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Autor: Allerleihrau
Reviews 1 bis 12 (von 12 insgesamt):
Alias (anonymer Benutzer)
27.11.2021 | 20:58 Uhr
Das gibt ja Hoffnung, dass Kiran und Johanna sich gut verstehen werden: sie haben beide eine besondere Verbindung zu der Elfenwelt und Hartmund kann sich noch als sehr hilfreich erweisen.

Dass König Cataldo so blind ist, hätte ich ihm nicht zugetraut.

Ich hoffe, dass Johanna bald erkennt, dass Königin Katharina ihr etwas Gutes getan hat, indem sie sie wegschickte.
Obwohl es zu erwarten ist, dass die freiheitsliebende Johanna am Hof der Blauen Berge gewisse Anpassungsprobleme haben wird.
Man wird sehen ...

Antwort von Allerleihrau am 19.12.2021 | 11:20 Uhr
Hallo, vielen Dank für die Rückmeldung
Zu Cataldo:
Nun, der König ist ein Mann und als solcher sehr überzeugt von sich selbst.
Er ist dabei nicht böswillig, er hat nur ein etwas eingeschränktes Weltbild , wenn es um Männer und Frauen geht.
Aber dafür hat er ja auch Königin Katharina, die genau wie er sich gut in diesem Rollenklischee fühlt.

Ob Johanna das bald erkennt? Nun wir werden es sehen.
Und Johanna und Anpassen? Hm, wir werden sehen, noch sind sie ja auf der Reise.
Ich geh dann mal wieder schreiben.
Danke für die Rückmeldung

LG Allerleihrau
10.10.2021 | 15:37 Uhr
Liebe Allerleihrau,
ich freue mich, dass es hier weitergeht, wenn ich auch ein bisschen den Faden der Geschichte verloren hatte ... aber was sage ich, ich bin ja selbst ein notorischer Schreib-Pausierer. Und das Hauptproblem der Geschichte (dass Angelika fremde Kinder als Gefährten für ihre eigenen an den Hof ziehen möchte) ist ja noch sehr gegenwärtig. Ob sie allerdings damit zufrieden sein wird, dass man ihr ein erwachsenes Mädchen schickt, das eher zur Aufsicht als zur Spielgefährtin geeignet ist, das werden wir sehen.
Schade, dass man den kleinen Bruder nicht mitgehen lässt, sondern ihn woanders hinschickt. Ich stelle mir vor, dass er am Hof der Blauen Berge doch ziemlich sicher gewesen wäre.
Geht es denn in diesem Reich immer noch drunter und drüber? Ich hatte mir vorgestellt, dass Tarabas schon ein wenig mehr Ordnung geschaffen hätte, schließlich hatte er ja inzwischen mehrere Jahre Zeit dazu.

Johanna ist ein interessanter Charakter. Auffällig ist ihr Misstrauen gegen jedermann, auch gegen die vermutlich wohlwollende Königin. Und dass ihr kleiner Bruder sie als Helikopter-"Mami" empfindet, ist offensichtlich, aber sie selbst kann es natürlich nicht verstehen, da sie hauptsächlich an die reale Bedrohung denkt, der er ausgesetzt ist.

Klingt ziemlich spannend und ich habe so meine Theorie, wie es weitergeht, wenn Kiran auf den Plan tritt.

Bis dann!
roseta

Antwort von Allerleihrau am 10.10.2021 | 20:16 Uhr
Liebe roseta,
Asche auf mein Haupt, ich merke immer stärker, dass mein Leben langsam, aber sicher wieder „normal“ wird und das sich das kombiniert mit einer Vollzeitstelle eben auch auf meine Schreibzeit niederschlägt.
Ich hoffe, dass ich zumindest nun etwas mehr Zeit investieren kann, da sich der Wasserrettungsdienst in den Hintergrund bewegt.
Aber zurück zur Geschichte:
Der Hintergrund der Ereignisse ist sicherlich Angelikas Wunsch, ihre Kinder anders zu erziehen, als sie selbst erzogen worden ist.
„Ein erwachsenes Mädchen“ damit beschreibst du Johanna sehr genau, das heißt, ich habe sie gut genug getroffen.
Nun, ich denke, Angelika wird erleichtert sein, dass sie Johanna geschickt bekommen hat, weil sie Fanthagiros Schwester an der Stelle wirklich vertraut. Weil auch Königin Katharina sehr viel mehr Freiraum hat, als Angelika sich das je hat träumen lassen.

