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Reviews 1 bis 4 (von 4 insgesamt):
30.09.2020 | 10:27 Uhr
Mal wieder sehr guter Text. Ich habe auch die Anderen Reviews gelesen und deine Antworten dazu. Eigentlich kann ich dem kaum noch was hinzu fügen. Nur ein kleines Bischen noch. Ich kenne den Film "die Welle" schon sehr lange (ich meine damit die Orginal Version, welche auch das wirkliche Geschehen beschrieb und finde den Film sehr gut! Nur zeigt unsere Zeit ein kleines Manko der Geschichte, warum hier nicht gleich Alle merken was hier ab geht. Man Fixiert sich total auf ein solches Geschehen wie im 3. Reich, läuft es nicht genauso wie damals ab, kann es auch nicht so etwas sein. Nur läuft es Subtiler ab. Kein Mann mit Schnauzbart, keine Disziplin... dafür Angst. "Wir wollen Euch doch nur Retten!" "Wir meinen es nur Gut!" Also kann es doch nichts Schlimmes sein und die Anderen sind die Bösen. Wegen denen müssen wir noch alle Sterben! Himmel Herr Gott! (und ich meine es wirklich so).Was muss denn noch alles Passieren? damit ihr es merkt? Menschen die den Ländern Frieden bringen, werden als Teufel und Idijoten hin gestellt. Menschen welche Tausendfachen Tod und Krieg gebracht haben, sind die Helden und die Guten! Was mir auch aufgefallen ist, selbst in den Harry Potter Büchern, wird diese Übernahme des Bösen sehr gut beschrieben. Harry Potter wird zum Bösen erklärt, weil er behauptet "du-weisst- schon-wer" ist Wiedergekommen. Die Zauberer laufen genau diesem nach. Liehst man die Bücher mit offenen Herzen, findet man alles wieder was so abläuft. Ich habe auch schon ernsthaft überlegt, ob man nicht dazu übergehen sollte "Du-weisst-schon-wer" oder "du-weißt-schon-was" zu sagen um gewissen "Du -weisst- schon-was" zu umgehen...;o)))))))

Antwort von Flachweltmeister am 30.09.2020 | 13:48 Uhr
Du weißt schon, wie ich das finde, was Du da schreibst. Du weißt schon, was das mit mir macht und was dazu zu sagen ist und was man Dich dafür müsste ;-)

In "Harry Potter" wird noch ein Trick verraten: Da gibt es doch diesen "Boggart in the wardrobe", den Irrwicht im Schrank, der sich in all das verwandeln kann, wovor Du am meisten Angst hast. Und dem muss man sich dann stellen, und den kann man dann auslachen, um ihm auf diese Weise die Macht zu nehmen. Genauso verfahre ich seit dem ersten Tag mit der unsichtbaren imaginären Mikrobe. Ich lache mich über sie kaputt. Wenn ich mich totgelacht habe, tauche ich wahrscheinlich in der Liste der Coronaleichen auf. Aber die Fantasy-Mikrobe hält sich von mir fern, seit ich so mit ihr umgehe. Die mag mich nicht und das rettet mich. Warum wird uns im echten Leben von Du-weißt-schon-wem dieser Trick nicht gelehrt? Vielleicht, damit wir ihn um Himmels willen nicht anwenden und bloß nicht an Macht gewinnen?

Ja, das ist eine gute Idee, sich ein paar Variationen auf klischeehafte, abgenutzte Totschlagvokabeln parat zu legen. Die signalisieren immerhin dem Gegenüber, welches Begriffe wie z.B.
"Konspirationshypothesen", "Selbstmordbürger", "Hygienegestapo", "Freiheitsnostalgiker", "Mitspracherechtsradikale" noch nie gehört hat, dass da einer eigene Kampfbegriffe und eigene Gedanken hat.

