Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Reviews 1 bis 8 (von 8 insgesamt):
02.12.2020 | 20:37 Uhr
Hallo Thomas,
einfach herrlich. Ich kann den armen Lord so gut verstehen.
Lieben Gruß
Nesaja

Antwort von Thomas Heinrich am 03.12.2020 | 11:44 Uhr
Hallo Nesaja,

der Lord ist wirklich nicht zu beneiden. Vielen Dank auch für dein Review zu diesem Gedicht!

Liebe Grüße,
Thomas
09.10.2020 | 12:11 Uhr
Hallo!

Meine Gute, es ist sehr lange her, dass ich ein Gedicht freiwillig gelesen haben. Ich gebe zu, dass mir das meist zu anstrengend ist. Aber das hier ist extrem witzig und sehr unterhaltsam.

Meine Lieblingsstelle ist übrigens auch der Reim, der Dir zuerst eingefallen ist:
Es klapperte, selbst klapperdürr,
Der Butler laut mit dem Geschirr.

Vielen Dank für diesen überraschend erfrischenden und lustigen Lesegenuss.

♥-liche Grüße lila

Antwort von Thomas Heinrich am 09.10.2020 | 15:46 Uhr
Hallo lilarin,

vielen Dank für Dein Review!

Zugegebenermaßen habe ich auch schon ziemlich viele "anstrengende" Gedichte geschrieben, aber dieses gehört zu meinen zugänglichsten. Und was Deine Lieblingsstelle betrifft: schon drollig, was einem so beim Ausräumen des Geschirrspülers einfallen kann...

Schön, daß Dir das Gedicht gefallen hat.

Liebe Grüße,
Thomas
18.09.2020 | 13:10 Uhr
Wie schön, wieder mal etwas Humorvolles von dir zu lesen! Das bessert doch gleich meine Stimmung.
Hier nimmst du offenbar die zahlreichen Leute aufs Korn, die überempfindlich sind und sich durch Kleinigkeiten gestört fühlen - und die Lösung ist originell: der Meckerer trifft auf eine Person, die an ihm selbst auch was zu meckern findet.
Es ist eben alles relativ ...

(Bei dem Namen "Lord Lester" fiel mir übrigens was ganz Unpassendes ein - Lord Leicester aus "Maria Stuart")

Antwort von Thomas Heinrich am 18.09.2020 | 17:02 Uhr
Liebe roseta,

vielen Dank für Dein Review!

Das Gedicht ist ziemlich spontan zusammengekommen: vorgestern, beim Ausräumen des Geschirrspülers, kam mir plötzlich der alberne Reim in den Sinn: "Es klapperte, selbst klapperdürr, der Butler laut mit dem Geschirr". Und da ich Gefallen daran fand, fragte ich mich, ob sich nicht noch mehr daraus machen ließe. Und so kam dann eben eine kleine Ballade zustande: zu einem Butler gehört ein Lord, der Lärm steckte auch schon in meinem Reim drin, damit hatte ich dann das Thema meines Gedichts, und der Rest ergab sich von selbst.

Beim Lärm bin ich übrigens selbst ziemlich empfindlich, ich habe allerdings auch ein sehr gutes Gehör - manchmal fast schon zu gut, da ich oft auch kleinste Geräusche höre, was bisweilen etwas lästig sein kann.

"Maria Stuart" habe ich übrigens schon seit Ewigkeiten nicht mehr gelesen (dafür aber im Verlauf der letzten drei Tage mal wieder den "Wallenstein").

Liebe Grüße,
Thomas
17.09.2020 | 20:13 Uhr
Hallo werter Thomas,

Viel gibt es zu dieser wundervoll geschriebenen wie auch von trockenen Humor durchzogenen Ballade von meiner Seite her nicht zu sagen. Denn zum einen ist es für mich nach dem Lesen so vieler deiner dichterischen Werke förmlich eine unerschütterliche Selbstverständlichkeit geworden (die aber doch von Zeit zu Zeit trotzdem Erwähnung finden sollte), dass du selbst bei solch kleineren und witzigeren Werken dir redlich Mühe gibst dein konstantes lyrisches Niveau zu halten - und zum anderen gibt es generell nicht mehr zum herrlich gemeinen wie auch sicher vielen etwa vertrauten Inhalt zu sagen, als dass der werte Lord Lester (Nebenbei: Interessanter und leicht zu merkender Titel mit den drei Ls) wirklich nicht zu beneiden ist... Ach, sicher kennt das doch jeder von uns? Natürlich nicht ganz gleich, also eher weniger mit Butler und Adelstitel, aber doch ähnlich genug um das Leid deines schwer von seiner Umwelt geplagten Lords nachzuvollziehen.

Eine meiner liebsten Stellen war nebenbei, als dein Lord Lester schlussendlich ironischerweise selbst störenden Lärm von sich gegeben hat und dann von Lady Montague Tadel abbekommen hat! :)

Bis gleich dann!

Mit freundlichen Grüssen
Jonathan Ghost

Antwort von Thomas Heinrich am 17.09.2020 | 21:19 Uhr
Hallo lieber Jonathan,

vielen Dank für Dein Review!

