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Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
25.04.2022 | 12:00 Uhr
Hey Rosalie,

das war eine wirklich zuckersüße, aber auch unglaublich traurige Fortsetzung. Ich kann mich im Grunde eigentlich nur Forbidden und Moosmutzl anschließen, du hast die Gefühle der beiden in wenigen Worten wirklich gut ausgearbeitet und einmal mehr bin ich froh, dass wir grad in keinem Weltkrieg leben. Sich von dem Liebsten zu verabschieden, ist selbst in friedlichen Zeiten schwer, aber mit dem Wissen, dass es vielleicht ein Abschied für immer ist, ist es unglaublich grausam. Du hast Roses Zuversicht, aber auch ihre Angst, Trauer und teilweise Hoffnungslosigkeit gut zwischen den Zeilen versteckt, dass es einem fast den Atem raubt. Krieg ist niemals gut und ich hoffe so sehr, dass sich Ryans Wunsch erfüllt und er heimkehren kann, dass der Krieg dann wirklich vorbei ist und Familien nicht mehr getrennt werden. Die beiden sind wirklich süß zusammen und die Szene am Bahnhof hat mein Herz gepackt und zerrissen, uff, das war echt nicht ohne, aber eben auch gut um das Zitat herum aufgebaut.

Danke für diesen bittersüßen Beitrag.

Ira.
03.01.2021 | 10:21 Uhr
Hey Rosalie18,

naaaaah, eigentlich wollte ich heute fluffig in den Tag starten und dann lese ich deine Geschichte und ... das kannst du doch nicht machen! Und dann auch noch mit so einem offenen Ende, dieses verteufelte kleine Wort "endgültig" kann hier in diesem Kontext so viel bedeuten! o.o und ich hoffe wirklich, dass dieses "endgültig" sich nur auf diesen Moment am Bahnhof bezieht und nicht auf "für immer". Das wäre so bitter, denn wie Collins ganz richtig feststellt: Im Krieg überlebt man sicherlich auch durch Glück, und ALLE können schließlich auch nicht sterben. Es wird immer Überlebende geben, das ist einerseits ein tröstender Gedanke (Der Titel 'Niemals die Hoffnung aufgeben' passt daher sehr gut), andererseits ist das Glück in diesen Zeiten eben einfach sehr sehr willkürlich an den Fronten verteilt. Diese Ungewissheit, auf die es keine klare Antwort geben kann, die schilderst du hier wirklich bewegend und greifbar, und am liebsten würde ich mich gleich an Rose mit dranhängen, damit Collins bloß nichts passiert und er gar nicht erst weggehen kann ;-)
Der Abschied voneinander wird in jenen Zeiten so unfassbar schwer gefallen sein. So mancher Fronturlaub war womöglich gerade gegen Ende der Frist dann wohl für alle Beteiligten eher stets Fluch als Segen - wie du ja selbst so treffend schreibst: "Diesen Moment hasste sie jedes Mal wieder aufs Neue". Man lässt ungern etwas los, was man gerade erst wiedergewonnen hat.
Da hast du eine sehr berührende Geschichte um dieses Zitat drumherum geschrieben - und allein das Zitat gefällt mir schon ziemlich gut. Das hast du wirklich gelungen und sehr passend "verarbeitet" ... und wie lula-chan es mit ihrem "süß, aber auch traurig" schön zusammenfasst: Ein bisschen Zucker zwischen den Zeilen kann gewiss auch nicht schaden. Gerne mehr davon :-)
29.12.2020 | 09:19 Uhr
Moi,

da kann ich lula-chan nur zustimmen: Sehr viel Zucker und traurig, vor allem, weil das "endgültig" im letzten Satz durchaus einiges an Interpretationsspielraum lässt. Es kann sich auf diesen Abschied genauso beziehen wie darauf, dass es der allerletzte Abschied der Liebenden voneinander gewesen ist und das auch noch in zweierlei Hinsicht, denn entweder könnte der Krieg beim nächsten Mal vorbei sein - wie Collins sich das wünscht - oder es wird nie wieder einen Abschied geben, weil er fallen wird. Geschickte Wortwahl!

Nur mit den Vornamen werde ich hier nicht warm. Ryan wirkt auf mich persönlich in der Zeit unpassend (auch wenn das mehr ein persönliches Empfinden ist und ich gerade nicht weiß, ob es faktisch überhaupt stimmt!) und bei Rose... Das erinnert mich an den Frühenglischunterricht in der Grundschule, wo die Lehrerin uns allen englische Namen gegeben hat - und ich war Rose. *facepalm*

lg FtF
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