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Autor: Ann Morgan
Reviews 1 bis 25 (von 45 insgesamt):
19.01.2021 | 12:01 Uhr
Was soll ich anderes sagen als: Ein würdiger Abschluss deiner Geschichte, welcher doch gleichzeitig mit dem letzten Abschnitt so viel mehr verspricht.
Ich gehe davon aus, dass wie uns mit der nächsten Geschichte dann am Anfang der zweiten Staffel wiederfinden werden. Nun ich bin gespannt.
Zwar mochte ich Richelieu. Er war intrigant, hochintelligent und dabei sehr raffiniert, aber auch Rochefort konnte ich einiges in der Serie abgewinnen. Mir lief es bei ihm mehrfach eisig den Rücken runter wenn ich gesehen habe wie er mit unseren vier Freunden und insbesondere dem König und der Königin umgeht.
LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 21.01.2021 | 18:49 Uhr
Und zum dritten Mal: Hallo, liebe Auma!

Hach Du... Ein würdiger Abschluss! Ich bin einfach nur glücklich über Deine Einschätzung!!!
Der letzte Abschnitt ist vor allem für die, die die Serie nicht kennen – alle anderen wissen, dass mit Rochefort wirklich ein deutlich größeres Übel folgt!!!!!!!!

Und Du mutmaßt richtig: Auch wenn in der 12. Story die Folge 2x01 nur als Rahmenhandlung dient, erwähne ich die wichtigsten Ereignisse daraus, damit die Nicht-Serienkenner die späteren Geschichten zu Staffel 2 besser verstehen.

Ja, Richelieu war ein toller Charakter, weil absolut nicht eindimensional! Ich mag komplexe Antagonisten!!
Rochefort war ein völlig anderes Kaliber – und Dein Gefühl des eisigen Schauderns kann ich nur teilen! Richelieu war bei aller Intriganz in gewisser Weise berechenbar, sein Ziel klar (und eigentlich kein schlechtes). Rochefort dagegen kennt überhaupt keine Grenzen und handelt aus absolut eigennützigen Motiven absolut eiskalt. Ein Soziopath. Wobei interessant wäre zu ergründen, ob er vor der Inhaftierung in Spanien und der Folter auch schon so war, oder ob die Folter ihm jede Hemmung genommen hat. Hochinteressanter, aber absolut beängstigender Gegenspieler!!!

Meine Liebe – mit einer tiefen, dankbaren Verbeugung für all die schönen Reviews verabschiede ich mich für heute! Die anderen Antworten zur neuen Geschichte folgen selbstverständlich auch!
Nun wünsche ich Dir herzlich einen schönen Abend – wir lesen uns!!

GLG
Ann
19.01.2021 | 11:53 Uhr
Wieso wundert es mich nicht, dass Treville auch zum Kardinal geht um ein ernstes Wort mit diesem zu reden? Treville ist mit Leib und Seele Hauptmann der Musketiere und als solcher steht er für seine Leute ein. Wie man insbesondere in Staffel 1 Folge 8 sehen kann. Auch das Genie Kardinal ist wieder gut getroffen, insbesondere was seine Beobachtung angeht, ahnt er etwa was? Aber gleichzeitig sagt er auch, dass er das Geheimnis zum Wohl Frankreichs eher nicht lüften wird. Ein Glück.
Und im Anschluss die nötige Szene zwischen Athos und d'Artagnan. Irgendwann musste, vor allem bei letzterem, die Spannung weichen und wie geht das besser als sich gegenseitig zu zeigen, dass man noch lebt und wie sehr man einander liebt? Zumal die zwei dem ganzen ja auch vorher schon nicht so nachgehen können, wie sie es wahrscheinlich gerne möchten. Dies ist aber den damaligen Umständen geschuldet.
Und wieder ist mir an dieser Stelle ein Sprichwort eingefallen "Jemandem mit Haut und Haaren gehören". Ich weiß nicht wieso
Die Konversation der beiden fand ich richtig kitschig süß, aber irgendwie auch passend, wenn man bedenkt, was und wie d'Artagnan und Constanze in der Serie miteinander umgehen.
Und zum Schluss Athos Schwur. Ich hatte richtiggehend Herzchen in den Augen.
LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 21.01.2021 | 18:39 Uhr
Hallo zum Zweiten :-)!

Nee, natürlich wundert Dich nicht, dass Tréville zum Kardinal geht – Du kennst ihn und siehst ihn ähnlich wie ich! *Dich lieb anlache*
Tatsächlich ist dieses Gespräch erst später entstanden; irgendwie dachte ich, es fehlt was, der Kardinal darf nicht völlig ungeschoren davon kommen. Und dann fing ich an zu schreiben – und der Dialog zwischen diesen beiden Männern purzelte nur so aus der Tastatur! Sie haben eine tolle Dynamik, auch in der Serie, finde ich. Sie haben sehr unterschiedliche Vorgehensweisen und Charaktere – aber sie haben letztlich dasselbe Ziel – den König und Frankreich zu schützen. Und das eint sie hin und wieder. Darüber hinaus kennen sie einander gut, und ich denke, da ist auch ein gewisser gegenseitiger Respekt. Deshalb hat diese Szene irre viel Spaß gemacht zu schreiben.

Jepp – Tréville steht für seine Männer ein. Absolut. Im Buch ebenso wie in der Serie, finde ich. Und 1x08 ist natürlich ein Paradebeispiel! Herrje, hat mein Herz für ihn geblutet, als Athos ihn rund macht, weil er angeblich d’Artagnan aus egoistischen Gründen seiner Chance beraubt. Athos weiß ja nichts von Labarge... Und wie groß verhält sich Tréville in dieser Szene, lässt Athos sich austoben, rechtfertigt sich nicht... Toller Mann, echt!!!

Dass der Kardinal etwas von Aramis und dem Dauphin ahnt glaube ich ganz fest. Zum einen gab es die Szene nach der Verkündigung der Schwangerschaft in 1x10, wo er Aramis so abschätzend anstarrt, und dann in 2x01, wo dieser Priester Aramis und Athos in der Gruft von Adele trifft und unheilschwanger verkündet, dass der Kardinal noch aus dem Grab heraus agiert. Dann habe ich überlegt, warum er mit dem Wissen nie herausgerückt ist – und ich fand es wirklich logisch, dass er alles daran setzte, das Kind der Königin als legitimen Thronerben bestehen zu lassen was nicht der Fall wäre, käme das mit Aramis' Vaterschaft heraus) – eine Alternative war weit und breit nicht in Sicht, denn in all den Ehejahren gab es keinen anderen Nachwuchs, und der Kardinal nutzte die Chance sozusagen.
Und in meiner Szene hier war es für ihn zu verführerisch, Tréville wenigstens ein paar Brocken zum Kauen vor die Füße zu werfen. Gleichzeitig könnte er auch etwas ahnen, was d’Art und Athos angeht. Aber er hat entschieden, dass die vier Musketiere seinen Zielen lebendig mehr nützen als tot, wenn er selbst schon nicht mehr da sein kann.

Die Szene zwischen d’Artagnan und Athos – auch die schrieb sich sehr leicht. Haargenau: Die Spannung muss nun endlich raus. Und bisher gab es dazu keine echte Gelegenheit, sprich: Notwendige Abgeschiedenheit. Nun kann d’Art loslassen, aber auch Athos zur Ruhe kommen, sie sich einander vergewissern.
Sex ist in einer guten Beziehung sicher nicht das Wichtigste, aber intime Nähe schweißt doch auch immer wieder zusammen, eben diese Versicherung: Wir gehören zusammen. Und der Begriff „jemandem mit Haut und Haaren gehören“, ja das passt. Ist einfach eine andere Umschreibung für „ganz und gar“. Ich nutzte ja sehr gerne das „mit Leib und Seele“ (in den RichDean-Stories; bei den Waffenbrüdern weiß ich gar nicht mehr genau, denke aber, auch irgendwo ;-). Ich kann also Deine Assoziation sehr gut nachvollziehen :;-)))!

Hah - da ist das Kitschig-Süße, aber ehrlich? Hier, an der Stelle, kann ich auch wirklich sehr, sehr gut damit leben *Dich lieb anlache* Denn ich sehe es haargenau wie Du, es passt an der Stelle durchaus, bedenkt man, was sie hinter sich haben. Und d'Artagnan kann romantisch sein (siehe Constance, richtig :-))!!

Oh, Mensch, Du: Athos‘ Schwur zaubert Dir Herzchen in die Augen!!??!!?? Awwwwwwwwwwww *superbreit glücklich lächele* Athos ist für mich ein sehr leidenschaftlicher, durchaus emotionaler Mensch, der dies nur in der Regel gnadenlos unterdrückt, weil er auf die harte Tour gelernt hat, sich nur so emotional schützen zu können. Zugleich ist er absolut konsequent – einen solchen Schwur gibt er nicht leichtfertig (selbst wenn der schlafende d’Art ihn ja gar nicht hört ;-).

Ganz, ganz herzlichen Dank auch hierfür wieder! Und ich husche doch noch schnell zum letzten Review für diese Geschichte :-)!!!!
Noch einmal: Bis gleich!!

GLG
Ann
19.01.2021 | 11:31 Uhr
Wieder einmal konnte ich ich hier gut in unsere vier Freunde hineinversetzen. Gerade die Unruhe von d'Artagnan, als er alleine im Quartier ist, war fast mit Händen greifbar. Das er aktuell ein bisschen emotional instabil ist, sollte uns nicht wundern. Leider gibt es zu der Zeit noch keine Psychologen oder andere ausgebildete Seelsorger - auch wenn Priester gerne als solche bezeichnet werden, hier sind sie definitiv fehl am Platz - aber ein Glück haben sie ja Treville als Hauptmann und er stellt sie eine Weile vom Dienst frei. Das dürfte auch schon einiges helfen.
Zumal d'Artagnan ja schon wieder zu Scherzen aufgelegt scheint, so wie er mit Serge spricht. Übrigens auch das finde ich an deinen Geschichten gut, dass du auch den kleinsten Nebencharakteren ihren Raum gibst, was der Authentizität der Geschichte nur zu Gute kommt.
Und zum Schluss sorgen Porthos und Aramis dafür, dass die beiden ihre wohlverdiente und wichtige Ruhe und Zweisamkeit bekommen.
LG
Auma
PS. Jetzt hab ich Hunger auf Eintopf.

Antwort von Ann Morgan am 21.01.2021 | 18:10 Uhr
Hallo, meine liebe Auma!

Und wieder zum Feierabend eine Antwort :-) das wird zu einer schönen, entspannenden Gewohnheit :-)!

Hach – wenn Du schreibst, dass Du Dich (wieder!!) in die Protagonisten hineinversetzen kannst und Emotionen sogar mit Händen greifbar sind – das macht mich superglücklich, echt!!
Gerade d’Artagnan in dieser Geschichte war für mich eine echte Gratwanderung: Ich will hurt schreiben, ganz klar. Ich will aber nicht in Kitsch abgleiten oder zu theatralisch werden – aber dann wieder überlege ich, wie es jemandem geht, der tagelang dachte, die Liebe seines Lebens sei tot. Nun – ich schrieb es also so, wie es meinem Bauchgefühl entsprach – dann aber zu lesen, dass andere das nachvollziehen können, sich hinein versetzen – das erleichtert mich nicht nur, das lässt mich superbreit lächeln!! Deshalb bin ich so dankbar für die Rückmeldung – es zeigt mir, dass ich den richtigen Weg gewählt habe!

Nee – Psychologen gab es noch lange nicht, psychische Erkrankungen wurden noch Jahrhunderte nicht als solche erkannt oder gar behandelt – d’Artagnans Zustand hätten viele sogar eher als Schwäche ausgelegt. Und Priester als Seelsorger... Okay, ich kenne welche, die dem durchaus entsprechen, aber mit denen würde ich selbst in heutigen Zeiten nicht über mein Liebesleben sprechen – und d’Artagnan konnte das schon gar nicht. Er war auf Gedeih und Verderb auf das Verständnis, das Einfühlungsvermögen und die Fürsorge seiner Freunde und insbesondere von Athos angewiesen.
Tréville ist ein alter Hase – er weiß, wie Verlust eines Kameraden emotional belastend sein kann. Werden wir auch in der neuen Story sehen ;-) Hab ich erwähnt, dass ich Tréville und seine Art, für seine Leute da zu sein, echt liebe!!??!!?? *schmunzel*
Er erkennt, dass d’Artagnan nicht diensttauglich ist, und auch die anderen 3 haben ja etwas nicht Einfaches erlebt. Da sind ein paar Tage frei sicher für alle gut.

D’Artagnan kann mit Serge schon wieder scherzen; ich denke, das hilft ihm, sich zusammenzureißen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung – ein Stück Normalität, um nicht auseinander zu fallen. Man ist echt dankbar, wenn das Umfeld in dem Moment darauf eingeht.

