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Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 1:
28.04.2021 | 08:39 Uhr
Du kannst gar nicht wissen, wie oft ich mir darüber Gedanken mache...
Wie oft ich mich frage, warum ich mir alles gefallen lasse - und meine Antwort ist feige: Weil ich mich hilflos fühle...
Es wird nicht Neid sein, den ich für den ersten, der Aufsteht empfinde sondern Bewunderung. Bewunderung für den Ersten, der mit aller Wahrscheinlichkeit seine Freiheit und ggf. sogar sein Leben geben wird... denn nicht anders wird es kommen.
Ich habe bereits Folter hinter mir und der Gedanke daran, wieder in diese Fänge zu geraten läßt jeder meiner Zellen nach Flucht schreien. Ich möchte mich verstecken und "nur" leben. Doch ist dies in dieser unserer Zeit nicht möglich. Die Sklaverei hat andere Formen angenommen. Die Sklavenhändler heißen nun TV, Radio und Presse, die Sklaventreiber staatl. Bedienstete (wobei man auf das Wort Dienst achte - Diener).
Ich wünschte mir mehr Rückrat... aber das wurde mir schon vor langer Zeit gebrochen...
Chris

Antwort von Flachweltmeister am 28.04.2021 | 12:34 Uhr
Lieber Chris,

großes Leid und wenig Zukunftsperspektive spricht aus Deinen schweren Worten. Aber über das Leid führt der Weg in die Erkenntnis, und um Erkenntnis geht es in diesem weltumspannenden Drama. In Deinem Satz "Die Sklavenhändler heißen nun TV, Radio und Presse, die Sklaventreiber staatl. Bedienstete" ist nur das Wort "nun" zu viel. Denn das war immer schon so; das ist nicht erst jetzt so. Aber jetzt wird es für viele sichtbar, zum Glück. Das Hauptproblem sind gar nicht mal die Hofberichterstatter der verlogenen Staatsmedien, sondern das Dummvolk, das ihnen kollektiv zu Füßen liegt und sich dadurch in die Rolle des gefügigen Untertanen begibt. Würde jede Gruppe geschlossen aus Befehlsverweigerern bestehen, die ihrem Geldgeber sagen "Verpiss dich, wir machen jetzt nicht mehr, was du willst!", wäre die Sklaverei von heute auf morgen vorbei, denn die Sklaventreiber sind in einer erschreckenden Minderheit und könnten nie gegen eine Übermacht gewinnen, die solidarisch zusammenhält. Deswegen wollen sie ja auch das Volk (durch Hetze) spalten und die Menschheit (mit den Impfungen) auf 500 Millionen weltweit reduzieren: weil es ihnen zu viele sind, die sie unterjochen und kontrollieren müssten, wenn die geschlossen zusammenhalten. Denen reicht ein überschaubares Arbeitervolk, das ihnen dient. Die Macht der Vielen wird zur Niederlage der Wenigen führen, sobald die Vielen wissen, dass sie mächtig sind, wenn sie Nein sagen.

An dieser Stelle ein kleiner Doku-Film-Tipp aus den 60er Jahren, leicht auf der immer noch größten Videoplattform im Internet zu finden: "Der gewöhnliche Faschismus". Die DDR ließ diese von einem Sowjet inszenierte entlarvende Aufarbeitung des Dritten Reichs nach ihrem Erscheinen trotz Auszeichnung in den TV-Archiven verschwinden, weil die Parallelen zur Diktatur des Proletariats zu offensichtlich waren. Und jetzt, nachdem durch das neue Ermächtigungsgesetz durch die Machtergreifung einer Einzelnen Deutschland offiziell zu einer Diktatur geworden ist, sind sie es wieder.
Aber ich sehe dennoch den Widerstand so erfreulich schnell wachsen, dass das Vierte Reich ebenso dem vorzeitigen Untergang geweiht ist wie das Dritte, das ursprünglich tausend Jahre währen sollte. Deutschland wird (über den noch ausstehenden Friedensvertrag) der Schlüssel zum Weltfrieden sein, aber dafür müssen die Deutschen erstmal begreifen, dass sie sich seit über 100 Jahren im Dauerkrieg befinden. Und das wird ihnen jetzt unmissverständlich vor Augen geführt, damit sie es endlich glauben und diesem Regime keine Träne nachweinen, wenn es (hoffentlich bald) durch die Alliierten des Zweiten Weltkriegs beendet wird.

Starkes Rückgrat bis es soweit ist wünscht Dir der
Flachweltmeister
27.02.2021 | 08:35 Uhr
Lieber Flachweltmeister!
Ich hoffe, es ist kein Corona-Gedicht, das wäre es mir zu extrem, vor allem das mit dem Spucken, auch wenn du es wohl als Metapher gemeint hat. Aber ich nehme es mal allgemein:

Natürlich stimmt, dass die schlimmen Dinge in der Geschichte immer durch die duldende und schweigende Mehrheit ermöglicht wurden, alle Diktatoren hätten ohne das sich duckende Volk nichts ausgerichtet, und ein Sturz jener muss immer vom Volk kommen.
Schönes Wochenende.
R ღ

Antwort von Flachweltmeister am 27.02.2021 | 13:02 Uhr
Lieber Netzspatz,

es ist primär ein Sklavengedicht. Wenn Du Corona als Sklaverei betrachtest, kannst Du es darauf gerne beziehen ;-)
Spucken ist unfein, Auspeitschen auch. Man muss mit denen, die eins von beidem oder beides tun, in der Sprache reden, die sie verstehen.
Genau, die Sklaverei wäre in dem Moment vorbei, in dem die Sklaven, die in der Überzahl sind, sich über die Peitschenschwinger, die in der Minderheit sind, geschlossen erheben. Davor haben die Peitschenschwinger Angst und müssen darum den Mut der Widerstehenden versuchen zu brechen, damit die nicht zahlenmäßig wachsen.

Danke und Dir ebensolches,
Flachweltmeister
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