Schade, dass man den kleinen Bruder nicht mitgehen lässt, sondern ihn woanders hinschickt. Ich stelle mir vor, dass er am Hof der Blauen Berge doch ziemlich sicher gewesen wäre.
Zu Johannas Bruder, es ist für ihn sehr wichtig, dass der Schatten der übermächtigen (Mutter-/)Schwester verschwindet und das er lernt, auf eigenen Füßen zu stehen.
Und wirklich sicher vor den Nachstellungen der zweiten Frau seines Vaters wird er nicht sein, wenn er fest an einem Ort bleibt.
Abgesehen davon muss er dringend seien Flügel ausstrecken dürfen und lernen müssen, die Folgen seiner Fehler auch zu ertragen.

Geht es in Angelikas Reich „drunter und drüber?“, wie Du schreibst.
Es geht nicht drunter und drüber, leider, könnte man sagen, es wird zentralistisch in den Ruin getrieben.
Ja, Angelika und Tarabas haben schon viel erreicht, doch für mein Verständnis sind sie noch lange nicht so weit, die Früchte ihres Handelns ernten zu können.
Noch muss Tarabas durch die Lande reisen und vor Ort mit den Problemen konfrontiert werden.
Er muss auch Jahre später erst noch lernen, was Ernten und Missernten ausmacht und warum es wichtig ist regionaler zu denken. Sie haben schon viel geändert, doch in ihrem Alltagsleben ist viel z wenig davon zu spüren.
Kennst Du den Film „Der letzte Kaiser von China?“, ich habe weder den Film, noch die Serie wirklich komplett gesehen, doch das was ich in Erinnerung habe, habe ich auf das Reich der Blauen Berge übertragen.
Oder um genauer zu sein, auf den Hof der Blauen Berge, denn nirgendwo halten sich veraltete Rituale und verkrustete Strukturen besser, als dort, wo man mit dem normalen Leben zu wenig zu tun hat.
Da wird Johanna eine gute Verbündete werden, weil sie mit den Strukturen nichts anfangen kann, weil sie die nicht interessieren.
Ihr Bruder braucht den Abstand zu ihr dringend, würde ich sagen denn er muss lernen, dass Fehler auch fiese Konsequenzen haben können.
12.07.2021 | 20:25 Uhr
Liebe Allerleihrau,

in diesem Kapitel steht wirklich Hartmund der Felsenelf im Vordergrund, so wie es der Titel verspricht.
Eine interessante Idee, aus den Elfen etwas zu machen, die im Original nur in einer eher unwichtigen Episode als Nebenfiguren auftreten. Hartmund ist wirklich eine sympathische Erscheinung, freundlich und wissbegierig und ein richtiger Kamerad für Kiran, ganz anders als der ständig meckernde Rückkehrstein, den ich auch im Original nicht besonders mochte.

Ich hoffe, dass Kiran mit seinem Anliegen bei Katharina und Cataldo mehr Offenheit findet als bei Romualdo.

Bis zum nächsten Kapitel!
roseta

Antwort von Allerleihrau am 15.07.2021 | 18:24 Uhr
Liebe roseta,

eigentlich sollte der Rückkehrstein an Hartmunds Stelle sein, aber irgendwie passte er sich da nicht so ein, wie ich das gerne gehabt hätte.
Solche unwichtigen Nebenfiguren finde ich in Fanfiktion einfach praktisch. sie sind schon da, aber man kann sie besser formen und entwickeln als Figuren die stärker im Focus des Originals stehen.

Mal sehen wie Katharina und Cataldo reagieren . Klüger als Romualdo, das kann ich versprechen.
LG
Allerlelihrau
16.05.2021 | 18:31 Uhr
Liebe Allerleihrau,

ich hoffe, du bist mir nicht böse, aber ich muss bestätigen, dass du dich hier in den Beschreibungen "verloren" hast.
In diesem Kapitel beschreibst du fünf Personen, Haupt- und Nebenfiguren, plus dem Raum, in dem sie sich treffen, in wirklich allen Details: nicht nur die Farbe ihrer einzelnen Kleidungsstücke, sondern auch noch deren Material und (teilweise) Herkunft. Für mich war es etwas zu viel des Guten.
Die ausführliche Beschreibung von Kiran und dessen Allzweck-Outfit hat mir gefallen, sie weckte Neugier durch die Andeutungen über seine Eltern, seine Herkunft, seine bisherige Laufbahn. Auch die Beschreibung des jungen Dieners erfüllte einen Zweck in der Geschichte: sie deutete an, dass es an Romualdos Hof einigermaßen gerecht zugeht und dass arm zu sein hier nicht unbedingt bedeutet, unglücklich zu sein.
Auch Romualdos Äußeres entspricht einer Charakterbeschreibung: kein Prunk, aber trotzdem hohe Qualität - ein Herrscher von Format.
Die Schilderung des Thronsaales war sehr bildgewaltig, wenn ich auch im Ganzen einen eher düsteren Eindruck hatte. Und ein bisschen widersprüchlich fand ich es auch, dass am Anfang des Kapitels von brütender Sommerhitze die Rede war, während Kiran in seiner Unterkunft fröstelt und der Thronsaal wieder als Wärme ausstrahlend beschrieben wird - bei Sommerhitze müsste er eher stickig sein ...
Den ersten drei Beschreibungen der Personen bin ich gefolgt und konnte sie mir bildlich vorstellen. Aber bei den letzten beiden war es dann einfach zu viel, und ich hatte sie nicht mehr richtig vor Augen.

