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Autor: Rattenfaenger
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt):
30.01.2021 | 15:20 Uhr
Hallo Rattenfänger,
das ist wirklich bitterböse. Und dazu noch die leichte, fröhliche Melodie, die das ganze noch kontrastreich untermalt und noch bedrohlicher erscheinen lässt.
Die Generation, die den ersten Weltkrieg miterlebt hat, gibt es beinahe nicht mehr, der zweite wurde zerredet und zerkaut, bis keiner mehr zuhört.
Ich sehe Dein Lied als Warnung und Erinnerung daran, zu was der Mensch jederzeit fähig ist. Genial geschrieben.
Lieben Gruss
Nesaja
16.01.2021 | 20:40 Uhr
Servus Rattenfänger!
Eindeutig ein Gedicht von dir: Bitterböse
und ohne Respekt für die vielen Toten und Versehrten.
Und trotzdem hat es was auf eine verdrehte Art.

Es ist gut gereimt, es passt genau zu dem alten Seemannslied,
und wirkt dadurch richtig schmissig! Unpassend schmissig!

Diese allseits bekannte Melodie und dazu der tragische Text sind ein Tabubruch, den nur du dir traust.
Aber gerade deswegen empfinde ich es noch stärker, was für eine schlimme Zeit es war,
und es macht mich sehr nachdenklich und mitfühlend.
Denn wer hätte gerade jetzt an den 1. Weltkrieg so intensiv gedacht?
Es bleibt ein Lied voller Schrecken einer Zeit, die niemand mehr erleben will.

Ich würde es als Moritat, eine schaurige Ballade der alten Bänkelsänger, einordnen.
Unbehagliche Grüße.
R ₪
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