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Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
06.03.2021 | 11:56 Uhr
Hallo

Bei dem ganzen Corona-Wahnsinn frage ich mich immer öfters, wie wir uns verhalten werden, wenn die Pandemie irgendwann - hoffentlich bald - zu Ende geht. Denn aktuell tun sich wirklich Abgründe auf und man fragt sich, wohin das alles führen wird.

Gut geschrieben. Denn wir sind doch alle müde von Corona und würden einfach gerne wieder geselliger werden. Wenn wir denn nur dürften.

LG Ursula

Antwort von Flachweltmeister am 06.03.2021 | 12:55 Uhr
Hallo Ursula,

meine Prognose ist: Nach dem Fallen des Vorhangs zu dem hier aufgeführten Theaterstück "Übrigens das war der Dritte Weltkrieg" wird es wahrscheinlich eine Art Nürnberg 2.0 geben und die Verantwortlichen werden wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit hingerichtet. Und die Menschen bauen nach einer angemessenen Frist der Traumatisierung ihrer Kinder und der Heilung der seelischen Narben dann ein neues Finanz- und Gesellschaftssystem auf, in dem Korruption und Machtmonopole keine Chance mehr haben werden, weil dann endlich endlich jeder wissen wird, woran das System jahrhundertelang gekrankt hat.

Die ersten US-Bundesstaaten haben die Foltermaßnahmen für ihre Fellow Americans vor wenigen Tagen beendet.
https://tkp.at/2021/03/03/us-bundesstaaten-heben-corona-massnahmen-und-maskenpflicht-auf-16-staaten-bereits-ohne/
Das macht doch Hoffnung, dass das große Wellen schlägt, die bis nach hier schwappen können. Aber ich glaube, dass wegen der PCR-Test-Lüge (die - wieder mal - aus Deutschland kam) Deutschland das weltweit letzte Land sein wird, das militärisch befreit wird, denn Deutschland ist der Schlüssel zum Weltfrieden, weil Deutschland es war, das 1945 den beleidigten Verlierer gespielt und die Unterzeichnung des Friedensvertrags verwehrt hat, wodurch die Weltbevölkerung einem permanenten Dauerkrieg an allerlei Krisenherden ausgesetzt war.

Für das Lob mein Dank,

LG Flachweltmeister
04.03.2021 | 19:00 Uhr
Lieber Flachweltmeister,

schon mal darüber nachgedacht, ein Wettbüro zu eröffnen? Und nächste Woche gewinnt... die Großwildjagd! In der Fußgängerzone, im Kurpark, am Flussufer....

Ist das nicht bescheuert?
Und ich wollte im Sommer genau dort hin!
Egal, bis dahin darf man sicherlich das eigene Bundesland nicht mehr verlassen.
An was erinnert mich das Ganze? Ach, das Alter! Genau, damals in der Schule im Geschichtsunterricht, da gab es auch so komische Vorschriften...

Nicht jeder, der tagsüber spazieren geht, ist ein Zombie. Und am Rhein gibt es bestimmt auch ruhige Fleckchen, wo man die Vögel singen hört und die Sonne Muster auf die Wellen malt. Das kann sehr schön sein.

Ein schönes Gedicht darüber, wie alles immer sinnloser wird. Würde man die Sitzbänke abbauen, wie schnell hätten wir vergessen, dass es sie je gab?

Lieben Gruss
Nesaja

Antwort von Flachweltmeister am 04.03.2021 | 19:21 Uhr
Hallo Nesaja,

der Sonne beim Muster-auf-die-Wellen-Malen zugucken? Das geht nicht; da muss ein Gesetz erlassen werden, dass man der Sonne dabei ab sofort nicht mehr zugucken darf und wer es doch tut, für den wird sie verdunkelt. Für den gilt dann Sonnenbrillentragepflicht bei Sonnenschein. Wetten, das kommt? ;-)
Für das Wettbüro bin ich nicht, aber für die Großwildjagd. Wenn von allen Regierungen der Welt gleichzeitig endlich der Schießbefehl auf spielende Kinder erteilt wird, dann glaube ich sind wir ruck zuck fertig und der Weltfrieden steht vor der Tür. Denn dann merken auch die Volltrottel, wo sie (wieder bzw. immer noch) leben und verweigern den Befehl und zielen lieber auf die Weisungsbefugten anstatt auf die Kinder. Der einzige Grund, warum wir immer noch diesem zähen Theaterstück zugucken müssen ist, weil der Großteil des Publikums noch nicht verstanden hat, dass es aus dem Sessel aufspringen und Buh rufen muss, damit der Regisseur den finalen Akt aufführen kann.

