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Autor: Ann Morgan
Reviews 1 bis 25 (von 38 insgesamt):
13.11.2020 | 10:48 Uhr
WOW was soll man dazu noch schreiben? Ich glaube, dass war das zärtlichste und gefühlvollste Kapitel, welches du zu den beiden bisher geschrieben hast, gleichzeitig war es sehr erotisch dabei und hatte doch gerade am Anfang seine humorigen Seiten, als es darum geht wie und bei wem sich die beiden Rat geholt haben.
Gerade diese Kapitel, wo nur Athos und d'Artagnan vorkommen finde ich wunderschön, weil du hier nochmal eine andere Ebene des Vertrauens beschreibst, welches sowieso bei unseren vier Unzertrennlichen herrscht.
Bei der Szene mit dem Öl musste ich jedenfalls sehr schmunzeln, ja Aramis ist wirklich ein Genießer. Ich persönlich würde zwar Porthos Olivenöl bevorzugen, da es weniger geruchsintensiv ist und ich Lavendel wortwörtlich nicht riechen kann. Aber Lavendel soll ja eine gewisse beruhigende und entspannende Wirkung haben und ist hier vielleicht dann nicht so verkehrt.

LG
Auma

P.s. Danke für die Danksagung am Anfang. Da bin ich vor Freude ja ganz rot geworden. Zumal zu dem Zeitpunkt noch eine Review ausstand. *verlegen guck*

Antwort von Ann Morgan am 17.11.2020 | 00:10 Uhr
Und noch einmal heute: Hallo, liebe Auma!

Ich hatte es ja in der letzten Review-Antwort schon angedeutet - Dein Feedback zu diesem Kapitel ist für mich wirklich der Hammer! Beim Erstlesen habe ich total gerührt mit einem superbreiten Lächeln da gesessen!!! Und jetzt geht es mir schon wieder so!
Das zärtlichste und gefühlvollste Kapitel bisher!!??!! Oh - wow!!!!!

Und was Du alles darin gefunden hast: Die humorige Seite zu Anfang, das Vertrauen, die Erotik und dann eben die Gefühle... Genau die Mischung, die ich selbst so wahnsinnig mag. Und dass ich das offenbar für Dich genau so getroffen habe macht mich einfach nur absolut happy! Denn solche erotischen Kapitel sind echt schwierig. Wie wenig und wie viel erzählt man/ erklärt man? Man balanciert auf einem Grat zwischen Porno und Kitsch und will keins von beidem.
Aber es hat ja offensichtlich gepasst - und diese Rückmeldung ist ganz besonders wertvoll für mich!!!!!!

Oha - Du magst Lavendelduft nicht so? Ich selbst mag ihn sehr, und ja, ihm werden beruhigende und entspannende Eigenschaften nachgesagt (ist sogar Bestandteil meines "Schlaf gut"-Tees ;-).
Aber Gerüche sind ja auch was sehr Individuelles und Persönliches, ein ganz besonders starker Gedächtnis-Anker. Und für d'Artagnan und Athos wird Lavendel-Duft nun für immer positiv mit dieser Nacht verknüpft sein :-))

Zu Deinem PS: Sehr, sehr gerne geschehen! Und da stand gar nichts aus, und verlegen musst Du schon mal gar nicht dreinschauen! Denn so glücklich ich über jedes Deiner Reviews bin, so weiß ich doch genau, wie das RL so spielt und dass es eben doch nicht immer geht! Und deshalb ist mir diese Danksagung hin und wieder an meine Reviewer einfach wichtig!
Also: Auch hierfür innigen Dank, Du!!

Nun gute Nacht und GLG
Ann
13.11.2020 | 10:30 Uhr
So bevor heute hoffentlich das zweite Kapitel deiner neuen Waffenbrüdergeschichte kommt, muss ich hier noch etwas loswerden. Ich kann doch nicht einfach aufhören dir eine Review dazulassen.
Ich habe jedenfalls das Schmunzeln nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, als ich das Kapitel gelesen habe. Besonders des Wegen, weil du hier wieder einmal sehr gekonnt auf die Beziehung der vier untereinander eingehst. D'Artagnan hat jetzt also eine Dachkammer und keiner findet das merkwürdig, wofür diese innige Freundschaft doch gut ist, ansonsten könnte ja noch wer auf unziemliche Ideen kommen.
Ich jedenfalls konnte mich bei beiden Gesprächen sehr gut in unsere vier Freunde hineinversetzen. Die Kombination war übrigens auch sehr gut gewählt. Bei den Gesprächen hat mir besonders das Vertrauen gefallen, welches so deutlich aus d'Artagnans Worten spricht und welches Aramis so beeindruckt. Sehr schön fand ich hier auch die letzten zwei Abschnitte, bevor du dann in das Gespräch zwischen Athos und Porthos gehst.
Da musste ich am Anfang wirklich sehr heftig schmunzeln: Porthos und nähen. Ich hab sein angestrengtes Gesicht richtig vor mir gesehen, wie er versucht den Faden in das Nadelöhr zu bekommen. Hier hat mir insbesondere Athos "rein hypothetische" Frage gefallen. Diese Ausdrucksweise passt so gut zu ihm. Ich glaube in der Serie gibt es eine ähnliche Szene wo er eine "hypothetische Frage" stellt.
Vor allem das beide den Rat bekommen "Geduld und Vertrauen" fand ich sehr schön, denn ich denke egal welches Geschlecht man selber hat und welches man liebt diese Aussage ist universell, nicht nur auf dieses Ereignis bezogen, einsetzbar.
Und zum Schluss das Ende, da musste ich schon nicht mehr schmunzeln, sondern schon herzhaft lachen.

LG Auma

Antwort von Ann Morgan am 16.11.2020 | 18:40 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Bevor ich gleich koche, möchte ich wenigstens schon mal eins Deiner wunderschönen Reviews beantworten!
Du weißt, ich liebe all Deine Reviews – aber gerade die beiden letzten zu dieser Geschichte berühren mich wirklich ganz besonders, einfach, weil ich mich und meine Intentionen so unglaublich verstanden fühle!! Ich freue mich also ganz besonders aufs Antworten – und beginne dann auch mal ;-)

Ich wiederhole mich – aber wenn Du gerade bei diesem Kapitel schreibst, Du hättest das Schmunzeln nicht mehr aus dem Gesicht bekommen, grinse ich vor Begeisterung wie blöde! Denn es geht mir mit diesem Kapitel genauso! Es schrieb sich sehr leicht und flüssig herunter und es ist für mich selbst ein Wohlfühl-Kapitel.
Und was mich bei Dir immer ganz besonders freut ist, dass Du neben der Romanze auch Wert auf die Beziehung der VIER Freunde legst! Die ist mir nämlich auch ungemein wichtig, und die beiden Beziehungen (Aramis und Porthos meist eher angedeutet, aber doch vorhanden) sind in den größeren Rahmen der vier Unzertrennlichen eingebettet, ohne diesen für mich nicht denkbar. Deshalb ist es mir auch immer wieder wichtig, Interaktionen zwischen allen vieren zu schreiben und zu zeigen. Und es macht Spaß – weil das eine ganz eigene Dynamik hat, die sich toll schreiben lässt.

Die Dachkammer (ehemalige Rumpelkammer ;-) war in meinem Kopf schon lange, lange „gebucht“. Irgendwann stellte ich fest, dass ich aber darüber noch gar nichts in den Waffenbrüder-Geschichten geschrieben hatte! Deshalb taucht sie nun hier das erste Mal auf.
Tja.... keiner findet das merkwürdig (also das mit der Dachkammer). Im Zusammenhang mit der Zeit und den geltenden Gesetzen ist es für mich immer schwierig, die Gratwanderung zwischen Geheimhaltung und intimen Momenten auszubalancieren. Die Dachkammer macht es einfacher *zwinker*.

Die Kombination d’Artagnan/Aramis und Athos/Porthos ergab sich irgendwie völlig natürlich. D’Artagnan bei dem feinfühligen Aramis, und Athos, der Porthos‘ direkte und somit etwas derbere Sprache gut abkann. Freut mich total, dass Dir das gefällt :-)))!!
Das Vertrauen, das d’Artagnan Aramis ausspricht entstand spontan beim Schreiben – und fühlt sich auch für mich bis heute einfach gut und richtig an :-)! Wie gesagt – die vier vertrauen einander untereinander mit ihrem Leben – das ist nicht auf die Paare beschränkt!

Ooooh – und dann greifst Du zielgenau DAS Bild auf, das mich selbst immer wieder echt schmunzeln lässt: Porthos und sein Ehrgeiz, das Loch im Hemd selbst zu nähen :-))))!!!! Genau Dein Bild habe ich auch vor Augen: Wie er mit gerunzelter Stirn versucht, das Nähgarn einzufädeln :-))!!
Athos fragt „rein hypothetisch“ – und Du sagst, es gäbe sogar in der Serie diesen Wortlaut von ihm? Das kann absolut sein, denn ich höre ihn da regelrecht!

Geduld und Vertrauen – und Du hast absolut recht: Das kann man auf jede Beziehung anwenden, auf verschiedenste Situationen! Denn genau das macht eine gute Beziehung, eine echte Partnerschaft aus!

Na, und dass Aramis und Porthos Dich am Ende dann noch so zum Lachen bringen, krönt das Kapitel für mich!!!

Meine Liebe – ganz, ganz herzlichen Dank für das wundervolle Review!!! Die nächste Antwort kommt auch bald – auf die freue ich mich schon seit dem Erstlesen ungemein!!!

Bis dann!
GLG
Ann
11.11.2020 | 12:44 Uhr
Schön erzählt <3
Ich freu mich auf die nächste Geschichte ;)

LG Caro

Antwort von Ann Morgan am 11.11.2020 | 16:26 Uhr
Hallo, meine Liebe!

