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Autor: Assan
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 6:
25.07.2021 | 11:49 Uhr
Oha, das ging noch einmal gut aus!
Ein Glück, dass die Felsecke schon lose war, auf die Geralt mit Aard gezielt hat. Nicht auszudenken, wenn der Fels gehalten und der Rückstoss die beiden verzweifelten Helden von der Wand wegkatapultiert hätte.


Was wie ein Wohlfühldrabble beginnt, Kabbeleien mit Alliterationen in jeder wörtlichen Rede, übliches bardisches Gemaule und übliche hexerische Versuche, den Barden zu beruhigen, wird thrillermässig langsam bedrohlicher. Ein gerissenes Zugseil, das Warten in Langeweile bzw. das Erdulden ewigen Lautengeklimpers und Dichtens ankündigt, wird ergänzt durch Regen ("verdammt, es regnet"), Sturm, Gewitter, Panik und zuletzt tatsächlicher akuter Gefahr.
Comic/computerspielmässige Rettungsaktionen und das Vertrauen des Barden in seinen Helden, das ihn sogar beim Absturz das Hütchen auf dem Kopf behalten lässt.
Oh ja, auch ich hatte Geralt und Yen an der Brücke hängend vor Augen und ich hatte doch glatt ihren panischen Dialog in deiner FF erwartet: "Kannst du was mit den Füssen machen?"-"Ich kann sie baumeln lassen!"

Das Hütchen überhaupt als Indikator bardischen (Un)Wohlbefindens - du hast dich verdammt, dieses in alle deine Werke aufzunehmen. Dieses Bild ist zu schön, um es einfach so vergessen gehen zu lasssen.

Dass Rittersporn das Schachbretthuhn Geralt getauft hat, ist einfach assansch und ritterspornsch zugleich. Das ist das kurze Denken des Barden, der sich erst freut, ein halber Incubus zu sein, ehe ihm die Konsequenzen aufgehen. Beim Huhn trat der Erkenntnisprozess leider zu spät ein und der durchschaubare Hexer konnte seinen Ärger für einmal nicht zügeln. Rittersporn, diese Behandlung hast du dir verdient!

Ansonsten: Frage mal Geralt, ob er es "verboten süss" fand, im Hagel zu stehen. Du hast mich absolut desillusioniert darüber, wie meine Drabbles ankommen. *lach*
Trotzdem bedanke ich mich artig, dass du Bezug darauf genommen hast. Die arme Plötze im Stall, die mehr gedankliches Mitleid erhält als der nasse Barde, denn der hat ja die tröstende Nähe des Hexers schon.
Ebenso danke für alle anderen Querbezüge, mit denen du die Werke anderer würdigst.

Liebe Grüsse
Das Etwas
das erst gar nicht versucht, Fenneks Rekord zu knacken

Antwort von Assan am 25.07.2021 | 16:16 Uhr
Man sagt alle Straßen führen nach Rom - und alle meine Geschichten führen irgendwann in eine mindestens mittelgroße Katastrophe :) hier war es eben eine größere ... auch wenn eine halbe Stunde Wartezeit auf dem Aufzug mit einem dauerhaft dichtenden Dichter mit Sicherheit auch kein zuckerschlecken wären ;)

*grins* für panische Dialoge während des Herumhängens war keine Zeit mehr, auch wenn es sehr verlockend gewesen wäre ... wenigstens hat jeder sofort das Bild mit Geralt und Yen vor Augen :D

Ha! Gekauft! Seit jeher bin ich ei nFan dieses Federhütchens, ich weiß gar nicht, warum ... aber als Stimmungsbarometer taugt es gut.

Jetzt wo du es sagst, ich habe tatsächlich etwas ritterspornsches an mir ... *grübel* Geralt wird sich mit Sicherheit nicht mehr so ohne weiteres in Kaer Trolde sehen lassen können. Und wenn dann die Wachen verstohlen grinsen, wird er bereuen, dass er Rittersporn nicht aus dem Fenster geworfen hat.

Ups, ich wollte dich nicht desillusionieren ... aber hey, wie er Plötze beruhigt hat, das WAR süß! Für ihn halt nicht, aber für uns zum lesen schon!

