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Autor: cbra
Reviews 1 bis 2 (von 2 insgesamt) für Kapitel 9:
09.04.2021 | 05:13 Uhr
Na, das ist doch erfreulich, dass es hier schon weiter geht, wenn auch so zeitversetzt. Ich glaube, ich bin dann erstmal weg und mr nochmal das 10. Kap durchlesen….

So, da bin ich auch schon wieder. Es war ja recht kurz und auf Hicks Emotionen und seinen Gemütszustand Fokussiert. Ich bin echt gespannt, wie es nun mit Ohnezahn ist und wie er die ganze Sache sieht und wie er Hicks emotionalen „Zusammenbruch“ sieht.

Hicks nennt ihn zwar „Ohnezahn“ aber ist das ist doch nicht wirklich sein Name? Haben Drachen überhaupt so etwas wie Menschliche Namen? Die sind wohl sicherlich nicht für Menschen aussprechbar. Falls sie den überhaupt mit Lauten definierbar sind. In „Eragon“ zum Beispiel definieren sich Drachen durch Emotionen und Bilder. Aber die Kommunizieren ja auch im geist miteinander. Das ist ja eher so ein Nachtschatten ding und nicht sonderlich weit unter den allgemeinen Drachen verbreitet.

Du schreibts, dass „[…] die aneinandergereihten Worte kaum Sinn“ für ihn ergeben. Aber gleich in den Folgenden Absätzen hat er alles Perfekt so verstanden, wie Hicks es gemeint hat. Ist das ein Logik-fehler oder sehe ich das einfach nur zu eng und er versteht das eine besser als das andere?

Wie auch immer, Ohnezahn scheint ein ziemlich gut im Sprachen lernen zu sein, wenn er bereits nach so wenigen Tagen so viel von der Menschlichen Sprache versteht. Außer natürlich, er hat schon früher mit Menschen Erfahrungen gemacht. (Rieche ich hier eine Ohnezahn-Background-OS??? (Bitte!)).

Die Spezies „Kammsäbler“ ist mir neu, da musste ich mich doch Tatsächlich im Wiki Belesen und siehe da, es gibt ein HttyD speil, das ich noch gar nicht kenne?
Ah, nvm, jetzt weiß ich, wieso ich es nicht kenne. Es ist ein match-3 Game. Ich hasse die… Aber zurück zur Geschichte…

Ok, soviel Zuwendung wie Ohnezahn bereits in den vorherigen Tagen an den Tag gelegt hat, hätte ich nicht vermutet, dass er Hicks einfach schutzlos in der Nacht zurück lässt. Ich bin echt entseucht. Aber dass er mehrmals nachsieht, dass auch ja nichts gefährliches in der Gegend ist, zeigt ja durchaus, dass es ihm jetzt sehr wichtig ist, dass Hicks nichts zustößt.

Das ist irgendwie super cool, wie er zu dem Schluss kommt dass Hicks sein Freund ist und ihn mag. Die stelle ist einfach großartig. Simpel, aber ich leibe sie! Generell hast du die Gedanken von Ohnezahn super eingefangen ;D

Ja, brenn sie alle Neider Ohnezahn! Sollen sie ertrinken, diese Bastarde! Nicht anders haben diese … Oh sorry, da ist es wohl ein wenig mit mir durchgegangen. Aber das Dagur das nicht überlebt hat und nun eine sympathische und gerechtigkeitsschaffende Persönlichkeit die Berserker Anführer ist wohl zu viel verlangt oder? Ich hätte nichts gegen eine Heile-Welt-Fanfic.

Man schreibt sich
Shadow

Antwort von cbra am 09.04.2021 | 11:28 Uhr
Hi Shadow!

Ohnezahn… Wurde als Baby von seiner Mutter Ninli´Qaphidu genannt. Versuch das mal auszusprechen. =) Da kommen zwangsläufig Drachenlaute raus. *lach*

Eragon… kenn ich (noch) nicht. Bin ja auch erst spät zu Dzlg gestoßen. Was noch nicht ist, kann ja noch werden. Hab auch erst am WE Hüter des Lichts geschaut. Läuft einem ja net weg.

Du schreibts, dass „[…] die aneinandergereihten Worte kaum Sinn“ für ihn ergeben. Aber gleich in den Folgenden Absätzen hat er alles Perfekt so verstanden, wie Hicks es gemeint hat. Ist das ein Logik-fehler oder sehe ich das einfach nur zu eng und er versteht das eine besser als das andere?
….
Ein Logikfehler ist es eher weniger, eher Letzeres, daß er das eine besser versteht als das andere. Er hört die aneinandergereihten Wörter, aber der Sinn verbirgt sich teilweise zu dem Zeitpunkt noch. Das ist wie mit einer anderen Sprache, die du lernst, du übersetzt einzelne Worte, iwann ergeben sie einen Satz, aber damit sie Sinn ergeben, muß man sie manchmal interpretieren. (Beispiel: Im Deutschen heißt es vier Augen sehen besser als zwei. Im Englischen geht das Sprichwort, was dasselbe bedeutet: Two heads are better than one. Sinn ist derselbe, man muß nur minimal um die Ecke denken, damit man auf denselben Nenner kommt. *zwinker*) So in die Richtung hab ich mir das gedacht.

