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Autor: Hilla
Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
12.11.2020 | 00:44 Uhr
Ein Gedicht, das recht gut die aktuelle Situation beschreibt. Aber viele sind so in ihrer Angst gefangen, dass sie wirklich beinahe alles mit sich machen lassen. Die Masken sind für mich so ziemlich mit das Schlimmste von allem, ich habe große Probleme damit (habe bislang aber auch das Glück, von Dingen wie Arbeitslosigkeit usw. nicht betroffen zu sein. Natürlich sind solche Dinge weitaus schlimmer). Aber wenn man sich mit den Leuten unterhält merkt man auch, dass es vielen mittlerweile ziemlich stinkt. Man will keinen Ärger und in Ruhe einkaufen. Aber ich glaube, viele würden ihre Masken sofort weg lassen, wenn es z.B. ab morgen nur noch freiwillig wäre.
Ich selbst bin übrigens Risikopatientin. Aber wegen mir muss niemand eine Maske tragen. Ich bin erwachsen und kann mich selber schützen. Dafür müssen keine Grundschulkinder mit Masken herum laufen.
Man ist inzwischen für jedes kleine bisschen Freiheit dankbar. Dafür, dass man vielleicht ein wenig Dinge tun DARF, die eigentlich selbstverständlich sein sollten.

LG, Deira
18.10.2020 | 20:22 Uhr
Liebe Hilla!

Das ist schon wieder so ein grandioses Gedicht von dir, irgendwie sind wir alle gefangen, die einen wissen es, die anderen nicht, oder sie merken es nicht, oder sie wollen es nicht merken. Der Schock kommt irgendwann, du hast es herrlich beschrieben. Gerade im Moment tut es wirklich gut, sowas zu lesen, Menschen, die sich ihres gesunden Menschenverstandes und ihres Herzens bedienen. Ab morgen muss auch mein Grundschülersohn mit Maske in den Unterricht. Was für eine grausame Welt, im Namen der Solidarität und des Infektionschutzes.

Ich liebe deine Art, das aufzuarbeiten, natürlich gibts dafür Stern und Favo.
Ganz liebe Grüße und nochmal danke für die liebe Antwort vom letzten Mal, sowas hilft, die Hoffnung nicht aufzugeben, dass wir uns irgendwann aus dieser Tyrannei befreien können.
Deine Sandra

Antwort von Hilla am 19.10.2020 | 09:20 Uhr
Liebe Sandra,

es tut mir wirklich sehr Leid, dass dein Sohn nicht von dieser bescheuerten Maskenpflicht befreit werden kann. Meine Nichte und mein Neffe sind auch davon betroffen und ich habe ihnen beide gesagt, dass sie immer mal wieder kurz die Maske runter ziehen sollen, wann immer es geht und die Lehrer nicht so sehr hinschauen. Das ist nicht ideal, aber wenigstens fühlen sie sich dann nicht ganz so allein gelassen, wenn sie wissen, dass nicht jeder diese Quälerei gut findet.

Gerade in dieser Zeit, in der die Daumschrauben weiter angezogen werden, müssen wir alle zusammenhalten und zueinander stehen. Und ich bin, obwohl auch ich auch oft Momente habe, in denen ich verzage und traurig bin, der festen Überzeugung, dass wir das Ruder rumreißen können, wenn wir weiter für unsere Rechte eintreten.

Es wäre auf jeden Fall schön Silvester bei mir Zuhause zu verbringen, aber ansonsten soll Berlin um diese Jahreszeit auch sehr schön sein.;) Auf jeden Fall war die Hauptstadt im August auch sehr schön, als ich zweimal zum Besuch da war. Und ich denke bis Ende des Jahres wird der Unmut der Leute wachsen. Es schließen sich ja auch zum Glück immer mehr Menschen, des öffentlichen Lebens uns an.

Also nicht unterkriegen lassen!

Ganz liebe Grüße

Deine Lisa
18.10.2020 | 04:07 Uhr
Hallo Hilla, Hilla hallo,

*Ironie-Modus an*

Innerhalb des Framings, des Rahmens haben wir doch alle Freiheiten! Der Söder hat auch gesagt, die Maske wird noch zu einem Symbol der Freiheit werden, und wenn der das sagt, dann muss es stimmen. Man darf aaaalles tun, was man immer schon tun durfte, wenn man sich maskiert wie ein Bankräuber, und bleibt dabei auch noch unerkannt. Man darf sogar aus Hygienegründen das lebensgefährliche (weil nur ohne Maske mögliche) Zähneputzen vermeiden und mit Mundgeruch herumlaufen - das merkt keiner, wenn man die Maske trägt. Und man wird auch nicht auf offener Straße von Antifaschisten erschossen, wenn man das Freiheitssymbol im Gesicht hat, also mehr Freiheit kann man sich nicht wünschen.

*Ironie-Modus aus*

Ich habe nochmal einen Stern abgegeben. Ich hätte mir zwar in dem Gedicht die Kunst des Reimschmiedens gewünscht, aber die Botschaft ist so gut, dass es auch ohne klassische Verse ein Fall für mich ist.

Herzliche Grüße,
Flachweltmeister

Antwort von Hilla am 19.10.2020 | 09:11 Uhr
Hallo Flachweltmeister,

danke für dein erneut grandios geschriebenes Review und deiner Kritik!

Ich fühle mich momentan so, als ob ich eine Katze sehe, auf die viele anderen Menschen zeigen und schreien: Ein Löwe, ein Löwe! Und ich zweifelte am Anfang noch an meinem Verstand, weil ich nur eine Katze gesehen habe. Die Unsicherheit ist zum Glück vorbei, jedoch ist es jetzt nicht sehr viel einfacher mit diesem Wissen all die Menschen um mich herum zu sehen, die immer noch in dieser abnormen Angst vor dem Killervirus leben. Die Maske als Freiheitssymbol. Widerlich, aber leider gibt es wirklich Menschen, die daran glauben.

Ich hoffe nur, dass es zu keinem zweiten Lockdown kommt, weil immer mehr Menschen auf die Straße gehen. Das wäre den deutschen Michel nur zu wünschen. Und das würde dann auch mehr zu dem Land der Dichter und Denker passen.
Aber ich will nicht zu verbittert klingen, denn gerade jetzt ist die Zeit, in der wir Kritiker weiter kämpfen müssen.

Auf jeden Fall vielen Dank!

Liebe Grüße

Lisa
16.10.2020 | 19:44 Uhr
Hallo

Da ist der Täter am Ende also selbst auch ein Opfer? Ein Gefangener?

Interessanter Gedanke. Denn mit diesem Ende, habe ich hier definitiv nicht gerechnet. Es ist also daher ein doppelter Hammer, als ich das am Ende des Gedichtes gelesen habe. Aber was soll ich sagen, zu der aktuellen Lage in der Welt, passt das echt super.

Dankeschön für dieses tolle Gedicht.^^

Liebe Grüsse, Esther

Antwort von Hilla am 19.10.2020 | 09:05 Uhr
Hallo Esther,

vielen Dank fürs Review!

ja, ich wollte versuchen einmal das schizophrene Verhalten, welches dieses Jahr viele Menschen bestimmt , aufzuzeigen.
Ich hoffe, dass die Welt zwar nicht zur alten Normalität zurückkehrt, denn die war auch nicht viel besser, aber das es zu mindestens nicht noch schlimmer wird.

Ganz liebe Grüße

Lisa
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