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Autor: Nymphen
Reviews 1 bis 5 (von 5 insgesamt):
21.01.2021 | 15:44 Uhr
Hallo werte Nymphen!

Es freut mich wirklich sehr, dass du anscheinend dein "Ozimandiaz-Trauma" überwinden konntest und nach den Paar Stunden Scham fähig warst, den nächsten interessanten Oneshot hier reinzustellen! (°: *Der Smiley hat einen kleinen Blutstropfen*

Wie auch immer. Irgendwie war deine kleine Geschichte hier ziemlich interessant und ich empfand sie an sich auch als passend. Der Gedanke, dass die gute Silk Spectre I alias Sally Jupiter McDonalds und Fingerfood hassen würde, ist mir ehrlichgesagt bisher nie gekommen... doch wenn man genau darüber nachdenkt, dann erscheint es durchaus logisch. Zum einen natürlich wegen der von Hollis genannten gründe, aber sicher auch wegen anderen Gründen, die weitaus tiefer in Sallys Psyche gehen: Wie wir im Comic ziemlich deutlich erkennen können, handelt es sich bei ihr nämlich schon stark um eine von Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen geplagte Frau, der es ungemein (bis ins krankhafte) wichtig ist, mit ihren körperlichen Reizen und ihrer Schönheit wie auch ihren Hang zur Selbstinszenierung anderen Menschen (insbesondere Männern) zu gefallen und ihren Selbstwert aus externen, oberflächlichen Quellen zu beziehen. Mit diesem Hintergrund erscheint mir der Gedanke naheliegen, dass Sally eine Abneigung gegen Essen dieser Art hat, weil sie ihr ganzes Leben über um ihre gute Figur und ihr Aussehen besorgt war, weshalb sie sicher auch sehr achten musste, was sie isst.
Jetzt im für sie schrecklichen Alter, wo die eine Sache völlig verblasst ist, die ein Grundpfeiler ihres fragilen Selbstwertgefühls bildet, stellt sie sich wahrscheinlich noch immer unter Druck oder hat ihren Verzicht bereits so lange zu einer festen Abneigung gemacht, dass sie es nicht anders kennt. Vielleicht weigert sie sich auch absichtlich, loszulassen und eine Pommes zu genießen, da dies ein Zeichen dafür wäre, dass sie aufgibt und sich endgültig "gehen lässt".
Das tragische Phänomen des Alkoholismus, dem sie bestimmt zur Realitätsflucht zu sich nimmt, untermauert meine verdammt lange und wahrscheinlich langweilige Analyse.

Was Hollis Mason betrifft , finde ich es eigentlich immer recht seltsam, wie viele Leute ihn gerne als den psychisch gesunden und wahrhaft moralischen Minuteman sehen... Denn an sich ist auch er nicht gänzlich perfekt und leidet an einem Problem (wenn auch seine Probleme nicht soziopathische Züge aufweisen und er im Grunde ein netter Kerl ist). Nur ist es so, dass die Sache mit dem Gefangensein in der Nostalgie für viele nicht wie ein echtes Problem erscheint. Aber ist dem so? Immerhin vergeht kaum eine Szene mit Hollis in der er sich nicht von der Nostalgie vereinnahmen lässt und somit von der Gegenwart abschneidet, vergisst das Jetzt erinnerungswert zu machen. Wie das Ende deines Textes impliziert, scheint er ja vor allem die Dinge als Erfolg zu sehen, welche in Verbindung zu seiner (ziemlich zum Teil durch eine rosarote, nostalgische Brille gesehene) Vigilanten-Zeit stehen. Was er alles außerhalb der physischen wie auch psychischen Rolle des "Nite Owl" machte, scheint ihm nicht so wichtig zu sein, wie die Schwärmerei zu seiner Vergangenheit... Aber vielleicht bin ich hier auch etwas zu kritisch, denn ist so ein Verhalten an sich nicht eine Art oft bei ziemlich alten Menschen auftretende Reaktion?
Die ganze Sache mit ‚Under the Hood‘ ist auch ein Thema, welches man von mehreren Seiten betrachten kann. Zum einen wäre die Seite, in welcher Hollis (vielleicht auch als eine Art Selbsttherapie?) einfach die Dinge offenlegen wollte, welche vielleicht schlichtweg offengelegt werden müssen, weil die Wahrheit eben für ihn moralisch richtig war... Oder er hat das Buch auch geschrieben, um sich nach seiner Heldenzeit in der Nostalgie zu baden, um seine Existenz erträglicher zu machen und einen Teil der Vergangenheit mit sich herzuziehen. Aber was auch immer seine bewussten oder unbewussten Gründe waren und ob sein Buch wirklich eine gute Idee war, am Ende kann ich Sally durchaus verstehen, wenn sie nach diesem Vertrauensbruch in Form der Offenlegung gewisser schmutziger Geheimnisse einen gewissen Groll gegenüber Hollis hegt und ihm nicht so recht vertrauen kann.