Ohnezahns Vergangenheit / Background…. Awwwwwwwwww. Das wäre was. Oh, ich spürte das Kribbeln in meinen Fingerspitzen. Mal schauen, ob ich da was fabriziert bekomme.

Der Kammsäbler… Ich wollte mal auf der Dracheninsel nen anderen Drachen auftauchen lassen. Ich glaub, ich hab ihn damals stupide über die Google-Bildersuche gefunden. Das Spiel kenn ich auch nicht. Aber der Drache hat mir ganz gut als Jäger gefallen. Ist wohl so ein Hybrid zwischen Gronckel und Klingenpeitschling(?) – wenn ich mich nicht irre.

Ohnezahn ist zu diesem Zeitpunkt noch schwer egoistisch auf sich bezogen. Er war schlicht zu lange allein auf sich gestellt und hat zuviel Mist erlebt in seinem Leben, um sich für andere einzusetzen und für einen Menschen schon mal gar nicht. Deshalb ist es ein kleines Wunder, daß er sich nach fünf Tagen bereits so für Hicks einsetzt. Die anderen vier Nächte zuvor war es ihm aber tatsächlich egal, was mit Hicks passiert. Da mußte erst ein Denk- / Lernprozeß bei ihm einsetzen. Auch ein Grund, warum er so mega pissig bei Hicks erstem (gescheiterten) Rettungsversuch aus der Arena damals war. Da hat er sich einmal für jemanden anderen / einen Menschen (!) eingesetzt und dann wird er verletzt, eingesperrt und hungern gelassen. Das hat schon schwer an ihm gefressen.

Hicks´ Träume… Der arme Kerl hat so viel aufzuarbeiten und niemanden nach Blitz´ Tod (bis er auf Ohnezahn traf), mit dem er reden kann. Seine Lage / Lebensumstände muß/müssen ihn einfach in seine Träume verfolgen. Und für Ohnezahn war es eine weitere Infoquelle, wie Hicks tickt und was ihn beschäftigt. Den Nachtschatten seh ich wie eine vielschichtige Nuß, die erst mal mehrlagig geknackt werden muß. Wie gesagt, der Nachtschatten weiß sehr genau, was er will und was nicht. Und wie er mit anderen umgeht, kann man sehr schön mit den Drachen in diesem Kapitel beobachten. Er hat eine wahrlich dicke Schutzmauer um sich errichtet, die Hicks an diesem Tag geschafft hat, ein wenig zu erweichen.

Ohnezahns Angriff auf die Berserker… Trotz allem hat Ohnezahn einen sehr guten Gerechtigkeitssinn. Und endlich hat es bezüglich Hicks „klick“ gemacht. Er hat an diesem Morgen einigen das Leben genommen. Aber ob es Dagur erwischt hat? Nun, er ist ein guter Schwimmer im Gegensatz zu Hicks. ^^

Eine Heile-Welt-Fanfic hab ich gerade nicht im Petto, aber einen OS. Schau doch bei Gelegenheit bei Hicks Geburtstagskuchen vorbei. :D
(Und ich muß echt mal den anderen OS finalisieren. Der ist auch Heile-Welt. Quasi Kuchen 2.0 :D)

LG cbra
08.04.2021 | 12:01 Uhr
Hi cbra!

Die Sicht von Ohnezahn ist wirklich sehr aufschlussreich - vor diesem Outtake hatte ich tatsächlich angenommen, Ohnezahn hätte immer die Nächte an Hicks' Seite verbracht und hätte sich erst am Tag zurück gezogen. Dass er Hicks tatsächlich mehrere Nächte schutzlos zurück gelassen hat - das ist ja unfassbar!

Wenigstens hat er Hicks gegen den anderen Drachen verteidigt und ihn beschützt, indem er ihn als seine "Beute" definiert hat - gelungene Ausrede würde ich mal sagen. Außerdem rechne ich es ihm hoch an, dass er, bevor er sich neben Hicks gelegt hatt, noch Ausschau nach weiteren Feinden gehalten hat.

Leider hat er die Worte von Hicks nicht deuten können - wohl aber verstanden. Ohne diese Worte hätte sich Ohnezahn wohl als er die Waffen fand einen Dreck um den Jungen gekümmert. Gut dass er so schlau ist, und nach dem Grund für den beinahe begangenen "Verrat" fragt.
Möchte mir ehrlich gesagt nicht ausmalen müssen, was passiert wäre, wenn er nicht eingegriffen hätte. Vermutlich wäre Hicks dann entgültig nach Walhalla aufgebrochen.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich Ohnezahns Gedankengänge am Ende des Kapitels sehr gefallen - die Bösewichte haben bekommen, was sie verdienten. Trotzdem hätte sich Haudrauf die Berserker - allen voran Dagur - gerne nochmal vornehmen dürfen. Mich würd mal interessieren wie Dagur sich fühlen würde, würde er mit der Peitsche gefoltert werden... Wahrscheinlich hat er sich nie auch nur Ansatzweise Gedanken darüber gemacht, wie es Hicks damit geht. Aber das hat Oswald wohl auch nicht getan, als er Hicks verschleppt hat.

