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Autor: Buecherwurm12
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
04.05.2021 | 12:31 Uhr
Hallo Bücherwurm,

ich finde deine Geschichte wirklich niedlich. Dass eine Sechsjährige sich traut, nachts allein hinauszugehen ist schon ungewöhnlich. Deswegen hätte es mir gefallen, mehr über sie herauszufinden.
Ich hatte ein wenig das Gefühl, dass dies der Anfang einer Geschichte ist, doch sie endet sogleich wieder, ohne etwas preiszugeben. Deine Erklärung leuchtet mir natürlich ein, insofern hast du das Thema gut getroffen. Doch ich glaube, ein wenig mehr hättest du die Wesen der Nacht und Fines Interaktion mit ihnen schon beschreiben dürfen, ohne den geheimnisvollen Schleier zu sehr zu lüften. ;-)
Was mir sehr gut gefällt ist, wie du Fines Sehnsucht nach den Wundern der Nacht beschreibst. Mir kam am Ende, wo der erste Schultag erwähnt wird, sofort die Frage in den Sinn, ob Fine auch unter den Klassenkameraden Freunde finden würde, denen sie von ihren Erlebnissen erzählt. :)

Liebe Grüße
Angon

Antwort von Buecherwurm12 am 05.05.2021 | 09:26 Uhr
Hallo Angon,

vielen Dank für dein Review!

Dass meine Oneshots super Geschichtenanfänge sind, aus denen man noch so viel hätte machen können, bekomme ich auch öfter zu hören xD Wahrscheinlich ist das eben einfach mein Schreibstil: Ich habs nicht so mit umschweifenden, ausführlichen Erläuterungen und deswegen bleiben wohl auch die Geschichten eher zu kurz geraten... Aber ich arbeite daran!

Ja, was einem in der Schule so alles passiert ist immer ein großes Rätsel und wenn man das ganze erst einmal hinter sich hat, denkt man darüber nach, was man anders hätte machen wollen/können/müssen...

Liebe Grüße
Bücherwurm
17.04.2021 | 16:16 Uhr
Eine hübsche kleine Geschichte, die in der Tat deine Absicht sehr gut umgesetzt hat. Man fragt sich, was Fine genau macht. Wen sie trifft. Bildet sie es sich vielleicht nur ein? Ist es am Ende nur ein Traum? Eine kleine Story, die neugierig macht auf das, was uns verborgen geblieben ist.

Antwort von Buecherwurm12 am 18.04.2021 | 10:02 Uhr
Hallo Ken,

Vielen Dank für dein Review!

Ich würde sagen Ziel erreicht: Genau das wollte ich beim Leser erreichen.

Viele Grüße
Bücherwurm
Karl Taube (anonymer Benutzer)
17.04.2021 | 13:37 Uhr
Hallo,

das ist eine interessante, wenn auch nicht ungewöhnliche Geschichte.
Kinder sehen mehr Dinge als Erwachsene und träumen und spinnen - nicht missverstehen, denn es ist nicht negativ gemeint - sich aus Sinneseindrücken eine Welt zusammen, die voller Geheimnisse steckt und umso vieles bunter als die so mancher Erwachsener ist. Sie besitzen das "dritte Auge", das sie sich bewahren sollten.

Ein wenig zögerte ich im ersten Teil. Da sind wir Fine schon aus dem Haus hinaus gefolgt, dann schreibst du aber, sie sähe die Glühwürmchen als singende Elfen und Feen an und zwar durch ihr Zimmerfenster hindurch. Der Wechsel kommt mir ein wenig zu abrupt. Wo befinden wir uns?

Fernerhin: da du Fines Abenteuer nicht weiter ausmalst, nur andeutest und gleichzeitig davon ausgehst, jeder wüsste, nimmst du dem Ganzen ein wenig den Zauber und auch das Geheimnisvolle. Denn ist es noch ein Geheimnis, wenn jeder davon weiß - gemeint sind deine Leser. Und zauberhaft kann es doch erst sein, wenn der Leser sich nicht nur Andeutungen gegenüber sieht. Auch hättest du Fine dem Leser in ihrer Individualität und Unverwechselbarkeit deutlich näher bringen und auch greifbarer machen können, wenn du dir im Wald oder auch "nur" im Garten eine kleine Geschichte, eine Begegnung mit diesen Wesen hättest erdichtet. Ich hätte Fine gern näher kennengelernt - jenseits der doch an einen Allgemeinplatz erinnernden Quintessenz, dass Kinder die Welt anders sehen als Erwachsene. Ich wäre ihr gern in eines ihrer Abenteuer gefolgt, um durch ihre Augen zu sehen, um wie sie zu fühlen, zu denken, zu empfinden. :-)

In diesem Zusammenhang fällt mir das Buch "Sonnenkäfer Klärchen" ein, das sich genau an der Grenze zwischen deiner Geschichte und der Welt der "Erwachsenen" befindet. Es kommt verträumt und liebevoll daher, informiert jedoch gleichzeitig sehr kenntnisreich über die Wesen - in diesem Fall die Insekten in Wald und Flur. Oder auch das Buch "Moritz in der Litfaßsäule", das eben jene verträumten Kinder anspricht, die erkennen müssen, dass sie nicht in die Welt der Erwachsenen passen.

Im Text befinden sich einige kleinere Flüchtigkeitsfehler. Aber die stören den Lesefluss kaum.

VG
KT

Antwort von Buecherwurm12 am 18.04.2021 | 09:59 Uhr
Hallo Karl Taube,

Erstmal vielen Dank für dein so ausführliches Review!

Der Punkt mit den Lichtern, die durch das Zimmerfenster scheinen, war als eine Art Rückblende gedacht, warum Fine denn nachts ihr vermeintlich sicheres und kuscheliges Zimmer verlässt und stattdessen nach draußen schleicht. Den Leser dadurch räumlich zu verwirren war nicht beabsichtigt.

Was Fines tatsächliches Abenteuer betrifft, kann ich verstehen, dass man da gerne noch eine ausführliche Beschreibung bekommen hätte. An dieser Stelle gibt es immerhin so viele verschiedene Möglichkeiten. Tatsächlich konnte ich mich da selber nicht so ganz entscheiden und dachte mir deshalb, da ja auch das Thema für andere unsichtbar die Geschichte wesentlich bestimmt, warum nicht den Leser selbst sich ein bestimmtes, ganz individuelles Abenteuer mit Fine zusammenreimen lassen? Ich gebe zu, dass ich es mir damit vielleicht auch etwas zu leicht gemacht habe.

Noch einmal vielen Dank für deine Kritik (die sich auch auf meinen Schreibstil im Allgemeinen anwenden lässt: Ich sollte grundsätzlich bei meinen Geschichten etwas genauer/ausführlicher werden)
Viele Grüße
Bücherwurm
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