Oh – und auch hier wieder freue ich mich ganz besonders, nämlich über Deine Anmerkung, wie Dir meine Darstellung der Nebencharas gefällt!! Hach... Serge habe ich auch total ins Herz geschlossen! Er darf ja in der Serie auch zwei oder dreimal ein bisschen mitmischen. Und in der aktuellen Story... Verflixt, ich spoilere zu viel *mich verärgert auf die Finger setze* Jedenfalls mag ich ihn und seine Beziehung zu den vieren :-)!!!

Aramis und Porthos sind wirklich gute und feinfühlige Freunde :-)!

Oh – Hunger auf Eintopf?? Ich hätte noch ein bisschen Chili con Carne von gestern, wenn Du magst? Wobei Serges Eintopf vielleicht nicht ganz so scharf gewürzt ist... Obwohl... Chilis aus Spanien vielleicht??*grübel*lach*

Meine Liebe – erneut meinen innigen Dank! Und ich glaube – eine Antwort geht noch *zwinker* Bis gleich also!!

GLG
Ann
18.01.2021 | 20:02 Uhr
Kurz im Vergleich zu dem letzten Kapitel ,dafür aber recht heftig, was die Dynamik angeht. Wie schon in der vorhergehenden Review: Ich würde d'Artagnan am liebsten schütteln und irgendwie ein bisschen Gelassenheit einprügeln, auch wenn es in der Situation natürlich nicht einfach ist. Für Athos und unser aller Nervenkostüm aber besser.
Dafür dass der Kardinal so ein kluger Mann ist, setzt es sich mit dem Satz echt in die Nesseln. Es war doch zu erwarten, dass d'Artagnan rot sieht. Ein Glück ist aber Athos rechtzeitig zur Stelle um schlimmeres zu verhindern.
Die Wendung, dass Richelieu todkrank ist finde ich gut, zumal er in der Serie am Anfang von Staffel 2 einfach tot ist und beerdigt wird ohne, dass eine wirkliche Erklärung dazu folgt. Jedenfalls hast du den Staatsmann Richelieu sehr gut getroffen. Wenn ich an den Geschichtsunterricht zurück denke kommt er mir auch eher wie ein Politiker seines Staates vor, denn wie ein Kirchenmann, welcher doch eher die Interessen Roms vertreten sollte. Aber da sind die Übergänge sowieso fließend.
An dieser Stelle möchte ich dich jedoch auch auf eine Sache aufmerksam machen: Die Definition der Krankheit als Tuberkulose erfolgte erst 1882 durch Robert Koch, als er den entsprechenden Erreger entdeckte. Vorher nannte man diese Krankheit, welche mit dem Symptom eines blutigen Auswurfes einher ging Schwindsucht oder auch weiße Pest. Letzteres ist meine ich auch der Begriff welchen Ludwig XIII in der Serie in Bezug auf seine Krankheit verwendet. Daher wäre diese Bezeichnung an dieser Stelle historisch korrekter.
Wobei die Serie, wie so einige andere historische Filme und Serien, sich die Sachen ja so zurecht biegt, wie sie es haben möchten. Da müsste man fast schon schreiben "lose angelehnt an historische Fakten". Manchmal möchte ich bei so Sachen einfach nur meinen Kopf gegen die Wand hauen, zumal es in der heutigen Zeit ja super einfach ist, die historisch korrekten Daten nachzuschlagen.
Daher auch wieder ein Dankeschön für die RICHTIGE Zeitleiste von deiner Seite aus am Ende des Kapitels.
LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 20.01.2021 | 19:50 Uhr
Hallo, meine Liebe!

Eine Antwort vor dem Familienabend geht noch :-)!

Jepp – von der Wortanzahl her ist dies ein kurzes Kapitel, aber mit Dynamik :-)!

Ooooh, Du – ich kann Dich echt sooo gut verstehen! Dieses Bedürfnis, die Protagonisten manchmal zu schütteln oder heftig zu ditschen kenne ich! Eigentlich darf ich ja nicht – ich hab’s ja geschrieben, könnte d’Artagnan mir hier vorwerfen *zwinker* Also überlasse ich diesen berechtigten Impuls mal Dir :-))!! Übrigens herrlich: „Gelassenheit einprügeln“ *kicher* Das habe ich mir auf der Zunge zergehen lassen *lach*! Keine Angst – wie gesagt weiß ich haargenau, was Du meinst :-)))!!

Tja, der Kardinal ist... hmmm... mutig? Dreist? Todessehnsüchtig? D’Artagnan mit dem Messer and er Kehle zu reizen ist auf alle Fälle eins von dreien, denn dumm ist er garantiert nicht. Tatsächlich schätze ich ihn so ein, dass er eher ernsthaft empört über d’Artagnans Frechheit ist. Ich sehe da schon ein Stück weit kaltblütigen Mut – allerdings wusste ich beim Schreiben was, was Ihr Leser erst einige Zeilen weiter unten erfahrt: Er ist todkrank, hat einen langsamen, grausamen Todeskampf vor sich (weiße Pest *Dir dankbar zuzwinkere*) – und in der Lage ist vielleicht für einen Moment, für einen winzigen Moment die Aussicht auf einen schnellen Tod hier und jetzt – verlockend für ihn.
Und dass er d’Artagnan damit noch ins Unglück stürzen könnte, wäre sein Sahnehäubchen. Ich traue ihm ein solches Denken durchaus zu. Jedenfalls hat er nichts zu verlieren.

Trotzdem musste Athos natürlich rechtzeitig zur Rettung erscheinen – zu d’Artagnans Rettung, versteht sich *zwinker*!

Warum ich Richelieus Krankheit und Tod hier einbaue hatte ich ja mehr oder minder im Nachwort erklärt. In Staffel 2 war er einfach weg – ich vermute mal, dass Peter Capaldi andere Verpflichtungen hatte. Aber was die historische Zeitlinie angeht, hat mich das in Bedrängnis gebracht. Ich freue mich jedenfalls, dass Dir diese Erklärung für sein Verschwinden, angelehnt an die Historie, gefällt.
Ja – ich habe mich dank der Musketiere ja auch etwas eingehender mit ihm beschäftigt. Ein hochinteressanter Mann, und auch in meinen Augen weitaus mehr Staatsmann als Kirchenmann. War in der Zeit vor der Trennung von Staat und Kirche in Europa nicht ganz unüblich, von daher passt es. Und auch die Serie stellt ihn so dar, finde ich; das zeigt sich in der Folge, in der der römische Papstgesandte ihn vergiften will. Da zieht er Frankreich – sein Land, für das er sich verantwortlich fühlt – dem Posten in Rom vor. Sehr bezeichnend, finde ich. Und tatsächlich mag ich diese Loyalität Frankreich und Louis gegenüber sehr an der Figur.

Ich habe es ja schon in einer PM gesagt, aber auch nier nochmal ganz offiziell meinen allerherzlichsten Dank für den Hinweis auf die Tuberkulose, die damals weiße Pest oder Schwindsucht hieß. Es ist abgeändert! Ich bin immer total dankbar für solche Hinweise, denn trotz echt sorgfältiger Recherche und nicht ganz schlechter Allgemeinbildung kann mir sowas auch durch die Lappen gehen! Danke :-)!!

„Lose angelehnt an historische Fakten“ trifft es leider bei einigen „historischen Serien recht gut, auch hier bei den geliebten BBC-Musketieren, muss ich gestehen. Und von daher danke ich Dir für das Lob zur historisch korrekten Zeitleiste!! Die hat mir echt viel Kopfzerbrechen bereitet, weil ich ja auch über die Kriegszeit was schreibe – und das ist nicht leicht, um es mit der Serie in Einklang zu bringen! *schnauf*

Meine Liebe: Ganz innigen Dank auch hier wieder – ich liebe den hochinteressanten und wirklich durchdachten Austausch mit Dir!!

GLG und einen schönen Abend
Ann
18.01.2021 | 19:13 Uhr
Das Kapitel beginnt, wie das letzte geendet ist sehr ruhig. Irgendwie kann ich nicht anders und muss die Situation zwischen Athos und d'Artagnan einfach als süß bezeichnen, vor allem, als letzterer realisiert, dass sie ja nicht alleine sind. Auch greifst du hier am Anfang wieder das Thema "Kopf über Herz" auf, welches ja schon ganz am Anfang eine wichtige Rolle spielt und gerade jetzt sollten es alle beherzigen, wobei es d'Artagnan natürlich am schwersten fällt. Die Spannung auf dem Weg nach Paris war fast mit Händen greifbar.
Auch wie du das Eintreffen der drei/vier in der Garnison beschreibst trifft es wieder sehr gut und natürlich kann der Verräter entkommen, sonst wäre die Geschichte an dieser Stelle ja schon so gut wie vorbei. Wobei mir hier Treville am besten gefällt. Dem energischen Hauptmann fehlen die Worte.
Und dann der dritte Teil des Kapitels: Die Jagd nach dem Verräter, welcher dann selbst verraten wird. Wobei mir hier ein Zitat einfällt "Ich liebe den Verrat, aber verachte den Verräter". Leider weiß ich nicht mehr, woher das stammt. Aber Montpellier kann dennoch mit letzter Kraft sagen, wer es war und welche Überraschung es ist der Kardinal! Wobei ich auch Mylady für wahrscheinlich gehalten hätte, bedenkt man ihre Vergangenheit mit Athos .
Sehr gut fand ich hier auch der Rat den Athos d'Artagnan gibt, sein Lben nicht durch Hass vergiften zu lassen. Und hier muss ich auch noch Star Wars zitieren "Hass führt zu unsäglichem Leid".
Aber d'Artagnan hört nicht lange darauf. Er und sein verdammtes Temperament. Manchmal möchte ich ihn einfach nur nehmen und schütteln und fragen, was zum Teufel er sich dabei gedacht hat.
Hoffentlich schaffen die anderen es ihn rechtzeitig aufzuhalten.
LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 19.01.2021 | 23:21 Uhr
Und nochmal hallo für heute Abend :-)
Eine Antwort geht noch, bevor ich ins Bett muss ;-)!

genau – das Kapitel endet so ruhig, wie das vorherige begann. Zuerst hatte ich sie schon direkt auf den Weg nach Paris geschickt – aber irgendwie war mir das zu abrupt.
Oh – du darfst die zwei und wie sie da am Morgen miteinander sind, gerne „süß“ nennen! Sie hören Dich ja nicht *zwinker*! Und ich schmunzele selbst, wenn d’Art registriert, dass sie ja nicht alleine sind ;-)!
Ja, das Kopf über Herz spielt doch immer mal wieder eine Rolle, auch in dieser Geschichte wieder. Insgesamt wird d’Artagnan reifer und überlegter im Laufe der Serie – aber in Folge 3x01, die ersten Szenen im Krieg – da unternimmt er ja aus dem Bauch heraus auch wieder mal ein gewagtes Manöver, als er aus dem Krater rausspringt und einfach auf den Feind zustürmt. Athos gibt da nur verzweifelt von sich: „Ich hasse es, wenn er das tut!“, was ja zeigt, dass es keine einmalige Aktion ist. Also auch nach 4 Jahren brutalen Kriegs muss er wohl erinnert werden: Kopf über Herz.
Jetzt freut mich, dass der Übergang vom fluffig. süßen Anfang zu der Spannung auf dem Ritt nach Paris offenbar gelungen ist!
Der Verräter entkommt erst einmal, bis ihn das Schicksal (oder sein Auftraggeber) einholt.
Hach ja, Tréville in der Situation im Garnisonshof zu schreiben – erst sein Ärger darüber, dass seine Musketiere so rumoren, dann seine Sprachlosigkeit angesichts des zurückgekehrten Athos – das hat total viel Spaß gemacht und ging auch absolut leicht von der Hand :-)!
Das Zitat kenne ich und habe gerade mal gegoogelt: Es kommt aus altrömischer Quelle. Entweder Gaius Julius Caesar oder eher sogar dessen Neffe Octavian (Augustus). Egal, es ist absolut treffend. Verräter mag niemand – aber den Nutzen aus dem Verrat ziehen schon.
Montpellier bleibt seinen Kameraden zumindest im Tod treu und verrät Richelieu. Jaja, ich weiß, das ahntest Du schon lange *zwinker*
Milady war tatsächlich auch eine Versuchung für mich – sie hätte ja auch als Mittelsmann für Richelieu auftreten können (tat sie beim Mordanschlag auf die Königin ja auch), aber Athos hatte auch so emotional schon genug am Hals, ohne dass ich auch noch seine Frau mit ins Spiel bringe. Das hebe ich mir – indirekt – für eine andere Story auf ;-).