Freut mich, dass Dir das sehr spezielle Kapitel gefallen hat :-)!
Und ich denke, die nächste Geschichte ist dann eher deins ;-)! Bin schon total gespannt auf Deine Reaktion *lachend die Hände reibe*!!!

Vielen Dank Dir und halte die Ohren steif!!
GLG
Ann
05.11.2020 | 19:11 Uhr
Hallo liebe Ann,

nein, ich habe dich nicht vergessen. Naja, jedenfalls nicht ganz. Aber der Rest der Welt macht es diese Woche mal wieder richtig spannend und irgendwie hat der Tag dann nicht ausreichend Stunden, wenn man auch noch schlafen soll. Wobei schlafen sowieso überbewertet wird, oder? ;-)
Und schon habe ich die Kurve zur Geschichte gekriegt, denn man kann im Bett doch so viel schönere Dinge tun... Athos und D'Art beweisen es uns hier gerade sehr eindrucksvoll. Da knistert es nicht mehr nur zwischen den beiden. Und auch hier ist es für mich wieder "typisch Ann". Du nimmst dir Zeit, lässt deinen beiden Protagonisten Raum, schaffst eine bezaubernde, erotische Stimmung und schockst den armen Athos im nächsten Atemzug total. Da hat es ihm doch glatt die Sprache verschlagen. Okay, beim Knutschen kann man auch nicht so gut sprechen, da muss man andere Methoden nutzen.

Was soll ich zu dieser Geschichte noch sagen? Wunderschön, liebevoll (wie es von dir kenne), bezaubernd - ein sehr, sehr schöner Schluss für diesen Teil der Geschichte, hat mir sehr gut gefallen. Lassen wir die beiden Männer ihre neu gefundene Nähe noch ein wenig genießen, es wird wohl nicht mehr lange so ruhig und friedlich bleiben.

Morgen noch, dann ist endlich wieder Wochenende. Und was noch viel besser ist: Das Wochenende wird von Musketieren eingeläutet. Ich freue mich schon auf die nächste Geschichte. Halt die Ohren steif und bleib gesund.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 06.11.2020 | 10:22 Uhr
Hallo, Brigitte,

bevor nachher das erste Kapitel der neuen Geschichte online geht möchte ich doch hier erst antworten!

Ganz im Ernst – ich komme bei Dir niemals auf den Gedanken, Du könntest mich vergessen haben! Ich ahnte nur, dass bei Dir die Woche wohl nicht rosig lief. Und das tut mir echt leid!! Du weißt ja, dass ich das auch kenne. Ich bin heilfroh, dass es bei mir gerade wieder deutlich ruhiger läuft – halt normal *auf Holz klopfe*. Aber deshalb kann ich das mit den viel zu kurzen Tagen total gut nachempfinden!
Schlaf wird überbewertet?? Denke ich nicht – Du hast mich noch nicht notorisch unausgeschlafen erlebt *zwinker*!!
Und dann verhilft es Dir noch zu einer so eleganten Kurve zur Story *bewundernd den imaginären Hut ziehe*!!

Jepp – geschlafen wird zwar auch – aber anders :-))) Denn das Bett kann man durchaus noch kreativer nutzen :-))

Und aus all Deinen wundervollen Worten spüre ich ganz deutlich: Du magst das Kapitel so, wie es ist!!! Und das wiederum macht mich total happy!! Ich meine, so eine intime Szene zu schreiben und dabei die Balance zwischen Erotik aber auch Emotionen zu halten, zu erklären, was passiert, ohne zu voyeuristisch zu werden oder gar zum Porno auszuarten – das ist nicht leicht. Es sind die Szenen, an denen ich am längsten und häufigsten herumfeile (okay, eigentlich gilt das für alle emotionalen Stellen ;-). Jedenfalls bin ich dann bei positivem Feedback mehr als erleichtert, ich bin absolut glücklich! Danke Dir!!!
Was Du als „typisch Ann“ beschreibst sind genau die Dinge, die mir dabei eben wichtig sind.

Ja, auch unserem guten, stoischen, scheinbar immer gelassenen Athos darf es mal die Sprache verschlagen *zwinker* Und richtig – beim Küssen wird Reden doch sowieso überbewertet und unnötig :-))))

Richtig – lassen wir die beiden noch ein wenig genießen – das wird heute vorbei sein. Kein Geheimnis, denn ich habe ja schon lange genug Andeutungen gemacht :-)!

Das Wochenende ist nah – die neue Story auch! Ich bin immer wieder echt verblüfft und glücklich und gerührt, dass meine Geschichten etwas sind, für das Du Vorfreude entwickelst und die für Dich schon zum Einstieg ins Wochenende gehören!
Dann kann ich nur sagen: Innigen Dank meiner lieben Musketierin für die immer wieder wundervollen Reviews! Und ich gebe zurück: Halte die Ohren steif und bleib ebenfalls gesund!!! Es wird besser werden! Daran halte ich mich immer fest in so bescheuerten Zeiten!!

GLG
Ann
04.11.2020 | 16:50 Uhr
Woh, das ist wirklich ein tiefgründiges Kapitel und wahrlich keine leichte Kost. Doch du sagst es ja im Nachwort, der geschichtliche Hintergrund war einfach so. Insofern finde ich es gut und wichtig, dass du auch Kapitel mit so einem Inhalt schreibst, da es deine Geschichte noch authentischer wirken lässt. Denn mit dem Hintergrund, welchen Athos hat, ist es nur logisch, dass er sich diese Gedanken macht und sich so zwiegespalten fühlt.
Süß ist aber auch, dass er sich eher um das Seelenheil von d'Artagnan sorgt, als um sein eigenes, zumal er es ja auch nicht einem Priester beichten kann, was man ja mit anderen Sünden durchaus getan haben dürfte damals.
Und wieder zeigt sich dabei die besondere Beziehung der vier untereinander. Denn obwohl er es ja nicht beichten kann, geht Athos mit seinem Gewissenskonflikt zu seinen Freunden. Über manche Dinge muss man einfach reden. Diese beiden Gespräche hast du sehr gut getroffen wie ich finde.
Aramis, welcher der Kirche recht nahe steht und doch die "Sünde"des außerehelichen Beischlafs und mit der Königin sogar Ehebruch begeht, sagt hier etwas sehr schönes finde ich: ich bin mit dem Herzen dabei, jedes einzelne Mal – und ist es trotzdem falsch? Denn das ist eine berechtigte Frage, auch heute noch.
Porthos Meinung kann ich mich nur anschließen. Gott hat den Menschen nach seinem Abbild geschaffen heißt es, wie kann also die Liebe zu egal welchem Geschlecht falsch sein? Auch mir erschließt sich die Auslegung der Kirche nicht.
Auch d'Artagnans Reaktion auf Athos Bedenken finde ich nur zu verständlich, da er, auch in der Serie, wie ein Mensch rüberkommt, der mit dem ganzen Herzen liebt und sich dabei nicht unbedingt um die allgemein herrschende Meinung schert.
Und zum Schluss die Auflösung des Gewissenskonflikts. Irgendwie ironisch, dass es ausgerechnet in der Kirche bei einem Gottesdienst passiert.
Auch hier hast du wieder zeittypisch geschrieben, da du die Lieder und Gebete in Latein wiedergibst und auch wenn ich Latein mal gelernt habe, so finde ich es sehr hilfreich, dass du es direkt von Athos übersetzen lässt.
Das Lied Ubi caritas finde ich übrigens in dem Zusammenhang sehr gut gewählt. Ich wusste gar nicht, dass es so lang ist, da ich bisher nur den Kanon von Jacques Berthier aus dem Jungen Gotteslob kannte und auch sehr gerne mag.
Übrigens schließe ich mich deiner Meinung zur Kirche am Ende dieses Kapitels nur zu gerne an. Würden mehr Menschen so denken, die Welt wäre ein friedlicherer Ort.

LG
Auma

P.s. Danke für die beiden Links. Die gregorianische Version gefällt mir persönlich aber irgendwie besser.

Antwort von Ann Morgan am 07.11.2020 | 18:51 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Mensch, wie lieb, noch ein nachträgliches Review!!! Da habe ich gar nicht mit gerechnet!
Zumal das hier ja wirklich keine leichte Kost war, wie wir beide festgestellt haben. Und gerade deshalb freut es mich ganz besonders, dass Du es gut und wichtig findest, dass ich es geschrieben habe!! Und dass es Deiner Meinung nach sogar die Geschichte noch authentischer macht, haut mich mal glattweg um! Danke!!
Richtig – man muss bei den Charas tatsächlich die damalige Zeit und ihren persönlichen Hintergrund bedenken, will man ihre (aus heutiger aufgeklärter Sicht vielleicht seltsam anmutenden) Gedanken zum Thema Kirche verstehen.

Athos hat sich selbst ja schon in vielerlei Hinsicht aufgegeben. So könnte ich mir eben vorstellen, auch sein Seelenheil. Aber bei d’Artagnan ist das für ihn eine andere Sache. Und damals war dank der Indoktrination der Kirche (anders kann man es wohl kaum nennen) für die Menschen das Leben nach dem Tod so gewiss und real wie das jetzige. Und Sünde badet später die Seele aus, wenn man nicht jetzt brav den Kirchenregeln folgt (so sagt es die Kirche – klar, um Macht über ihre „Schäfchen“ auszuüben; ganz schön perfide eigentlich!). Deshalb macht Athos sich Gedanken um d’Artagnans Wohlergehen – auch um das nach dessen Tod.
Meine Mutter musste als Kind noch wöchentlich zur Beichte, dann wird das damals noch krasser gewesen sein. Aber Athos wird clever genug sein, nichts zu beichten, was andere in Gefahr bringen könnte. Er musste es also mit sich allein ausmachen.

