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Autor: Hakuyu
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
29.04.2021 | 10:28 Uhr
Grüß dich, liebe Hakuyu ❤

Endlich bin ich dazu gekommen, den Manga zu lesen und nachdem ich die Welt und die Charaktere kennen gelernt habe (Ich hab bisher nur die ersten vier Bände gelesen, darum entschuldige bitte, wenn ich etwas Seltsames geschrieben habe ^^), habe ich mich gleich auf deine Geschichte gestürzt, auf die ich mich schon so gefreut habe. ^^‘

Und wie immer hast du mich schon nach wenigen Sätzen total in den Bann der Geschichte gezogen und verzaubert.
Die Beschreibungen sind einfach traumhaft und du hast es so großartig geschrieben, dass ich es vor mir sehen konnte – die bunten Flaggen, die weißen, verschnörkelten Fassaden, die Wimpel, die Rüschenkleider und die Sonnenschirme und selbstverständlich auch die bunten Papierschnipsel und die Blumen. So ein wunderschönes Bild, ich danke dir sehr dafür. ❤
Ich würde auch wie Noé all das genießen wollen.
Dein Schreibstil beeindruckt mich immer wieder. Der Vergleich des Riesenrads mit der Uhr, die Lebendigkeit, die wie Champagner (wie passend, da Champagner auch so etwas Festliches ist *^*) übersprüht – hach, ich finde keine Worte für deinen Schreibstil. „Wunderbar“ und „traumhaft“ ist noch untertrieben. Ich wünsche, ich könnte dir sagen, wie wunderschön ich deinen Schreibstil finde und wie sehr du mich damit verzauberst. ❤ Du bist wirklich brillant.

Das Gespräch zwischen Vanitas und Noé hat mir auch total gut gefallen. Ich liebe es, wenn Charaktere sich so ein bisschen zanken. :)
Und du hast beide wieder total originalgetreu dargestellt. Besonders beeindruckt war ich davon, wie du Vanitas‘ geheimnisvolle, zwielichtige Art hervorgebracht hast – wie im Canon ist deutlich das Gefühl rübergekommen, dass noch etwas Düsteres hinter seinen guten Absichten steckt. *^*
Zurück auf dem Volksfest bekam ich ein seltsames Gefühl, als es dunkler wurde. Das blaue Licht der Lampen und der rote Vollmond erzeugen eine unheilvolle Atmosphäre.
Vor allem, als Noé dieses seltsame Getränk angenommen hat, kam richtig Spannung auf – ich habe befürchtet, dass Noé wirklich davon trinkt (zuzutrauen ist es ihm ja, so vertrauensvoll, wie er manchmal ist) und danach etwas Schlimmes passiert… Es war so nur Alkohol, ich bin aber auch zu misstrauisch. xD
Wie plötzlich der Fluchträger auftaucht und das Chaos ausbricht, hast du sehr spannend beschrieben, ich habe richtig mitgefiebert.
Dass Vanitas auf den Fluchträger schon aufgesprungen war, war total typisch, ebenso wie ihr kurzes Gespräch. Auch, dass Vanitas sich als erste Reaktion beschwert hat, dass sich Noé an ihm festhält und im nächsten Moment lachte, fand ich sehr originalgetreu und total gelungen. Ich liebe, wie Noé Vanitas‘ Verhalten beobachtet und analysiert und trotz seines Bemühens vieles nicht verstehen kann und trotzdem akzeptiert. Einerseits, weil es Noés gutes Herz beweist, andererseits weil Vanitas dadurch noch geheimnisvoller wirkt.
Noé erkennt die Muster in Vanitas‘ oft widersprüchlichem Verhalten und versucht, Vanitas zu verstehen und Erklärungen zu finden („Vielleicht will er sich nicht verletzlich zeigen oder nicht mit einem Vampir im selben Raum schlafen“ oder auch „Er nimmt hat keine Scheu, anderen zu nahe zu treten, aber niemand darf ihm zu nahe treten“). Seine Beobachtungen sind sehr zutreffend und die Schlüsse, die er daraus zieht, sehr nachvollziehbar. Wie so auf subtile Weise klar wird, dass Noé aufrichtiges Interesse an Vanitas hat und ihn lieber mag, als er zugibt, ist wirklich hervorragend geschrieben. *-*