Eine Frage hab ich jetzt aber noch bezüglich Ohnezahns Fähigkeiten: Er kann in die Seele des Menschen schauen?
So liest es sich zumindest, als du ihn tiefer Graben lässt nach irgendwelchen Gefühlen? Wo er nichts wahrnimmt als Dunkelheit und ein plötzlich aufflammendes Licht, das aber schnell erlischt?
Ist das ähnlich zu seiner Fähigkeit, die er bei Astrid einsetzt, die ihm verrät, dass sie schon etliche Drachenleben auf dem Gewissen hat? Das hattest du glaub ich irgendwie mit "Schatten ihrer Geister" beschrieben.

Bin in jedem Fall schon gespannt auf das nächste Kapitel in der Hauptstory und freu mich natürlich auch über weitere Outtakes :)
Besonders die aus Ohnezahns Sicht sind meistens sehr aufschlussreich - du hast wirklich ein Händchen dafür, aus der Sicht dieses Drachens zu schreiben :)

LG Fawkes

Antwort von cbra am 08.04.2021 | 19:19 Uhr
Hi Fawkes!

Freut mich, daß ich dich an der einen oder anderen Stelle überraschen konnte. Ohnezahn war anfangs absolut null Menschenfreund. Hicks hatte beim ersten Zusammentreffen mehr Glück als Verstand und hat nur dank seiner sehr unterwürfigen Haltung überlebt.

Nach fünf Tagen am See hat sich Ohnezahn doch ein wenig an ihn gewöhnt, auch wenn er noch immer sehr auf sich selbst bezogen ist. Er war schlicht zu lange auf sich selbst angewiesen und mußte zu lange in Gefangenschaft unter Menschen um sein Überleben kämpfen. Er hat sich schlicht um andere nicht geschert und das galt auch für Hicks, den er sich selbst überlassen hat an diesem See. Der Nachtschatten ist definitiv nicht der Schmusedrachen aus dem Film, sondern ein etwas härteres Kaliber.

Immerhin hat er erkannt, daß Hicks einer der Guten ist und ihn beschützt. Hätte der Drache an Tag 1 oder 2 angegriffen, ich schätze Ohnezahn hätte die Flosse nicht krumm gemacht.

Ein wenig Arroganz schwingt schon bei ihm mit, schließlich glaubt er, daß ihn so schnell niemand mehr was kann und einfangen oder iwo hinbringen schon mal gar nicht. Deshalb bezieht er Hicks Worte nicht auf sich und er versteht sie erst viel später als es für Hicks schon ans Eingemachte geht.

Wie das bei den Booten für Hicks ausgegangen wäre… Nun, es wäre knapp für ihn geworden. Hätte er es überlebt, dann wäre das eingetroffen was Hicks in einem der frühen Kaps bereits vermutet hatte: Er hätte seinen 17. Geburtstag nicht erlebt. (Obwohl…. Das kann ja noch in der Originalstory eintreten. =D)

Ohnezahn hat kein Problem Leben zu nehmen, um sich zu verteidigen. Er ist da rigoros und gnadenlos. Den Nadder hat er schließlich auch in der Luft erledigt, um sich und Hicks zu verteidigen, als die unterwegs zum Roten Tod waren.

Dagurs sadistische Ader… Ich schätze, er ist nicht die Art Typ, der sich mit einer Peitsche foltern läßt, eher der der austeilt. Auch würde ich es nicht unterschreiben, daß er sich nie im Ansatz Gedanken darüber gemacht hat, wie es Hicks damit geht. Es ist wie Hicks einmal anfangs auf Berk erwähnt hatte: Es war nicht immer alles schlecht.
Für Oswald hingegen würde ich jedoch keine Lanze brechen. Allerdings hat der sich sehr viele Gedanken gemacht. Ob die dir allerdings gefallen würden…

Ohnezahns Fähigkeiten… Wenn er intensiv genug gräbt / sich anstrengt, kann er auf den Kern eines Wesens blicken. Die Taten haften Mensch und Drachen an. Was er in diesem Moment in Hicks gesehen hat ist quasi der dunkle Sumpf aus Hoffnungslosigkeit, Angst und ja, der Kerl ist in diesem Moment ganz unten angekommen.
Das aufflammende Licht war die Idee den Drachen zu fangen und ans Schiff zu ketten, damit er ihn als Freund nicht verliert, er einer Strafe entgeht und alles wieder halbwegs an Bord in Ordnung kommt - was er aber umgehend wieder verworfen hat. Er hat sich diese Option versagt, um Ohnezahn zu schützen und hat somit alle Hoffnung auf „Normalität“ verloren. (Zum Glück konnte das Ohnezahn nicht „Gedankenlesen“. Allein für die Idee hätte er den Jungen bereits abgefackelt.)

LG cbra
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