Jaaa – die besondere Beziehung der vier, die Athos dazu bringt, Rat bei seinen Freunden zu suchen. Dass ich Deiner Meinung nach dabei die unterschiedlichen Gespräche gut getroffen habe, freut mich ganz besonders – denn da musste ich wirklich nicht nachdenken oder planen, was wer antwortet oder welche Meinung er hat. Das floss nur so aus meinen Fingern, wirkte ganz natürlich :-))))! Danke!

Aramis und seine verschiedenen Beziehungen haben mir schon lange zu denken gegeben. In anderen Verfilmungen wird er oft als (relativ oberflächlicher) Weiberheld gezeigt, mit einer seltsam pragmatischen Beziehung zur Kirche – er glaubt, das stört ihn aber nicht beim Töten oder bei seinen Techtelmechteln. Der Aramis aus der Serie ist völlig anders in meinen Augen: Vordergründig könnte man auch denken: Ah, ein Lebemann. In jeder Stadt ein anderes Bett sozusagen. So könnte man ihn in seiner allerersten Szene in Adeles Schlafzimmer sehen. Man merkt aber bald, dass viel mehr dahinter steckt. Er hat Adele wirklich geliebt – genau wie jede andere Frau, die in der Serie an seiner Seite auftaucht (manchmal auch platonisch). Und so kam ich zu dem Satz „Ich bin immer mit dem Herz dabei“, denn so sehe ich ihn. Dass er jeder (und bei mir auch Porthos) sein Herz schenkt. Freut mich unheimlich, dass Dir das so gut gefällt :-)))

Porthos lasse ich ganz klar meine persönliche Meinung verkünden. Und auch hier wieder: Mensch, freut mich total, dass Du das genauso siehst!

Und d’Artagnan: Er hat sich entschieden, für Athos. Und er ist ein Mensch, der unbeirrbar dem Weg folgt, den er gewählt hat. Gegen alle Widrigkeiten. Man könnte auch sagen „stur“ *zwinker* Und auch ihn sehen wir beide gleich!

Die Auflösung musste in der Kirche geschehen, weil es nur dort für Athos die Erlösung zu dieser Frage gibt.
Ich hatte 9 Jahre Latein, inkl. Leistungskurs (ja, ich war des Wahnsinns fette Beute *lach*) – aber ich hätte den Text des „Ubi caritas“ niemals komplett übersetzen können! Von daher: Gerne geschehen mit Athos‘ Übersetzung :-)!
Das „Ubi caritas“ war tatsächlich der Auslöser für die ganze Geschichte, der Aufhänger.
Den von Dir erwähnten Kanon aus dem Jungen Gotteslob kenne ich nun wieder nicht *zwinker* Ich husche gerade mal zu YT ;-) *zurückhusche* Okay, ich habe es doch schon mal gehört. Von Taizeh-Musik kenne ich (natürlich ;-) vor allem das Halleluja („Ihr seid das Licht in der Dunkelheit der Welt...“).
Dass Dir das gregorianische Ubi caritas besser gefällt freut mich sogar, denn die meisten können mit Gregorianik wenig anfangen. Ich bin (unter anderem) damit groß geworden, und wenn es gut gesungen wird, ist es eine tolle, sehr meditative Art der Musik.
Und zu meinem Schluss-Statement: Auch wenn ich mich echt wiederhole – es freut mich, dass Du meine Gedanken auch hier teilst! In meiner Review-Antwort zu Lailas Review zu Kapitel 7 habe ich zwei Links angehängt, die das Thema katholische Kirche und Homosexualität sehr brandaktuell beleuchten. Falls Du Interesse hast, kannst Du da ja mal nachschauen :-)

Ich jedenfalls danke Dir herzlichst für das ausführliche und total interessante Review!
Hab einen schönen Sonntag und eine gute Woche!

GLG
Ann
02.11.2020 | 15:01 Uhr
Hallo Ann,

das war dann schon der letzte Teil der Geschichtensammlung. Das geht auch alles viel zu schnell vorbei.
Es war ein wirklich schönes und die Krönung ihrer Liebe.
Ich gestehe, ich lese sowas echt gerne. Ein schöner erotischer Teil hat immer etwas für sich finde ich.
Die beiden haben sich ja auch Sorgen und Gedanken gemacht wie sie es am besten umsetzen können.
Mit Hast wird das nichts. Deswegen ich Athos gut. Er geht das ganze langsam an. Und wir alle wissen ja das unser D’Artagnan ein kleiner Heißsporn ist.
Er wäre da wohl eher vorgeprescht.

Aber so war es besser. Und auch wenn ich mich ständig wiederhole, es war ein schöner und gefühlvoller Teil.
Du schaffst es wirklich immer, dass man mit den einzelnen Charakteren mitfühlt. Hineinversetzen klingt in dieser Szene wohl nicht so gut.

Da hat D’Artagnan unseren guten Athos wohl etwas geschockt mit den Worten: Ich liebe dich.
Aber das war ein gutes Ende.
Ich bin sehr auf die neue Geschichte gespannt. Aber auf die Geschichte von Porthos und Aramis.
Danke dir für die Info und den Link.

Hab noch eine gute Woche.

LG die Laila

Antwort von Ann Morgan am 03.11.2020 | 12:08 Uhr
Hallo, meine liebe Laila!

Mensch, ich habe mich ganz mächtig über das Review gefreut! Ich meine, so erotische Kapitel sind doch immer ein wenig heikel. Zu viel, zu wenig? Ansprechend? Ich schreibe ja sehr aus dem Bauch und dem Herzen heraus - und da tut es einfach nur gut zu lesen, dass Du das Kapitel als wirklich schön empfindest und den Akt sogar als Krönung ihrer Liebe!*Herzchen in den Augen habe*

Du darfst gerne gestehen, dass Du sowas gerne liest - ich schreibe es ja schließlichselbst gerne und damit es jemand gerne liest :-)!!
Mir war wichtig zu zeigen, dass es für beide das erste Mal war, mit einem anderen Mann auf diese spezielle Weise intim zu werden. Und da besteht dann doch eine gewisse Unsicherheit - sie lieben sich und wollen nur das Beste für den jeweils anderen und nichts falsch machen - aber da ist so viel Vertrauen zwischen ihnen, dass sie es hinkriegen.
Ja - eilig, mal nebenbei geht ein Geschlechtsakt zwischen Männern wohl eher nicht; ganz bestimmt nicht beim ersten Mal. Und Athos hat seinen Heißsporn da schon im Griff - zumal unser lieber Aramis ja gute Vorarbeit in Sachen Aufklärung geleistet hat *lachend zwinkere*.

Und Du darfst Dich auch gerne wiederholen mit Deiner Aussage, dass dieses Kapitel Dir gefiel :-) Verdopplung ist heir Bestärkung :-)))))))!
Ja - hineinversetzen können wir als weibliche Wesen uns in männlichen Sex sicher eher nicht *schmunzel* Höchstens hinein fühlen :-) Und wenn ich es schaffe, dass das bei Dir funktioniert, dann habe ich genau mein Ziel erreicht :-). Danke vielmals für diese Rückmeldung!!!

Tatsächlich war Athos in diesem Moment sprachlos, das "Ich liebe dich" von d'Artagnan zu hören. Aber er hat ja einen Weg gefunden, zu antworten, auch ganz ohne Worte *zwinker*!
Und dann ein letztes riesiges Lob von Dir: Das war ein gutes Ende!! Denn um mit einer Figur aus meiner Lieblingsserie "Supernatural" zu sprechen: Enden sind schwer! Das ist wirklich so! Und deshalb auch hier danke für das Lob :-))))))))))))!!!!!

Die Info und der Link: Gern geschehen :-)!
Die neue Geschichte - herrje, ich bin sooo gespannt, wie sie ankommt! *aufgeregt grinsend Hände reibe*
Und die Portamis-Geschichte ist die, die mich z.Zt. täglich umtreibt (ich schreibe fast täglich ein paar Hundert bis tausend Worte daran weiter oder lese Probe). Bisher hat sie fast 23.000 Worte! Verflixt - eigentlich sollte sie höchstens 2 Kapitel kriegen *lach*.

Nun noch einmal von Herzen ganz innigen Dank für dieses und all die anderen wundervollen Reviews, die Du mir so bereitwillig jede Woche schenkst! Das motiviert mich gigantisch zum Weiterschreiben!!

Bis Freitag dann!
GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
30.10.2020 | 12:18 Uhr
Hi
Ein gelugenes Ende.
Es hat mir gut gefallen.
LG

Antwort von Ann Morgan am 30.10.2020 | 13:10 Uhr
Hallo, Nessi!

Herzlichen Dank, dass Du auch für das letzte Kapitel noch liebe Worte findest :-)
Ein derart explizites Kapitel ist immer ein wenig heikel, und so freue ich mich besonders, dass Dir der Abschluss, den ich gewählt habe, gut gefällt :-)!

GLG und vielleicht bis nächsten Freitag
Ann
28.10.2020 | 10:36 Uhr
Hallo liebe Ann,

Mein erster Gedanke: Zwei Dumme, eine Idee. :-D

Es macht Sinn, dass Athos sich an Porthos wendet. Er weiß von der Beziehung zu Aramis und dass die beiden hin und wieder auch die Nacht miteinander verbringen, wird ihm auch nicht entgangen sein. Porthos mit seiner unbekümmerten und offenen Art macht es ihm einfacher, peinliche Fragen zu stellen.

Bei D'Artagnan ist es genau anders herum. Für Fragen, die ihm wichtig sind, die er aber nicht mit Athos besprechen kann, ist Aramis ein (zumindest gefühlt) seriöserer Ansprechpartner. Aramis gibt ihm dann eher das Gefühl, ernst genommen zu werden.

Immerhin waren die Gespräche so erfolgreich, dass beide, Athos und D'Artagnan, sich an den nächsten Schritt wagen wollen. Wenn dann jeder seine "Beute" hervor holt, haben sie gleich noch was zum Lachen, das hilft bestimmt gegen die Nervosität vor dem ersten Mal.

