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Autor: Lumey
Reviews 1 bis 25 (von 74 insgesamt):
09.03.2021 | 16:59 Uhr
Hi ^^

Ach, was habe ich mich über das neue Kapitel gefreut. :D
Wenn du aktuell viel zu tun hast, ist es natürlich vollkommen verständlich, dass Fanfiktions mal warten müssen, aber ich finds super, dass du es trotzdem auch in der stressigen Zeit fabriziert hast. :D

Damit sind die Ernten wohl durch und es kommen jetzt die Verabschiedungen. Ich tippe, dass Emmer vielleicht mal dran kommen könnte, weil du irgendwann mal mir oder jemand anderem auf ein Review geantwortet hast, dass man noch mitbekommen wird, wie die Freunde von Ilias reagieren werden... und dazu müssen wir ja nach Distrikt 4.
Aber jetzt sind wir erst einmal in Distrikt 3 (was für eine Überleitung). Und bei Joules. Naturgemäß finde ich den auch bemitleidenswert. Das wurde hier nochmal verdeutlicht. Dennoch mag ich ihn. So Charaktere, die nur dazu da sind, bemitleidet zu werden, gehen mir nämlich oftmals ziemlich auf die Eier (*hust* Lilia). Aber bei Joules ist das nicht so. Eher finde ich es ziemlich lieb, wie ängstlich er ist, aber was alles für kreative Dinge in seinem Kopf vorgehen. Im letzten Kapitel ist er mir gar nicht so jung vorgekommen, ich finde, in diesem hier kommt viel mehr zum Ausdruck, dass er erst fünfzehn und damit eigentlich noch ein ziemliches Kind ist.
Es ist total nett, wie sehr er zu seinem großen Bruder aufschaut und dass er sich darüber Gedanken macht, ob der im Kapitol auch genug Freunde gefunden hat. Und ja, nochmals: Voltsss sollte sich an Joules ein Beispiel nehmen. :D

So, so viel zu Joules an sich, und nun zur Ernte. War zu erwarten, dass da etwas passiert. Ich finde die Aktion von Fajan und seiner Rebellengruppe ziemlich dämlich. Aber Fajan scheint ja prinzipiell nicht der Klügste zu sein. Ich meine, es gibt bessere Gelegenheiten für rebellische Aktionen als die Ernte... da kann man ja auch wirklich nichts damit erreichen, außer dass es ein bisschen Aufsehen gibt, aber ganz ehrlich, die übertragen das doch nicht in die anderen Distrikte, sondern lassen sich lieber etwas einfallen, warum die Kameras bei der Dreierernte ausgefallen sind. Damit zieht man höchstens die Wut des Kapitols auf sich und das ist dann schlecht für den Fortbestand der Rebellengruppe. Die damit wahrscheinlich allesamt Selbstmord begangen haben, Fajan muss jetzt halt in die Spiele. Was dem ungefähr gleich kommt, außer er gewinnt. Denke aber, das Kapitol wird das versuchen zu verhindern.
Joules hingegen hat hier Grips bewiesen und da hat man ihn doch tatsächlich auch etwas mutiger erlebt. Der Kleine hat also schon einiges an Überlebensinstinkt. Nur ein verdammt schlechtes Bauchgefühl, was das betrifft, in welchen Zug er springt.
Margin war in dem Kapitel halt da, aber sie hat noch nichts wirklich gemacht. Die wurde ja auch gleich davon abgehalten, weg zu laufen. Und sie hatte komische Klamotten an, oder halt untypische, die Eso-Tante ^^ (soll nicht abwertend sein... aber ja. Eso-Tante. :D).

Joules wird jetzt halt gefunden werden und eventuell gibt es ein Fajan oder Margin Zugkapitel, in dem du das dann ausrollst. Oder du machst es mit Rückblicken. Geht ja auch. Also hab ich für die nächsten POVs gar nicht so viele Vermutungen außer Emmer. Achja und Distrikt 6 vielleicht, aber eventuell wird das, was bei dieser Ernte passiert, auch nur in den Übertragungen vorkommen.
Bin wie immer sehr gespannt darauf, wies weitergeht. Und ich wünsch dir viel Durchhaltevermögen für das Zeug, das du gerade machen musst.

Lg, Victor

Antwort von Lumey am 10.03.2021 | 19:37 Uhr
Heyho - ich habe gerade einen Moment Zeit und möchte noch schnell dein Review beantworten, bevor ich es vergesse.
Ich freue mich immer wieder, von dir (und Hel) in den Kommentaren zu lesen. Das motiviert wirklich sehr!

Momentan ist es eben viel Uni bei mir, was vorher das komplette Gegenteil gewesen ist. Dementsprechend müssen wir auch recht viel nachholen, was die Masse an Stoff angeht... aber hey - ich bin im 10. Semester, also wird es danach endlich (!) vorbei sein :D
Die Ernten sind hiermit offiziell geschafft, wobei man noch ein paar kleine Dinge von denen lesen wird, weil die Verabschiedungen wahrscheinlich nicht so lang werden, wie die vorherigen Kapitel (das sage ich jetzt).
Emmer ist ein guter Tipp, aber nein, die kommt erstmal nicht vor. Ein kleiner Tipp: In einem Kapitel wird es Action geben, weil bestimmte Menschen nicht wollen, dass der gezogene Tribut in die Spiele zieht. Der andere ist eine Heulsuse und die dritte Person... verrate ich nicht ^^

Es freut mich, dass Joules dich nicht stört und dass dein Mitleid mit ihm ernst gemeint ist. Glaube mir, ich kenne das, dass man manche Tribute wegen solcher Dinge einfach hasst, aber ich finde, dass es bei Joules auch ein wenig angebracht ist. Denn der hat ja wirklich eine krasse Angst (wie ich im Kapitel ja öfter geschrieben habe ^^).
Vor allem im Bezug zu seinem Bruder wirkt er recht jung und ist auch recht kreativ, während Newton da doch eher die ruhige Seite ist. Joules ist das positive Beispiel für Voltssss... die Heulsuse... (war das offensichtlich genug?)
Die Aktion von Fajans Gruppe ist auch nicht sonderlich klug. Ein rebellischer Akt, mehr nicht. Die Gruppe besitzt die Philosophie, dass sie dem Kapitol schaden wollen. Fajan ist da ja auch nur mehr oder minder hineingerutscht, weswegen ihn eigentlich nicht so viel Schuld trifft. Er besitzt einfach ein paar Komplexe, weswegen er zu solchen Dingen recht schnell überredet werden kann. Aber das wird man nochmal aus seiner Sicht dann später sehen. Margin hatte noch keinen großen Auftritt, aber sie ist noch ein wenig im Schockmodus gewesen. Was ja verständlich ist bei der Ernte und all dem, was passiert ist. Eso-Tante ist schon irgendwie ein passender Spitzname.
Joules hat wirklich ein wenig Einfallsreichtum bewiesen, aber das wird wohl auch im Kapitol (und unserem cholerischen Spielemacher) nicht sonderlich gut ankommen. Also mal sehen, was da noch so kommt, hehe. Das mit dem Zug war ein wenig konstruiert... irgendwie musste ich meine drei Tribute aus D3 zusammenbekommen :D

Du liegst mit einigen Vermutungen richtig! Mit anderen wiederum nicht :D

Liebe Grüße und danke für das Review!
Richard
09.03.2021 | 00:16 Uhr
Hey :D

Neues Kapitel, neues Review ^^
Dieses Mal war also Joules dran, wie erwartet. Ach, ich finde den so herzig. Sein Verhältnis zu seinem Bruder ist sehr süß. Vor allem kann Joules zwischen seinem Bruder und den Eltern differenzieren.
Er tut mir auch ziemlich leid, weil seine Eltern gerade in diesem Kapitel sehr arschig wirkten. Vorrangig die Mutter, der Vater kam ja weniger vor als sie. Aber man merkte deutlich, dass Newton der Lieblingssohn ist. Der hätte wahrscheinlich auch in den Spielen mehr Chancen als Joules, der sie sich ja selbst gleich mal vollkommen abschreibt. Allerdings glaube ich nicht, dass er ein Füllhornopfer ist, bin also sehr viel optimistischer, was das betrifft, als er selbst. :D
Gerade die Szene, als die beiden darüber reden, wie man abhauen könnte, bewies Joules schon sehr viel Forschergeist. Ich denke also, dass er vielleicht nicht so extrem talentiert ist wie Newton, aber keinesfalls dämlich und er ist ja auch noch deutlich jünger. Vielleicht liegen seine Talente halt eher in den praktischen Dingen, oder allgemein in anderen Zweigen.

Natürlich war ich sehr gespannt darauf, wie es passiert, dass wir hier drei Tribute bekommen. Und ich fand das wirklich spannend. Fajan wirft eine Rauchbombe und Joules ergreift die Gelegenheit. Margin hat es ja offenbar verpasst. Ich hab, obwohl ich wusste, dass er irgendwie in den Spielen landen wird, die ganze Zeit mit ihm mitgefiebert, weil ich wollte, dass er es doch schafft. Und rein technisch gesehen hat er es ja geschafft. Immerhin haben ihn die Friedenswächter wirklich nicht gekriegt. Er ist nur in den falschen Zug geflüchtet :(
Ich gehe mal davon aus, dass man ihn da jetzt finden wird und dann einfach als dritten Tribut präsentieren wird. Scheiße, der Arme. Ich will nicht, dass er in die Arena muss.
Fajan hingegen hat ordentliches Pech gehabt. Wahrscheinlich hat er sich von seinem Kumpel, dessen Namen ich vergessen habe, mal wieder dafür einspannen lassen, als erster zu werfen und zu schreien. Und das hat ihn in die Scheiße geritten. Naja.
Zurück zu Joules. Ich wünsche ihm wirklich, dass er es in der Arena weit schafft. Weil ich ihn lieb hab. Und ich denke auch, er hat gar nicht so schlechte Chancen. Vielleicht findet er ja jemanden, der auf ihn aufpasst. :D

Liebe Grüße!

Antwort von Lumey am 09.03.2021 | 16:36 Uhr
So, ich beantworte auch gleich mal das Review, bevor sich da wieder so viele aufstocken… und weil mein Curry immer noch durchköchelt :D
Wenn ich mit diesem Schreibsel fertig bin, sollte es durch sein ^^

Joules war wirklich zu erwarten und ich glaube, dass ich es dir auch schon geschrieben habe. Sein Verhältnis zu seinem Bruder wollte ich eben noch einmal ein klein wenig erläutern und dieses in Kontrast zu den Eltern setzen. Die hatten ja nur einen kurzen Auftritt und haben sich eigentlich nur verabschiedet, aber die sind auch nicht wirklich relevant, weil Joules sich ja mittlerweile sogar ein bisschen von denen entlebt.
Ich wüsste gar nicht, ob Newton bessere Chancen als Joules hätte, aber ich denke, dass du da recht hast. Schließlich hat er eine medizinische Ausbildung, ist 18 Jahre alt und wird vielleicht sogar vom Kapitol geliebt, weil er dort studiert… Joules ist eben recht normal und viel zu emotional für die Spiele.
Die Szene, in der sie die Flucht bequatschen, gehörte ja auch eher zu der Fantasie von Joules, verbunden mit der Rationalität von Newton. Joules ist auf jeden Fall nicht dumm, das wird ihm noch helfen.

Es freut mich, dass dir die Szene gefallen hat. Es ist ja wirklich ein wenig konstruiert, weil Joules ja gerade in den Zug flüchtet, in den er eigentlich nicht möchte. Eigentlich wollte ich die Flucht noch ein wenig länger ziehen, aber ich habe da schon mein Wortpensum deutlich überschritten. Dementsprechend habe ich es dann so gelassen und kläre das noch später auf. Sie werden ihn definitiv finden… ich meine, schließlich ist da irgendwo in dem Zimmer ein Einschuss und die Leute können ja miteinander telefonieren. Die Friedenswächter haben ja auch gesehen, wohin er geflüchtet ist. Fajan hat für die Gerechtigkeit gekämpft und hat das bitter bereut, weil Berry fix einen Tributen haben musste und sich dann den genommen hat, welcher Unruhe gestiftet hat. Vielleicht sieht er aber auch etwas in Fajan, mal sehen :) Die anderen „Rebellen“ kriegen ja ebenso noch ihre gerechte Strafe… wobei ich nicht denke, dass diese gerecht ausfallen wird.
Wen hast du denn als potentiellen Aufpasser im Sinn? :P
Beera? Voltan? =‘D

Liebe Grüße und danke für das Review!
Richard
26.02.2021 | 21:05 Uhr
Hallo Richard der Säufer (ehemals Richard der trockene Alkoholiker, davor abermals Richard der Säufer) aka Lumerich (unredl. Lumey), ehemals Kröterich (unredl. Croudey)!

Du hättest wahrscheinlich nicht erwartet, mich so schnell wiederzusehen und doch bin ich hier, um mich über dein moralisch verwerfliches Schandwerk auszulassen und dich zu belehren, was moralisch vertretbar ist und was nicht! Ich hoffe die sinkende Update-Frequenz hat nichts damit zu tun, dass du jetzt - da der Frühling Einzug gehalten hat - die Corona-Maßnahmen missachtest und wieder als Superspreader quer durch Berlin hurst und in diversen Straßengräben Viren verteilst.
Weiterhin finde ich deine Reviewantwort teilweise eine bodenlose Frechheit. Unterstehe dich gefälligst, mich auf irgendetwas hinzuweisen oder gar von mir zu fordern! Das möchte ich so nicht noch einmal erleben!
Ein erneuter Schlag ins Gesicht ist auch, dass in beiden neuen Kapiteln jeweils ein Schwanzträger einen PoV bekommen hat und keine starke und interessante Frau. Welch furchtbare Diskriminierung, da bleibt mir die Spucke weg! Und rede dich nicht damit heraus, dass die Schwanzträger eben jetzt ihre PoVs bekommen, weil sie ohnehin zeitnah sterben. Dazu sage ich, dass die Sicht eines Schwanzträgers niemanden interessiert, wenn sie auch die Sicht einer starken Frau lesen kann.

Beginnen wir aber nun inhaltlich.
Die Vorbereitung zur Ernte des Kleinschwanzträgers Finnigan O'Timmings. Übrigens finde ich Kleinschwanzträger eine sehr treffende Bezeichnung. Eigentlich passt sie ja auch auf alle Männer. Da hast du ausnahmsweise mal etwas gut gemacht, ich bin milde gestimmt.
Lobend erwähnen muss ich auch, dass dieser PoV offenbar hauptsächlich genutzt wurde, um die starke Frau Zita O'Timmins vorzustellen. Die ist nach Emmer Carter-Brown nun mein Lieblingscharakter in dieser Geschichte.
Der PoV hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Zwar ist Finnigan auf dem besten Weg, ein Schwanzträger der widerlichsten Sorte zu werden und sicher eine furchtbare Belastung für die arme Zita, sodass man seinem Tod durchaus Positives abgewinnen könnte. Andererseits ist er auch ihr einziges Kind und es erscheint mir unverhältnismäßig grausam, ihr dieses zu nehmen, solange sie keine Tochter hat. Andererseits brauchen starke emanzipierte Frauen ja auch keine Kinder, um glücklich zu sein. Für Finnigan hätte vielleicht auch noch Hoffnung bestanden, ein guter Sklave des starken Geschlechtes zu werden, da er nur von Frauen aufgezogen wird. Zumindest sofern man den toxischen Einfluss des Rabenvaters aus seinem Leben gestrichen hätte. Aber das wäre wohl nicht passiert, somit ist es gut, wie es ist.
Stark kritisieren muss ich jedoch die Aussage Zitas über die armen Leute. Hier merkt man perfekt, dass du ein Schwanzträger bist und nicht in der Lage, die richtig in eine Frau hineinzuversetzen, denn sonst wüsstest du, dass keine Frau jemals etwas so Unempathisches von sich gegeben. Das hingegen würde eher von pseudoliberalen Lumpenmännern kommen, welche die Nazipartei FDP wählen. Und genau so schätze ich dich auch ein. Schäm dich!

Dann kam das Kapitel des Schwanzträgers Ilias Conway. Hier ist mir positiv aufgefallen, dass du meine Beschreibung des Schwanzträgers aus dem letzten Review als Kapitelüberschrift genommen hast. Einerseits fühle ich mich geschmeichelt, andererseits ist das auch der beste Beweis, dass alle guten Ideen, die ein Mann jemals haben könnte, bereits vorher einer Frau gekommen sind.
Ansonsten: Pfui, dieser Ilias ist ja wirklich ein Widerling der schlimmsten Sorte. Seine arme Mutter rackert sich für ihn ab und er dankt es ihr nicht. Glücklicherweise hat er genau die richtige Mittributin erwischt und ich hoffe sehr, dass mein Lieblingscharakter Emmer Carter-Brown ihm noch ordentlich die Leviten lesen wird, bevor sie ihm dann in der Arena einen schmerzhaften Tod beschert.
Ich denke, ein Aufenthalt auf einem Bauernhof mit 16 Stunden harter körperlicher Arbeit an der frischen Luft pro Tag würde diesem Knaben mal guttun. Wobei das eigentlich allen Schwanzträgern guttun würde.

Ich verabschiede mich dann mal und weise dich ein weiteres Mal scharf darauf hin, dich nicht weiter deinen Lastern hinzugeben!

Mit dem Trunkenbold schimpfend,
Massiera-Fan

Antwort von Lumey am 07.03.2021 | 12:22 Uhr
So, dann beantworte ich einmal das neue Review, welches mir die liebe Samira geschrieben hat!

Die sinkende Updatefrequenz hat genau damit etwas zu tun!
Du hast das alles recht gut erkannt und mich entlarvt, was natürlich klar ist, denn ich bin ja auch nur ein doofer Mann, der nicht wirklich Geheimnisse für sich behalten kann. Schande… über mein Haupt. Und Asche noch gleich dazu.
Momentan bin ich tatsächlich aber nicht in Berlin, sondern im schönen Jena… was aber auch dieselben Möglichkeiten bietet. Ganz klar.
Witzigerweise wird es auch erstmal so weitergehen, dass die Schwanzträger ihre Szenen bekommen. Erst während der zweiten Verabschiedung werden wir von einer starken Frau etwas hören, aber hey – so ist das nun einmal.
Du kannst aber froh sein – während der Zugfahrt wird es eine Sicht von Harrietta Bellamy geben, welche du ja als starke Frau deklariert hast… ist das nicht toll? =D

FINN:
Kleinschwanzträger ist also die neueste Bezeichnung für Finnigan und Henry – das werde ich mir merken. Es würde tatsächlich auch zu einem Tributen aus der MMFF von Thyll Nocturnus (ehemals Lord Nyx) passen. Hier gibt es einen Tributen namens York Perlman… da ist das auch angebracht!
Die starke Frau Zita hat auf jeden Fall ihren Auftritt gebraucht. Ich wollte nicht nur die anderen Kleinschwanzträgerfreunde von Finnigan zeigen, sondern eben auch ein paar Idole, welche er eben besitzt.
Da ist Zita natürlich die erste Wahl. Ich denke, dass Zita O’Timmins definitiv noch ein weiteres Kind bekommen könnte. Oder aber sie adoptiert einfach eines, was natürlich noch viel nobler von ihr wäre. Vielleicht ja auch eines aus Distrikt 11…
Es kann sein, dass mein persönlicher Einfluss noch bei Zita miteingeflossen ist. Das ist natürlich alles falsch und ich werde das Kapitel überarbeiten. Ich werde mich diesbezüglich noch einmal bei dir melden!

ILIAS:
Ein weiterer Schwanzträger. Ja, der Titel passt ja wirklich zu Ilias. Ich muss gestehen, dass der Titel wirklich von dir abgekupfert wurde… wie frech von mir! Aber das unterstreicht auf jeden Fall deine Theorie. Dein Lieblingscharakter Emmer Carter-Brown wird diesem Schuft auf jeden Fall noch einmal die Leviten lesen, dessen kannst du dir sicher sein. Sie wird ihn am besten noch ein bisschen erziehen, aber das hat sie sowieso mit allen Schwnazträgern vor. Und wenn diese nicht gehorchen, werden diese eben getötet. Sorry für den Spoiler!
Du kannst dir ja sicherlich schon denken, welcher Schwanzträger sich der Obrigkeit beugen wird und welcher nicht.

Liebe Grüße Massiera!!
24.02.2021 | 23:31 Uhr
Hallo,
Heute geht es für mich weiter mit Distrikt 11 :)

CASSANDRA / MELLIFLUA
Cassandra ist ja mal ein anderer Charakter, den ich so noch nie gelesen habe. Ich mochte es richtig, wie du die Tarotszenen geschrieben hast, richtig gut detailliert, auch wenn ich mich in dieser Welt nicht auskenne :D In ihrem Kapitel bekommen wir einen Hinweis auf ihren Mittributen, der ja ein Waise sein soll, wobei das bittere Ironie ist, weil das ja auf beide Tribute aus dem elften Distrikt zutrifft. Sie wirkt wie ein empathischer Mensch, was man für diese Tätigkeit vermutlich auch sein muss und den Namen Melliflua finde ich ja mal richtig cool, der klingt richtig schön! Sybilla, Pythia und Cassandra sind auch richtig gut gewählte Namen wie ich finde, alle drei waren in der Mythologie oder Antike Prohetinnen oder Orakel, die in die Zukunft sehen konnten, von daher finde ich diese Verbindung richtig schön. Igitt, die Spinnen hören sich ja mal richtig unangenehm an - die brauche ich nicht unbedingt in meiner Nähe :D An einer Blinddarmentzündung oder einer Lungenkrankheit, die eigentlich gut heilbar ist, zu sterben ist traurig und zeigt gut wie arm und wenig Ressourcen Distrikt 11 besitzt.
Cassandra ist interessant und ich bin gespannt, ob sie eventuell diverse Ereignisse in der Arena hervorsehen kann, ihre rätselhafte Sprache würde mir "im echten Leben" vermutlich auf die Nerven gehen, aber hier und besonders bei ihr finde ich es irgendwie passend!

ALIOU
Hm, Aliou hat irgendwie ein verbittertes Weltbild, für ihn gibt es nur starke und schwache Menschen und er hat sich sein ganzes Leben lange mit Gewalt und Wut anfreunden können, irgendwie traurig. Auf alle "Freuden der Welt" reagiert er abgestumpft und er hat ein ziemlich pessimistisches und einseitiges Weltbild. Die "Handels"verbindung zwischen Distrikt 6 und 11 hast du erwähnt und so ergibt das ganze Panem irgendwie mehr Sinn. Dass Aliou sich gut mit der Familie Jakande versteht, macht sein Leben sicher um einiges leichter. Er hat auch sicherlich bessere Chancen in der Arena, da er körperlich und geistig fit ist und keine Probleme hat, Gewalt anzuwenden.
Aliou ist ein richtig komplexer Charakter, der bestimmt noch richtig aus sich herauskommen kann und bestimmt ganz andere Seiten hat. Seinen Werdegang kann man durchaus nachvollziehen, wenn man über seine Familiensituation Bescheid weiß. Dass ihm die Schuld für den Tod seiner Mutter zugeschoben wird, ist grausam. Aliou hat anscheinend eine besondere Abneigung gegen die Kapitolsbewohner, also wird es interessant, wie er sich bei den Interviews schlagen wird oder generell im Umgang mit der Kapitolswelt.

Bis Morgen,
Sophie :)

Antwort von Lumey am 07.03.2021 | 12:12 Uhr
So, nun zu Distrikt 11 und dem letzten Teil des Reviewmarathons!
Es ging jetzt doch schneller, als erwartet und ich wollte mich nochmal für die ausführliche Rückmeldung von dir bedanken!

CASSANDRA:
Tatsächlich finde ich es witzig, Cassandra und Margin dabeizuhaben, da die beiden sich doch auf eine gewisse Art und Weise ähneln. Die Szene mit den Tarotkarten war tatsächlich ein bisschen schwierig zu schreiben, denn ich musste die richtigen Karten heraussuchen, die Bedeutungen analysieren, sodass man diese Bedeutungen auch noch umkehren kann, so wie es in den Plot passte :D
Dieses kleine Detail mit dem Waisen habe ich genau deswegen eingebaut, da ich nichts zu offensichtlich machen wollte. Es ist ja auch irgendwie das erste Omen, welches besagt, dass sie in die Spiele ziehen muss. Das mit den Namen wusste ich gar nicht, aber es würde auf jeden Fall die Namensgebung erklären. Finde ich ja wirklich ganz lustig.
In Distrikt 11 läuft es wirklich nicht sonderlich gut, aber das ist ja in recht vielen Distrikten momentan so (in meinem Universum). Sie kann auf jeden Fall einige Dinge sehen, aber ist jetzt auch keine Hellseherin, die jedes Detail dieser Geschichte voraussehen wird :D

ALIOU:
Aliou ist wirklich ein klein wenig verbittert und grantig, was man ihm nicht verdenken kann, wenn man sich seine Hintergrundgeschichte einmal ansieht. Die Gewalt und der viele Hass war halt schon immer Teil seiner selbst, deswegen hat er das so aufgenommen. Es gilt eben das Recht des Stärkeren, was zwar schon irgendwie stimmt, aber doch schon irgendwie traurig ist, wenn man bedenkt, dass er eigentlich erst 18 Jahre alt ist.
Die Familie Jakande ist schon so etwas wie ein kleiner Clan in Distrikt 11. Dementsprechend ist es gut, wenn man sich mit denen ganz gut versteht. Es ist aber auch genauso gut sehr gefährlich, mit denen etwas zu tun zu haben.
Er wird auf jeden Fall noch seine Auftritte im Kapitol haben, dessen kannst du dir sicher sein :D

Liebe Grüße
Richard
23.02.2021 | 23:55 Uhr
Endlich habe ich es zu Distrikt 5 geschafft, du bist so schnell mit dem Uploaden und wirkliche Kapitel verfassen und ich bin so eine lahme Schnecke mit dem Schreiben von ein paar Reviews :'( aber sobald ich aufgeholt habe, kommen die Reviews dann auch pünktlich!!

