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Autor: Brianna851919
Reviews 1 bis 10 (von 10 insgesamt):
07.10.2020 | 16:07 Uhr
Jetzt heißt es nur noch, warten. Winnetou Zeit fur Genesung geben, damit er sich wieder erholt.
Dennoch behaupte ich das ihn die Tränen von seinem Scharlih nicht gehen ließen.
Das und eben weil er Winnetou in den Armen hiel, damit hielt er nicht nur Winnetou sondern auch sein Leben fest an sein Herz gedrückt.
Weiter so, freue mich auf das nächste Kapitel.

LG
Onlyknow3
07.10.2020 | 15:48 Uhr
Danke es nicht sein ende ist. Winnetou wird es schaffen, daran hat Old Shatterhand eine tragende Rolle gehabt, er hat ihn festgehalten. Fest an sein Herz gedrückt, das war es was Winnetou am Leben hielt.
Weiter so, freue mich auf das nächste Kapitel.

LG
Onlyknow3
06.10.2020 | 16:12 Uhr
Das ist grausam, das tribt mir die Tränen in die Augen. Dennoch ist es eine schöne Story, wenn auch traurig.
Weiter so, freue mich auf das nächste Kapitel.

LG
Onlyknow3

Antwort von Brianna851919 am 06.10.2020 | 22:32 Uhr
Hallo,
keine Angst: Eine weitere Mord-Version wollte ich nicht geschrieben haben. Inzwischen hast Du ganz bestimmt den Rest gefunden. Wenn nicht, dann hüte ich mich zu spoilern.
05.10.2020 | 22:34 Uhr
Liebe Brianna,

wow, was für eine tolle Geschichte! Erst habe ich gedacht „oh Gott, er stirbt!!“ und bekam direkt Gänsehaut.
Ich gehöre zu den(Bekloppt?)en, die das Ende von Winnetou III auch mit 30+ noch nicht sehen können (wenigstens habe ich es aber tapfer gelesen, und Rotz und Wasser geheult, natürlich...). Aber dein Schreibstil ist so schön flüssig, so anmutig und einfach klasse, dass ich natürlich doch weiterlesen musste. Nicht zuletzt, weil ich ja auch so neugierig bin... Und vor allem, weil ich einfach auch Gänsehaut hatte, denn du hast eine atemberaubende Atmosphäre kreiert, alle Achtung, sowas könnte ich nie. Tolle Story, runde Sache, auch den Aspekt mit den Ärzten/Heilern fand ich super, wie sie alle zusammengearbeitet haben - großartig!

Ich freue mich sehr, dass es weitergeht und bin sehr gespannt, mehr von dir zu lesen!

Liebe Grüße
Monama

Antwort von Brianna851919 am 06.10.2020 | 22:30 Uhr
Oooh, noch eine Gleichgesinnte!
Na gut, den Film W III liebe ich. Deshalb habe ich dessen Schluss als Ausgangssituation genommen. Meinen Lieblings-Shatterhand einfach machen lassen, ihm in die Seele gelauscht, denn aussprechen wird so ein Großer das niemals.
Die Heilerin, da darf er mal einen Irrtum zugeben und wieder gutgemacht haben. Irgendetwas sagte mir, dass die alte Apachenfrau im Buch W I nicht alles sagt. Jetzt darf sie.
Herzlichen Dank für die Mut machenden Worte, denn hier war alles möglich.
05.10.2020 | 21:10 Uhr
Hallo!

Dann melde ich mich hier auch mal als Mitleser.
Du hast Winnetou das Leben gerettet! Alle Apatschen, Karl-May-Fans und der ganze Wilde Westen sind dir zu ewigem Dank verpflichtet. Wieso ist eigentlich noch niemand vor dir auf die Idee gekommen? (Jedenfalls habe ich sie noch nie gelesen.) Und der Stil ist wahrhaftig des Originals würdig - so schön gefühlig, ein bisschen geheimnisvoll, ich erinnere mich jetzt ganz deutlich, wie ich im Alter von acht Jahren um Winnetou geweint habe, nachdem ich es lange hinausgezögert hatte, Band 3 überhaupt zu lesen, weil ich wusste, dass Winnetou an dessen Ende sterben sollte.

Die Geschichte ist hier schon eine runde Sache, aber sie soll offenbar weitergehen. Ich lasse mich überraschen.

roseta

Antwort von Brianna851919 am 06.10.2020 | 22:22 Uhr
Herzlichen Dank - und das habe ich gern getan! Ist wirklich noch niemand auf die Idee gekommen, Winnetou überleben zu lassen? Dann umso lieber.
Der Stil, ja, das war eine Gratwanderung: Wortwahl und Sprachmelodie von Karl May Himself wollte ich erkennen lassen und trotzdem sollte es nicht lächerlich klingen. Da freue ich mich, dass das offensichtlich so ankommt. Diese Szene hier jedenfalls schreit geradezu nach Gefühl und Herz, dachte ich.

