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Autor: Demelza
Reviews 1 bis 6 (von 6 insgesamt) für Kapitel 7:
07.05.2021 | 17:44 Uhr
Hallo Demelza.

Kein Thema worüber man wirklich lachen sollte - trotzdem musste ich manchmal Schmunzeln. Besonders bei der armen Fledermaus.
Vorab: Ich finde es sehr gut, dass du hinaus in die "Öffentlichkeit" gehst und deine Bedenken, Sorgen und deinen Kummer verbreitest. In einer Zeit wo wir alle einfach einen chronischen Mangel an vernünftigen Mitmenschen haben, kann das schon mal sehr heilsam sein.

Wenn ich Feierabend habe komme ich stets an einem Tattoo Studio vorbei. Die letzten Monate hatte es ziemlich häufig zu, trotzdem hatte ich schon die dollsten Ideen was ich mir in der Zeit (wo ich nervlich sehr angespannt war - was also nicht der beste Zeitpunkt ist so eine Entscheidung zu treffen) stechen lassen wollte. Der Schriftzug "Fuck you" auf einer sehr deutlichen Körperstelle war neben einem Todesser Tattoo mein Favorit.

Insgesamt kann ich dich unheimlich gut verstehen. Es ermüdet einfach nur. Den Eindruck habe ich beim Lesen auch bei dir gehabt. Man resigniert so ein wenig, oder? Am Anfang hab ich ähnlich wie du (durch die Frau Querdenkerin) die dollsten Theorien gehört. Die Fledermaus war natürlich auch dabei. Die große Weltverschwörung (klar) und auch die Strafe der Engel war mal im Spiel. Da diese Worte aber aus den Mündern von offenbar mündigen (hahaha...) Mitbürgern kam, war ich doch immer recht irritiert
Mittlerweile werde ich nur noch über die Theke hinweg (ich arbeite in einem kleinen Einzelhandelsunternehmen) angeschrien. Kein besonders schöner Arbeitsalltag. Vor allem, wenn man mitteilt, dass man sich gerne Impfen möchte drehen diese besonderen Persönchen besonders am Rad. So leider auch meine Mitarbeiterin. Manchmal möchte ich einfach ein bisschen kotzen.

Die Stigmatisierung in der Schule bei dir ist sehr unschön. Und sicher nicht gewollt. Trotzdem: Manchmal möchte ich die Frau Querdenkerin einfach packen und schütteln. Sie anschreien und fragen ob ihr klar ist, was sie ihrer Tochter antut. Grrrrrr ... Unschön ist auch, dass du so viel ärger am Hals hast. Aber gut finde ich, dass du darüber nicht verzweifelst.

Kauf der Frau Querdenkerin bloß von deinem Geld noch ein paar Kopfhörer, damit du das nicht mit Anhören musst. Hoffentlich kommt sie nie auf den Gedanken, dass auch die Kopfhörer die sie sich in die Ohren steckt verwanzt sein könnten. Von Bill Gates oder so... ganz so abwegig ist es doch nicht, oder?

Liebe Grüße


Thylis

Antwort von Demelza am 07.05.2021 | 18:07 Uhr
Manchmal sollte man sich einfach an Fred und George Weasley orientieren, wenn man über etwas Lachen kann, findet man es gleich gar nicht mehr so schlimm.
Ich hätte wirklich nie damit gerechnet, dass ich mit dieser Kolumne auf so viel Publikum stoße. Mittlerweile ist diese Kolumne beinahe schon meine zweiterfolgreichste Geschichte. Gerade im Internet sind die Querdenker aber auch häufig einfach lauter und auffälliger als die Menschen, die sich an die Regeln halten und Corona ernst nehmen. Das war auch einer der Gründe, warum ich diese Kolumne starten wollte.

Die Verlockung mit dem Tattoo kann ich verstehen. ( Ich würde mir kein Tattoo stechen lassen, bin einfach nicht der Typ dafür). Aber ich verstehe den Drang, ein permanentes Zeichen zu setzen. Ich würde es an deiner Stelle aber eher nicht machen- es ist natürlich immer noch deine Entscheidung- aber ich habe ja die Hoffnung, dass die Querdenker spätestens in wenigen Jahren Geschichte sind und so ein Tattoo ist ja doch was dauerhaftes.

