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Autor: Calandraa
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
08.02.2021 | 16:02 Uhr
Schön, mal wieder etwas extra zum drittwichtigsten Paar aus Good Omens zu lesen (Platz 1 ist klar, Platz 2 sind auf jeden Fall Adam und sein Hund^^). Ich habe kurz gezögert, bevor ich die Geschichte gelesen habe, weil ich auch gerade an einem Anathema-Auftritt in meinem Text feile und mich nicht zu sehr beeinflussen lassen wollte, aber bereut habe ich es auf keinen Fall.
Anathema ist neben Aziraphale wahrscheinlich die Hauptfigur, die sich am meisten an Regeln und Pläne hält, und im Buch gibt es ja auch die Stelle "Flammenschwert 2.0", wo sie Newt ihre Karteikarten präsentiert und Newt zu ihrem Leidwesen viel zu schnell schlussfolgert, dass sie Agnes' Buch dann wohl verloren haben muss. :) Und anders als Adam hat sie schon immer mit dem Wissen gelebt, etwas Besonderes zu sein. Jetzt plötzlich diesen Blick in die Zukunft zu verlieren, muss ihr einen ganz schönen Schock versetzen.
Gut, dass Newt da ist. Ich habe immer gedacht, dass vielleicht seine Normalität das ist, was Anathema am meisten an ihm anzieht. Er hatte bis auf sein Computerpech nie irgendwelche besonderen Fähigkeiten, aber eben auch keine Vorfahren, in deren Fußstapfen er unbedingt treten muss. Okay, er war Hexensucher wie der liebe Du-sollst-nicht-ehebrechen (der arme Mann^^), aber das ja auch nur, weil es sich eben so ergeben hat, ansonsten ist er ziemlich frei und trifft seine eigenen Entscheidungen, egal, was das in der Zukunft für ihn bedeuten könnte. Mit ihm steht sie nicht mehr unter Druck, sie muss nicht mehr sämtliche Rätsel lösen oder ganz allein die Welt retten. Schwer zu sagen, wer in Good Omens am glücklichsten über ein ganz normales, menschliches Leben ist, auf jeden Fall hast du die beiden als noch ganz frisches Paar und die gemischten Gefühle nach der Bücherverbrennung gut getroffen, finde ich.
Liebe Grüße
Caerulina

Antwort von Calandraa am 08.02.2021 | 19:11 Uhr
Ich hab Newt und Anathema sehr gerne - einzeln und als Paar. Ich denke auch, seine Normalität ist etwas, das gut für sie ist.
Hahaha! Sehr gut. Hab nie die Parallele gesehen zwischen der Flammenschwert-Szene und der Karteikarten-Szene. Aber stimmt. Sehr ähnlich.
Ich denke wirklich, dass die beiden sehr gut füreinander sein können. Er als ihre Verbindung zur Normalität, sie als jemand, die ihn braucht und zu schätzen weiß.
Sie muss halt nur zulassen, dass ihr jemand hilft.
Danke fürs Lesen und Reviewen
Liebe Grüße
Cal
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