Ich hoffe, du hast eine angenehme Woche. Bei mir rast die Zeit geradezu und der "noch zu erledigen"-Haufen wird immer höher... Ich freue mich schon auf den Freitag - auch, weil es dann eine neue Geschichte zu meinen Lieblings-Musketieren gibt.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 28.10.2020 | 11:09 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Ja - so könnte man es auch sagen, zwei Dumme... *kicher*! Es zeigt, wie ähnlich die beiden schon denken :-)))

Und Deine Begründung, warum sich wer an wen wendet trifft haargenau meine Gedanken!!! Ich habe es eben erst in der Reviewantwort an Laila ausgeführt und musste echt verblüfft und erfreut zugleich lachen, weil Du wieder einmal meine Gedanken und Intentionen sooo genau getroffen hast ;-))))
Aramis ist ja der Diplomatische Sensiblere der beiden, und das passt sicher viel besser zu d'Artagnan und seinen Fragen. Athos dagegen - Adeliger, weltmännischer, älter und erfahrener - braucht nur noch ein paar knappe, konkrete Tipps. Und da ist Porthos mit seiner unverblümten Art der Richtige :-)))

Ich glaube, auch Du hattest Dich in irgendeinem Review mal gefragt, ob Athos von der Art der Beziehung zwischen Porthos und Aramis weiß, und ich hatte damals schon geantwortet, dass er ein zu guter Beobachter und ein zu enger Freund der beiden ist, als dass er es nicht wissen könnte. Hier hast Du nun die definitive Antwort :-).
Ich schreibe gerade wie wild an der von Dir initiiierten Story, wie das mit Aramis und Porthos seinen Anfang nahm, und Athos spielt darin auch eine nicht unerhebliche Rolle. Ich feue mich schon tierisch, Euch dann demnächst auch diese Geschichte zu präsentieren. Sie ufert gerade ein wenig aus; geplant hatte ich mal so ein oder zwei Kapitel; sie hat aber jetzt schon über 16.000 Worte und 6 Kapitel - alles Deine Schuld *lachend zwinkere*.

Jepp - beide Gespräche waren erfolgreich, der Plan fürs letzte Kapitel somit wohl klar - und was Du über das "Beute hervorholen" schreibst lässt mich mal wieder fassungslos lachend nach Luft schnappen. Warum, liest Du am Freitag! Du..echt... *kicher*!

Meine Woche ist auch... bunt, sagen wir mal. Aber nichts wirklich Schlimmes, und so bin ich zufrieden.
Wenn "noch-zu-erledigen"-Haufen immer höher werden, das ist allerdings gar nicht gut! Das schlägt nämlich irgendwann auf die Seele und vielleicht auch auf den Magen!
Ich freue mich daher, wenn meine kleinen Geschichten wenigstens ein kleiner Lichtblick sind, ein kleiner Durchschnaufer sozusagen! Man braucht dringend solche kleinen Inseln der Ruhe!
Die wünsche ich meiner lieben Musketierin von ganzem Herzen!!!!
Und heißen Dank, dass Du Dir trotz des ganzen Ballasts die Zeit für ein Review nimmst!!!!
Halte die Ohren steif - in 2 Tagen ist Freitag :-)))))

GLG
Ann
26.10.2020 | 11:14 Uhr
Hallo Ann,

da waren doch meine zwei Lieblinge wieder dabei. Ach wie mich das freut.
Und dann war es ja wirklich gut.
Da werden Aramis und Porthos zum Lehrern in Liebesdingen.
Aber mit will man auch sonst reden? Internet gab es damals noch nicht. Und man konnte ja nicht jeden auf der Straße fragen
Ich fand es aber süß das beide also d’Artagnan und Arthos den gleichen Gedanken hatten. Da kann man sich ja fast denken was da letzte Kapitel wird

Das war in der Tat ein schöner gefühlvoller Teil.
Wie sich d’Artagnan gefunden hat und dann über seinen Schatten gesprungen ist um Aramis doch zu fragen.
Aber auch wie Porthos mit Athos gesprochen hat. Ich denke mal das war so eine gute Aufteilung.
Ich habe zumindest sehr gut unterhalten gefühlt schon allein wegen Aramis und Porthos. Ein schöner Teil.

Ein absoluter Gegensatz zu letzter Woche.
Das Thema Kirchen und Glauben ist nicht einfach. Es ist erschreckend wie die Kirche mit dem Thema: Homosexualität umgeht und es dann Leute gibt die es für eine Krankheit halten, die man heilen kann. Für mich hat das nichts mit Gott zu tun.
Denn Gott ist, wenn man daran glaubt Liebe und Gleichheit der Menschen.

Ich hoffe du hattest ein schönes Wochenende und auch etwas Ruhe.

Lg die Laila und eine gute Woche

PS: Der Kapitel titel passt sehr gut

Antwort von Ann Morgan am 28.10.2020 | 10:52 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Jawoll - da waren auch Deine zwei Lieblinge dabei - und besonders aktiv :-)!
Ich hab mich schon so lange darauf gefreut, dass Du dieses Kapitel liest - und freue mich jetzt noch mehr, dass es Dir auch wirklich gut gefällt :-)))

Jepp - "Leherer in Liebesdingen" trifft es sehr gut *kicher* Ich meine, bei Aramis kann ich mir das sowieso gut vorstellen, bei all seiner Erfahrung. Und Porthos? Bei ihm weiß Athos genau: Der redet fei von der Leber weg, ohne Umschweife :-)
Und wieder: Ja, genau! Internet gab es nicht, wo man solche Sachen hätte nachlesen können. Und bei dem heiklen Thema der Männer-Liebe kann man auch nicht irgendwen auf der Straße fragen (wobei ich das auch heute noch nicht tun würde - jetzt habe ich Kopfkino: D'Artagnan geht auf einen Passanten in der hiesigen Fußgängerzone zu, tippt ihm auf die Schulter, und als der sich umdreht fragt unser Jungspund: "Äh, entschuldigen Sie, können Sie mir sagen, worauf ich bei Sex mit meinem Freund achten muss?" *mich wegschmeiße vor Lachen*:-)))

Ja - dass beide den gleichen Gedanken hatten, das ist echt süß und zeigt, wie ähnlich sie bereits denken :-) Und der Inhalt des letzten Kapitels ist dem aufmerksamen Leser nun natürlich kein Rätsel mehr *Dich zwinkernd anlache*. Allerdings schauen wir im nächsten Kapitel nur in ein Schlafzimmer *entschuldigend dreinschaue*
Aber an der Portamis-Geschichte schreibe ich im Moment ganz wild :-) Sie wird die übernächste sein, die ich poste (wobei die nächste 6 oder 7 Kapitel haben wird, dauert also doch noch ein wenig ;-) Und ich denke, sie wird Dir gefallen. Ich jedenfalls liebe sie jetzt schon (obwohl sie noch gar nicht fertig ist *schmunzel*).
Aber zurück zum Review:

Hach, wenn Du schreibst, das war ein schöner, gefühlvoller Teil, freut mich das gewaltig! Und nach letzter Woche haben wir uns alle das doch wirklich verdient, gelle ;-)!
Schön auch, dass Dir die Aufteilung gefallen hat, also, wer mit wem sprach. Das habe ich nicht geplant, das entstand ganz natürlich. D'Artagnan brauchte die noch etwas feinfühligere, längere "Aufklärung" durch unseren feinfühligen Aramis, Athos dagegen hat sicher schon genauere Vorstellungen und benötigt nur noch kurze, knappe Detailanweisungen - da ist er eben bei Porthos genau richtig :-).

Ja - nach wie vor ist das Thema (katholische) Kirche und Homosexualität heikel.
Wobei sich gerade aktuell in diesem Oktober was getan hat! Zum einen hat Papst Benedikt erst vor kurzem verkündet, dass Homosexuelle auch Kinder Gottes seien und ein Recht auf Familie hätten. Das ist für einen kath. Papst echt revolutionär, für mich zumindest ein Schritt in die richtige Richtung - endlich! Hier ein Link zu einem Zeitungsbericht dazu:

https://www1.wdr.de/kultur/kulturnachrichten/papst-franziskus-homoehe-dokumentarfilm-francesco-100.html

Zum anderen hat ein Domkapitular (Christpf May) aus Limburg eine Predigt gehalten, die im Internet übertragen wurde und viral ging. Er prangert darin den Umgang seiner Kirche mit Homosexuellen und z.B. auch Geschiedenen sehr deutlich an - sehr, sehr bewegend, weil er von eigenen Erfahrungen aus seiner Gemeinde spricht. Das Besondere ist - er ist nicht irgendein "kleiner" Priester, sondern er ist enger Mitarbeiter des (neuen!) Limburger Bischofs Bätzing, der wiederum Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz ist!
Hier der Link, falls Dich das auch interessiert:

https://www.katholisch.de/artikel/27123-virale-predigt-regens-fuer-frauenweihe-und-segnung-homosexueller-paare

Jetzt bin ich ganz schön ausgeschweift, sorry... Aber das Thema ist halt echt interessant, und ich wünschte mir so sehr, es gäbe mehr Leute wie Dich, die so denken: Denn Gott ist, wenn man daran glaubt Liebe und Gleichheit der Menschen. Und das gilt für mich für jeden Glauben.
Puh, jetzt aber wirklich genug hierzu *zwinker*

Zu Deinem PS. Ja, das dachte ich auch *kicher* Frauen führen Frauengespräche - Männer eben Männergespräche *lach*! Da hätte z.B. Constance wirklich nicht helfen können *kicher*!

Danke, ja - mein Wochenende war in Ordnung und das Chaos im RL lichtet sich doch deutlich. Es tut gut, wenn liebe Menschen an mich denken - und meine Geschichten sooo sooo wertschätzen wie Du das tust! Dafür auch heute wieder herzlichen Dank!
Hab auch eine gute Woche - bis in 2 Tagen dann :-))!

GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
23.10.2020 | 12:28 Uhr
Hi
Ein wirklich schönes Kapitel.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG

Antwort von Ann Morgan am 23.10.2020 | 13:09 Uhr
Hallo, meine liebe Nessi von der schnellen Truppe :-)!!

Es freut mich sehr, dass Dir auch dieses Kapitel gefallen hat, gerade, weil ich es selbst ja sehr mag :-)!
Vielen Dank für die Rückmeldung und wenn Du magst dann bis Freitag

GLG
Ann
22.10.2020 | 18:18 Uhr
Moin Ann
Du hast recht, keine ganz leichte Kost aber für mich hast du ganz richtig geschrieben, wo Gott ist, da ist die Liebe.
Ich arbeite in einem ev. Kindergarten, bin bei den christlichen Pfadfindern aktiv, hab es auch nicht anders gelernt Und glaube daran.

Von daher, schön, dass Athos seinen Frieden gefunden hat und die Worte zu seinen Gunsten auslegen konnte.

Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 22.10.2020 | 18:57 Uhr
Hallo, meine liebe Caro!

Was für ein liebes Review!!
Es freut mich ganz besonders, wenn eine andere aktive Christin mir sozusagen "ihren Segen" gibt, also schreibt, dass sie mit meiner Sicht auf Gott und die Liebe einverstanden ist!

Ja - ich fand auch schön, dass Athos den Liedtext für sich so auslegen konnte und damit seinen Frieden finden konnte! Das kann ihm, der eh schon genug mit sich rumschleppt, nur gut tun :-)!!
Gerade - in DIESEM Moment - in den Nachrichten höre ich, dass unser aktueller Papst sich für den Schutz gleichgeschlechtlicher Paare ausgesprochen hat!!!
Ein katholischer Papst!!!! Hammer, oder???

Hätte Athos DAS hören können...*lächele*

Das morgige Kapitel ist dann übrigens deutlich "leichter" - vom Inhalt und der allgemeinen Stimmung her *schmunzelnd voller Vorfreude die Hände reibe*!

Ganz lieben Dank, Du!
Halte die Ohren weiter steif und
GLG
Ann
19.10.2020 | 13:33 Uhr
Hallo Ann,

da hast du Recht das war keine leichte Kost.
Ich bin nicht kirchlich und kann zu der Predigt und Versen oder Gesängen gar nichts sagen.
Daher auch vielen Dank für die Übersetzung.

Ich finde das es ein schönes Kapitel, auch wenn es eben nicht gerade ohne. Ich verstehe das sich Artos Sorgen macht um seinen Seelenheim aber auch das er eben gegen Gottes Gesetz wiederspricht.
Wobei ich das auch nicht verstehen. Wenn Gott so lieb und gnädig wäre, würde er gleichgeschlechtliche Liebe dulden und nicht dagegen kämpfen.
Oh, ich könnte zu dem Thema Romane schreiben, da ich kein Fan von diesem Glauben und wie die Kirche früher ihre Gesetze durchgesetzt hat.

Ich freue mich aber das Athos mit Aramis reden konnte. Das ist auch wichtig. Gerade seine Liebe zu d’Artagnan ist ja gegen das „Gesetz´“
Es war wirklich ein schönes Kapitel und ich finde es ein gutes Zeichen, dass die vier Jungs so zusammen stehen.
Heute ist das alles lockerer, sollte man denken, aber nicht zu dieser Zeit.
Irgendwie habe ich das ja schon gedacht, dass unser d’Artagnan da ganz anders reagiert und es ihm ja fast egal ist.
Schön dass er so darüber denkt. Da kann er Athos etwas beruhigen.

Ich hoffe du, hattest dennoch ein schönes Wochenende und auch etwas Zeit zum Entspannen.

Lg die Laila

Antwort von Ann Morgan am 20.10.2020 | 11:47 Uhr
Hallo, meine liebe Laila!

Ja, das war wirklich nicht einfache Unterhaltung (egal ob spannend oder knuffig), das ist was zum Nachdenken, und das ist sicher nicht jederfraus Sache. Umso mehr freut es mich wahnsinnig, dass es Dir trotzdem gefiel UND Dich nachdenken ließ!
Kirche ist für mich auch bei weitem nicht mehr so bedeutend, wie es das als Kind/Teenager war. Meine Familie ist jeden Sonntag zur Kirche gegangen und als Teenie habe ich 7 prägende Jahre in einem Domchor gesungen. Ich kam also sehr viel mit kirchlichen Texten in Berührung, und wenn man singt und die Sachen wochenlang probt, brennen die Texte sich ins Gedächtnis und man beginnt automatisch drüber nachzudenken. Zum Glück hatte ich aber trotzdem sehr weltoffene Eltern (die jeden Menschen so nahmen, wie er war, egal, ob unehelich oder homosexuell). Von daher war das für mich eigentlich nie ein Widerspruch, Kirche und "anders sein" - bis ich genauer lernte, wie verbohrt doch viele "fromme" Christen nach wie vor sind und wie rückständig die (katholische) Kirche an uralten, in meinen Augen unmenschlichen "Gesetzen" festhält. Das hat mich wirklich entsetzt! Dass es z.B. allen Ernstes Priester gibt, die Homosexualität als "Krankheit" ansehen, die sie sich brüsten, heilen zu können... Da wird mir übel, echt! Das hat mit meinem Glauben nicht das Geringste zu tun.
Gott (oder wenn Du willst Allah oder Jehova oder sonstwie, sind doch nur Namen für eine größere Macht) ist für mich Liebe.
Und das kommt in dem von mir gewählten Lied wunderbar rüber. Und das stammt aus dem 9.Jh., wahnsinn, oder? Da sollten sich die "modernen" Kirchen/Religionen mal eine gewaltige Scheibe abschneiden!!! :-))

Gern geschehen, die Übersetzung :-) Habe ich aber - trotz Latein-LK - nicht selbst übersetzt, sondern aus der angegebenen Quelle *zwinker* Latein kann ich so gut wie nichts mehr... Würde ich auch nicht mehr in der Schule wählen, sondern lieber gleich Französisch oder wenn möglich gar Spanisch. Hat man viel mehr von! Oh, herrje, ich schweife gewaltig ab, sorry *zwinker*!

Athos kann es nicht lassen, sich um d'Artagnan Sorgen zu machen. Doch hier steht er vor einem Problem., bei dem er den Freund nicht mit Schwert oder Muskete beschützen kann. Das ist viel heikler!
Ich bin sowas von bei Dir, wenn Du sagst, Du verstehst nicht, wie Liebe gegen Gottes Gesetz sein kann. Meine Erklärung: Dieses Gesetz ist nicht von Gott, sondern von Menschen gemacht! Und die richten sich nach Konventionen, die sich sowieso immer wieder ändern - im Laufe der Zeit und in verschiedenen Kulturen!
Liebe dagegen ist universell. Jeder Mensch auf der ganzen Welt liebt, und das war auch schon immer so. Was sollte also mehr Gewicht haben? Natürlich das Universelle, so meine klare, unumstößliche Meinung.

Du merkst, auch ich könnte zu dem Thema Romane schreiben *zwinker*
Und richtig: Zur Zeit der Musketiere hatte die Kirche noch eine ganz andere Stellung und tatsächlich weltliche Macht, so dass sie mit brutaler Gewalt ihren Willen durchsetzen konnte. Den Willen von Menschen, die eiskalt behaupten, sie täten dies in Gottes Namen... Nein, ich wollte doch nicht mehr abschweifen *schmunzel*
Jedenfalls muss man sich wirklich vor Augen führen, in welcher Welt die vier Musketiere damals lebten. Wenn du von Klein auf eingetrichtert bekommst: Bist du böse, holt dich der Teufel... Dann glaubst du das. Das war damals allgemeingültig! Auch für Aramis und Athos.
Porthos ist damit als Kind nicht so in Berührung gekommen, weshalb er auch eine andere Sichtweise hat. Recht simpel, aber für mich absolut zutreffend (und wie ich lese, für Dich ja auch ;-)!
Und d'Artagnan vertraut seinem Instinkt mehr als irgendwelchen Kirchenlehre(r)n, und der Instinkt sagt ihm: Das zwischen ihm und Athos ist gut und rein und KEINE Sünde!

Wie offen Athos mit seinen Freunden über dieses wirklich heikle Thema sprechen kann beweist einmal mehr, wie sehr sie sich vertrauen. Und genau wie Du mag ich es, wie die vier Jungs zusammenstehen *Dich lieb anlächel*!!
Insgesamt ist es (in Deutschland/Europa) heute schon lockerer, insofern, dass Homosexualität nicht mehr strafbar ist und in immer mehr Ländern sogar eine Ehe unter gleichgeschlechtlichen Partnern rechtlich möglich ist. Das finde ich sehr gut. Trotzdem ist in vielen Köpfen noch ein falsches Denkmuster programmiert, so dass Homosexuelle noch immer verbalen und auch körperlichen Übergriffen ausgesetzt sind. Im Vergleich zur Musketier-Zeit sind wir aber immerhin auf dem richtigen Weg *lächel*.

Es freut mich wahnsinnig, dass Du d'Artagnans Reaktion nicht nur magst, sondern sie schon erahnt hast! Das zeigt mir nämlich, dass ich meine Protagonisten folgerichtig, ihrem Charakter entsprechend, handeln lasse! Super!! :-))

Das Wochenende war letztlich okay, und Zeit zum Entspannen klaue ich mir einfach! Habe ich gelernt, dass das nötig ist! Arbeit läuft nicht weg, Gesundheit schon :-))!
Ganz lieben Dank jedenfalls für die lieben Wünsche und ebenfalls für das tolle Review! Es macht einfach Spaß, auch mal über schwierigere Themen sich auszutauschen! Danke dafür!