VOLTAN
Volts mit einem Lispeln ist ja wieder ein besonderer Charakter, der sicherlich für ein paar witzige Momente in der Arena sorgen wird! Er ist ein richtiger Nörgler, der sich am allerliebste im Selbstmitleid suhlt. Ach, Volts wäre bestimmt jemand, der, wenn er aufhören würde sich selbst zu bemitleiden richtig was auf die Reihe kriegen könnte, da er sich ja nicht so schlecht mit der Elektrotechnik anstellt. Auch hier liebe ich die Details, die du einbringst, die dann auch zu Elia überleiten. Die Dynamik zwischen Watts und Volts finde ich sehr lustig, da sich Watts kein Blatt vor dem Mund nimmt, besonders der Name Pussy passt einfach perfekt, liebs hahah! Auch seinen Bruder finde ich richtig sympathisch! Ich könnte mir aber noch richtig vorstellen, dass Voltan noch eine 180° Wende machen könnte, weil, wenn er sich am Riemen reißt, könnte er vielleicht wirklich etwas erreichen, also mal sehen!

ELIA
Ich war wirklich so begeistert und es tut mir leid, aber dieses Review hört sich nun an wie die reinste Schleimerei, aber es hat einfach alles perfekt gepasst, ugh es war so gut! Ich habe mir einfach die Szenen genauso vorgestellt wie du sie geschrieben hast, also eigentlich echt ziemlich seltsam, dass sie dann genauso geschrieben worden sind :D
Danke, dass du auch die Aufgabe übernommen hast den Chemielehrer Mr. Celson zu erstellen, den habe ich wohl nicht bedacht in meinem Steckbrief haha. Du hast ihre Faszination mit Energie und Zerstörung gleich in den ersten Sätzen gut dargestellt, als sie eine Miniaturbombe baut. Auch ihren Perfektionismus hast du gleich eingebracht und die Fähigkeit sich lange auf gewisse einzelne Dinge zu konzentrieren. Ehrlich ich habe mir die Szenen zwischen Maxy, Gemma und Elia einfach genauso vorgstellt, wie Elia peinlich berührt den beiden gemeinsam ausweicht, wie sie gemeinsam die Schule verlassen und Elia schnell und eilig die Szene verlässt, wirklich 1:1.
Du hast auch die Charaktere von Maxy und Gemma sehr gut getroffen, wie zum Beispiel Gemmas familiäre Situation oder wie Maxy sofort eher weicher und menschlicher wird, wenn es um Gemma geht. Mir hat es auch richtig gut gefallen wie du Elias Gefühle beschrieben hat und wie unangenehm ihr die Situation war und wie sie einfach nicht im Weg vom Glück eines anderen stehen will. Die nicht wirklich eindeutigen - oder eben schon eindeutigen Gefühle zu Maxy hast du auch eingebracht.
Subtil hast du ihre verwirrende und gestörte familiäre Situation angedeutet und auch ihre dunklen Gedanken gegen ihren Onkel zum Vorschein gebracht. Der Ausdruck "sie reden aneinander vorbei" den du benutzt hast, um die Beziehung zwischen ihrer Oma und ihr zu beschreiben, hat mir super gefallen, weil genau so ist es. Die beiden haben einfach nichts gemein!
Oh, man kann sich anhand deiner Beschreibung Distrikt 5 richtig gut vorstellen. Die verbotene Zone hast du richtig eindrucksvoll beschrieben, einfach richtig bildhaft (ist das der korrekte Ausdruck??) Die verlassene Siedlung und wie sie sich den Weg durch das Kraftwerkt bahnt, in irgendeiner Weise "ihr" Kraftwerk - ich hab mir das wirklich genauso vorgstellt. Auch ihr Platz am Kontrollturm hat mir so gut gefallen und auch wie sie die kleinen Gänge und Wege gut kennnt, ich könnte da jetzt noch ewige Zeilen weiterschwärmen.
Man merkt erst am eigenen Charakter, den man ja kennt, wieviele Details du einbaust - ihre Statur, die du beschreibst oder einfach nur ihren Kleidungsstil, indem du erwähnst was sie sich gerade anzieht. Auch ihre Vorlieben und Abneigungen sind gut zur Geltung gekommen. Selbst das mit der Wasserflasche, die sich mit sich rumträgt. Auch den Tod ihrer Eltern hast du perfekt eingebracht, samt der Gefühle und Gedanken dazu, die sie bis heute noch beschäftigen!
Der letzte Satz war einfach the cherry on top:
"Zwei zerstörte Dinge, welche perfekt zusammenpassten.
Ungeliebt und einsam.
Aber die Einsamkeit war schön. Sie machte weniger Probleme."

Also mir hat ihre Darstellung wirklich mega gut gefallen und ich bin wirklich voll und ganz zufrieden mit ihr! Jetzt fühle ich mich irgendwie schlecht, dass ich alle anderen Reviews so kurz gehalten habe, aber das hier eher länger geworden ist. Ich hoffe du rutscht nicht auf der Schleimspur aus, die ich hier hinterlassen habe und werde morgen weiter mit den Reviews machen (und diesmal wirklich)!
Sophie :)

Antwort von Lumey am 07.03.2021 | 12:06 Uhr
So, kommen wir nun zu dem Kapitel, das du wahrscheinlich die ganze Zeit schon sehlichst herbeigewünscht hast – Distrikt 5. Ich muss gestehen, dass ich auch immer sehr aufgeregt bin, wenn meine eigenen Tribute in MMFFs dran sind. Dementsprechend kann ich dich in der Hinsicht auch schon verstehen :D

VOLTSSSSSSS:
Er ist sehr unterhaltsam und lebt in einer sehr ungerechten Welt. Warum ist die Welt ihm gegenüber auch so unfair? Eigentlich hätte er viel bessere Dinge verdient (seiner Meinung nach). Das Nörgeln ist da schon vorprogrammiert, was wohl daher kommt, dass er ganz schön verwöhnt wird. Er würde wirklich mehr auf die Reihe bekommen, wenn er nicht die ganze Zeit faul Zuhause rumliegen würde und etwas aus sich macht. Aber Voltan hat ein sehr verschobenes Selbstbild. Pussy ist ein sehr passender Name für ihn. Watts und er verstehen sich eigentlich gut, aber Voltan ist halt recht schnell zickig, wenn ihm etwas nicht so wirklich in den Kram passt.
Mal sehen, inwiefern der sich entwickelt. Das Potential dafür hat er auf jeden Fall!

ELIA:
Es freut mich auf jeden Fall, dass ich sie zu deiner Zufriedenheit dargestellt habe. Anfangs dachte ich mir… woah, die wird eine Herausforderung. Aber eigentlich war es recht leicht, ihren Charakter dann so richtig zu fassen, eben weil sie doch auf eine gewisse Art und Weise etwas eigenartig ist.
Ich habe lange überlegt, welche Szenen ich von ihr zeige. Auf jeden Fall eine im Atomkraftwerk – das war für mich eigentlich schon so ziemlich gesetzt. Dann wollte ich aber noch eine Szene haben, in der sie mit Menschen agiert. Da war für mich die Sache mit ihren Freunden irgendwie wichtiger, als eine Auseinandersetzung mit ihrem Onkel oder ihrer Großmutter. Vor allem, da Elia sowieso nicht so viel mit den beiden zu tun hat. Außerdem wollte ich diese Dynamik zwischen ihr selbst, Maxy und Gemma zeigen. Sodass sie den beiden nicht so wirklich im Weg stehen möchte, sondern eher zur Seite geht und für sich selbst bleibt, als dass sie in eine unangenehme Situation gerät.
Der Teil von Elia war wirklich etwas düsterer, als der von Voltan. Ich habe mir meinen D5 so vorgestellt wie eine Vorstadt mit Geheimnissen und Katastrophen (wie das Atomkraftwerk und der Ausbruch), welche jedoch eher totgeschwiegen werden.
Es freut mich wirklich sehr, dass dir die vielen Details von Elia gefallen haben und dass du findest, dass ich sie getroffen habe.
Den letzten Satz fand ich für sie einfach so passend wie die Faust aufs Auge :D
Finde es toll, dass du solche Sachen appreciatest. :)

Die Schleimspur ist nicht schlimm. Das geht natürlich runter wie Öl!
Bisher habe ich glücklicherweise noch nicht viel negatives Feedback bekommen, also denke ich, dass ich vieles richtig mache. Yeay :D

Liebe Grüße
Richard
23.02.2021 | 23:01 Uhr
So und weiter geht es mit Distrikt 9 :)

HENRY
Ai, diesmal ein noch jüngerer Zwerg als Finn. Auch sein Kapitel fängt sehr idyllisch an mit den wiegenden Ähren und der angedeuteten Ruhe. Bis jetzt wirkt er noch sehr jung und naiv, es ist nett zu lesen, wie sehr er zu seinem großen Bruder aufschaut und von diesem auch gut behandelt wird. Schade ist es jedenfalls, dass Henry keine Möglichkeit auf weitere Schulbildung hat. Ma, der Kleine tut mir richtig leid, besonders da er unter seinem Stiefvater sehr leidet. Er wirkt auch noch sehr kindlich und versteht irgendwie die Welt noch nicht, ich hoffe er geht nicht völlig zugrunde in der Arena. Ich frage mich, ob eventuell der Tod seines Vaters noch irgendwann genauer erklärt wird, weil wie stirbt jemand in einer Brauerei?

BEERA
Beera is not like other girls, she is DIfFerEnT. Ich glaube jeder von uns kennt so jemanden, weshalb sie dementsprechend noch anstrengender ist. Das was sie hat, das was sie denkt und das was sie tut ist immer das Richtige und das Beste und alle anderen die eine andere Meinung haben, sind moralisch gesehen schon mal sehr viel schlechtere Menschen und sowieso ein bisschen doof! Puh, also die ist ja schon eine richtige Nervensäge, ich kann sie mir so richtig gut vorstellen, wie sie da mit ihrer Mutter am Herd steht, mit einem prahlerischen Gesichtsausdruck und wild gestikulierend von ihrem ach so interessanten Leben erzählt. Alle ihre Beziehungen und ihr ganzes Leben ist einzigartig und besonders. Ich finde sie einen unterhaltsamen Charakter, der uns vorallem beim Training oder in den Interviews noch sicher so einige lustige Momente bringen wird, von daher freue ich mich schon auf sie!

Antwort von Lumey am 07.03.2021 | 11:57 Uhr
So, nun zu Distrikt 9 :)

HENRY:
Henry und Finn sind diesmal wirklich die Zwerge in der Runde. Letztes Mal war es ja Ada, aber diesmal habe ich zwei jüngere Jungen, was ich ganz angenehm finde. Es sind sogar zwei :D Er ist ein eher naiver Charakter in dieser Geschichte, was ja klar ist. Denn er ist ja auch erst zwölf Jahre alt und hat eigentlich auch nur ältere Bezugspersonen. Er schafft sich auch seine kleine Welt, auch wenn es bei ihm nicht unbedingt alles Friede Freude Eierkuchen ist. Der Tod seines Vaters wird auf jeden Fall noch einmal aufgegriffen. Man kann eigentlich fast überall sterben, wenn man sich auf gut Deutsch blöd genug anstellt :D

BEERA:
Beera is not just different… she is special! :D
Jeder kennt eine Beera, da hast du recht. Deswegen lässt sie sich auch ziemlich leicht schreiben. Man weiß einfach, wie Menschen von ihrem Schlag so reagieren und agieren. Die anderen sind auch alle schuld – Beera weiß gar nicht, was die immer alle haben.- Wahrscheinlich sind die auch einfach nur eifersüchtig auf sie, weil ihr Leben so viel besser ist :D Ihre Familie ist ja auch nicht unbedingt besser – ihre Doppelmoral wird vor allem bei der Freundin ihres Bruders noch einmal. Denn Beera beschwert sich, dass diese den lieben langen Tag lästert und sie selbst macht ja auch nichts anderes.
Sie wird auf jeden Fall unterhalten!

Liebe Grüße
Richard
23.02.2021 | 22:22 Uhr
Mit Distrikt 1 haben wir ein weiteres Karrieropaar, die beide unterschiedlicher nicht sein können:

STERLING
Ich finde zu Distrikt 1 passt eine Influencerin perfekt, wenn nicht dort, wo dann? Folgst du etwa vielen Influencerinnen, du hast das nämlich ausgeprochen authentisch rübergebracht haha :D Das Wort "Lieblingssonnen" finde ich so wahnsinnig gestellt und aufdringlich, dass es mir richtig auf die Nerven ging, aber trotzdem mag ich die Mädels irgendwie. Ihnen macht ihre Tätigkeit Spaß und sie wirken alle tatsächlich wie kleine Sonnenscheine, irgendwie. Wenn man das Leben nun mit Distrikt 12 oder 6 vergleicht ist das ja tatsächlich ein krasser Gegensatz.
Hm, die freiwillige Meldung zu den Hungerspielen, obwohl sie sich unsicher ist, ist einerseits weniger clever, andererseits geht sie wahrscheinlich nicht mit zu großer Arroganz in die Spiele, wie so manch andere Tribute. Sterling wird sicherlich keine Probleme mit den Sponsoren haben, da sie bereits viele Fans im Kapitol hat. Ich bin sehr gespannt wie sie sich dann tatsächlich im Training und den Spielen schlagen wird, da sie ja überhaupt keine typische Karriera wie Heaven, Malice oder in diesen Spielen Harry ist, sonder auch charakterlich ein besserer Mensch zu sein scheint, wie ich jetzt mal ganz frech vermuten werde. Ui, der Abschied zu Bazil wird ihr sicher schwer fallen und noch ganz habe ich die Motivation von Sterling in die Spiele zu ziehen nicht ganz verstanden, weil sie in Distrikt 1 sehr viel zu verlieren hat, also es ist schon klar, wieso sie sich melden will, aber irgendwie fehlt ihr die große Motivation finde ich. Und ich habe auch irgendwann den Faden bei ihren Cousinen verloren, muss ich leider gestehen :(

RHYOLITH
Ach, ich liebe diese Art von Karrieros, die bringen immer so viel Schwung in die ganze Bande hinein. Klar, gleich am ersten Satz merkt man, dass Rhyo ein arroganter Kerl ist, der sich nicht mit Leuten, die er von niedrigeren Stand erachtet, umgibt. Hm, gibt es bei ihm noch ein Umdenken während der Arena - ist er ein Teil der diesjährigen Außendistriktler und Karriero Liebesgeschichte? Wobei, er ist ja schon sehr extrem, also kann ich mir das bis jetzt sehr schwer vorstellen, da er es ja vorallem selbst explizit verneint, aber vielleicht täuscht er sich ja noch :D Ach Gott, sonst hat Rhyo bis jetzt ja nichts Gutes zu bieten, er ist schrecklich ahah. Und für Disney-Kenner war Rhyo's Mutter schnell als Cruella DeVille zu erkennen gewesen. Ich hoffe jedenfalls auf eine Verwandlung von Rhyolith oder eine gewisse Art von 'Redemption'.

Antwort von Lumey am 07.03.2021 | 11:47 Uhr
So, auf geht’s zu Distrikt 1:

STERLING:
Distrikt 1 ist auch wirklich der einzige Distrikt, indem ich mir einen Influencer vorstellen könnte. Ich denke, dass ich eigentlich recht influencerfrei lebe. Aber ich muss gestehen, dass ich mir ein paar Tiktoks angeschaut habe, bevor ich Sterling geschrieben habe. Das mit den Lieblingssonnen fand ich eben auch gut, weil viele Influencer sich und ihre Fans ja…. als Gruppe darstellen, was ja Zusammenhalt ausdrücken soll. Sterling ist da eigentlich noch eine recht angenehme Influencerin, muss ich sagen. Es gibt da sehr oft weitaus schlimmere Exemplare. Sie ernährt sich halt einfach nur gerne gut und macht Sport/ Parkours.
Sie ist wirklich nicht sonderlich arrogant für eine Tributin aus Distrikt 1. Sie ist halt die einzige, die von ihren Cousinen für eine Meldung in Frage kommt. Das mit den Sponsoren wird bei ihr ein recht leichtes Spiel werden, auch wenn sie natürlich nicht die einzige Karriera ist. Die anderen können ja auch etwas und können durch ihre brachiale Art und Weise bei Sponsoren punkten.
Sie hat nur zwei Cousinen. Die eine Cousine ist jedoch ein „Kollektiv“, welches aus einer Mental Disorder heraus entstanden ist. Ähnlich wie bei Marley :)

RHYO:
Rhyo ist echt ein kleiner Schurke und er bringt noch einmal einen ganz neuen Schwung. Er ist auch mit am motiviertsten für die Spiele und hat eine sehr… eigene Sicht auf… alles irgendwie. Er ist auf jeden Fall sehr arrogant und sieht andere Leute aus anderen Distrikten als minderwertig an, was wohl zu Distrikt 1 recht gut passt. Bei ihm ist ein Umdenken möglich, aber es ist wahrscheinlich schon recht schwer, das bei ihm einzubauen, da er doch schon recht klare Ansichten hat. Rhyo hat wirklich viele schlechte Eigenschaften, da hast du recht. Es freut mich, dass du Cruella DeVil erkannt hast. Ob es eine Entwicklung gibt und in welche Richtung die geht… wirst du sehen :D

Liebe Grüße
Richard
23.02.2021 | 21:46 Uhr
Hello, ich bin's nach langer Zeit :( aber heute möchte ich es jedenfalls bis Distrikt 5 schaffen, weil ich das Kapitel so gut fand (nur um mal im Vorhinein eine Schleimspur zu hinterlassen) und unbedingt meine Glücksgefühle in Worte fassen möchte, die ich beim Lesen verspürt habe :D
Aber nun zu Distrikt 6:

DELILAH
Delilah ist ebenfalls eine Chemikerin, wobei Elia vielleicht mehr Physikerin als Chemikerin ist, mit einer dunklen Seite bzw. Nebenbeschäftigung. Ich habe in Distrikt 6 lustigerweise nie einen wirklichen Junkiedistrikt gesehen (vielleicht weil ich die Bücher zu unaufmerksam gelesen habe), finde deshalb die Idee richtig interessant, es wäre schließlich utopisch in einem Land ohne Drogenmissbrauch zu leben. Vom Foto finde ich überhaupt nicht, dass Delilah untergeht, sie sticht eher heraus mit ihren großen blauen Augen und den schwarzen Haaren, aber die Fotos täuschen ja oft! Gangmitglieder finde ich immer spannend - weil die ja alle eine gewisse dunkle Ader haben, die ihnen in den Spielen einen Vorteil bringen kann. Diese ganze Gangdynamik finde ich sehr aufwendig gestaltet und zeigt, wie vielseitig Distrikt 6 ist. Auch das Gangsymbol, eine Drache der sich selbst frisst ist eine unheimliche Vorstellung.
Besonders gut hat mir der Satz: "Wie ein Drahtseilakt, bei dem sie das Gleichgewicht behalten musste, um nicht von einer Seite komplett eingesogen zu werden." gefallen (nur so als Nebenerwähnung). Auch Delilah ist sich der Wirkung ihrer Tätigkeit bewusst und weiß, wie zerstörerisch sich der illegale Drogenhandel auswirken kann, jedoch blendet sie das aus und ignoriert die Folgen, was sie zu einem facettenreichen Charakter macht, die durchaus ihre eigenen Taten ignoriert. Thys finde ich ehrlich gesagt ein wenig verdächtig und unheimlich, aber das war wahrscheinlich so gedacht.

TRAY
Tray ist also deine Eigenkreation und steht am anderen Ende der Konsumkette. Der Typ ist ja eine traurige Gestalt - seine Mutter bewegt sich nicht vo Fleck und interessiert sich nicht so wirklich für ihn und er lebt sein Leben irgendwie vor sich hin. Und ich finde es so toll, wie du immer wieder kleine Details über die Distrikte einbringst, wie das mit den Fernsehern. Die familiäre Situation von Tray ist ja katastrophal und auch die äußerlichen Umstände spielen ihm nicht wirklich in die Hände. Besonders sein Vater ist ja besonders ekelig. Dass Tray seine leiblichen Eltern nur Erzeuger nennt, deutet schon auf die bizarre und traurige Familiendynamik hin, weshalb er auch Drogen nimmt, um dem Alltag zu entfliehen. Ich bin sehr gespannt wie Tray mit seiner Drogensucht in der Arena umgehen wird - bastelt er sich selber aus irgendwelchen Beeren was zusammen oder spannt er Delilah ein, wer weiß? Cool fand ich es, dass sie gleich Delilahs neues LSD probieren. Und haha ich bin gespannt auf Tray's Ernte, wenn er vollkommen zugedröhnt aufgerufen wird, das kann was werden!

Von den Beschreibungen der beiden fand ich Distrikt 6 ja fast noch schlimmer als Distrikt 12, besonders was die Kriminalität betrifft. Die beiden Tribute gefallen mir gut und ich glaube, dass sie sich wegen ihrer ähnlichen Interessen eventuell sogar verbünden könnten, aber das sind mal meine Vermutungen.

Antwort von Lumey am 07.03.2021 | 11:35 Uhr
Heyho – dann mache ich mal an deinen Reviewmarathon :)
Und fangen wir einfach einmal mit dem sechsten Distrikt an =D

DELILAH:
Delilah und Elia haben definitiv ein paar Parallelen und würden sich wahrscheinlich auch verstehen, da ihre Interessen in dieselben Richtungen gehen. Distrikt 6 wurde in den Büchern immer als Morfixerdistrikt abgestempelt… und irgendwie ist es im Fandom danach zu einem Drogendistrikt mutiert, hehe :D
Auf dem Foto ist sie wirklich ganz hübsch, aber sie hat eine recht normale Statur, nicht unbedingt auffällige Haare oder ein auffälliges Gesicht. Und das gefällt ihr wohl auch ganz gut. Die Gang hat auf jeden Fall noch eine tiefere Bedeutung bei ihr. Den Satz mochte ich tatsächlich auch, weil es ganz gut dieses Doppelleben von Delilah beschreibt. Sie hat definitiv eine fragwürdige Moral, welche eher im Grauen liegt. Thys ist definitiv verdächtig – schließlich ist er ein Dealer. Wird vielleicht noch aufgelöst :D

TRAY:
Tray und Delilah sind wirklich irgendwie miteinander verbunden, muss ich sagen. Auch Tray ist ein sehr tragischer Charakter, welcher mehr ein Opfer seiner Umstände ist und dementsprechend so handelt, wie er eben handelt.
Ich fand das Wort „Erzeuger“ in dieser Hinsicht schon irgendwie passender, denn Tray hält ja wirklich nicht sonderlich viel von seinen Eltern… also passt das, denke ich ;D
Trays Ernte wird man leider nicht sehen… aber man bemerkt ihn vielleicht im Zug ^^
(Kleiner Tease am Rande :D)
Von der Kriminalität ist Distrikt 6 wirklich noch ein bisschen schlimmer, als in Distrikt 12… auch wenn ich bei Distrikt 12 schon echt viele Dinge reingehauen habe :D

Liebe Grüße
Richard
18.02.2021 | 23:28 Uhr
Hello ^^

Yess, Ilias! Ich hab mich über ihn genauso gefreut wie ich es bei D3 oder D6 getan hätte - das waren ja auch nur Vermutungen. :D
Also, der Einstieg. Hier lernte man seine Eltern kennen und da wollte ich ihn schon durchschütteln. Die wollen ja wirklich nur, dass er glücklich ist und dass er alles hat, was möglich ist und er ist einfach so ein undankbares Kind! Wobei, beim Anzug war er dann schon gerührt und dankbar, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es ihm nicht ausreicht, was sie sonst so tun.
Seine Mutter ist ja wirklich kreativ und lässt sich viele liebevolle Dinge einfallen, gerade der Brei... aber Ilias stößt das halt so sauer auf, dass sie für die Äpfel kein Geld ausgegeben hat, dass er es nicht genießen kann und auch nicht wirklich schätzt.
Als er drüber sinniert, wie er seine Eltern dann in die High Society einführen soll und das Wort "proletarisch" in Bezug auf seinen Vater gefallen ist, hab ich mich einfach nur an den Kopf gegriffen. Irgendwie verstehe ich das nicht, wie man seine Eltern so lieben kann, wie er es ja tut, aber andererseits die Meinung von ihnen hat, dass sie Proletarier wären. Hach. Ich hoffe mal, dass Ilias noch checkt, dass er was ändern muss und ich gehe auch davon aus, dass das passiert ^^.