Furchtbar viel gibt es zu dieser sehr spontanen Dichtung wohl wirklich nicht zu sagen (manches von dem, was es zu sagen gibt, steht dann ja schon in meinen Antworten auf die vorigen Reviews). Entwickelt hat sich das ganze aus den beiden Zeilen, in denen der Butler mit dem Geschirr klappert - die waren das Kerngehäuse, das Fruchtfleisch entwickelte sich dann heute früh.

Nebenbei bemerkt ist auch Lady Montague bei ihrem Tadel nicht gerade leise, wie die mit jedem ihrer Sätze zunehmende Zahl von Ausrufezeichen noch mal verdeutlichen soll...

Liebe Grüße,
Thomas
17.09.2020 | 18:04 Uhr
Hallo Thomas Heinrich!

Was für ein großartiges humorvolles Gedicht. Bildhaft, wunderbar locker geschrieben und flüssig zu lesen. Ich habe es mit einem Schmunzeln getan . Ich finde das Gedicht meisterhaft und es gefällt mir sehr gut.

Bei dem Titel dachte ich übrigens an einen alten Schlager von Manuela "Lord Lester aus Manchester". Aber es gab, wenn ich mich richtig erinnere, auch mal einen britischen Politiker mit diesem Namen.

Herzliche Grüße
herbstlady

Antwort von Thomas Heinrich am 17.09.2020 | 19:57 Uhr
Hallo herbstlady,

vielen Dank für Dein Review!

Ob das Gedicht nun meisterhaft ist, weiß ich nicht so recht - ich sehe es eher als amüsante Petitesse an. Aber zumindest hatte ich auch beim Schreiben meinen Spaß und freue mich nun, daß die Leser es ebenfalls witzig finden.

Von dem Manuela-Schlager habe ich übrigens noch nie etwas gehört. Aber Lester ist in England wohl kein so außergewöhnlicher Name, mir fällt bei diesem Namen als erster der Filmregisseur Richard Lester ein, der in den 60ern zwei ziemlich coole Filme zusammen mit den Beatles gedreht hat.

Liebe Grüße,
Thomas
17.09.2020 | 17:18 Uhr
Hey

Ich empfinde ja schon Hochachtung vor Leuten, die sauber reimen können, aber wenn die Gedichte auch noch so lustig sind wie dieses hier... Da bleibt mir echt die Spucke weg!

Viele Grüße
Izanea

Antwort von Thomas Heinrich am 17.09.2020 | 19:49 Uhr
Hallo Izanea,

vielen Dank für Dein Review!

Solche lustigen Gedichte stellen eher eine Ausnahme in meinem Gesamtwerk dar, aber es freut mich natürlich, daß es Dir gefallen hat.

Liebe Grüße,
Thomas
17.09.2020 | 17:00 Uhr
Hallo Thomas,

hier also etwas ganz Anderes aus Deiner Feder - und auch das gefällt mir sehr, sehr gut!

Der trockene Humor passt so schön zur englischen Mentalität, wie der lebenswichtige, aber verpasste Nachmittagstee!
Aber er passt ebensogut als Kontrast in die derzeit schon schwierige Zeit.

Die (mich ein bisschen an Wilhelm Busch erinnernden) einfach geschriebenen Vierheber rauschen in einem Fluss dahin und malen dabei Bilder in den Kopf - was Du ja auch beabsichtigst, nicht?

Liebr Grüße - heute mit einem schrulligen Engländersternchen
Notbert

Antwort von Thomas Heinrich am 17.09.2020 | 19:47 Uhr
Hallo Norbert,

vielen Dank für Dein Review!

Das ist ein wirklich recht spontan entstandenes Gedicht. Gestern kam mir beim Ausräumen des Geschirrspülers der Reim in den Sinn: "Es klapperte, selbst klapperdürr, der Butler laut mit dem Geschirr" - ziemlicher Nonsens, aber ich fand den Reim lustig. Heute früh dachte ich mir dann, daß sich daraus vielleicht ein komplettes Gedicht machen ließe (was ich auch als angenehme Erholung von meinen beiden mich sehr fordernden dramatischen Werken empfand). Zu einem Butler gehört natürlich ein Lord, und das Thema störender Geräusche steckte auch schon in diesen beiden Zeilen drin - der Rest ergab sich dann von selbst. Am meisten mag ich selbst übrigens die Stelle mit den kläffenden Hündchen der Lady.

Liebe Grüße,
Thomas
17.09.2020 | 12:19 Uhr
Lieber Thomas Heinrich!
Herrlich, ich hab das Gedicht so gefeiert!
So locker und humorvoll geschrieben, ging beim Lesen runter wie Öl,
dass deine Verse und Reime perfekt sind, brauche ich gar nicht mehr erwähnen.

Ein guter Kontrast zu deinen historischen Schauspielen.
Ich liebe es!
Stern.
Beste Grüße.
R ❁¸¸.✿*¨❀

Antwort von Thomas Heinrich am 17.09.2020 | 19:41 Uhr
Liebe Net Sparrow,

vielen Dank für Dein Review!

Dieses Gedicht ist ziemlich spontan entstanden und war tatsächlich auch eine ganz angenehme Erholung von meinen beiden großen, ernsthaften und so furchtbar schwer zu schreibenden Schauspielen (die mir letztlich aber trotzdem wichtiger sind als so ein Gelegenheitswerk). Ich hatte meinen Spaß daran, und wenn dieser sich auf die Leserschaft überträgt, ist das natürlich noch besser.

Liebe Grüße,
Thomas
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast