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Autor: ninarina
Reviews 51 bis 75 (von 145 insgesamt):
06.12.2021 | 21:44 Uhr
Ich brauche bitte ein neues Kapitel ich hab das jetzt bestimmt schon 100 Mal gelesen ich bin so gespannt wie es weitergeht

Antwort von ninarina am 09.12.2021 | 16:51 Uhr
Hey,
Das neue Kapitel kommt wenn alles glatt läuft noch diese Woche! Vielen Dank für dein Review ❤️
01.12.2021 | 20:29 Uhr
Ich hab dir lange kein Review mehr hinterlassen..und jam ich habe das Kapitel jetzt gerade während der 15 Minuten gelesen. Und es war die beste Entscheidung. Ich habe heute keinen guten Tag und diese Ebene von Romantik und Nähe, die auch so wundervoll zum restlichen Aufbau deiner Geschichte passt, hat mir sehr viel gegeben.
Ich liebe es, wie du die zwei als Charaktere zeichnest und sie wieder diese tiefe Verbundenheit finden lässt, die sich selbst so lange verboten haben.
Das Setting passt auch super und ich habe wirklich alle deine Worte genossen.
Freue mich auf dein nächstes Kapitel!

Antwort von ninarina am 09.12.2021 | 16:52 Uhr
Hey Tiffytoe,
wie schön, dass du dich wieder meldest! Und noch schöner finde ich es, dass ich dir mit dem Kapitel den Tag ein Stückchen besser machen konnte, ein tolleres Kompliment gibt es nicht.
Tausend Dank für dein Review ❤️
29.11.2021 | 20:40 Uhr
Hallo meine Liebe,

als ich heute Nacht gegen 2 Uhr mal kurz wach wurde und auf die Toilette musste, hatte ich irgendwie zurück in Bett so ne Eingebung, nochmal auf die Seite zu gucken, weil ich irgendwie so ein Kribbeln hatte und schauen wollte, ob es was zu bedeuten hatte. Und tatsächlich, du hattest kurz vorher das neue Kapitel hochgeladen! Da lag ich also, hellwach, und konnte natürlich nicht anders, als es direkt zu lesen, obwohl ich wusste, dass das heute ein langer und anstrengender und besch… Tag werden würde.

Und Alter… was war das wieder für ein Kapitel? Ich weiß, ich sollte *wirklich* nicht mehr überrascht sein, und trotzdem haust du mich immer wieder von den Socken. Diese Intensität. Die Emotionen. Diese Gespräche.

Und der Sex. Meine Güte, deine Sexszenen. Da zerreißt es mich immer in alle Richtungen, weil es einerseits so erotisch ist, gleichzeitig aber auch einfach so gefühlvoll und tragisch (zumindest heute Nacht war es tragisch, weil ich da beim ersten Lesen ja noch davon ausgegangen bin, dass es eine einmalige Sache sein wird). Aber dann war hinterher alles einfach so soft und wie Joko dann für sich entscheidet, dass er es lieber so will als gar nicht, das macht mich gleichzeitig so glücklich (weil er so zumindest wohl erstmal nicht mehr ganz so sehr leidet) und gleichzeitig bin ich trotzdem auch so traurig (weil ich befürchte, dass er irgendwann halt eben doch alles von Klaas haben will).

Wie du uns Klaas’ Gefühle hier in diesem Kapitel nochmal näher gebracht hast, was ganz großes Kino. Sein emotionaler Ausbruch hat mich einfach so ins Bett gedrückt, weil er einfach SO viel gesagt hat, ohne das Kind irgendwie beim Namen zu nennen, und man weiß irgendwie zwar, was er fühlt, aber irgendwie bleibt halt trotzdem auch eine gewisse Ungewissheit, weil eben nach wie vor keiner der beiden ausspricht, was sie wirklich vom anderen wollen.

Was mich bei diesem Kapitel auch ganz besonders mitgenommen hat war die Erkenntnis, dass ich bisher irgendwie tatsächlich mehr so auf Jokos Seite gestanden habe (weil ich ihn definitiv besser verstanden habe und es auch ähnlich gesehen habe, dass eben wirklich Klaas mit seiner Verschlossenheit schon maßgeblich zu dem ganzen Fiasko beigetragen hat), und das aber gar nicht mal so sehr wahrgenommen habe, wie sehr ich auf seiner Seite gestanden habe, bis Klaas diesen Gefühlsausbruch hatte, und ich ihn plötzlich auch so zu 100% verstanden habe und dann fast etwas “Zorn” auf Joko entwickelt habe.

Am Ende ist es einfach tragisch, dass beide so kolossal aneinander vorbei gedacht, geredet und geliebt haben, und dass keiner der beiden eine Hauptschuld trägt, weil einfach beide Dullies sind :(

Zwei letzte Punkte:
1) Kuddos an Jakob und seine Eier in die Hose, dass er so auf Joko einredet und nicht locker lässt, obwohl der ihm unmissverständlich klar macht, dass er nicht darüber reden möchte. Wirklich stark! Und was für ein toller Freund.

2) Heute hatte ich beim Lesen das erste mal eine kurze Eingebung, wohin zumindest Teil 1 dieser Geschichte noch führen könnte, und wie/womit Tausendmal Berührt vielleicht enden könnte. Bin schon gespannt, ob irgendwas von meinen Gedanken eintritt :D

Aber erstmal bin ich gespannt, wie es unmittelbar hiernach weitergehen wird. Ich wünschte, ich könnte einfach alles auf einmal verschlingen, weil es nach einem Kapitel immer besonders hart ist, erstmal warten zu müssen :D

Alles Liebe <3
Eve

Antwort von ninarina am 09.12.2021 | 17:06 Uhr
Hallo liebe Eve,
Dass du mitten in der Nacht wachwirst und dann direkt das Kapitel liest, macht mich ein wenig sprachlos. Und sehr, sehr glücklich.

Es bedeutet mir wirklich viel, dass die Sexszene bei dir so gut ankam, denn ich wollte auf keinen Fall, dass es sich wie ein "zurück zum Alten" anfühlt, denn dafür ist zu viel passiert und ich denke, es hat sich auch gefühlstechnisch bei beiden sehr viel getan. Umso mehr freut es mich, dass diese Verbundenheit und auch die neue Ehrlichkeit so wie intendiert für dich spürbar war. Natürlich sind damit nicht alle Probleme gelöst und Joko sowie Klaas werden individuell genug struggles haben, aber mir war es wichtig, dass sie sich da zum ersten Mal quasi auf einer gemeinsamen, geklärteren Ebene befinden und es von dem Punkt aus weitergeht.
Ich denke, es war bis hierhin auch einfacher, auf Jokos Seite zu stehen. Joko fühlt und kommuniziert offensichtlicher und Klaas steht sich da ein bisschen selbst im Weg. Es ist schwierig, jemanden zu verstehen, wenn derjenige sich nicht öffnet. Aber aus meiner Perspektive ist es natürlich anders, da ich weiß, wo ich mit den beiden hinwill und wo sie sich viel, viel später aufhalten. Und Klaas kann man wirklich in keine Richtung drängen, der geht sein eigenes Tempo und nicht einmal Joko Winterscheidt kann etwas dagegen tun. Trotzdem war es für ihn und für Joko wichtig, dass er bestimmte Sachen einmal laut ausgesprochen hat, damit es für beide klar ist. Genauso, wie es für Joko wichtig war, die Realität unverblümt von Jakob vor Augen geführt zu bekommen.

Zum Schluss: Ich bin sehr gespannt, ob deine Idee zu dem Ende von Teil 1 mit meinem Ende übereinstimmt und ob es dir dann auch gefällt.
Tausend Dank nochmal für deine lieben Worte ❤️
29.11.2021 | 20:23 Uhr
hey :)

ich bin irgendwie ganz sprachlos nach diesem kapitel, und das muss man bei mir erstmal schaffen :D
ich weiß einfach nicht was ich sagen soll, weil du mich immer wieder neu überraschst. mit neuer tiefe, einer neuen kurve, die ich nicht hab kommen sehen und noch mehr gefühlen (wie kann ein mensch so viel fühlen?)

drunk klausi in jokos augen ist ein whole new ballpark ganz für sich. es ist schmerzhaft, nostalgisch und einfach wunderschön zu lesen, wie er ihn anschmachtet auf eine kribbelige und doch sehr reife art und weise. es ist nicht mehr nur körperlich, sondern so viel mehr. wir leiden alle mit joko mit.
dieses klärende gespräch war irgendwie verwirrend und gleichzeitig voller klarheit. ich fand es spannend, dass joko gar nicht viel gesagt hat und es doch trotzdem so aus klaas herausgeplatzt ist. ich mochte es, dass er die karten mal so offen auf den tisch gelegt hat (so offen wie es halt klaasmäßig geht) und ganz ehrlich zugegeben hat, wie unangenehm ihm alles ist und das er darüber nicht sprechen will und kann. ich glaub ich kann mich da echt in klaas reinversetzen.

die szene in jokos hotelzimmer war exakt so wie du es beschrieben hast. "intim wie noch nie".
das war so soft und slow, dass ich fast geschmolzen bin. nach allem durch was du die beiden in dieser geschichte schon geschickt hast, war das einfach schön. so ungefiltert schön. jokos realisationen und klaas' sanftheit haben hier so passend ineinandergegriffen, dass es einfach sehr stimmig war.

ich hatte echt angst, dass du klaas wirklich gehen lässt am ende und hab schon das schlimmste befürchtet. danke, dass du uns das erspart hast <3
ich glaub ich hätte das wie joko, kaum mehr überlebt. mein herz braucht hier endlich mal bisschen liebe, irgendwann hält mans nicht mehr aus.
die angst ist allerdings nicht weg. wie ich dich von deinen kapiteln kenne, wachen wir halt nicht am nächsten tag mit ihnen beiden auf, sondern da ist wieder ein sprung. zum ersten mal seit langem drängt es mich nicht den nächsten schritt im plot zu gehen, sondern ich will einfach genuinely wissen was klaas denkt, das würd mir reichen.

habs geliebt, wie immer.

alles gute, alles liebe <3
xx-yungshim-i

Antwort von ninarina am 09.12.2021 | 16:50 Uhr
Hey liebe yunshim-i,
Ich muss sagen, ich war nach dem Kapitel auch ein wenig leer und konnte froh sein, dass ich die nächsten Schritte im vorhinein schon geplant/ausgearbeitet hatte. Denn irgendwie war bei mir ein ganz ähnliches Gefühl, dass ich den Moment nicht verlassen wollte, in dem ausnahmsweise mal alles in Ordnung war. Ich hatte es am Ende tatsächlich den beiden bzw. Klaas selbst überlassen, ob er geht oder bleibt und es dementsprechend vorher nicht geplant. Aber ich bin auch froh, dass er sich so entschieden hat.
Ich schreibe Klaas so gerne aus Jokos Sicht, weil Joko so aufmerksam und gleichzeitig so blind sein kann. Ich bin Klaas vom Wesen näher als Joko und kann seine Art, sich stumm auszudrücken, dementsprechend nachvollziehen, da hab ich also lange nach einem Weg gesucht, wie Klaas das Joko klarmacht und gleichzeitig noch 'klaasmäßig' bleibt, wie du so schön gesagt hast xD
Als du zum Schluss erwähnt hast, dass du trotz der letzten Szene Angst vor den nächsten Kapiteln hast, musste ich ein bisschen schmunzeln und hab mich gleichzeitig ertappt gefühlt. Es kommen auf jeden Fall Probleme auf die beiden zu und es macht mir auch Spaß das zu schreiben. Allerdings sind diese Probleme, wenngleich irgendwie selbstgemacht, zum ersten Mal auch ein wenig durch die Außenwelt und das drumherum bestimmt und ich freu mich schon sehr, deine Gedanken dazu zu lesen.

