, dass sich ihre Augen verrieten!

Danke für dieses Story und für jedes weitere Kapitel! Du machst das so toll!

Antwort von ninarina am 25.09.2021 | 19:54 Uhr
Tausend Dank für dein Review. Ich werde beim Schreiben auch immer emotionaler, das nimmt mich alles mit und dann bin ich froh, von euch allen zu lesen und zu wissen, dass ich damit nicht allein bin ❤️
18.09.2021 | 21:01 Uhr
Hey :)

Ich weiß schon gar nicht mehr was ich noch groß sagen soll, weil da ist immer so viel und... es ist überwältigend. Überwältigend gut, überwältigend schmerzhaft und einfach alles zugleich.

Ich mochte die Beschreibung von Russland, wie Klaas sofort merkt, dass Joko was zu verheimlichen hat, Thomas der nicht mit reingezogen werden will und dann dieser "unvermeintliche" Betrug. Es ist perfekt.
Auch die Beschreibung von Nevada. Man braucht keine ganze Szene, kein Kapitel. Es reichen ein paar Sätze und der vibe ist total da.

Und dann Kroatien. Der Streit bevor Klaas ins Flugzeug steigt, den hab ich so sehr mitgefühlt. Joko, der rumstammelt und Klaas, der irgendwie sehr wütend ist. Natürlich hätte man gern auch einen Anblick in seine Gedanken, aber man kann auch nicht alles haben.
Und grade wenn man denkt, jetzt zählt kein Streit mehr, sondern man hat so existenzielle Momente von wegen "ich hätte sterben können", überrascht mich Klaas, indem er Joko nicht an sich ranlässt.

Und alles was dann im Hotel passiert ist so zerissen, so schmerzhaft und doch so intim. It's glorious.
Am besten war aber die Stelle wo Joko zu seiner Realisation kommt. Es ist so "raw" geschrieben, dass man direkt in den Bann gezogen wird.

Ich bin so gespannt wie es weiter geht & ich hab nach wie vor Angst :')

Alles Gute, Alles Liebe <3
xx-yungshim-i

Antwort von ninarina am 25.09.2021 | 19:53 Uhr
Hey, wie immer danke ich dir von Herzen für dein Feedback. Bin immer ganz baff, weil du mich so mit Lob überschüttest und ich gar nicht weiß, wohin mit der Dankbarkeit.

Zum Rest kann ich nur sagen, dass Klaas Sicht auf die Dinge im folgenden Kapitel noch erwähnt wird, mir aber hier wichtig war, Jokos Gedankengänge herauszuarbeiten, weil er sich im Gegensatz zu Klaas mehr bewegt. Klaas ist so verheddert in seinem eigenen Kopf dass bei ihm alles in Endlosschleife stattfindet. Joko ist da momentan ein wenig offener für Eindrücke von außen.

Für die nächsten Kapitel heißt es Augen zu und durch. Ich leide mit dir ❤️
18.09.2021 | 09:38 Uhr
Nicht zu viel versprochen, das Kapitel hat es in sich.
Jamaika ist ja ein urbaner Mythos, mit dieser MAZ haben sie sich ja ein Denkmal gebaut.
Dies nun so zu verweben und zu nutzen, um die Zwei sich da zu verlieren lassen - wenn nicht hier, wo sonst.
Es liest sich schon raus, dass wohl beide gleiche Gefühle haben, aber während Joko in der glücklichen Blase weiterdümpelt, kann Klaas damit nicht umgehen.
Interessanter Move, dass Schmitti nun eingeweiht ist, ob das die Sache nun besser oder schlechter macht, sei dahin gestellt.
Mir hat hier jedenfalls sehr gefallen wie Joko derjenige war der alles im Griff hat und sie geführt hat durch die Nacht.
Jetzt wird Klaas wieder die Führung an sich reißen und das tut mir jetzt schon weh...

Antwort von ninarina am 18.09.2021 | 18:17 Uhr
Jamaika ist ohne Frage eine DER mazen schlechthin. Ohne würde es die Geschichte hier vermutlich nichtmal geben.
Welchen Umgang die Beiden mit ihren Gefühlen haben, wirst du nach diesem Kapitel sehr gut sehen können. Ihre Zeit auf Jamaika hat auf alle Fälle lange Folgen auf ihr Verhalten und ihr Verhältnis.
Und Schmitti wird noch seine Sicht auf die Dinge schildern. Nicht direkt, aber irgendwann.
17.09.2021 | 17:03 Uhr
Ja huch.
Der Aufbau der Geschichte, ich wiederhole mich, ist der Hammer.
Realität und Fiktion so zu verweben, dass alles so hätte sein können, irre.
Und die Aussage aus einem der letzten Kapitel, sie würden immer nur einander wählen, ist und bleibt aber Fakt, zigfach gehört und gesehen.
Geniale Idee, diese Situation genau nach diesem Tag und Abend spielen zu lassen, in einem Hotel in dem sie (vermeintlich) so privat sein können und sich nicht daheim erklären müssen.
Dass Joko den letzten Schritt im Bett nun doch nicht gemacht hat, reizt beide wohl nur noch mehr.
Jepp, die Jungs spielen hier ein Eigenleben, ich bin immer noch fasziniert!
So, und wie erklärt man das jetzt dem guten Matthi?

Antwort von ninarina am 18.09.2021 | 18:14 Uhr
Vielen lieben Dank. Fiktion mit Realitätsbezug zu vermischen ist nie ganz einfach und ich bin sehr froh darüber, wie positiv es aufgenommen wird.
Der gute Matthias kommt definitv noch öfter zu Wort, also wirst du sehen, wie sich das entwickelt, wenn du ein wenig Geduld mitbringst :)
17.09.2021 | 11:44 Uhr
So sehr sie sich (buchstäblich) die Köpfe einschlagen, so sehr kümmern sie sich umeinander.
Auch, wenn einer den anderen erst und Krankenhaus und dann in ganz andere Sphären schießt.

Und dann wird der erste Besen ausgepackt und das Revier markiert.
So bleiben halt gewisse Personen ein rotes Tuch ....

Der unauffällige Wechsel vom POV macht das alles sehr spannend!

Joko mal sehr fordernd und bestimmend, Klaas der da mitmacht (soweit er kann)

Sehr sehr gut.

Antwort von ninarina am 18.09.2021 | 18:12 Uhr
Hey du, erstmal danke für dein Review! Super, dass dir die POV Wechsel gefallen, denn davon werden noch so einige kommen. Es geht immer hin und her, auch wenn sich der Fokus ab und zu stärker auf den einen oder anderen verschiebt.
Zum Revier markieren, ich fand es immer sehr interessant, wie unentspannt Joko auf Jan reagiert. Man merkt es ihm meiner Meinung nach selten so stark an, wie wenn Jan, Klaas und Joko aufeinander treffen. Wir begegnen dem Böhmi in der Geschichte auch mindestens noch einmal, einfach weil es mir Spaß macht xD
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