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Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt):
15.01.2021 | 07:56 Uhr
Hallo,

Ich bin auf einen Rat einer Freundin auf dieses Theaters aufmerksam geworden. Sie hat es hoch gelobt und ich muss ihr zustimmen.

Es ist einfach wunderbar und genial geschrieben. Dafür bekommst du von mir einen Stern:)

Am besten gefiel mir die Sache mit dem Umhang aus einem rot wie Blut. Einfach super!! Ich werde die oder andere Geschichte von dir lesen, darauf kannst du dich verlassen. Dein Schreibstil ist gut geschrieben und man kann sich alles genau vorstellen. Danke für diese Geschichte!!

Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende.
Es grüßt dich
Savonarola.

Antwort von Thomas Heinrich am 15.01.2021 | 13:55 Uhr
Hallo Savonarola,

vielen Dank für Dein Review!

Wie schön, daß auch Du zu meinem Gedicht gefunden hast und daß es Dich überdies überzeugen konnte, denn es ist eines meiner Werke, mit denen ich selbst sehr zufrieden bin (was längst nicht immer der Fall ist), aus verschiedenen Gründen.

Und wenn Du noch andere Geschichten von mir lesen willst, freut mich das natürlich auch.

Ich wünsche Dir ebenfalls ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße,
Thomas
Kristall-Snow (anonymer Benutzer)
14.01.2021 | 01:34 Uhr
Hallo zu dieser späten Stunde noch. Ehrlich du verdienst wirklich Respekt. Das war eine Meisterleistung vom Beginn an! Ehrlich so was gutes habe ich selten in der Dichterkunst gelesen. Besonders die Wolken als Tintenschwarz und den Mond im Gegensatz als bleich zu bezeichnen oder ausdrücke wie blutroten Vorhang zu verwenden und auch wie du Tom durch die Gegend führst mit solch einer Intensität bis zum Theater. Auch wenn das Ende solch einen dramatisch-traurigen Verlauf hat. Aber ehrlich, ich bin begeistert! Ja sogar mehr als das. Ich denke jeder, der etwas vom Schreiben versteht, könnte von dir noch so einiges Lernen. Vielen, vielen Dank für diese gereimte Gedichts-Geschichte.
Gruß Karin :)

Antwort von Thomas Heinrich am 14.01.2021 | 16:38 Uhr
Hallo Karin,

vielen Dank für Dein Review!

Das freut mich doch sehr, daß Du dieses Werk gelesen hast und Dich so freundlich darüber äußerst, denn tatsächlich halte ich dies für eines meiner gelungensten Gedichte, da es recht bildhaft ist (Du hast ja einige Beispiele erwähnt) und ich verschiedene meiner Kernthemen darin unterbringen konnte. Da lese ich natürlich sehr gern ein solches Review!

Liebe Grüße,
Thomas
30.10.2020 | 11:31 Uhr
Lieber Thomas,

wieder mal melde ich mich hier als verspätete Schlafmütze.
Na, so schlimm war's nun wirklich nicht (ich beziehe mich auf deine letzte Review-Antwort, als du meintest, dieses Werk würde mir nicht gefallen). Der Totentanz ist schließlich ein klassisches Motiv der Kunst, und diese deine Bearbeitung, die den Akzent auf die Unsterblichkeit der Kunst verschiebt, kann sich durchaus mit anderen Klassikern messen.

Aber meine Assoziationen zum Text sind (mal wieder) eher ausgefallen.
Tom Fiedler oder Tom der Träumer? Da musste ich einfach an "Tom der Reimer" denken. Falls du es kennst, findest du es wahrscheinlich fürchterlich kitschig. Ist es, und ich mag es - ein Werk der Romantik.

Außerdem fällt mir auf, dass deine Weltenwanderer immer jung oder sehr jung sind. Tom ist mit 23 schon einer der Älteren. Da musste ich wieder mal an Dante denken, sein Reisender ist immerhin 35, für die damalige Zeit ein mittleres Alter ("nel mezzo del camin di nostra vita" - in der Mitte unseres Lebensweges). Das hat zweifellos eine Bedeutung ... aber ich will auch nicht überinterpretieren, es ist nur eine Randbemerkung.