Langsam nervt es nur noch. Ich kann mich schon fast nicht mehr darüber aufregen, weil es seit Monaten immer dieselbe Leier ist.
Fürs nächste Kapitel (Impf-Spezial) habe ich noch so einige Verschwörungstheorien im Petto.
Frau Querdenkerin ist zum Glück immer noch so vernünftig niemanden anzuschreien, weil er die Regeln umsetzen muss. Sie sagt dann immer, sie findet die Regeln nicht gut und nicht in Ordnung, aber die Verkäufer/ Mitarbeiter in den Läden können ja nichts dafür.
Frau Querdenkerin träumt aber manchmal davon, alle Läden würden sich zusammentun und gemeinsam gegen die Regeln verstoßen. Immer noch besser, als Leute anzuschreien, aber nicht viel besser.
Scheinbar haben andere aus der Szene da aber keine Hemmungen mehr.

In der Schule ist mein Test-Debakel mittlerweile eher eine lustige Anekdote. Die meisten Lehrer, bei denen wir testen, fragen bei mir aber noch mal extra nach, ob ich auch ja negativ bin. Allerdings auch mir einem Augenzwinkern. Eigentlich ist es schade, dass die Abizeitungen schon gedruckt sind, dass müsste irgendwie schon mit rein.

Ich bin schon am Überlegen, ob ich Frau Querdenkerin zum Muttertag nicht einfach ein Ersatzpaar Kopfhörer schenken soll. Das wäre mal was sinnvolles, Schokolade mag sie eh nicht. Daran, das die Kopfhörer verwanzt sein könnten, hat sie bisher noch nicht gedacht. Ich denke auch, dass es ihr egal wäre. Sie macht ja keinen Hehl aus ihrer Meinung und hat auch nichts dagegen, dass ich diese Kolumne schreibe.

Danke fürs Review.
Lg.Demelza
06.05.2021 | 14:05 Uhr
Huhu :)

Kleiner Input: Falls du gerne und viel Cola trinkst, könnte das mit deinen positiven, irritierenden Testergebnissen zu tun zu haben. Meine Mutter (Pflegebereich) hat mit ihren Kolleginnen etwas experimentiert und viele der Schnelltests reagieren auf Cola mit einem positiven Teststreifen. Keine Ahnung, warum das so ist, chemische Reaktion oder so. Also falls du Cola trinkst... das wäre eine Möglichkeit? :D Kann aber auch totaler Quatsch sein, fiel mir nur gerade mal so ein.

Ansonsten habe ich das neue Kapitel natürlich wie immer mit Spannung gelesen! Da ich schon seit einigen Jahren nicht mehr schulpflichtig bin und auch gerade nicht arbeiten muss, da mein Job situationsbedingt komplett ausfällt, habe ich bisher noch nicht so viele Begegnungen mit Schnelltests gehabt. Von daher war dein kleiner Einblick in den Testalltag an Schulen für mich extrem interessant! :)

Danke fürs Teilen!

xx

Antwort von Demelza am 06.05.2021 | 23:08 Uhr
Das Cola einen Einfluss auf den Test haben kann, habe ich auch schon gehört. Daran hatte ich auch schon gedacht. Nur ich trinke, wenn es hochkommt höchstens 2 0,2 Flaschen in der Woche. Meist nur eine oder auch mal drei Wochen lang gar keine. Und wenn ich Freitagnachmittag eine O,2 Flasche Cola trinke, sollte das auf den Test am Montagmorgen keine Auswirkung mehr haben. Kaffee soll ja einen ähnlichen Einfluss haben. Und den trinke ich gar nicht. Meinen Tee hatten wie auch mal im Verdacht, aber bei den Tests am Nachmittag war auch der Test negativ, der morgens immer positiv war und einmal hatte ich kurz vorher noch ein gutes Stück Tee getrunken.
Bevor ich einfach einen anderen Test bekommen habe, war ich teilweise schon so weit, dass ich den ganzen Tag vorher nichts essen und nur Wasser trinken wollte, einfach nur damit der Test negativ ist. Ich habe auch mit dem neuen Test über eine Woche lang an Testtagen nicht mehr gefrühstückt und nur noch ein Glas Wasser getrunken.
Aber mittlerweile funktioniert es mit dem Testen ja zum Glück gut.

Freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat.

Danke fürs Review.
Lg.Demelza
05.05.2021 | 21:16 Uhr
Hi,
stimmt es wirklich, dass deine zwei Freundinnen Corona hatten, obwohl sie keinerlei Symptome hatten? Vor allem würde mich auch interessieren, ob sie wieder fit sind.
Zwar haben jüngere Menschen ein geringeres Infektionsrisiko, aber Longcovid können sie auch bekommen. Meines Wissens nach sind die Selbsttests zu über 50% falsch-negativ. PCR-Tests liegen fast immer richtig.
Warst du wirklich die Einzige mit positiven Test und denkst du, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zu lief?
Dass man auch Corona kriegen kann, ohne Symptome zu haben, sollte allen klar sein.
Selbstests finde ich auch nicht so gut, weil sie eben zu über 50% falsch-negativ sind und weil es auch nicht gut ist, wenn sich alle Schüler gleichzeitig testen. Sie müssen ja alle die Masken ausziehen und sich dann gleichzeitig in der Nase herumbohren. PCR-Tests finde ich sehr gut.
Aber natürlich ist es gut, wenn man sich testen lässt. Wer jetzt noch bestreitet, dass es keine Pandemie gibt, der ist auf den Kopf gefallen.

Antwort von Demelza am 06.05.2021 | 00:23 Uhr
Das hast du falsch verstanden, meine Freundinnen hatten Corona mit Symptomen. Eine hatte es schon vor Weihnachten, die anderen vor ein paar Wochen. Mittlerweile sind sie beide wieder fit.
Wie groß die Fehlerquote bei den Selbsttests ist, weiß ich gar nicht. 50% kommt mir aber schon sehr hoch vor.
Aber sogar wenn die Quote wirklich so hoch ist, man muss auch bedenken, vor den Osterferien wurde niemand in der Schule getestet und zumindest in meiner Schule hat sich niemand in der Schule selbst angesteckt. Man kann auch nicht jeden Schüler dreimal die Woche zum PCR-Test schicken. Das würde von der Testkapazität vermutlich nicht ausreichen. Außerdem kann man nie so genau sagen, wann das Ergebnis vom PCR-Test kommt. Es kann am nächsten Tag kommen, oder erst drei Tage später. Dazu ist das Ergebnis auch nur 48h gültig. Wenn das Testzentrum am Wochenende zu hat, kann man für Montag gar keinen PCR-Test haben.
Scheinbar hatten noch zwei andere einen positiven Test, in den mittlerweile vier Wochen Tests. Da fällt es schon auf, wenn man selbst zweimal hintereinander innerhalb von nicht einmal einer Woche positiv ist. Mit dem anderen Test bin ich jetzt auch immer negativ und kann am Unterricht teilnehmen. Mit positivem Test verpasst man ja gut und gerne mal zwei Tage Schule und so kurz vorm Abi ist das ungünstig.
Danke fürs Review.
Lg.Demelza
05.05.2021 | 20:13 Uhr
Heyyy
Hach, deine Worte sind wirklich ein Lichtblick zur Zeit (und damit meine ich nicht die bestürzenden Einblicke in die Querdenker-Szene, sondern deine erfrischende und sarkastische Offenheit darüber.) Heute morgen habe ich sie noch schnell vor der Schule gelesen ;)
Denn ja - ich bin wieder in der Schule! Im Zwei-Wochen-Rhythmus zwar, aber besser als nichts. Diese Woche ist jetzt meine zweite in der Schule (wenn man denn von Woche sprechen kann. Eigentlich sind es nur drei Tage, weil sie für das Abi den Platz in der Schule brauchen und uns kurzerhand nach Hause geschickt haben). Wir testen uns zweimal in der Woche - wobei es wir jetzt schon zwei verschiedene Tests gemacht haben und nächste Woche soll es schon wieder einen neuen geben. Was ein bisschen nervt, weil dann viel Zeit vom Geschichts- und Musikunterricht weggeht (ich meine, könnte es nicht wenigstens in Mathe oder Physik sein?!) aber was soll's.