Dann geht Ilias von seinen Eltern weg, um natürlich ohne sie zur Ernte zu gehen, damit er nicht mit ihnen gesehen wird, und trifft sich mit seinen reichen Freunden. Die Eltern, die er verleugnet, sind mal erledigt, und dann taucht gleich der nächste auf, bei dem Ilias dieses Problem hat - Yuval. Mit dem fühlt man auch extrem mit und irgendwie bewundere ich sein Durchhaltevermögen, dass er es immer noch versucht, Ilias vor seinen Freunden anzusprechen. Vermutlich hat er gehofft, dass der zumindest angesichts seiner bevorstehenden Ernte das Verhalten ändert. Was Ilias klarerweise nicht tut.
Irgendwie habe ich gehofft, dass er jetzt gleich auffliegt, aber du hast ja angedeutet, dass er das auf alle Fälle in Bälde tun wird. :D

Hm. Irgendwie ist er mir in diesem Kapitel unsympathischer geworden, aber trotzdem tut das seinem Status als Tribut mit großem Potential keinen Abbruch. Ich glaube, der wird noch ordentlich leiden im Kapitol. Vor allem lese ich einfach irgendwie total gern von ihm :D

So, jetzt beantworte ich noch deine Mail ^^

Liebe Grüße!

Antwort von Lumey am 19.02.2021 | 13:09 Uhr
Ahoi!

Ich wollte eben unbedingt noch einmal etwas von Ilias Leben zeigen. Tray wäre verschwendetes Material gewesen, denn seine Eltern und Geschwister sehen wir eh nicht nochmal. Delilah hätte noch ihre Schwester und ihren Vater gehabt, aber diese sind noch nicht wirklich relevant und von denen kann man noch in Form von Flashbacks etwas erzählen. Distrikt 3 kommt noch.
Bei Ilias gab es einfach dieses interessante Verhältnis seiner selbst gegenüber seinen Eltern und dann eben noch gegenüber seinen alten und neuen Freunden gegenübersteht. Und wie er sich eben die ganze Zeit verrenkt.
Seine Eltern sind eben auch voll die lieben Leute, für die man sich eben nicht schämen muss. Der Vater hat einen coolen Humor und die Mutti ist halt lieb wie sonstewas. Dazu haben die ihm einen arschteuren Anzug für die Ernte gekauft. Du siehst, dass er sich bei dem Materiellen wesentlich mehr freut, als über das liebevolle Frühstück.
Hier liegen eben noch etwas verdrehte Ansichten bei ihm vor, aber mal schauen, in welche Richtung er sich entwickeln wird. Seine Wortwahl beziehungsweise Gedankengänge waren echt nicht nett – zum Glück hat er das nicht gesagt, dann wären sie sehr verletzt gewesen, denke ich.
Die Szene mit Yuval wollte ich unbedingt reinbringen (und die hat Mellie sich im Steckbrief auch gewünscht), also habe ich mich auch dort sehr beim Schrieben dran erfreut. Hätte das noch um einiges längerziehen können, aber ich denke es haben alle gemerkt, dass er ein falsches Spiel spielt.
Noch gibt es ja die Verabschiedung… :D

Ich denke auch, dass Ilias (noch) nicht unbedingt sympathisch ist, wenn man ihn so kennenlernt, wie er eben nicht ist und wenn er sich verdreht etc.
Mail kommt vielleicht heute noch, vielleicht aber auch morgen :)

Liebe Grüße
Richard
18.02.2021 | 12:09 Uhr
Hey hey hey :D

Da sitzt man an einem langweiligen Donnerstag Vormittag allein zu Hause und will sich dazu aufraffen, endlich mal was für die Uni zu tun, dann kommt ein neues Kapitel. Du hast mir den Tag gerettet, jetzt kann ich zumindest noch bis ich das Review fertig habe, prokrastinieren. Und mich danach vielleicht noch ein bisschen durch die Seite klicken. :D

Ilias. Habe nicht erwartet, dass er dieses Mal dran kommt, aber es war eigentlich sehr passend. Du hast nochmal das Verhältnis zu seinen Eltern näher beleuchtet, die kamen ja in der Vorstellung nur am Rande vor. Ich muss sagen, dass das wirklich extrem liebe Eltern sind. Ilias hat eigentlich alles, was man sich wünschen kann, bis auf Geld. Und genau das will er haben.
Eigentlich will man ihn hauen bei den Gedankengängen, die er hat. "Abgelaufene Lebensmittel sind nicht gut genug für mich, mimimi". Der sollte mal in meinen Kühlschrank schauen, was ich alles Wochen nach dem Ablaufdatum auf einmal ausgrabe, weil ich vergessen hatte, dass es drin steht, und was da noch alles gut ist... informiere dich, Junge. :D
Ne, im Ernst. Ich mag ihn aber eigentlich trotzdem immer noch. Er ist irgendwie schon eine tragische Gestalt in einer großen Zwickmühle und ich frag mich, wo das mit dem extremen Komplex eigentlich her kommt. Einfach nur von seinen Freunden, bei denen er gesehen hat, dass es Leute gibt, die im Reichtum schwimmen? Oder ist das was Tiefliegenderes?
Zu seinem besten Freund ist er auch hier mal wieder scheiße und dann die Sache mit der Krone... das war richtig unangenehm, ja. Also ich verstehe das Gefühl, das du beim Schreiben hattest.
Ich kann aber nicht anders, als ihn trotzdem auch sehr unterhaltsam zu finden. Der dreht sich im Kapitol wahrscheinlich auch wie ein Fähnchen im Wind - Lügen sollte er ja können.

Dann kaufen ihm seine Eltern auch noch einen mega teuren Anzug... hier hat man schon gemerkt, wie gerne er sie eigentlich mag, aber nicht aus seiner Haut kann. Wissen die eigentlich, dass er so herumlügt und akzeptieren es oder haben die keine Ahnung? Ich tippe mal auf Letzteres, sonst hätten sie ihm wahrscheinlich schon den Kopf gewaschen.

Ich gehe mal davon aus, dass irgendwann herauskommt, dass er arm ist. Und ich würd gern erfahren, wie seine reichen Freunde darauf reagieren. Keine Ahnung, ob es dafür eine Chance gibt, aber vielleicht kommt er ja unter die letzten 8 und es gibt Familien- und Freundeinterviews. :D

Gut, das war jetzt mein unproduktiver Senf, Kapitel hat mir wieder sehr gut gefallen. Und super, dass es schon so schnell daherkam, daran kann man sich gewöhnen. :D (das soll dich jetzt nicht stressen ^^)

Lg, Vi

Antwort von Lumey am 18.02.2021 | 12:21 Uhr
Ahoi!

I feel you. Bei mir ist es heute ähnlich gewesen und ich dachte mir, dass ich vielleicht einfach nochmal eine Runde raus gehe, bevor ich dann wirklich etwas mache. Es gab zunächst eher den organisatorischen Kram (welcher beinahe noch schlimmer ist ^^)
Also wenigstens etwas…. und hey – ich könnte mir gleich mal Mittag machen.

Ich glaube, dass damit nicht viele gerechnet haben, aber ich wollte diese Szenen unbedingt noch einbringen und bei einer Verabschiedung hätte ich das nicht wirklich geschafft. Eigentlich wollte ich auch Milos komplette Reaktion noch einbringen, aber auch dafür haben die Worte dann nicht mehr ausgereicht. Dann wären wir bei 5000 Wörter gewesen und das ist für einen PoV definitiv zu viel, glaube ich ^^
Naja, auf jeden Fall wollte ich zeigen, dass seine Eltern eigentlich echt lieb sind und man sich für diese nicht wirklich schämen muss. Witzigerweise macht Ilias sich alle Probleme selbst, wenn mal so darüber nachdenkt. Denn Kaiman und Milo sind auch keineswegs schlimm – sie erwecken in Ilias nur den Gedanken, dass er mithalten muss und etwas „Geringeres“ ist, was wohl seinen Komplex erklärt. Und halt die Armut, mit der er nicht so wirklich klarkommt. Ilias steht einfach (noch) nicht zu sich selbst.
Das mit den abgelaufenen Lebensmitteln und der Krone sollte auch so ein „Ich fass mir an den Kopf“-Moment sein. Das tat mir voll leid für die Eltern und für Yuval.
Ilias mag seine Eltern eigentlich auch, wie man in dem Gespräch mit ihnen und dem Geschenk merkt, aber dieser Materialismus überwiegt momentan einfach noch. Seine Mutter sagt ja auch, dass es viele Wege gibt, um glücklich zu sein. Ilias versteht das aber noch nicht so wirklich.
Sie wissen schon, dass er eine gewisse materialistische Veranlagung hat, aber sie wissen nicht, dass er seine komplette Herkunft leugnet. Ich meine… sonst hätten sie wohl kein Vermögen für den Anzug ausgegeben.
Die Reaktion wird auf jeden Fall noch beschrieben. Vielleicht auch schon früher, als du denkst :D

Liebe Grüße und danke für das liebe Review.
Ich liebe Senf.
Richard
15.02.2021 | 00:28 Uhr
So, dein Review ist jetzt mal das Erste, was ich abarbeite. :D

Drei Ernten und drei Verabschiedungen sind super, dann hört man auch nochmal mehr von den Tributen. Und die eine Sicht reicht auch vollkommen aus, immerhin werden die bei dir tlw. ja wirklich ewig lang. So viel zum Vorgeplänkel ^^
Finn ist toll. Er ist wirklich kindisch, irgendwie wirkte er in dem Kapitel fast noch jünger als 13, was vor allem daran gelegen ist, weil er seiner Mutter einfach glaubt, dass er nicht gezogen wird. Ich meine, die Wahrscheinlichkeit ist gering, aber sie ist da. Der Ärmste. Bin trotzdem froh, dass er gezogen wird, damit wir mehr von ihm lesen, hehe.
Seine Familie ist schon untypisch für Distrikt Zehn und das mag ich auch irgendwie. Zu den Frechheiten, die er sich ständig leistet, kommt noch das Dasein als ziemlich verwöhnter Bengel ins Spiel. Zumindest scheint es ihm an den materiellen Dingen nicht zu fehlen.
Dass er sich so wehrt beim Anziehen fand ich lustig. Und die Mutter ist ja auch selber Schuld, wenn sie nicht daran denkt, dass eventuell einer der Hemdknöpfe zweckentfremdet werden könnte. :D
Bei der Erntenszene sind mir dann zwei Details besonders aufgefallen, die ich äußerst amüsant fand ^^
Das waren die Betreuerin Melyssia und ihr Hund Fralesius - der göttliche Hund, haha. Dass du Till aber auch so triggern musst... der Ärmste :D
Ich habe es dann sehr genossen, dass Finn Melyssia mit einem Knopf abgeschossen hat. Das hatte auch eine gewisse Symbolik. :D Und auch, dass die sich dann über ihn aufregt. Das hatten wir auch schon einmal.
Die Idee mit der Steinschleuder war genial und ich traue mich zu wetten, dass Finnigan bei seiner Verabschiedung trotz des allgemeinen Schocks noch eine Standpauke bekommen wird. Wobei - vielleicht ist seine Mutter zumindest in dieser Situation doch verständnisvoll. Ich hoffe, wir erfahren das irgendwann.

Jah. Also Finn handelt wirklich einfach aus dem Bauch heraus und macht das, wo er den größten Spaß-Faktor herausziehen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass er dadurch in der Arena sein Alter etwas ausgleichen kann. Einfallsreich ist er ja allemal. Auf alle Fälle drücke ich ihm die Daumen. :D

Liebe Grüße!

Antwort von Lumey am 15.02.2021 | 01:33 Uhr
Vor der PN mache ich dann doch lieber noch einmal dein Review. Ich weiß nicht, irgendwie stört es mich, wenn solche öffentlichen Dinge nicht bearbeitet sind und ich schon schreibe. Aber das ist wohl ein persönlicher Tic.

Es freut mich, dass es dir so reicht. Ich denke nicht, dass alle POVs so lange werden, aber ich will doch schon einen Schnitt von 2000-3000 Wörtern haben. Dementsprechend… wird dieses Format erstmal folgen. Wenn ich dann erstmal einen Vorrat habe, werden auch wieder mehr Kapitel rausgehauen, dann ist das ja quasi wie zwei Kapitel auf einmal, hehe :D
Finn ist auf jeden Fall mental noch ein wenig jünger als 13 Jahre, wie ich zumindest finde. Der ist definitiv recht kindisch und es ist halt diese Mentalität in ihm vertreten, dass schon alles gut gehen wird, denn er ist ja eigentlich schon ein recht positiver Mensch. Außerdem, behält seine Mutter auch oft recht. Bisher wurde noch niemand von seinen verwandten/ Freunden aus dem näheren Umfeld gezogen, weswegen Finn eigentlich keine wirklichen Berührungspunkte mit den Spielen gehabt hat.
Seine Familie ist da auch ein bisschen anders, was wohl hauptsächlich an seiner Mutter Zita liegt. Die ist ja dann doch schon ein wesentlich anderer Schlag. Die Idee mit dem Knopf kam mir erst später. Ursprünglich hatte es ein Stein sein sollen, aber ich glaube, dass die dann doch schon ein wenig zu hart sind. Finn will ja eigentlich niemandem wehtun. Nur manchmal ein klein wenig ärgern.
Reicht ja schon :D
Es freut mich, dass dir meine liebe Betreuerin und ihre räudiges Hundevieh aufgefallen sind und du die kleine Referenz verstanden hast :D Aber gut, Till und ich haben dir das ja schon zu Genüge erzählt – if you know…. you know!
Da kannst du dir aber sicher sein. Finn hat nicht nur seinen Anzug kaputt gemacht, sondern auch noch einen Streich gespielt. Da wird er sich zumindest kurz etwas anhören können. Dass dieses kleine Rabaukenimage für ihn gar nicht so schlecht ist, kann sie ja noch nicht ahnen.

Danke für das Review und liebe Grüße an dich :)
Richard
14.02.2021 | 20:53 Uhr
Hi :D

Das erste "richtige" Kapitel will ich natürlich auch schnellstmöglich kommentieren und es hat mich sehr gefreut, dass wir schon wieder von Finn zu lesen bekommen haben. Ich mag den Kleinen :D

In diesem Kapitel kam nochmal so richtig zum Ausdruck, was das eigentlich für ein kleiner Rotzlöffel ist. Ich meine, es ist sicherlich nicht der Traum eines jeden Kindes, sich für die Ernte rauszuputzen, aber für Finn ist das schon nochmal schlimmer als für den Rest, denke ich. :D
Die Mutter wurde mir dieses Mal ziemlich unsympathisch. Ich verstehe, wenn die so ein bisschen zur High Society gehört, dass sie sich auch dementsprechend verhält, allerdings ist sie schon irgendwie unverhältnismäßig streng mit ihm - oder wer weiß, vielleicht braucht er das auch. Auf alle Fälle tat er mir leid, weil ihm Kekse verwehrt wurden (ein Albtraum!), aber er hat ja dann trotzdem seine Großtante, die etwas humaner mit ihm umgeht. Irgendwie ist das oft bei Eltern, dass einer der Strenge sein muss und der andere der good cop ist.
Interessant fand ich die Schönheitswettbewerbs-Geschichte seiner Mutter. Das gibt dem Universum wieder mal einen eigenen Akzent. Und es erklärt, warum sie dorthin gekommen ist, wo sie heute ist. Und es bestätigt nochmals den eher oberflächlichen Charakter, den ich ihr einfach mal unterstelle. Sie mag ja auch seine Freunde nicht und die Armut im Distrikt kotzt sie an, arme Menschen sind gar keine Menschen... ja, ich mag sie wirklich nicht. Gut, dass das nicht auf Finn übergegangen ist, diese Einstellung. Aber dennoch kommt hier zum Ausdruck, dass er es schon mag, zur reicheren Schicht zu gehören. Die arme Seite des Distrikts fasziniert ihn allerdings... ja, ist sicher cool und hat ein eigenes Flair, wenn man dort nicht wohnt :D

Dann kam die Ernte und Finn traf wieder auf seine Freunde. Als die Schleuder zur Sprache kam, wusste man schon, dass das jetzt nicht gut endet, aber dass die dann eiskalt die Betreuerin abschießen? Da musste ich sehr grinsen. :D
Finn schreckt auf alle Fälle nicht davor zurück, jedem eins auszuwischen und das finde ich super. Ich hatte schon Angst, dass die Olle mit der domestizierten Ratte drauf kommt, wer das war, von der Mutter den Namen kennt, und ihn dann einfach gemeinerweise so auswählt. Aber ja. Er wurde dann ja doch gelost.
Seine Reaktion darauf war recht typisch für ihn, meine ich, und es kam auch nochmal die kindliche Seite raus. Also irgendwie hat er es schon gerne, im Rampenlicht zu stehen - naja, irgendwas muss ihm die Mutter ja vererbt haben. :D
Dann kam auch Jez noch kurz vor, die seine Steinschleuder mal nicht gut heißt, wie ich das so verstanden hab... ich ahne, dass es da Beef geben könnte. :D

Wie immer war das Kapitel super und ich freue mich aufs nächste!

Lg, Vi

Antwort von Lumey am 15.02.2021 | 01:26 Uhr
So – ich Nachteule kümmere mich dann mal gleich um die Reviews, damit sich da nichts anstaut und ich beruhigt schlafen kann… irgendwann später. Habe noch einiges zu tun. Egal!

Kommen wir zu Finn.
Man kann ihn schon ein wenig der High Society zuordnen, wobei er da ja auch nicht wirklich hineinpasst. Seine Mutter jedoch schon eher. Ich denke, dass ich sie vielleicht auch ein wenig zu harsch dargestellt habe, als es ursprünglich vom Ersteller gedacht war, doch sie ist jetzt nicht unbedingt der sympathischer Charakter von nebenan.
Er ist auch wirklich ein totaler Rotzlöffel und für sein Alter auch noch nicht sonderlich reif. Finn ist so ein richtiger Wildfang und wenn man bedenkt, dass das Anziehen eines Anzuges normalerweise nicht länger als 10 Minuten (wenn überhaupt), dann ist die Prozedur eigentlich gar nicht so lang. Durch das ganze Gezappele ist es jedoch ein bisschen schwieriger, ihn zu bändigen und ihn einzukleiden.
Wer anderen Leute die Kekse entzieht, gehört eigentlich selbst in die Hungerspiele. Ist nur meine Meinung :D
Das mit dem Wettbewerb fand ich auch ziemlich lustig und wollte es noch unbedingt in das Kapitel einbringen. Es zeigt für mich einfach ziemlich gut, dass auch Panem zumindest ein bisschen ist, wie wir… außerdem hat die GNTM-Season ja wieder begonnen, also hey :D
Finn ist von seiner Mutter und der Erziehung eigentlich nicht wirklich die Armut gewöhnt und kann diese noch nicht so wirklich einschätzen/ sich das alles vorstellen. Doch auch bei ihm fällt ja allmählich der Groschen, da er ja doch schon recht viel im Distrikt unterwegs ist und nicht unbedingt auf den Kopf gefallen ist.

Die Sache mit der Schleuder war schon länger geplant und hat auch einen gewissen symbolischen Wert (für mehr Infos kannst du ja Hel nochmal fragen – die weiß, wovon ich spreche :D)
Ich habe kurzzeitig überlegt, ob ich das so mache und sie deswegen Finn ziehen lassen soll, aber das schien mir dann doch etwas zu unrealistisch. Außerdem ist es für die Betreuer ja eine Ehre, in die Spiele zu ziehen. Somit hätte sie ja dem Übeltäter sogar noch einen Gefallen getan, wenn man das Ganze aus ihrer Sicht betrachtet. Seine Reaktion war wirklich sehr kindisch und auch nicht sonderlich weitsichtig. Klar sind die anderen erleichtert und schauen ihn an, wenn er vor tausend Leuten für die Hungerspiele gelost wird.
Ich hatte Jez eigentlich noch ein wenig mehr einbinden wollen, doch auf der Bühne ist jetzt nicht so viel Interaktionpotential, wie man es sich gerne wünscht.
Bei den beiden Zehnern ist definitiv Beef vorprogrammiert. Jez hält Finn auf jeden Fall für unglaublich kindisch, was wohl der Hauptgrund für ihren abfälligen Blick ist. Außerdem hat sie verstanden, was die Hungerspiele sind und dass man dort nicht unbedingt Freunde findet :)

Liebe Grüße und danke für das Review!
Richard
14.02.2021 | 18:13 Uhr
Hello!

Juhu, es geht so richtig los! Du startest mit Finngan, einem richtig frechen kleinen Jungen. Sein erstes Kapitel habe ich noch gut im Gedächtnis, er war glaube derjenige, der die Herde Schafe mit der Pistole erschreckt hat und fast von einem Hund erwischt wurde?
Besonders frech war natürlich diese Aktion mit der Schleuder, ich kann mir durchaus vorstellen, das es in anderen Distrikten dafür ne ordentliche Strafe von Seiten der Friedenswächter geben würde. Kann man seine darauffolgende Auslosung als Karma bezeichnen? Ich denke schon :D
(Na gut, die Aktion fand ich schon witzig. Ziemlich dumm, aber witzig)

Ich finde die Reaktion von ihm so ... naiv. Er freut sich also hauptsächlich über die Aufmerksamkeit und denkt, er könnte sogar Distrikt 10 direkt wieder zum Sieg führen. Statistisch gesehen seeehr unwahrscheinlich, ich glaube in den Büchern was das nur ein Mal der Fall und das waren ja Karrieros aus 1.

Alles in allem ein nettes Kapitel. Mit so jungen Tributen kann ich tendenziell wenig anfangen als mit älteren, aber eine gute Mischung ist ja auch wichtig. Ich bin sehr gespannt, wie sich Finnegan im Training macht.

LG
Tina

Antwort von Lumey am 14.02.2021 | 19:02 Uhr
Heyho!
Ich bin gerade an den Reviewantworten und arbeite dich gleich mit ab.
Du bist aber auch fix :D

Genau, Finn war das freche Kind, welches die Schafe erschreckt hat. Auch diesmal hat er wieder nur Unsinn im Kopf gehabt und die Idee mit der Schleuder war vielleicht auch nicht seine Beste… wobei es sehr unterhaltsam war, wie ich finde. Auch zum Schreiben. Die 4000 Wörter haben sich wirklich ganz locker wegschreiben lassen. Aber das kann ich dieses Jahr von recht vielen Charakteren sagen.
Ich glaube auch, dass es dort normalerweise eine größere Strafe geben würde… da hat er mit Melyssia wohl noch einmal Glück gehabt.
Seine Reaktion ist auf jeden Fall sehr naiv – er ist ja immerhin noch dreizehn. Ich kann das auch nachvollziehen, wenn man mit Kindern nicht so wirklich klarkommt. Wenn man aber nur 1-2 (in meinem Falle Henry und Finn) dabeihat, dann ist es eigentlich ganz in Ordnung. Vor allem, weil die beiden sich ja doch schon recht unterscheiden :)

Liebe Grüße und danke für das Review!
Richard
09.02.2021 | 15:45 Uhr
Hey,
ich gebe jetzt auch mal zu den ganzen Charaktern meinen Senf dazu. Dass es da Ganze nicht komplett sprengt, werde ich mich aber relativ kurzhalten.

Distrikt 1:

Rhyolith:
Ich kann irgendwie nicht anders, als in ihm einen Hades 2.0 zu sehen. Nur ein bisschen intelligenter, was allerdings auch nicht besonders schwer ist. Es ist immerhin Hades, mit dem er da verglichen wird. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie dieser immer wieder mit einer gewissen Dame aus Distrikt 4 aneinandergerät, vor allem, da sie beide Karrieros sind und damit normalerweise Bündnispartner wären. Dank ihrer sehr gegensätzlichen Weltanschauungen ist Streit zwischen den beiden aber vorprogrammiert.

Sterling:
Ihre Charakterisierung war für mich die mit Abstand schwierigste zu lesen und zu verstehen und ich habe immer noch nicht ganz verstanden, wer jetzt real ist und wen sie sich nur ausgedacht hat. Sie hat zumindest den Vorteil, dass sie auf jeden Fall körperlich fit ist, wenn auch geistig eher weniger. Ich kann mir einfach noch nicht vorstellen, wie so ein Sonnenscheinchen in die Arena geht, um andere Kinder umzubringen, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen (es sei denn, sie tötet Henry ;D). Mein Gefühl sagt mir irgendwie, sie wird von einem ihrer Bündnispartnern getötet, ich weiß aber nicht genau, wieso, ist einfach so ein Gefühl.

Distrikt 2:

Critias:
Ihn halte ich so für den klassischsten unter den Karrieros. Der Klassenbeste der Akademie. Immer ehrgeizig. Trainiert seit Jahren für die Hungerspiele. Genau das, was man sich unter einem Karriero vorstellt. Ihn halte ich auch nicht für den, der den typischen Karrierofehler macht, die anderen zu unterschätzen, was bei Rhyolith durchaus passieren kann. Ihm rechne ich so mit die höchsten Chancen auf den Sieg aus.

Harrietta:
Sie ist dieses Jahr glaube ich die aggressivste im Karrierobündnis. Und sie hasst kleine Kinder. Schon zwei gute Eigenschaften für die Hungerspiele. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie in der Arena einen ihrer Mittribute auf ihre Schwester projiziert und dann ständig mit diesem im Wettkampf stehen wird. Auch kann ich mir vorstellen, dass sie, wenn es mal zwischendrin ruhiger wird, sehr schnell gelangweilt wird und unbedingt wieder jemanden töten will. Ihre schlechte Laune könnte dann auf ihre Bündnispartner abfärben.