Ich bin mir bewusst, dass ich selbst bei meiner Schreiberei oft genug den entgegengesetzten Fehler mache - alles zu kurz abfertige, und wenn ich überlege, wann ich zuletzt eine Person beschrieben habe ... ist ziemlich lange her und war sehr viel weniger ausführlich.
Deshalb will ich hiermit auch nicht ausdrücken, dass du irgendetwas hättest anders machen sollen. Geschmäcker sind verschieden und anderen Lesern hat vielleicht gerade das gefallen, worüber ich meckere.

Dass Romualdo ein schwieriger Charakter ist, kommt nur indirekt, aber deutlich zum Ausdruck. Er wirkt auf mich sehr distanziert, kein umgänglicher Herrscher, auch wenn er grundsätzlich positiv eingestellt ist. Und dass er die Mängel des Königshofes der Blauen Berge gegenüber dem Boten ebendieses Hofes so deutlich anspricht, empfinde ich als sehr undiplomatisch. Man merkt ihm eben an, dass er durch Fantaghiròs Verlust einen dauerhaften Schaden erlitten hat.

So, ich hoffe, ich habe nicht zu viel gemeckert und ich werde jetzt sehen, wie es mit Katharina weitergeht - oder?
Vielleicht kommt ja ein anderer Handlungsfaden - das weiß man bei dir nie.

Viele liebe Grüße
roseta

Antwort von Allerleihrau am 24.05.2021 | 15:43 Uhr
Liebe roseta,
erst mal bitte ich um Entschuldigung, dass meine Antwort wieder einmal auf sich warten lässt.
Zu meiner Entlastung sei gesagt, dass ich in den letzten Tagen und Wochen zu viel Homeoffice Zeiten hatte und ich dann absolut keine Lust habe, mich in meiner Freizeit am selben Arbeitsplatz wiederzufinden.
Ich denke, ich antworte ausführlich und lasse deine Anmerkungen in Anführungszeichen stehen.

„ich hoffe, du bist mir nicht böse, aber ich muss bestätigen, dass du dich hier in den Beschreibungen "verloren" hast.
In diesem Kapitel beschreibst du fünf Personen, Haupt- und Nebenfiguren, plus dem Raum, in dem sie sich treffen, in wirklich allen Details: nicht nur die Farbe ihrer einzelnen Kleidungsstücke, sondern auch noch deren Material und (teilweise) Herkunft. Für mich war es etwas zu viel des Guten.“

Punkt eins, ich werde Dir nie böse sein, wenn Du mir auf eine Frage, die ich stelle, ehrlich antwortest. Auch Profis brauchen ihre Lektoren, die ihnen die Rückmeldung geben, wenn etwas nicht funktioniert.
Und ich habe es ja schon einige Male anklingen lassen, für mich sind die Bildgewaltigkeit der Filme und ihre Üppigkeit so unglaublich verführerisch, daher lasse ich mich dazu verleiten, mich in solchen Beschreibungen zu verlieren.
Wenn am Ende aber ein Zuviel dabei herauskommt, wird es schwierig.

„Die ausführliche Beschreibung von Kiran und dessen Allzweck-Outfit hat mir gefallen, sie weckte Neugier durch die Andeutungen über seine Eltern, seine Herkunft, seine bisherige Laufbahn. Auch die Beschreibung des jungen Dieners erfüllte einen Zweck in der Geschichte: sie deutete an, dass es an Romualdos Hof einigermaßen gerecht zugeht und dass arm zu sein hier nicht unbedingt bedeutet, unglücklich zu sein.“

.Gerade bei Kiran bin ich mir, wenn ich deine Anmerkungen jetzt lese, nicht mal sicher, ob es nottut, ihn seine eigene Ausrüstung so intensiv beschreiben zu lassen. Denn es ist seine Erzählperspektive, die ich hier verwende. Vielleicht wäre es sogar sinnvoller, diese Beschreibungen wegzulassen, weil er das ja als Alltagskleidung trägt und schlicht nicht "sieht". *grübel*
Klar, das Futter seiner Weste und das getauschte Hemd würde ich stehen lassen, aber der Rest?
Hmm, eigentlich müsste ich den sogar einer anderen Erzählperspektive zuordnen, also jemandem, der ihn beobachtet.
Darüber werde ich noch mal nachdenken.