LG Flachweltmeister
03.03.2021 | 13:36 Uhr
Hallo Flachweltmeister,

ein schön gereimtes Gedicht.
Ich habe davon auch gelesen, dass am Rheinufer in Düsseldorf an den Wochenenden ein sogenanntes Verweilverbot gilt. Personen in dem Gebiet dürfen sich nicht hinsetzen und auch nicht stehenbleiben. Ich würde dort nicht spazierengehen wollen. Verstehe allerdings die Leute auch nicht, die immer an den Orten laufen bzw. Erholung suchen wollen, wo schon Tausende andere unterwegs sind.

herbstlady

Antwort von Flachweltmeister am 03.03.2021 | 14:23 Uhr
Hallo Herbstlady,

das Drehbuch zu der Realsatire, deren Verfilmung wir live sehen, ist immer für eine Überraschung gut. Was machen eigentlich die Läufer, die straucheln und sich verletzen, wenn sie in der Verweilverbotszone stolpern? Humpeln die dann ohne Verschnaufpause ins Polizeiauto, weil sie rechtswidrig am falschen Ort hingefallen sind, und dürfen sich dann nur auf der Wache ausruhen?
Wenn ich spazieren gehe, nur um des Spazierens wegen, dann ist das seit Jahren immer nur spät abends und nachts, wo sowieso kaum jemand meine Erholung trüben kann und wo man sich viel einfacher geerdet und in die Natur hineingeworfen fühlen kann als unter Zombies und sonstigen menschenähnlichen Wesenheiten.

Schöne Grüße,
Flachweltmeister
01.03.2021 | 11:54 Uhr
Lieber Flachweltmeister!
Früher musste man eine Bank überfallen, um verhaftet zu werden.
Heute reicht es, auf einer Bank zu sitzen!

Hab's in der Zeitung gelesen: Düsseldorf?
Verweilverbot.
Sitzen und selbst Stehenbleiben war im 1. Lockdown in Ö bei Geldstrafe verboten.
Damals war es nur erlaubt, zum Supermarkt zu gehen und zur Apotheke, nicht mal Spazierengehen war erlaubt. Wir haben damals immer Runden im Kreis um den Supermarkt-Häuserblock gemacht, waren halt 1 Std. täglich "einkaufen". Alle Parkanlagen in Wien und auch Spielplätze waren abgesperrt und Betretungsverbot. 24 Std. pro Tag für 2 Monate!
Vielleicht kommt es ja wieder, da unser 3. Lockdown gerade verlängert wird, ist noch einiges an Verschärfungen möglich, nun wo das Wetter wärmer wird.
Man darf sowieso mit niemand Haushaltsfremden wo sitzen. 2 m Abstand!!!
Tatsächlich wurden aber in den großen Einkaufszentren, seit dort Geschäfte mit großen Einschränkungen wieder offen haben, und wir nur mehr abendlich und nächtlich komplettes Ausgangsverbot haben, die Bänke abgeschraubt oder "eingepackt". Schon Monate lang, und man sah an der Mühe, dass es keine kurzfristige Maßnahme wird.
Unsere Regierung will immer ein bisschen "besser" und schärfer sein als alle Nachbarländer.

Schöne Kreuzreime!
Herzlichst.
R ♡

Antwort von Flachweltmeister am 01.03.2021 | 13:12 Uhr
Lieber Netzspatz,

ja, aus Düsseldorf kommt die Meldung. Da war die Realität leider schneller als ich mit meinen überspitzt satirischen Ideen, denn darauf, das Sitzen auf einer Bank zu verbieten, wäre ich bestimmt bald auch noch gekommen.
Die Steigerung wird sein, auch das Sitzen im eigenen Garten verboten zu bekommen, wenn man dabei nicht genügend Abstand zum Gartenzaun hält. Aber ich fürchte, das wird die Träumer auch noch nicht aufwecken. Ich bin für Schießbefehle auf Bürger, die in ihrer Wohnung widerrechtlich in der Nähe des geöffneten Fensters stehen.

Die regionale Unterschiedlichkeit der Drangsalierungen beweist, wie der weltweit agierende Tiefstaat die Menschen als Versuchskaninchen benutzt und überall austestet, was sie sich alles gefallen lassen. Umziehen nützt aber auch nichts, denn bei so wenig Rationalität kann allerorts von heute auf morgen alles beschlossen und verkündet werden.

LG Flachweltmeister
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