Sein Leben nicht vom Hass vergiften zu lassen, der rat hat aus Athos‘ Mund sicher eine ganz besondere Bedeutung – naja, aber es ist alles noch viel zu frisch, d’Artagnan noch zu aufgewühlt, um auch danach handeln zu können. Hass führt zu unsäglichem Leid – das hätte ich jetzt nicht Star Wars zuordnen können, gestehe ich – aber das ist universell absolut richtig!!!

Ja.... dass Du Dir d’Artagnan greifen und tüchtig durchschütteln möchtest, kann ich soooo gut nachvollziehen. Du willst wissen, was er sich zum Teufel dabei gedacht hat? Das kann ich Dir sagen: Nix!! Das Denken war ausgeschaltet...
Von daher bleibst am Kapitelende spannend :-)) Aber Du konntest ja direkt weiterlesen – auch von Vorteil :-)!

Nun danke ich zum zweiten Mal für heute Abend von Herzen! Ich würde total gerne weitermachen, aber da ich morgen arbeiten muss, ende ich hier. Du siehst ja, wie lange eine Antwort dauert (habe direkt nach dem Posten der letzten Antwort hier mit Schreiben begonnen ;-)

Ich sag einfach: Bis ganz bald! Hab eine gute Zeit!!

GLG
Ann
18.01.2021 | 18:44 Uhr
So jetzt komme ich auch endlich mal dazu hier wieder eine Review dazulassen. Ich habe ja einiges aufzuholen. Nur brauche ich halt wirklich Zeit und Muße um deiner wunderschönen Geschichte auch eine adäquate Review zukommen zu lassen.
Hier also ein eher ruhiges Kapitel, was nach dem Drama in den vorhergehenden aber auch dringend notwendig ist, mein armes Herz macht sonst nicht mehr mit. Auch hier konnte man wieder lesen, wie sehr du es verstehst in die Gefühlswelt unserer vier Unzertrennlichen abzutauchen. Insbesondere d'Artagnan hat ja einen heftigen Gefühlssturm zu bewältigen. Wobei ich es auch verstehen kann, dass er so nicht von seinen Freunden gesehen werden möchte und dennoch froh ist, als Athos ihn dann doch findet. Ich meine wir haben doch alle mit ihm gelitten.
Wie du ihn da aus Athos Blickwinkel beschreibst, musste ich an eine ganz bestimmte Szene am Anfang der letzten Folge der dritten Staffel denken. Ich denke du weißt welche ich meine.
Und natürlich lockert Porthos die Situation wieder mit einem kleinen Scherz auf. Da musste ich echt schmunzeln.
Jetzt ist also ein Teil der Geschichte aufgeklärt und Athos hat wirklich großes Glück gehabt, dass die Banditen eher aufs Geld als aufs töten aus waren. Wobei ja immer noch die Frage i Raum steht, warum Montpellier gelogen hat und wer der eigentliche Auftraggeber ist. Wobei letzteres ja nicht schwer zu erraten sein dürfte.
Immer wieder schon sind auch die Kleinigkeiten, welche du hier eingebaut hast, so zum Beispiel ,dass Aramis Seife dabei hat. Oder, dass Porthos von Athos will, ihnen so etwas nie wieder anzutun und er antwortet, er tue sein bestes.
Gerade diese Sachen sind es welche zeigen, dass du ein sehr gutes Auge für die einzelnen Charakterzüge der vier und deren Zusammenhalt hast.
LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 19.01.2021 | 22:57 Uhr
Hallo, meine liebe Auma!

Nun, dann beginne ich mal hier mit den Antworten!
Als allererstes meinen wirklich innigen Dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast – wirklich zu jedem Kapitel ein eigenes Review nachträglich zu schreiben – das ist für mich unheimlich schön, weil Deine Rückmeldungen dadurch natürlich viel differenzierter sein konnten! Und das macht mir natürlich gigantische Freude – aber ich hätte echt Verständnis gehabt, wenn das zu viel Arbeit gewesen wäre!! So nun einfach: Danke!!

Ich musste grinsen über Dein armes Herz, dass die Ruhe zwischen den Dramen gutheißt :-)!
Oh Mensch Du, das Lob hier kommt ja immer mal wieder von Dir, und jedes Mal lächele ich superbreit und hole ganz tief glücklich Luft! Gemeint ist, dass ich Deiner Meinung nach es immer wieder schaffe, in die Gefühlswelt der vier abzutauchen. Aller vier – na, und hier natürlich d’Artagnan, den Athos‘ vermeintlicher Tod einfach wirklich heftig getroffen hat.
Dass Männer (und hier d’Artagnan) sich nicht gerne in einem scheinbar schwachen Moment beobachten lassen, das Phänomen gibt es ja heute noch. Damals wahrscheinlich noch viel mehr, und so verkriecht d’Artagnan sich mit seinem Schmerz in den Wald.
Da tut es einfach nur gut, dass Athos ihn findet – ihm und uns, mir auch, das gebe ich ganz offen zu. Man glaubt es nicht, aber ich tue mich echt schwer damit, meine Protagonisten leiden zu lassen. Ich habe ein schlechtes Gewissen und muss ihnen dann auch was Gutes tun – und das übernimmt dankenswerter Weise Athos hier für mich :-)!

Ich gestehe, ich weiß nicht, welche Szene Du am Anfang der letzten Folge der dritten Staffel meinst. Denn zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich die letzten beiden Folgen der Serie nur einmal gesehen habe. Ich finde sie super, aber sie tun mir auch weh – allein Tréville (meinst Du das?) ... Und dann, so schön das Happy End für jeden der 4 ist finde ich es unheimlich traurig, dass sie auseinander gehen... Ein rundes, sauberes, gelungenes Serienende, aber eben auch so deutlich ein Ende... *snief* Naja, das sind die Gründe, weshalb ich die letzten beiden Folgen beim Rewatch vor mir her schiebe – blöd, ich weiß *zwinker*

Porthos ist einfach ein feiner Kerl! Er hat ein gutes Gespür für seine Freunde, finde ich, und er schafft es immer wieder, durch einen Scherz die Situation aufzulockern. Ich mag das!
Und ja – Athos hatte absolutes Glück – zum einen die Habgierigkeit der Söldner, aber auch, dass die anderen ihn überhaupt gefunden haben!
Warum Montpellier tat, was er tat, und wer der eigentliche Auftraggeber war, weißt Du ja inzwischen – und hattest es ja auch durchaus schon erraten :-)))

Hach, und dann kommt wieder sowas, wofür ich Deine Reviews so ganz besonders schätze: Das Du auch die Kleinigkeiten, Nebensächlichkeiten zu schätzen weißt und darauf achtest: Hier z.B. dass Aramis Seife dabei hat. Wer, wenn nicht er? :-)
Und da ist es wieder, das Lob von oben – dass ich die Charakterzüge der vier gut im Auge habe, aber vor allem auch ihren Zusammenhalt! Das Lob freut mich wirklich ungemein, denn gerade der Zusammenhalt ist es doch, der diese Geschichte so wunderbar und zeitlos macht, weshalb sie immer wieder verfilmt und nach 2 Jahrhunderten immer noch gelesen wird!!!

Vielen Dank dafür, und bis gleich!

GLG
Ann
30.12.2020 | 15:39 Uhr
Hallo Ann,

das war jetzt schon der letzte Teil?
Es war aber ein würdiges Ende. Ein wirklich schöner Teil.
Ich kann es dennoch noch so ganz fassen. Es ist vorerst zu Ende. Ich bin echt gespannt wie es dann mit den Jungs weiter geht.
Aber sie haben sich auch etwas Ruhe verdient.


Ich freue mich auch immer deine Antworten zu meinen Kommentar zu lesen.

Ja da war der gute Treville also beim Kardinal. Damit hatte ich nicht gerechnet. Aber er hat sich ja immer für „seine Musketiere“ eingesetzt und das fand ich gut.
Ja das war das gute an dem Kardinal. Er wollte nur das Wohl von Frankreich.
Sein Tod oder besser Austritt aus der Serie kam in der Serie sehr plötzlich. Die Rolle passte recht gut.
Mich wundert es nur, dass er wegen dem Kind nichts gegenüber Treville erwähnt hat. War aber sicher besser. Zumindest ginge es ja auch nicht mehr darum was d’Artagnan dort gemacht hat.

Es war so schön, dass beide dann etwas Zeit für sich hatten und diese ja auch sehr gut genutzt haben.
So hatten sie auch gleich noch ein paar Tage Ruhe um sich zu erholen.
Deswegen, ein schönes Ende.

Ich finde nur das Athos ja auch leidet. Er wurde entführt und da in dem Keller festgehalten. Für ist nicht das nicht so einfach.
Aber die Jungs haben sich ja gegenseitig.

Ich wünsche dir und deinen lieben einen guten Rutsch ins Jahr 2021.

Bis dahin
die Laila

Antwort von Ann Morgan am 31.12.2020 | 12:24 Uhr
Hallo, meine liebe Laila!

Bei Deinem ersten Satz musste ich schmunzeln – herrje, ja! Das wars schon wieder!! Die Zeit rast nur so, und nun geht heute auch das seltsamste Jahr meines Lebens zu Ende!
Die Waffenbrüder und Deine treuen, superlieben Kommentare haben da vieles gut gemacht, waren positive Lichtblicke!! Und wenn ich Dir umgekehrt mit den Kapiteln und meinen Antworten auch Freude bereiten kann, Mensch – besser geht’s nicht *Dich lieb anlächel*!!

Hach, ich freue mich total, dass Du es als würdiges Ende empfindest. Ich gehe davon aus, dass Du Dich damit auch auf Kapitel 8 beziehst und nicht nur auf den Epilog :-), Ich habe ja beides an einem Tag gepostet und hatte ein bisschen Sorge, dass jemand deshalb Kapitel 8 übersieht ;-).
Aber es ist ja kein endgültiges Ende – es geht ja in zwei Wochen schon wieder weiter :-))

Jepp – Tréville war beim Kardinal. Den Teil habe ich tatsächlich später eingefügt – und jetzt liebe ich den total!! Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden Charakteren in der Serie schon sehr: Sie liegen im Wettstreit um die Gunst des Königs, um sein wohlwollendes Ohr sozusagen, wobei Tréville sich nicht der intriganten Mittel des Kardinals bedient und so manchmal im Nachteil zu sein scheint. Sie kennen einander schon seit Jahren, vielleicht Jahrzehnten, können einander sehr gut einschätzen. Und doch arbeiten sie auch immer wieder zusammen – immer dann, wenn es um das Wohl Frankreichs und des Königs geht. Und aus diesem Grund besteht da eine Art widerwilliger Respekt voreinander. Das alles habe ich versucht, in dem Gespräch darzustellen.
Und natürlich, dass Tréville immer und ohne Zögern für seine Musketiere einsetzt :-)) Mir hat dieser Dialog jedenfalls tierisch Spaß gemacht zu schreiben :-)))!

Genau so, wie Du schreibst, habe ich es auch bei der Serie empfunden – der Kardinal war ein intriganter Mistkerl, aber man konnte sicher sein, dass er wirklich Frankreich in den Vordergrund gestellt hat – das hat ihn ein Stück weit... hm... berechenbar gemacht. Es gab Grenzen, die er nie überschritten hätte.
Das war in Staffel 2 und 3 mit den Bösewichtern völlig anders; ganz besonders Rochefort in Staffel 2 hat ausnahmslos aus eigenen, egoistischen Motiven gehandelt –war völlig unberechenbar und kannte einfach überhaupt keine Grenze (wollte den König vergiften, um an die Königin ranzukommen) *schauder*!
Jedenfalls habe ich mich damals echt ertappt bei dem Gedanken: Mensch, hätten wir doch Richelieu zurück *lach*!
Ja, ich war auch ziemlich verblüfft, als er in Staffel 2 auf einmal tot war. Vielleicht hatte der Schauspieler andere Verpflichtungen? Oder er war den Serienmachern als Bösewicht zu... hmm... brav? Ich fand es schade!

Wenn man ein bisschen zwischen den Zeilen liest, dann hat Richelieu das mit dem Thronerben schon angesprochen. Er ist ein Intrigant, der inzwischen schon fast naturgemäß davon zurückschreckt, wichtige Geheimnisse zu offenbaren. Und was d’Artagnan bei ihm gemacht hat, hat er ja schon verraten – und genoss es sichtlich, das Tréville das nicht wusste (also das mit dem Messer am Hals ;-)

Jaaaa – d’Artagnan und auch Athos brauchten dringend Zeit für sich allein!! Und mir ist es eben auch wichtig, dass so ein Trauma nicht in einer Nacht kuriert ist. Deshalb dauert es eben doch etwas, bis da wieder Normalität einkehrt – auch für Athos. Das erwähne ich nur in einem Satz im Epilog.
Und Du hast völlig recht: Auch Athos ist Übles widerfahren.
Ich habe tatsächlich überlegt, ob ich das auch noch etwas mehr ausschreibe. Es hat mich durchaus gereizt!! Ich habe es dann aber doch nur bei Andeutungen belassen (z.B. seine Erschöpfung, als er mit Aramis den ersten Bericht bei Tréville abgibt, oder eben im Epilog). In dieser Geschichte geht es vor allem um die Auswirkungen auf d’Artagnan. Ich hoffe, ich habe Dich damit nicht allzu sehr enttäuscht! Aber ich kann versprechen: Es wird auch bald eine Geschichte geben, in der sich alle um Athos kümmern müssen (eng an eine Folge aus Staffel 2 angelehnt :-)).
Und richtig: Alle 4 halten zusammen, geben sich gegenseitig Kraft, machen sich Mut :-)) Hach, wie schön, dass Dir das gefällt!!