Distrikt 3:

Fajan:
Fajan könnte noch ziemlich interessant werden. Ich sehe ihn trotz seiner Mitgliedschaft bei den Rebellen nicht für den klassischen Rebellen, der das Kapitol über Alles hasst und gegen alle Obrigkeiten ist. Es ist eher so, dass er wie Thien seinem „Freund“ aus der Hand frisst und von dem manipuliert wird. Denn die Armen werden meinem Gefühl nach nie etwas von dem Geld sehen, dass sie bekommen sollten. Der Unterschied ist, dass Thien genau weiß, dass die anderen ihn nicht mögen und sich mit diesen abgibt, um nicht allein sein zu müssen, während Fajan immer davon ausgeht, dass sein Freund sein Bestes will. Und in der Arena wird es den eine oder anderen geben, der sich diese Anfälligkeit für Manipulation zu Nutze machen könnte. Und für die Meinung, dass Frauen immer von Männern unterstützt werden müssten, hätte er wahrscheinlich von Emmer einen Schlag ins Gesicht abbekommen.

Margin:
Margin ist auch eine von den „ganz besonderen Idividuen”. Sie ist irgendwie so ein Zwischending zwischen Cassandra und Beera. Immerhin hat es für sie einen großen Vorteil, in die Hungerspiele zu ziehen: Sie kann die Mentorin treffen, die sie sich immer gewünscht hat. Auch wenn sie dafür mit ihrem Leben zahlt. Und Beera hat eine genauso philosophische und eine Vorliebe für viel ältere Menschen als sie selbst. Ich könnte mir ganz coole Interaktionen zwischen diesen vorstellen… Da haben ihr ihre Teeblätter wohl den Grimm gezeigt.

Joules:
Ihn würde ich als den sympathischsten der Dreier, aber auch den normalsten und gewöhnlichsten werten. Er ist recht risikoscheu, da er nicht wie die anderen Kinder auf dem Schrottplatz herumklettert, was ihm auch in der Arena helfen könnte, da er so Gefahren eher aus dem Weg geht. Außerdem ist er ziemlich intelligent, auch wenn er immer im Schatten seines Bruders gestanden ist. Am Anfang dachte ich noch, da läuft was zwischen ihm und Candela, was sich aber dann doch relativ schnell als falsch dargestellt hat. Aber immerhin kann er durch seine Auslosung nun mal dem Schatten seines Bruders entfliehen wodurch sich dann vielleicht auch seine Mutter mal mehr für ihn interessieren wird.

Distrikt 4:

Ilias:
Was schon im ersten Moment auffällt, ist, dass er sehr materialistisch denkt und Besitz und Ansehen über Gefühle stellt. Wie er sich schämt, bei seinen neuen Freunden mit seinem besten Freund gesehen zu werden, ist irgendwie schon fragwürdig. Er schämt sich quasi für das, was er ist und will die Hungerspiele gewinnen, um das zu werden, das er vorgibt zu sein. Aber dadurch, dass er diese Masche nun schon lange durchzieht und damit anscheinend auch Erfolg hat, kann man davon ausgehen, dass er ein guter Schauspieler ist, der auch weiß, wie man sich selbst vermarkten kann, was ihm in der Arena durchaus von Vorteil sein kann.

Emmer:
Sie kann man eigentlich ganz einfach als die aggressive Feministin beschreiben, die jedem ihre eigene Meinung aufschwatzen will und diese als Fakt sieht. Gleichzeitig will sie aber mit jedem über politische Einstellungen diskutieren, merkt aber nicht, dass eine politische Diskussion erst entsteht, wenn die Meinungen der beiden Diskussionspartner auseinandergehen. Ich würde sagen, sie ist unsere diesjährige Königin der Doppelmoral, aber da gibt es ja noch eine gewisse Beera Fellinger, weswegen sich Emmer hier wohl mit Platz zwei zufriedengeben muss. In den Spielen wird sie wahrscheinlich mit dem Dreizack einiges reißen, aber dieser wird ihr wahrscheinlich zu groß sein, was sie vor Probleme stellen wird. Ich glaube, sie wird, wie in ihrem Training daran sterben, dass sie sich zu früh darüber gefreut hat, einen Kampf gewonnen zu haben.

Distrikt 5:

Voltan:
Er ist ein „interessanter“ Charakter, der immer irgendetwas zum Meckern findet, auch wenn er danach suchen muss. Er wird sich fürchterlich drüber aufregen, dass er in die Hungerspiele muss und sich niemand für den armen Voltan freiwillig gemeldet hat. Weil so etwas kann man ihm schließlich nicht auch noch zutrauen, wo er doch so schon so viel zu tun hat. Ok, Ironie bei Seite, ich glaube, er wird uns mit seiner Art schon ein wenig unterhalten. In der Arena kann ich mir aber nicht vorstellen, dass er besonders weit kommt.

Elia:
Sie wird auch sehr interessant. Sie ist eine der Chemieexpertinnen dieses Jahr, von denen wir gefühlt einige haben. Dass sie ständig an den Ort zurückgeht, an dem ihre Eltern gestorben ist, was sie aber eher zu faszinieren als zu kümmern scheint, wirkt schon ein bisschen makaber. Auch ihr durchaus spezifisches Interesse für Massenvernichtungswaffen und ihr Plan, selbst einmal welche herzustellen, lässt sie zu einem sehr gefährlichen Tribut werden, die wahrscheinlich leicht unterschätzt wird.

Distrikt 6:

Tray:
Der Kanoni dieses Mal wirkt auf mich eigentlich sehr sympathisch, ganz im Gegenteil zu seinen Eltern. Es muss der Horror sein, in einer solchen Familie aufzuwachsen. Da ist es bei ihm sehr verständlich, dass er so wenig wie möglich zu Hause sein will und sich mit Drogen abschießt, um seinem Alltag zu entfliehen. Auch, wenn ich nicht wüsste, dass er ein Kanoni ist, wäre er bei mir nicht unter den potenziellen Siegfavoriten, weil Junkies nie überleben. Aber das Positive für ihn daran ist, dass er endlich von zu Hause weg ist.

Delilah:
Und wir haben Chemieexpertin Nummer 2 :D. Das ist irgendwie dieses Mal im Trend. Aber eine Chemikerin, die neben ihrer Arbeit noch eine Geheimlabor hat, in dem sie Drogen für eine Gang herstellt: Da hat wohl jemand zu viel Breaking Bad gekuckt. Ich glaube, dadurch, dass sie gezwungenermaßen bald viel Zeit mit Tray verbringt und bei ihm sehen wird, was ihre Produkte beim Menschen bewirken, wird sie ein schlechtes Gewissen bekommen und sich selbst ein wenig hinterfragen, was sie hier tut. Bisher hat sie dies verdrängt, aber ich glaube, wenn sie mit einem Junkie eine Woche lang in einem Apartment wohnt, wird sie ihr Gewissen nicht länger verdrängen kann. In der Arena kann ich mir sie mit Elia in einem Bündnis ganz gut vorstellen, da sie zum einen ähnliche Interessen haben und auch sonst eine ähnliche Art haben.

Distrikt 7:

Asteron:
Bei ihm dachte ich am Anfang noch, er ist einfach in seinen besten Freund verliebt, hat aber bisher noch nicht die Möglichkeit gefunden, es ihm zu sagen. Doch nachdem zum ersten Mal dann der Axtmörder erwähnt wird, war es klar, dass er mit diesem Fall zumindest etwas zu tun haben muss, sonst käme so etwas nicht in einer Charaktervorstellung vor. Und von da an hat die Faszination für die Augen der Menschen eine ganz andere Bedeutung bekommen. In der Arena kann ich mir vorstellen, dass er zuerst von allen unterschätzt wird, da ja auch seine engsten Freunde ihm so etwas nicht zugetraut hätten. Dann wird er aber wahrscheinlich einen Verbündeten töten. Schließlich hat er in Distrikt 7 auch nur Menschen getötet, die ihm nahestanden.

Vinara:
Sie ist so ziemlich das Gegenstück zu Asteron. Während er tötet, versucht sie, die Leben zu retten. Und sie scheint auch sehr gut in ihrem Job zu sein. In der Arena ist sie somit die optimale Bündnispartnerin. Denn medizinische Kenntnisse können in der Arena nie schaden. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es sehr viele gibt, die sie sehr gerne in ihrem Bündnis hätten und sie sich um sie streiten könnten. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sie relativ weit kommen wird, es sei denn, sie fällt auf Asteron rein und lässt sich auf ein Bündnis mit ihm ein.

Distrikt 8:

Thien:
Er umgibt sich viel mit Leuten, die ihn eigentlich nicht leiden können, wahrscheinlich, um einfach nicht allein sein zu müssen. Er lässt dafür auch zu, von diesen die ganze Zeit ausgelacht und gemobbt zu werden. In der Arena kann ich mir vorstellen, dass er sich einem starken Bündnis anschließt und für sie dann die Drecksarbeit machen muss. Ich denke da vor allem an die Karrieros, für die er das Lager bewachen muss oder so, den sie dann aber im erstbesten Moment loswerden.

Aivyn:
Sie fiel mir natürlich von Anfang an in der Bilderliste auf und ich war dann schon gespannt, was für ein Charakter hinter so einem Aussehen steckt. Ich fand sie aber in der Vorstellung noch ein wenig schwer greifbar. Es stellen mir bei ihr noch ein paar Fragen, wie zum Beispiel, was genau vorgefallen ist, dass ihre Freunde gestorben sind oder wo sie in Distrikt 8 an die ganze Tattoofarbe herbekommt. In den Spielen kann ich mir auch noch nicht wirklich vorstellen, was für eine Rolle sie einnehmen wird, ich glaube aber nicht, dass es für sie besonders schlimm ist, in die Hungerspiele zu müssen. Sie äußert sich immer wieder sehr positiv über die Spiele, was wahrscheinlich an ihrem Wagemut und ihrem kleinen Fable für Gefahr liegt. Vielleicht meldet sie sich ja sogar freiwillig.

Distrikt 9:

Henry:
Er ist natürlich der MVP dieses Mal und hat quasi schon fast automatisch gewonnen. Ok, Spaß bei Seite. Natürlich drücke ich meinem Charakter die Daumen, auch wenn er wahrscheinlich nicht allzu weit kommen wird, da er halt erst 12 ist und keine riesigen Stärken hat. Aber man darf ja trotzdem noch hoffen, dass er die ein oder andere schöne Aktion in dieser Geschichte haben wird und ein bisschen seinen eigenen Blickwinkel auf das ganze zeigen kann.

Beera:
Hier haben wir sie, die diesjährige Königin der Doppelmoral. Am Anfang wirkte sie auf mich noch ganz nett, was sich jedoch geändert hat, als sie entgegen ihrer so philosophischen und positiven Art, über die Freundin ihres Bruders hergezogen ist, ohne aber wirklich Punkte zu nennen, die auf sie selbst nicht zutreffen würden. Als sie dann bei ihren neuen Freunden, die übrigens alle viel älter sind als sie selbst, was zusätzlich ins Bild passt, ist, und über all ihre alten Freunde herzieht, war für mich alles klar: Sie ist der Inbegriff von Doppelmoral.

Distrikt 10:

Finnigan:
Er war mir eigentlich von Anfang an sympathisch. Klar, sein Streich am Anfang ist ziemlich frech, aber insgesamt war seine Vorstellung doch echt lustig und unterhaltend. Vielleicht schafft er es ja in der Arena ebenso wie davor, den älteren und erfahreneren Leuten ein bisschen auf der Nase rumzutanzen und sie lange zu ärgern. Ich kann mir bei ihm irgendwie eine Szene vorstellen, in der er sich in ein feindliches Lager schleicht und da einige Vorräte stiehlt, ohne erwischt zu werden.

Jezebel:
Was ich aus ihrer Vorstellung mitgenommen habe: Sie hat kein Problem zu töten, was sie wahrscheinlich dann auch bei Menschen nicht haben wird und sie kann gut verhandeln und schafft es da auch sehr häufig, ihren Willen durchzusetzen. Beides große Vorteile in der Arena. Ihr Nachteil könnte es höchstens sein, dass sie erst 15 ist und somit vielen Tributen körperlich unterlegen ist. Ich habe sie aber mal zumindest in erweiterten Kreis der Favoriten notiert und bin gespannt, wie sie sich noch entwickelt. Vielleicht stößt sie ja in den engeren Kreis der Favoriten vor.

Distrikt 11:

Aliou:
Ich halte ihn für einen der stärksten und gefährlichsten Tribute dieses Mal. Er hat ein paar sadistische Züge und eine für andere sehr einschüchternde Aura. Ich glaube, er wird sich den Karrieros anschließen und vielleicht sogar der stärkste von ihnen sein. Ich erwarte bei ihm einen Killcount von 3 oder mehr und habe ihn als einen der größten Favoriten auf den Sieg vorgemerkt.

Cassandra:
Eine Wahrsagerin habe ich wirklich noch nie in einer Hunger Games Fanfiction gesehen, obwohl ich schon die ein oder andere gelesen habe. Aber hey, ich bin offen für was Neues. Ich kann mir sie noch überhaupt nicht in der Arena vorstellen, da sie irgendetwas Geheimnisvolles an sich hat und daher für mich noch schwer greifbar ist und sie sich deswegen auch noch nicht in eine der klassischen Schubladen stecken lässt. Ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung und darauf, wo sie sich im Teilnehmerfeld einfügt.

Distrikt 12:

Nero:
Wir haben hier nach Aivyn tatsächlich noch ein weiteres Friedenswächterkind, dass seinen Vater auch schon sehr lange nicht mehr gesehen hat. Und es wird eine Lungenkrankheit bei ihm angedeutet, auch wenn diese bisher noch nicht ausgebrochen ist. Damit hat er wohl mit beiden Tributen aus Distrikt 8 Gemeinsamkeiten. Ich sehe ihn eine bisschen als einen ruhigen Einzelgänger, der es auch genießt, alleine und in Ruhe gelassen zu werden. Ich glaube auch, sollte er den Start überleben, wird er eher alleine durch die Arena ziehen als sich einem Bündnis anzuschließen.

Evy:
Sie ist ein echt interessanter Charakter, der den Hungerspielen eine komplett neue Sichtweise gibt, die die Geschichte eigentlich nur bereichern kann. Sie wird mit Freude in die Hungerspiele ziehen und dort mit Freude sterben. Ich kann mir sogar vorstellen, dass sie, sollte sie gewinnen, sich selbst umbringt, um das Werk zu vollenden. Sie ist eine von den Charaktern, die einem glaube ich auch noch lange nach dem Ende der Geschichte im Gedächtnis bleiben.

So, damit hätten wir alle. Obwohl ich mich eigentlich immer recht kurzgehalten habe, ist das doch in Summe ein riesiges Review. Aber ich glaube, wir haben hier eine sehr große Auswahl an sehr interessanten und individuellen Charaktern, sodass ich es gar nicht erwarten kann, dass sie alle aufeinander losgelassen werden.

LG Pr3ss

Antwort von Lumey am 14.02.2021 | 18:58 Uhr
So, dann komme ich auch mal dazu, dein Review zu beantworten. Ist ja doch ein ganz schöner Klopper geworden, aber ich freue mich darüber :)

RHYO:
Okay, sie haben zwar ähnliche Züge, aber Rhyo ist wesentlich intelligenter, als Hades selbst. Er ist auch ein wenig fieser, würde ich sogar anmerken. Und dazu auch ein bisschen weniger impulsiv. Ich glaube, dass ich nicht spoilere, wenn ich verrate, dass die beiden als Kombination wahrscheinlich weniger harmonieren würden ^^

STERLING:
Okay, Sterling selbst hat sich da eigentlich Niemanden so wirklich ausgedacht. Ihre Cousine besitzt eine multiple Persönlichkeit, wenn man es so nennen kann – dementsprechend heißt sie mittlerweile „Sunnys System“. Ist vielleicht ein bisschen schwierig, wenn man sich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt hat. Aber die Sunnys sind ja auch nur ein Nebencharakter. Sterling selbst ist sehr familienverbunden und sieht in den Spielen auch eher einen Versuch… für die Familie eben.
Spoiler: Sie tötet Henry… kleiner Scherz :P

CRITIAS:
Ehrgeizig ist er auf jeden Fall. Für einen klassischen Karriero ist er mir ein bisschen zu… moralisch grau. Denn die klassischen Karrieros sind da dann doch eher schon recht aggressiv und… böse :D
Critias ist eigentlich recht entspannt, wenn man ihn nicht ärgert. Dass du ihm hohe Siegeschancen ausrechnest, wundert mich nicht :)

HARRY:
Also eigentlich hasst sie nicht wirklich kleine Kinder. Harry ist einfach nur unzufrieden mit ihrem Leben und ist dementsprechend ein wenig geladen. Diesen Frust lässt sie dann an den Kindern aus, welche sie auch irgendwie dafür verantwortlich macht.
Sie würd auf jeden Fall nicht rdm jemanden töten. Sie möchte eher ihre jetzige Lebenssituation verlassen. Dennoch sollte man ihr nicht blödkommen :)

FAJAN:
Fajan ist auf jeden Fall leicht zu manipulieren. Als klassischen Rebellen würde ich ihn jetzt auch nicht bezeichnen, da er dann doch eher eine Person ist, welche an ihrem eigenen Wohl interessiert ist. Er hilft ja den Armen auch nicht wegen der Nächstenliebe, sondern weil er sich daraus verspricht, ein klein wenig Ruhm zu ernten. Die Sache mit der Manipulation wird in der Arena auf jeden Fall noch interessant.
Ich glaube, dass jeder Mann für solch eine Aussage einen Schlag ins Gesicht verdient hätte ^^

MARGIN:
Mit besonders bringe ich mittlerweile eigentlich nur noch Beera in Verbindung. Aber du hast recht, sie ordnet sich zwischen diesen beiden Charakteren schon ein wenig ein. Diese kleine Connection zwischen ihr selbst und Cassandra hatte ich unbedingt einbauen wollen und das wird auch noch aufgearbeitet.
Ist der Grimm nicht das Zeichen des Todes? Vielleicht gewinnt sie ja :D

JOULES:
Joules ist echt eine kleine Maus und scheut das Risiko. Verbunden mit seiner Intelligenz ist das eigentlich gar nicht einmal so eine schlechte Eigenschaft. Joules ist schwul, aber hat mit Candela doch schon eine recht innige Beziehung, wenn man das so sagen kann. Ich weiß nicht, ob er diese Art von Zuwendung unbedingt sucht :D

ILIAS:
Ilias ist wirklich etwas materialistisch, was man aufgrund seiner Vergangenheit schon irgendwie verstehen. Dennoch spricht das auch nicht unbedingt für Charakterstärke, so wie zum Beispiel bei Yuval, welcher sich da weniger den Kopf macht. Er kann eigentlich relativ gut schauspielern, doch durch die Meldung wird sein Kartenhaus früher oder später in sich zusammenfallen.

EMMER:
Ich glaube eigentlich, dass Emmer die Königin der Doppelmoral ist. Beera besitzt diese auch, aber bei Emmer hat es dann doch schon etwas mehr Einfluss, weil ihre Ansichten da doch schon ein wenig radikaler sind, als jene von Beera.
Wird auf jeden Fall lustig, wenn man ihr früher oder später den Spiegel vorhält. Ich glaube aber, dass dies ein generelles Problem des Radikalismus ist. Man hört nicht mehr wirklich auf die Meinungen der anderen und zieht die Argumente nicht einmal mehr wirklich in Betrachtung.

VOLTAN:
Ja, es ist echt gemein, dass er gezogen wird. Der arme Voltssss. Man kennt schon solche Charaktere wie ihn, muss ich ehrlich sagen. Mal sehen, vielleicht überrascht er dich ja früher oder später doch noch und gewinnt, hehe :D

ELIA:
Ja, ich habe diesmal zwei Tribute, die sich für Chemie interessieren. Wobei bei Elia das ja eher in die Richtung Massenvernichtungswaffen geht, das stimmt schon. Sie besitzt eine gewisse makabere Art und ist von Macht schon ein bisschen beeindruckt. Unterschätzt wird sie sicherlich… zumindest von Rhyo :D

TRAY:
Tatsächlich wäre ich so eine Person, die einen Junkie tendenziell hätte überleben lassen. Finde es einfach überaus interessant, über Süchte zu schreiben. Zu schade, dass ich auch dieses Jahr wieder keinen bekommen habe, weswegen ich mir ganz frech selbst einen erstellt habe. Es ist wirklich gut für ihn, dass er von seinen Eltern weg ist. Nur seine Brüder sind jetzt alleine :/

DELILAH:
Ja, bei Elia ist es eher das Interesse, bei Delilah ist es dann wohl doch eher schon der Beruf und die damit verbundene Not, sich selbst und ihren Vater zu ernähren. Außerdem hat Delilah eine sehr interessante Sicht bezüglich Moral :)
Denn die ist bei ihr ja schon ein klein wenig verschoben. Das Erwachen mit Tray wird dann auch noch kommen ;D

ASTERON:
Schön, dass ich auch dich mit Asteron zumindest am Anfang ein bisschen habe austricksen können. Ich habe lange überlegt, ob ich die ganze Sache mit dem Axtmörder schon offenlege, aber ich denke mir, dass für Asteron es doch wesentlich interessanter ist, wenn man das schon einmal offenlegt.
Ja, Asteron hat diese Philosophie, dass es nur Leute wert sind, zu sterben, wenn er diese auch mag und an diesen hängt. :)

VINARA:
Ja, meine Siebener sind schon recht unterschiedlich, was die Sache angeht :)
Vinara ist wirklich eine gute Bündnispartnerin, weil sie die nötigen Kenntnisse besitzt und eigentlich auch recht nett ist. Viele Tribute werden sie auf jeden Fall mögen :)
Ich finde es interessant, dass alle jetzt schon solch eine Angst vor Asteron haben… schau mir doch einfach in die Augen, hehe :D

THIEN:
Thiens Umfeld ist schon recht negativ. Und er schaut ja auch irgendwie sogar zu den Karrieros auf. Auch wenn es im Steckbrief nicht explizit steht, besitzt er schon einen gewissen Masochismus in sich.
Er kann einem leidtun :)

AIVYN:
Aivyns Steckbrief war der mit Abstand längste, deswegen habe ich noch nicht wirklich alle Facetten von ihr zeigen können. Deswegen ist sie für dich wahrscheinlich noch nicht so wirklich greifbar. Hoffentlich wird sich das ändern, wenn man einmal sie aus ihrer Außensicht vorgestellt bekommt oder aber sie sich in der Geschichte weiterentwickelt. Bin mir aber sicher, dass das klappen wird. Du brauchst eigentlich für ein Tattoo nur Tinte und eine Nadel. Das ist gar nicht so schwer. Ihre Tattoos sind auch nicht unbedingt von hoher Qualität.

HENRY:
Henry wird fliegend durch die Arena fliegen und alle Karrieros mit seinen neu erlernten Messerwerffähigkeiten töten :D
Sein Alter steht ihm schon ein bisschen im Weg, aber glücklicherweise haben wir in diesem Jahre zumindest einige nette Tribute dabei, sodass er nicht allzu alleine ist.
Auch Finn wird ihn zumindest ein klein wenig aus der Reserve locken können

BEERA:
Der mit Abstand am meisten besondere Tribut in diesem Jahre. Sie ist eigentlich auch ganz nett, aber sie besitzt dann doch schon gewisse Eigenarten, welche man als Mitmensch vielleicht nicht auf den ersten Blick mitbekommt. Wenn man dann jedoch so von ihr liest, merkt man, dass sie doch schon eine etwas gestörte Selbstwahrnehmung besitzt und sich über bestimmte Dinge aufregt, die selbst aber genauso macht. Auch dieser ganze passive Streit, den sie mit anderen Menschen führt, könnte noch problematisch werden.

FINN:
Finn ist wirklich ein Sympathieträger. Finde ich zumindest. Gibt bestimmt auch einige Leser, die ihn anstrengend finden… ich für meinen Teil mag ihn jedoch sehr. Und er wird auf jeden Fall für ein bisschen Unfug und Chaos sorgen, dafür ist er ja bekannt :)

JEZ:
Mhhh, naja…. sie ist eher am Fleisch fasziniert, als dass sie wirklich gerne tötet. Das ist ja noch einmal ein Unterschied. Dennoch ist Jez schon bisschen gröber, als das normale 0815-Mädchen, würde ich sagen.
Ihr Nachteil ist auf jeden Fall ihr Alter. Aber das hat sie mit Joules, Finn und auch Henry gemeinsam.
Oho – wer ist denn im engeren Kreis der Favoriten? :)

ALIOU:
ALiou ist wirklich recht gefährlich. Seine Ausstrahlung trügt auch nicht, denn er hat wirklich keine Probleme damit, auch einmal Gewalt anzuwenden und bei gewissen Situationen zu handeln. Okay, neben Crit ist er bisher für dich einer größten Siegkandidaten. Hehe – we will see :D
Auf jeden Fall besitzt er objektiv recht gute Chancen.