Wow - zwei falsch-positive Selbsttests in zwei Wochen, du Arme ;) und mein Respekt für drei Schnelltests an einem Tag. Ich hab zwar kein Problem damit, aber es gibt angenehmere Dinge ;). Bei uns in der Klasse gab es noch keine positiven Test, aber relativ oft ungültig. Und ich bin es mittlerweile gewohnt, dass es bei meinem Test länger als bei allen anderen dauert, bis die Flüssigkeit hochsteigt :D weiß der Geier, wieso.
Die Testproblematik ist ja schon eine Weile da. Ich persönlich kann es nicht nachvollziehen, wieso man ein bisschen Tränen in den Augen nicht in Kauf nimmt, wenn man damit andere Menschen schützen kann. Zumal die Tests mittlerweile ja oft nur 2 cm tief in die Nase müssen und das echt kein Hexenwerk ist. Aber ich weiß noch, dass es bei uns an Heiligabend deswegen wohl ziemlich Familienzoff gab. Meine Eltern und ich waren zwar nicht da, aber sowohl mein Onkel aus der Schweiz als auch meine Tante und Onkel aus Deutschland samt Töchtern waren bei meiner Oma. Der Schweizer Onkel hatte Selbsttests mitgebracht und war davon ausgegangen, dass alle sich testen (weil in dieser Familie halt auch niemand richtig miteinander redet). Mein anderer Onkel und meine Cousine wollten das aus mir unbekannten Gründen nicht und haben sich geweigert, einen Test zu machen. Was ich ziemlich bescheuert finde, weil meine Oma auch noch Leukämie hat und eine Infektion wahrscheinlich nicht überleben würde. Na ja. Ich weiß nicht, wie es dann ausgegangen ist (wie gesagt, das Reden ist etwas problematisch in der Familie), aber ich vermute, dass zumindest meine Tante und meine andere Cousine dann einen Test gemacht haben. Jedenfalls bin ich froh, dass ich an Heiligabend nicht da war.
Und tut mir leid, wenn ich dich hier vollschreibe, aber es tut einfach gut, sich das von der Seele zu schreiben ;)
Ich wünsche dir ganz viel Durchhaltevermögen in dieser Zeit... und natürlich Gesundheit und so weiter. (bla, bla, bla - muss ich das noch erwähnen?)
Liebe Grüße, Mia

Antwort von Demelza am 06.05.2021 | 00:14 Uhr
Freut mich, dass du dich so über das neue Kapitel gefreut hast.
Schön, dass du wieder in der Schule bist. Weil ich dieses Jahr Abi schreibe, bin ich schon länger im Präsenzunterricht.
Bei mir geht fürs Testen einmal Spanisch und zweimal Deutsch drauf. Aber jetzt kommt man eh nur noch zu den Abifächern, also testet sich jetzt fast in jeder Stunde jemand.
Eigentlich waren es sogar drei positive Schnelltests in zwei Wochen. Beim dritten Mal wollte mich die Schulleitung dann aber nicht mehr sofort nach Hause schicken, sondern haben mich zweimal mit einem anderen Test nachgetestet. Nachdem die beide negativ waren, durfte ich mit FFP2-Maske und ausreichend Abstand doch wieder in den Unterricht. Mit einem positiven Test verpasst man ja doch fast zwei Tage Unterricht und so kurz vorm Abi ist das nicht gerade ideal.
Mangelnde Kommunikation in der Verwandtschaft kenne ich auch. Bei uns ging es zum Glück nur um eher triviale Dinge wie das Restaurant für das Weihnachtsessen oder die Uhrzeit, zu der man dort sein soll oder das Geburtstagsgeschenk für Oma.
Dass man sich nicht testen lässt, obwohl man sich mit jemandem aus der Risikogruppe trifft, finde ich einfach unverantwortlich. Aber Chapeau an deinen Onkel, dass er für alle Tests besorgt hatte, so billig sind die ja auch nicht.
Danke fürs Review.
Lg.Demelza
05.05.2021 | 10:03 Uhr
Hallo Demelza,