Bis dahin alles Liebe und vor allem Danke ❤️
29.11.2021 | 13:41 Uhr
Hiiii

Okay jetzt verstehe ich besser, was ich letztens nicht verstanden habe: Joko will, dass Klaas seine Gefühle verbal äußert, aber Klaas kann das nicht so wirklich weil Klaas halt nicht so funktioniert. Und Joko wirft ihm das vor. Obwohl er eigentlich ganz genau weiß wie Klaas tickt. Er weiß eigentlich ganz genau, dass es Klaas viel bedeutet.
Generell muss ich für sowas die Kapitel meist zweimal lesen, es ist so viel emotionaler input geworden. Aber das ist gut so :)
Allein der erste Satz hat mich schon in hellste Aufregung versetzt. Endlich finden sie wieder ein Ventil für ihre Chemie. Das war ja kaum auszuhalten für die beiden. Und den Satz "du bist bekloppt Wintimann" fand ich richtig herrlich. Der spukt mir auch nen Tag später noch im Kopf rum.

Ich muss sagen, deine Sexszenen sind so gut. Nicht so mechanisch. Ich bin manchmal ein bisschen beeindruckt davon, dass Joko dann doch so lange durchhält obwohl er von Klaas so in Ekstase versetzt wird :D

Antwort von ninarina am 09.12.2021 | 16:34 Uhr
Hey meine Liebe,
erst einmal freu ich mich sehr, dass du mir wieder Rückmeldung gibst. Ich hab öfter über dein letztes Review nachgedacht und gehofft, dass Klaas' Verhalten und Gefühle - aber auch einfach seine Art zu fühlen und damit umzugehen - mit diesem Kapitel zumindest ein wenig deutlicher werden. Dass du mir jetzt genau das schreibst, bedeutet mir sehr viel!
Die beiden sind was das Fühlen und die Expression von Gefühlen angeht, nunmal grundverschieden und werden nicht umhin kommen, das am jeweils anderen zu akzeptieren.
Auf alle Fälle ist es toll, dass das Kapitel so gut bei dir angekommen bist. Joko hat mich sehr in die Richtung gedrängt und dann kam Klaas dazu und hat das alles ein wenig explodieren lassen.
Zu deinem Kommentar mit Joko und seinem Verhalten beim Sex kann ich ab dem nächsten Kapitel SEHR viel mehr sagen, deshalb hülle ich mich vorerst in Schweigen und danke dir ❤️
29.11.2021 | 12:32 Uhr
Keine Ahnung, ob Du den Preis überhaupt willst, aber ich verleih ihn Dir: Das war die beste Sexszene ever. Emotional, aber nicht zu emotional. Explizit, also schon sehr, aber halt gut und nicht "billig explizit" wenn man versteht, was ich meine :) Und auch nicht zu wenig explizit, so dass man sich auch denken könnte, die zwei machen einen Spaziergang im Wald so verklausiert ist der Sex. Hut ab.
Muss gestehen, zwischendurch hab ich mal ein paar Kapitel nicht gelesen, weil's irgendwie ~too painful to read war, aber dann hab ich alles in einem Rutsch nachgelesen und jetzt geht's wieder. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Antwort von ninarina am 09.12.2021 | 16:28 Uhr
Hey,
Ich nehme jeden (imaginären) Preis dankend an, natürlich auch diesen hier xD Musste bei dem Spaziergang im Wald Kommentar laut lachen, also danke dafür. Ich bin froh, dass die Szene so gut ankam, sie ist ja doch ein wenig ausgeartet (das wird kein Einzelfall bleiben) und mir ist es wichtig, dass die richtige Balance zwischen Emotionalität und Sex da ist, sonst wäre jedes Kapitel dasselbe.
Kann auch verstehen, dass du einen Drang nach Pause hattest, umso mehr freut es mich, dass du jetzt wieder dabei bist und hoffe, die gefällt der weitere Verlauf der Geschichte ❤️
21.11.2021 | 15:19 Uhr
Hallo du Liebe,

wirklich mal wieder ein tolles Kapitel.

„Niemand ist wie wir.“ Klausi ich heule. Liebe alles.

Hab meine Freundin jetzt die ganze Zeit mit dem Buch „Das Lied des Achill“ genervt und es hat gerade perfekt gepasst, dass ich es mir noch von ihr zum Geburtstag wünschen konnte. Heute hab ich es bekommen. Ich freu mich so und bin gespannt wie es ist. Danke dir für diese Empfehlung.

Ich freue mich wie immer ganz bald auf ein neues Kapitel.

Antwort von ninarina am 29.11.2021 | 01:10 Uhr
Hey meine Liebe,
Ich danke dir wie immer für deine tolle Rückmeldung!
Und sag mir unbedingt bescheid, ob dir das Buch gefällt. Griechische Mythologie ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber meiner Meinung nach lohnt es sich allein für Achilles und Patroklos, das Buch zu lesen
Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel ❤️
17.11.2021 | 21:29 Uhr
Hallo! :)

So, habe diese 15 Kapitel nun innerhalb von... 2 Tagen durchgesuchtet und hab mich währenddessen wirklich gefragt, warum ich nicht schon viel eher in diese Geschichte reingeklickt hab! Hab da absolut gar keine Antwort drauf.

Naja, jetzt bin ich hier und wow!

Also erstmal, ich mag es, wie du Gefühle und Gedanken beschreibst. Wie du immer wieder neue Metaphern nutzt und Vergleiche ziehst, die ich so noch nie gelesen habe. Ich mag es, wie du die Realisationen von Joko und Klaas darstellst, wie alles quasi auf den Moment hinausläuft und wie plausibel das alles dann verpackt ist (das ist jetzt sehr verallgemeinert, weil ich versuche für 15 Kapitel ein einziges Review zu schrieben NAJA).

Muss sagen, am Anfang war ich ein bisschen skeptisch. Ich hab weiß Gott nichts gegen P18, aber dachte, dass es vielleicht zu viel werden würde, weil du dir da ja ein eigenes Konzept entwickelt hast (was ich übrigens richtig richtig gut finde, aber dazu später mehr). Doch ich muss sagen, dadurch dass diese Sexszenen so plausibel und "vernünftig" in die Grundhandlung eingefügt waren, fand ich es jedes Mal total passend! Und du kannst das schreiben, hab mich jedes Mal gefragt, wie du immer und immer wieder neue Umschreibungen für die gleiche Handlung findest. Richtig gut!

Es zieht sich ein schöner roter Faden durch diese Geschichte. Am Anfang immer dieses "Es passierte...", am Ende mit dem Küssen und ganz ehrlich, total gut! So hatte bzw hat jedes Kapitel einen runden Anfang und ein rundes Ende. Vor allem, als es dann fast passiert oder als es dann passiert, dass sie sich küssen. Als es dann wieder nicht passiert. Das gibt einem als Leser nochmal so ne Rest Emotion mit auf den Weg ins nächste Kapitel, die nochmal richtig "kickt". I like!

Finde es auch faszinierend, wie du es in diese reale zeitliche Chronik der beiden einbaust. Du verknüpfst diese realen Ereignisse, die wir auf Kamera haben und verbindest sie mit dieser ff, die sich auf die privaten Momente konzertiert und finde, dass das alles echt sehr schön und flüssig funktioniert.

Ich mag Schmittis Rolle in dem ganzen, liebe Thomas Martiens, dass er ne größere Rolle spielt (bin soft für den) und mag auch Matthias, dass er an Jokos Seite ist.

Du zeichnest auch niemanden, weder Joko noch Klaas, als Buhmann. Beide haben Fehler gemacht, beide verkacken am laufenden Band und beide leiden. Natürlich hat Klaas viel zu verantworten, aber das liegt einzig und alleine daran, dass er nunmal ein andere Gefühlsmensch ist bzw anders mit Emotionen umgeht, als Joko.

Es gab mir übrigens den Rest, als Joko da so weinend zusammengebrochen ist. Ich bin froh, dass Klaas kam und bei ihm geblieben ist! Die beiden brauchen sich und sie müssen dieses verkorkste Verhältnis in den Griff bekommen, dass sie sich nicht mehr gegenseitig nur verletzten, sondern diese Verbindung zueinander zu etwas schönem, positiven machen! Sowas findet nicht jeder im Leben und dass es nun so gelaufen ist, ist ne Schande. Diese toxische Co Abhängigkeit sind sie ja nun am ablegen, um Platz und Raum für die schönen Seiten dieser Beziehung zu machen. Jedenfalls hoffe ich, dass sie das schaffen!

Ganz ganz tolle FF, hat mir richtig Spaß gemacht sie Tag und Nacht durchzusuchten!

Alles Liebe, alles Gute, mach weiter so & ich hoffe dieses Review hat irgendwie Sinn gemacht (ich lese es jetzt nicht noch einmal Korrektur).

Antwort von ninarina am 29.11.2021 | 01:18 Uhr
Hey,
Vielen lieben Dank für dein detailliertes Review. Bei den ganzen Kapitel und dem auf und ab, was du in einem gelesen hast, ist das nicht selbstverständlich und es bedeutet mir sehr viel zu wissen, dass immer noch neue Leser hinzukommen.

Ich bin ein Fan von Metapher und gleichzeitig von nüchterner Schreibweise, das kollidiert schon mal (vor allem bei Klaas' Perspektive, der hat keine Zeit für Pathos), aber ich bin immer froh zu hören, dass ich irgendwie einen passablen Mittelweg finde und es nicht zu viel wird.
Ich verstehe dein anfängliches Zögern absolut, ich habe ja selbst nie geglaubt, dass das alles so ausartet und ich so viele Szenen, die in der Ursprungsfassung nur Fragmente waren, ausschreibe. Umso wichtiger war es mir dann, dass vor allem die expliziten Szenen die Handlung vorantreiben und nicht nur ohne Grund dabei sind.
Schmitti, Thomas Martiens und auch Matthias haben auf alle Fälle ihr letztes Wort noch nicht gesprochen und es ist schön, dass dir die Einbindung in die reale Welt so gut gefällt.
Und auch, dass du weder Joko noch Klaas als den Schuldigen ansiehst, bedeutet mir viel. Ich versuche quasi dauerhaft, beide Seiten zu zeigen, da sie so unterschiedlich sind und - wie du schon richtig sagst - so extrem untersschiedlich fühlen. Das kann man keinem der beiden zum Vorwurf machen.