Meine Liebe: Auch heute wieder meinen innigen, herzlichen Dank für dieses und all die anderen lieben Reviews!!
Dir wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem wir uns dann, wenn Du möchtest wiederlesen. Endlich mit der Geschichte, die ich Dir schon soo lange versprochen hatte! Ich bin Dir und Brigitte sehr, sehr dankbar, dass Ihr mich dazu ermuntert habt, sie aufzuschreiben – denn ich liebe sie inzwischen unheimlich!!!
Bis bald und
GLG
Ann
25.12.2020 | 20:36 Uhr
Hallo liebe Ann,

an Trevilles Stelle hätte ich die Bemerkung auch nicht weiter erklärt. Da D'Art für seine leichtsinnige Aktion aber zumindest leicht getadelt wird, können sich seine Leute auch so denken, dass er mit Richelieu gesprochen haben wird.

D'Artagnan hat nur zwei Möglichkeiten, den Schrecken der letzten Tage zu verarbeiten. Er kann brechen, klammern ohne Ende und alles verlieren, oder er verarbeitet es irgendwie, holt sich die innere Stärke dazu aus der Beziehung zu seinen drei Mentoren und Freunden und wächst daran. Aufgeben wäre einfacher, aber D'Art ist ein Kämpfer und aufgeben ist nicht seine Art. Also wächst er daran und bleibt uns erhalten.

Hab Dank für diese wunderschöne Geschichte. Ich freue mich schon jetzt auf die Nächste.

Ich wünsche dir noch schöne Feiertage, komm gut ins neue Jahr und bleib gesund.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 28.12.2020 | 19:18 Uhr
Und zum zweiten Mal hallo, liebe Brigitte!

Nö – Tréville muss seinen Männern wirklich nicht alles erklären *lach*!
Schon in der Serie fand ich sein Verhältnis zu Richelieu wirklich interessant. Ein Stück weit sind die beiden Konkurrenten um die Gunst und das Ohr des Königs, sie geben sich nichts – wobei Richelieu auch ohne jede Scheu mit unlauteren Mitteln kämpft – aber letztlich haben sie beide das gleiche Ziel: Den König und Frankreich zu schützen. Und so stellen sie immer wieder ihre Streitereien hintenan, um an einem Strang zu ziehen.
Ich denke, sie respektieren sich auch auf eine gewisse distanzierte Weise, die keiner von ihnen zugeben würde.
Richtig – sie können ahnen, dass er mit Richelieu gesprochen hat – und d’Artagnan schluckt den (wirklich milden ;-) Tadel brav. Er kommt mehr als gut weg insgesamt ;-)!

Wie jeder Mensch, der ein Trauma durchlebt hat, hat d’Artagnan zwei Möglichkeiten: Daran zerbrechen – oder verarbeiten und an Stärke gewinnen. Für Variante 1 ist er in meinen Augen viel zu stur, aber vor allem hat er einfach wunderbare Unterstützung!
Und außerdem soll er uns ja noch für etliche Geschichten erhalten bleiben *schmunzel*!

In der Antwort auf Dein Review zu Kapitel 4 habe ich folgendes geschrieben: „Und Dein Satz „Ihr Zusammenhalt wird dadurch nur fester“ lässt mich wieder mal nur breit und ungläubig grinsen, wenn ich zum Epilog schiele :-)))) ...“ Jetzt weißt Du, warum – weil ich das in diesem Kapitel ja fast wörtlich so drin habe: „...war ihr Band stärker als zuvor, ihre Liebe und Freundschaft an der harten Probe gewachsen.“ das ist einfach wieder mal so ein Punkt, weshalb ich Deine wirklich intelligenten, gut durchdachten (und anrührenden) Reviews so wahnsinnig schätze!!
Jaja, Du und Deine Vorahnungen *breit lächele*.

Mir bleibt, für das letzte Review in 2020 noch einmal herzlichst Danke zu sagen – genau wie für die lieben Weihnachtswünsche! Sie haben sich erfüllt!!

Ich freue mich ebenfalls total darauf, Euch die nächste Geschichte zu präsentieren. Es ist ja „Deine“ ;-)))
Hab bis dahin eine gute Zeit, einen ruhigen Jahreswechsel, und bleib gesund!

GLG
Ann
25.12.2020 | 20:19 Uhr
Hallo liebe Ann,

Treville ist auch aus der Gascogne, hin und wieder schlägt das mal durch. Nur hat er sein Temperament inzwischen etwas besser unter Kontrolle und geht nicht sofort mit einer Waffe auf den Kardinal los.
Richelieu deutet wieder an, dass die Unzertrennlichen eine sehr "persönliche" Beziehung zum Königspaar haben und Treville ahnt sehr genau, worauf er anspielt. Der Mann kann schließlich auch rechnen. Aber solange niemand darüber redet, ist auch nichts passiert.

D'Artagnan kann endlich seinen Schmerz rauslassen. Ber Athos muss er sich keine Gedanken machen, sein Freund würde ihn niemals fallen lassen oder auch nur schlecht von ihm denken. Athos ist sein sicherer Hafen, der Fels in der Brandung- zumindest so lange, wie D'Art ihn in dieser Form braucht. Andererseits wird D'Art genauso für Athos da sein, wenn der diese Unterstützung braucht. Was will man mehr?

Dieses Kapitel für sich wäre schon ein schönes Weihnachtsgeschenk. Aber da du uns ja noch einen Nachschlag gönnst, husche ich mal schnell rüber zum Epilog.

Lieben Gruß und bis gleich
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 28.12.2020 | 19:03 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Herr im Hemd – schon Dein erster Halbsatz hat mich mal wieder zum superbreit lächeln gebracht!! Warum?? Weil HAARgenau das mein Gedanke war, als ich Richelieu sagen ließ: „„Bei Gott, Tréville, Ihr seid ein sturköpfiger Narr. ...“ Ich habe beim Überarbeiten vor dem Posten sogar ernsthaft überlegt, ob ich nicht noch einen Halbsatz einfügen sollte über Trévilles typisch gascognisches Temperament, oder dass er da d’Artagnan gar nicht so unähnlich ist oder so... Ich ließ es bleiben – aber meine liebe Musketierin hat natürlich auch so sofort den richtigen Gedanken dazu!!! :-))))))))))))))))
Und ja klar ist er deutlich älter und weiser als d’Artagnan, und so findet er andere Wege, als Richelieu mal eben das Messer an die Kehle zu halten *schmunzel*.

Ja – Richelieu lässt wieder durchblicken, dass er was weiß, was die plötzliche Schwangerschaft der Königin angeht. Wie gesagt, in der Serie ist es für mich ziemlich offensichtlich, dass der Kardinal da zumindest etwas ahnt. Tréville dagegen scheint in der Serie keine Ahnung zu haben, so würde ich zumindest seine Reaktion auf die Eröffnung durch Aramis am Ende von Staffel 2 interpretieren. Aber ich sehe es wie Du: Er ist ein wirklich cleverer Mann und kennt seine Leute sehr gut. Von daher halte ich es für wahrscheinlicher, dass auch er zumindest die Nachtigall trapsen hört.
Vielleicht verdrängt er seine Ahnung, um sich und seine Leute zu schützen – er kann mit dem Wissen schließlich nichts anfangen.
In meinem Kopf geht es bei Richelieus Andeutung der „innigen Beziehungen zu gewissen Personen“ aber durchaus auch um d’Artagnan und Athos. Der Kardinal hat hier keinen Beweis, aber vielleicht auch hier eine Ahnung – und auch hier denke ich, dass Tréville als alter Soldat weiß, was zwischen Waffenbrüdern, die miteinander leben uns sich täglich ihr Leben anvertrauen, sein kann. Er war mit seinen Männern im Krieg, und ich denke, er müsste taub, blind UND blöd sein um nicht zu ahnen, dass z.B. zwischen Porthos und Aramis etwas mehr ist. Und er ist sicher keins von dreien.
Vielleicht ist da auch was zwischen anderen seiner Männer, zumindest eben im Krieg. Aber auch hier schweigt er... um seine Leute zu schützen, und was soll er schließlich sagen, wenn er niemanden an den Galgen bringen oder zumindest sein Musketier-Patent verlieren lassen will. Ich stelle es mir als stillschweigendes Agreement vor, dass auf diese Weise solche Verhältnisse verdeckt geduldet wurden.
Und Dein Satz trifft es hervorragend: Solange niemand darüber redet, ist auch nichts passiert – genau das meine ich :-))))

Hach ja, endlich kann d’Artagnan seinen Schmerz völlig loslassen. Und ich finde wirklich, wirklich anrührend, welch wunderbare Worte Du hier gefunden hast: Dass Athos ihn nie fallen lassen oder verachten würde, dass er sein sicherer Hafen ist. Und brauchen wir das nicht alle von Zeit zu Zeit? Richtig – Athos nämlich umgekehrt auch (wie in Folge 1x03 nach dem Feuer und dem Wiederauftauchen von Milady – da war d’Artagnan auch schon für ihn da :-))!! Hach – ich freue mich wie Plätzchen, dass Du da meine Intention wieder soo gut verstehst!!

Dein Weihnachtsgeschenk an mich sind diese beiden wundervollen Reviews – dafür meine ganz herzlichen Dank! Es ist wirklich nicht selbstverständlich, dass jemand am 1. Weihnachtstag meine Geschichte liest – geschweige denn, dann noch ein so liebes Review da lässt :-))!! Danke!!

Ich husche auch schnell zur zweiten Reviewantwort und sage deshalb auch: Bis gleich :-)

GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
25.12.2020 | 19:02 Uhr
Hi
Ein schönes Ende.
Es hat mir gut gefallen.
LG

Antwort von Ann Morgan am 28.12.2020 | 18:40 Uhr
Hallo, liebe Nessi!

Diesmal konnte ich leider nicht so schnell antworten - entschuldige!
Aber auch heute freue ich mich natürlich sehr, dass das Ende Dir zugesagt hat!
Vielen Dank für die Rückmeldung!

Nun komm gut nach 2021 - und wenn Du magst, lesen wir uns Mitte Januar bei der nächsten Waffenbrüder-Geschichte!
GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
25.12.2020 | 18:14 Uhr
Hi
Ein schönes Kapitel.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG

Antwort von Ann Morgan am 25.12.2020 | 18:55 Uhr
Hallo, liebe Nessi!

Frohe Weihnachten - und danke für das Geschenk des Reviews!!!
Freue mich, dass es Dir nach wie vor gefällt!
Gleich kommt das letzte Waffenbrüder-Kapitel für dieses Jahr :-)

GLG
Ann
22.12.2020 | 17:13 Uhr
Hallo Ann,

das war in der Tat mal ein schöner und ruhiger Teil. Im Gegensatz zu den Action die die Jungs sonst erleben.
Aber nicht minder gut.
Der arme d’Artagnan. Man kann nur mit ihm fühlen. Anders geht es ja nicht.
Er hat dieses Erlebnis gehabt. Die Angst Athos für immer verloren zu haben und nun ist der geliebten Mann wieder da. dazu kommt noch der Verrat von einem anderen Musketier.
Sein Ausflug zur Kardinal war so leichtsinnig und hätte böse enden können. Er ist eben doch ein Heißsporn. Aber das lieben wir ja an ihn und Athos kann damit gut umgehen.
Er wird noch eine Weile brauchen um das alles zu verdauen.

Wie geht denn Athos damit? Für ihn ist das nun auch nicht einfach. Alle hielten ihn für tot aber er ist wieder da.
Zum Glück haben sie ja ihre Freunde.
Aramis und Porthos sind für sie da.
Ich finde es aber auch schön dass du die anderen Musketiere mit rein gebracht hast.
Das alle eben mit da waren und es auch etwas zu essen für die Helden gab.

Ja ich mag die Serie Sherlock. Ich habe sie verschlungen bis auf die letzte Folge der dritten Staffel. Die mochte ich nicht.
Es wäre schön wenn du etwas darüber schreiben würdest. Aber du hast ja nun diese Jungs hier:)
Auf deine Aramis und Porthos Geschichte freue ich mich schon.

Ich wünsche dir und deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest.

LG die Laila

Antwort von Ann Morgan am 28.12.2020 | 18:39 Uhr
Hallo, meine liebe Laila!

Endlich komme ich auch hier zum Antworten!
Ich hoffe, Du hast trotz der Umstände ein schönes, friedliches Weihnachten gehabt!!

Mensch – es freut mich immer wahnsinnig, wenn jemand - so wie Du hier – auch die ruhigen „Zwischenkapitel“ so zu schätzen weiß! Action ist spannend. Verschwörungen interessant, aber ohne diese ruhigeren Zwischenkapitel ist für mich eine ordentliche Erzählung nicht rund.

Ja, der arme d’Artagnan leidet noch an dem Trauma, und das braucht eben eine Weile. Aber seine Freunde und Du tut genau das Richtige: Mitfühlen, ohne ihn zu bemitleiden. Beides ist für mich ein großer Unterschied – Mitleid hat irgendwie auch etwas Herablassendes: Mir geht es gut, und aus meiner guten Situation herab bemitleide ich Dich. Mitgefühl dagegen – da steckt eben das Mit-Fühlen drin, dass sich jemand also auf den Leidenden einlässt, versucht, seine Gefühle nachzuempfinden. Es ist mehr auf einer Ebene... Oh weh, jetzt schweife ich mal wieder ab *lachend zwinkere*
Egal – Mitgefühl, genau das ist es, was d’Artagnan jetzt braucht.

Toll finde ich auch, dass Du nicht nur siehst, er hatte Athos scheinbar verloren, sondern eben auch den Verrat durch einen anderen Musketier, durch einen Kameraden, auf den er sich verlassen hatte. Denn in diesem Kapitel wird klar, dass das für alle Musketiere ein Trauma ist, nicht nur für d’Artagnan und die anderen drei.

Ooooh ja, und ob sein „Ausflug“ zum Kardinal leichtsinnig war! Ich wollte das unbedingt schreiben, wie d‘Artagnan da seine Wut kopflos entfesselt, und das war echt leicht zu schreiben, passt es doch zu d’Artagnan gerade aus Staffel 1. Denn das sehe ich wie Du: Das lieben wir ja auch irgendwie an ihm *lachend zwinkere*. Und ich musste in Deinem letzten Review schon wirklich erstaunt lachen, weil Du da schon schriebst, Athos könne ja gut damit umgehen – denn hier bewahrheitet sich das ja: Athos überredet d’Artagnan, seine Dummheit nicht bis zum Ende zu treiben (sprich: Richelieu umzubringen):
Aber so schön diese Szene auch war, war es echt schwierig, den Bogen zu kriegen, einen guten Grund zu finden, warum Richelieu ihn (und die anderen drei) nach der Aktion nicht hängen lässt. Und da kam mir Richelieus anstehender (Serien-)Tod sehr gelegen, genau wie meine starke Vermutung, dass er von Aramis‘ Vaterschaft weiß, andererseits aber unbedingt einen legitimen Nachkommen für den Thron will. Also muss er den Mund halten – und hoffen, dass die Musketiere den Thron nach außen schützen, wenn er es nicht mehr kann.
Das kommt ja insbesondere in Staffel 3 dann tatsächlich so.

D’Artagnan wird noch eine Weile daran zu kauen haben, ganz richtig! und nochmals absolut richtig.

Und wieder denkst Du tolle Gedanken, weil Du nicht nur bei d’Artagnan verweilst, sondern auch überlegst, wie geht es Athos? Ich meine, immerhin war ER entführt und musste erfahren, dass man ihn für tot hielt und beinahe aufgegeben hatte. Seine Erschöpfung schimmert mal leicht durch während des Gesprächs mit Tréville.
Die haben Freunde, die ihnen helfen. Aramis und Porthos ganz vorneweg – aber natürlich auch die anderen Musketiere. Die bleiben in der Serie immer außen vor, ohne Namen, dürfen als Kulisse im Hintergrund herum stehen oder ein bisschen fechten. Aber es gibt sie, und es macht mir Spaß, sie ein wenig einzubringen. Ein paar mit Namen zu Individuen zu machen, wie eben Montpellier und Belmar.
Und mir war wichtig zu zeigen, wie sich alle freuen, dass einer der Ihren doch noch lebt. ich freue mich unheimlich, dass Dir das gefällt!
Und ja: Essen muss es für die Helden geben, dafür sorgt unser guter, alter Serge *breit lächele*
In einer meiner anderen Geschichten in einem anderen Fandom hat mal eine liebe Reviewerin angemerkt, dass es bei mir häufig etwas zu essen gibt. Das ist einfach immer wieder eine gute Gelegenheit, Leute zusammenzubringen und dabei über (für die Story) wichtige Themen reden zu lassen :-)

Du liebst also auch Sherlock!?! *breit lächele* Ja – die letzte Folge Staffel 3 ist... eigen. Ich musste sie mehrmals sehen, um sie wirklich zu verstehen und schätzen zu können. Inzwischen mag ich sie.
Ich will bei Sherlock nicht sagen „nein, ich schreibe nichts mehr“ – wie gesagt, da schlummern ein paar Ideen – aber jetzt sind echt die vier hier dran!!

Ich danke Dir für die lieben Weihnachtswünsche – es war ein besinnliches, ruhiges Fest und ich habe die Tage mit der Familie sehr genossen.
Dir danke ich herzlich für das liebe Review – es hat mich wieder zum ausschweifend antworten inspiriert, wie Du siehst *hüstel*lach*. Und falls wir uns nicht mehr lesen: Komm gut in 2021 an!!
Bis dahin
GLG
Ann
19.12.2020 | 23:17 Uhr
Moin Ann
Also ich erinnere mich an Belmar, kann ihn aber nicht mehr zuordnen.
Ich mag es, wenn du mit den Gefühlen spielst und so die Ereignisse noch etwas weiterleben lässt.
Ansonsten ist irgendwo am Anfang ein Satz verquer. Irgendwo vor dem ersten „Werbeblock“ zumindest hier auf dem Handy ;)

Bleib gesund und hab schöne Feiertage
Alles Liebe
Caro

Antwort von Ann Morgan am 20.12.2020 | 16:43 Uhr
Moin, moin, meine liebe Caro :-))!!

Belmar - immerhin weißt Du, dass der Name schon mal vorkam! Das freut mich sehr und beweist mir, dass es gut ist, auch kleine Nebencharaktere beizubehalten, weil man sich erinnert. Er war der, der mit Montpellier zusammen in dem Kapitel "Eiseskälte" D'Artagnan und Aramis zu spät bei der nächtlichen Wache ablöst :-)!

Awwww! Gerade von Dir, die doch eher action-lastig unterwegs ist, freut es mich ungemein, dass Dir gefällt, wenn ich weiter ein wenig mit den Gefühlen spiele! Okay - "Tot" endet trotzdem nächste Woche - aber es gibt nach wie vor eine große Menge halb und ganz beendeter Waffenbrüder-Sachen auf meinem Rechner. Es geht also 2021 noch eine Weile weiter. So lange das jemand lesen will... ;-)

Und dann wieder mal heißen Dank für Deinen Hinweis wegen des "verqueren" Satzes. Ich musste zwar etwas suchen, weil ich am Desktop lese und poste und deshalb keine Werbeblöcke dazwischen habe ;-) Aber ich hab's gefunden und korrigiert. Diesmal war das eine ganz doofe Sache, ein Problem in meinem Word-Dokument. Dieser komische Satz war in Word nämlich nur zu sehen, wenn man die "nichtdruckbaren Zeichen" (das umgedrehte "P" oben in der Start-Bearbeitungs-Leiste) aktiviert! Da muss man erstmal drauf kommen!! Also: Vielen Dank fürs Aufmerksam-Machen :-))!!

Auch Dir wünsche ich gute Gesundheit, eine möglichst ruhige Woche und dann schöne Weihnachten! Und wenn Du magst, bis zum 1. Feiertag (der ist ein Freitag ;-))

GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
19.12.2020 | 07:37 Uhr
Hi
Ein schönes Kapitel.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG

Antwort von Ann Morgan am 19.12.2020 | 11:19 Uhr
Hey, meine Liebe!

Schön, dass Dir auch das vorletzte Kapitel gefällt! :-) Und wie immer danke für die Rückmeldung!
Ich wünsche Dir noch eine ruhige Woche - und bleib gesund!

GLG
Ann
19.12.2020 | 01:40 Uhr
Hallo liebe Ann,

Eine virtuelle Weihnachtsfeier hatte uch gestern. Es war lustig und erstaunlich gemütlich. Dafür habe ich mich heute gnadenlos festgelesen. Zum Glück ist Wochenende, sonst hätte ich nachher ein Problem...

Montpellier und Belmar waren in Geschichte 10 die Wachablösung, als es so kalt war. Beim Lesen habe ich mir nur gedacht, den Namen kennst du. Jetzt weiß ich auch wieder, woher.

Ich kann mir gut vorstellen, dass D'Artagnan es gerade nicht alleine in Arhos' Quartier aushält. Der Schock sitzt noch zu tief, das steckt er nicht so einfach weg. Aber er schlägt sich gut und hat seine Freude an der Reaktion der Kameraden. Mehr geht gerade nicht.

Hut ab, dass D'Art selbst erkennt, welchen Bock er geschossen hat. Er wird doch langsam erwachsen. Ich denke nicht, dass Athos ihm ein Donnerwetter verpasst. Ein paar mahnende Worte vielleicht, aber nicht mehr.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 20.12.2020 | 16:32 Uhr
Hallo, liebe Brigitte!

Mensch – bei diesem Kapitel warst Du ja rasend schnell, hattest das erste Review!!!

Und wie, was – auch Du hattest am Freitagabend eine virtuelle Weihnachtsfeier?? *lach* Wird doch nicht dieselbe gewesen sein??*zwinker* Denn witziger Weise habe ich zur Beschreibung unserer Feier fast dieselben Worte benutzt wie Du: Lustig und unerwartet gemütlich!
Und ich konnte am Samstagmorgen nicht mal ausschlafen... Okay, eigentlich schon, aber wenn eine hungrige Katze nervt... (Katzen können uuuunfassbar penetrant sein! Völlig enervierend *lach*)
Okay, dann mal zum Kapitel:

Jaaa!!!*Brigitte-Fanfähnchen schwenke*!!!! Genau! Belmar war der, der mit Montpellier zusammen in „Eiseskälte“ die verspätete Wachablösung für Aramis und d’Artagnan war :-))) Hammer, dass Du das noch weißt!!! Dann macht es für mich wirklich Sinn, Nebencharaktere auch hin und wieder mal auftauchen zu lassen!!! Ganz heißen Dank hierfür!

Hach, und jetzt bin ich echt gerührt, dass Du d’Artagnan verstehst, weil er nicht in Athos‘ Quartier allein bleiben kann. Da sind zu bittere Erinnerungen an herzzerreißende Einsamkeit. Der Schock sitzt tief, den kann er nicht einfach wegstecken – das wäre unlogisch und entspräche nicht dem, wie ich mit meinen Charakteren umzugehen pflege. Gut – ich kann ihn nicht zum Psychiater schicken, wie Dean und Richard... Ich muss andere Wege für ihn finden.
Er tut aber sein Bestes, richtig. Ich glaube, Du warst es, die in einem früheren Review schrieb, dass zu der Zeit ein gestandener Mann/Soldat, gar Musketier – sich nach außen eine solche Schwäche nicht leisten konnte. Er erfreut sich an der Wertschätzung, die die anderen Musketiere Athos entgegen bringen – aber mehr geht trotzdem gerade echt nicht.

Und grinsen musste ich, als Du den imaginären (Musketier-Feder-)Hut vor d’Artagnan ziehst ob seiner Selbsterkenntnis. Ist ja nicht schlecht, immerhin wenigstens im Nachhinein *zwinker* Ja, nach und nach wird er erwachsen :-) Ich finde, das sieht man in der Serie auch klasse über die Staffeln hinweg :-))!
Okay... nach Donnerwetter sah Athos wirklich nicht aus, da gebe ich Dir recht! Und d’Artagnan braucht im Moment auch etwas anderes.... Aber dafür haben wir ja noch ein Kapitel :-)!

Meine Liebe – auch für dieses nächtliche Review ganz, ganz innigen Dank, Du!
Noch einmal „Waffenbrüder-Tot“, dann ist auch diese Geschichte zu ende! Kaum zu fassen für mich!!! Aber bis dahin bleibt noch ein bisschen Restsonntag und eine hoffentlich ruhige Vorweihnachts-Woche! Wenn Du magst, lesen wir uns dann an Weihnachten!!

Hab bis dahin auch eine gute Zeit (ich werde sie haben – ich hab Urlaub :-)!!