aus dem was du hier beschreibst ist ersichtlich, das es scheinbar wirklich ziemlich viele Menschen gibt die sich einfach der Anwesenheit des Virus total verschließen. Ich selbst habe zwar immer negative Tests gehabt aber kenne mittlerweile nicht nur im familiären Umfeld, sondern auch auf der Arbeit immer mehr Kollegen, die entweder inviziert sind oder waren. Ich persönlich finde es zwar gut, dass es jetzt die Tests gibt aber wir wissen doch aus unseren Erfahrungen mit der Grippe das der einzige Schutz in einer Impfung besteht. Daher sollte neben dem Testen das Hauptaugenmerk auf das Impfen gelegt werden. Ich weiß nicht wie du und deine Familie dazu stehen, aber ich bin froh gestern die Möglichkeit bekommen zu haben meine erste Spritze erhalten zu haben.

Jetzt noch einen kleinen Nachsatz zu der Aussage, es sei affig oder grausam drei mal die Woche eine Testung durch zu führen. Wie du schon sagst besteht die eigentliche Testung darin sich ein kleines Wattestäbchen in die Nase zu stecken und ist in weniger als zehn Sekunden erledigt. Alles andere machen die mitgelieferten Gerätschaften im Testpaket! Ich weiß ja nicht, wo du herkommst aber bei uns fangen die Hausärzte jetzt auch an zu impfen und daher steigt meine Hoffnung, dass wir womöglich endlich aus diesem endlosen Trauerspiel heraus kommen werden. Eine Frage habe ich dann aber noch: Wirst du dich denn impfen lassen?
lG
Harry

Antwort von Demelza am 05.05.2021 | 15:17 Uhr
Hallo,
eigentlich wollte ich das Thema Impfung erst später dran nehmen, aber ich merke schon, das Thema ist gefragt. Nächstes Kapitel kommt das Impf-Spezial. Das wird voraussichtlich etwas umfangreicher werden.
Deshalb will ich auch noch nicht darauf eingehen, sonst schreibe ich ja jetzt schon die Hälfte vom nächsten Kapitel. Nur so viel als kleiner Teaser: Die Impfung ist sozusagen der Endgegner der Querdenker, Maske, Quarantäne und Tests sind nichts dagegen.

Frau Querdenkerin meckerte gerne rum, wie schlimm die Selbsttests doch sind und dass man sowas doch den Kindern nicht antun kann. Dabei hat sie sich bis jetzt noch kein einziges Mal getestet. Sie weiß also wirklich wo von sie redet.
Wie gesagt, das Testen ist gar nicht so schlimm. Ich muss davon immer niesen, also lege ich mir schon mal ein Taschentuch griffbereit daneben.
Und wie du richtig sagst, der Rest ist nur Stäbchen im Röhrchen drehen oder Röhrchen zusammendrücken je nach dem welche Marke man benutzt und dann ein paar Tropfen auf den Test träufeln und fertig.

Danke fürs Review.
Lg.Demelza
Daily Prophet (anonymer Benutzer)
05.05.2021 | 09:41 Uhr
Hi!

Danke auch für diesen Einblick – und danke, dass du es ein ums andere Mal geschafft hast, mich zu bestürzen. Ich denke immer, ich habe einen Überblick über die Szene, und dann erzählst du, dass sie glauben, nur Menschen mit Symptomen seien tatsächlich infiziert. (Ich meine, das ist nicht das abwegigste in der Szene (natürlich nicht!), und ich hätte mir wahrscheinlich vorstellen sollen, dass so eine Meinung dort kursiert. Hab ich aber nicht, und irgendwie bringt mich diese Wissenschaftsleugnung zum Verzweifeln. Mal wieder. Argh!)