„Auch Romualdos Äußeres entspricht einer Charakterbeschreibung: kein Prunk, aber trotzdem hohe Qualität - ein Herrscher von Format.
Die Schilderung des Thronsaales war sehr bildgewaltig, wenn ich auch im Ganzen einen eher düsteren Eindruck hatte. Und ein bisschen widersprüchlich fand ich es auch, dass am Anfang des Kapitels von brütender Sommerhitze die Rede war, während Kiran in seiner Unterkunft fröstelt und der Thronsaal wieder als Wärme ausstrahlend beschrieben wird - bei Sommerhitze müsste er eher stickig sein …“

.Als ich all diese Beschreibungen eingefügt habe, ging es mir auch darum zu zeigen, dass Kiran sehr viel sieht und wahrnimmt, oftmals in Sekundenbruchteilen und es einordnet, denn als Bote ist es nicht nur seine Aufgabe, Nachrichten von A nach B zu überbringen, sondern zusätzlich zu Berichten, wie es beim Empfänger aussieht. Modern ausgedrückt sind die Botenreiter des Reiches der blauen Berge so eine Art Nachrichtendienst.
Wenn ich ihn also den Thronsaal "sehen" lasse, dann geht es auch darum, dass er eben die unterschwelligen Botschaften in diesem Raum sieht und versteht.
Sein Wärmeempfinden ist meinem nachempfunden:
Komme ich aus großer Hitze in einen Raum ohne Sonne, dann fröstle ich automatisch. Wenn ich mich dann an den Raum und seine Temperatur gewöhnt habe, ist er schnell wieder zu warm für mein Empfinden.
Stickig war das Wort, was mir nicht einfallen wollte, danke.
Ja, der Thronsaal ist im Sommer stickig und im Winter nur deshalb warm, weil man die Vorhänge vor die Fenster zieht, um die Kälte draußen zu halten. Und dann ist er eher düster und immer noch stickig, wegen der Feuerschalen, die man zum Wärmen braucht.
Er ist in erster Linie protzig und ist ein Überbleibsel von Romualdos Vater.
Romualdo mit seiner hellen, sorgsam ausgewählten Kleidung sollte sich da eigentlich von abheben.


„Den ersten drei Beschreibungen der Personen bin ich gefolgt und konnte sie mir bildlich vorstellen. Aber bei den letzten beiden war es dann einfach zu viel, und ich hatte sie nicht mehr richtig vor Augen.“

Ich stelle mir gerade die Frage, ob Du einfach gemerkt hast, dass die beiden auch nicht so sonderlich wichtig sind für diese Erzählung, sie sind seine Begleiter, Leibwächter und in engen Grenzen auch seine Vertrauten. Ich wollte Romualdo einfach nicht alleine lassen.


„Ich bin mir bewusst, dass ich selbst bei meiner Schreiberei oft genug den entgegengesetzten Fehler mache - alles zu kurz abfertige, und wenn ich überlege, wann ich zuletzt eine Person beschrieben habe ... ist ziemlich lange her und war sehr viel weniger ausführlich.
Deshalb will ich hiermit auch nicht ausdrücken, dass du irgendetwas hättest anders machen sollen. Geschmäcker sind verschieden und anderen Lesern hat vielleicht gerade das gefallen, worüber ich meckere.“

Wie gesagt, es ging mir hier einmal darum, Kirans Fähigkeiten etwas zu sehen und es dann hoffentlich richtig einzuordnen, zu beschreiben, in einer weiteren Ebene wollte ich die Bildsprache der Filme wiedergeben.
Ist mir nicht so gelungen, fürchte ich.

„Dass Romualdo ein schwieriger Charakter ist, kommt nur indirekt, aber deutlich zum Ausdruck. Er wirkt auf mich sehr distanziert, kein umgänglicher Herrscher, auch wenn er grundsätzlich positiv eingestellt ist. Und dass er die Mängel des Königshofes der Blauen Berge gegenüber dem Boten ebendieses Hofes so deutlich anspricht, empfinde ich als sehr undiplomatisch. Man merkt ihm eben an, dass er durch Fantaghiròs Verlust einen dauerhaften Schaden erlitten hat.“