Danke nochmal für deine lieben Worte ❤️
16.11.2021 | 20:20 Uhr
Oh mein Gott, nichts höre ich lieber, als dass wir erst in Teil 1 sind und es noch einen ganzen weiteren Teil geben wird. Und ich lach mal wieder über die initiale Oneshot-Idee.

Wie absurd und auch genial gemacht es ist, dass Klaas Ewigkeiten vor Jokos Sanftheit zurückgeschreckt ist und das irgendwie dann immer weiter in diese Situation geführt hat in der es jetzt Joko ist, der damit nicht umgehen kann, wenn Klaas ihm gegenüber diese Wärme zeigt, weil er Angst hat. Das ist alles so eine Tragödie, aber meisterlich umgesetzt.

Und ja, auch wenn es jetzt Jokos Perspektive ist, gewinnt man irgendwie im Nachhinein vielleicht nochmal mehr Empathie für Klaas’ Ängste aus den früheren Kapiteln, die zwar immer wieder angedeutet waren, aber nie so ausführlich beschrieben, wie bei Joko jetzt. Ich weiß ja bis heute nicht so richtig, wovor Klaas tatsächlich Angst hat, aber Matthi hat ja nochmal Jokos Familiensituation angesprochen und irgendwie verhärtet sich wieder mein Verdacht, dass hier auch einfach viel tragisches Unwissen zwischen den beiden geherrscht hat.

Dass Joko ‘Joko & Klaas’ über Klaas stellen würde, das hat mich überrascht. Und gleichzeitig frag ich mich, ob ich überrascht sein sollte, wenn Klaas diese Frage anders beantworten würde. Irgendwie sind sie ja immer noch in einer Situation, in der sie zwar irgendwie glauben den anderen zu verstehen, aber das dachten sie schon oft und hätten nicht falscher liegen können.

Jokos Zusammenbruch fand ich heftig, aber auch irgendwie… notwendig?! Die Shows mögen laufen, aber da ist trotzdem einiges kaputt und Joko tut ihnen beiden wohl keinen Gefallen damit, dass weiterhin Klaas’ Seite von der heftigen Eskalation fehlt. Ich bin sehr gespannt, ob es dazu nochmal irgendwann kommt, oder ob es jetzt weiter in kleinen Schritten wieder in eine Art gemeinsame Nähe geht oder ob noch was ganz anderes passiert.

Ich wünschte mir, ich hätte mehr für Literatur übrig, die Achilles-Geschichte klingt so, als würde sie hier gut reinpassen. Aber leider liegt mir sowas überhaupt nicht und daher muss einfach Jokos Worten über die Geschichte glauben. “Niemand ist wie wir.” Das versteh ich auch ohne Achilles-Geschichte.

Du schreibst das alles so großartig. Ich stelle mir vor es ist besonders schwer, nach so einem Drama-Peak von vor zwei Kapiteln irgendwie weiterzumachen, weil ich glaub da gibt es einen schmalen Grat von zu viel oder zu wenig und du balancierst den so genial aus. Die Änderungen zu vorher sind gleichzeitig so subtil und so radikal. Subtil im Sinne, dass Außenstehende wahrscheinlich nicht mal wirklich was gemerkt haben und radikal nicht nur durch Jokos Rückzug, sondern auch durch deine anders eingesetzten Stilmittel mit dem Kuss und dem ‘es passierte…’.

Ich liebs so unfassbar! Du machst von Kapitel zu Kapitel einfach so konstant genial!

LG,
Jure <3

Antwort von ninarina am 29.11.2021 | 01:29 Uhr
Liebe Jure,
Ja, über die One-Shot Idee lache ich auch. Und weine ein bisschen, weil ich nicht weiß, wie zur Hölle ich all die Ideen, die ich noch habe, in diese Geschichte verpacken soll. Wie du vielleicht gemerkt hast, tendiere ich dazu, den Rahmen zu sprengen.

Tja, die beiden und ihre Ängste vor den Gefühlen des jeweils anderen. Ich denke, Jokos Standpunkt wird im nächsten Kapitel noch deutlich sichtbarer, aber auch Klaas bewegt sich ja mittlerweile stetig, wie du richtig wahrnimmst. Empathie und Geduld für beide Seiten ist da das A und O, wenn man es auf Dauer mit ihnen aushalten will.
Dass Joko 'Joko&Klaas' über 'Klaas' wählen würde, ist kein Fakt, sondern ein von ihm so wahrgenommenes Gefühl in diesem Moment. Ich denke, es wird noch vor dem Ende von Teil 1 deutlich, ob er damit richtig liegt oder nicht und auch Klaas Sicht auf die Dinge wird ein wenig deutlicher werden.
Jokos Zusammenbruch war von mir nicht geplant, also MUSS er notwendig gewesen sein. Auch, dass Klaas für ihn da ist, denn da hat sich Klaas vehement über mich hinweggesetzt. Für die Möglichkeit einer Heilung, die die beiden ja momentan vorantreiben, war es glaube ich unverzichtbar, dass es passiert und vor allem dass Joko von Klaas aufgefangen wird.
Ob Klaas nochmal seinen Mund aufbekommt oder nicht, wirst du im nächsten Kapitel sehen, aber aus meiner Perspektive ist schon jemand, den man mit Gewalt dazu zwingen muss, Gefühle zu verbalisieren und da bleibt die Frage, ob das überhaupt so gesund ist? Für ihn und für Joko.
Ich hab das Buch extra so eingebaut, dass es verstanden werden kann, ohne dass man es kennt. Ich denke, die beiden haben das nötigste dazu gesagt und das scheint ja bei dir angekommen zu sein, mehr wollte ich damit nicht erreichen.
Es war tatsächlich nicht einfach, nach dem 13. Kapitel weiterzuschreiben und den Ton der Geschichte ein wenig zu ändern. Umso mehr freut mich, dass das Konstrukt weiterhin steht und es euch allen weiterhin gefällt.

Wie immer danke ich dir für dein ausführliches Review und all dein Lob ❤️
14.11.2021 | 14:19 Uhr
Schön langsam sollte ich mich wohl daran gewöhnen, aber mit jedem neuen Kapitel haut es mich immer wieder aufs Neue im, wie sehr du mich mit dieser Geschichte triffst, wie du mich emotional mitnimmst und wie sehr mich deine Worte auch Tage später nicht loslassen. Immer wieder ploppen Bilder, Szenen oder Zitate random in meinem Kopf auf und dann sitze ich da und muss mich erstmal wieder beruhigen.

Ein bisschen Angst hatte ich, als du einleitend geschrieben hast, dass wir gerade mal bei der Hälfte dieser Reise (mit Teil 2) sind, weil mein Herz einfach schon so sehr danach verlangt, dass die beiden es endlich irgendwie auf die Reihe bekommen (vorausgesetzt, das werden sie irgendwann, was ich doch sehr hoffe). Aber da heißt es wohl noch einen ganzen Haufen Geduld aufzubringen und ich bin so gespannt, wohin das alles führen wird.

Zumindest kann man ja auch in diesem Kapitel schon wieder allerkleinste Baby-Schritte in die richtige Richtung verspüren.

Gerade die „emotionale Verfügbarkeit“ von Klaas, wie du sie genannt hast, kann man doch immer mehr erkennen und ich liebe es, wie subtil und nuanciert du das hinbekommst. Wie man es irgendwie einfach spürt, durch Klaas‘ Worte und Gesten, obwohl da gleichzeitig immer noch so viel Ungesagtes unter Tausenden von Schichten schlummert.

Am emotional Krassesten war natürlich Jokos Zusammenbruch und alleine wenn ich jetzt für das Review nochmal darüber nachdenke, könnte ich direkt wieder anfangen zu weinen, weil es einfach so tragisch ist und er mir so sehr leid tut. Gott sei Dank war Klaas in diesem Moment da und hat ihn aufgefangen, und das auf so berührende Art und Weise. Emotional verfügbar eben und das verdeutlicht dieser Moment so sehr. Ich wünschte, ich könnte dir gerade meinen Herzschlag zeigen. Ehrlich, diese Szene macht mich einfach so fertig!

Anders emotional und fertig macht mich dann diese ganze Sache um „The Song of Achill“. Wie du das hier eingebaut hast, die Bedeutung für Joko, die dieses Buch hat, die Erklärung, warum er es mit sich trägt und warum er noch nicht bereit ist, das Buch in den Schrank zu stellen und es „verstauben“ zu lassen. Das war schon der erste Pfeil durchs Herz. Und der zweite kam dann später, als Klaas Joko das Buch zurück gibt, und Joko ihm die Geschichte erklärt, woraufhin Klaas zu verstehen gibt, dass er die Geschichte kennt. Diese ganzen Zitate hier lassen mich einfach wirklich nicht mehr los…

„(…) hat eigentlich nur eine Schwäche, die ihm zum Verhängnis wird.“
„Er liebt Patroklos.“
„He’s half of my soul as the poets say.“
„Niemand ist wie wir.“

Alter Schwede… ich weiß nicht mal, wie ich richtig in Worte fassen soll, was das mit mir macht - außer, dass ich es liebe. Die Macht und die Kraft, die deine Worte haben, ist wirklich etwas ganz Beson

Vielen Dank, dass du dieses Talent mit uns teilst!

Alles Liebe
Eve

Antwort von ninarina am 29.11.2021 | 01:08 Uhr
Hey Eve,

Ach ich freu mich immer, von dir zu lesen. Manchmal kommen mir deine Reviews strukturierter und packender vor als meine Kapitel.

Geduld ist in jedem Fall weiterhin gefragt , aber nur weil die Geschichte noch eine Weile gehen wird, heißt das natürlich nicht, dass die Entwicklung stockt oder es keine Dynamik mehr geben wird. Ich hab mich einfach noch nicht genug ausgetobt mit den beiden und da wartet noch sooo viel mehr, dass ich gerne jetzt schon teilen würde.
Joko und Klaas machen in diesem Kapitel schon Schritte in die richtige Richtung, sowohl getrennt, als auch zusammen. Klaas emotionale Verfügbarkeit wird dabei natürlich ein Knackpunkt bleiben und es wird darauf ankommen, wie weit er sich für Joko aus seiner Komfortzone bewegen möchte bzw muss, denn Joko kann seinerseits nicht von Klaas erwarten, dass der ihm plötzlich die Sterne vom Himmel singt.
Es freut mich ganz besonders, dass dir die Einbringung des Buches so gut gefallen hat, ich war mir da nämlich nicht immer sicher und habe es im Endeffekt riskiert, auf die Gefahr hin, dass es niemand mag xD Die Parallelen waren zu präsent in meinem Kopf, um es nicht zu tun.