Meinst du im Übrigen wirklich, dass du die einzige an der Schule bist, die Querdenker in der Familie hat? Ich könnte mir irgendwie vorstellen, dass zumindest Sympathisanten ausgeprägter in der Gesellschaft sind als wir so vermuten. (Ich habe mich letzte Woche zum Beispiel mit einer Bekannten unterhalten, und unverhofft streut sie ein, die Inzidenzzahlen seien Lügen, ich sollte mich bloß nicht impfen lassen, das sei gefährlicher als die Krankheit, Masken seien unnötig, man sehe ja, dass zB auch die Grippeinfektionen dieses Jahr gesunken seien (was ich bis jetzt nicht verstehe, da Corona-Maßnahmen (und Masken?) da durchaus ihren Anteil dranhaben dürften?), und überhaupt – das alte Lied – Corona sei viel weniger schlimm als die Grippe. Ich war natürlich extrem geschockt, vor allem, weil ich sie als rationalen Menschen kenne, und überhaupt nicht damit gerechnet hatte. Aber am gleichen Tag wurde ich auf der Straße angepöbelt meine Maske abzunehmen (in einer Maskenzone, wohlgemerkt), und kann mich nicht mehr des Eindrucks erwehren, Sympathisanten machten einen größeren Teil der Bevölkerung aus als man denkt. (Aber das ist natürlich auch noch einmal ein Unterschied zu "richtigen" Querdenkern, und ich will deine Situation hier auch gar nicht runterspielen!))

So, genug vollgetextet, würde ich mal behaupten.
Liebe Grüße und gute Nerven dir!
Daily Prophet

PS: "Mittlerweile habe ich mich vielleicht sogar schon doppelt so oft selbst getestet, als der Rest meines Jahrgangs." -> "wie" der Rest des Jahrgangs. Du listest ja keine Ungleichheit "Ich habe mich HÄUFIGER getestet als …", sondern eine Gleichheit "2*Jahrgangsdurchschnitt=deine Testhäufigkeit". Und vor dem "als" kommt auch so oder so kein Komma (das kommt vor "als" nicht bei Vergleichen). :)

Antwort von Demelza am 05.05.2021 | 15:04 Uhr
Ich hör die Argumente ja seit Monaten jeden Tag rauf und runter, für mich ist es schon fast normal geworden. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass einige Meinungen der Querdenker für Leute, die nicht jeden Tag mit der Szene konfrontiert werden, recht schockierend sind.
Wirklich witzig wurde es, als ich das erste Mal einen positiven Selbsttest hatte und auf das Ergebnis des PCR-Tests gewartet habe. (Da hatte ich auch ein wenig Sorge, ich könnte wirklich Corona haben). Meine Mutter meinte dazu dann, höchst wahrscheinlich werde ich überhaupt krank oder es fällt wie eine normale Grippe aus. Ich solle mir also keine Gedanken machen.

Ich habe auch nur geschrieben, ich bin vermutlich die einzige mit Querdenkern in der Familie in meinem Jahrgang, nicht in meiner ganzen Schule. Bei den fast 1000 Schülern glaube ich auch, dass noch jemand einen Querdenker zuhause hat. Aber bei einem Jahrgang von nicht mal ganz 80 Leuten könnte es schon sein, dass ich die große Ausnahme bin. Denn von dem, was ich von meinen Mitschülern so mitbekomme, hat sonst niemand einen Querdenker zu Hause. Und Frau Querdenkerin hat auch noch nie erzählt, sie hätte jemanden bei den Querdenkern, deren Kind in meinem Jahrgang ist. Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass noch jemand Eltern bei den Querdenkern hat.
(Das war auch eigentlich nur als Aufhänger dafür gedacht, dass ausgerechnet bei mir der Selbsttest dauernd positiv ist und meine Mutter sich ja schon vorher so über die Testerei aufgeregt hat.

Danke für den Hinweis. Ist schon ausgebessert.

Danke fürs Review.
Lg.Demelza
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