Ja, König Romualdo ist kein einfacher Charakter, das kann und muss er aber auch nicht sein, finde ich, immerhin hat er die Liebe seines Lebens verloren und er weiß absolut nicht, was los ist. Zeitrahmentechnisch gesehen liegt diese Geschichte nur einige wenige Jahre nach Fantaghiròs Verschwinden.
Er leidet also, muss aber funktionieren, obwohl er sich ständig Fragen stellt wie: „Wo ist sie hin? Habe ich etwas falsch gemacht?“
Von dem was sonst noch am Hofe abläuft und was ich später erzählen werde, mal ganz abgesehen.
Und dann kommt da ein Bote aus dem Reich, in dem einer seiner schärfsten Rivalen um Fantaghiròs Aufmerksamkeit lebt und Romualdos Wahrnehmung nach auch herrscht, und will dann noch Kinder aus seinem Reich "entführen" ... Auch wenn es die Königin ist, die diese Idee hat, ist es Romualdo unheimlich und er reagiert deshalb sehr abweisend.

So, ich hoffe, ich habe nicht zu viel gemeckert und ich werde jetzt sehen, wie es mit Katharina weitergeht - oder?
Vielleicht kommt ja ein anderer Handlungsfaden - das weiß man bei dir nie.

Nein, Du hast nicht „zu viel“ und “gemeckert“ in meinen Augen schon gar nicht.
Du hast mir Denkanstöße gegeben.

Was dazu führt, dass die nächsten zwei fast fertigen Kapitel in ihrer jetzigen Form erst mal nicht Erscheinen werden, weil ich sonst vom Weg abkomme.
Und ich werde meine Leser überraschen, fürchte ich, denn ich werde nicht Johanna als zweite Erzählperspektive verwenden.
Doch dazu bald mehr
LG Allerleihrau
03.05.2021 | 17:44 Uhr
Liebe Allerleihrau,

gerne möchte ich wissen, was das für ein Roman war, den Kiran von seinem Lehrer erhalten hat - ich konnte es nicht erraten.
Romualdo ist also anonym unterwegs, wie Herrscher in Geschichten das öfters machen, um sich mal ein richtiges und kein geschöntes Bild von ihren Untertanen zu machen. Und Kiran hat offenbar gleich einen guten Eindruck gemacht.

Der Rückkehrstein hat auch an Persönlichkeit gewonnen - im Original war er mir gar nicht so sympathisch mit seinem ewigen Gemecker. Aber hier hat er auch wirklich was zu sagen.

Dann bis zum nächsten Kapitel!

Viele Grüße
roseta

Antwort von Allerleihrau am 03.05.2021 | 19:24 Uhr
Liebe roseta,
das Buch, das ich zitiere, heißt "Der Zeitdieb" und ist von dem britischen Autor Terry Pratchett geschrieben worden.
Eine der wichtigsten Figuren in diesem Roman ist Lu-Tse, der hier zitierte Kehrer, ein ebenso bescheidener wie eigensinniger "Geschichtsmönch" (Die Beschreibung dieses Ordens erinnert ziemlich an diese alten Kung-Fu - Filme), der einfach seinen Weg geht und am Ende genau damit erfolgreich ist.
Sein wichtigstes "Werkzeug" ist dabei die Tatsache, dass niemand einen als niedriggestellten wahrgenommenen Dienstboten "sieht".
Für "meinen" Rückkehrstein stand einer meiner Großväter Pate, er war immer der "grimmige Opa" , wenn man ihn aber in einem guten Moment erwischte, war er ein guter Gesprächspartner, wenn man ihm nicht widersprach.

Das nächste Kapitel ist auch schon so gut wie fertig, ich muss nur noch austesten, ob das was ich mir fürs darauffolgende Kapitel vorstelle auch hinhaut.

LG Allerleihrau
14.04.2021 | 20:50 Uhr
Hallo, natürlich bin ich wieder dabei, und das Erste, was ich fragen wollte, war nach "Kilian", weil ich gleich einen Druckfehler angenommen habe ... und dieser Name mich eher an den "Freischütz" erinnert als an das Fantaghirò-Fandom. Nun ist es ja geklärt.
Ich habe auch das Reich König Tohors als fernöstliches aufgefasst und einige Details entsprechend eingebaut - obwohl "Angelika" sehr europäisch ist, aber es ist ja ein Märchen, da nimmt man es besser nicht so genau.
Es gefällt mir, dass du der Elfenkönigin eine Rolle zugeschrieben hast, die im Original recht stiefmütterlich behandelt wird - ich konnte nicht mal den Namen der Darstellerin finden!
Übrigens, was mir noch auffiel: du nennst hier Tarabas "König", aber in einem früheren Kapitel ist er nur "Prinzgemahl", ebenso wie in deiner älteren Geschichte. In einem Märchen ist es üblich, dass derjenige, der die Prinzessin heiratet, König wird, auch wenn er, wie nicht selten im klassischen Märchen, von niederer Herkunft ist. Natürlich hängt es vom jeweiligen System ab. (Ich jedenfalls habe die Absicht, ihn König werden zu lassen!).