Viele Grüße und ich wünsche ein kreatives Wochenende.
roseta

Antwort von Thomas Heinrich am 30.10.2020 | 12:29 Uhr
Liebe roseta,

vielen Dank erst mal für Dein Review!

Nebenbei bin ich angenehm überrascht, daß dieses doch positiver ausfällt, als ich erwartet hatte, da ich bei diesem Werk doch so meine leisen Zweifel daran hatte, daß es Dir gefallen würde (d.h., so leise waren die Zweifel ja gar nicht). Jedenfalls bin ich nun sehr erfreut, da ich mit diesem Werk doch sehr zufrieden bin.

Von "Tom der Reimer" hatte ich irgendwie mal gehört, aber mir war gar nicht klar, daß das eine Ballade von Fontane ist, den ich ja nun heiß und innig liebe - die habe ich gleich mal gelesen und war durchaus angetan. Sehr interessant finde ich übrigens das Motiv mit den sieben Jahren, da ich im Moment (zum insgesamt vierten Mal) Thomas Manns "Der Zauberberg" lese, in dem auch diese sieben Jahre eine wesentliche Rolle spielen und sich die Zahl Sieben durch den ganzen Roman zieht und dessen Aufbau wesentlich prägt - aber jetzt bin ich ein wenig vom Thema abgekommen...

Was nun mein Gedicht betrifft, so liebe ich einfach Alliterationen, das zeigt sich ja an Namen wie Lukas Landau, Baldor Bolgoras oder eben auch bei Tom, dem Träumer.

Und mit der Erwähnung Dantes bist Du mir natürlich schon ein wenig auf die Schliche gekommen, denn auch Toms Alter hat etwas mit Lebensmitte zu tun, aber nicht ganz in dem Sinne wie bei Dante, sondern es ist eher die Mitte meines bisherigen Lebens (und da ich 47 bin, war ich bei der Mitte meines bisherigen Lebens eben noch nicht ganz 24). Die Zahl 23 war also keineswegs zufällig von mir gewählt.

Außerdem hast Du ganz richtig erkannt, daß ich irgendwie eine Vorliebe für jugendliche oder gerade erst erwachsene Weltenwanderer (oder überhaupt für solche Protagonisten) habe. Letztlich erzähle ich eben auch immer dieselbe Geschichte, so wie auch viele namhafte Künstler es tun. Wobei ich im Moment übrigens schon ein dramatisches Werk plane, daß ein wenig aus dem üblichen Rahmen fallen wird und wohl auch ein wenig kitschig sein wird, zumindest für meine Verhältnisse. Aber erst mal muß ich mit meinen anderen Stücken ein wenig weiterkommen...

Ich wünsche Dir auch ein schönes (und vielleicht gleichfalls kreatives) Wochenende.

Liebe Grüße,
Thomas
27.10.2020 | 08:34 Uhr
Hallo Thomas Heinrich!

Das Gedicht ist großartig und der Inhalt dramatisch, packend und bewegend. Ich sah die Bilder als Theaterstück an mir vorüberziehen. Was mich jedoch auch beeindruckt ist die Länge des Gedichts in Reimen .

Liebe Grüße
herbstlady

Antwort von Thomas Heinrich am 27.10.2020 | 11:14 Uhr
Hallo herbstlady,

vielen Dank für Dein Review und Deine freundlichen Worte!

Außerdem gebe ich gern zu, daß Reime bei einem langen lyrischen Werk eine zusätzliche Herausforderung darstellen (was ich gerade bei meinem Merlin-Bühnenstück merke); bei meinen längsten Versdichtungen habe ich dann auch auf Reime verzichtet...

Liebe Grüße,
Thomas
26.10.2020 | 14:44 Uhr
Hallo Thomas,

ein wahres Prachtstück über Kunst und Tod bzw. das Überleben der Kunst über den Tod des Künstlers hinaus hast Du da zu Werke gebracht!

Es liest sich wieder einmal wie ein Theaterstück - in dem sich ja auch die Handlung des Hauptteils abspielt. Da es relativ kurz ist könnte es auch eine Oper - mit entsprechenden längeren Tanzeinlagen - sein. Das wäre jedenfalls höchst lustig - oder schaurig, je nach Gestaltung -, wenn die scheppernden Skelette auch noch Tänze aufführen würden.