Und ja, Ideen für die Zeit nach 1874 hätte ich noch. Da gab es natürlich die verheerenden Niederlagen, von denen Karl May seinen Halbgott fernhalten wollte, aber auch ein paar faszinierende Persönlichkeiten, mit denen ich ihn gern kommunizieren lassen möchte. Und eine Chance, als Apachen zu überleben. Pierre / die Autoren von "Mein Freund Winnetou" haben da Spuren ausgelegt, die mir in den 1980ern noch nichts sagten. Jetzt aber?
Mal sehen.
03.10.2020 | 10:29 Uhr
Da hat er aber jetzt Glück gehabt, der OS!
Ob er wohl nun für immer bei seinem W bleiben wird, um mit ihm in die neue Zeit zu gehen, die unweigerlich auf die Apachen zukommt?

Soweit hat es mir sehr gefallen, besonders, wie Du die Gefühle OSs beschrieben hast, und auch daß mal die weißen Ärzte nicht von vorne herein gesagt haben, daß die Heilkunst der Indianer nur Hokuspokus ist!

Immer weiter so, warte gespannt auf weiteres!

Antwort von Brianna851919 am 03.10.2020 | 15:13 Uhr
Ja, auch deshalb habe ich einen zweiten Arzt eingeführt, einen Jüngeren, der natürlich nur reeeiiin zufällig Schotte ist. ;-) Der Ältere, den wir aus dem Film kennen, hat ja bisher ausschließlich (amerikanische) Soldaten behandelt, vielleicht das gelegentliche Pferd, und das schon seit Jahrzehnten, einschließlich der "Fließbandarbeit" im Bürgerkrieg. Da ist ein elfenhafter, legendärer Häuptling für ihn ebenso Neuland wie die Zusammenarbeit mit dessen traditionellem Heilwissen. Aber sie machen das.

Mr. Shatterhand. Durchgängig wird er nicht im Apachenland bleiben können, da er ja der Ich-Erzähler Karl May ist. Aber mehr Zeit als im Buch HAT er jetzt.

"Mein Freund Winnetou" ist eine wertvolle Quelle - und meine erste Bestätigung, dass schon ein Berufenerer vor mir weitergedacht hat, einen überlebenden Winnetou nicht ausschließt:
Tashunko-sapa ist, mehrfach gesichert, als Bindeglied zu Chief Quanah Parker angelegt. In diese Richtung will ich auch Winnetou lenken, Selbstverwaltung, Selbstversorgung, Bildung (Hey, der Einfluss von Klekih-petra kann doch nicht umsonst sein!) bei weitestgehender Bewahrung der Stammesidentität. Ja, deshalb bin ich meinen Mitstreitern bei den Karl-May-Freunden Münsterland so mit Quanah Parker auf den Senkel gegangen. Mit dem will ich irgendwie Winnetou zusammenspannen.

Auch trägt Pierre ungefähr seit "Mein Freund Winnetou" und auf jeden Fall in Bad Segeberg ein Geistertanz-Hemd. Dann hat er (Der Große Gute Manitou hab´ ihn selig!) angedacht, dass Winnetou anno 1890 noch aktiv ist und sich die Frage vorlegen kann, was diese Bewegung taugt.

Das sehen wir heute. Karl May, glaube ich, wollte (u.a.) seinen halbgottähnlichen Helden vor der ganz schlimmen, ganz schmutzigen Endphase der Indianerkriege aus dem Weg geräumt haben. Wollte ihn nicht mit der Treibjagd auf besiegte, vor Hunger demoralisierte, versprengte Stammesreste in Verbindung sehen.
Mal sehen, wie man das ändern kann.

Und ja, da bin ich auch gespannt darauf. Denn sehr vieles fand sich erst beim Schreiben.
03.10.2020 | 10:20 Uhr
Erst jetzt kommen die Ärzte so langsam drauf, daß nicht alles finsterer Aberglaube ist, was die Naturvölker (Und unsere Hexen!) schon seit Jahrtausenden praktizieren!
Und es ist ein Wettlauf mit der Zeit, weil immer mehr Heilpflanzen ausgerottet oder kommerzialisiert werden , das Wissen mit den sterbenden Völkern untergeht!
Mit jedem alten Menschen, der stirbt, sagt man, geht eine Bibliothek verloren!

Antwort von Brianna851919 am 03.10.2020 | 14:51 Uhr
Ja, hier ist Diana Gabaldon nicht ganz unschuldig, ihre Claire Fraser, die so bravourös zwischen den Welten wandern darf. Das nenne ich mal Unterhaltung von Frau für Frau, mit und für Herz und Kopf.
Claire´s Penicillin haben wir hier leider nicht zur Verfügung. Dann hole ich aber ihren Geist ein Stückchen weit hier herüber.
03.10.2020 | 10:08 Uhr
Gestern Abend hat es mich mal wieder geschüttelt (Und das lag jetzt nicht nur daran, daß ich mir jetzt was eingefangen habe und mit über 39° Fieber und Schüttelfrost im Bett liege!), meine Seele war zappenduster....
Erst heute morgen, als ich das ganze nochmals gelesen habe, habe ich festgestellt, daß es ja noch nicht zu Ende ist!
OH JUBEL! Jemand läßt W überleben!
Da geht es mir doch gleich viel besser, obwohl das Fieber noch nicht gesunken ist und mir schier der Schädel platzt!