Wieder hattest du eine sehr schöne und spannende Idee. ❤
Dass sie auf diesem Fluchträger so hoch durch die Luft fliegen und die Lichter von Paris unter sich sehen können, ist wunderschön. Andererseits ist die Situation für sie hochgefährlich, sie schweben (im wahrsten Sinne des Wortes) in Lebensgefahr, weil niemand weiß, wann der Fluchträger landet und ob er noch zu heilen ist. Als sich der Fluchträger auch noch gegen Vanitas und Noé zu wehren beginnt, wird die Gefahr immer größer. Einerseits fand ich schön, wie Noé versucht hat, Vanitas vor der zweiten Kralle zu schützen, andererseits hatte ich sehr große Angst um ihn, als verletzt wurde und dann noch hinunter fiel. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und hoffte auf ein Wunder, aber stattdessen sind mir fast die Tränen gekommen, als Noé während seinem Fall nur daran dachte, wie froh er war, dass Vanitas sich halten konnte und er und der unbekannte Vampir noch gerettet werden können…

Oh, was für eine gemeine Stelle, um so einen wunderschönen Rückblick einzubauen.
(Aber so bleibt es sehr spannend, darum nimm das „gemein“ bitte nicht ernst, es ist positiv gemeint. ;))
Wie Noé und Vanitas darüber gesprochen haben, was Liebe ist, fand ich schon im Canon einen schönen und tiefsinnigen Moment, darum habe ich mich sehr darüber gefreut, dass du das nochmal aufgegriffen hast. *^*
Dass sich Noé mit seiner Frage an seinen Meister wendet, finde ich sehr originalgetreu, schließlich hat sein Meister schon von Anfang an eine ganz große Bedeutung für ihn und Noé vertraut ihm bedingungslos. Seine Gedanken zum Thema Liebe waren so schön und unschuldig – und wieder enthalten sie eine sehr zutreffende Beschreibung für Vanitas: einseitig. Ich finde, damit hast du das perfekte Wort gefunden, um Vanitas in einem Wort zu beschreiben. Er will offenbar keine Gegenleistung für das Retten der einzelnen Vampire, er will von Jeanne nicht zurückgeliebt werden, etc... Wie du es so treffend geschrieben hast, ist es bei Vanitas eben so "einseitig".
Die Gedanken und Erklärungen, die Noé sich gemacht hat, finde ich sehr passend zu seinem Charakter, weil er so eine gutmütige, wohlwollende Person ist, die immer das Beste in seinem Gegenüber sehen will. Darum war ich auch sehr gerührt darüber, dass Noé sich nicht von Vanitas verscheuchen lassen will und Vanitas auch nichts übelnimmt.
Bei „Ich beleidige einfach zurück! Und ehrlich gesagt macht es Spaß, sich mit ihm zu zanken. Es ist irgendwie ernst und irgendwie auch überhaupt nicht“, musste ich schmunzeln, weil ich es so schön und herzerwärmend fand.
Noés Anteilnahme an Vanitas‘ Schmerz, sein Verständnis und seine Bewunderung sind so rührend. Es ist süß, wie viele Gedanken sich Noé über Vanitas gemacht hat und auch, wie sehr er sich gefreut hat, dass er doch (zumindest indirekt) das Blut kosten durfte. Der Vergleich von Vanitas mit Louis ergibt auch aus Noés Sicht Sinn, finde ich.
Es ist lieb, wie sich Noé Gedanken um Vanitas traurige Vergangenheit macht, wo auch er nicht von seiner traurigen Vergangenheit losgelassen wird und immer noch sehr darunter leidet, was mit Louis geschehen ist.
Wie Noé gegen seine Schuldgefühle und Zweifel ankämpfst, hast du sehr authentisch beschrieben und der Übergang zurück in die Gegenwart war wunderbar fließend und genau im richtigen Moment.

Der Überlebenskampf von Noé, der fast ertrunken wäre, war unglaublich intensiv und authentisch. Ich konnte richtig mitfühlen, seine Schmerzen, die Panik, wie sich alles dreht und es ihm schwer fällt, bei Bewusstsein zu bleiben.
Ich war sehr erleichtert, dass Noé noch lebt und Vanitas bei ihm ist. Dass Vanitas sich ernste Sorgen um Noé gemacht hat, ist gut rübergekommen und hat natürlich mein Herz gefreut. Dass Vanitas Noé noch hinterhergesprungen ist, hach. *^*.
Total schön fand ich auch die Formulierung „In seinen blauen Augen schwamm etwas Dunkles“.
Dann hast du sehr geschickt die ernste, bedrückte Stimmung aufgelockert. Noés Vermutung, dass Vanitas beleidigt sein könnte, weil er fast ertrunken wäre, brachte mich wieder zum Schmunzeln. :)
Es war auch süß und typisch für sie beide, als Noé sich dafür bedankt hat, dass Vanitas ihn gerettet hat und Vanitas das irgendwie nicht annehmen wollte, sondern es erst so abgetan hat und dann das Thema gewechselt hat. (Übrigens schön, dass du eingebracht hast, was Noés Name bedeutet, das hab ich noch gar nicht gewusst. ^^)
Ich habe die vertraute Stimmung zwischen den beiden genossen, doch als dann der Fluchträger zur Sprache kam, hab ich schon befürchtet, dass sie kippen könnte. ^^‘
Mir gefiel die Passage „Im Flackern der Straßenlaterne wirkten seine Züge in der einen Sekunde eigenartig sanft und verletzlich, in der nächsten Sekunde wie eine wütende Fratze“ total gut, weil ich das direkt vor mir sehen konnte. Es würde einfach sehr zu Vanitas passen, oft wirkt er so hin und her gerissen und es ist schwer einzuschätzen, welche seiner Gefühle echt sind.
Der Moment, in dem der Fluchträger zurückgekommen ist, war geschickt gewählt und ich bin froh, dass Noé und Vanitas ihn dann doch retten konnten. *^*

Es war sehr schön und sehr zu ihnen passend, wie die beiden, nachdem sie alles überstanden haben und Noé von Vanitas verarztet wurde, wieder gezankt haben. xD
Armer Noé… Ich kann mir gut vorstellen wie weh seine Wunden taten… u_u
Aber bei Vanitas ist er in guten Händen… glaube ich zumindest (obwohl Vanitas als Arzt nicht besonders vertrauenserweckend wirkt). xD
Zumindest ist gut rübergekommen, dass Vanitas sich bestmöglich um Noé kümmern wollte und ihm auch beim Bad den Vortritt gelassen hat. Ich denke, es passt sehr gut zu Vanitas, dass er keine Rücksicht auf sich selbst nimmt…
Aber wenigstens ist Noé aufgefallen, dass Vanitas noch immer seine nassen Handschuhe trägt und er macht sich gleich Sorgen, denkt sich auch gleich, dass Vanitas sich vor ihm nicht schämen muss. Ich liebe total, wie du die beiden die ganze Zeit über in ihren Rollen lässt. *^*
Ich fand auch den Moment spannend, als Vanitas sagte, dass sie in der idealen Position wären, damit Vanitas Noé beißen könnte. Es sieht Vanitas ähnlich, so etwas zu sagen, aber ich habe auch im Canon das Gefühl, dass Vanitas die Dinge, die er sagt – auch wenn sie teilweise deplatziert wirken – nie ohne Grund sagt. ^^
Als Vanitas sich dann tatsächlich über Noé beugte, wurde es sehr intensiv, durch die wunderbaren Beschreibungen von Noés Wahrnehmungen. Wie er seine Blicke und seinen Atem genau spürt, den Geruch von Vanitas‘ Blut wahrnimmt und Vanitas‘ Herzschlag hört, aber genauso durch Noés eigene Reaktionen („das Kribbeln sank tief ein“ und „als gössen sich das heiße Bad und der kalte Fluss abwechselnd über ihn aus“ – tolle Formulierungen wieder. *^*).
Das ist wirklich großartig beschrieben. ❤
Nachdem Vanitas dann vorsichtig zugebissen hat, beginnt er wieder zu lachen und Noé aufzuziehen – das hab ich irgendwie schon gewusst, bevor ich es gelesen habe, weil ich mir Vanitas in so einer Situation genauso vorgestellt hätte, es wäre einfach zu typisch für ihn. xD
Gleichzeitig war ich auch ein bisschen enttäuscht. Denn ich habe nicht das Gefühl, dass Vanitas das „einfach so aus Jux und Tollerei“ gemacht hat, sondern sich ehrlich zu Noé hingezogen fühlt. Seine Reaktion darauf, dass Noé ihm erlauben würde, von seinem Blut zu trinken, wenn er ein Vampir wäre, war auch zu verdächtig. xD
Nun bin ich mit dem Manga noch nicht auf dem letzten Stand und will mir daher nicht anmaßen, alles über die Charaktere zu wissen, was man bisher über sie wissen kann, aber ich denke, dass Vanitas mit seinem Lachen und seinem Scherzen immer wieder seine wahren Gefühle überspielt – so auch hier… und das finde ich traurig.
Es ist sehr schade, dass Vanitas nichts von dem Inhalt von Noés Brief an seinen Meister weiß, denn dann würde er vielleicht begreifen, dass es nicht nötig ist, Noé bewusst auf Abstand zu halten, ihn immer wieder zu „vergraulen“ und ihm etwas vorzumachen. Es wäre gut für beide, wenn Vanitas da einfach etwas ehrlicher und offener wäre…
Aber so, wie es jetzt ist, macht es ihre Beziehung komplizierter und somit spannender und mitreißender. Und du stellst das genauso wunderbar wie im Canon dar. ❤-❤