Zur Conclusio fiel mir natürlich auch das banale "Wer schreibt, der bleibt." ein. Damit kommen natürlich immer wieder Gedankengänge zum Thema "Warum schreibe ich?" zum Vorschein. Ist es einfach das Ziel, etwas zu hinterlassen? Oder schreibe ich einfach, weil es mir Spaß macht? Oder ... oder ... oder
Was immer es ist, ist es vermutlich eine Mischung aus mehreren Komponenten.

Aber natürlich werden nie ein Künstler und seine Werke, die Kunst, gleichzeitig sterben.
Aber Du hast den - überraschenden - Schluss hier natürlich sehr, sehr schön in Szene gesetzt. Und hierzu hast Du natürlich die 5-hebigen, jambischen Verse in Kreuzreimen auf vorzüglichste Weise verwendet.

Liebe Grüße und bleibe gesund!
Norbert

PS: Bei "Tom Fiedler" habe ich vorsichtshalber doch einmal kurz gegoogelt - und prompt einen (noch lebenden) Eishockey-Spieler gefunden. Nein, den hattest Du sicher nicht gemeint.

Antwort von Thomas Heinrich am 27.10.2020 | 11:09 Uhr
Hallo Norbert,

vielen Dank für Dein Review!

Wie schön, daß Dir das Gedicht gefallen hat, denn ich bin auch selbst recht zufrieden damit, schon deshalb, weil ich verschiedene Themen, die in meinem Gesamtwerk immer wieder mal anklingen, in einem recht kurzen Werk (auch wenn es als Gedicht natürlich recht lang ist) unterbringen konnte.

Tanzende Skelette kann ich persönlich mir allerdings in einem Musical eher vorstellen als in einer Oper. Dies aber nur so nebenbei...

Ich hatte eine ganze Weile überlegt, wie ich die Flucht bzw. Rettung am Ende erreichen könnte, bis mir dann der wunderbare Einfall mit dem Geist der Kunst kam - eine eigentlich ganz nahe liegende Lösung, da der Protagonist Tom ja schon zu Beginn erwähnte, daß er sich auch an Versen erprobt hat. Und letztlich kann das Erschaffen von Kunst (in welcher Form auch immer) eine Möglichkeit sein, eine Lebenskrise zu bewältigen und den Sirenenrufen aus dem Totenreich zu widerstehen.

Es wundert mich nicht, daß es tatsächlich Leute gibt, die Tom Fiedler heißen, aber vom Eishockeyspieler wußte ich tatsächlich nichts. Den Vornamen wählte ich wegen der schönen Alliteration "Tom, der Träumer", der Nachname war eher zufällig gewählt.

Liebe Grüße auch von mir,
Thomas
24.10.2020 | 22:09 Uhr
Wirklich sehr schön geschrieben! Es war mitreißend und ich bin beeindruckt so einen langen Text in Gedichtform zu schreiben. Was mich besonders berührt hat, war die Botschaft. Denn die ist sehr wahr. Danke dafür^^

Antwort von Thomas Heinrich am 25.10.2020 | 11:25 Uhr
Hallo MarySueLosthername,

vielen Dank für Dein Review, und natürlich freut es mich auch, daß Dir dieses Gedicht gefallen hat (es steckt auch einiges an Mühe darin).

Nebenbei bemerkt, habe ich sogar noch weitaus längere Texte in Versen geschrieben, dann allerdings ohne Reime, denn passende Reime zu finden, steigert den Schwierigkeitsgrad dann immer noch mal ein wenig.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße,
Thomas
24.10.2020 | 18:25 Uhr
Lieber Thomas!
Inhaltlich war es gruselig, aber es war bildstark,
gedichtet war es großartig!
Stern.
Schönes Wochenende.
R ღ

Antwort von Thomas Heinrich am 24.10.2020 | 19:52 Uhr
Liebe Net Sparrow,

vielen Dank für Dein Review!

Schön, daß Du auch den bildhaften Charakter ansprichst, denn eine solche Wirkung wollte ich erreichen. Den Stern nehme ich natürlich mit Dankbarkeit entgegen.

Dir wünsche ich auch noch ein angenehmes Wochenende.

Liebe Grüße,
Thomas
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