LG Flachweltmeister
27.09.2020 | 19:29 Uhr
Ich bin auch manchmal erstaunt, wie sehr manche alles mitmachen und hinnehmen. Man weiß natürlich nicht, wie es innerlich aussieht und ob man nicht doch mal, zumindest für sich selber, etwas hinterfragt. Aber ich war ehrlich gesagt sehr erstaunt, als ich z.B. sah, wie bereitwillig alle im Frühling ohne Widerspruch (oder jedenfalls kein sichtbarer, in den Medien gezeigter) Widerspruch alles hinnahmen. Sicherlich gab es auch da anderes. Leute, die verzweifelt darum kämpfen, Angehörige zu besuchen usw. Aber zumindest der Eindruck war: "Das ist zwar hart, aber das sind halt die Regeln. Daran muss sich gehalten werden. Ist ja nur vorübergehend...und man will nur unser bestes". Am meisten nervt mich die Maskenpflicht. Da sind die Fronten auf beiden Seiten inzwischen sehr verhärtet. Und viele tragen das Ding doch nicht aus Überzeugung. Sondern weil sie halt irgendwie mit der Bahn von A bis B kommen müssen, keine Lust und auch keine Kraft für Diskussionen haben und sich eben auch nicht 150 Euro mal eben so leisten können. Da machen viele bei vielem mit. Mit Faust in der Tasche. Aber halt weil sie mehr Angst vor Strafen als vor dem Virus haben. Er erinnert ein bisschen an das Buch "Die Welle". Wer nicht mitmachen wollte und diese Armbinde trug wurde geächtet, viele machten dann halt mit, weil sie keinen Ärger wollten.
Und ich verstehe auch, dass sich Leute in schwierigen Zeiten auf jemanden verlassen möchten. Auf jemanden, der ihnen sagt: "Es ist schlimm. Aber ich sage euch jetzt, wie wir es machen, damit wir es gut überstehen."
Trotzdem vermisse ich bei vielen, die so vehement für die Regeln eintreten und z.B. schon beinahe einen Anfall bekommen wenn jemand eine Maske ein wenig runter zieht oder sogar (mit Attest) wagt, einen Laden ohne zu betreten, ein wenig das kritische Hinterfragen. Nur ein wenig.
Zweifel haben nämlich auch die, die hinterfragen und auch die "Maskenverweigerer". Die machen sich sogar mehr Gedanken. Ob ihre "Rebellion" wirklich berechtigt ist und dass es ja doch sein könnte, dass sie falsch liegen und es könnte ja sein, dass doch alle recht haben.....und was, wenn nun wegen ihnen jemand krank wird und sie falsch liegen...
In solchen Zeiten halten sich dann viele an jemanden, der, ob nun berechtigt oder nicht, sagt, wo es lang geht und sagt, dass alles wieder gut wird....

Antwort von Flachweltmeister am 27.09.2020 | 20:15 Uhr
"Ist ja nur vorübergehend" ist ein Irrtum (denn das Regime möchte die Fake-Pandemie behalten, weil Regierungen Pandemien lieben, weil Pandemien sie in die Lage versetzen, alles einführen zu können, was man bisher nicht einführen konnte) und "Man will nur unser Bestes" ist ein noch größerer Irrtum. Wer Dich nicht einmal kennt, hat auch kein Interesse an Deinem Besten.

Nein, es könnte nicht sein, "dass alle recht haben". Die Masken sind nachweislich ein passives Mordwerkzeug. Dass sie nicht vor Viren schützen, steht sogar in der Packungsbeilage, denn selbst wenn es Viren gäbe (das ist unter Experten umstritten), würden sie durch die Löcher im Stoff locker durch hüpfen können wie ein Golfball durch ein Fußballtor. Also haben wir es mit hochgradig Unwissenden zu tun, wenn Menschen glauben, die Gesichtswindel hätte medizinischen Nutzen. Die Maske von heute ist der Hitlergruß von damals - ein Unterwerfungskennzeichen von Leuten, die die Kontrolle über ihr Leben zuerst verloren und danach dem Staat übertragen haben. Maskenverweigerer sind Selbstmordverweigerer. Gestern ist schon das zweite Kind tot umgefallen, weil sein Körper mit Sauerstoff unterversorgt war. Wer sich an den CO2-Überschuss im Blut gewöhnt, kann sich schon mal den Sarg aussuchen gehen.
Wenn jemand krank wird, dann ist das ein Einzelschicksal, wie es immer Einzelschicksale gab. Es sterben nach den offiziellen RKI-Zahlen derzeit sogar eher weniger Leute im Vergleich zu den Vorjahren als mehr, somit ist das Märchen von der Pandemie offen einsehbar für jeden Märchenliebhaber. Die "Infiziertenzahlen" kommen nur zustande, weil der PCR-Test (der eine Infektion gar nicht feststellen kann und es auch nicht darf, sondern der lediglich Fragmente körpereigener Abwehrstoffe messen kann, die als Reaktion auf erkrankte Zellen zur Heilung vom Körper produziert werden) eine Fehlerquote von 1-2% hat. Wenn Du also zehn Millionen testest, kannst Du locker hunderttausend Falschpositive haben.