CASSANDRA:
Ich auch noch nicht. Und ich habe sogar 1,5 Wahrsagerinnen :D
Sie ist auf jeden Fall mal etwas anderes und sie wird ihren Platz zwischen den ganzen Tributen schon noch einnehmen. Vor allem ist da ein schöner Strang mit Margin geplant :)

NERO:
Ein weiteres Friedenswächterkind, genau. Das scheint auch momentan im Trend zu sein, glaube ich jedenfalls. Seine Lungenkrankheit ist auf jeden Fall hinderlich… das liegt aber auch daran, dass er in der Mine arbeitet. Das ist ja jetzt auch nicht unbedingt gesund. Er ist auch eher einer der ruhigen Sorte…. aber auch die muss man dabeihaben :)

EVY:
Evy ist auch wieder etwas komplett Neues und ich würde sie sogar als verrücktesten Tributen in diesem jahre bezeichnen. Sogar noch schlimmer als Asteron. Denn ihr kleiner Cult ist schon ein bisschen krank… noch dazu ist sie noch so jung und trotzdem so… bereit für die Spiele :)

Danke auf jeden Fall für das liebe Review :)
Finde es immer interessant, die verschiedenen Meinungen zu den Tributen zu lesen.
Liebe Grüße
Richard
07.02.2021 | 17:59 Uhr
Hallo Richard, der Säufer (ehemals Richard, der trockene Alkoholiker, davor abermals Richard der Säufer) aka Lumerich (unredl. Lumey) ehemals Kröterich (unredl. Croudey)!

Du hattest vermutlich gehofft, dass ich in der Versenkung verschwunden bin und deinem unlöblichen Treiben nicht weiter Einhalt gebiete, doch da hast du dich getäuscht. Ich werde auch deine dritte MMFF aka schamloses Schundwerk mit Argusaugen überwachen und dich von Zeit zu Zeit mittels Review in deine Schranken weisen. Wie allerdings jeder weiß, bin ich stets objektiv und werde somit auch positive Dinge hervorheben, von denen es aber weiß Gott wenig genug gibt.
Löblich erwähnen muss ich, dass dein Uploadtempo darauf hindeuten lässt, dass der erneute Entzug wohl angeschlagen hat und du nun seltener sternhagelvoll mit männlichen wie weiblichen Bordsteinschwalben im Straßengraben liegst oder dich quer durch Berlin vögelst. Auch scheinst du dich ja an die Coronaregeln zu halten, weshalb du viel Zeit zum Schreiben hast. Das ist wichtig und richtig um die Pandemie in den Griff zu kriegen. Ausnahmen sollte es lediglich für feministische Treffen und Demonstrationen geben. Weiterhin könnte ich mir gut vorstellen, dass die Regeln auch nach der Pandemie weiterhin für die Schwanzträger aka Männer aka das schwache, unredliche Geschlecht gelten. Potzfeurio, dann wären unsere Straßen endlich sicherer! Dieses Ziel ist allerdings leider eine Utopie, aber vielleicht könnte man ja mit Einschränkungen für heterosexuelle, weiße Cis-Männer beginnen. Damit wäre schon viel gewonnen.

Aber ich schweife ab. Ich wollte mich ja zu deiner Geschichte "Kadamitas - Kampf der Leere" äußern.
Ich musste hier erbost feststellen, dass es 13 Schwanzträger, aber nur zwölf starke Frauen in den Protagonistenrollen deiner Geschichte gibt. Das ist eine bodenlose Frechheit und eine furchtbare Unterdrückung des weiblichen Geschlechts. Du solltest dich schämen. Offenbar war ich etwas vorschnell als ich dich für das durchziehen deines Entzugs lobte. Ich weiß auch, mit welcher Ausrede du mir nun kommen wirst, deshalb möchte ich sie schon im Voraus entkräften. Du wirst nun sagen, dass es doch gut ist, wenn mehr Schwanzträger als starke Frauen sterben, doch zu dieser Schutzbehauptung sage ich NEIN. Wenn es dir darum ginge, dann hättest du Spiele nur mit Schwanzträgern gemacht, auch wenn das zurecht wahrscheinlich keiner lesen wollen würde, da alle Charaktere stumpf und langweilig und gleich sein würden. Ich gebe zu, es hätte einen gewissen Reiz, wenn die Schwanzträger sich untereinander unterdrücken und vergewaltigen würden, doch nein. Es ist doch besser, wenn auch gute, ausgereifte Charaktere, also starke Frauen vorkommen.

Weiterhin muss ich kritissch anmerken, dass du boshaftes Fatshaming betreibst, da keines der Tribute wohlbeleibt ist. Welch ein Schlag ins Gesicht für alle wohlbeleibten Menschen. Ich hoffe, du wirst wenigstens noch die große Problematik des Rassismuses und der Homophobie in den Außendistrikten einbringen, davon habe ich leider bisher auch nicht so viel gelesen.

Aber gehen wir nun auf die Einzelnen Tribute ein. Selbstverständlich werde ich jeweils mit den Frauen beginnen, wie es sich gehört.

Distrikt 1:
Das dumme Blondchen Sterling Warrens ist ein Schlag ins Gesicht für alle Feministinnen und allgemein das weibliche Geschlecht. Eine sogn. Influencerin, die ihren Tag mit unnützen Tand und Mode vertut. Ja, so hätten die Unterdrücker und Schwanzträger uns gerne. Traurig, dass im Jahre 2021 noch so ein Frauenbild exisitiert.
Rhyolith Glanville hingegen stellt das männliche Geschlecht eigentlich perfekt dar. Dumm, niederträchtig, überheblich. Ich wünsche ihm einen schmerzhaften Tod durch die Hand einer starken Frau.

Distrikt 2:
Harrietta Bellamy ist an sich der gute Charakter einer starken Frau, mir missfällt aber, dass sie mit den Wurfmessern nicht perfekt trifft. Hier tritt dein Sexismus klar zu Tage, wäre sie ein Schwanzträger, hätte sie mit Sicherheit alles perfekt getroffen. Sehr realitätsnah fand ich, dass sie und ihre Schwester von ihrem Vater für Geld als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Und auch, dass sie in der Beziehung mit ihrem Freund die Oberhand hat, wie es sich für eine starke Frau gehört.
Critias Bonnet ist ein Mann und keiner weiteren Erwähnung wert.

Distrikt 3:
Margin Parity ist erneut ein Schlag ins Gesicht für das weibliche Geschlecht. Die Erstellerin ist aber ohnehin dafür bekannt, häufig Prostituierte und dergleichen zu erstellen. Vermutlich verarbeitet sie damit ein persönliches Trauma und ihre eigene Geschichte. @Anexa, wenn du reden möchtest, stehe ich für dich immer bereit!
Joules Thomson ist der erste Mann bei dem ich einigermaßen wohlwollend gestimmt bin. Zwar ist auch er ein Schwanzträger und im Prinzip wie alle Männer gleich, aber immerhin geht er vernünftig mit seiner Freundin um und steht auf Jungs. Seine Mutter hat offensichtlich nicht alles in der Erziehung falsch gemacht. Ich sehe auf jeden Fall eine gewisses Potenzial, noch ein guter Sklave des weiblichen Geschlechts zu werden, auch wenn mir nicht gefällt, dass er seine sogn. beste Freundin nur ausnutzt um an ihren Cousin ranzukommen. Aber besser das als wenn er sie vergewaltigen würde, nehme ich an.
Fajan Rubenhilt ist mal wieder ein Paradebeispiel für einen Mann. Ziemlich dumm und redet sich seine Räuberlumpereien mit vermeintlich hehren Motiven schön. Aber das kennt man ja schon von den Schwanzträgern. Ihn hasse ich beinahe ebensosehr wie Rhyolith Glanville, obwohl ich ja eigentlich keinen Hass empfinden kann, denn das können nur Männer.

Distrikt 4:
Vorweg: Nein, Richard der Säufer, du bist kein Feminist. Dies ist dir als Schwanzträger unmöglich und dem starken Geschlecht vorbehalten. Schäme dich für diese dreiste Lüge!

Emmer Carter-Brown ist bisher mein Lieblingscharakter. Einfach alles an ihr ist perfekt. Wenn sie nicht gewinnt, muss ich der Geschichte jeglichen Realismus aberkennen. Welch starke Frau, die ihre Werte vertritt und dafür sogar ins Gefängnis geht. Und wie sie den lüsternen Schwanzträger Mitch manipuliert, um ihre Ziele zu erreichen, sich aber dennoch nicht verkauft wie so manch andere. Auch habe ich es sehr gefühlt, wie die dummen Schwanzträger ihr ausreden wollen, dass sie stark ist und die Spiele gewinnen könnte. Ich bin fest davon überzeugt, dass Emmer die stärkste Tributin ist, weil sie am meisten trainiert. Und ich fand sehr gut, dass sie sich einfach nicht schlechtreden und unterdrücken lässt. Ja, oft ist das Ignorieren der dummen Schwanzträger einfach die beste Methode, wenn man seine Nerven für wichtigere Dinge aufsparen möchte.

Über Ilias Conway bleibt mir nur zu sagen, typischer Mann, mehr Schein als Sein. Nichts Besonderes.

Distrikt 5:
Elia Dayton stehe ich zwiegespalten gegenüber. Sie geht ein bisschen unter, was aber nur daran liegt, dass du ein widerlicher Sexist bist, der ihr die Aufmerksamkeit nicht gönnt. Ansonsten finde ich es gut, eine Chemikerin dabei zu haben, auch wenn ich es sehr wichtig fände, wenn sie nicht darauf reduziert werden würde, da sie wie jede Frau so viel mehr ist. Was du aber wahrscheinlich trotzdem tun wirst.
Voltan Pusset ist ein weiterer widerlicher, sexistischer Lump. Man könnte fast meinen, dieser Knabe wäre nach deinem Vorbild erstellt worden. In jedem Fall muss ich die Erstellerin hier für den Realismus loben. Natürlich ist er trotzdem wie alle anderen Männer nichts Besonderes.

Distrikt 6:
Delilah Trout. Ich merke gerade, ich habe Delilah und Elia verwechselt. Asche über mein Haupt. Schuld bist allerdings du daran, weil du Elia nicht vernünftig dargestellt hast. Alles über Delilah ist also bereits in dem Absatz über Elia zu lesen.
Tray Dougan ist ein Drogenjunkie. Wie "originell". Und dann auch noch von dir. Wieso wundert mich das nicht? Schämen solltest du dich, deine Phantasien und persönlichen Erlebnisse derart in einem öffentlichen, für Kinder zugänglichen Werk auszuleben. Es ist nicht "cool", Drogen zu nehmen. Ich werde deine Geschichte wohl für die Verherrlichung von Drogenkonsum melden müssen.

Distrikt 7:
Vinara Linwood ist eine auszubildende Ärztin. Aha, warum keine Chefärztin? Wieder einmal wird das weibliche Geschlecht unterdrückt. Immerhin ist die Chefärztin auch weiblich, das will ich hier mal positiv anmerken.
Asteron Fergan ist der typische Mann, der auf nett tut, aber in Wirklichkeit ein Psychopath ist. Ich denke, jede Frau, die schon einmal eine Beziehung mit einem Schwanzträger geführt hat, wird diese Art kennen. Eigentlich ist jeder Mann so. Guter, aber dennoch verachtenswerter Charakter.

Distrikt 8:
Aivyn Carver. Eine starke, selbstbestimmte Frau, die offensichtlich bereits mehrere männliche "Freunde" umgebracht hat. Sehr gut. Die mag ich!
Bezüglich Thien Do muss ich die Erstellerin sehr loben. Welch originelle Idee gegen den Rassismus in den Randdistrikten anzukämpfen und einen Asiaten zu erstellen. Und dann ist er auch noch schwul. Zudem hat er die Frau nicht vergewaltigt als er die Möglichkeit dazu hatte. Das war mir dann dennoch etwas zu viel des Guten, denn kein Schwanzträger würde sich eine solche Gelegenheit entgehen lassen. Das verleiht ihm leider gewisse Gary-Stu-Züge. Hier bin ich sehr zwiegespalten. Einerseit möchte ich ihn mögen, andererseits bin ich mir aber auch im Klaren darüber, dass es einen solchen Mann im echten Leben niemals geben könnte. Denn dann hätten wir ja das Problem mit der Unterdrückung nicht.

Distrikt 9:
Beera Fellinger ist wirklich ein besonderer Charakter, wenn nicht der besonderste in diesen Spielen. Sehr gut. Eigentlich sind ja alle Frauen besonders, aber hier muss ich ein Lob an die Erstellerin aussprechen. Du hast es geschafft, einen noch besonderen Charakter zu erschaffen. Danke dafür. Auch das Umfeld fand ich besonders. Und es ist richtig und wichtig, dass Beera die Schwanzträger abserviert, wenn sie zudränglich werden. Der Mann Gerrard hat seine Niedertracht ja kurz darauf auch bewiesen, auch wenn er ausnahmsweise den richtigen getroffen hat. Aber da sieht man wieder einmal, wie Männer wirklich sind. Prügeln sich wie unziviliserte, wilde Tiere.
Über Henry Sandford will ich noch nicht so viele Worte verlieren, er ist noch zu jung, um bereits vergewaltigt zu haben und hat wenn dann nur unterdrückt. Dennoch sehe ich bei ihm gutes Potenzial, ihn zu einem guten Sklaven des weiblichen Geschlechts zu erziehen.

Distrikt 10:
Jezebel Galloway ist eine starke Frau. Leider muss ich hier das Umfeld als komplett unrealistisch kritisieren, was den Charakter eigentlich komplett zerstört. Der Vater arbeitet und die Mutter liegt auf der faulen Haut. Im echten Leben ist es ja eigentlich umgekehrt. Aber eine gute Parodie, ich musste ein wenig schmunzeln.
Finnigan O'Timmins ist ein verzogener Bengel und auf dem besten Wege, ein widerlicher unterdrückender, ausgewachsener Schwanzträger zu werden. Hier fand ich das Umfeld umso gelungener. Wahrlich, dass der Mann die Frau mit dem Kind sitzen lässt und nur die Verantwortungsbewusstsein zeigt, kennen wir doch. Einfach typisch. Gut, dass das angesprochen wird. Und natürlich bekommt der Vater dennoch von den von heterosexuellen weißen Cis-Männern geführten Gerichten Umgangsrechte eingeräumt und verhindert so die Erziehung zum guten Sklaven des weiblichen Geschlechts durch die Mutter. Man kennt es.

Distrikt 11:
Mein Lieblingsdistrikt, weil die Menschen stärker pigmentiert sind.
Cassandra Diaflores hat also übermenschliche Kräfte. Realistisch, früher haben die Männer solche Frauen aus Angst ja als Hexen verbrannt. Ich werde sie anfeuern.
Aliou Ibori bereit mir Bauchschmerzen, da er wohl leider zu den unlöblicheren Männern gehört, sofern man solche Unterschiede überhaupt machen kann, denn im Prinzip sind sie ja doch alle gleich. Hätte man diesen CHarakter nicht weiß machen und dafür z.B. Joules Thomson und/oder Henry Sandford stärker pigmentiert? (Thien Do nehme ich hier bewusst aus, da wurde die Ethnie ja gut eingesetzt).

Distrikt 12:
Über Evy Correa gibt es leider nicht viel Gutes zu sagen. Diese hätte man besser als Mann erstellt, eine weibliche Fanatistin ist leider komplett unrealistisch. Üblicherweise nutzen ja die Schwanzträger die Religion, um das weibliche Geschlecht besser unterdrücken zu lassen. Schade, dass man so viel Potenzial einfach wegwirft. Oder möglicherweise ist Evy Correa wie das Umfeld von Jezebel Galloway schlicht eine Parodie, über die ich aber leider nicht lachen kann.
Nero Black hat einen dämlichen Namen, das ist aber auch das einzige Erwähnenswerte. Ich muss nun nicht wirklich auf jeden Mann einzeln eingehen, zumal sie im Prinzip alle gleich sind.

Anbei noch meine Liste:

1. Emmer Carter-Brown (Eigentlich die perfekte Frau)
2. Beera Fellinger (Unglaublich besonderer Charakter)
3. Harrietta Bellamy
4. Cassandra Diaflores (zwar stärker pigmentiert, könnte aber allgemein noch stärker sein)
5. Aivyn Carver
6. Vinara Linwood
7. Elia Dayton (Mitleid, weil sie von dir unterdrückt und schlecht dargestellt wird)
8. Delilah Trout
9. Jezebel Gallowy (eigentlich weiter oben, aber das Umfeld zerstört vieles)
10. Sterling Warrens (lässt sich Rollenbilder aufdrängen)
11. Margin Parity (nur erstellt, um Erlebnisse zu verarbeiten. Das ist schlimm, hat aber in einer MMFF nichts zu suchen)
12. Evy Correa (leider komplett unrealistisch)
13. /
14. /
15. /
16. /
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18. /
19. /
20. /
21. /
22: Thien Do (habe mich entschlossen, ihn zu mögen aber eigentlich unrealistischer Mann)
23. Joules Thomson
24. Henry Sandford
25. Alle anderen Männer (sind keiner weiteren Erwähnung wert)

Damit wäre ich dann am Ende, eigentlich habe ich mal wieder viel zu viel Zeit investiert, mehr als es dieses Schundwerk verdient hätte. Ich werde dich auch weiter im Auge behalten, Bürschchen, also sieh zu, dass diese MMFF besser und weniger sexistisch wird als ihre Vorgänger!

Mit freundlichen Grüßen,
Massiera-Fan

Antwort von Lumey am 14.02.2021 | 18:19 Uhr
Hallo Massiera!

Schön, auch einmal wieder von dir zu hören. Hast dich lange nicht blicken lassen, aber das liegt wahrscheinlich nur daran, dass wieder wichtige Feministendemos geplant werden müssen. Ich wäre hier natürlich auf jeden Fall dabei, falls du meine Hilfe benötigst!

An deiner Objektivität habe ich noch niemals wirklich gezweifelt. Das möchte ich noch einmal betonen. Wenn ich an Massiera denke, dann würde ich das Wort „Subjektivität“ komplett aus meinem Wortschatz streichen. Und eben Schwanzträger. Aber die kann man ja eigentlich überall herausstreichen.
Freut mich, dass dir das Uploadtempo gefällt – du Leseratte!
Natürlich wird dadurch mein lasterhafter Lebensstil eingeschränkt, was natürlich nur positive Seiten hat. Ich bin einfach weniger verführt. Das ist doch auch mal etwas schönes, oder?
Schwanzträger einsperren? Dass ich darauf nicht schon früher gekommen bin. Ich muss gestehen, dass ich hierbei immer wieder erstaunt bin, wozu deine Hirnwindungen so fähig sind. So schlau sind selten andere Menschen. Vielleicht wärest du besser auf einem privaten Frauengymnasium für höhere Abschlüsse aufgehoben?
Oder besser gleich als neue Bundeskanzlerin?
Was fällt mir dazu noch ein?
Time to crash the cis-tem?
Okay, ich gebe zu, dass der geklaut ist, aber den finde ich sogar ganz gut.

So, kommen wir wieder zur Geschichte. Hierbei möchte ich erwähnen, dass es ja so ein besseres Schlachtfest für die Frauen geben wird, weil diese sich an den Toden und dem Leiden der Männer laben können. Somit kann ich auch die Geschichte der Protagonistin Emmer Carter-Brown, welche die künftige Gewinnerin dieser Spiele darstellt, besser ausarbeiten. Denn diese setzt sich ja aktiv dafür ein, dass es Frauen wie ihr besser geht.
Das sollte in diesem Falle auch kein Spoiler sein. Jeder, der mich kennt, weiß, dass diese Geschichte zwölf Sieger haben wird. Und wir wissen auch, wer!

Distrikt 1:
So dumm ist die liebe Sterling nun auch wieder nicht. Sie nutzt ihre Stärken aus, sowie ich das von einer starken, klugen Frau erwarte. Als Influencerin betreibt sie auch mehr Sport, als alles andere. Das ist doch auch etwas Positives, nicht wahr?
Rhyolith Glanville ist das, was wir unter uns natürlich als typischen Schuft bezeichnen würden. Er verdient den Tod durch eine starke Frau. Am besten durch eine Zwölfjährige. Das halte ich für realistisch.

Distrikt 2:
Hier war es ganz klar mein Sexismus. Ich wollte die Frau nicht perfekt darstellen. Dafür entschuldige ich mich natürlich aufrichtig. Wenn auf der Zielscheibe ein männliches Geschlechtsorgan gewesen wäre, hätte Harrietta mit Leichtigkeit getroffen.
Critias Bonnet ist jedoch noch ein sehr netter Mann.. und sogar bi… ist das heutzutage gar nichts mehr wert?

Distrikt 3:
Ein erneuter Schlag ins Gesicht? Die Erstellerin ist tatsächlich für ihre lasterhaften Tribute bekannt. Es freut mich, dass dies endlich mal jemand aufgreift. Ich denke, dass Miss Anexa noch genug mit mir reden kann… dennoch bin auch ich in Sorge!
Margin Parity ist jedoch recht intelligent… für eine Frau sehr realistisch.
Ja, das freut mich, dass zumindest einer der Schwanzträger gefällt. Er ist ein würdiger Sklave für die Frauen und ihre Dominierung der Spiele. In dieser Position würden sich viele sehr wohlfühlen.
Fajan ist das Sinnbild eines Mannes! Er ist sehr sexistisch und verdient dafür natürlich gleich fünfzig Tode – wie recht du doch hast! Glaubst du nicht, dass auch die Schwanzträger zumindest versuchen, auch nur eine kleine Sache in ihrem Leben richtig zu machen? Die Frauen zu schützen? Auch wenn diese das natürlich nicht nötig haben.

Distrikt 4:
Stimmt! Wie konnte ich das nur vergessen. Hiermit entschuldige ich mich für diese dreiste Lüge.
Ich dachte mir, dass dir Emmer sehr gefällt. Sie ist auch diejenige, die dreizehn Charaktere in dieser MMFF töten wird. Du kannst dir ja sicherlich vorstellen, welche Art von Charakter es in diesem Falle höchstwahrscheinlich treffen wird. Sie ist auf jeden Fall das Paradebeispiel für das perfekte Rollenbild einer Frau. Sie ist definitiv die Stärkste. Das andere ist alles nur sinnloses Gebelle der Schwanzträger, welche von solch einer starken Frau verunsichert sind. Wäre ich auch.
Der Aussage über Ilias stimme ich komplett zu. Sehr clever analysiert.

Distrikt 5:
Gut, dann wird die starke Frau, Elia Dayton, noch ein bisschen mehr in den Vordergrund gerückt, wenn es dann besser passt. Sie bekommt auch bald einen POV, wenn ich das denn möchte. Sie ist definitiv nicht nur Chemikerin. Physik mag sie auch.
Voltan Pusset basiert auf dem typischen Durchschnittsmann. Man kennt es. Man muss mit solchen Menschen auch klarkommen. Verwerflich fände ich hier höchstens den Spitznamen „Pussy“ als Beleidigung.
Wenn Voltan Pusset eine sogenannte „Pussy“ besitzen würde, wäre er um einiges stärker. Ich habe gehört, dass einige Vaginen Nüsse knacken können. Sehr beeindruckend.

Distrikt 6:
So, also was denkst du dann über Elia, wenn du bereits alles über Delilah geschrieben hast? Auf jeden Fall muss ich hier wohl noch einmal für etwas mehr Aufklärung sorgen. Das kann ja nicht sein, dass man zwei starke Frauen nicht voneinander unterscheiden kann. Und dann auch noch bei dir!
Ich bin entrüstet.
Ich hoffe, dass die Meldung schon durch ist. Ich kann das natürlich verstehen. Wahrscheinlich sollte ich die Geschichte dann doch lieber löschen.

Distrikt 7:
Wenn Vinara Linwood keine 18 Jahre alt wäre, wäre sie wohl bereits Chefärztin. Wobei, dann wäre sie Klinikdirektorin und hätte bereits ein Heilmittel gegen Corona entwickelt. Wusstest du, dass Corona männlich ist?
Erklärt alles!
Genau das hätte ich auch gesagt. In jedem Schwanzträger steckt eigentlich ein Psychopath, das wissen wir alle nur zu gut :)

Distrikt 8:
Ich muss dich leider enttäuschen, aber Aivyn Carver hat bisher leider noch keine Leute auf dem Gewissen. Was nicht wird, kann aber noch werden.
Hier wurde endlich einmal der Rassismus in den Randdistrikten aufgezeichnet. Finde ich auch sehr nobel. Es ist wirklich auch sehr löblich, dass er die Frau nicht vergewaltigt hat. Was wohl mit seiner Sexualität zusammenhängt. Denn jeder heterosexueller Mann ist nicht fähig dazu, eine Frau in Ruhe zu lassen, wenn sie diese Ruhe benötigt.

Distrikt 9:
Beera Fellinger ist wirklich sehr besonders, das kann ich so noch einmal unterstreichen. Beera Fellinger wurde meines Erachtens von einem Schwanzträger erstellt. Aber wahrscheinlich sind das alles nur Wunschgedanken dieses Erstellers. Er wäre gerne genauso besonders und beliebt, wie Beera Fellinger.
Ist übrigens auch ein Schuft, wenn ich das mal so anmerken darf.
Eine Männerprügelei ist heutzutage ja nichts Besonderes mehr. Auf diese Art und Weise kommunizieren diese Wesen, habe ich mir sagen lassen.
Henry Sandford wäre ein guter Sklave für das weibliche Geschlecht. Am besten nimmt eine starke Frau wie Emmer Carter-Brown ihn unter ihre Fittiche :)

Distrikt 10:
Jezebel Galloway ist in der Tat eine starke Frau. Vielleicht hat hierbei der Ersteller einfach nur Mutter und Vater miteinander verwechselt. Wobei das unmöglich wäre. Schließlich stinken Männer und Frauen durften nach Rosen. Das ist natürlich klar. Es ist dann wohl doch eher eine Parodie.
Wie du mich und meine Wunderfeder kennst, habe ich die Mutter von Finn natürlich als starke Frau geschrieben und diese hat dann doch schon ihre Finger in der Erziehung des Kleinschwanzträgers im Spiel. Sie wird sich um ihn kümmern. Und wenn nicht erwartet ihn das Füllhorn. So wie alle Männer.

