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Autor: Lady Duchess
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
18.02.2021 | 20:33 Uhr
Mau

Wow, also diese Geschichte darf man nicht lesen, wenn man schlecht drauf ist. Die geht einem echt unter die Haut. Brr ... großes Kino wirklich.
Ich finde diesen OS auf eine positive Art und Weise unglaublich schwer einzuordnen. Und das macht mich echt kribbelig. Ich hatte ihn schon gleich gelesen, als du ihn veröffentlicht hast und wollte ihn aber erst noch etwas sacken lassen, bis ich ihn kommentiere, was ich nun .. hiermit ... unverkennbar tue. ^^'

Ich glaube, was diesen OS für mich so einzigartig und schwer zu fassen macht, ist die Tatsache, das man eben in keinster Weise erfährt, was da mit Goku los ist. Man erfährt wirklich NICHTS. Er ist einfach so, irgendwie vollkommen durchgedreht, hat nen Schlag abbekommen, der seinem Gehirn nicht gut getan hat, sein alter Ego ist durchgebrochen, er hat zu viel getrunken, die falschen Pilze im Omlett gehabt ... what ever. xD
Man erfährt es einfach nicht und das macht die Figur des Goku auf der einen Seite unglaublich platisch, aber auch sehr zweidiemsnional, so das man ihn eben nicht richtig erfassen kann. Paradox? Ja, irgendwie schon ... aber da sist ja genau das, was ich meine. ^^'
Man muss sich also einfach mit diesem Goku, den man aus meiner Sicht so schwer greifen kann, einfach abfinden und auch das, was er da macht.

Vegeta fand ich zuerst ein wenig irritierend, weil ich mir einfach bei ihm schwer vorstellen kann, dass er sich da so wenig wehrt ... in meiner Vorstellung hätte er eher bis aufs Blut gekämpft, als auch nur einen Millimeter nachzugeben, aber wenn man sich auch darauf erst mal eingelassen hat, dann kann man seine Angst gut nachvollziehen. Da ist jemand, der deutlich stärker ist als er, der es ernst meint und der etwas von ihm will, was er nicht bereit ist zu geben ... und er abwägen muss, welches das kleinere Übel eben ist. Bitter, richtig bitter, wenn einem das dann so klar wird.
Also alleine diese Vorarbeit finde ich schon mal einfach nur genial ... und eben einzigartig schwer zu greifen. :)

Trotzdem wird man langsam aber sicher immer weiter und weiter in den Sog der Geschichte gezogen. Man wartet auf eine Erklärung (die nicht kommt !^^) und zittert mit Vegeta die ganze Zeit mit. Man will einfach wissen warum das passiert und hofft irgendwie, dass Goku doch noch irgendwie klarer wird, aber Pustekuchen. ;)
Du schaffst es, auf eine geniale Art und Weise, einen zwischen einer leicht erregten Spannung und der kalten Dusche immer hin und her pendeln zu lassen. Grade, wenn so ein wenig erotisches Knistern aufkommt (und diese Stellen gibt es ja hin und wieder), ziehst du etwas aus der Trickkiste, dass dir eine Ohrfeige verpasst und das Knistern verpuffen lässt. Man wird zurück geworfen, in das Anfangsempfinden und die brachiale Realität der Situation.
Ganz großartig fand ich diese zwei (ich glaube es waren zwei) Ohrfeigen, die Goku Vegeta verpasst. In diesen Momenten merkt man ganz deutlich, dass da eigentlich absolut nichts erotisch und nichts okay ist. Dies ebeiden Stellen haben mir wirklich extrem gut gefallen. Aber von diesen Stellen gab es so viele, dass ich die gar nicht aufzählen kann.

Auch das Ende fand ich richtig, richtig gut geschrieben. Nix Wischiwaschi, nix 'Ich hab dich lieb' blabla Weichspühlgelabber um dem Ganzen den eigentlichen Schrecken zu nehmen. Nein, brachial, böse, klar, schonungslos. Danke schön, für dieses tolle Ende, was einem noch einmal so richtig kalt über den Rücken krabbelt und einen sehr langen und sehr bitteren Nachgeschmack hinterlässt, mit dem sich der Kopf noch eine ganze Weile auseinander setzen muss.

Klar ist dies keine Bienchen und Blümchen Geschichte, aber genau deswegen gefällt sie mir so gut. *-*
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