Tausend Dank für deine lieben Worte ❤️❤️
14.11.2021 | 00:56 Uhr
hey :)

ich hab so so viel zu sagen, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
ich halte mich teilweise aktiv dazu an bei geschichten zu reviewen, weil es ja toll ist feedback zu bekommen, aber hier muss ich dir einfach alles erzählen was in meinem kopf ist, das geht gar nicht anders :D

ich war echt so mitgenommen, als ich das kapitel gelesen hab. gar nicht weil es so aufreibend ist (du verschonst uns ja jetzt ein bisschen), sondern weil so viiieel passiert, das muss mein herz verarbeiten.
ich muss immer erstmal durchatmen und alles so ein bisschen revue im kopf passieren lassen.
seit das körperlich zwischen ihnen geendet hat, hat diese geschichte einen ganz anderen flair, eine noch intensivere ebene und I LOVE IT.
gar nicht weil ich "Explizites" nicht gern lese, das war hier ja auch immer sehr gut, aber ich finde so wie du es hier aufgebaut hast, passt es so gut und man will einfach nur mehr und mehr und mehr lesen. ich bin so todesgespannt, dass es weiter geht, hab angst, und kann sehr schlecht einschätzen was wohl als nächstes passiert.
ich dachte erst "naja jokos perspektive? eigentlich will ich schon wissen wie es weitergeht und nicht das gleiche jahr nochmal lesen". ich nehm alles zurück. alles. so gut ich klaas' teil letztes mal fand, das hier war nochmal so tief und intensiv, du hast mich vollends mitgerissen.

ok jetzt inhalt:
also deine darstellung von klaas in jokos augen grenzt an perfektion. es ist tragisch und doch so schön. traurig und doch realistisch. sehr passend.
ich fand auch besonders diese wahl zwischen klaas und joko und klaas sehr herzzereißend. und jokos sicht hat mich da ein wenig überrascht, wenn sie auch von dir logisch erklärt wurde.
ich fand auch du hast matthias hier realistisch eingebracht. ich mags manchmal nicht, wenn matthias so als jokos einziger freund dargestellt wird, aber so im beruflichen kontext und auch dass er davon weiß macht hier sinn. seine ratschläge sind schlüssig, wenn auch aufdringlich und klaas' reaktion war everything. das hab ich geliebt. endlich keine wut mehr, sondern einsicht und verständnis.
und alles um das Duell um die Geld war so gut. die tension, die so greifbar und doch unschuldig ist. jokos verlangen und seine krampfhafte zurückhaltung gleichzeitig sind echt nachvollziehbar, wenn man sich auch wünscht es wäre anders. aber ich wünsch mir auch nicht, dass er sich nicht zurückhält, weil ich hab langsam auch so einen beschützerinstinkt und will ihn nicht mehr leiden sehen </3
alles an der szene bei jokos zuhause hat mich zwischen angespanntheit, excitement und fast-weinen unter kontrolle gehabt. dieses "bleibst du?", die art wie joko klaas nicht mal beim Umziehen zusehen kann und wie es ihn innerlich zerreißt, weil er ja eigentlich nur bei ihm sein will. sein zusammenbruch danach hat uns glaub ich allen (ich zieh jetzt alle mit ein, mir egal) das herz gebrochen und als klaas zurückkommt und sich entschuldigt und ihn hält ist auch das einzige was mein herz zum weiterschlagen motiviert. wie gut!!

aber: jetzt kommts.
mein aller aller größtes kompliment möchte ich aussprechen für die dimension, die du mit dem "lied des achill" eingebracht hast.
hab das buch nicht gelesen, muss es jetzt aber gefühlt unbedingt lesen!!
die art war so gut. du hast die geschichte so nahbar erzählt und es passt halt auch so fucking gut zu deiner storyline, es tut fast weh.
aber was alles nochmal getoppt hat war dieses: „Er ist ein Halbgott. Würde dir gefallen, glaub‘ ich. Unsterblich und stolz und so schön, dass es blendet und hat eigentlich nur eine Schwäche, die ihm zum Verhängnis wird.“-„Er liebt Patroklos“
Mir ist alles aus dem Gesicht gefallen. Ohne Witz. Das hat sich so krass nach einem Roman angefühlt, ich war VON DEN SOCKEN.
wirklich wirklich gut. gute idee und fantastische umsetzung. küsse deine augen dafür.

ok i stop now.
ich kann das nächste kapitel nicht erwarten und nachdem du jetzt geteasered hast was noch alles kommt, bin ich beyond excited.
werde auf jeden fall forever dabei sein, kann gar nicht anders.

alles gute, alles liebe <3
xx-yungshim-i

Antwort von ninarina am 29.11.2021 | 01:01 Uhr
Hi meine Liebe,

Wow, also erstmal ehrt es mich sehr, dass dir der Austausch so wichtig ist. Das ist er mir übrigens auch, ich liebe deine Reviews und deine Gedanken und deine Aufregung. Es ist immer wieder fantastisch von dir zu lesen.

Es gibt nichts Schöneres, als zu wissen, dass du dich immer weiter mitnehmen lässt, egal wo die Reise noch hingeht. Und auch, dass du dich immer auf Neues einlassen kannst, sei es die leichte Veränderung der letzten Kapitel oder alles andere.
Von Klaas durch Jokos Augen wirst du im nächsten Kapitel noch sehr viel mehr zu sehen bekommen. Ich verlier mich da momentan ein bisschen drin, aber Joko ist eben genauso verloren und deswegen müssen wir da jetzt alle durch xD
Die Wahl 'für' Joko&Klaas und 'gegen' Klaas ist definitiv situationsbezogen und aus Jokos Perspektive. Langfristig wird sich zeigen, ob er mit der Idee in seinem Kopf recht hat oder er sich nur etwas vormacht.
Ich bin übrigens genauso, ich störe mich auch daran, wenn Matthias als Jokos einziger Freund auftritt und die sich ständig sehen, vor allem, weil man ja von Joko weiß, dass die trotz ihrer engen Freundschaft sehr wenig Zeit füreinander haben. Aber so oft, wie Matthias früher bei halligalli war, kann ich zumindest aus den Drehzeiten etwas machen.
Du willst sie nicht mehr leiden sehen und ich fühl das sehr, obwohl ich es natürlich nicht garantieren kann.
Jokos Zusammenbruch war auch für mich umso schlimmer, weil er nicht geplant war und beim Schreiben einfach passiert ist. Joko hat sich da durchgesetzt und ironischerweise sollte Klaas dann auch auf gar keinen Fall reinkommen, aber auch er hat sich einfach über mich hinweggesetzt und so hatte ich am Ende die Szene in der Hand und war fertig mit den Nerven xD
Zu deinem Kompliment zur Einflechtung vom Buch kann ich nur sagen: ❤️ Ich danke dir. Ich liebe das Buch abgöttisch und es hat viel zu gut reingepasst, also konnte ich der Versuchung nicht widerstehen. Gottseidank scheint es gut angekommen zu sein. Sag mir gerne Bescheid, falls du das Buch liest.

Danke für deine lieben Worte und viel Spaß mit dem nächsten Kapitel, it's a big one ❤️
13.11.2021 | 05:17 Uhr
Huhu,

oh oh, als ich den Namen des Kapitels gesehen habe, hatte ich echt Angst, dass Joko nicht durchhält, sich von Klaas fern zu halten. Ich mags, dass er gerade auf eine Art wenigstens versucht, auf sich aufzupassen.
Krass, was allein der Kapitelname schon auslösen kann.

Es ist schmerzhaft zu lesen, wie Joko kämpft und es doch einfach nicht besser wird. Klaas hält sich an Jokos Bitte, obwohl ihm das wohl auch schwer gefallen sein muss, zuzusehen, wie Joko sich zusätzlich noch weiter kaputt macht. Ich finds so schön, Klaas hier durch Jokos Augen zu sehen. Er strahlt eine Sanftheit und Wärme aus, sodass ich mir fast wünsche, einen Klaas in meinem Leben zu haben. Wenn da nicht das kleine Problem wäre, dass er mit seinen Emotionen halt so gar nicht zurecht kommt.
Es wird aber auch deutlich, dass Klaas sich ziemlich schuldig fühlt. Aber er kann doch nicht ernsthaft denken, dass Joko ihn hasst? Projeziert da jemand seinen Selbsthass auf Joko?
Und Joko, der dazu nichts sagen kann. Es ist halt auch nicht Jokos Aufgabe, die Löcher in Klaas Seele zu stopfen, das hat er weiß Gott lange genug versucht. Aber es wäre schön, wenn er Klaas den Anstoß geben könnte, sich selbst zu heilen.
Nach Jokos Zusammenbruch bekommt man das Gefühl, seine Heilung beginnt jetzt. Klaas braucht da glaube ich noch etwas länger, bis er sich vergeben kann.

Muss jetzt unbedingt das Buch lesen!

Ich bin gespannt, wo du die beiden und uns noch hinführst, gerade auch, weil noch so viel vor uns liegt.

Vielen Dank und liebe Grüße
Jasmin

Antwort von ninarina am 29.11.2021 | 00:49 Uhr
Hey,

Erst einmal vielen lieben Dank für dein Review!

Ich freue mich sehr, zu hören, dass dir Klaas aus Jokos Sicht gut gefällt, denn da gibt es im nächsten Kapitel noch sehr viel mehr von. Ich schreibe beide manchmal lieber aus der Sicht des jeweils anderen, weil dann nicht immer alles so verbohrt ist...
Klaas projiziert auf jeden Fall einige seiner eigenen Probleme, und auch die Reue über sein eigenes Handeln auf Joko, aber das tut der andersrum auch. Ehrliche Kommunikation würde da helfen, aber da stellen sich die beiden ja gerne quer.
"Es ist halt auch nicht Jokos Aufgabe, die Löcher in Klaas Seele zu stopfen, das hat er weiß Gott lange genug versucht" Das ist ein sehr schöner Satz. den kann ich so unterschreiben.

Sag mir gerne Bescheid, ob und wenn du das Buch gelesen hast und danke nochmal ❤️
Flani (anonymer Benutzer)
12.11.2021 | 20:06 Uhr
Soweit isses jetzt gekommen, dass ich tatsächlich einen Kommentar hinterlasse: Du schreibst toll. Punkt. Ich bin begeistert, was die Geschichte angeht, die Wortwahl, die Orthographie und Zeichensetzung. Du kannst das wirklich. Schreib mal was, mit dem du Geld verdienen kannst.

Antwort von ninarina am 12.11.2021 | 20:36 Uhr
Oh mein Gott, sag doch sowas nicht, jetzt bin ich ganz gerührt und weiß überhaupt nicht, was ich darauf antworten soll außer DANKE. Ich überschütte dich mit Herzen und danke dir, dass du liest und kommentiert hast. <3 <3 <3 <3
12.11.2021 | 17:19 Uhr
Hallo!