Und wer war wohl das ungezogene Mädchen, das mit dem Rückkehrstein gespielt hat? Johanna? Smeralda? OC?
Werden wir es erfahren?

Antwort von Allerleihrau am 15.04.2021 | 14:05 Uhr
Hallo roseta,
gut, dass das mit Kiran/Kilian jetzt aus der Welt ist.
Ich liebe es mit den Figuren zu spielen, die nur am Rande vorkommen. Das gibt mir gewisse Freiheiten, die ich bei Figuren die stärker im Focus der Serie waren nicht habe.

Als ich diese Skizze, wie gesagt, mehr war es ja nicht, geschrieben habe, habe ich sie in Gedanken noch nach „Von Liebe und Schuld“ angesetzt, wenn Kiran hier also von seinem König spricht, spricht er von Antoine, nicht von Tarabas. Es muss hier jetzt „Königin“ heißen, den er ist ja in Angelikas Auftrag unterwegs, Tarabas glänzt bei Hofe noch durch Abwesenheit.
Habe ich dann auch gleich noch verbessert.
Warum ich Tarabas zum Prinzgemahl gemacht habe? Ich konnte ihn mir noch nie als König vorstellen, wenn ich ehrlich bin.
Also habe ich ihn zum Prinzgemahl gemacht. Ich denke, dass passt auch besser zu meinem Bild vom Reich der blauen Berge. Das eben doch recht reserviert ist gegenüber allem Fremden.
Nun, wer hier mit Steinen um sich wirft, ist ja eigentlich klar, denke ich …

LG Allerleihrau
12.04.2021 | 14:25 Uhr
Ich dachte ja, dass die beiden mutterlosen Geschwister zu Angelika geschickt würden, damit der Bogen sich schließt - aber soweit ist es wohl noch nicht.
Johanna scheint mir ein jüngeres Abbild von Fantaghirò zu sein - freiheitssüchtig, aktiv und sehr wenig prinzessinnenhaft. Ich nehme an, dass Katharina Verständnis dafür aufbringen wird, da sie hoffentlich noch das Beispiel ihrer Schwester vor Augen hat.

Wir werden es sehen ...

Antwort von Allerleihrau am 13.04.2021 | 17:37 Uhr
Liebe roseta,
mit der Idee, dass die beiden an Angelikas Hof geschickt werden, liegst Du zu 50 Prozent richtig.
Also ein Abbild im engeren Sinne werde ich nicht schaffen. Was Johanna und Fantaghirò verbindet, ist in allererster Linie ihre ihre Unabhängigkeit und ihre Stärke, die für mich bei beiden aus ihrer Mutterlosigkeit gewachsen ist. Johanna hat einige literarische Patinnen, unter anderem Geronde aus dem Drachenritterzyklus von Gordon R. Dickson, die ebenfalls als sehr junges Mädchen die Burgführung übernehmen musste, weil der Vater in den (heiligen?) Krieg zog.
Katharina wird die Gesamtsituation betrachten und gemeinsam mit ihrem Mann entscheiden
12.04.2021 | 14:16 Uhr
Liebe Allerleihrau,

ich mache doch immer den gleichen Fehler: ich wundere mich, dass eine Geschichte nicht weitergeht, und dann sehe ich irgendwann nach und stelle fest, dass ich schlicht das Favorisieren vergessen habe (schäm).
Also, jetzt bin ich hier und wieder drin in "Liebe und Schuld", und Angelika tut mir leid, denn ich weiß, was folgen wird.
Ganz konsequent ist sie aber nicht, denn nach dem auch mir bekannten Brauch müsste sie ihre eigenen Kinder fortschicken, damit sie selbständiger werden, und fremde aus dem gleichen Grund aufnehmen.
Und die Ehe kriselt also vor sich hin (wie auch in der älteren Geschichte schon angedeutet war). Und ich habe die beiden in meiner Story grade mit viel Brimborium heiraten lassen - na ja, ich bin halt Happy-End-Fan und mag es bonbonrosa oder in diesem Falle rosenrot ...
Bin gespannt, wie du den Bogen von diesem Königspaar zum Rückkehrstein schlagen willst.
Dann zum nächsten Kapitel ...
roseta