Ein FFE-Ende, da freut sich der Grashüpfer!

Antwort von Brianna851919 am 03.10.2020 | 14:45 Uhr
Hallo,
dann natürlich vor allem gute Erholung!

Bitte, was bedeutet hier FFE? Der Kollege Google kann mir hier einmal nicht weiterhelfen, meine Jungs auch nicht. (Sorry, Anfänger...)
02.10.2020 | 22:42 Uhr
Da bist Du ja! ^_^
Dann muss ich hier natürlich nochmal notieren, was ich Dir anderswo schon einmal schrieb:

Oh, ist das schön! Da kann man zum Ende nur noch erleichtert aufseufzen. Sie schaffen das! Hatte mir extra bis zum Abend Zeit gelassen mit dem Lesen, damit mir hier kein Kind durch die Tür platzte. Du bist so tief drin in Charly! Nein, da könnte ich Winnetou auch nicht loslassen.

Sehr gefällt mir auch diese Gemeinschaft der Heiler, die alle ihre Kunst zusammenführen, um Winnetou zu retten. Ob sie nun von der des anderen so im vollen Maße überzeugt sind oder nicht, das spielt in diesem Moment keine Rolle. Und sie haben es geschafft! Gruppenknuddeln für alle! :-D

Ein sehr stimmungsvoller, emotionaler Text, der leider viel zu schnell zu Ende ist. Ich hoffe ja, diese Geschichte geht wirklich noch weiter!
Und winke dem Hüter der Eule mal ein bisschen zu.

Antwort von Brianna851919 am 03.10.2020 | 14:43 Uhr
Hallo Silvia,
Dankeschön! Du hast ja schon meine ersten Gehversuche miterlebt und mitbegleitet.
Die Idee (in die Umgebung aus dem Film verpflanzt) habe ich aus dem Buch, da wird ja nur kurz angedeutet, dass Shatterhand mit Winnetou im Arm die Nacht durchsteht.
Also habe ich ihm erst einmal eine möglichst herzzerreißende Nachtwache auf den Leib geschrieben. Allerdings MEINEM allerliebsten Shatterhand, Lex, dem Fels in der Brandung. :-) Der all das natürlich nicht aussprechen wird, aber hier ist er mit seiner Verzweiflung allein, stürmen Zweifel und ein vierzehn Jahre alter Dämon auf ihn ein, lauschen wir in seine Seele.
Bis er feststellen darf, der Doc hat sich geirrt, muss noch einmal ran.
Bei mir hat / bekommt er Verstärkung...
02.10.2020 | 21:24 Uhr
Hallo,
dann mache ich einmal den Anfang.
Das ist mal etwas anderes. Aber schon interessant. Ein älterer Arzt hält nicht viel von dem "heidnischen" Zeug, welches die Apachen bzw andere naturverbundene Völker praktizieren, aber sein junger Schüler will es versuchen und es gelingt.
Winnetou wird erfolgreich operiert, durchaus der Zusammenarbeit von allen Parteien geschuldet. Wenigstens etwas.
Weiße Eule behauptet, dass die Geister, die Winnetou in die Ewigen Jagdgründen begleiten sollten, nicht gekommen sind, somit war Winnetous Zeit noch nicht gekommen.

Antwort von Brianna851919 am 03.10.2020 | 14:30 Uhr
Hallo,
ja, das ist mein Erstling. Die Idee bzw. das Bedürfnis, W überleben zu lassen, hatte ich, seitdem ich mit 12 Jahren den Film zum ersten Mal gesehen habe. Bis ich an die Bücher herankam, das dauerte in der DDR etwas länger. Alles neu zu erfinden? Da bin ich so oft an Grenzen gestoßen, wurde von neu Herausgefundenem eingeholt, was nicht zum Bisherigen passte, oder an Dingen gescheitert, die ich damals einfach nicht wissen konnte, so dass ich irgendwann aufgab. Fast vierzig Jahre später sieht die Welt schon viel freundlicher aus. Bücher, Bibliotheken und die unendlichen Weiten des Internet liegen uns zu Füßen.
Den Ausschlag gab eine FB-Diskussion am 02. September. Laut Karl May dem Todestag seines Winnetou. Plus eine allerliebste Zeichnung eines Mitschreibers mit einem Karl May am Schreibtisch, in Schockstarre: "For Heaven´s sake! Ich hab´ ihn umgebracht! Ich habe Winnetou ugebracht!" Nun, dann biegen wir das mal wieder gerade.
Mit dem GRÖßTEN Vergnügen.
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