Ich habe mich ein wenig erschrocken bei deiner Ankündigung, dass das erst die Hälfte der gesamten Sache ist :O ich befürchte jetzt, dass nicht bald endlich ein wenig happiness kommt für diese beiden geschundenen Seelen. Und gleichzeitig hoffe ich so sehr, dass du die Motivation nicht vor dem Ende der zweiten Hälfte verlierst, denn ich bin so begeistert, dass ich noch ganz viel davon lesen möchte und mich von deiner Geschichte berühren lassen möchte.

Was mich ein wenig irritiert ist, dass Matthias Joko vorwirft, er würde es nicht zulassen, dass Klaas sich mal ausspricht. Klaas könnte das Gespräch suchen, es verlangen, so wie Joko es verlangt hat, um zu sagen, was gesagt werden musste. Klaas ist mal am Zug, klar zu sagen, was er will. Joko hat gesagt, was er fühlt und Klaas nicht. Finde es nicht ganz richtig, das Joko vorzuwerfen. Klaas soll mal endlich den Mund aufmachen.

Ich freue mich unfassbar auf die nächsten Kapitel. Es ist so gut.

Liebe Grüße
Kilija

Antwort von ninarina am 12.11.2021 | 20:35 Uhr
Hey Kilija,
Ich danke dir für dein Review!

Und ja, ich war mir auch nicht sicher, ob ich sagen soll, wie weit es noch geht, aber weil Tausendmal Berührt bald schon 'endet', fand ich es fair, euch einen kleinen Einblick zu gewähren, wie viele Jahre noch vor euch liegen. Ich habe noch EINIGES mit den beiden vor, habe auch schon ganz viel der späteren Jahre geschrieben und die Motivation ist seit dem Anfang der Geschichte quasi ungebrochen, weil euer Feedback so toll ist. Ich hoffe, dir gefällt die weitere Entwicklung und gib deine Hoffnungen nicht auf!!

Zu Matthias: Ich denke, hier ist es wichtig, zu beachten, dass er den Weg natürlich nicht so nah mitverfolgen konnte wir ihr als Lesende. Aus seiner Perspektive sucht er nach einem Weg, der es für die beiden besser machen würde und vor allem Joko aus seinem Leid helfen würde, weil er sieht, dass Joko ja fast noch mehr leidet als vorher. Ja, Klaas ist am Zug, aber Klaas ist auch nicht der Typ, der sich einfach dahinstellt und emotional blank zieht und dass wissen sowohl Joko als auch Matthias. Und Matthias findet eben, dass Joko diese Hemmung von Klaas für sich nutzt, um zu verhindern, dass Klaas sich herantastet. Klaas wird immer erst abwägen, ob Joko dafür offen ist, bevor er überhaupt irgendetwas sagt.
Noch eine Sache: Man kann davon ausgehen, dass Matthias' Motivation auch war, Jokos Gedanken dahingehend anzustoßen, was er überhaupt von Klaas will. Denn das reden und denken beide erfolgreich nicht zuende und das werden sie müssen, um je auf eine geeignete Ebene miteinander zu kommen.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig Klarheit verschaffen, noch einmal danke für deine Rückmeldung <3
11.11.2021 | 19:45 Uhr
Es ist zu genial, wie die ersten vier Worte schon eine gewissen Grundstimmung hervorrufen. Ich liebe die Art, wie du die ganze Geschichte bis hierher aufgebaut hast, diese wiederkehrenden Elemente wie auch den Kuss immer so gut einsetzt, dass es einem ein flaues Gefühl im Magen verursacht, wenn es mal irgendwie abweicht. Ich glaub bittersüß ist ein ganz gutes Wort für das Gefühl nach dem Lesen dieses Kapitels.

Es ist bitter, wie Klaas unter Jokos Missachtung leidet und zwischenzeitlich in dem Glauben ist, es würde Joko ohne ihn quasi besser gehen. Dass das dann irgendwie doch auch nicht so richtig ist, macht es nicht viel schöner. Dieses vorsichtige Einspielen zwischen Beruf und Privat wirkt so heikel und zerbrechlich und trotzdem öffnet sich Klaas nicht. Ich komm nicht umhin ihm dann halt auch irgendwie weiter die Schuld an der Situation zu geben.

Als Joko nach der Besten Show sagt, dass sie jetzt tatsächlich manchmal miteinander reden, das war irgendwie so schön und traurig zugleich. Das erinnert mich an eines der früheren Kapitel, in dem ich das Gefühl hatte, für Joko ist Klaas als Person einfach so unendlich wichtig, egal ob ‘nur’ als Freund oder eben als etwas mehr und die einzig falsche Art von Beziehung war genau das, was Klaas ihm immer gegeben hat. Nur physische Nähe, nie emotionale Nähe.

Und irgendwie find ich das groß, wie Joko Klaas doch wieder nahe kommen lässt und da scheinbar irgendwas in ihm sieht, dass er sich wagt, wieder offener zu sein. Und Klaas öffnet sich zwar nicht wirklich, aber immerhin verschließt er sich auch zum ersten Mal nicht. Nach allem was bisher war, ist das vielleicht schon ein großer Schritt in eine gute Richtung.

Das Ende ist wieder Killer, die Sache mit dem Kuss. Ich liebe das sehr. Da wird Klaas wohl noch ein bisschen was riskieren müssen, damit es dazu nochmal kommt. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. Das war ja gefühlt seit Ewigkeiten das erste ‘uneskalative’ Kapitel und es ist trotzdem in jedem Absatz so gut geschrieben, dass man kein Stück weniger mitfiebert. Du schreibst einfach phänomenal!

Ganz viel Lese-Liebe <3<3<3
Jure

Antwort von ninarina am 11.11.2021 | 23:42 Uhr
Liebe Jure,
Ich finde dein Timing immer fantastisch, weil ich dann im Kopf meistens schon bis zum Rand im neuen Kapitel stecke und sehr gut überblicken kann, wie es kurzfristig weitergeht. Und dafür ist es immer gut daran erinnert zu werden, wie das vorherige Kapitel gesehen und interpretiert wurde.
Es ist extrem spannend, dass du in diesem Kapitel fast schon mehr auf Joko fokussiert bist als auf Klaas. Mir ist das beim Schreiben auch aufgefallen und ich glaube, im nächsten Kapitel ist es genauso, dass die Perspektive sehr heavy auf Joko bleibt und doch von Klaas sehr viel mehr durchscheint, als man annehmen würde. Klaas bewegt sich definitiv, ja, es ist in Zeitlupe und jeder andere wäre vermutlich nicht gewillt, dass als Fortschritt wahrzunehmen, aber Joko wäre nicht Joko, wenn er so wäre wie alle anderen. Und was das mit ihm macht und wie er damit umgeht, das wird im nächsten Kapitel auf alles Fälle deutlich. Mir ist Jokos Sicht mal wieder ein wenig aus der Hand geglitten, ich hab ihn einfach nicht so unter Kontrolle wie das bei Klaas der Fall ist. Bei dem fällt es mir deutlich leichter, mich an mein Konzept und meinen Plan zu halten, aber Jokos Emotionalität führt wiederum zu Szenen, die selbst mich überraschen aber die ich lieben lerne.

Danke wie immer für dein Lob und deine Unterstützung, ich freu mich immer so sehr, deine Gedanken zu lesen <3
07.11.2021 | 09:11 Uhr
Alter… deine Story ist einfach so krass. Wie du mich jedes Mal emotional einfach so reif berührst ist nicht normal. Du holst mich beim ersten Wort ab, schleuderst im Verlauf des Kapitels jegliche Gefühle in meinem Herz durcheinander und wirfst mich beim letzten Wort wieder raus, und ich bleibe zurück, lechzend nach mehr.

Auch in diesem Kapitel passiert wieder so unglaublich viel. Diese angespannte Situation am Anfang noch, die Auseinandersetzung und wie Klaas mit feuchten Augen zu Schmitti sagt, dass gar nichts okay ist. Da hattest du mich schon wieder soweit, dass ich ebenfalls Tränen in den Augen hatte.

Und dann kommt Gott sei Dank gefühlt eine kleine Wendung und es geht in kleinen Babyschritten Richtung Ausgang dieses langen und dunklen Tals? Zumindest fühlt es sich ein klitzeklein wenig danach an, dass sich die beiden in eine Richtung bewegen, die etwas gesünder ist als das, was sie bisher miteinander getan haben, besonders zuletzt.

Ich liebe dieses leichte Annähern von Joko, kurz vor der Aufzeichnung. Und wie Klaas einmal nicht seinem ersten Impuls folgt, um ihn zurecht zu weisen, sondern es geschehen lässt und vor allem das Gefühl in ihm drin geschehen lässt.

Genauso, wie er es auch im Hotelzimmer nach der Besten Show Aufzeichnung geschehen lässt. Dieses ehrliche Gespräch, das sie führen, ist einfach so wunderbar von dir geschrieben und du schaffst es wirklich zu jeder Sekunde, dass sich dieser ganze Moment - wie sie miteinander sprechen und wie Joko ihn festhält und wie sie dann so auch miteinander einschlafen - einfach wirklich so unglaublich intim anfühlt; vielleicht tatsächlich intimer, als es der Sex zwischen den beiden jemals war. Ganz großer Respekt!

Ich bin einfach so gespannt, was du für diese Geschichte noch geplant hast. Und ich hoffe, das dieser kleine Funke Hoffnung und Optimismus, dass die beiden gegenseitig ihre Wunden heilen können und doch irgendwie zueinander finden, der sich mit diesem Kapitel eingestellt hat, weiter wachsen darf, mit allem, was da noch so kommt :)

Vielen Dank für dieses tolle Kapitel!

Antwort von ninarina am 11.11.2021 | 23:33 Uhr
Meine liebe Eve,
Wie schaffst du es, so tolle und aufbauende Reviews zu schreiben?! Ich bin so dankbar, dass du dir die Zeit nimmst und mich wissen lässt, was du alles denkst und fühlst, denn es hilft ungemein zu wissen, wie sehr du mitgehst.
Babyschritte ist definitiv der passende Begriff. Es sind minimale Bewegungen, aber es ist mehr, als Klaas vorher gewillt war, zu gehen und das wird hoffentlich langfristig einen Unterschied machen. Jedoch macht das Jokos Position nicht zwangsläufig einfacher, aber darauf will ich erst nach dem nächsten Kapitel (das ganz bald kommt!) näher eingehen.
Mir macht es auf alle Fälle Spaß, diese vorsichtigen Annäherungen und die neue Dynamik zwischen den beiden zu schreiben, weil es vorher ja zum Teil schon sehr rabiat zugehen konnte und ich freue mich, dass es so gut ankommt.