Distrikt 11:
Ich glaube nicht, dass sie „angefeuert“ werden möchte. Schließlich ist das höchst unempathisch, was du hier fabrizierst. Das könnte Erinnerungen an die alten Hexenverbrennungen aufbringen. Bitte halte deine Mikroaggressionen zurück :)
Aber gut, als Frau gibt es sowas nicht. Aber ich verstehe, was du meinst. Der Ton macht die Musik, sagt man doch so schön.
Ich weiß nicht – ja, bei Aliou Ibori gebe ich dir da doch schon recht. Solch ein Verhalten passt eigentlich eher zu einem weißen Cis-Mann.

Distrikt 12:
Eine Frau würde sich eigentlich gar nicht von solch einem Glauben unterdrücken lassen, da hast du natürlich recht. Religion ist schon was Schlimmes, ja!
Männer sind gleich – da stimme ich zu. Manche weniger schlimm, manche dem Teufel gleich. Aber was macht das schon aus? Letztendlich landen sie alle in der Hölle.

Deine Liste kann man eigentlich mit der Todesreihenfolge gleichsetzen. So wird es ablaufen und nicht anders. Die Männer werden alle an einer Explosion sterben, welche Emmer Carter-Brown sich vom männlichen Geschlecht stibitzt hat. Danach werden die Schergen erledigt und anschließend verlassen Platz 1-12 gemeinsam die Arena und stürzen das Patriarchat.
Manchmal frage ich mich, ob du in die Zukunft sehen kannst!

Auf deine werte Meinung viel Wert legend,
Richard
07.02.2021 | 00:45 Uhr
So, mein Lieber, ich schreibe das Review doch noch jetzt (streng genommen ist ja "morgen" :D). Mal sehen, ob ich die Mail auch noch schaffe. Ich verspreche das mal nicht zwecks Müdigkeit, aber motiviert wäre ich ^^

Distrikt Drei. Das ist bei mir irgendwie so wie bei dir Distrikt Zwölf, obwohl ich selber auch mal einen aus dieser Gegend erstellt habe. Aber ja. Die Dreier sind mir eigentlich bei dir alle recht sympathisch. Kommt dann eben doch auf die Charaktere drauf an ^^.
Ich muss dir auch zur Geschwindigkeit gratulieren. Ich glaube, du warst mindestens gleich schnell wie ich, wenn nicht noch schneller. Also Hut ab, echt. Ich liebe die Geschichte jetzt schon und ich freue mich immer extrem über einen Alert zwecks neuem Kapitel (Ja, ich schleime. Ist mir bewusst, aber gehört gesagt :D).

Margin mag ich eigentlich. Ich weiß nicht, irgendwie finde ich sie total nett und putzig. Sie versucht Sammes wirklich eine Freude zu machen und sie kommt mir auch ehrgeizig vor. Während dem Lesen hab ich mir auch gedacht, ob sie Sammes nicht vielleicht ein bisschen auf die Nerven geht, aber in diversen Review-Antworten, die ich natürlich auch schon gestalkt habe, hast du das ja verneint. Und so macht es auch sehr viel Sinn. Ich denke, Sammes ist halt eher ernsthaft und pflichtbewusst und Margin genießt sehr das Leben. Ich finde das auch überhaupt nicht weiter schlimm, dass sie halt gern die Bettgeschichten wechselt, weil wieso nicht? Jeder, wie er will. Auch dadurch kommt der Geist, der sie prägt, recht gut durch. Die hat halt nicht in eine extrem fokussierte Familie gepasst, die sie vielleicht in einen technischen Beruf reinzwingen wollte.
Ich denke, dass Margin trotz (und ja, trotz ist Absicht - Berufskrankheit) des Esoterik-Fimmels recht intelligent ist. Sie hat sich in der Schule ja nie schwer getan und ist auch sehr interessiert, neugierig und allgemein durchblickt sie Sachen. Sie konnte sich von ihren Eltern losreißen. Das ist für Kinder oftmals nicht leicht zu checken, dass die eigentlich eher ihre eigenen Träume durch sie verwirklichen wollen (kann sein, dass ich zu viel interpretiere). Natürlich fand ich ihre "Beziehung" mit ihrem Mitbewohner auch interessant. Also, dass sie sich genau ihn ausgesucht hat. Aber eigentlich ist es für sie ja sehr locker und ich glaube, dass auch die Lebensumstände, die er ihr bieten kann, viel damit zu tun gehabt haben. Für den Rest ist er halt einfach da. Mit den Lebensumständen meine ich das, dass sie dadurch von ihrer Familie losgekommen ist und frei sein kann.

Joules. Ach, Joules. Ich finde den einfach übertrieben putzig, ich weiß auch nicht. Er ist ein kleiner Angsthase, der schon irgendwie zu seinem Bruder aufschaut, obwohl er weiß, dass er das nie schaffen wird, was sein Bruder geschafft hat. Die Mutter finde ich scheiße, obwohl sie nicht vorkam. Man sollte zumindest versuchen, die Kinder gleich zu behandeln, auch, wenn sie nicht die gleichen Talente haben.
Die Schrottplatz-Atmosphäre mochte ich sehr gerne. Mit der Musik und dem Suchen nach verborgenen Schätzen. Da hast du wieder mal eine total tolle Atmosphäre für Distrikt Drei konstruiert und es macht mir auch den Distrikt sympathischer.
Der Schrottplatz war auch eine coole Verbindung dann zu Fajan. Die treffen sich ja auch dort.
Joules' Freundin ist auch nett. Und oh, er ist verknallt. Er ist jung und noch so ein Putzilein. Ich hasse es, dass er in die Arena muss. Aber sonst hätten wir ihn nicht als Charakter dabei, deshalb bin ich doch irgendwie froh. Bin gespannt, ob und wenn ja, wie Joules sich noch entwickeln wird. Vielleicht wird er ja doch etwas mutiger. Gönnen würde ich es ihm auf alle Fälle.

Dann kam Fajan. Die Rebellengruppe ist doch diejenige, welche schon in Exspes präsent war, oder? Zumindest kam mir der Name sehr bekannt vor. :D
Er ist derjenige, mit dem ich in dem Kapitel am wenigsten anfangen konnte - charakterlich. Also vom Mögen her. Wind wird er auf alle Fälle reinbringen in diese Truppe. Bin gespannt, ob er jemanden mit diesem Gedanken anstecken wird. Außerdem ist mir aufgefallen, dass nicht nur in Margins Teil sondern auch hier eine Verbindung zu Distrikt Elf war. Bei ihr zu Cassandra und bei ihm zu Aliou. Das Koks kommt doch sicherlich von der Plantage :D
Dass sein Arbeitskollege nicht das Gelbe vom Ei ist hast du in den Antworten schon enthüllt und auch im Kapitel kam das total raus. Nix da mit Robin-Hood-Mentalität. Da findet einfach Bereicherung statt.
Fajan kommt mir deshalb ein bisschen naiv vor. Klar, Borris wird schon länger dabei sein und Fajan will sich seinen Platz verdienen, zeigen, dass er ein sinnvolles Mitglied ist und macht seine Klappe innerhalb der Gruppe wahrscheinlich auch noch nicht allzu weit auf. Aber dass er dem so aus der Hand frisst - das könnte man schon checken :D
Aber ich glaube, Fajan will auch viel Gutes tun. Er glaubt halt an die Rebellen und vielleicht lässt er sich auch deshalb von Borris unterjochen (ungelogen ist das wirklich das einzige Wort dafür, das mir gerade eingefallen ist :D).
Naja. Vielleicht wird das ja noch was mit meiner Sympathie für Fajan. Es stört mich nur, dass er eben so naiv ist und irgendwie trotzdem idealistisch. Weil wenn man checkt, dass die Rebellen für eine gute Sache einstehen (grundsätzlich) und sich dann innerhalb der Gruppe so naiv verhält... sagen wir so: Gut, dass die Gruppe dann in der Zeit im Kapitol nicht mehr da sein wird. Dann muss er für sich selber einstehen ^^

Dann zu meiner Theorie mit den 25 Tributen: Natürlich wird das etwas mit der Rebellengruppe zu tun haben. Die wollen ja auch bei der Ernte war starten. Ich denke, Borris wird Fajan dann vielleicht vorschieben und die nehmen ihn dann kurzerhand einfach zusätzlich mit, weil sie ihn verhaften. Dass einer schon bei der Ernte stirbt glaube ich auch nicht. Aber ich schließe es nicht aus :D

Predictions und Lieblinge bekommst du in der Mail.

Bis dahin liebe Grüße!

Antwort von Lumey am 14.02.2021 | 17:42 Uhr
So, dann kommen wir auch mal zu deiner wohlverdienten Reviewantwort, welche jetzt auch schon seit einer Weile aussteht.
Und dann heute Abend noch die Mail. Bin ich nicht gut organisiert? Nein? In Ordnung – akzeptiere ich :P

Mein Distrikt 12 ist dein Distrikt 3? Ja, das kann ich mir dann doch schon recht gut vorstellen. Eigentlich wird ja der dritte Distrikt in den ganzen MMFFs schon ein bisschen besser/ moderner dargestellt, als er es eigentlich ist.
Der soll ja eigentlich auch bitterarm sein.
Die Geschwindigkeit wurde ja jetzt schon ein wenig gekappt, aber durch den einen POV pro Kapitel werde ich wohl dann doch auch wiedermal aufholen, wenn ich die Zeit dafür habe. Ich freue mich, dass ich dich so mitreißen kann. Jetzt geht es ja so richtig los, auch wenn es vielleicht ein bisschen schleppend wirkt… dadurch, dass aber alle Charaktere ein gewisses Handlungspotential besitzen, hoffe ich, dass das nicht allzu schlimm ist.

MARGIN:
Jipp, Margin ist eigentlich auch eine Liebe, wenn ich ehrlich bin. Sie besitzt auch einen gewissen Ehrgeiz, auch wenn dieser natürlich komplett… in eine andere Richtung geht, die man eigentlich von ihr erwartet. Eigentlich ist Sammes von ihr halt auch nicht genervt, ich meine, die beiden leben ja nun einmal zusammen. Ich glaube, dass dieser Darstellungsfehler da bei mir liegt. Wobei ich auch nicht unbedingt in Tränen ausbrechen würde, wenn mir jemand solch einen Talisman schenken würde ^^
Sie passt halt wirklich nicht in ihre Familie und ist eher sowas wie ein kleines Hippiemädchen, dass dann doch ein bisschen aus der Reihe tanzt. Witzigerweise wäre sie auch gar nicht so wirklich rebellisch, wenn man ihre kleinen Eigenarten einfach akzeptieren würde. Sie ist auf jeden Fall auch recht klug, was ich bestätigen kann. Das Esoterikding und ihr eigene Sexualität sind da einfach nur ein gewisser Spice, welcher noch hinzukommt :)
Wieso sie sich Sammes ausgesucht hat…? Hmm… das kann ich gar nicht genau sagen, aber er ist eigentlich ganz nett und darauf legt sie schon recht viel wert :D
Die Leute um sie herum müssen nicht perfekt sein, aber so grundsätzlich einfach ein gutes Herz haben… Hippiemädchen halt :D

JOULES:
Ich finde Joules auch überaus niedlich :)
Das ist einfach jemand, den man in den Arm nehmen möchte, vor allem, wenn man weiß, was für einen Storyarc ich für ihn geplant habe und wie das Ganze ablaufen wird für ihn. Muhahahaa :D
Die Mutter ist hierbei auch ein gewisser Antagonist… ich kann wirklich behaupten, dass ich viele komische Mütter in dieser MMFF habe. Da bildet die Mutter von Joules auch keine Ausnahme. Sie ist vielleicht das, was Ancie einmal gewesen ist, bevor sie gemerkt hat, dass ihr lieber Voltsssss eine gewisse Extrabehandlung benötigt.
Der Schrottplatz wurde nur einmal ganz kurz in Joules Steckbrief erwähnt und letztendlich ist es mein sozialer Ort von Distrikt 3 geworden… wie schnell man mich da doch auch auf Ideen bringen kann/ mich inspiriert, hehe :D
Die Entwicklung für Joules ist wie gesagt ganz interessant – mal sehen, was du davon halten wirst. Ich bin auch froh, dass er dabei ist :)

FAJAN:
Jipp, es ist Tryphalis – beziehungsweise die Reste davon. Gut, dass dir das aufgefallen ist. Ich wollte eben auch noch meine kleine selbstausgedachte Rebellengruppe unterbringen. Ob sie noch einmal eine größere Rolle spielen wird… verrate ich jetzt mal noch nicht.
Bei den Dreiern gehen die Meinungen bisher halt wirklich echt komplett auseinander. jeder mag immer mindestens einen Charakter nicht oder kann mit einem überhaupt nichts anfangen, aber mag dafür zwei andere mehr oder aber auch gar keinen :D
Es sind echt recht viele Elferreferenzen dagewesen. D11, D6 und D3 sind meine neuen Kartelle ^^
Also Fajan hat auf jeden Fall noch die etwas naive Robin Hood Mentalität und möchte halt eigentlich nur Gutes tun… aber auch das macht er ja eigentlich nicht prinzipiell, um etwas Gutes zu tun, sondern eher aufgrund des Ruhmes, welchen er dafür ernten würde und dass andere ihn dafür bewundern.
Unterjochen passt bei der toxischen Beziehung zwischen Fajan und Borris schon recht gut, denn Borris hat ja schon die volle Kontrolle über Fajan. Man kann ihn eben recht schnell manipulieren, wenn man es richtig anstellt. Mal sehen, ob das einer unser lieben Tribute bei ihm dann hinbekommt :)

Das mit den 25 Tributen wird dann im nächsten oder übernächsten Kapitel aufgelöst. Ich weiß noch nicht, wen ich dan genau zuerst schreiben möchte :D

Liebe Grüße und danke für das Review! :)
Richard
06.02.2021 | 17:44 Uhr
Einen wunderschönen guten Nachmittag/Abend :D

Also dein Tempo ist schon echt bewundernswert. Da kannst ruhig stolz drauf sein, dass du in dieser kurzen Zeit einfach so viel geschrieben hast und die ganzen Ernten durchgepaukt hast. Hab mir sagen lassen, dass andere oftmals wesentlich länger brauchen ^^
Dann waren in diesem Kapitel auch noch 3 Sichten und trotzdem kams schnell. Gut. Fangen wir mit den neuen Charakteren an.

Margin ist ehrlich gesagt nicht so mein Fall, aber wer weiß, vielleicht bin ich da der Einzige. Es liegt einfach an diesem Esoterik-Zeugs. Allerdings finde ich sie ansonsten recht nett und bin gespannt, wie die sich so machen wird.
Erst einmal wäre da ihre F+ mit ihrem Mitbewohner, der irgendwie schon so ein bisschen ein Daddy-Typ ist. I smell Daddy-Issues. Und die wurden ja auch angedeutet. Liegt womöglich daran, dass sie vielleicht einfach diesen vorgegebenen Weg nicht einschlagen wollte und ihre Familie das nicht akzeptiert hat. Deshalb gab es einen Bruch und sie hat sich eine weitere etwas ältere Bezugsperson gesucht, die dieses Loch füllen kann... (und noch weitere - sorry, der musste sein :D).
Sammes wirkt nicht so, als würde ihm wahnsinnig viel an Margin liegen, zumindest interessiert er sich nicht so sehr für das gebastelte Zeugs. Irgendwie kommt mir gerade das Bild eines Kindes in den Kopf, das den Eltern eine hässliche, selbst gezeichnete Zeichnung schenkt und die müssen dann so tun, als würden sie sich drüber freuen. :D Aber nein. Sammes ist vermutlich anders geartet als Margin und nimmt sie schon als Erwachsene wahr.
Ich finde es cool, dass Cassandras Vorfahre (weiß nicht mehr, wer genau es war und bin zu faul, um in ihr Kapitel zu schauen) erwähnt wurde. Margin wird ihr im Kapitol sicherlich nachlaufen und versuchen, etwas über sie zu erfahren. Allgemein wirkt sie sehr neugierig und aufgeschlossen.
Ich finde, Margin ist ein sehr liebevoll gestalteter Charakter, mit dem ich persönlich nicht so viel anfangen kann. Wünsche ihr aber nur das Beste.

Dann kam Joules. Ich finde, Joules ist ein Volt, bei dem einiges einfach besser gelaufen ist. :D Also ich meine das so, dass die ein sehr ähnliches Umfeld haben und Volt es nicht geschafft hat, das für sich Positive da herauszuziehen und Joules irgendwie schon. Der mag seinen Bruder ja trotzdem, auch wenn es diese Probleme gibt.
Ich glaube, der ist ein bisschen ängstlich und verschlossen - zumindest hatte ich beim Lesen das Gefühl.
Seine Freundin da fand ich nett, und bei dem Gespräch mit ihr hat man gemerkt, dass er eher zu den jüngeren Tributen gehört. Hätte ich vom Bild her nämlich nicht gedacht.
Ich hab zu ihm nicht viel mehr zu sagen, aber irgendwie mag ich ihn gefühlsmäßig.

Und dann kam Fajan. Zuerst dachte ich, das ist ein typischer D3-Freak (nichts gegen D3-Freaks), aber das ist er ja doch nicht. Er kommt aus der Unterschicht und hat einen schlechten Job. Aber er ist technisch begabt und alles. Und er ist ein Rebell. Ich denke, der dritte Platz von D3 hat auf alle Fälle etwas damit zu tun. Aber ich glaube nicht, dass Joules deshalb gleich bei der Ernte sterben wird. Ansonsten hättest du von dem ja keinen Steckbrief gebraucht, sondern eigentlich nur von Fajan. Und da hätte der andere dann ja bei der Ernte umkommen können. Aber wer weiß - vielleicht behalte ich Unrecht ^^
Fajan hat was gegen die Klassengesellschaft in Distrikt 3 und will was erreichen. Und er will, dass man sieht, was er so leistet. Und deshalb bewegt er sich in der Rebellengruppe. Also irgendwie will er aus seiner sozialen Schicht ausbrechen, glaube ich.
Was ich von seinem Kollegen da halten soll, weiß ich noch nicht. Das kommt mir komisch vor, dass der ihn nicht zum Geld verteilen mitgehen lassen will. Vielleicht muss Fajan sich das wirklich erst verdienen, aber möglicherweise findet diese Verteilung auch gar nicht statt und Borris steckt sich das Geld selber ein. Bzw. halt er und diejenigen, die vorgeben, das zu verteilen.
Fajan ist gefühlsmäßig auch nicht so mein Fall. Hab nicht mal eine rationale Erklärung dafür.

So. Und da wir die Ernten jetzt hinter uns haben, gibt es natürlich auch noch eine Liste mit den Leuten, wen ich mag und wen nicht :D. Puh. Ich muss überlegen und glaube, dass ich viele mag :D
Rhyo finde ich unterhaltsam und ich glaube, der ist gut für die Geschichte. Stehe neutral zu ihm.
Sterling nervt mich ein bisschen und ich mag sie eher nicht.
Harry finde ich mega, ebenso wie Crit.
Aus Distrikt 3 mag ich eigentlich nur Joules, die anderen sind neutral, Fajan eher auf Nicht-Mögen.
Distrikt Vier mag ich beide, wenn auch eher aus Unterhaltungsgründen.
Distrikt 5 mag ich beide, Elia finde ich interessant, glaube, dass da noch viel daher kommt und Voltsss ist halt einfach Voltsss.
Distrikt 6 mag ich beide, die Breaking-Bad-Frau finde ich irgendwie cool.
Distrikt 7: Vinara ist sympathisch, wenn auch für mich jetzt nicht soo extrem interessant, aber ich mag sie. Asti ist halt Asti. Finde, er ist einer der genialsten Charaktere hier drin.
Distrikt 8: Thien mag ich nicht, Aivyn mag ich sehr.
Distrikt 9: Henry ist... lieb und putzig, aber jetzt nicht soo mein Fall. Beera finde ich mega witzig und ich mag sie, auch wenn sie mich im echten Leben unglaublich nerven würde.
Distrikt 10: Finn ist eigentlich einer meiner Lieblinge, wenn nicht überhaupt mein Liebling. Bei Jez bin ich befangen.
Distrikt 11: Cassandra mag ich eigentlich eher nicht, Aliou schon.
Distrikt 12: Evy finde ich super interessant und ich glaube, die Geschichte kann von ihr sehr profitieren. Mag ich. Nero ist im Vergleich zu den anderen nicht so mein Fall.

Also Lieblinge: Finn, Aivyn, Crit (sonst krieg ich Haue), Harry, Elia, Evy, Delilah.
Sind jetzt eh schon sehr viele, deshalb beschränke ich mich mal auf die beim Anfeuern ^^

Freu mich extrem auf das nächste Kapitel!

Lg, Vi

Antwort von Lumey am 06.02.2021 | 18:14 Uhr
Ha, dein Review kam gerade während meiner „Reviewantwortenzeit“ und deswegen antworte ich auf dein (riesiges) Review ebenso fix.
Erstmal danke für das Schnelligkeitslob. Letztes Mal habe ich für die Ernten ein Jahr gebraucht, glaube ich. Aber da hatte ich noch Abi und dachte, dass ich dafür lernen musste… und dann kam die Zeit zwischen Abi und Studium und da war ich eher zwischen schwitzigen, tanzenden Körpern unterwegs, als vor dem Rechner, um eine Hungerspiel-Fanfiktion zu schreiben. Der Lockdown zahlt sich also aus :D
Die drei Sichten konnte ich auch recht fix runterschrieben, was wohl die Schnelligkeit erklärt. ^-^

MARGIN:
Haha – das dachte ich mir schon, denn du bist ja auch nicht wirklich ein großer Fan von Cassandra gewesen. Und die beiden sind sich ja schon zu gewissen Teilen recht ähnlich. Ich finde so Esoterikzeugs kann spannend, auch wenn ich vieles davon nicht glaube. Räucherstäbchen riechen halt gut. Und wenn jemand die Hände liest, kribbelt das immer angenehm, aber ich denke nicht, dass man damit irgendetwas sehen kann ^^
Aber gut – vielleicht ist an der Sache doch was dran. Man weiß ja nie.
Ein bisschen Daddy-Issues… das wurde eigentlich nie explizit im Steckbrief beschrieben, aber es kommt schon stark heraus, wenn man bedenkt, dass sie ein schlechtes Verhältnis zu ihrem Vater hat und sich eben Sammes als Sexpartner ausgesucht hat. Hat wahrscheinlich zu viel Lana del Rey gehört, hehe :D („tell me i’m your national antheeeeeeem“!)
Deine Lochtheorie ist gar nicht mal so falsch, übrigens fand ich den Witz lustig. :D
Eigentlich liegt Sammes etwas an Margin, aber dieses Esoterikzeugs ist eben nicht jedermanns Sache. Und wenn mir jemand solch einen Talisman vor die Nase legen würde, dann wäre ich da auch etwas… verwirrt. Zumindest hätte ich das.

JOULES:
Stimmt – die Verhältnisse zwischen Joules und Volts sind eigentlich recht ähnlich, wobei Joules es da doch um einiges besser aufgenommen hat, als der liebe Voltsss. Joules hat aber auch wesentlich weniger Issues, als Volts selbst. Volts Bruder ist laut Volts nicht sonderlich nett zu ihm, was ja bei Joules und Newton gar nicht er Fall ist. Da ist es ja hauptsächlich die Mutter, welche Joules vernachlässigt. (Mommy Issues)
Ängstlich ist er auf jeden Fall. Vor seiner Freundin ist er ja noch relativ offen, kreativ und kommt ein wenig aus sich heraus. Da wird man den Unterschied dann in der Arena merken. Es freut mich, dass man sein Alter dann doch merkt – jüngere Charaktere sind meiner Meinung nach immer ein wenig anspruchsvoller, als welche, die eher im eigenen Alterskreis liegen (wobei ich jetzt auch schon weit von der 18 entfernt bin)

FAJAN:
Ha, nein, Fajan ist definitiv kein Distrikt 3 Freak. Datenabtipper sind ja jetzt auch keine hochqualifizierten Aufgaben, hehe. Der dritte Platz vom dritten Distrikt hat auf jeden Fall etwas mit dem Plan zu tun, welchen die Rebellen ausgeheckt haben.
Du bist also gegen die „Joules stirbt während der Ernte“-Theorie – ich sage einfach mal nichts dazu, weil ich ja niemanden spoilern möchte. Dass mache ich dann eh schon zu oft bei den PNs für Hel.
Distrikt drei ist bei mir recht schnell zu einer richtig krassen Klassengesellschaft mutiert, weil die ganzen Tribute dann doch in verschiedenen Kreisen großgeworden sind. Fajan möchte auf jeden Fall etwas dagegen unternehmen, aber er hat da auch eher eigennützige Motive – da er das ja alles nur für seinen eigenen Ruf, Ansehen und Selbstbeweihräucherung tut… also nicht nur, aber das ist ihm eben wichtig.
Warum er nicht das Geld an die armen Leute verteilen kann… joa, das kann ich offen sagen. Da wird kein Geld verteilt, sondern Borris ködert ihn eigentlich nur, da Fajan ein ziemlich guter Handlanger ist. Er hat ja auch schon Leute überfallen und das Ganze nicht einmal wirklich hinterfragt. Denn was Borris sagt, ist auch gut!