Dein Text hat mir gefallen, insbesondere wegen der Interpretationsmöglichkeiten wie auch der deutlich spürbaren Charakterchemie. Meiner Meinung nach war dieser Text aber doch etwas zu kurz und du hättest schon etwas mehr aus dieser hier gezeigten, ziemlich faszinierenden Beziehung herausholen können... Aber trotzdem ist dieser Oneshot gelungen und ich habe ihn mit grossen Interesse gelesen!

Zum Ende noch eine Sache: Glaubst du dass das Essen bei McDonalds zu der Zeit, in welcher Watchmen angesiedelt ist, wahrscheinlich schmackhafter wie auch etwas weniger schädlich als heute ist? Nur so eine Theorie, die mir seltsamerweise beim Lesen kam...

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost

Antwort von Nymphen am 24.01.2021 | 13:41 Uhr
Hey :D

Ehrlich gesagt fand ich deine Analyse sehr spannend zu lesen. Ich habe mir selbst noch nicht so viele Gedanken über Sally gemacht, gerade weil mich ihre Oberflächlichkeit extrem abschreckt, überhaupt über sie zu schreiben.
Dementsprechend bin ich dir dankbar, dass du sie mir ein bisschen näher gebracht hast. Möglicherweise kann man ja das ein oder andere Mal noch verwenden.


Gerade weil das Hängen an der Vergangenheit für seine Altersgruppe normal ist, empfand ich ihn immer als ziemlich normal. So normal, dass man ihn schon fast wieder vergessen könnte.
Ich nehme ja stark an, dass er das Buch aufgrund von Nostalgie geschrieben hat und könnte es nur zu gut verstehen, wenn die anderen Minutemen deswegen augeregt sind. Immerhin ist Hollis sicher nicht immer objektiv geblieben – beziehungsweise schätze ich ihn als Schreiber ein, der nur seine eigene Meinung und Erinnerung offenlegt – was manache der Minutemen in ein unvorteilhaftes Licht gebadet haben könnte.
Ansonsten gefällt es mir auch sehr gut, wie der Begriff Nostalgie oder auch Nostalgia selbst immer wieder Erwähnung im Comic und in den Comicfortsetzungen findet.

Ich gebe dir auf jeden Fall recht. Der Text ist sehr kurz. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mich der Prompt einfach nicht genug interessiert hat, um einen größeren Text zu fabrizieren ^^° Bei einer möglichen (wenn dann aber in der fernen Zukunft liegenden) Überarbeitung der Geschichte, werde ich aber daran denken.

Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber ich denke schon, dass es früher gesünder war. Einfach weil man sich da womöglich noch die Zeit genommen hat. Heutzutage wollen die Leute es schneller haben und sind schon genervt, wenn sie in der Schlange warten müssen. Und mit Hast kommt meist auch ein gewisser Qualitätsverlust.

Wünsche dir noch einen schönen Sonntag,
Nymphen
17.01.2021 | 14:12 Uhr
Hallo werte Nymphen!

Ich hätte noch eine kleine Ergänzung: Bei Adrian Veidt schreibst du "Ozimandiaz", doch eigentlich heißt es doch "Ozymandias"?

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost

Antwort von Nymphen am 17.01.2021 | 14:28 Uhr
Hey :)
Da diese Review etwas wichtiger ist als die anderen, ignoriere ich einmal die Reihenfolge und antworte darauf zuerst.