Und ja, ich weiß, wo ich hinwill, aber ich habe den Weg (und Joko!) momentan nicht ganz so gut unter Kontrolle, wie ich mir das vorgestellt habe xD
Nocheinmal Danke für deine Rückmeldung, ich hoffe, dir gefällt das nächste Kapitel genauso <3
04.11.2021 | 19:52 Uhr
Viele haben geschrieben, dass sie Tränen in den Augen bei diesem Kapitel hatten. Ja ich auch, die beiden machen es auch einem nicht leicht.

Palina hat so Recht mit ihrer Aussage: „Niemand nimmt ihn dir weg, das machst du alles selber.“ Ach Klaasi.

Und natürlich wieder Joko der Klaas mit diesem „Ich geh‘ nirgendwo hin. Mich wirst du nicht mehr los und „Du und ich, Klausi.“ abholt und ihn einfach beschützt vor allem, weil sie es gemeinsam irgendwie schaffen müssen.

Aber ich denke der Kampf ist noch lange nicht vorbei den Klaas mit sich selbst führt.

Wie immer - ich freu mich auf das nächste Kapitel!

Antwort von ninarina am 11.11.2021 | 22:29 Uhr
Meine Liebe,
Tausend Dank für deine fortwährende und treue Rückmeldung und dein Investment in die Geschichte, das bedeutet mir einfach unfassbar viel. Und es ehrt mich wirklich, dass ich dich und noch einige andere so emotional gemacht habe, da scheint etwas von meinen eigenen Emotionen bis zu euch übergeschwappt sein und das ist alles was man sich wünschen kann.
Ich denke man kann davon ausgehen, dass Joko immer für Klaas da sein wird, das ist wie ein Reflex für ihn, aber Klaas findet trotz seiner Struggles auch seine Wege, etwas zurückzugeben, was hoffentlich ein wenig deutlicher werden wird.

Danke für dein Review ❤️
02.11.2021 | 19:24 Uhr
Ich möchte mir selbst eigentlich nicht wie so ein Papagei nachplappern, oder meine bereits mitgeteilten Gedanken nochmal kopieren. Ich möchte nicht. Aber gerne würde ich dir noch tausend Mal sagen, wie gut du schreiben kannst, wie sehr du mich in einen Bann ziehst, wo meine Augen an deine Worte gefesselt werden und meine Gedanken nicht mehr entkommen, sondern verharren und ruhend toben. Ein Widerspruch, aber genau das ist es. Als würde ich in einem beleuchteten Wald stehen und einem Theaterstück zuschauen, äußerlich mit einer erstarrten Maske, doch innerlich fokkusiert und aufgewühlt. Und dann möchte ich. Wiederholen, umbenennen und einfach alles aus mir frei lassen. Die ganze Bewunderung, die ganze Faszination und die Dankbarkeit, damit sich das alles verselbstständigt.

Das Beste an deiner Geschichte, ist doch das Schlimmste, wenn ich ehrlich bin. Es fühlt sich nach jedem traurigen Satz wie ein Schlag gegen mein Herz an, und dann schrecke ich innerlich hoch und kann nicht glauben, was ich da fühle. Was ich da doch eigentlich nur lese. Wohl wie so eine Prügelei mit dem Kummer in deinem Text, wo ich nie zurückschlagen will. Ich werde warten, bis es (hoffentlich) aufhört und ich etwas angenehmeres spüre. Gleichzeitig ist es so gut und mitreißend geschrieben, dass es mich nicht mal stören würde, ginge es so weiter. Komische Aussage, du weißt, was ich meine :D

Es verwundert mich stark, wie so eine gigantische Emotionalität dermaßen akkurat in eine Geschichte gepackt werden kann. Es hat mich oft schon erstaunt, doch du hast nochmal was ganz anderes geschafft. Etwas, was mehr als Beschreiben, Auffassen und Zusammenfassen von Gefühlen und Gedanken ist. Manchmal denke ich, du hast diesen Zwischenschritt des Fühlens und Formulierens einfach ausgelassen und zwischen den Emotionen und mir eine Direktleitung verlegt.

Wo wir jetzt schon mal beim Strom angekommen sind: Deine Geschichte erinnert mich an eine Steckdose. Nach dem Lesen bin ich total mitgenommen und am Ende, aber gleichzeitig gibt sie mir Energie. Ich weiß, der Vergleich hinkt etwas, genau, wie ich vom Thema abschweife, aber ich hab ja gesagt, ich schreib einfach alles auf, was mir so spontan durch den Kopf geht. Da kann es auch mal komisch werden. Zurück zum Thema.

Du formulierst auch immer so schreckliche Sätze, das ist dir schon klar, oder? Nicht schreibtechnisch schrecklich, nur schrecklich herzzerreißend und schonungslos direkt. Als wäre es ein echter Streit, wo man nicht nachdenkt, weil man von Gefühlen geleitet wird und dann unbedachte impulsive Dinge sagt oder macht. So kommt mir das manchmal vor. So unberechenbar und gefühlsgesteuert, nur ohne Taschenrechner und Führerschein. Aber lass sie am Ende bitte trotzdem nicht in eine Schlucht der Trostlosigkeit abstürzen, das würde ich nicht aushalten. Naja, eigentlich schon irgendwie, nur wer will das schon aushalten?

Antwort von ninarina am 11.11.2021 | 22:37 Uhr
Hey,
Wie schon zuvor bin ich überwältigt von deiner Gabe, ein Review in eine Art Gedicht zu verwandeln und dass du ausgerechnet meine kleine Geschichte ausgesucht hast, um das zu tun. Die Emotionalität, von der du immer wieder sprichst, kommt definitiv nicht von ungefähr. Ich bin mittlerweile so tief verankert in der Welt der beiden, dass zwangsläufig viel von mir selbst und meinen eigenen Gefühlen miteinfließt und ich merke das beim Schreiben deutlich.
Ich habe dadurch auch nicht unbedingt alles unter Kontrolle, allein das neue Kapitel bewegt sich in eine völlig andere Richtung als von mir intendiert, weil die Emotionen so präsent sind und alles überlagern, also bedeutet mir gleichsames emotionales Feedback die Welt.
Der Schmerz ist demnach noch nicht überwunden, aber ich habe schon den Eindruck, dass langsam aber sicher für dasselbe Ziel gekämpft wird und das ist mehr, als die beiden lange hatten.

Danke, wirklich danke für deine Worte ❤️
01.11.2021 | 06:18 Uhr
Hallo Nina ;),
ich hatte jetzt eine Art binge reading Erlebnis mit deiner Story, denn weil meine Zeit in den letzten Wochen so knapp war, hab ich deine drei letzten Kapitel gestern und heute gelesen und ich glaub es macht mich noch fertiger, als die Kapitel einfach nur einzeln zu lesen, wenn du sie raushaust. Ich weiß, dass ich deine Geschichte auf jeden Fall nochmal lesen werde, wenn sie fertig ist, was hoffentlich nicht allzu schnell geschieht, oder hast du da schon was in Aussicht? Denn irgendwie hatte ich in diesem Kapitel hier zum ersten Mal das Gefühl, dass es in Klaas ein bisschen ruhiger geworden ist, dass er nicht mehr so sehr im Chaos steckt und besser erkennen kann, was Joko mit ihm macht und ihm bedeutet.

Palinas „Niemand nimmt ihn dir weg, das machst du alles selber“ hat mich richtig gekillt. Ich glaube sogar noch ein klein bisschen mehr als Jokos „Klaas kann man nicht gut kennen“, weil es so sehr zeigt, wie Klaas sich selbst in die Situation gebracht hat, in der jetzt steckt und offenkundig nicht weiß, wie er da rauskommen soll. Ich schwanke in deiner Story stetig zwischen dem Gefühl, Klaas dafür zu hassen, was er sich selbst und Joko antut und dem Gefühl, dass er mir einfach nur leid tut, dass er sich so sehr einschränkt, so befangen ist in seinem Tun mit Joko und seinen Emotionen, die er nur so schlecht zeigen kann. Umso mehr drin war ich deshalb hier in der Szene nach der Besten Show Aufzeichnung. Ich glaube ich hab in einer Story selten etwas mehr gefühlt bzw. hat mich selten etwas mehr dahingerafft als die Szene im Hotelbett. Da sind so viele unausgesprochene Gefühle zwischen den beiden und auch wenn du hier aus Klaas Sicht geschrieben hast, merkt man, wie Joko genauso hadert in seinen Reaktionen, dass er sich nicht wieder verliert in Klaas und sich quasi davor rettet erneut verletzt zu werden. Ich hatte wirklich einen Kloß im Hals und ich muss zugeben dass mir das nur noch relativ selten passiert in Fanfiktions.

Ich bin unfassbar gespannt was uns Jokos Sicht über die Dinge verrät und könnte mir nach diesem Kapitel beide Richtungen vorstellen. Entweder ist er so sehr auf Abstand zu Klaas gegangen, dass er tatsächlich damit auf eine (vielleicht sich selbst einredende) Art abschließt oder er tut nur so, um sich zu schützen und Klaas einen Gefallen zu tun, der im Endeffekt eigentlich kein Gefallen ist. Ich bin gespannt ob sie das alles zusammenschweißt oder noch mehr auseinanderbringt. Ich hab irgendwie auch so ein Gefühl (bzw. hoffe ich), dass du bald den Beste Show Tanz/Kuss schreibst und wenn das so sein sollte, bin ich wahnsinnig gespannt wie du das umsetzt und was das mit den beiden macht.

Ich muss wirklich sagen ich bin bei all deinen Kapiteln sehr beeindruckt von deiner Art zu schreiben und finde oft gar keine Worte für das Gefühl was es in mir auslöst, weil mich das Ganze hier zwischen den beiden emotional echt mitnimmt und das schlimmste oder schönste daran eigentlich ist, dass ich es mir eben genauso vorstellen könnte. Wie die beiden sich verrennen, sich verlieren und aneinander vorbei reden und vorbei handeln. Das passt so gut zu deren Verhalten in der jeweiligen Zeit, die du in den Kapiteln beschreibst und ist so tragisch dramatisch, dass man nur noch hoffen kann, dass die beiden da irgendwie wieder rausfinden. Am liebsten gemeinsam natürlich.

Was ich an deiner Story auch sehr mag ist die Tatsache, dass die Familien zwar Teil davon sind, du sie aber so sehr als Randfiguren einwebst, dass ich jedes Mal vergesse, dass die ja auch noch existieren. Ich mag es, dass du sie nicht mit dem Silbertablett präsentierst, sondern sie so eben im Hintergrund hältst. Auch wenn ich dennoch gespannt bin, wie das ganze weiter verläuft, denn irgendwie muss es ja irgendwann eine Lösung für alle geben. (Das ist zumindest immer mein naiver Gedanke.) Egal wie, ich werde es sowieso verschlingen.