Antwort von Allerleihrau am 13.04.2021 | 17:36 Uhr
Liebe roseta


Ja Angelika, kann und darf einem leidtun, das ist die Krux, wenn man in rückwirkend etwas erzählt.
Nein konsequent ist sie nicht, sie möchte sich nicht von ihren eigenen Kindern trennen. Andererseits gebe ich zu bedenken, dass sie ein sehr altes gewachsenes System auch nicht in einem Rutsch umbauen kann, und das weiß sie selbst ganz genau, sie geht hier nach dem Motto vor, „Steter Tropfen höhlt den Stein“.
Sie steckt ja mitten in einem riesigen Umbauprojekt. Ich stelle mir das Reich so ähnlich vor wie das chinesische, das Robert Gulick in seinen Richter Di (Kriminal-)Romanen so umfangreich beschreiben hat.
Erstarrt in Konventionen und Hierarchien, zusammengehalten von einer Beamtenkaste und einer Art aufgepfropften „Wir“, dass jeden Fremden mit Argusaugen beobachtet.
Ein zentralisiertes Reich festgefahren in Riten und Ideen.
Und Tarabas würde sie hier gerne aus vollstem Herzen unterstützen, aber er hat eine Vergangenheit, die sich nicht verleugnen lässt, die Spuren hinterlassen hat und dass hat er schmerzhaft lernen müssen.
Angelika sieht das nicht so eng, sie kennt ihn ja nicht als bösen Mann, sondern nur als geheimnisvoll und ja auch sexy. Es ist halt ein Punkt auf ihrem Plan, ihr Reich zu modernisieren, und da lässt sie sich nicht von seiner Vergangenheit aufhalten. Es ist halt in ihren ein notwendiger kleiner Schritt zu einem modernen Reich. Malin ist später auch die Bestätigung, dass sie damit richtig lag.
Ja, die Ehe kriselt ab und zu vor sich hin, das hat halt auch viel damit zu tun, dass ich sie beide als starke Persönlichkeiten sehe, Angelika ist trotz ihrer fast schon blinden Verliebtheit für mich nie dumm gewesen. Verwöhnt und trotzdem vernachlässigt, das ja, herabgesetzt, weil sie weiblich ist, auch, aber niemals schwach.
Das hat sie geprägt und ihr Ausflug in die Welt von Fantaghirò und Romualdo hat ihren Blickwinkel erweitert.
Dennoch liebt sie Tarabas aus vollstem Herzen und versucht sich mit dem zufriedenzugeben, was er ihr geben kann. Es gelingt ihr Mal mehr, mal weniger gut.
Tarabas selbst ist ja nun wirklich nicht schwach, aber ich stand der Idee „jemanden lieben lernen“ von jeher eher skeptisch gegenüber, insbesondere wenn das Herz noch voll ist mit jemandem anderen.
Ihr Happy-End war für mich daher immer eines mit Ecken und Kanten. Kein Happy vor now eher immer „im Ausbau“ würde ich sagen.
Nun das geht recht schnell, mit dem Rückkehrstein :-)
24.03.2021 | 22:57 Uhr
Liebe Allerleihrau,
ich bin fasziniert von deinem Ideenreichtum. Genial, an die Zeit vor dem Liebe und Schuld Universum anzusetzen bzw. mittendrin in den Erzählungen von Tarabas über seine Ehe mit Angelika bzw. Abraxas Erzählung über die mangelnde Konfliktfähigkeit von Tarabas und seine daraus resultierende Flucht in verschiedenen Reisen.
Bin sehr gespannt, wie beide Prologe im Handlungsverlauf zusammenfinden....entstehen erstmal verschiedene Handlungsstränge, die sich dann miteinander verknüpfen.
Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung. Danke, dass du deine Fantasie mit uns teilst.
Liebe Grüße
Hommage

Antwort von Allerleihrau am 25.03.2021 | 13:22 Uhr
Liebe/Lieber Hommage 2008,
Vielen Dank für die Blumen, als ich die Skizze damals geschrieben habe, wollte ich etwas kompltett Neues schreiben, inzwischen bin ich mit "meinem" Universum eigentlich recht zufrieden.
Es erspart mir auch einiges an Weltenbildung , da bin ich ehrlich, das macht manches leichter.
Nun die beiden Handlungsstränge werden sich ziemlich schnell verknüpfen, dass kann ich schon mal versprechen.
Ich bin selbst gespannt wo die REise diesmal hingehen wird, ich habe einen losen Faden gezogen und werde dann einfach drauf los erzählen.
Zur Zeit ist es leicht die Geschichte zu erzählen, die Wörte fliegen nur so auf mich zu.

Ich wünsche viel Spaß
Allerleihrau
13.03.2021 | 16:05 Uhr
Nanu, was wird denn das? *erstmal einen Favo setzen* Das darf ich doch nicht verpassen. :-) Sag bloß, der Stein wird hier der Protagonist?

