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Autor: neonnichts
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
03.03.2021 | 13:33 Uhr
Liebe A.C.

Rübengeister kenne ich aus meiner Kindheit. Damals wurden Futterrüben ausgehöhlt und mit einem Messer möglichst gruselige Grimassen hinein geschnitzt. Man nahm gerne eine Rübe mit Beulen und Verwurzelungen, weil das den Gruselfaktor erhöhte. Die Fratze wurde dann von innen mit einer Kerze erleuchtet.

Himmelsmensch = Manas wird in manchen Kulturen /Religionen auch der erste Mensch genannt. Er entstand nach deren Glauben, als der Himmel die Erde geküsst hat.

Ob meine Gedanken irgendwas mit deinem Gedicht zu tun haben - ich weiß es nicht. Vermutlich jedoch nicht.

Ganz herzliche Grüße
herbstlady

Antwort von neonnichts am 06.03.2021 | 17:25 Uhr
Liebe herbstlady,

doch, mit den erleuchteten Rübengeistern liegst du auf jeden Fall »richtig« – in Anführungszeichen, weil ich ja eh finde, dass die Lyrik ein Feld ist, auf dem es kein klassisches Richtig oder Falsch gibt. Ich finde eigentlich immer alle Gedanken zu meinen Gedichten spannend, auch oder gerade, wenn sie von meinen eigenen abweichen. :)

Es geht hier für mich einmal um den Brauch des Rübengeisterns (mit gestohlenen Rüben *hust*), einmal um die Verbindung zu einem verstorbenen Menschen, mit dem man diesen Brauch geteilt hat. Im Titel habe ich den Plural gewählt, weil uneindeutig bleiben soll, ob in erster Linie die geschnitzten Rübengeister gemeint sind oder der Geist der verstorbenen Person. :)

Lieben Dank für dein Review und herzliche Grüße!
A. C.
02.03.2021 | 20:00 Uhr
Liebe A.C.!
Ich kenn das Rübengeistern aus Österreich, bevor das amerikanische Halloween modern wurde.
Statt Kürbisse werden Rüben ausgehöhlt, mit Gesichtern und Kerzen zu Rübenlaternen geschnitzt,
nur verkleideten sich die Kinder früher nicht.
Das ist mir zu deinem Titel eingefallen.

Dein Gedicht hat mit diesem Brauch dann wohl eher nichts zu tun.
Oder geht es um einen verstorbenen Opa, der diesen Brauch noch kannte?
Denn mit Verstorbenen zu reden, das ist auch etwas, was gut tut. Und alte Erlebnisse nicht vergessen.
Himmelsmensch und Nachtlicht. Diese Bezeichnungen gefallen mir sehr.
Lieben Gruß.
R ⌘

Antwort von neonnichts am 03.03.2021 | 10:25 Uhr
Liebe R,

doch, du liegst schon ganz richtig – aufs Schnitzen von Rübengeistern spielen die Verse mit dem leuchtenden Gemüse an. Und um einen verstorbenen Menschen, der diesen Brauch noch kannte, geht es tatsächlich auch. Im Titel habe ich den Plural gewählt, weil es gar nicht so ganz klar sein soll, ob in erster Linie die geschnitzten Rübengeister gemeint sind oder der Geist der verstorbenen Person. :)

Tausend Dank für dein Review und liebe Grüße!
A. C.
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