Nein! Nicht schon wieder. Dieser Name quält mich einfach nur (habe schon lange gebraucht, um ihn aussprechen zu können). Ich habe es sofort ausgebessert, damit es niemand länger ertragen muss.
Tatsächlich habe ich den Namen jetzt schon so oft in den vorgeschriebenen Kapiteln ausgebessert, aber beim Vorwort natürlich vergessen.
Fehler passieren, aber ich glaube ich schäme mich jetzt erst einmal für ein paar Stunden.

Danke fürs Anmerken!
Herzliche Grüße
Nymphen
17.01.2021 | 09:59 Uhr
Hallo werte Nymphen,

Wow. Einfach nur wow... Ich bin gerade wirklich begeistert. Vielleicht weil ich eine Art "Fanboy-gasmus" beim Lesen deines kleinen, schönen Textes über Jon bekommen habe oder vielleicht einfach, weil du auch rein objektiv gesehen sehr gut schreibst wie auch ein deutlich spürbares Interesse und Wissen über die Watchmen-Charaktere hast, welches einfach beim lesen mehr als sichtbar ist und durch deinen guten, authentischen, passenden Schreibstil noch ein Stück weit besser zur Geltung gebracht wird. Ja, wahrscheinlich stützt sich meine Begeisterung ein wenig auf diese beiden Aspekte gleichermaßen - wobei ich aber denke, dass der zweite Punkt doch etwas mehr Gewicht hat... :)

Jon Osterman/Doctor Manhattan ist eigentlich eine sehr tragische Figur: Als normaler Mensch hat er nie so recht die Initiative ergriffen und hat sich immer eher nach dem gerichtet, was andere (ihm wichtige) Menschen um ihn herum machten und wollten. Dann gibt es plötzlich einen Unfall und er wird zufälligerweise eine Art göttliches Wesen mit schier grenzenloser Macht, die Erfüllung aller Allmachtsfantasien, doch dafür verliert er zunehmend die wichtigen Dinge, welche das Menschsein ausmachen und die für den menschgebliebenen Aspekt seines Wesens von grosser Bedeutung sind... und noch dazu behält er irgendwie die fehlende Freiheit, welche er bereits als normaler Mensch kannte, da er noch immer - trotz all seiner augenscheinlichen Allmacht - schlichtweg vom Wissen um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wie auch seine übernatürliche Perspektive auf die Dinge in neue Ketten gelegt wird, denen er nicht entfliehen kann.

Wie auch immer. Ich finde Doctor Manhattan ziemlich interessant und tragisch, auch etwas melancholisch, weshalb ich mich einfach über deinen Text gefreut habe. Deine Vorgabe war simpel und alltäglich, aber du hast es geschafft, aus einem einfachen "Nr. 4 (Jon Osterman) muss in eine Schule, um seinen Beruf vorzustellen." etwas kreatives und auch emotionales hinzubekommen. Mir gefiel der Schreibstil, der sehr zu Jon passte und vielleicht habe ich es mir nur automatisch so vorgestellt, aber irgendwie liest sich dein Text durchaus auf dieselbe monotone und "entfernte" Art, wie es für Doctor Manhattan passend erscheint.
Faszinierend war auch, wie du am Ende die Verbindung zwischen Jons Erlebnis in der Schule und seinem späteren (oder aus seiner Perspektive gesehen: gleichzeitigen) Verlassens der Erde gemacht hast. Generell erscheint es mir Interessant, wie du hier und bereits im letzten Text die Vorgaben schön organisch in den Canon einfließen lässt.

Ich freue mich bereits auf die nächsten Kapitel! :)

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost

Antwort von Nymphen am 17.01.2021 | 14:31 Uhr
Hey :)
Ich bin ein Fan davon, wenn man als Fan einfach gute Texte genießen kann und dabei ein wenig in seine Lieblingswelt eintaucht, die man bereits so oft erkundet hat. Oft genug habe ich das schon erlebt, wenn auch nicht so oft, wie ich es mir wünschen würde.
Ich bin nur froh darüber, wenn mein Schreibstil die Geschichte unterstützt, anstatt, dass sie dadurch schlechter wird.
Viele Details schaue ich auch nochmal nach zu der Watchmen-Zeitlinie oder den Charakteren, weil es mir einfach wichtig ist, dass ich nicht zu große Fehler (auf Erinnerungen kann man sich nicht immer verlassen) oder unlogische Details einbaue, wie es eigentlich Zweck dieses Projekts wäre.