Nächsten Freitag gibt es ein deutlich leichteres Kapitel. Ich denke, das dürfte Dir gefallen, auch, weil Porthos und Aramis da eine große Rolle spielen und es auch einiges zum Schmunzeln geben wird!

GLG
Ann
16.10.2020 | 12:10 Uhr
Hallo liebe Ann,

wieder einmal berührt mich dein Text sehr. Und da ich heute noch Urlaub habe, kann ich mich auch gleich an einem Review versuchen.
Ich persönlich kann mit der Institution "Kirche" nicht viel anfangen. Im Namen Gottes wurde und wird viel zu viel Unheil angerichtet. Die "Heiligen Schriften" - egal welcher Religion - wurden von Menschen geschrieben, das wird gerne vergessen. Und die Geschichte zeigt, dass Interpretation alles ist. Man kann einen Text immer so drehen, dass man sich im Recht fühlen darf. Und leider gibt es immer jede Menge Schafe, die dem folgen, das gerade am lautesten blökt... Aber genug davon, es gibt schließlich eine Geschichte, die ein Review bekommen soll. ;-)

Athos macht sich Sorgen zm D'Artagnans Seelenheil und seine Freunde können ihm diese nicht wirklich nehmen. Und gerade D'Art interessiert es nicht die Bohne, denn die Alternative wäre für ihn viel schlimmer.
Ich kann mich Porthos' Ansicht nur anschließen. Wenn Gott den Menschen geschaffen hat, dann kommt auch die Fähigkeit der Liebe von ihm. Wie kann echte, gegenseitige Liebe dann falsch sein, nur weil sie nicht den Konventionen entspricht, weil beide Menschen dem gleichen Geschlecht angehören? Wäre so eine Liebe überhaupt möglich, wenn sie nicht gewollt / erlaubt / vorgesehen ist? Ist die rigorose Ablehnung nicht eine viel größere Sünde? (Womit wir wieder beim Thema wären... Never ending Story, wenn man erst mal damit anfängt.)
Das Lied ist auch ohne Lateinkenntnisse wunderschön und der Text spricht für sich. Ich kann mir gut vorstellen, dass Athos daraus Mut und inneren Frieden schöpft. Aramis zumindest kann das nachvollziehen und vielleicht auch etwas Sicherheit und Trost finden.

Ich danke dir für die schöne Geschichte und die beiden Lieder. Ich werde sie mir nachher nochmal ganz in Ruhe anhören und sie genießen. Es ist wirklich keine "einfache Kost", die du heute ausgesucht hast. Aber gerade zu der Zeit unserer Lieblings-Musketiere war es wohl unumgänglich, sich damit zu beschäftigen.

Dir ein schönes Wochenende und eine angenehme Woche. Halt die Ohren steif und lass dich nicht stressen.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 18.10.2020 | 17:51 Uhr
Hallo, meine liebe Musketierin!!

Ich habe keinen Urlaub, aber wenigstens Wochenende, und so nehme ich mir ganz frech heute einfach mal die Zeit, endlich alle lieben Reviews zu beantworten, und somit auch Deins :-)))

Kirche – ein wirklich schwieriges Thema.
Ich bin damit aufgewachsen, und ich gestehe, dass mir die Liturgie immer wieder einen gewissen Halt, eine gewisse Sicherheit gibt. Aber im Laufe der Jahre und Jahrzehnte meines Lebens habe ich auch immer klarer erkannt, wo es in meinen Augen in der Kirche krankt und hakt - bei jeder Religion. Und genau wie Du es sagst: Im Namen Gotte wurde und wird(!) so viel Unheil angerichtet, dass mir schlecht wird. Und wo ich mehr als bei Dir bin, wo Du mir die Worte aus dem Mund nimmst: Religiöse Texte und Regeln wurden von Menschen verfasst – das darf man nie vergessen!! Ganz zu schweigen davon, wenn dann andere Menschen anfangen, das dann noch zu interpretieren und zu ihren Gunsten drehen, das ist unmöglich! Der Gipfel der Arroganz und des Unsinns aber ist, wenn man dann behauptet, die Weisheit mit Löffeln gefressen und ausschließlich für sich gepachtet zu haben – wenn eine Religion behauptet, die einzig wahre zu sein.
Ich sehe es für mich inzwischen so, dass die Art, wie ich persönlich meinen Glauben lebe, einfach nur die ist, an die ich gewohnt bin – aber garantiert nicht die allein Seligmachende. Und perfekt schon mal gar nicht!!!
Und wenn – egal wer und warum – gegen menschliche Grundwerte wie Liebe und Gleichheit verstößt, ist das für mich ganz einfach falsch!
Wie Du andeutest: Ein endloses Thema!! Aber ich habe das Gefühl (wie schon in früheren Reviews), dass wir da auf einer Wellenlänge liegen.

Nun will ich, wie Du auch, zur Story zurückkehren :-)
Athos und Aramis und ihre Bedenken zu verstehen fällt uns aufgeklärten Menschen sicher nicht leicht. Ich erwische mich selbst dabei, wie ich Protagonisten in historischen Büchern oder Filmen belächele, wenn sie wegen einer (in meinen Augen) Nichtigkeit um das Seelenheil bangen. Aber man muss sich in die damals herrschende Allmacht der Kirche hinein versetzen. In deren Anspruch, das alleinige Wissen um Gott und das Leben nach dem Tod zu haben. Und die Menschen hatten ja keine alternative Informationsquelle!
D’Artagnan ist in meiner Geschichte nicht ganz so in diesem absolutistischen Glauben verwurzelt, und Porthos erst recht nicht.
Ich freue mich ungeheuer, dass Du Porthos‘ Ansicht zu dem Thema nur teilen kannst – denn tatsächlich ist das meine Sichtweise. Alles andere will mir nicht in den Kopf.
Konventionen kommen von Mensch und ändern sich – historisch und geographisch gesehen – ständig. Doch Liebe ist universell und zeitlos. Was sollte also dann schwerer wiegen? Und wenn Gott/Allah/Jehova (oder wie man eine höhere Macht – oder mehrere Mächte - auch immer nennen will) alles erschaffen hat – dann eben konsequenter Weise auch die Liebe in allen Facetten. Und wer sind wir Menschen, dann zu entscheiden, welche Art der Liebe gut und welche falsch ist? Ist DAS nicht die eigentliche Sünde?
Ja, ich bin da ganz bei Dir, meine liebe Brigitte :-)))!!! Und das freut mich natürlich ungemein!

Was das Lied angeht – okay, ich bin da sicher befangen *lach* – aber umso mehr freut es mich, wenn es Dir gefällt!!
Wie gesagt, es hat in meinem Leben eine besondere Bedeutung. Und als Latein-LK-lerin habe ich irgendwann gedacht: amor ist doch die nicht platonische Liebe (im Gegensatz zu caritas, der Nächstenliebe), und hier wird gesagt, dass auch diese Liebe Gottes Gegenwart bedeutet. Ohne Einschränkung! Das hat mich so sehr fasziniert, dass ich einen Weg gesucht habe, das mal in Worte zu fassen – und hier in der Musketier-Zeit passte es perfekt für mich!
Athos als Adeliger und Aramis mit dem kirchlichen Hintergrund konnten wahrscheinlich genügend Latein, als dass sie den Text verstehen konnten – und Mut und Frieden daraus schöpfen können, Sicherheit und Trost finden.
Das ist die Intention meiner Geschichte. Mit Sicherheit nicht ganz einfach, und deshalb freut es mich, dass Du verstehst, warum sich meine Protas in der Zeit, in der sie leben, einfach damit auseinandersetzen mussten!
Heute also ganz, ganz besonderen Dank für Dein differenziertes und so offenes Review – das bedeutet mir sehr viel!

Darüber hinaus auch Danke für Deine lieben Worte zum Abschluss! Langsam, langsam kehrt Normalität ein :-))! Hoffen wir einfach, dass es so bleibt!!

GLG und Dir nun einen wunderschönen, erholsamen Urlaub!
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
16.10.2020 | 12:05 Uhr
Hi
Ein schönes Kapitel.
Bin gespannt wie es weitergeht.
LG

Antwort von Ann Morgan am 18.10.2020 | 17:08 Uhr
Hallo, liebe Nessi!

Herzlichen Dank auch heute wieder für Deine nette Rückmeldung!
Wenn Du magst - dann bis Freitag!

GLG
Ann :-)
16.10.2020 | 11:10 Uhr
Ein sehr ruhiges Kapitel. Aber gerade dadurch entwickelt sich hier eine sehr schöne Stimmung und natürlich durch die Gegenüberstellung der so unterschiedlichen Morgenroutinen von Athos. Ich finde es richtig gut, dass du gerade das nochmal so deutlich schreibst, auch weil wie du ja auch schreibst, die Serie in Paris so anfängt.
Zudem hast du die beiden wieder sehr gut getroffen. Das nachdenkliche und melancholische von Athos und das zärtliche,aber doch auch sehr energische von d'Artagnan.
LG auma

Antwort von Ann Morgan am 18.10.2020 | 17:07 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Es freut mich einfach immer und immer wieder ungemein, wenn ein Leser auch die ruhigen Kapitel so zu schätzen weiß wie Du!
Action - sei es heißer oder auch nervenanknabbernder Art wird es schon sehr bald auch wieder geben, aber ich liebe es einfach, meine Charaktere auch näher zu beleuchten, ihnen dadurch Tiefe und Hintergrund zu geben. Und dafür braucht es diese Art Geschichten.