Liebe Grüße
Assan
22.07.2021 | 19:01 Uhr
uuhhh ... Heiliges Herzklabaster!
Gut, dass ich noch keine Zeit hatte, mit "meinem" Geralt nach Skellige zu 'schnellreisen' und den Aufzug auszuprobieren ... dort schicke ich erstmal den TÜV vorbei ... sicher ist sicher!
Ach, der Herr mit dem Hütchen als moralischen Indikator wird nicht nur seekrank sondern hat auch Höhenangst ...
Sehr pfiffig, dass Geralt schon im Vorfeld dem Barden einbläut, wo sie sich im Falle einer unfreiwilligen Trennung wieder treffen können ... und dann schleppt der Barde auch noch einen Käfig mit komischen Hühnern an => was 'natürlich' Geralts Schuld ist ... (... hättest du mich nicht allein gelassen ...)
Echt süß - so eine Art Morsezeichen als Aufzugs-Kommunikation.
Bardische Kreativität versagt beim Aufzählen der 'gruseligen Gelegenheiten', wenn der Barde dem Hexer in die Gefahr hinterhergelaufen war ... und abartige Aborte ... ja ... die beiden waren also auch schon mal auf diversen Autobahnraststätten ...
Oh ja => kaum denkt der Hexer: so, die Hälfte ist geschafft - jetzt kann ja nix mehr schief gehen => dann geht es schief!
Es ist echt süß, wie der Hexer den ängstlichen Barden zu beruhigen versucht ... und -Himmel!- habe ich mich erschrocken => der Hexer halb ausgeknockt?!
Verdammt!
Da hast Du schon eine dramatische Situation und packst da noch was drauf ... uff!
Aufzug mit gerissenem Seil - die beiden schweben in zu großer Höhe - Absturzgefahr - und dann noch ein Gewitter, von denen es auf Skellige wahrlich genug gibt!
... und Geralt denke an seine Plötze! Das ist bestimmt die Plötze, die er bei dem Gewitter-Hagel-Sturm so selbstlos mit seiner Jacke abgedeckt hat (wundervoll, wie Du den Bogen zu dem Drabbel vom RivischenEtwas andeutest - für die eingeweihten Viel-Leser!) Hhaaww! So süß! Unser brutaler, kaltherziger Monsterschlächter, der sich mal wieder Sorgen um seinen Barden & seine Vier-Beinige-Schönheit macht ...
Rittersporn in seiner praktischen und pragmatischen Heldenverehrung: "Du bist doch Hexer!" Jaaaaa ... aber nicht Supermann! Und einen Raketen-Anzug hat Geralt auch nicht ...
Deine Beschreibung => es wird immer dramatischer und gefährlicher! - fühlt sich wirklich sehr bedrohlich an und die Angst, die schiere Angst vor dem unausweichlichen, tödlichem Schicksal ist sehr greifbar aufgebaut ... *zitter!*
Geralt setzt mehrfach ALLES auf eine Karte, er hat kaum Hoffnung, dass es funktioniert, aber einfach aufgeben (!) Nein, das kann er nicht! Er versucht immer zu retten, was zu retten ist!
Bei all der Dramatik schaffst Du es, immer wieder kleine skurrile Situationen einzubauen, so dass der Leser nicht ähnlich hyperventiliert wie ein armer, durchnässter Barde - auch mein imaginäres Hütchen hing zwischenzeitlich SEHR schief ...
Hexerzeichen - Rettung in letzter Sekunde - auch das Schachbretthuhn überlebt auf wunderbare Weise.
Ufffff - der mit zitternde Leser kann erleichtert aufatmen.
Doch dann setzt der "Alltag, die Normalität" der heldenhaften Hühnerkäufer ein - und Assan einen drauf!
Das Kind wurde beschenkt, das Huhn wird verwöhnt, der Barde ist wieder munter und kann wieder kreativ werden (Firawandels Geschenk hat auch dieses Abenteuer überstanden! Die Mütze sitzt!), die Jarl ist zufrieden und Geralt einfach froh, dass er es mal wieder geschafft hat.
Die beiden wollen weiterziehen ... (*grinsen-knickst-der-silberfuchs-bei-dem-verabschiede-wort-für-die-jarl*)
Aha! ... da haben zwei der Geier-Hühner überlebt ... aber zu welchem Preis ... *hust*
... und dann der Overkill!
Das mit den sinnlos ausgegebenen Goldstücken ist das Eine ... da ärgert sich Geralt, aber pragmatisch wie er ist, sagt er sich ... ooaach! die nächsten Harpyien sind ja nicht weit weg ... Schnöder Mammon ... was solls ...
Aber ein HUHN (!) mit seinem Namen?
Rittersporn! Was hast Du Dir nur dabei gedacht!
... und zack! weg ist die Mütze!
Na ja ... besser als die Laute ...
Ich sehe es quasi vor mir:
Rittersporn versucht auszuweichen aber der Hexer wischt ihm mit seiner Hexerschnelligkeit mit der flachen Hand von hinten das kecke Hütchen vom Kopf, der Skellige Wind wirbelt das federgeschmückte Ding in die Luft und prompt kommt eines der Geier-Hühner herabgestoßen und entführt mit triumphierendem Kreischen dem bardischen Kopfputz!
Rittersporn schaut mit atemlosen Entsetzen hinterher und quengelt dann an Geralt herum, der möge doch 'phitte-phitte' den Geier verfolgen und ... aber das wäre dann eine andere Geschichte ...