Ich denke, dass ist immer dieser Aspekt mit Macht: Sie kommt immer mit einem Preis und in Jon´s Fall, war es noch nicht einmal seine Absicht eine Art göttliches Wesen zu werden. Ich für meinen Teil habe tatsächlich viel Mitleid mit ihn, einerseits aus den Gründen, die du genannt hast, aber auch andererseits, weil es einfach niemals jemanden in der Watchmen-Welt geben wird, der ihn absolut versteht. Er ist ganz allein mit seinen Fähigkeiten und Leute haben Erwartungen an ihn, aber auch Angst vor ihm. Das ist schon nicht leicht und leider kann der das Wesen der Menschen nicht verändern.

Wie schön! Du hast es genau so gelesen, wie man es lesen sollte. Alles andere hätte dazu geführt, dass sie Wirkung des Textes verloren geht.
Wenn ich aus Jons Sicht schreiben, dann finde ich einfach, dass es dazugehört Sachen in einen Zusammenhang zu stellen, den man mit dem letzten Satz erst richtig kapiert, für ihn aber mehr als verständlich ist in seiner Sichtweise. Da ein einzelnes Erlebnis wiederzugeben, wäre eine Verschwendung an Potenzial gewesen.
Ich bin wirklich mega happy, dass dir die Geschichte soweit gefällt. Für mich war es von Anfang an die Herausforderung, dass man die Kapitel durchaus auch im Canon sehen kann, denn ich bin einfach kein Fan von Crack-Fic ohne Sinn und Verstand. Leider weiß ich, dass es nicht bei allen Kapiteln so laufen wird. Diese kannst du dann ganz einfach ignorieren und so tun, als würden sie gar nicht zur Geschichtensammlung gehören (ich habe noch nicht alle Kapitel geschrieben, aber ich hoffe wirklich, dass es sich um einen kleinen Prozentsatz handeln wird).

Ich werde versuchen die Kapitel wöchtenlich hochzuladen. Demensprechend sollte das nächste Kapitel gleich morgen kommen.
Wie auch schon bei den vorherigen: Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich fand es auch sehr interessant deine Gedanken zu Doktor Manhattan zu lesen.
Herzliche Grüße
Nymphen
16.01.2021 | 22:06 Uhr
Jonathan Ghost's Review - 16.Januar, 2021

Die dreckigen Seiten von FF sind voller unmoralischer und kranke Texte. Unmoralisch und Krank im Inhalt und Stil. Genauso wie die Gesellschaft. Dreckig, unmoralisch und krank. Die guten Sachen lassen sich schlecht finden. Man musste suchen, um guten Lesestoff zu finden. Nicht jeder gute Lesestoff gefällt. Geschmäcker waren verschieden. Mein Geschmack ist eher selten. Glaub ich.

Nymphen hat etwas über Rorschach geschrieben. Guter Charakter. Teile nicht die Ansichten, finde ihn aber faszinierend... Er hatte Hunger. Hunger auf Nahrung, nicht nur auf Gerechtigkeit. Lustig, sehr menschlich. Zeigt sich selten von dieser Seite. Der Text war gut geschrieben. War lustig. Dramatisch. Ein tragischer, lustiger Witz, den nicht jeder versteht. Wie der Comedian.

Es hat noch ein weiteres Kapitel und ich werde es lesen. Werde es lesen und eine Rückmeldung schreiben, bevor ich die FF verlasse und die Leser mit ihren Texten alleinlasse. Heute Nacht noch.
Kann nicht gut wie Rorschach schreiben. Nicht so gut wie Nymphen. Werde auch mein Bestes geben und diese Kunst perfektionieren.

Grüße an Nymphen

Antwort von Nymphen am 17.01.2021 | 14:30 Uhr
Stark überlegen, ob man in der Reviewantwort gleich die Schreibweise übt und sich dann schlussendlich dagegen entscheiden.
Nicht falsch verstehen: Ich finde es wirklich eine super Überraschung, dass du mir die Review gleich so geschrieben hast, aber in Reviewantworten tendiere ich dann doch zu meiner Angewohnheit Schachtelsätze zu bilden!