Ja - gerade der Anfang der Serie, Athos' erster Auftritt ist, wenn man ihn näher kennen gelernt hat, wirklich bedrückend! Und deshalb war es mir so ungemein wichtig zu zeigen, dass es eben jetzt nicht mehr so ist. Wie gut d'Artagnan ihm tut. Die alte und die neue Routine gegenüberzustellen.
Ich freue mich ganz gewaltig, dass ich dabei für Dich eine schöne Stimmung geschaffen, aber vor allem die beiden gut getroffen habe :-)))))
Athos melancholisch, d'Artagnan zärtlich, aber auch energisch. Gerade letzteres finde ich wichtig. Ich kenne viele Geschichten, in denen d'Artagnan sehr...hmmm... unterwürfig oder extrem unerfahren und jugendlich rüberkommt. In der Serie (und eigentlich auch im Buch) ist er aber jemand, der sehr genau weiß, was er will und eine gewaltige Sturheit - oder positiv gesagt, Energie oder Beharrlichkeit - an den Tag legen kann. Deshalb freut mich Deine Charakterisierung des von mir dargestellten d'Artagnan sehr!

Ich danke Dir wieder herzlichst für Deine tolle Rückmeldung!! Hab noch einen schönen Sonntag!

GLG
Ann
13.10.2020 | 10:16 Uhr
Und noch eins hinterher. ^^

Klar, allein das Wörtchen Narben lässt mich schon vorfreudig die Hände reiben. Dir brauch ich es nicht sagen, dass ich ja ebenfalls ein Fan von körperlichen und seelischen Narben bin, die sich so wunderbar aufgreifen lassen.

D'Art würde seine Verletzung ja gerne hinter sich lassen, daher schmeckt ihm Aramis Bitte nicht. ^^ Die Erkenntnis, dass sein eigener Freund da wohl interveniert hat und die stumme Bitte, lassen ihn dann doch schnell nachgeben und zustimmen. *schmunzel *

Klar mag ich die Kapitel, welche die Zweisamkeit von Athos und d'Art aufgreifen. Aber ich mag einfach auch die Vier im Gespann und bin froh, dass es immer wieder auch genug davon gibt. ^^ Egal ob dann Aramis auftaucht oder eben Porthos. :)))

Aramis erkennt sehr rasch, wo das Problem liegt und vor allem trifft er bei d'Art auch den richtigen Ton und die richtigen Argumente, um diesen letztlich dazu zu bringen seinen Widerstand aufzugeben. Dabei wird auch mal wieder deutlich, dass es für das neue Paar immer noch nicht ganz so einfach ist, die Waage zwischen Vertrauen und Bemuttern zu halten. Athos neigt da immer noch dazu, gerne zuviel machen zu wollen. Aber er hält diesen Drang zurück und d'Art kann dies auch anerkennen. Aber eben auch nciht sein Missfallen ganz verbergen, dass dieser Drang bei Athos immer noch so präsent ist und klar - er ist stolz. Daher muss er es ja auch ein wenig so auffassen, als ob Athos ihm nicht genügend Vertrauen schenkt, dass er dies auch ohne Hubschrauber-Freund im Griff hat. ^^

Das von dir beschriebene medizinische Szenario kenne ich ja aus meinem nächsten Umfeld leider auch nur zu gut. Du hast die Thematik auch gut beschrieben und rübergebracht. Es ist toll zu lesen, wie Athos später die Massage übernimmt und sich mit liebevoller Unerbittlichkeit da durcharbeitet. Zumal es einem ja auch schwer fällt, jemanden den man liebt, wissentlich Schmerzen zu bereiten. Auch wenn man weiß, auf lange Sicht gesehen wird es ihm gut tun.

Wunderbar berührend ist das Gespräch, wegen der Narben. Wie Athos seinem Freund erklärt, warum er die Narben nicht für häßlich hält, vielmehr sie sogar liebevoll schätzt ... Hach ... *wiedermal wegschmilzt. *

Und so kümmert sich Athos einfach nur herzerwärmend um die körperlichen Folgen der Narben, aber eben auch um die seelischen. *selig auf einem Toffifee herumkau *

So, jetzt muss ich aber echt in den Garten. ^^ Ich wünsch dir einen schönen Tag, meine Liebe.

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Ann Morgan am 18.10.2020 | 16:56 Uhr
Und endlich mal die zweite Antwort *tiiief aufseufze*Dich mal lieb anlächele*!!!

Hihihihi - rate mal, an wen ich dachte, als ich im Vorwort mein Faible für Narben erwähnte *Mücke mal mmm anstrahle*!! Oh ja - beide Arten von Narben werde ich in den Waffenbrüdern immer mal wieder genüsslich aufgreifen *zwinker*!! Gerade auch diese beiden, um die es hier geht :-))))

Für d'Artagnan ist so ein bisschen Ziehen nun echt kein Grund, zu pienzen *lach* Und man hat ihn wegen dieser Wunde genug betütelt, muss mal gut sein, gelle? *zwinker* Also ja, verstehen kann man ihn schon. Aber Athos hat schon ganz gut gelernt, ihn auch ein wenig zu manipulieren ;-))

Über Deinen nächsten Absatz freue ich mich ungemein, denn ja: Natürlich geht es in den Waffenbrüdern vordergründig um die Beziehung zwischen d'Artagnan und Athos - aber es ist eine Musketier-Geschichte, und die funktioniert nicht, wenn es nicht letztlich doch um alle VIER Unzertrennliche geht. Ich habe schon immer die Interaktion zwischen allen vieren geliebt, und mir ist es wichtig, die Bedeutung dieses ganz besonderen Bundes auch in meiner Storysammlung aufzugreifen. Deshalb freut es mich so ungemein, dass Dir das auch so sehr gefällt!
Gerade in der Story, die nächsten Freitag kommt, sind die beiden anderen für unsere Frischverliebten sehr, sehr wichtig! Und daran wird sich nichts ändern :-))

Aramis ist der Feinfühlige (das hatte ich sogar so schon mal geschrieben). Ich finde, das merkt man in der Serie auch; wenn er mit verängstigten Frauen spricht z.B. Er schafft es immer wieder, den richtigen Ton zu treffen, sich in andere hineinzufühlen und ggf. Wogen zu glätten. Und hier eben auch in d’Artagnan.
Denn wieder ein klares Ja. Für das neue Paar ist die Balance noch nicht selbstverständlich zwischen Vertrauen und überbehüten. Das Ganze ist ein Lernprozess, aber solange sie reden und sich zuhören kann das gutgehen :-)))

Jepp – mit medizinische Szenarien kennst Du Dich ja nun leider Gottes wirklich aus *seufz und Mücke ein paar Toffifee rüberschiebe* Trotzdem freut es mich, dass Du hiermit meine Beschreibung nochmal bestätigst, ihr somit Realismus bescheinigst :-))
Nö – niemand will dem Menschen, den er liebt weh tun. Eine Mutter möchte nicht einem brüllenden Kind im Fuß rumpuhlen, um einen Splitter rauszuziehen (ich übertreibe ein wenig – ich habe nicht gepuhlt *lol*) – aber es ist nötig. Das ist auch eine Art von Mut und Liebe, zu tun, was getan werden muss. Und Athos kann das.

Hach – und dann kommen wir endlich zum Kern der Geschichte – den Narben! Und ich hüpfe happy herum, weil Dir das soo gut gefällt, Dir das Herz wärmt und Dich zum Schmelzen bringt *Mücke aufsammelt und kurz in den Froster packt* Schließlich brauche ich Dich noch *Dich mal durchknuddel*!

So, meine Liebe, ich hoffe, Dein Garten wird langsam winterfest! Bei mir ist noch einiges zu tun – aber die Gegebenheiten machen es mir nicht leicht, da ranzugehen *seufz*
Egal – innigen Dank für Deine superlieben Rückmeldungen, die mich selig seufzen und schmelzen lassen! Bis bald, auf welchem Kanal auch immer *Dich noch einmal mmm anstrahle*

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG
Ann
13.10.2020 | 09:59 Uhr
Hey meine Strahlefrau!

Leider schaffe ich es derzeit irgendwie nicht zu regelmäßigen Reviews. Aber ich lese jedes Kapitel voller Genuss und bin nach wie vor ein Fan von deiner Musketier-Obsession. *schmunzel*

Athos hat eine schwierige Vergangenheit und ist auf seine Art sehr zerbrochen. Ich mag es einfach, wie D'art diese Risse kittet, ohne sich selber so wirklich darüber bewusst zu sein, dass dies so ist und wie er das macht. *schmunzel * Das Athos sich ihm nun immer mehr öffnet und von solchen Momenten, wie in dieser Geschichte hier, erzählt, macht diesen Umstand aber wohl mehr und mehr auch d'Art bewusst. Es gelingt Athos immer häufiger wie es scheint, sich auch mal mit d'Arts Augen zu sehen und sich damit selber weniger zu hassen. Sich wieder für liebenswert zu halten. *lächel *

Der letzte Absatz lässt mich wieder einfach nur schmelzen. So schön poetisch und ein soooo schönes Bild.
<<Und endlich siegte die Morgensonne, vertrieb die letzten Schatten der Nacht, so wie d’Artagnans Liebe die Schatten der Vergangenheit aus Athos‘ Leben vertrieben.<<

Und mit dem schönen Bild werd ich jetzt mal in den Garten huschen, der dringend meine Aufmerksamkeit benötigt, bevor ich heute Nachmittag arbeiten muss. ^^

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

P.S: Maxdome hat es übrigens immer noch nicht geschafft die neue SPN Folge bereit zu stellen. Sie ist zwar in der Auswahl, aber beim Laden bricht sie mit Fehlermeldung ab. *knurr* Hab auch jetzt erst mitbekommen, dass Maxdome nicht mehr existiert und zu Joyn wurde im Sommer. Gibt wohl Probleme ohne Ende, denn Telefonhotline ist dicht - weil überlaufen. Und Support per Mail ist wohl ebenfalls total überlaufen und bittet lediglich um Geduld, ohne das sich was tut. Bin gerade mächtig angefressen.