Ich könnte dir noch so viel mehr schreiben. Am Ende möchte ich aber nur noch einmal loswerden, wie tief du mich in diese Geschichte gesogen hast, was sicherlich an der ganzen Dramatik der beiden hier liegt, aber noch mehr daran, wie unglaublich deep und erfüllend du schreibst. Ich weiß nicht wie du das machst, aber es gibt nur sehr wenige Geschichten in denen ich so emotional dabei bin wie hier. Es ist für mich eine der besten Geschichten bisher und ich habe wirklich sehr viel gelesen. Also bitte mach immer weiter. Ich werde immer dabei sein.

Vielen Dank, dass du das hier schreibst für uns. Es ist wirklich eine Bereicherung. Und bitte warte nicht zu lange mit dem Upload von Jokos Sicht. Ich halte es kaum aus, nicht zu wissen, was in dem Kerl jetzt vorgeht. What a precious drama. You are a queen! Wirklich!

Ganz viel Liebe an dich und deine Geschichte. <3!

Antwort von ninarina am 11.11.2021 | 23:21 Uhr
Hallihallo liebe Papilionem,
Ich muss sagen, ich habe selten ein so ausführliches und TOLLES Review bekommen wie deins. Ich bin ein wenig baff und ein wenig sprachlos und ganz, ganz glücklich, dass du dir so viel Zeit genommen hast, um deine Gedanken mit mir zu teilen.

Klaas ist in diesem Kapitel tatsächlich zum ersten Mal ein bisschen weniger vorsichtig und das ist definitiv darauf zurückzuführen, dass Joko sich ihm so völlig offenbart hat. Das gibt Klaas eine Sicherheit, die er zuvor nicht hatte und man wird langfristig sehen, wohin das führt. Ich schreibe diese neue, ein wenig herantastendere Dynamik zwischen den beiden wirklich sehr gerne und bin froh, dass es so gut ankommt. Aber natürlich sind die Konflikte nicht aus der Welt und sie werden weiterhin mit sich hadern.
Ich kann jetzt schon sagen, dass Jokos Sicht mal wieder ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist. Bei Klaas fällt es mir viel einfacher, mich im geplanten Rahmen zu bewegen, weil ich bei ihm genau weiß, wo ich hinwill, aber Joko sprengt immer mal wieder meinen erdachten Plan und das macht mich wahnsinnig, aber es macht die Geschichte auch dynamischer und echter..

Ich danke dir wirklich sehr für dein Lob zu den einzelnen Kapiteln und Szenen, deine Sicht auf meine Behandlung der familiären Umstände und natürlich die ganzen Komplimente zu meinem Schreibstil und die Gefühle, die die Geschichte bei dir vermitteln kann. Es bewegt mich wirklich, wie tief und emotional hier mitgefühlt wird und es ist beim Schreiben für mich ähnlich und das macht das Ganze für mich umso erfüllender.

Das Joko Kapitel kommt ganz bald, versprochen. Ich hoffe, es wird dir gefallen.
Tausend Dank noch einmal <3
Leserin (anonymer Benutzer)
30.10.2021 | 08:54 Uhr
Das war so schön, dass ich geweint habe!

Ich verfolge deine Story schon sehr lange und habe nie ein Review hinterlassen.

Aber dieses Kapitel musste definitiv eins bekommen. Es geht mir so tief und berührt mich sehr.

Es ist „ein Anfang“ wie es Klaas so treffend meinte. Und was für einer!

So zärtlich und ehrlich.
Ganz wunderbar.

Danke.

Antwort von ninarina am 11.11.2021 | 22:24 Uhr
Hey,
Ich freu mich über dein Feedback und wie sehr du mitgehst und mitleidest. Es bedeutet mir wirklich viel, wie viele Emotionen ich mit diesem Kapitel in dir wecken konnte ❤️
29.10.2021 | 21:01 Uhr
Hey hey,
ich möchte mich auch mal bei dir melden. Ich lese die Geschichte schon eine ganze Weile mit. Und jetzt wollte ich dir auch endlich mal ein Review geben, weil die Story wirklich wahnsinnig gut ist. Du schreibst echt mega mega gut - Respekt dafür!
Und was ist das bitte für eine krasse Geschichte? Was für ein Auf und Ab der Gefühle!!! Oh man... Ich leide echt mit den beiden mit und hoffe immer, dass sich das ganze Drama am Ende lohnt und sie doch noch ihr Happy End bekommen... Irgendwie hätten sie das ja doch verdient...
Aber ganz ehrlich? Aktuell bin ich wirklich gespannt, wie das hier alles weitergeht und was du dir noch so alles überlegt hast und ausdenkst...
Ich freue mich auf jeden Fall auf das nächste Kapitel und Jokos Sicht der Dinge... es bleibt spannend... Ich sage es nochmal: ich bin wahnsinnig gespannt, was noch alles passieren wird.
Alles Liebe, alles Gute E>

Antwort von ninarina am 11.11.2021 | 22:22 Uhr
Hey,
Vielen lieben Dank für dein Review, ich freue mich immer total, wenn hier still mitgelesen und schließlich doch kommentiert wird.
Danke für all dein Lob zu der Geschichte und dem Schreibstil. Und es freut mich, dass du so mitfieberst und dich auf mehr freust, denn da kommt noch einiges. ❤️
29.10.2021 | 12:23 Uhr
mein review wurde zweimal hochgeladen, warum auch immer.
hätte auch locker zwei schreiben können, aber zweimal brauchst du es ja nicht.
sorry <3
29.10.2021 | 12:22 Uhr
Wow - dieses ganze Kapitel war erstmal ein needed Durchatmen. Nach all dem Drama, dem Schmerz und dem gestressten, verzweifelten Verhältnis der beiden, hab ich das hier gebraucht.
Du hast ein Talent dafür Klaas sehr gut zu treffen, in deiner Art wie du seine Gedanken aufbereitest, ihn gleichzeitig äußerlich als unemotionalen Typen darstellst und innerlich doch so viele Gefühle haben lässt. Er wirkt einem so symphatisch, so nahbar und man fühlt alles direkt mit, ohne Ausnahme.

Dieses Kapitel hat einen so viel tieferen Einblick in den core ihrer Beziehung gegeben, dass ich ja fast weinen musste. Wenn ich etwas von dir lese, dann hab ich immer direkt das Gefühl es ist ein Erlebnis. Da steckt immer so viel drin.
Ich fand du hast die Zeitsprünge sehr logisch gesetzt, ich mag es nach wie vor wie realistisch du auf ihre Shows und die Arbeit in der Firma eingehst. Du gibst einen Einblick in ihre Arbeit und hinter die Kulissen, der ja ausgedacht ist, aber total Sinn macht, also find ich zumindest. Du beschreibst Joko, Klaas, Jakob, Schmitti und auch andere eventuelle Statisten (:D) sehr treffend, dass ich mir immer nur denke: klar genauso muss es gewesen sein.

Es bricht einem einerseits das Herz, dass Klaas mitbekommt wie gut es Joko vermeintlich geht und er sich in diesem Zuge alleingelassen mit der Situation fühlt. Nach dem Motto: bin ich der Einzige, dem es damit so dreckig geht?
Ich finde das nicht nur grundsätzlich sehr nachvollziehbar, sondern mag auch die zweite Sphäre die du einbaust, wenn Klaas dann aber bemerkt 'naja ganz so gut gehts ihm ja offensichtlich doch nicht'. Es tut weh diese Dynamik zu sehen, sie macht aber in der Storyline leider sehr viel Sinn </3
Ich fand es unglaublich wie du Jokos und Klaas' Verhältnis in Klaas' Worten ausgedrückt hast. "Transparenz" und, dass man keine Angst hat was man sagen darf, weil man da zusammen drinhängt. Abgesehen von allem was da zwischen ihnen passiert ist, ist das einfach so herzerwärmend. Das will ich auch unbedingt für die beiden.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen oder aufhören soll, weil da so viel war. So stimmig und so gut.
Der Moment vor der Halligalli-Aufzeichnung: ich habs so sehr vor mir gesehen und ich bin froh, dass du das ganze nicht ellenlang ausgefahren hast, sondern die Situation für sich sprechen lässt. Ich denke das braucht es. Das und nicht mehr und nicht weniger.
Und natürlich die Szene nach der besten Show - man wünscht sich irgendwie, dass etwas passiert und doch weiß man, dass es in jenem Moment unrealistisch und zerstörerisch wäre, wenn Klaas seine Gefühle gänzlich offenbaren würde. Trotzdem wartet man irgendwie darauf. (Dieses 'Klaas hätte ihn geküsst' sagt im Endeffekt dann eh schon alles.)

Zum Abschluss möchte ich noch mein Lob in Worte fassen. Du schreibst nach wie vor wahnsinnig talentiert mit deinen unfassbar passenden Metaphern, dem humorvollen Joko-und-Klaas Flair, dem (un)emotionalen Klaas und seinen Struggles.
Es hat mal jemand bei mir kommentiert: "Ich find es schön wie du Joko durch Klaas' Augen hier darstellst" und dieses Kompliment würde ich gerne an dich weitergeben. In diesem Kapitel hatte man direkt Sehnsucht, so wie du Joko in Klaas' Augen zeichnest.

Ich bin unsagbar gespannt auf Jokos Teil, ich kanns nicht erwarten was du seinerseits vorbereitet hast und was er denkt. Und weiters bin ich auch kräftig am überlegen, wie du das ganze hier weiterspinnen wirst und was die conclusio sein wird. Du hast mich schon so oft überrascht und ich will wissen wie es ausgeht (irgendwie auch nicht, weil dann ists ja vorbei).

Alles Gute, Alles Liebe <3
xx-yungshim-i

Antwort von ninarina am 11.11.2021 | 22:20 Uhr
Meine Liebe,
Ersteinmal ist es ein Riesenkompliment für mich, dass du mir sagst ich würde Klaas gut treffen. Natürlich bemüht man sich immer, nah am Ton der jeweiligen Person zu sein, aber ob das immer so funktioniert wie man sich das vorstellt, könnt nur ihr mir sagen, also bedeutet es mir sehr viel.

Auch, dass dir die neue, andere Richtung gefällt und du da mitgehen kannst, beruhigt mich. Es birgt immer ein Risiko, mit Erzählstrukturen aufzubrechen, vor allem wenn das Konstrukt so eng gezurrt ist wie bei dieser Geschichte. Ich genieße es, mich momentan ein wenig freier bewegen zu können und bin froh, dass es den Kern der Beziehung nicht verändert sondern eher vertieft.

Klaas bewegt sich in mini Babyschritten, aber immerhin bewegt er sich. Du wirst im nächsten Kapitel sehen, wie Joko das sieht bzw damit umgeht, aber die individuelle Entwicklung der beiden zählt natürlich auch und da ist weiterhin Geduld gefragt.