Leider gehören ein paar meiner alten Fanficitons zu diesen unmoralischen und kranken Texten. Da kann sich nur Scham in einen Menschen ausbreiten, wenn man daran denkt, wie sehr man Grammatik und Rechtschreibung gefoltert hat. Zum Glück wurde ich dafür aber nicht verhaftet, denn ansonsten hätte es dieser Text wohl niemals auf diese Seite geschafft.

Ich bin tatsächlich auch von Rorschach und dessen Charakterzügen fasziniert. Er ist jetzt kein Idol und wurde auch nicht dazu geschaffen eine Vorbildsfunktion anzunehmen, aber wie er denkt und die Welt wahrnimmt kann einen schon fesseln.
Es hätte wohl niemanden verwundert, wenn Rorschach seine menschlichen Bedürfnisse einfach verdrängt und vergessen hätte, bis er an sein Limit kommt, aber ein wenig Humor darf man mir wohl vergönnen und ich bin froh, wenn dieser gut bei dir ankam.

Ach, du hast das doch richtig schön hinbekommen und gerade im Zusammenhang mit einer Review, ist es nochmals so viel schwerer. (Ich habe mich es ja noch nicht einmal in einer Reviewantwort getraut. Schande über mich, Feigling!)
Ein paar Mal wird Rorschach noch vorkommen. Mal sehen, ob es sich dort anbietet seine bzw. meine Schreibweise weiter zu perfektionieren.

Vielen Dank für diese Review. Schön, wenn man als Autor auch einmal richtig auf seine Kosten kommt und unterhalten wird.
Herzliche Grüße
Nymphen
16.01.2021 | 21:46 Uhr
Hallo werte Nymphen,

Ich habe bereits ein Weilchen deine Sammlung im Auge gehabt und nach dem ersten Kapitel bereits mit einen Sternchen versehen, aber erst jetzt mache ich mich an das Verfassen einiger Rückmeldungen! Und da ich derzeit passenderweise die großartige Graphic Novel zum wohl dutzendsten Mal lese, passt es ja, wenn ich mich deinen gut verfassten wie auch faszinierenden Fanfictions aufs Neue widme. (Ach, und deine Drabblesammlung habe ich leider total vergessen - dies wird aber bald schon korrigiert!)

Das Projekt selber kenne ich eigentlich nicht, also lasse ich mich hier einfach von dir überraschen... und vielleicht auch dazu verlocken, selber einen Beitrag zu verfassen.

Dann bis gleich, werte Nymphen-Autorin! (Kleine Frage: Warum überhaupt Nymphen? Wäre Musen nicht passender? Oder doch zu klischeehaft? entschuldige, aber als Mythologienerd musste ich einfach laut darüber sinnieren...)

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost

Antwort von Nymphen am 17.01.2021 | 14:29 Uhr
Hey :)
Ich bin sehr froh über deine Rückmeldung und noch mehr freut es mich, wenn du die Geschichte bisher genießen konntest.
Persönlich lese ich gerade den neusten Rorschach-Comic, aber da ich nicht wirklich weiß, was ich davon halten soll, tut es gut sich zurück auf das Original zu besinnen. (Ist übrigens überhaupt nicht schlimm. Meine Lese- und Reviewliste ist im Moment schon so lang, dass ich mich anstrengen muss, um nicht den Überblick zu verlieren. Ein paar deiner Geschichten stehen aber auch darauf.)

Das überrascht mich doch schon. Ich persönlich habe den Projekttitel bereits in einigen Fandoms gesehen, aber auf der anderen Seite, werden die Meisten Geschichten zu diesem Projekt nach einem Kapitel abgebrochen. Aber keine Angst: Ich habe das nicht vor ;)

Ach, ich mag auch die Musen, aber als ich einmal einen Accountname (nicht für hier) gebraucht habe, habe ich die Wesen der Mythologie abgeklappert und zu meinen Pech waren viele schon belegt, bist auf Naiaden (und das tatsächlich auch nur in der Mehrzahl). Für Fanfiktion.de ist das also in gewisser Weise hängen geblieben und ich habe mich für Nymphen entschieden, was ich nicht bereue. Manchmal zwar etwas lang, aber wenn man möchte, kann man es auch Ny abkürzen ;)
Herzliche Grüße
Nymphen
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