LISTE:
Es freut mich, dass du zumindest mit den Leuten etwas anfangen kannst und dir doch schon recht viele Favoriten herausgepickt hast. Ich könnte dir jetzt auch meine Favoliste hineinschicken, aber das würde zu viel spoilern, denke ich. Eigentlich gibt es meiner Meinung nach keinen wirklichen Totalausfall unter den Tributen, weswegen ich dann doch eher nach dem Plot (und natürlich meinen Lieblingstributen) entscheiden werde, wer wann und wo stirbt. Aber es werden auch nicht unbedingt konventionelle Spiele, weswegen ich noch nicht zu viel versprechen werde.
Finde deine Favoriten auf jeden Fall interessant – mal sehen, ob es einer von denen dann tatsächlich schafft (oder eine… denn es sind ja fast nur Frauen, abgesehen von Crit und Finn, hehe)

Liebe Grüße und danke für das lange Review!
Richard
06.02.2021 | 09:38 Uhr
Wertschätzungen
- Titel passt zu allen Tributen aus dem Distrikt. Margin will Wertschätzung von Männern und Freunden, Joules will Wertschätzung von Eltern, Fajan will Wertschätzung vom ganzen Distrikt
- Margin sexsüchtig?
- Stelle mir Sammes eklig aber auch hübsch vor
- Beziehung zwischen den beiden vielleicht toxisch?
- Sind die beiden zusammen oder nur zimmergenossen?
- Offene romanze
- Kommunenfeeling
- Mag Szene mit dem Talisman
- Grüne Perle Glück ah klar?
- Mag SammesMargin überhaupt? Wirkt alles sehr einseitig
- Margin interessant mit Cassandra
- Joules süß wie er von Bruder redet
- Warum schaut Mutter nicht auf Joules?
- Newton höchst rational und Joules emotional komische Kombi
- Mag Schrottplatzgefühl
- Beschreibung des distriktes sehr individuell
- Candela lustig
- Schwärmen über Typen. Witz von Candela mit Freundschaft war lustig
- Armer Joules hat Angst wegen der Marke
- Fajan verblendet
- Starke Abneigung gegen Kapitol, aber will reich werden.
- Boris ist böse und nicht so nett wie Fajan denkt
- Ungutes Gefühl bei Boris und Drogensache die da läuft
- treffen mit anderen Rebellen. Gibt es überhaupt Rebellengruppe oder nur Diebstähle?
- Plan am Ende für drei Tribute? Aber wäre sinnlos weil sie dem Kapitol ja eher eins auswischen wollen
- Mag alle drei, aber Fajan finde ich am besten

LG Feli

Antwort von Lumey am 06.02.2021 | 17:54 Uhr
Ahoi!

Kommen wir zum nächsten Review.
Wertschätzungen sind echt das Motto von diesem Kapitel. Ich habe mir zunächst einen etwas anderen Titel überlegt, aber diesen Plan dann doch wieder umgeworfen, da Wertschätzungen in dieser Hinsicht einfach so gut passen und jeder (wie du bereits erwähnt hast) nach Wertschätzung sucht. Das war in den anderen Kapiteln jetzt nicht immer der Fall, aber gut… so ist das eben :D
Titel liegen mir nicht.

MARGIN:
Ich würde sie jetzt nicht direkt als sexsüchtig beschreiben, aber sie hat schon sehr gerne… Sex. Vielleicht ein wenig. Sammes ist vom Aussehen her auch keine Augenweide (er wurde sehr explizit beschrieben im Stecki), aber er ist eben nett und das ist Margin viel wichtiger. Als wirklich toxisch würde ich die Beziehung der beiden nicht beschreiben – eine Kommune trifft es da schon eher, aber bei Margin sind jetzt nicht unbedingt romantische Gefühle im Spiel. Für sie ist es da eher dieses Nähegefühl – Sammes mag sie aber auch sehr. Ja, der Talisman musste rein. Die Bedeutungen für die Kugeln habe ich mir einfach ausgedacht. Sowas geht fix :D

JOULES:
Joules und sein Bruder hätten ursprünglich nicht solch eine innige Beziehung zueinander haben sollen, aber das war der Punkt, den ich dann ein bisschen für mich so hingebogen habe, wie ich es wollte. Joules geht neben seinem Bruder auch ein wenig unter, weswegen die Mutter dann doch eher auf diesen achtet, als auf den kleinen Joules. Der ist dann auch eher emotional geworden, weil ihm die Nähe von Zuhause fehlt und er sie eigentlich benötigt.
Der Schrottplatz war echt mein Hauptaustrageort von der Dreierernte. Candela ist echt ein Schatz, vor allem, weil sie ihn ja ziemlich aufbaut.

FAJAN:
Fajan ist in der Tat ein bisschen verblendet, was seine Ansichten angeht. Er ist eben recht leicht lenkbar und eine Person wie Borris nutzt sowas natürlich schamlos aus. Haha – Reichtum ist gar nicht einmal sein Hauptziel, sondern eher der Ruhm und der Status, den er erlangen würde. Borris ist da schon ein wenig hinterhältiger und die Sache mit den Drogen… ja… ich glaube, dass das schon recht offensichtlich war. Die Rebellengruppe gibt es übrigens wirklich. Lass dich auf die Ernte dann einfach ein. Es gibt in 2 Kapiteln die Auflösung :D
Schön, dass du alle Tribute magst!

Liebe Grüße
Richard
06.02.2021 | 00:25 Uhr
Hi!

Wow, wir sind schon durch mir den Vorstellungen. Das ging ja jetzt doch ziemlich schnell und ich freue mich jetzt auch schon sehr, die ganzen Tribute in den Spielen zu erleben.

In Distrikt 3 gibt es diesmal drei Tribute. Meine Vermutung: einer der Jungs wird gelost. Ein paar aus dem Widerstand stellen einen Anschlag auf die Beine und irgendwie wird der Tribut dabei das zeitliche segnen. Und da man ja schon bei der Ernte ist, wird direkt ein anderer Tribut gelost.

Auf jeden Fall bin ich gespannt auf die Auflösung.
Alle drei Tribute haben ja was für sich. Margin ist so eine kleine Esoterik-Begeisterte. Die wird wohl Cassandra echt spannend finden, aber so wie ich das hier lese, hat Cassandra echte Fähigkeiten, während Margin sich das nur vorstellt (oder die Auren und so nur bekifft sieht).
An sich ist diese Vorstellungen von Schwingungen und Auren ja interessant, aber ich finde das bei Margin etwas nervig. Sie erscheint auch naiv- ich habe das Gefühl, ihr Mitbewohner ist nur daran interessiert mit Margin zu schlafen und hat wenig übrig für ihre spirituelle Seite. Andererseits, Margin stört das glaub ich auch nicht.
Irgendwie kommt sie mir auch ein bisschen einsam vor. Ja klar, sie hat Kontakt zu anderen und scheint auch nicht direkt unbeliebt, aber mir kommt es vor, als würde sich keiner für ihr Interesse an Schwingungen und Co begeistern.
Margin bekommt das aber wohl nicht so mit ... Ich finde sie als fiktiven Charakter spannend, auch wenn ich sie im echten Leben eher nervig finden würde :D

Joules ist irgendwie wieder so einer, der mich nicht interessiert. Er hat echt ganz schöne Angst vor der Ernte, mit bettnässen und allem. Er tut mir Leid, vor allem weil ich glaube, dass er der Tribut ist, der praktisch ersetzt wird.

Fajan möchte ein Rebell sein. So habe ich ihn mir zumindest jetzt gemerkt :D Seine Widerstandsgruppe ist aber nicht nur von so edlen Motiven geleitet - die haben ein Auge auf das ganze Kokain geworfen, hier finde ich übrigens die Referenz zu 11 toll (die war ja weiter oben auch drin). An Fajan mag ich, dass er so gerne ein Kämpfer sein möchte, ein Rebell der ernstgenommen wird, aber im Endeffekt ist er noch sehr unreif, ein ganzes Kind. Den mag ich!

Alles in allem finde ich, du hast eine tolle Truppe an Tributen bekommen. Welche mir besonders in Erinnerung geblieben sind:
Asti und Evy. Zwei Psychopathen und dank dem lieben Asti achte ich sehr genau auf seine Wortwahl bezüglich der Augen der Tribute.
Dann haben wir Harry, Emmer, Beera und die Pussy, auf die freue ich mich sehr, weil mich deren Parts zum Lachen bringen. Von denen brauche ich dringend schnell mehr!
Cassandra, die Hellseher und dann Margin die es auch versucht.
Ein weiterer Tribut, bei dem ich aufpassen werde: das Mädchen aus 5. Deren Name ich gerade nicht auf dem Schirm habe. Aber die Wasserstoffbomben toll findet.
Und dann feurere ich natürlich noch die beiden aus 6 an, aber da bin ich parteiisch und das zählt nicht :D

Es gibt noch ein paar, die ich ganz nett finde (die anderen Karrieors z.B.), aber das sind erstmal nicht meine Favoriten. Wie gesagt, trotzdem hast du echt eine tolle Gruppe an Tributen und ich bin sicher, es wird noch richtig spannend wer jetzt als Gewinner aus den Spielen geht.

LG, bis zum nächsten Mal

Tina

Antwort von Lumey am 06.02.2021 | 17:45 Uhr
So – auf zum nächsten Review und hey – diesmal scheinen dir die Tribute sogar zu gefallen.
Es ging jetzt doch schneller, als erwartet. Vor allem, weil sich die Dreier so gut haben schreiben lassen. Da fiel mir dann doch alles ziemlich leicht.

Deine Vermutung ist auf jeden Fall interessant. Ob es dann letztendlich so ablaufen wird, verrate ich dir noch nicht. Aber es wird auf jeden Fall etwas passieren :D

MARGIN:
Ja, Margin mag Esoterik und sie hat ja sogar schon einmal von dem Großvater von Cassandra etwas gehört/ gelesen. Denn sie hat ja ihre ganzen Fähigkeiten/ Wissen auch nur durch Bücher gewonnen. Margin glaubt auf jeden Fall das, was sie sieht. Ob es nur wegen der Drogen klappt… lasse ich mal offen stehen :D
Margin ist eigentlich gar nicht so doof/ naiv, sie ist einfach nur ziemlich lebensbejahend und dementsprechend etwas exzentrisch, wenn man es so nennen kann. Ihr Mitbewohner ist eigentlich ganz nett, bei ihm sind sogar wesentlich mehr Gefühle im Spiel, als bei Margin selbst. Ich würde jedoch auch erstmal ein wenig geschockt reagieren, wenn jemand mir so einen räudigen Talisman mit alten Federn schenkt ^^

JOULES:
Okay, zu ihm kannst du also noch gar nicht so viel sagen und er interessiert dich nicht so sehr. Seine Angst vor der Ernte ist auf jeden Fall sehr real, weil er sich eben keine Chancen ausrechnet.
Es bleibt abzuwarten, was mit ihm dann noch passiert :)
Auflösung gibt es dann in 2 Kapiteln oder so

FAJAN:
Fajan möchte nicht nur ein Rebell sein, er möchte auch was Gutes für die Gesellschaft tun und einen gewissen Ruf bekommen. So ein bisschen wie Robin Hood. Die Widerstandsgruppe ist da echt ein bisschen anders – vor allem Borris manipuliert ihn ja eigentlich 24/7… natürlich wollen sie einen Teil des Geldes der armen Bevölkerung geben… ha… hahaha!
Unreif ist wohl eine sehr passende Beschreibung für Fajan, aber das weiß er selbst nicht :P

So, Asti, Evy, Emmer, Beera, Harry, Voltssss, Cassandra, Margin, Tray und Elia sind dir also im Gedächtnis geblieben… sind das dann auch deine Favoriten? :D
Ich kann verstehen, dass du zumindest beim sechsten Distrikt ein wenig parteiisch bist :D
Mal sehen, wer dich noch so von sich überzeugen kann, denn momentan fällt es mir echt schwer, Tribute auszusortieren.

Liebe Grüße
Richard
05.02.2021 | 23:51 Uhr
Hi!
Bin schon wieder im Rückstand. Dann hol ich den mal ganz schnell auf :D

Wie du weißt, ist Distrikt 8 ja mein absoluter Liebling, dem ich irgendwie immer treu bin. Und bis jetzt konnte ich auch wirklich noch den meisten Tributen von dort etwas abgewinnen.

Leider, leider catchen mich allerdings Thien und Aivyn irgendwie nicht.
Was komisch ist, an sich sind die Charaktere ja ganz nett aufgebaut und der Text ist auch gut und flüssig, allerdings habe ich momentan keinerlei Symphatie für irgendwen der beiden, keiner ist besonders lustig, niedlich oder bemitleidenswert, die beiden können auch nicht mit dunklen Seiten von sich schocken, wir haben schon denjenigen kennen gelernt, der hier gewonnen hat (Asti lässt grüßen!)
Thien finde ich noch schwächer als Aivyn. Die hat ja noch ein interessantes Aussehen und ist ein Adrenalinjunkie. Ich glaube, sie könnte noch interessant werden im Laufe der Geschichte, Thien eher nicht so.

Was mich am meisten gefreut hat im Kapitel, war das kleine Easter Egg, die Erwähnung von Twyla und Castor. Immer sehr gut, wenn Charaktere auftauchen, die man von anderen Storys kennt :D

So viel zu diesem Kapitel. Bis jetzt finde ich die Tribute hier wie gesagt nicht so dolle, die beiden haben mich nicht abgeholt ^^

LG

Tina

Antwort von Lumey am 06.02.2021 | 17:37 Uhr
So, ich antworte dann gleich einmal, weil ich gerade Kaffee trinke und die Zeit dafür nutzen möchte :P
Und dann fangen wir auch gleich mal Distrikt 8 an.

Thien und Aivyn sagen dir also beide nicht so zu. Na gut – man mag ja eben nicht alle Tribute und vor allem bei 24 Charakteren kann es echt sein, dass ein paar von denen unterm Radar mitlaufen und man andere interessanter findet.
Lustig sind sie wirklich beide nicht.
Niedlich sind sie eigentlich auch nicht.
Bemitleidenswert finde ich deren Lebenssituationen. Schließlich lebt Thien in bitterer Armut und Aivyns Familiengeschichte ist auch tragisch. Und die Hintergrundstory zu ihren Freunden. (Sie ist tatsächlich auch der längste Steckbrief in der Geschichte mit 24.000 Wörtern, also kommt da noch einiges :P)

Das Easteregg musste ich einfach einbauen. Twastor ist mein neuester Lieblingsship :D

Liebe Grüße und danke für das Review :)
Richard
31.01.2021 | 19:26 Uhr
Ein paar böse Zungen behaupten hier, ich würde mich erst in zwei Wochen zu diesem Kapitel melden, aber nein, ich bin am Leben und tue das natürlich jetzt gleich :D

Du hast Twyla und Castor drin <3 *-* :D
Hat Cassi dann bei dir seine Friedenswächterausbildung einfach fertig gemacht und wurde nach D8 geschickt? Und die beiden waren nie in den Spielen. Und dann haben sie sich gesehen, angekeift, und verliebt. Ooooh <3 :D Du musst mich unbedingt darüber aufklären, wie das vonstatten gegangen ist. Ich finde es super cool, dass du sie eingebaut hast, haha.

Aber jetzt erstmal zu Thien, bei dem sie vorkamen.
Thien ist ein typischer Unterschichts-Achter, der einen sehr ungesunden und dreckigen Job hat. Außerdem hat der Ärmste Asthma. Naja, da sind die Farben sicherlich nicht allzu gut für seine Lunge. Ausdauer hat er deshalb auch keine und deshalb wird der es in der Arena wohl schwer bekommen.
Irgendwie ist er so ein Charakter, der mir echt ausgesprochen leid tut. Aber ob ihm das Sympathien einbringt... hmmmm. Sagen wir so, Twyla und Castor mochte ich in seinem Abschnitt am liebsten :D Da wird man ja auch mal grantig, wenn einfach das Schlafzimmer irgendwelchen anderen Leuten zur Verfügung gestellt wird. Frechheit. Da hatte Twyla auch jedes Recht, zu keifen.
Auf alle Fälle hat Thien das nichts genützt, dass er das Schlafzimmer bekommen hat, weil er so gar nicht auf Mädchen steht und das niemanden sagen will. Hm. Und seine Freunde nehmen ihn ordentlich auf die Schippe. Die könnten auch mal ihre Gehirnzellen anstrengen, dann würden sie vielleicht auch drauf kommen und ihn weniger verarschen... oder auch nicht, je nachdem wie assi die sind.
Distrikt 8 hast du also in verschiedene Viertel unterteilt, damit du das Little Asia da unterbringen kannst. Ich finde, du hast das gut gelöst. Wie auch bei allen anderen Tributen, wo du irgendetwas unterbringen musstest, das die Umstände im Distrikt sehr beeinflusst.
Ich weiß nicht, ob es notwendig gewesen wäre, die alle asiatischer Abstammung zu machen, damit das ganze aussieht wie Klein-Bangladesch, aber okay. Das lassen wir mal beiseite.
Thien ist jetzt kein so auffälliger Charakter, wie ich finde. Der gehört auf alle Fälle zur ruhigen Fraktion und ich glaube, der macht seine Klappe auch nicht sehr auf. Außerdem hat er ein Problem, weil er nicht zu sich selbst stehen kann. Und einen schrecklichen Job und eine schreckliche Familie. Mal sehen, ob da noch was kommt. Er tut mir auf alle Fälle leid und ich wünsche ihm das beste, dass er vielleicht lernt, sich doch irgendwie zu akzeptieren, aber irgendwie glaube ich nicht daran, dass er es lange machen wird.

Aivyn hingegen hat da viel Potential, glaube ich ^^.
Die ist ein richtiger Adrenalin-Junkie und sie wird sich für die Spiele melden. Du hast angeteasert, dass sie irgendjemandem die Wahrheit zeigen will und es interessiert mich sehr, was damit gemeint ist. Außerdem will ich auch erfahren, wie genau ihre Freunde gestorben sind.
Aivyn verbringt ihre Zeit gern damit, von Dach zu Dach zu hüpfen. Vielleicht hat sich auch entfernt was mit Thiens Bruder zu tun, der hängt da ja auch gerne rum. Bisher hast du in sehr vielen Distrikten irgendwie eine kleine Verbindung drin - nicht direkt zwischen den Tributen, aber oftmals kennen sie die Milieus des jeweils anderen. Das mag ich. :D
Ich glaube, das von Dach zu Dach springen bringt ihr für die Arena auch viel. Und überhaupt fällt sie sehr auf, ist eine freiwillige Außendistriktlerin. Die besten Voraussetzungen für viele Sponsoren ^^.
Ihre Familiengeschichte hat mich erst ein bisschen verwirrt, aber sie hat einen Friedenswächter-Vater, der mit seiner neuen Frau (die auch einen D2-Namen hat, also vielleicht ist sie auch eine Friedenswächterin) abgehauen ist und Aivyn zurück gelassen hat. Ich würde gern wissen, ob der Vater da einen speziellen Grund dafür hatte. Immerhin hätte er, falls er zurück nach Zwei gegangen ist, sie auch gut mitnehmen und für das Training anmelden können. Ich weiß noch nicht, wie Aivyn zu solchen Dingen eingestellt ist, aber gefallen hätte es ihr allemal, denke ich.
Jetzt sitzt sie also mit ihrer Mutter und deren Mann und dessen Kindern in Acht fest. Und sie hasst ihre kleine Stiefschwester und hat der mal ein blaues Auge verpasst. Mit Aivyn ist also nicht zu spaßen, wenn sie genervt ist und ich glaube, dass das in der Arena auch einige zu spüren bekommen werden.

So. Das nächste Mal kommen die Predictions. Aber vermutlich kommen die in irgendeiner Mail, sonst wird das Review zu lang und ich weiß noch nicht, ob ich öffentlich kundtun will, wie ich die Leute so einschätze :D

Liebe Grüße!

Antwort von Lumey am 31.01.2021 | 23:00 Uhr
So, und dann kommt auch noch dein Review, hehe :D
Ich bin ein richtiges fleißiges Bienchen… muhahaha. Also im gegensatz zu den restlichen Tagen. Ich bin hellwach. Der Kaffee kickt!
(Und diesmal wirkt er sogar, haha :D)
Es freut mich, dass du noch lebst. Ich weiß trotzdem nicht, von welchen bösen Zungen du redest!

TWASTOR:
Ja! Überraschung!
Extra für dich (und für mich), denn ich habe sie in den letzten Reviews bei dir nicht so oft erwähnt. Und jetzt ist es ja auch irgendwie offiziell, dass sie zusammenkommen, also hey :D Auf jeden Fall ist Castor Friedenswächter. Und er hat Twyla auf dem Dach von „Magic Carpets“ erwischt.
Dort haben sie sich zunächst gestritten und Castor hat sich über ihr Werbegesicht für Magic Carpets und ihrem Leitspruch „Carpets Carpets Carpets… gibt es nur bei Magic Carpets…. Buhuuu!“ lustig gemacht. Daraufhin haben sie sich gestritten und kein Wort mehr miteinander gesprochen.
Als Castor jedoch von während eines Einsatzes niedergeschlagen wurde, hat Twyla ihn ganz emanzipiert gerettet. Seitdem ist er ihr dankbar und sie haben sich angenähert, auch wenn sie sich noch jeden Tag streiten. Trotzdem haben sie sich eine Wohnung geholt, weil Alva mittlerweile mit Bisca zusammengekommen ist und diese gemeinsam leben. Alleine konnte Twyla sich die Miete nicht leisten. Auch jetzt übernimmt immer noch Castor einen Groteil der Miete, was Twyla gar nicht passt. Er versucht immer wieder den Macker zu makieren, weswegen Twyla immer wieder riesige Parties schmeißt, um ihn zu ärgern. Er nimmt das jedoch mit Humor und hat sich bereits mit vielen Leuten aus der Arbeiterschicht angefreundet. Sehr zu Twylas Verdruss.
Mehr dazu gibt es in meiner kitschigen Twyla-Castor-FF =‘D

THIEN:
Nun aber zu den Charakteren. Ich habe mir schon gedacht, dass du den Teil mit Twyla und Castor am meisten mögen wirst (deswegen habe ich ihn ja eingebaut). Bei solch einem Nutzen von meinem Schlafzimmer, hätte ich auch gekeift. Leider war es jedoch auch eine von Thiens schlimmsten Nächten, denn so haben alle mitbekommen, dass er doch nicht so wirklich auf Mädchen steht. Ich denke, dass einige das mitbekommen haben, aber Thien hat dann doch lieber Errektionsprobleme, als dass er zu seiner Homosexualität stehen würde. Eigentlich traurig, aber vielleicht schafft er das ja noch während der Spiele!
Ich wollte sein Umfeld halt schon irgendwie einbringen und die Unterteilung der Distrikte kann ich mir sogar schon bildlich irgendwie vorstellen. Ein paar POCs gibt es in meinem Panem in jedem Distrikt. Mittlerweile habe ich beschlossen, dass Distrikt acht auch recht bunt ist… passt ja irgendwie auch, wegen der ganzen vielen Farben und Stoffe, hehe :D
Vielleicht wirst du ja noch mit ihm warm :D

AIVYN:
Oh ja, Aivyn bringt noch einmal einen ganz neuen Wind in die Gruppe von Tributen. Adrenalin-Junkie trifft es schon ziemlich gut. Für sie sind solche extremen Situationen dann doch die einzige Möglichkeit, um sich wirklich mitzuteilen :D
Ich werde auf jeden Fall noch einbauen, wie die Freunde gestorben sind – das ist auch ziemlich interessant, aber ich kann schonmal sagen, dass dies nicht Aivyns letzter PoV gewesen ist. (Ach was?)
Aivyn ist auf jeden Fall recht sportlich und durch ihre waghalsigen Aktionen hat sie auf jeden Fall körperliche Vorteile. Der Nachteil ist ihre waghalsige Art selbst, denn es ist ja nie sonderlich gut, wenn man sich absichtlich in Gefahr bringt, hehe :D
Aivyn ist bei ihrem Friedenswächtervater und seiner Friedenswächterfrau (richtig geraten!) aufgewachsen. Die beiden haben sich jedoch getrennt und ihr Vater ist zurück nach Distrikt zwei gegangen und hat Aivyn zurückgelassen, weil sie ja nicht unbedingt eine Vorzeigetochter ist. Seitdem wohnt sie bei ihrer Mutter in Distrikt acht und ist in der Arbeiterklasse gelandet. Aivyn hätte Distrikt zwei sicherlich gefallen, aber ihr Vater hat es nicht eingesehen, „solch“ ein Kind mitzunehmen. Eigentlich war sie ihm eigentlich auch die ganze Zeit egal. Sie haben auch nicht so wirklich zueinandergepasst :D
Ha – ihre kleine Halbschwester ist aber auch ein kleines Biest, dementsprechend liegt dort die Erklärung. AIvyn ist jetzt kein Mensch, der wahllos einfach irgendwelche Leute schlägt, haha ^^

Oh ja! Predictions!!!