GLG
Ann
16.12.2020 | 12:41 Uhr
Hallo liebe Ann,

natürlich ist D'Artagnan beim Kardinal. Wo auch sonst? Und dann lobt er sich noch selbst, weil er "Kopf über Herz" so gut verinnerlicht hat. (Klar, einen der - oder besser DEN einflussreichsten Mann Frankreichs in seinen eigenen Räumen zu überfallen und zur Rede zu stellen, ist völlig durchdacht und die einzig logische Möglichkeit...) Der junge Mann braucht morgens einen Eimer Baldrian in den Tee, besser drei Mal täglich. Immerhin hat er Richelieu doch etwas Angst eingejagt und der lässt die Musketiere vorerst in Ruhe, das muss ihm als Ergebnis ausreichen.

Ich kann ihn ja verstehen, aber mit seiner Aktion hat er sich und seine Kameraden unnötig in Gefahr gebracht. Hätten sie die Wachen des Kardinals nicht überrascht, hätte es auch leicht zum Kampf kommen können.

Andererseits hat die Sache ihnen einige neue Erkenntnisse gebracht. Sie wissen jetzt, dass Athos ursprünglich "nur" sterben und nicht an die Spanier ausgeliefert werden sollte. Sie dürfen ihren Kameraden also auch weiterhin vertrauen und müssen nicht auf Biegen und Brechen einen Verräter suchen.

Und sie haben erfahren, dass dem Kardinal klar ist, weshalb die Königin so plötzlich schwanger werden konnte. (Wobei doch gerade dieser Mann eigentlich "von Berufs wegen" an Wunder glauben müsste, oder?) Zum Glück für Aramis braucht Frankreich dringend einen Thronfolger und da vom König offensichtlich nichts mehr kommt, nimmt Richelieu, was er kriegen kann.

Immerhin scheint Richelieu nicht bemerkt zu haben, wie es zwischen Athos und D'Artagnan wirklich aussieht. Die Freundschaft ist ja bekannt und das "Mon Ceur" hat Athos logischerweise nicht durch die Gegend posaunt.

Danke für dieses spannende Kapitel. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Ich wünsche dir noch eine schöne Restwoche!

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 20.12.2020 | 16:09 Uhr
Hallo, meine liebe Musketierin!

Habe gerade den Film "Mann mit der eisernen Maske" gesehen (per Zufall reingezappt und hängengeblieben - warum bloß??*lach*) und bin völlig in der Musketier-Welt. Da passt es doch hervorragend, Dein Review zu beantworten! Zumal d’Artagnan hier lebt (im Film stirbt er ja am Schluss... *snief* Naja – im Film hatte er auch was mit der Königin, nicht Aramis ;-).

Okay, na dann los!

Natürlich ist es für Dich natürlich, wo d’Artagnan hin gerannt ist. Du kennst ihn, und Du kennst mich :-))! Und herrje, welch diebische Freude hatte ich letzte Woche beim „Kopf über Herz“, als ich an Deine Reaktion auf d’Artagnans Selbsteinschätzung in diesem Kapitel zu dem Thema dachte! Und tausend Dank: Du hast sie mehr als erfüllt *laut auflache*
Klar – ist doch suuuper durchdacht, den mächtigsten Mann Frankreichs mit dem Dolch an der Kehle zur Rede zu stellen! Grundlage jeder sachlich-konstruktiven Kommunikation, oder??*breit lachend zwinkere* Ich bin sooo froh, dass Du d’Artagnans Logik da folgen kannst...*kicher*
Ein Eimer Baldriantee – okay, ist auf Athos‘ Einkaufsliste gesetzt. Am besten zwei Einer – gleich noch einen für den guten Athos mit!

Ich glaube, dass Richelieu die Musketiere „für den Rest seines Lebens“ in Ruhe lässt ist weniger d’Artagnans diplomatischem Überzeugungs-Geschick geschuldet, sondern eher den Tatsachen, dass dem Kardinal zum einen die Zeit wegläuft, die er lieber mit wichtigerem als Rache verbringt und dann seinem Gedanken, dass diese vier mal für das Wohl des Thronerben entscheidend sein werden. Für die Serienkennerin Brigitte natürlich Anspielung auf Staffel 3 :-))!

Verstehen können wir wohl alle d’Artagnans Reaktion, den Wunsch, der dahinter steht. Unvernünftig war es trotzdem – und das ist eigentlich ein Euphemismus. Wäre Richelieu nicht todkrank, wäre diese Aktion der sichere Tod gewesen. Praktisch für mich als Schreiberling, dass Richelieu in Staffel 2 tot ist ;-))

Wie beruhigend, dass Athos „nur“ sterben sollte. *lach* Aber natürlich hast Du recht: Die Erkenntnisse führen dazu, dass die Musketiere sich nun nicht gegenseitig verdächtigen müssen.

Der Fakt, dass Richelieu weiß, wer eigentlich der Vater des königlichen Kindes ist, wird in der Serie nie explizit gesagt. Aber ich habe es für mich sehr deutlich aus den Blicken herausgelesen, die Richelieu Aramis in der letzten Folge zuwirft. Richtig: Von Berufs wegen müsste der Kardinal an Wunder glauben. Sogar an Jungfrauen-Geburt, was ja hier nicht mal nötig gewesen wäre *lach* Aber ich denke, dass Richelieu eher Staatsmann und Realist war – zumindest in der Serie wird er so dargestellt (außer in dem Moment, als er vergiftet mit dem Tod ringt – da fällt ihm sein Seelenheil doch auf einmal ein ;-). Und ja – genau so habe ich mir Richelieus Schweigen erklärt: Als dem König und den Bourbonen wirklich treu ergeben nahm er lieber das Kuckuckskind, als keinen Thronfolger zu haben. Der Spatz in der Hand sozusagen... Um mal in der Vogelwelt zu bleiben *zwinker*!

Athos tut natürlich alles, damit der scharfäugige und schlaue Fuchs Richelieu nichts von der wahren Natur seiner Beziehung zu d’Artagnan erfährt. Deshalb logischerweise das nahezu unhörbare „mon Coeur“, um d’Artagnan zu erden. Denn der steht echt neben sich und braucht das gerade. Und richtig: Die enge Freundschaft aller vier Unzertrennlichen zueinander ist ja öffentlich bekannt. Da lehne ich mich auch wieder an das Buch an, in dem die vier tatsächlich mit körperlichen Berührungen nicht scheu sind – sie spazieren Arm in Arm durch Paris‘ Gassen z.B.

Hach Du – herzlich gerne geschehen!!!
Ich danke Dir für das herrliche Review! Es macht immer so verdammt viel Spaß zu lesen, wie Du auf ganz bestimmte Szenen reagierst!! *Dich superbreit anlächele*!!
Die Antwort zum nächsten Kapitel kommt auch gleich.
Bis dann also!
GLG
Ann
14.12.2020 | 09:45 Uhr
Hallo Ann,

ein wirklich sehr spanender Teil.
Damit hatte ich nicht gerechnet. Der Kardinal ist krank und gibt das auch noch zu. Wer hätte damit gerechnet?
Warum er in Staffel 2 plötzlich tot war ist eine gute Frage.

Das klingt wirklich sehr nach unseren Heißsporn d’Artagnan. Er geht auf den Kardinal los. klar kann man das auch wieder verstehen, aber wenn er ihn getötet hätte, wäre es sein Todesurteil. Nur gut das Athos ihn abholten konnte.
Dann sind sie ihn ja vielleicht doch bald los….

Er weiß also woher das Kind kommt? Nun so lange er nichts sagt.
Für Aramis ist das echt ein Schock.

Danke für den tollen Teil und noch eine schöne Woche.

Lg die Laila

Antwort von Ann Morgan am 14.12.2020 | 23:48 Uhr
Hey, meine Liebe!

Na, da lesen wir uns doch noch mal vor Freitag :-)!!!

Hach - toll, dass Du den Teil spannend fandest! D'Artagnan kann mit seiner heißspornigen Art einem wirklich graue Haare verursachen *kopfschüttelnd lache*. Ja - ich kann sein Verhalten auch irgendwie verstehen (sonst hätte ich es nicht so geschrieben) - aber wäre Athos nicht rechtzeitig gekommen, und hätte er nicht einen solchen Einfluss auf d'Artagnan, hätte der sie alle in Teufels Küche bringen können!
Erinnerst Du Dich noch an den Satz aus Deinem letzten Review (eigentlich 2 Sätze *zwinker*): "....Unser guter d’Artagnan ist eben ungestüm und kann sich schwer zurück halten. Zum Glück hat Athos ihn gut im Griff. ..."
Ich musste da sooo breit grinsen beim Lesen, weil ich ja schon wusste, was hier kommt - eben genau das: Ungestümer d'Artagnan - Athos, der ihn (am Ende) gut im Griff hat!! Ja - Du hast meine Charaktere voll und ganz verstanden, und das macht mich natürlich total happy!! :-)))

Ja, der Kardinal stirbt. Wissen wir aus der Serie und den Geschichstbüchern. Die Serie liefert keinen Grund, so dass ich den hier bieten konnte :-))!!
Dass er so offen darüber spricht ist sicher ungewöhnlich. Doch ein sterbender Mensch nimmt irgendwann kein Blatt mehr vor den Mund. Schon gar nicht Richelieu. Vielleicht wollte er die beiden damit itgendwie schockieren. Oder er wollte damit sagen: Ihr könnt mir nichts mehr antun, was schlimmer ist als das Schicksal, das mir eh bevor steht. Klasse ist jedenfalls, dass ich Dich damit überraschen konnte :-))!!

Dass der Kardinal zumindest eine sehr klare Ahnung hat, wer der biologische Vater des Thronerben ist, sieht man in der Serie noch in Staffel 1. Wie berechnend er Aramis ansieht, nachdem der König die Schwangerschaft bekannt gegeben hat und Aramis kurz mit der Königin spricht. Ich habe mich da immer gefragt: Wieso hat Richelieu in der Serie nichts gesagt oder getan gegen Aramis?
Nun - in der Serie (und wohl tatsächliuch auch der historische Richelieu) war er immer Frankreich treu ergeben. Er wollte das (in seinen Augen) beste für das Land. Und ohne einen Thronfolger, den Louis XIII. als sein Kind anerkennt wäre Frankreich in falsche Hände gefallen. Deshalb halte ich es für wirklich denkbar, dass er über den wahren Vater des Thronfolgers geschwiegen hätte.

Für Aramis ist es wirklich ein Schock. Am Ende von Staffel 2 erfahren wir, welche Strafe ihm geblüht hätte: Rädern und Tod!! Grauenvoll!!!!! Und was mit Königin Anne und dem Kind geschehen wäre?? Sicher auch nichts Gutes! Klar, dass Aramis da blass wird!
Aber sein Geheimnis bleibt gewahrt! Puh!! :-)))

Oh - ich danke DIR für das tolle und liebe Review - das 2. in dieser Woche :-))))!!!
Hab auch noch eine angenehme Woche, und bis Freitag, wenn Du magst :-))!!

GLG
Ann
13.12.2020 | 20:53 Uhr
Ach, ich nehm schon gern Toffifee und Kekse und so ;) aber notwendig war’s nicht *lach* Ich hab übrigens grad Kinderschoki-Kakao für mich entdeckt. Einen Becher Milch erhitzen, 4 Stück Kinderschoki drin schmelzen lassen und genießen *jammi*

Zur Geschichte... Joa, ist stimmig und spannend und wie immer gut geschrieben <3
Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 14.12.2020 | 23:53 Uhr
Hallo, meine liebe Caro!

Ich verstehe Dich: Toffifee gehen bei mir auch immer *lach*!Und Kekse und Plätzchen... die Adventszeit ist da echt tückisch!! ;-)))
Oh Herrje - Kinderschoki-Kakao klingt nach echter Kalorienbombe!! Aber... klingt auch lecker!! Böse Caro - mich so in Versuchung zu führen *schmollend dreischau*heimlich Milch erhitze* Mist - die Kids haben alle Kinderschoki aufgefuttert! OHNE Extraportion Milch!!!!!!!!!

Oh - ja, klar, zur Geschichte noch *lach*:
Mensch, danke! Stimmig und spannend UND gut geschrieben! Das sind ja gleich 3 Wünsche auf einmal erfüllt (Menschenskind - jetzt hast Du mich völlig in dern Kinder-Wahn getrieben!!*lol*)...
Nein, ganz im Ernst: Ein dreifach-riesiges Lob von Dir!! Meinen allerherzlichsten Dank!!

Hab eine gute Woche und bleib gesund!!

GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
12.12.2020 | 03:15 Uhr
Hi
Ein wirklich schönes Kapitel.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG

Antwort von Ann Morgan am 12.12.2020 | 09:58 Uhr
Hallo, Nessi-Nachteule!

Bin echt platt, um welche Uhrzeit Du Dir Zeit für ein Review für mich nimmst!
Dafür wirklich herzlichen Dank!
Freut mich wirklich, dass es Dir gefallen hat!