Ein letztes Danke noch für dein Lob zum Schreibstil und vor allem für die Art, wie Joko durch Klaas Augen beschrieben wird. Ich werde ganz soft wenn ich das lese, also danke danke danke ❤️
(Deine FF steht übrigens fest auf meiner To-Read-Liste, hoffentlich kann ich sie ganz bald lesen, sobald mein Kopf ein wenig freier ist)
29.10.2021 | 12:04 Uhr
Das ist Folter was du machst - das ist dir hoffentlich klar oder?
Dieses Hin-und Her, da wird man wahnsinnig... buchstäblich WAHNSINNIG!
Also Kudos an dich, weil du wirklich begnadet schreiben kannst und einem das Herz gleich mit bricht.
Ich hoffe so du lässt uns am Ende nicht umsonst dafür leiden.
Sehr schöne Geschichte bis jetzt. Bin gespannt wie es weitergeht.

xx

Antwort von ninarina am 11.11.2021 | 21:50 Uhr
Hey,
Möchte dir danken und mich gleichzeitig entschuldigen, obwohl es mir nur ein bisschen leid tut? xD
Du kannst mir glauben, ich werde beim Schreiben auch wahnsinnig, weil die beiden eher mich unter Kontrolle haben als andersherum. Also bin ich froh um jeden, der mit mir durchhält und ich hoffe, es gefällt dir weiterhin ❤️
23.10.2021 | 21:36 Uhr
Ganz ehrlich, ich musste beim Titel des Kapitels schon schlucken, weil das irgendwie so ein Bruch zu den übrigen Kapiteln ist. Und weil ich das letztes Mal in einem anderen Review gelesen habe, habe ich mir diesmal das Lied vorher angehört und ich weiß nicht, ob das die beste oder die schlimmste Idee war, weil ich glaub, spätestens ‘someone will love you, but someone isn’t me’ hat mir dann eigentlich schon gereicht, um losheulen zu können. Und überhaupt, wurde dieses Lied nur für deine Story geschrieben? Als ich in meiner Naivität “Heartbreak im Endstadium” gesagt habe, wusste ich ja noch nicht, dass auf den Bruchstücken dann noch mit Springerstiefeln rum getreten wird und die Teile dann noch angezündet werden.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen und wo ich aufhören soll. Das könnte länger und wirr werden, sorry. Dass die beiden sich irgendwie aneinander vorbei denken, das haben wir ja jetzt schon ein paar Mal gelesen, aber so krass wie hier ist es glaube ich zum ersten Mal. Ich dachte im letzten Kapitel, Klaas hat Joko vielleicht verstanden und hab mich nur gefragt, was bei Klaas das Problem ist. Und jetzt wo ich glaube, das langsam ein bisschen zu verstehen, bin ich fast sprachlos über diese Blindheit oder eingeredete Blindheit, ich kanns nicht mal sagen.

Seine komische Eifersucht auf Jokos Freunde, das war ja bei Matthi schon ein bisschen heftig. Er kann sich doch nicht ehrlich und ernsthaft austauschbar fühlen und die ganzen letzten Jahre nicht bemerkt haben, was für eine krasse Sonderstellung er in Jokos Leben hat, egal ob als Freunde oder eben irgendwie mehr. Wie wichtig und bestimmend er in Jokos Leben ist und wie viel Macht er selber eben auch über Joko hat, der sich selbst ja nur irgendwie mit Hängen und Würgen geschützt hat vor dem Untergang. Das kann er unmöglich nicht erkennen, sondern das muss er so glauben wollen.

Du schreibst diese Eskalationen, die irgendwie immer in Sex enden so unglaublich gut. Es liest sich schön und schrecklich zugleich, weil es einerseits so raw und innig und intim ist und andererseits so zerstörerisch. Und was mich hier auch ein bisschen mitgenommen hat, war nicht mal wirklich, dass der Sex so grob war, sondern dass sie sich küssen und es ändert diesmal gefühlt gar nichts. Es endet trotzdem genauso, wie schon die Male zuvor. Den Unterschied macht nur Joko, der Klaas diesmal aufhält.

Und es ist irgendwie so schmerzvoll aber in einem kleinen Maße auch wohltuend, wie die Erkenntnis bei Klaas einsetzt und er anfängt, wirklich zu verstehen, was er vorher irgendwie nur für sich zusammen konstruiert oder misinterpretiert hat. Und der Ursache auf den Grund zu gehen. Du hast irgendwann am Anfang des Kapitels Klaas’ Familie erwähnt und ich hab das irgendwie nur halb zur Kenntnis genommen, weil alles andere so überwältigend war und jetzt kommen hier diese Augen und mir fällt siedend heiß wieder ein, dass wir zwar einen Einblick in Jokos Familie bekommen haben, aber nachdem ersten Kennenlernen nie wieder was von Klaas’ Privatleben gehört haben oder? Ich hab das tatsächlich irgendwie einfach vergessen, dass es da noch was geben könnte und vermutlich eher nicht so unkonventionell gelebt wird, wie bei Joko.

Ist es das? Seine Familie? Jetzt macht auch diese ‘Abwägung’ so viel mehr Sinn, ob Joko ihn dann wieder fallen lassen könnte, wenn er sich ihm ganz zuwenden würde und sich dieses Risiko lohnt, weil ein Risiko ist es ja vor allem dann, wenn man dafür etwas anderes aufgibt. Ändert aber eigentlich nichts daran, dass er schon lange hätte sehen können, was er damit Joko antut. “I failed to see it from the start and tore you open ‘til the end”. Das Lied killt mich wirklich.

Klaas’ Reaktionen sind so erbarmungslos und während das ein klein wenig wohltuend war, dass er es langsam endlich versteht, tut es umso mehr weh zu wissen, dass er Joko in seinem Glauben lassen will. Der hat ja im Grunde auch ein falsches Bild von Klaas, aber halt aus völlig anderen Gründen. Das hat Joko sich nicht selber eingeredet, das hat Klaas ihm ja fast schon aktiv eingeredet, während Joko immer mal wieder kurz den Mut und die Kraft aufgebracht hat, dieses Bild zu hinterfragen.

Wären wir jetzt Ende 2016, kurz vorm Halligalli-Ende, dann würde ich sagen, dass der Tiefpunkt erreicht sein muss und noch tiefer kann nicht gefallen werden, aber das hab ich mir schon oft gedacht, wir sind erst in 2015 und Jokos Bitte, dass Klaas ihm helfen muss, da irgendwie lebend rauszukommen lassen mich eher denken, dass da noch einiges vor uns liegt. Ich frage mich ein bisschen, ob Klaas soviel Macht über Joko hat, dass er sie tatsächlich weiter im altbekannten Muster halten könnte und was er tatsächlich machen wird.

Du schreibst so wahnsinnig grandios. Ich liebe es. Die Bildsprache (wie das flatternde Ungetüm in der Brust), diese ganzen expliziten Szenen, diese schrecklich-schmerzliche Introspektive und vor allem diese Killersätze (was ist ‘cheesy’ aber im Drama-Kontext? Das Wort suche ich glaube eigentlich, statt Killersätze):
“Klaas kann man nicht gut kennen.”
“Zum Ficken hab’ ich dir immer noch gereicht.”
“Ich kann dich kaum mehr angucken.”
‘Alles von Joko, aber nicht alles von Klaas.’
‘Joko, der sagte, dass er ihn liebte. Und Klaas, der immer nur gesagt hatte, dass er Joko hasste.’
Hat alles Gänsehaut verursacht, vor allem zusammen mit dem Song.

Ich finds grandios, dass irgendwie immer was in der Luft hing aber irgendwie trotzdem erst so spät klar wird, was denn hier wirklich das große Missverständnis war, wie phänomenal tragisch die beiden irgendwie aneinander vorbei denken und selbst jetzt ist mir nicht alles klar, Stichwort Familie.

Ich find einfach nicht genug richtige Worte, um zu beschreiben wie gut ich das finde. Sorry für die Wirrheit.

Alles Liebe,
Jure

Antwort von ninarina am 27.10.2021 | 15:53 Uhr
Liebe Jure,
Manchmal würde ich dir gerne einfach alles verraten, damit du weißt, wo du richtig und wo falsch liegst und ob dein Investment in die Geschichte es überhaupt wert ist, but where is the fun in that? xD

Zum Lied: Ich versuche immer, ein passendes für die Stimmung und den Inhalt des Kapitels zu finden, aber manchmal kommt der Song auch zu mir und ich muss ihn benutzen und das war hier der Fall. Kurz hatte ich überlegt, ihn für Kapitel 9 zu benutzen, aber eigentlich war klar, dass er sehr gut zu Klaas passt und auch für einen kompletten Zerfall steht, der in Teil 9 so noch nicht stattgefunden hatte.

Ich denke, in diesem Kapitel lässt sich Klaas zum ersten Mal ein wenig in die Karten gucken, während Joko schon längst dabei ist, sie offen auf den Tisch zu legen. Diese Ungleichheit würde andersherum nicht funktionieren bzw. wäre niemals passiert, aber für beide ist es wichtig, dass Joko wirklich schonungslos ehrlich war und weder Klaas noch sich dabei aus der Verantwortung gelassen hat. Auch das Gefühl der Austauschbarkeit auf beiden Seiten wird dadurch ja zum ersten Mal als etwas vermittelt, das von beiden Seiten so empfunden wird und ganz vorsichtig formuliert wird es Klaas langfristig schon darin helfen, seine Bedeutung in Jokos Leben anders wahrzunehmen.

Der Kuss hatte wie die Male zuvor seinen Grund und du hast das ganz richtig aufgefasst. Klaas nutzt es ihn diesem Fall als Mittel zum Zweck, weshalb er nicht das auslöst oder aufhält, was er normalerweise könnte. Mir war es aber auch wichtig, dass in diesem Kapitel etwas anderes im Vordergrund steht als jegliche Körperlichkeit.

Du hast Recht, Klaas' Familie wurde bis hierhin nur in Nebensätzen behandelt, auch, weil er (wie auch Joko) bewusst nicht darüber nachdenkt, wenn sie bei einander sind. Mittlerweile greift Joko aber so tief in sein emotionales und privates Wesen ein, dass diese Trennung nicht mehr funktioniert. Warum er sich aber so vehement dagegen wehrt, ist etwas, das erst nach und nach deutlich werden wird.
Joko ist oberflächlich betrachtet in der besseren Position, was das angeht, aber auch er hat mit Klaas ja nie kommuniziert, was genau er sich von ihrem Verhältnis vorstellt und wie es bei seiner Familie aussieht.

Abschließend kann ich nur sagen, dass es von diesem Punkt aus kaum schlimmer werden kann. Anders vielleicht, aber nicht schlimmer. Ich bin gespannt, was du vom nächsten Kapitel hältst und freue mich jetzt schon, wieder deine Gedanken dazu zu lesen.
Danke wie immer für dein Lob und deine Theorien und das Hervorheben von Sätzen/Momenten, die dir besonders gut gefallen haben. Und bitte entschuldige dich nicht. Ich nehme jeden deiner Gedanken, wirr oder strukturiert, mit Kusshand entgegen ❤️

Alles Liebe,
Nina
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