Das Feuerwerk war ein wunderschöner und total würdiger Abschluss für diese traumhaft schöne Geschichte.
Wieder einmal staune ich sehr über deine großartige Begabung, mit Worten so schöne Bilder in die Köpfe deiner Leser zu malen. *^*
„Im explosiven, farbengewaltigen Wechselspiel aus Werden und Vergehen schien die Zeit stillzustehen.“ Ich liebe, liebe, liebe deinen bildhaften, tiefsinnigen
Schreibstil.
In dem Absatz, in dem Noé über das Feuerwerk und seine Bedeutung nachdenkt, liegt so viel Tiefsinnigkeit und so eine wunderschöne Botschaft. Ich liebe deine Texte auch für diese Botschaften, die so geschickt in den Text eingeflochten sind. :3
Besonders herzerwärmend fand ich auch, wie Noé sich darüber freut, dass Vanitas glücklich wirkt und auch die Vampirin das Feuerwerk noch erleben darf. Dir ist es sehr gut gelungen, immer wieder seinen fürsorglichen, warmherzigen, selbstlosen Charakter hervorzuheben. *^*
Auch habe ich mich sehr gefreut, dass Murr in der Geschichte vorgekommen ist.
Wie schön, dass die beiden dann zu der Musik und dem Feuerwerk zu tanzen angefangen haben. :3 Auch, wenn sie die Musik kaum gehört haben, das Feuerwerk bald vorbei war, sie keine besondere Kleidung trugen und in der Wohnung etwas eingeengt waren – durch ihren Spaß daran ist es perfekt geworden. Ein wirklich wunderschönes Ende, das ein warmes Gefühl hinterlässt. ❤

Ich danke dir sehr herzlich für die zauberhafte, rührende Geschichte und auch, dass du mich auf diesen Manga gebracht hast. Er ist ebenfalls total schön und die Charaktere muss man auch einfach ins Herz schließen, ich bin also auch schon Fan.❤
Ich bin sehr glücklich, den Manga und die Geschichte lesen zu dürfen, danke! ❤

Ich hoffe, es geht dir gut. Bleib bitte gesund und pass auf dich auf.
Liebste Grüße,
deine Rosa
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