Hab ein schönes Wochenende!

GLG
Ann
08.12.2020 | 10:59 Uhr
Hallo Ann,

was für ein Teil. Er war wirklich lang und sehr actionreich.

So recht hatte ich nicht daran geglaubt dass Montpellier doch der Verräter ist.
Aber klar, einer muss es ja sein und mit Geld und Schulde…. Das kann dann ja nur der Kardinal gewesen sein.
Eine schöne Idee mit der Intrige. Ich mag ja solche Dinge gerne lesen.
Er konnte sich wahrscheinlich mal wehren als der Kardinal zu ihm kam. Was will man da auch machen? Welche Chance hat man als kleiner Mann?
Zumindest sind die anderen, also Athos, Ramis und Porthos nicht so streng.
Sie sehen die Schuld als erledigt. Zumal Montpellier noch im Sterben ein Geständnis gemacht hat.

Danke dir für Info zu Marais. Da kenne ich mich nämlich nicht so aus. Auch wenn ich Geschichte und alle historische Bauwerke toll finde.

Unser d’Artagnan kommt ja von einem Gefühlsage in die nächste.
Gut, man kann ihn schon ein bisschen verstehen. Ich wüsste gar nicht wie ich mich fühlen würde. Ich wäre auch wütend auf Montpellier und würde Rache wollen. Er kennt ihn ja auch nicht so gut wie Aramis und die anderen.

Der arme Athos, da gibt es graue Haare. Unser guter d’Artagnan ist eben ungestüm und kann sich schwer zurück halten. Zum Glück hat Athos ihn gut im Griff.

Ein schönes Kapitel.

Dir noch eine schöne Woche

Lg die Laila

Antwort von Ann Morgan am 09.12.2020 | 11:48 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Oh ja, das war ein für mich ungewöhnliches Kapitel. Nicht mal unbedingt wegen der Länge (ich habe schon öfter längere Kapitel geschrieben), sondern was alles darin passiert ;-)

Ich finde es wirklich, wirklich schön, dass Du Montpellier nicht als Verräter sehen wolltest. Es ging Dir wie Athos, Porthos und Aramis, die ihn schon viele Jahre kennen und das auch nicht glauben wollten, und das finde ich richtig gut! Nicht, weil ich Dich „reinlegen“ konnte, sondern weil Du an das Gute in dem Menschen geglaubt hast.

Ja, genau, Du sagtest schon mal, dass Du Intrigen magst. Ich auch :-))! Ist allerdings nicht leicht zu schreiben, weil man ja eine logische Lösung im Kopf haben muss. Hier: Was würde einen loyalen Kameraden zum Verrat treiben? Die Antwort war für mich sofort: Der intrigante Kardinal. Der Mann hat so viel Macht - der kann mit einem einfachen Musketier sonst was anstellen. Was er androht, kann er auch umsetzen. Das wusste Montpellier. Und genau das siehst Du ja auch. Montpelliers Tun war also verwerflich – aber man versteht, wie es dazu kam. Und das ist für eine gut geschriebene Intrige wichtig. Das Motiv.

Richtig – die drei älteren unserer Unzertrennlichen sind nachsichtiger. Oder eher bereit, einem sterbenden Mann zu vergeben. Auge um Auge – Montpellier hat mit dem Leben bezahlt. Und er hat bereut. Wenn man an die ersten zwei Kapitel zurückdenkt wird klar, dass er seinen Verrat von Anfang an bitter bereut hat. Wie er sich da von d’Artagnan hat schlagen lassen, wie bedrückt auch er war...

Die Infos zum Stadtteil Marais: Sehr gerne geschehen! ich war selbst noch nie in Paris und habe alle diese Infos daher nur aus dem www :-). Der Umbau des Marais zum Luxus-Stadtviertel geschah in Wirklichkeit schon etwa 1 Jahrzehnt früher; die Info hatte ich aber erst, als ich das hier schon geschrieben hatte, deshalb ließ ich es drin. Es ist schwer, gute Infos zum Paris des 17. Jh. zu bekommen, die vor dem Sonnenkönig Ludwig XIV. liegen. Ich tue mein Bestes beim Recherchieren – und freue mich dann riesig, wenn das wie von Dir hier honoriert wird!

Oh ja, d’Artagnan wird in dieser Geschichte mal wieder ganz schön emotional durchgeschüttelt *seufz*! Wir dürfen nicht vergessen: Er hat Athos gerade mal 24 Std. wieder zurück, da ist er einfach noch angeschlagen und reagiert... nun ja, heftig. Ich finde auch klasse, dass Du versuchst, seinen Hass auf Montpellier zu verstehen. Athos kann ihn ein Stück weit beruhigen... Oder? *zwinker*
Und leider kann Athos ihn nur gut im Griff haben, wenn er bei ihm ist... Nun ist unser Goldjunge aber allein unterwegs... gen Westen... da, wo der Kardinalspalast liegt... *zwinker*.

Mensch, ich freue mich, dass Du das Kapitel schön fandest! Und ich fand dieses Review schön – für mich ist es immer wieder ein echtes Geschenk, wenn Du Deine Gedanken und Empfindungen zu einem Kapitel mit mir teilst! Meinen herzlichen Dank dafür!

Dir wünsche ich nun auch eine gute Restwoche, und am Freitag kannst Du dann lesen, was d’Artagnan so treibt, und ob Athos ihn wirklich gut im Griff hat *zwinker*!
GLG
Ann
05.12.2020 | 07:48 Uhr
Der Lütte ist also mal wieder übermütig *kopfschüttel* aber so ist die Jugend manchmal...
Wofür gab’s jetzt Toffies? Aber ich nehm sie trotzdem gern *knutsch*
Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 08.12.2020 | 11:17 Uhr
Hallo, liebe Caro!

2x in einer Woche - Mensch, ich freu mich!!
Tja... kennst doch unseren Lütten... *lach* In Staffel 1 ist "Kopf über Herz" noch nicht so immer seins... Jaja, die Jugend von heute... äh... damals, oder überhaupt *kicher*!

Menschenskind, Du machst mich fertig!!*lach* Was muss ich schreiben, damit es für Dich Toffifee-würdig ist?? Zombies? Oder Athos monatelang im spanischen Foltergefängnis?? *grins*
Mich jedenfalls macht es durchaus nervös, d'Artagnan da in westliche Richtung auf eigene Faust losstürmen zu sehen... *zwinker* Wahrscheinlich hast Du eingfach die besseren Nerven als ich ;-)
Aber bedien dich ruhig trotzem gerne an den Toffifee - ich schiebe noch ein paar leckere Plätzchen nach, ist ja genug da *Dich lieb anlache*

Vielen lieben Dank auch für diesen Kommentar!
Halte die Ohren steif, bleib gesund und finde ein paar ruhige Adventsmomente!

Bis Freitag
GLG
Ann
04.12.2020 | 18:03 Uhr
Hallo liebe Ann,

oh jeh, wenn Athos bald graue Haare bekommt, ist D'Artagnan daran Schuld... (So viel zu "Kopf über Herz") Ich gehe nicht davon aus, dass zufällig der einzige Karrenverleih in Paris in westlicher Richtung liegt und D'Art so lange braucht, um sich mit dem Eigentümer über den Preis zu verständigen. Entweder verfolgt er den Attentäter, der aber bestimmt schon in den Gassen untergetaucht ist, oder ihm geht mal wieder das Temperament durch. Und wie wir den jungen Mann kennengelernt haben, dürfte es wohl eher letzteres sein. So sehr ich ihn verstehen kann, dass er dem Kardinal ans Leder - ähm an die Seidenrobe gehen möchte, aber das ist, als würde ein Yorkie einen hungrigen weißen Hai anbellen, das sollte besser sehr gut überlegt sein.

Montpellier wurde erpresst, aber mindert das seine Schuld, seinen Verrat? Ich kann mir gut vorstellen, dass er dem Kardinal nicht viel entgegensetzen konnte. Vermutlich hatte der Montpelliers Schuldscheine in den Fingern und damit gedroht, diese dem König vorzulegen. Als Mitglied der Leibgarde des Königs gab es sicherlich einige Regeln einzuhalten und "ehrenhaftes Verhalten" sieht auch anders aus.
Andererseits hätte Montpellier sich Hilfe holen können. Ich kann verstehen, wenn er sein Fehlverhalten nicht unbedingt Treville offenbaren wollte, aber er kannte Athos und hatte auch schon mit ihm zusammen gekämpft. Wie kann er den Mann dann einfach in den Tod laufen lassen? Weshalb hat er nicht mit ihm darüber gesprochen?
Athos hat Montpellier vergeben, aber ich denke hauptsächlich, weil der Mann ohnehin im Sterben lag. Das dürfte auch der Grund sein, weshalb Aramis und Porthos damit klar kommen. Porthos sieht die Schuld als gezahlt an - Leben für Leben. Bei Aramis schlägt der Priester durch, der Mann hat schließlich seine Sünde gebeichtet und um Vergebung gebeten. Ich kann aber auch D'Art verstehen, wenn er die Sache nicht einfach abhaken kann und sich den Auftraggeber vorknöpfen möchte. Ihm fehlt noch die Einsihcht, dass sie ohne echte Beweise nichts gegen den Kardinal unternehmen können und sich nur selbst in Schwierigkeiten bringen.

Der kleine Einblick in die Zusammenarbeit mit Fleas effektivem Netzwerk hat mir gut gefallen. Auch der Anfang, an dem die Beiden nochmal einen Moment für sich hatten, war ein schöner Übergang vom letzten Kapitel zu etwas mehr Action.

Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie es weitergeht. Erreichen sie ihren Gascogner noch rechtzeitig, oder hat der sich schon mal mit der Garde des Kardinals angelegt?

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, genieße die Adventzeit und lass dich nicht stressen.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 08.12.2020 | 11:11 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Natürlich habe ich Dein wundervolles Review schon am Samstag gelesen und von Herzen genossen, komme aber jetzt erst zum Antworten. Jeder Tag ist ein Griff in die Wundertüte – leider nicht immer von der guten Sorte... Aber wie so oft könnte es auch echt schlimmer sein. Egal, jetzt genieße ich erstmal das Antworten bei einer schönen Tasse Kaffee:

Athos mit grauen Haaren?? *grübel* Hm, so vereinzelte graue Strähnen würden ihm ja schon stehen... *lach* Nein – auf diese Weise soll er sie aber nicht bekommen, und das würde d’Artagnan sicher auch nicht wollen *zwinker*
Jaja – soviel zu „Kopf über Herz“! Im nächsten Kapitel kommt der Hinweis darauf auch noch mal, wo ich zwischen Ditschen und Lachen schwanke... Obwohl, wenn ich jemanden in der Geschichte ditsche, ist das eigentlich unfair, weil ich das ja geschrieben habe... andererseits schreibe ich die Charas so, wie sie sich mir präsentieren... Ich kann also eigentlich gar nichts dafür! Oder..? Hmm... jetzt wird es philosophisch, also lieber zurück zum Text ;-)!
Jaaa, genau: *begeistert herumhüpfe* Der einzige Karrenverleih in ganz Paris liegt westlich, und d’Artagnan feilscht gerne lange und ausgiebig! Mensch, Brigitte, was habe ich bei dem Kommentar gelacht!!