Ja, "Die Welle" schildert treffend, wie eine Gruppendynamik in die falsche Richtung funktioniert. Nicht ohne Grund redet man immer von der ersten und zweiten Welle. Man will die Geschichte sich wiederholen lassen...
27.09.2020 | 18:23 Uhr
Lieber Flachweltmeister!
Kennst du sicher, ein altes, psychologisches Lehrstück:
Das Milgram-Experiment.
Wo normale Leute bereit sind, Schauspielern bis zu tödliche Elektroschocks (natürlich simuliert) zu verpassen, weil eine "Autorität" es für gut und richtig befindet.
Und sie hören auch nicht auf, weil sie sonst zugeben müssten, dass sie einen Fehler gemacht haben.

Erklärt im Grunde (nicht nur) die Konzentrationslager und wird sich immer wieder in der Geschichte wiederholen.
Schönen Abend.
R ₪

Antwort von Flachweltmeister am 27.09.2020 | 19:15 Uhr
Lieber Netzspatz,

ja, das Milgram-Experiment habe ich in Psychologie und Pädagogik zweimal durchkauen dürfen. Ein sehr interessanter soziologischer Test.
Eva Maria Mudrich hat in ihrer Kriminalgeschichte "Probelauf" ein vergleichbares Experiment mit wieder fatalem Ausgang durchgesponnen.
Nachdem nun zwei Kinder, von denen man weiß, tot sind wegen der selbstmörderischen Maskenpflicht, stünde es den Verhängern der Maskenpflicht nicht gut zu Gesicht, sich dafür entschuldigen zu müssen, also bleibt ihnen nur der eine Ausweg, dass sie nach dem Krieg zur Rechenschaft gezogen werden - mit all ihren Handlangern, die von ihrer Remonstrationspflicht nicht Gebrauch gemacht haben.
Wir brauchen den zweiten Lockdown. Man muss die Wirtschaft crashen. Es darf keiner mehr Arbeit haben, denn solange die Menschen noch ängstlich um ihren Job bangen und deswegen alles mit sich machen lassen, hat der Frieden keine Chance. Wenn aber sowieso alle arbeitslos sind und wir gemeinsam einen Neuanfang in eine neue Zeit hinein begehen müssen, dann kann auch wieder logisch und mit Herz gedacht werden.

Schönen Abend,
Flachweltmeister
26.09.2020 | 17:31 Uhr
Das ist nun eines der mit Abstand besten Sachen hier von dir in diesem Bezug. WOW, kann ich da nur sagen, das bringt es auf den Punkt. Ich frage mich, wie weit lässt sich ein Volk noch drangsalieren. Zu Zeiten des dritten Reiches wäre man froh gewesen, wenn die Leute so wie heut freiwillig zur Schlachtbank gepilgert wären. Wie könnte es auch sein, dass es unsere lieben Politiker vielleicht nicht gut mit uns meinen?
Bestes Werk von dir bisher, ich bin schwer beeindruckt, leider hab ich nur einen Stern, aber der möge über uns straheln und unsere schlafende Bevölkerung endlich zur Erleuchtung bringen.
Deine Sandra

Antwort von Flachweltmeister am 26.09.2020 | 19:44 Uhr
Vielen Dank für das überschwängliche Lob, Sanna!

Ein großes Problem ist: Dieser quasi Dritte Weltkrieg, den wir jetzt erleben, wird von vielen nicht mal als solcher verstanden. Er wird nicht als politisch motivierter Angriff wahrgenommen, weil die Politik den Menschen einredet, sie könne nichts dafür, es sei höhere Gewalt, die sie dazu genötigt habe, unsere Freiheiten aufzugeben, und sie wolle doch nur das Beste für uns. Hinterlistig! Da war der Zweite Weltkrieg (hinsichtlich der Einsicht, dass die Politik der Feind ist und nicht die Natur) eine Spur weniger subtil, weniger intelligent, aber dafür auch brutaler und tödlicher. Der 2. WK war physischer und psychischer Natur, der 3. WK wird jetzt nur noch auf der psychischen Ebene ausgetragen. Es muss nicht mehr jeder Unschuldige um Leib und Leben fürchten, sondern nur noch der, der es will. Deswegen finde ich den Dritten besser, auch wenn es sich mit dem Erkenntnisfortschritt im Volke hierzulande hinzieht.
Es könnte natürlich sein, dass demnächst das Recht installiert wird, Covidioten hinzurichten. Dann wäre es doch auch wieder ein physischer Krieg, dann nicht gegen eine religiöse Völkergruppe, sondern gegen eine wissenschaftlich aufgeklärte Völkergruppe.

Dein Flachweltmeister
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