Antwort von Allerleihrau am 25.03.2021 | 13:24 Uhr
Nanu, wo ist den meine Antwort hin ?
Egal nochmal:
Liebe Silvia,
zumindestens wird er nach einer kurzen Ruhepause eien sehr aktive Rolle bekommen.

LG Allerleihrau
04.03.2021 | 22:58 Uhr
Wie schön eine neue Geschichte hier zu sehen. Ich habe das fandom erst kürzlich entdeckt und liebe die Geschichten. Toll wäre es, wenn Tarabas noch dabei wäre. Dieser Charakter fasziniert mich sehr und deine letzte Geschichte hierzu war phänomenal. Ich bin also wirklich sehr gespannt und voller Vorfreude.
Liebe Grüße

Antwort von Allerleihrau am 09.03.2021 | 13:25 Uhr
*Knicks*
Ich höre immer wieder gerne, das "mein Tarabas" gut ankommt.
Es ist halt selbst bei einer Figur mit entwicklungspotential es schwierig im Kanon zu bleiben.

Ich arbeite fleißig am ersten Kapitel bzw, Prolog und verweise ansonsten auf meine Antwort an roseta

LG Allerleihrau
01.03.2021 | 20:19 Uhr
Liebe Allerleihrau,

wie schön, dass du auch wieder etwas für unser kleines, aber geliebtes Fandom tun willst, wo viel zu wenig los ist!
Das Personenverzeichnis klingt ja schon mal interessant - willst du Romualdo mit einem OC verkuppeln? Und welche Rolle wird Parsel spielen - oder ist er etwa der angehende Love-Interest? Dann müsste er inzwischen etwas älter geworden sein. Bin gespannt.

Liebe Grüße
roseta

Antwort von Allerleihrau am 09.03.2021 | 13:22 Uhr
Liebe roseta,
na da will ich doch mal ein wenig antworten:
„wie schön, dass du auch wieder etwas für unser kleines, aber geliebtes Fandom tun willst, wo viel zu wenig los ist!“

Ja, aber genau deshalb mag ich dieses Fandom so sehr. Außerdem bietet die Serie so viele interessante Nebenfiguren, die mir ihre Geschichten erzählen, dass ich hier gerne bin. Damit kommen wir nun zu Deiner nächsten Frage.

„Das Personenverzeichnis klingt ja schon mal interessant - willst du Romualdo mit einem OC verkuppeln?“


Zum letzten Teil der Frage - Nein, definitiv nicht! - Für mich ist Romualdo jemand, der seine Fantaghirò so liebt, dass sein Herz nie frei genug sein wird, um eine andere Frau glücklich zu machen und er ist weise genug, das zu sehen und er wird niemandem etwas vorspielen.

Das ist für mich ein wichtiger Punkt in einer Fanfiktion, dass ich grundlegende Strukturen und Figuren akzeptiere und ehre.
Deshalb erzähle ich eigentlich gerne die Geschichte von Nebenfiguren und die Hauptfiguren bekommen Gastauftritte.
Tarabas und Angelika stellen für mich hier die Ausnahme von der Regel dar, die haben Entwicklungspotenzial, das man in einer Fanfiktion ausloten kann.

Daher sieht mein derzeitiges Personenverzeichnis die folgenden Personen vor:

Kilian - Parsels Bote und derzeitiger Hauptcharakter
Ein Felsenelf namens Hartmund zweiter Hauptcharakter (ein Eigener Charakter)
Der Rückkehrstein
Johanna die Tochter des Herzog Odorizzi 3. Hauptcharakter
Arnoldo der Sohn und Erbe des Herzog Odorizzi (Randfigur)
Die Königin der Elfen
Parsel
Katharina und Kataldo
Romualdo
Tarabas
Angelika (vielleicht)
eine weiße Hexe

Also Romualdo wird seinen Auftritt bekommen, keine Frage.
Aber schon bei der anderen Person, nach der du mich fragst:
"Und welche Rolle wird Parsel spielen - oder ist er etwa der angehende Love-Interest? Dann müsste er inzwischen etwas älter geworden sein.“,
Er wird nach derzeitiger Planung nur eine Randfigur sein, denn ich habe ihn ja in „Von Liebe und Schuld“ eiskalt umgebracht. Und ich will lieber eine Abenteuer-Fantasy Geschichte schreiben, kein Drama. Damit fällt er jetzt gerade als Love-Interest aus.

Drama habe ich im eigenen Leben genug. ;-)
Ich bin mir noch nicht ganz klar, mit welcher Timeline ich an die Serie und an mein Universum anknüpfen werde, erst mal muss ich "Von Liebe und Schuld" selbst noch mal lesen, um die Geschichte ein- und anzupassen.
Bis demnächst im ersten Kapitel
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