Liebe Grüße!
31.01.2021 | 18:58 Uhr
Sterne
- Thien hat schlechten Job
- blaue Arme? Wie?
- Wie groß ist Fabrik?
- Distrikt 8 sehr dreckig und mit viel Smog
- Sorgt für komisches Gefühl zum Distrikt
- Komische Namen
- Warum alle asiatisch?
- Klischee mit Textilarbeitern und asiatischer Abstammung mag ich nicht
- Freunde von Thien sind recht unfreundlich
- Khai, Minh und Tristan machen sich ausnahmsweise über Thien lustig
- Thien hat ein sehr negatives Umfeld und wirkt auch so
- Errektions Probleme oder steckt da mehr hinter?
- Unterschwelliger Hass auf Alicia
- Aivyn steht auf Adrenalin?
- Aivyn wirkt recht gesetzt, aber auch in sich gekehrt
- Mag die Beschreibung der Fabriken
- Gefährlicher Zug über die Dächer
- Vater ist Friedenswächter und hat sie streng erzogen
- Mag Bodyart von ihr
- Will genauere Beschreibung vom Körper haben
- Aivyn meldet sich wohl für die Spiele, weil sie die Wahrheit ausdrücken will
- Was bedeutet das?
- Isa und andere Freunde sind nicht mehr bei ihr. Was ist dort vorgefallen?
- Seit wann kommen Betreuer vor der Ernte in den Distrikt mit Hovercraft?
- Aivyn mag ich
- Easteregg ist Coronabezug am Anfang mit Masken und Pandemie?

LG Feli

Antwort von Lumey am 31.01.2021 | 22:40 Uhr
So, dann mache ich mich auch mal an dein Review :)

THIEN:
Ja, der Job von Thien ist nicht wirklich gut – vor allem für einen Jungen mit seinen gesundheitlichen Konditionen. Die blauen Arme hat er durch die Arbeit in der Färberei bekommen und weil die Schutzmaßnahmen in der Fabrik nicht die besten sind :D
Es freut mich, dass dir die Beschreibung des Distriktes gefällt – ich stelle mir Distrikt acht auch ziemlich eklig vor, muss ich sagen. genauso wie Distrikt sechs und Distrikt zwölf. Die Erstellerin wollte ein bisschen asiatische Kultur aufgreifen, denke ich :)
Und ja, ein bisschen ist das Klischee schon getroffen, wobei ja nicht nur ausschließlich asiatische Bürger dort sind :)
Thien hat echt nicht das beste Umfeld und es liegt eher daran, dass Thien sich mit seiner Sexualität… noch nicht ganz selbst akzeptiert hat. Natürlich entsteht dadurch ein unterschwelliger Hass auf Alicia, weil sie ja sein Geheimnis aufgedeckt hat.

AIVYN:
Oh ja, man könnte Aivyn in gewisser Hinsicht schon als kleinen Adrenalinjunkie bezeichnen. Sie ist momentan einfach ziemlich einsam, weil ein Großteil ihrer Bezugspersonen entweder tot ist, nicht in ihrem Distrikt oder sie eben ignoriert ;(
Ich werde sie noch einmal ein bisschen genauer beschreiben, wenn ich die Chance dazu bekomme. Aber spätestens bei der Ernte werde ich dafür die Gelegenheit erhalten. Das mit der Wahrheit ausdrücken ist ein wichtiger Bestandteil ihres Charakters. Deswegen neigt sie auch zum Halsbrechertum.
Die Sache mit Isa, Marcin und Christa wird noch entschlüsselt, wenn Aivyn wieder eine Sicht bekommt.
Ich habe das einfach mal eingeführt, weil es gut in die Story gepasst hat :)
Freut mich, dass dir Aivyn gefallen hat.

Das war mein zweites Easteregg. Das erste waren Castor und Twyla aus der MMFF von xanonyme :) Kann ich dir nur empfehlen!

Liebe Grüße!
31.01.2021 | 17:12 Uhr
Hi :)

Distrikt 8 also. Da hast du ja wieder mal zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Der eine ist extrem unsicher und die andere sehr draufgängerisch. Aber gehen wir der Reihenfolge nach vor.

Thien ist auch so ein kleiner Mensch ohne Selbstbewusstsein. Aber vermutlich hat er immer noch mehr als Volts. :D
Er kommt aus einem sehr negativen Umfeld. Zumindest scheint er das nicht zu mögen und das mit Grund. Freunde sind das sowieso keine, wenn sie ihn auslachen und offenbar vertraut er ihnen auch nicht genug, um ihnen zu sagen, was los ist. Oder er hat nicht die Eier dazu. Ob er feig ist, weiß ich noch nicht.
Seine Familie klingt auch nicht sehr einladend, muss ich sagen. Immerhin wird er von seinem Vater getadelt, wenn er die Ehre beschmutzt oder sowas in der Art, aber trotzdem ist er noch das Lieblingskind. Will nicht wissen, was dann bei seinem Bruder los ist.
Das Easteregg habe ich natürlich gefunden. Castor und Twyla sind schon zwei Süßis. Twastor. Ich fand es mega cool, dass du die eingebaut hast. Hel findet es auch total super, aber die meldet sich dann noch, sobald sie ihren Kater ausgeschlafen hat (also so in einer Woche oder zwei schätzungsweise :D). Auf alle Fälle wärs cool gewesen, wenn Thien zu der Party gegangen wäre. Aber vermutlich wolltest du die beiden nur als Nebencharaktere einbauen. Gab ja auch sonst noch einige, die du unterbringen musstest.
Ja. Tendentiell mag ich Thien noch nicht sooo gerne. Ich kann ihn auch irgendwie noch nicht so fassen. Er ist halt bis zu einem gewissen Grad bemitleidenswert, aber wirbelt selber nicht extrem viel Staub auf. Muss es ja auch geben. Und vielleicht überrascht er mich noch.

Aivyn ist eine ganz andere Sorte. Bei ihr interessiert mich sehr die Vergangenheit, warum ihre Freunde tot sind. Ist da irgendein Versuch, sich eine Narbe zu verpassen, schief gegangen? Weil sie ja irgendwie daran schuld sein soll.
Dieses Mädchen hat auf alle Fälle viel Mumm. Vielleicht mehr, als gut für sie ist. Die sucht die Herausforderung und ich glaube, sie denkt nicht sooo extrem viel über die Konsequenzen nach.
Ich gehe auch davon aus, dass die sich freiwillig melden wird, weil am Ende ihres Vorstellungsteiles aufkam, dass die Hungerspiele eine Möglichkeit wären, um dem Alltag zu entfliehen.
Achja, sie ist auch eine Verwandte von einem Friedenswächter. Hm. Vielleicht war das ein strenges Elternhaus und deshalb ist sie so eskaliert. Oder sie war einfach enttäuscht, dass der Vater sie zurück gelassen hat und wurde deshalb so. Oder es ist auch gar nichts davon - immerhin ist jemand nicht gleich komisch, weil er Tattoos hat. Aber bei ihr sollen die wohl auch Ausdruck einer allgemeinen charakterlichen Konstitution sein, die eben ein bisschen aufmüpfig, draufgängerisch und vielleicht auch süchtig nach Herausforderungen ist.
Also Aivyn mag ich. Ich glaub, sie gehört zu meinen Lieblingen. Ich hau nach der letzten Ernte natürlich auch noch eine Lieblingsliste raus :D Aivyn könnte da sehr weit oben stehen. Ich bin echt gespannt, was die noch so bringen wird.

Ich freu mich auf die letzte Ernte (und die Kapitel danach)!

Lg, Vi

Antwort von Lumey am 31.01.2021 | 22:31 Uhr
So, ich melde mich gleich mal zurück, weil ich jetzt am Abend noch Zeit habe (hehe) und ich eine Nachtschicht für die Uni einbauen muss und alles dafür mache, um nicht produktiv zu sein… (wie masochistisch)

THIEN
Ja, das ist dann wohl der unsichere Charakter und da stimme ich dir auf jeden Fall zu. Ich denke, dass er und Volts sich nicht viel nehmen. Volts wird aber noch von seiner Muddi verwöhnt, was bei Thien wohl nicht der Fall ist.
Die Menschen um ihn herum sind nicht unbedingt Friede Freude Eierkuchen. Man kann ihn eigentlich als feige bezeichnen, aber er versucht das natürlich nicht wirklich zu zeigen.
Ja, sein wahres Ich versucht er dann wohl doch eher zurückzuhalten. Nur bei Alicia hat das dann wohl doch nicht so wirklich geklappt, weil sie ja dann doch die fehlende … Reaktion gemerkt hat.
Seine Familie ist auch auf gewisse Art und Weise kaputt, würde ich jetzt einfach mal so behaupten. Der Bruder ist sogar viel schlauer, als Thien selbst, aber dafür auch noch ein wenig fauler.
Twyla und Castor musste ich auf jeden Fall einen kleinen Sonderauftritt geben. Twastor klingt echt passend. Ein bisschen wie etwas Essbares.
Sie hat sich sogar gemeldet – anscheinend war der Rausch doch nicht so stark, wie erwartet? Oder sie ist einfach resistent gegenüber Alkohol, wobei ich das doch arg bezweifle. :P
Ich wollte die Party als erstes einbauen, aber da sind auch schon meine Wörter aufgebraucht gewesen. und ich tendiere dazu, eher aufbauende Kapitel zu schrieben und mich vor dem Höhepunkt zu drücken :D
Mal sehen, was du von Thien in Zukunft hältst, wenn er seine ersten Auftritte bekommen hat :D

AIVYN:
Die Vergangenheit von Aivyn wird auf jeden Fall noch aufgebröselt, aber dafür brauche ich noch einige Kapitel, da sie (mit Abstand) der längste Steckbrief ist. Also ihre Freunde sind auf jeden Fall anders gestorben, aber das erkläre ich auf jeden Fall noch. Die Chance lasse ich mir nicht entgehen.
Die Herausforderung und das… Halsbrechertum braucht sie. Es ist für sie die einzige wahre Art und Weise, sich wirklich ausdrücken zu können.
Ob sie sich freiwillig melden wird, wirst du noch erfahren, aber ich kann dir verraten, dass ich die letzten Sätze in ihrem PoV nicht ohne Grund geschrieben habe. Bei ihr passt es auf jeden Fall ziemlich gut.
Ihr Vater ist Friedenswächter, ja. Genauso wie ihre Stiefmutter. Ihre andere Seite der Familie sind einfache Arbeiter und nachdem sich ihr Vater und ihre Stiefmutter getrennt haben (und ihr Vater nach D2 zurückgekehrt ist), lebt sie bei denen.
Sie ist wirklich mal ein anderer Charakter in dem ganzen Haufen… wobei meine diesjährige Truppe eigentlich schon eine ziemlich bunte Mischung darstellt.
Es freut mich, dass dir Aivyn gefällt.
Das nächste Kapitel kommt hoffentlich Ende der Woche (vielleicht Freitag…. bis Sonntag)

Liebe Grüße!
30.01.2021 | 00:01 Uhr
Weiter geht es mit Distrikt 12:

NERO Black - Schwarz Schwarz haha, fand ich irgendwie ganz lustig, aber der Name Nero gefällt mir eigentlich immer gut, wobei ich ihn immer mit dem römischen Kaiser Nero verbinde :)
Nero wäre ja in der Expes-Arena gut aufgehoben gewesen, er ist ein Mienenarbetier und findet sich in Schächten demnach gut zurecht, wer weiß was diese Arena so bringt. Wobei ich habe schon ein ganz ungutes Gefühl, wer weiß, ob mich das trügt, aber Kampf der Leere, könnte die Arena eventuell ein "Nichts" sein, also eine leere Fläche, aus der dann immer allerlei Gefahren auftauchen? Who knows, ich wollte meine Spekulationen nur mitteilen. Uff, mir graust es davor, einer Arbeit in den Mienen nachzugehen. Der Gedanke, wievielen sichtbaren und unsichtbaren Gefahren die Arbeiter tagtäglich ausgesetzt sind, lässt mich ganz unruhig werden. Eine interessante Liebesgeschichte ist die seines Vaters und seiner Mutter, der wegen ihr ein vielfach bequemeres Leben für sich und seine zukünftigen Kinder aufgegeben hat. Die Siedlung der Feuerzeugen hast du richtig gut beschrieben, ziemlich unheimlich. Das Leben und Arbeiten am Schwarzmarkt hast du auch schön beschrieben, logisch dass dort ein riesiger Konkurrenzdruck herrscht. Die Familiengeschichte ist auch ordentlich kompliziert, ich kann Nero's Seite aber definitiv nachvollziehen, es muss bitter sein, von seinem eigenen Bruder verraten zu werden, was genau Jared aber angestellt hat, werden wir bestimmt noch erfahren, es muss aber etwas Heftiges sein, ansonsten hätte es ja nicht den gesamten Ruin der Familie zu Folge gehabt. Nero mag ich aber, er ist eher ein ruhigerer Typ, von dem man bis jetzt aber noch nicht allzu viel weiß, also bin ich definitv gespannt.

EVY
...ist verrückt. Also haben wir schonmal zwei Verrückte Außendistrikler in dieser MMFF. Und Evy ist auch eine von denen in Neros Abschnitt angesprochenen Feuerzeugen. Ich finde fanatische Prediger immer schwierig... der Grad zwischen interessant und einseitig ist meistens schmal. Aber Evy ist für ihr Alter beeindruckend, sie kann Leute schnell auf ihre Seite ziehen und dürfte auch eine beachtliche Menschenkenntnis haben. Kennst du den Podcast "Sekten und Kulte" auf Spotify, Evy klingt wie zahlreiche Sektenführer, sie verwendet diesselben Floskeln etc., ist richtig interessant zu lesen, wie du richtig typische Sektenmerkmale einbringst :D Ich finde es generell sehr bewundernswert, da jeder Tribut andere Fähigkeiten und Interessen hat, musst du dich auch entsprechend immer informieren, egal, ob Bombenbauerin, Drogenjunkie oder eben Sektenkind, du bringst immer viele Informationien rein, also wirklich großes Lob an dich. Ihrer Schwester wird sie dieses Jahr bestimmt noch einmal bei der diesjährigen Ernte begegnen, vielleicht wird sie sie auch verabschieden? Die Geschichte ihrer Mutter ist grausam und man sieht durch Evys Beschreibung wie sehr sie gehirngewaschen ist, da sie seit ihrer Kindheit in der Sekte aufgewachsen ist. Unheimlich wie sie das "Opfer" ihrer Mutter feiert. Fraglich ist, ob Evy einfühlsam gegenüber Sektenfremdenpersonen sein kann oder ob sie die wahre Psychopathin der Geschichte ist :D Die Sekte feiert die Spiele beinahe so sehr wie die Bewohner des Kapitol - nur eben aus anderen Gründen, weiß aber nicht welcher schlimmer ist.
Evy wird in der Arena sicher noch zum Problem von einigen Tributen werden, da sie mit dem Ziel hineingehen wird, soviele wie möglich zu töten, außer irgendjemand hält sie eher schnell als langsam auf :)

Die nächsten Reviews schaffe ich die nächsten Tage noch,
Bis Bald!

Antwort von Lumey am 30.01.2021 | 18:50 Uhr
So, kommen wir nun zum letzten Review von heute und es ist sogar der letzte Distrikt, haha :D
Und eigentlich hasse ich ja Distrikt zwölf, aber nero und Evy haben mir genug Spielraum gegeben, um diesem Distrikt dann doch ein wenig Leben einzuhauchen.

NERO:
Schwarz Schwarz klingt echt ganz lustig – das wäre doch mal ein guter MMFF-Name?
I am just kidding.
Aber mir geht es diesbezüglich ähnlich. Ich muss auch immer an den verrückten Kaiser Nero denken. Und das ist hier ja noch einmal ein gewisser Kontrast, denn Nero ist ja nicht wirklich verrückt, sondern eher etwas gediegen.
Er hätte in Exspes echt ganz gute Chancen gehabt. Ich habe auch echt lange gehofft, dass jemand einen Minenarbeiter für Exspes einschickt, aber das ist leider nicht geschehen… und meinem eigenen Tribut wollte ich nicht unbedingt solch einen extremen Vorteil geben, denn sonst wäre Vetch wesentlich länger in der Arena herumgestreunt.
Ich würde auch nicht gerne in den Minen arbeiten, aber gut – das kann eben nicht immer so entscheiden, wenn man im zwölften Distrikt lebt. Hierbei spielt auch sein kleiner Bruder eine gewisse Rolle, aber das werde ich noch früher oder später auflösen, versprochen. Denn da ist doch schon etwas vorgefallen, was man nicht unbedingt herauslesen kann, sondern nur zwischen den Zeilen vielleicht vermuten kann. Die Geschichte seines Vaters und seiner Mutter musste ich irgendwie hineinbringen. Ich wollte seinen Friedenswächterhintergrund schon irgendwie in die Geschichte einbringen und dafür musste ich all das aufschlüsseln.
Mal schauen, ob Nero dich noch überraschen kann :)

EVY:
Verrückt trifft es auf jeden Fall. Ich wüsste nicht, wen ich als verrückter einschätzen würde – sie oder Asteron. Die nehmen sich auf jeden Fall nicht viel, aber durch das junge Alter von Evy würde ich eher auf sie tippen, denn sie hat ja schon eine deutlichere Gehirnwäsche erhalten, als Asteron selbst. Dieser ist ja eher ein Psychopath :D
Den Podcast kenne ich nicht, aber ich habe mir natürlich ein paar Strategien durchgelesen, wie man mit Rhetorik andere Leute überzeugen kann. beziehungsweise habe ich auch selbst viel darüber nachgedacht, wie ich als Feuerzeuge andere Menschen recht gut in diese Sekte locken könnte. Distrikt 12 bietet hierfür ja auch den besten Nährboden, denn dort geht es den Menschen nicht sonderlich gut und solch eine Sekte kann hier bestimmt gut Leute finden, welche an den Untergang glauben.
ich lese mich auch sehr gerne in die Hintergrundgeschichten der Tribute ein und das gehört ja irgendwie auch dazu, muss ich sagen.
Evys Mutter hatte auch definitiv ein Rad ab, aber das konnte man aus Evys Sicht ja schlecht schreiben… ich glaube, dass ihre Taten da doch eher für sich selbst sprechen, schließlich hat sie in ihrem Wahn ja einfach mal ihr Kind gekillt und sich anschließend selbst getötet. Und natürlich wird sie dafür von Evy auch noch als Heldin gefeiert.
Evy wird auf jeden Fall einen interessantes Handlungsstrang bekommen, das kann ich dir sagen, hehe :D

Liebe Grüße und kein Stress!
Richard
29.01.2021 | 21:54 Uhr
Shame, shame, shame on me, ich bin leider echt dermaßen langsam was das Review-schreiben betrifft, aber jetzt ist jedenfalls die Prüfungswoche vorbei, die Semesterferien haben begonnen und es ist immer noch Lockdown - also hab ich jetzt fast zu viel Zeit :')

Distrikt 7
die beiden Tribute fand ich schon echt sehr spannend, also sie sind mir von allen bis jetzt glaube ich am Besten im Gedächtnis geblieben:

VINARA
Ich glaube eine Krankenschwester habe ich bis jetzt in noch keiner Panem-Geschichte lesen dürfen, umso gespannter bin ich natürlich ihr Geschick in der Arena sehen zu werden. Ich kann mir das Krankenhaus genau vorstellen, ich weiß nicht, wieso genau, aber irgendwie habe ich ein verfallenes und apokalyptisches, unheimlich aussehendes Gebäude im Kopf, wo die Patienten mit Gasflaschen in einem kalten Operationssaal liegen. Eine triste Szene irgendwie.
Vinara scheint durchaus talentiert zu sein, da ihr von der Ärztin zugetraut wird, selbst Hand anzulegen. Spannend und gleichzeitig traurig finde ich auch, dass die Einwohner aus Panem tatsächlich nichts über den Rest der Welt wissen, da Vi nicht mehr über Asien weiß, als das es ein Kontinent war. Der innere Konflikt, den Vinara mit sich selbst ausficht, zeigt, dass sie eine selbstlose Person ist, denn obwohl das Medizinstudium ihr größter Traum ist, kann oder will sie ihre Familie nicht zurücklassen. Vi mag ich richtig, sie wirkt sehr "wholesome" haha, ich vergönne ihr alles Gute in der Geschichte, auch wenn wir bestimmt noch andere Seiten kennenlernen werden, aber bis jetzt ist sie mein Liebling :)

ASTERON
Talk about...süße und gutherzige Tribute ahhaha, diesen Baby-Serienkiller finde ich am Interessantesten, weil ich irgendwie hoffe, dass er vielleicht eine positive Entwicklung durchmachen wird??? (Maybe??) Wie beinahe alle, dachte ich am Anfang auch ganz gutgläubig, dass er einfach harmlos in Jack verliebt ist - aber die Wendung hat nicht enttäuscht. Es ist immer spannend einen Psychopathen in der Arena zu haben, der nicht aus einem Karrierodistrikt stammt. Ich mag es wie du immer ganz geschickt kleine Details zu den Tributen einbaust, ohne, dass es gezwungen wirkt, beispielsweise die Windpockennarben hast du subtil eingebracht, was ja den Charakteren so ihre eigenen Züge verleiht, da die Faceclaims ja meist allesamt perfekt aussehen. Asteron mordet aus Zuneigung für denjenigen, dessen Augen er schön findet. Also habe ich schon Befürchtungen, dass ihm irgendein Tribut mit markanten Augen zum Opfer fällt :(( Wobei Asteron ist ja kein wirklicher Pychopath, oder? Da er ja Emotionen wahrnehmen kann, also ich kenne mich nicht besonders aus, aber ihm tut es zwar nicht leid, die Menschen getötet zu haben, aber ihm tut es leid, seinen besten Freund so verängstigt zu haben. Ich freue mich auf seine Hintergrundgeschichte, da wir ja bis jetzt noch nichts über seine Familie erfahren haben und wie er so geworden ist, wie er ist. Wie er aus der Sache rauskommen will, ohne, dass er Vis tötet finde ich auch noch interessant. Wird er sich freiwillig melden, verpfeift Vis ihn und er wird gezwungen sich zu melden - wir werden sehen!

Jedenfalls mag ich beide Tribute sehr gerne aus Distrikt 7, auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein können. Die eine hilft Menschen und gibt alles für die, die sie liebt und der andere tötet sie, well....

Antwort von Lumey am 30.01.2021 | 18:41 Uhr
So – ich habe mich dann auch mal daran gemacht, den Reviewmarathon zu beantworten. Ein neues Kapitel wird es dann wohl morgen früh geben, denke ich.
Eure Prüfungswoche ist ganz schön früh, muss ich gestehen. Bei uns hat die noch nicht einmal wirklich angefangen, sondern ist dann Mitte Februar.
Distrikt 7 hat dir bisher also am besten gefallen – und das, obwohl die beiden Tribute quasi Gegenteile sind, haha :D

VINARA:
Ja, Vinara ist so etwas wie eine Sanitäterin, aber man kann sie sicherlich auch als Krankenschwester bezeichnen. Ich selbst habe bisher von drei Tributen gelesen, welche in die medizinische Richtung gehen, aber ich habe auch bereits an über dreißig MMFFs teilgenommen, deswegen ist das wohl kein Wunder.
Dennoch unterscheidet sich Vinara von diesen anderen Tributen (meiner Meinung nach). Das Krankenhaus habe ich mir jetzt auch nicht als nobles Uniklinikum vorgestellt, weil ich denke, dass der siebte Distrikt da die Prioritäten einfach woanders setzt. Schließlich ist den Kapitolern ja relativ egal, wie es in den Außendistrikten aussieht. Vinara besitzt auf jeden Fall ein gewisses Talent, aber es gehen noch ein paar gewisse Unsicherheiten mit ihr einher, sodass sie teilweise in entscheidenden Momenten zögern könnte. Aber dennoch kann man von ihr recht viel erwarten. Am traurigsten fand ich auch ihre Gedanken und ihr Dilemma bezüglich ihrer Familie und des Studiums. Ich glaube, dass ich mich in diesem Falle für das Studium entschieden hätte.
Ich vergönne ihr auch viel Gutes, aber mal schauen, was noch so passiert :D

ASTI:
Ja, Asti ist wirklich einer meiner nettesten Tribute, wenn man einmal von seiner speziellen Vorliebe absieht, welche er dann doch für Augen hegt. Eine positive Entwicklung… das ist ein interessanter Punkt. Asteron besitzt gewisse psychopathische Tendenzen, welche ich wohl in einer Entwicklung immer berücksichtigen muss (denn sowas ändert sich ja nicht von heute auf morgen ^^). Dementsprechend… mal sehen ^^
Auf jeden Fall wird er sich entwickeln, das kann ich dir versprechen. Auch hier freue ich mich wiedermal, dass ich jemanden austricksen konnte und vorgaukeln konnte, dass Asteron verliebt ist. Wahrscheinlich ist er auch in einer gewissen Art und weise verliebt, denn er hat ja schon einen recht brutalen Mord für Jack vorgesehen, aber wurde dann ja schließlich von Vis unterbrochen.
Was natürlich sehr schade ist, aber ich wollte jetzt nicht unbedingt einen vollen Mord im Rausch eines Psychopathen beschreiben. Dafür habe ich ja schließlich noch in der Arena genug Zeit, hehe :D
Auf jeden Fall wird das ganze Dilemma zwischen Asti und Vis noch aufgelöst… und das früher, als du denkst, denn Asteron wird recht bald wieder einen POV bekommen, damit ihr nicht allzu lange diesen Cliffhanger habt. (denn davon habe ich in den letzten Spielen schon so viele gehabt, haha ^^)

Es freut mich, dass dir der siebte Distrikt gefällt. Bisher haben die meisten Distrikte aber recht gut abgeschnitten.
Auch hier sind beide Tribute recht unterschiedlich.

Liebe Grüße
Richard
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