Ach ja ... in den Bücher, bei der Drachenjagd, da hängen Geralt und seine Yennefer auch sehr 'unpässlich' über einem Abgrund ... und, Verdammt-nochmal!, wo sind die Zauberinnen mit ihrem rettenden Portalen, wenn man sie mal braucht?!

Vielen Dank für den netten, spannenden und gefährlichen Ausflug nach Skellige!
Danke auch für die süßen "Easter-Eggs", die Du der Spiele-Tradition gemäß sanft und pfiffig eingebaut hast.

Liebe Grüße
Silver Fennek

Antwort von Assan am 22.07.2021 | 21:36 Uhr
WOW Fennek, wenn das nicht den Allzeitrekord für das längste Review geknackt hat weiß ich auch nicht ... dankeschön!

Meinem geralt ist bisher nix passiert ... aber die ursprüngliche Idee zu den zwei kapiteln (eigentlich war zuerst nur das Drama im Aufzug geplant, der Viehmarkt kam dann irgendwie dazu) kam von einer Wache oben am Aufzug. Grad schreitet mein Hexer auf den Aufzug, da sagt die eine Wache zur andern: "hast du gehört, letzte Woche ist der Aufzug hängengeblieben und hing mehrere Studen in der Wand!" (frei zitiert). Und ich dachte: toll danke, hättest du das nicht früher sagen können ...

*kicher* Autobahnraststätten! Danke für dieses Bild :D
Jaa, so ein Donner ist ja für uns schon laut, aber als Hexer muss es kaum auszuhalten sein, wenn das Gehör geschärft ist. Eigentlich verwunderlich, dass die Hexer alle noch so gut hören ...
Plötze musste einfach mit rein! Schön, dass du den Querverweis honorierst - das war aber auch ein verboten süßes Drabble!
Freut mich, dass die Dramatik rüberkam ... ich war mir da nicht ganz sicher, aber wenn das Füchslein sich zitternd in den Schreibtischstuhl drückt, ist das Ziel erreicht ;) und ich konnte doch nicht einfach das Schachbrett sterben lassen! Minnie wäre so traurig gewesen ...
Wie steht es immer so schön im Abspann von Filmen? Während der Produktion wurden keine Tiere geschädigt :) außer vielleicht der arme Fisch, den Rittersporn abgekriegt hat ... aber die Geier treiben nun ihr Unwesen, hehe.

DANKE für die szenische Untermalung der verlorenen Mütze! Da bietet sich glatt eine Parodie zu an :D und Geralt turnt selbstlos auf den Zinnen von Kaer Trolde, dem Geier hinterher ...
Und wann kommen Damen schon mal, wenn man sie wirklich braucht? Wir sind schließlich keine Hunde! Oder ... Hexer :)

Vielen lieben Dank für dein Review!! Da weiß man, wofür man schreibt ;D

Liebe Grüße
Assan
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