Deine Gedankengänge, was seine wahren Intentionen angeht gefallen mir sehr! Gäbe es eine Chance, den Attentäter noch zu schnappen, wäre sicher nicht nur d’Artagnan unterwegs. Und das „oder“ (sein Temperament geht mit ihm durch) klingt ja nun üüüüberhaupt nicht nach dem Gascogner, richtig? *zwinker*
Dem Kardinal an die Seidenrobe gehen zu wollen(herrlich :-)))!!) ist auf alle Fälle zumindest gefährlich... Und der Vergleich zwischen Yorkie, der einen weißen Hai anbellt gefällt mir total. Obwohl – auch ein Yorkie hat spitze Zähne... und wenn er... Nein, lassen wir das für Freitag :-))!
Du weißt schon, wen Du mit dem letzten Satz in dem ersten Absatz ansprichst? „...will gut überlegt sein“ ist ein klasse Ratschlag. Eigentlich. Setzt nur ein gewisses Maß an Bereitschaft voraus, seine Taten im Vorfeld zu überdenken. Keine soo typisch gascognische Eigenschaft... *lach*

Und dann kommen wir zu Montpellier.
Mir gefällt unheimlich gut, wie differenziert Du zum einen seinen Verrat und die Beweggründe, aber auch die Reaktionen unserer vier Musketiere betrachtest. Denn es deckt sich (mal wieder, was wundere ich mich eigentlich noch? ;-)) mit meinen Intentionen beim Schreiben.
Ich mag es ja, wenn die Schurken nicht einfach schwarz-weiß sind (oookay... Carl war sicher eine Ausnahme *lachend zwinkere*, aber Alice ist ein gutes Beispiel dafür). Natürlich ist er schuldig. Und doch kann man verstehen, dass er sich einem Mann wie Kardinal Richelieu kaum widersetzen konnte.
Der nächste Satz begeistert mich wieder ungemein („Andererseits hätte Montpellier sich Hilfe holen können) ... Warum, klärt sich für Dich in Kapitel 7. Stichwort ist dann Athos und Belmar ;-))

Ich denke genau wie Du, dass die Vergebung, die Athos, Porthos und Aramis gewähren nicht unerheblich der Tatsache geschuldet ist, dass Montpellier tot ist. Wäre er nicht erschossen worden, wäre er der damaligen Rechtsprechung nach erhängt worden oder vor ein Erschießungskommando gekommen. Das hätte sicher keiner der drei verhindert.
Und nochmal – genial, wie Du hier auch wieder zwischen den dreien differenzierst. Athos vergibt, weil er tot ist. Porthos sieht dieses „Auge um Auge“ – passend zu seiner Vergangenheit, und bei Aramis ist es eben der Priester, der immer in ihm steckt.
Aber auch für d’Artagnan hast Du Verständnis.
Oh – er hat sehr gut verstanden, dass sie ohne Beweise nichts gegen den Kardinal unternehmen können – er hat die anderen ja sogar darauf hingewiesen... Was ist die Alternative, wenn man Richelieu nichts nachweisen kann? Und sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen... Das hat ihn noch nie wirklich gestört... *hmpf*

Hach, ganz besonders gefreut hat mich, dass Du den Einblick in Fleas Spionage-Netzwerk so magst! Ich hatte das hier schon lange vor dem Kapitel „Narben“ (in „Beziehung“) geschrieben, und als Porthos in „Narben“ anfangs unterwegs war, floss das mit dem Flea-Netzwerk auf einmal in die Tastatur. Es machte die Geschichte länger, als ursprünglich geplant, gefiel mir dann aber, weil dadurch dieser Spionagering hier in „Tot“ nicht so einfach „vom Himmel“ fiel, sondern bereits etabliert war.

Und der Anfang des Kapitels, als d’Artagnan und Athos noch den Moment für sich hatten, war mir wichtig. Dass d’Artagnan nochmal deutlich erkennt, seine vermeintliche Schwäche ist in Athos‘ Augen keine. Dass Athos‘ Lob „Kopf über Herz“ etwas verfrüht kam... Nun, dass konnte zu dem Zeitpunkt noch niemand wissen... okay, ich... aber sonst... *lach*!

Oh weh, mit wem wird d’Artagnan sich anlegen? Die Fortsetzung kommt ja schon bald, und ich freue mich sehr darauf!

Meine liebe Musketierin: Ganz innigen Dank für das wirklich ausführliche Review! Hat wie immer großen Spaß gemacht zu beantworten!!
Ebenfalls danke für die lieben Wünsche. Ich versuche, sie zu beherzigen. Und Du siehst, dass ich mir immer wieder Freiräume schaffe und gönne, um etwas Schönes für mich zu machen.
Dir nun noch eine gute Restwoche und

GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
04.12.2020 | 12:33 Uhr
Hi
Ein schönes Kapitel.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG

Antwort von Ann Morgan am 04.12.2020 | 15:00 Uhr
Hallo, Nessi!

Auch heute wieder herzlichen Dank für Dein treues Interesse und das Lob!

LG
Ann
02.12.2020 | 07:46 Uhr
Hallo Ann,

dann kommt hier der zweite Kommentar.

Was für ein schöner und gefühlvoller Teil.
Es war klar das d’Artagnan und Athos miteinander reden mussten und dieses Gespräch war gut beschrieben.
Ich sage das ja immer wieder, man kann gut mitfühlen. Man braucht nicht die großen Worte es reicht auch so.
Einfach das Gefühl, dass der andere da ist und zuhört. Das ist echt wichtig und das kommt auch gut rüber. Das kann ich wirklich nur wiederholen.
Der Gedanke, das der andere tot ist und nicht wieder kommt ist schrecklich und das d’Artagnan da Angst kann man gut verstehen. Aber ich denke mal auch für Athos ist das nicht einfach.
Er hat erfahren, das die anderen ihn für tot hielten. Kein schöner Gedanke.

Es war ein schönes Gespräch und die Nähe brauchten beide.

Ich freue mich natürlich auch das Aramis und Porthos wieder da sind und eben auch sich kümmern. Sie sind eben Brüder, Freunde und da muss man zusammen halten.

Ich bin gespannt was in Paris passiert und wer sich hier als Verräter entpuppt.

Lg die Laila und noch eine gute Woche.

Antwort von Ann Morgan am 02.12.2020 | 12:39 Uhr
Und nochmal hallo, liebe Laila!

Dann kommt hier die zweite Antwort :-)))!!!

Oooh – und gleich mit Deinem ersten Satz lässt Du mich superbreit glücklich lächeln!!! Schön und gefühlvoll!!! In solche emotionalen Kapitel fließt von meiner Seite immer eine Menge Herzblut, ich mache mich ein Stück weit emotional angreifbar damit, und dann ist es für mich eben besonders schön zu lesen, dass es gut ankommt!! Danke dafür!

Ja – reden ist immer gut – aber überhaupt nicht selbstverständlich leider. Da versucht d’Artagnan lieber erst mal, seine Gefühle mit sich selbst auszumachen – und dabei kann Athos ihm so viel mehr helfen, nur dadurch, dass er ihn hält, für ihn da ist, ohne große Worte!! Denn wirklich: Der Gedanke, dass ein geliebter Mensch tot ist, nie wieder zurückkommt, ist schrecklich! Leider musste ich das schon zu oft erleben. Deshalb fühle ich auch so mit d’Artagnan mit.
Dass Du immer wieder betonst, wie gut das für Dich rüberkommt macht mich echt richtig glücklich, Du!!! *Laila ganz lieb anlächele*!!

Toll auch, dass Du auch Athos‘ Seite bedenkst – denn wirklich kein schöner Gedanke, dass die anderen ihn für tot hielten! Wäre er wirklich nach Spanien verschleppt worden, hätte ja niemand nach ihm gesucht!!

Hach ja, auch wenn es blöd klingt, weil ich es ja selbst geschrieben habe: Aber auch ich mag das Gespräch – und die Nähe, die beide beieinander finden :-)))
Und natürlich sind Porthos und Aramis dabei. Ich schreibe hier zwar ein Pairing (oder zwei, wenn man Portamis mitzählt), aber die Waffenbrüder-Reihe ist eine Geschichtensammlung um die Freundschaft aller VIER. Ihre enge Beziehung zueinander. Und es macht unglaublich Spaß, genau das zu schreiben. Wie die drei Älteren gemeinsam, ohne große Absprache, sich um den gerade leidenden d’Artagnan kümmern. Denn, genau wie Du schreibst: Die vier sind Freunde, Brüder – und halten zusammen :-)))!!!

Paris kommt dann im nächsten Kapitel am Freitag. Und wieder mehr Klarheit, was die Hintergründe angeht :-)) Ich freue mich auch schon total darauf, Euch das lesen zu lassen *Hände reibe*!!

Und zum zweiten Mal von Herzen danke für das superliebe Review!!!
Auch Dir noch eine gute Restwoche, wenig Stress und viele angenehme Erlebnisse wünscht
Ann
01.12.2020 | 10:16 Uhr
Hallo liebe Ann,

armer D'Artagnan. Da hat er seinen Yves doch noch zurück bekommen und er kann sich nicht einmal richtig freuen. Zuerst muss er die negative Energie durch den Schock und die Anspannung aus seinem System heraus lassen, auch wenn ihm sein Zusammenbruch natürlich ziemlich unangenehm ist.
Zum Glück findet Athos ihn als Erster und kann ihn auffangen. Nicht auszudenken, wie peinlich es dem jungen Mann gewesen wäre, wenn Porthos oder Aramis schneller gewesen wären. "Sie sollen mich nicht so sehen!“ Als ob seine Freunde nicht ganz genau wüssten, was mit ihm los ist... Da schlägt wohl auch durch, dass die Konventionen damals anders waren. Wer als Mann ernst genommen werden wollte, durfte einfach nicht heulend zusammenbrechen, "nur" weil ein Freund starb.

D'Art musste sich so sehr darauf konzentrieren, nicht vor aller Welt zusammenzubrechen, dass ihm gar nicht auffallen konnte, wie besorgt die Anderen um ihn waren. Erst jetzt, mit Athos als Rückhalt, kann er das Visier senken und seinen Kummer und seine Erleichterung zeigen. Niemand nimmt D'Art den Zusammenbruch übel oder denkt deswegen schlechter von ihm. Aber wie gut die drei Älteren ihr "Kücken" durchschaut haben, wird deutlich, als sie alle dafür sorgen, dass er endlich zur Ruhe kommen kann. Dazu müssen sie sich nicht einmal absprechen.

Ein Kapitel voller Emotionen und obwohl es "nur" darum ging, D'Artagnan wieder auf die Füße zu stellen, ist es wichtig, um die Beziehung der Musketiere zu verstehen. Die Freundschaft der Männer ist stark genug, um Schwäche zuzulassen und sich gegenseitig aufzufangen. Ihr Zusammenhalt wird dadurch nur fester.
So gestärkt können sie in Paris Leute schocken und einen Toten auferstehen lassen und ich bin gespannt, wie sie das anstellen werden.

Ich wünsche dir eine angenehme Restwoche und eine schöne Adventszeit.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 02.12.2020 | 12:22 Uhr
Hallo, liebe Brigitte!

Oh ja – d’Artagnan ist noch viel zu gefangen in dem Leid, das er durchlitten hat als dass er sich einfach freuen und zur Tagesordnung übergehen kann...
Ich glaube, Du magst den Kosenamen „Yves“ :-)) Freut mich total *breit lächele*!!
Anspannung und Schock verschwinden nach Tagen natürlich nicht so einfach, brechen sich irgendwann Bahn. Und natürlich ist das unserem jungen Helden peinlich...
Natürlich war es mein Plan, dass Athos ihn findet und auffängt, aber so, wie ich alle vier einschätze, wären auch Aramis und Porthos für ihn da gewesen, unbedingt. Denn wie Du schon schreibst: Natürlich wissen sie, was mit ihm los ist! Doch Athos kann es natürlich am besten :-))

Mich freut wieder mal ganz gewaltig, dass Du d’Artagnans Verhalten im historischen Kontext siehst. Wie „ein Mann“ zu sein hat. Erst recht ein Soldat, für den Tod doch das tägliche Brot sein sollte. Und sind wir ehrlich: Dieses Männerbild existiert heute noch weit häufiger als ein anderes, das auch Männern den Ausdruck von Gefühlen gestattet. Selbst bei uns, in der „zivilisierten“ Welt. Ich hatte das in der RichDean-Story mit Dean exemplarisch gezeigt; dass er erst lernen musste, sich das zuzugestehen. Erfahrungen aus meiner persönlichen Umgebung – beide Varianten :-)
Uuups, jetzt schweife ich ab *lach*
Richtig – d’Artagnan war total fixiert darauf, nicht zusammenzubrechen, dass er nur wenig wahrgenommen hat. Und jetzt erst kann er den Kummer zulassen. Zu dem Thema gibt es im nächsten Kapitel noch einen Dialog, den ich sehr mag, weil er das nochmal vertieft.

Hach – ich finde Deine Wortwahl echt herzerwärmend: Wie gut die drei Älteren ihr „Küken“ durchschauen und für ihn und sein Wohl Sorge tragen. Nein – sie müssen sich nicht mal absprechen, der Vorteil jahrelanger Vertrautheit *lächel*!

Jepp – ein Kapitel voller Emotionen. Und wieder freue ich mich total, weil Du meine Intention erkennst: Die Verbindung und Beziehung aller vier zueinander darzustellen. Denn auch das Paar Athos/d’Artagnan existiert eben innerhalb des Rahmens dieser Vierer-Freundschaft. Die stark genug ist, Schwäche zuzulassen. Das definiert für mich echte, tiefe, vertrauensvolle Freundschaft/Partnerschaft. Da ticken wir unglaublich ähnlich – aber das haben wir ja schon häufiger festgestellt, meine liebe Musketierin :-))!!
Und Dein Satz „Ihr Zusammenhalt wird dadurch nur fester“ lässt mich wieder mal nur breit und ungläubig grinsen, wenn ich zum Epilog schiele :-))))

Okay, nächster Auftrag: Paris schocken und Tote auferstehen lassen! Wird gemacht!
Ist nur die Frage, wer am Ende des nächsten Kapitels geschockt sein wird *zwinker*...

Dir nun wieder allerliebsten Dank für das Review, noch zwei ruhige Tage – und bis Freitag dann!

GLG
Ann
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