Antwort von Ann Morgan am 16.10.2020 | 00:22 Uhr
Hey, meine liebste Lieblingsmücke!!! *mal mmm strahle*

Ich weiß doch, ist doch alles gut, weißte doch *zwinker und mal Anti-Stress-Toffifee rüberschiebe* Ich freue mich total, dass Du zum aktuellen Kapitel was geschrieben hast - und dass Dir die Waffenbrüder nicht inzwischen auf den Senkel gehen, sondern Du sie immer noch gerne liest *schon wieder mmm strahle* Und Du hast das richtige, aaaabsolut zutreffende Wort gefunden: Obsession *kicher* Kennst mich halt :-))))

Oh, ja *mega seufz* Aber - lieben wir nicht gerade die gebrochenen Charas?? Sie haben so gigantisches Potential für tolle Geschichten *Mücke mal unauffällig zuzwinkere*!
Und nochmal mega dickes jaaa! Wie d'Artagnan heilt, ohne es selbst wirklich zu wissen. Ahnen tut er es sicher, erfährt immer mehr, wie es in Athos aussah/aussieht.

Sich wieder für liebenswert zu halten wörtlich: Wert, geliebt zu werden! Ein Thema, das immer mal wieder anklingen wird, denn sowas verinnerlicht ein Mensch doch gewaltig, und es wird immer mal wieder hervorbrechen. Seltener, weniger heftig. Aber es bleibt unterschwellig vorhanden. Tatsächich taucht es in einer Story nochmal auf, die in der 3. Staffel spielt, die ich aber auch vor Monaten schon begonnen habe. Verrückt, was? ;-)

Hach Du - der letzte Satz... Ja, das sind so Worte, wo man sich selbst hinterher fragt: Das habe ICH geschrieben? Wo zur Hölle kam das her?? Es schlägt den Bogen zum Anfang, zur Dämmerung, und das wurde mir erst bewusst, als ich den Schluss geschrieben da stehen sah. Deshalb freut es mich ungemein, dass Dir das Bild so gefällt :-))

Hach, komm, Du bist doch gar nicht in den Garten gehuscht, sondern hast noch eben schnell ein weiteres Kapi reviewt *lach* Beschwere ich mich?? Nö! *unschuldig dreinschau*schmunzel*
Stattdessen danke ich Dir schon mal hierfür ganz innig und strahle extra für Dich aus meinen müüüden Äuglein :-)))

Zum PS hatte ich ja meine Meinung schon geschrieben (Kurzform: Knurrrrrrrr!). Ich hab's tatsächlich auch immer noch nicht gesehen, ist einfach zu viel los und ich abends zu platt für Englisch *snief* Okay... und die Furcht vor dem Anfang vom Ende kommt auch dazu *verschämt dreinschau*... Ich gebe Bescheid, wenn ich's gesehen habe :-)

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG
Deine Ann
12.10.2020 | 15:31 Uhr
Hallo Ann,

was für ein gefühlvoller und auch recht trauriger Teil.
Das mit der Routine kenne ich auch viel zu gut und das Gefühl der Einsamkeit.
Athos war so lange alleine, dann die Angst / Sorgen wegen My Lady. Man kann ich ihn so gut verstehen. Er hat sich versteckt und alles von sich geschoben.
Das ist kein Wunder. Da hilft dann ja nur der Alkohol um sich zu betäuben.
Mir tat Athos beim lesen so leid.
Man kann richtig mit ihm mit fühlen. Wie er sich Gedanken und Sorgen macht. Was ihm dabei alles durch den Kopf geht.

Zum Glück ist aber d’Artagnan da und kann die dunklen Schatten vertreiben.
Es ist doch schön wenn man so etwas gutes im Leben hat. Da hört Athos auch auf zu saufen. Alkohol ist keine Lösung.

Ich finde deine Antworten auf die Reviews gut und auch ein Zeichen das dir die Meinung der Leser wichtig ist. Was ja auch dazu gehört:)

Hab eine schöne Woche.
Bye die Laila

Antwort von Ann Morgan am 16.10.2020 | 00:06 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Heute Abend möchte ich gerne noch dieses liebe Review beantworten, bevor es dann morgen weitergeht :-)

Oh - ich danke Dir für die wunderschöne Einschätzung dieser Story als gefühlvoll und auch traurig, zumindest am Anfang, als man noch so deutlich ASthos' altes, einsames Leben sah...
Routine kennt sicher jeder von uns, wenn auch hoffentlich die meisten den Tag nicht mit einem riesen Kater beginnen müssen. Aber Einsamkeit zu kennen, das finde ich wirklich, wirklich traurig!
Ich kenne Allein sein und genieße es, wenn es mal passiert. Einsamkeit ist für mich aber etwas völlig anderes, etwas menschlich schlimmes, und ich wünsche jedem dann einen Menschen, der die Einsamkeit vertreibt. Also einen d'Artagnan :-)

Richtig - Athos hat sich vor sich selbst und seiner Vergangenheit versteckt, hat versucht, sie zu verdrängen. Wirklich, wirklich tragisch, und mir tat er auch immer schon sehr leid!

Und dann kommt aber die Erlösung: Für Athos, für die Leser - und auch für mich als Autor. Ich brauchte das, diese Gegenüberstellung Früher einsam - jetzt mit d'Artagnan.
Richtig - das Gute, Schöne im eigenen Leben zu finden, das ist unsagbar schwer, wenn man in einem dunklen emotionalen Loch steckt. Klar ist Alkohol keine Lösung, das weiß man, wenn man mit gesundem Menschenverstand an die Sache geht. Aber ich denke, dass Menschen, bei denen es schon so weit gekommen ist wie Athos, die keinen echten Lichtblick im Leben mehr sehen, dass ihnen das egal ist. Hauptsache, für ein paar Stunden vergessen.
Ich bin selnbst richtig froh, dass diese Zeiten für Athos vorbei sind, dass er jetzt einen treuen Freund an seiner Seite hat :-))!

Ich freue mich total, dass Dir meine Antworten gefallen - und ich sehe es genau wie Du: Es ist eigentlich normal, dass mich die Meinung meiner Leser brennend interessiert!!! Ob sie Dinge ähnlich oder sogar gleich sehen wie ichg, oder eine ganz andere Meinung und Perspektive haben, mir damit auch neue Ideen oder Blickwinkel geben. Nicht selten haben mich Reviewer auch zu Umwegen oder gar ganzen Geschichten inspiriert (so wie Brigitte und Du mich zu der Portamis-Story inspiriert habt :-))). Etwas ganz, ganz Wertvolles, das ich unheimlich liebe und schätze :-)) Also deshalb auch für dieses Review meinen ganz herzlichen Dank!

Dann bis morgen (nee, sogar schon heute ;-) und
GLG
Ann
10.10.2020 | 17:58 Uhr
Hallo liebe Ann,

als ich Athos' alte Morgenroutine las, wusste ich gleich, welche Szene du beim Schreiben vor Augen hattest. Es war ja auch eine eindrucksvolle Verwandlung, von der Schnapsleiche zu dem starken und stolzen Musketier. Lange hätte Athos seinen Lebensstil vermutlich nicht mehr durchgehalten. Erst jetzt, mit ein paar Wochen Abstand, kann Athos erkennen, was er sich selbst angetan hat. Mit D'Artagnan an seiner Seite hat er die Chance, wieder zu leben und nicht nur zu existieren. Kein Wunder, wenn ihn das erst mal umhaut.
Ich bin nicht sicher, ob sich D'Art dessen bewusst ist. Sein Freund säuft nicht mehr wie ein Loch und lächelt öfter mal, das ist unübersehbar. Aber wie einsam und verzweifelt Athos wirklich war, wie sehr er schon mit dem Leben abgeschlossen hatte, wird er (noch) gar nicht beurteilen können. Vermutlich ist das auch gut so, das Wissen würde ihn nur belasten.

Danke übrigens für die schönen Links Richtung Youtube, ich habe natürlich gleich geschnüstert und mir gedacht: "Ha, richtig geraten!" ;-)

Ich hoffe, dein RL-Chaos hat sich weiter geklärt. Falls nicht: Halt die Ohren steif und lass dich nicht unterkriegen. Lass dich zwischendurch mal von einem lieben Menschen drücken und pass bitte auf, dass du nicht auf der Strecke bleibst.

Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende und eine ruhige Woche.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 14.10.2020 | 11:21 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Na, dann mache ich in meiner Mittwochmorgen-Routine mal weiter und gönne mir bei Kaffee mit Vanillesirup und Käsebrötchen die Antwort auf Dein Review :-)
Du siehst also, ich schaffe mir im RL-Chaos immer Inseln der Ruhe und Entspannung :-)))))
Das RL ist tatsächlich aber auch diese Woche gottlob etwas ruhiger geworden.

Zum Kapitel: Klasse, dass Du soofort das richtige Bild, die richtige Szene vor Augen hattest beim Lesen :-)) Beim Erstsehen fand ich es etwas traurig, aber ich hab es einfach hingenommen. Ich kannte diesen Athos ja noch nicht. Aber als ich dann mit den Waffenbrüdern anfing und die Serie nochmal angeschaut habe tat mir absolut das Herz weh. Und sowas verarbeite ich, indem ich dazu was schreibe :-)
Ich finde die Art, wie Du die Szene in Worte fasst, großartig und echt berührend: Die Wandlung vom Säufer zum starken und stolzen Musketier.
Und ich gebe Dir recht: Solche Alkoholexzesse hätte er nicht sehr lange überlebt. Auch so will ich nicht wissen, wie seine Leber aussieht...!

Auch Deine Formulierung "...Mit D'Artagnan an seiner Seite hat er die Chance, wieder zu leben und nicht nur zu existieren. ..." Denn genau das empfinde ich auch so und wollte es rüberbringen. Ist mir bei Dir ganz offensichtlich gelungen, und das macht mich irre happy!!
D'Artagnan ahnt es vielleicht, wirklich bewusst kann es ihm nicht sein, weil er Athos nur bedingt in seinem schlimmsten Zustand erlenbt hat; sozusagen als Ausnahmesituation (vor dem brennendern Chateau). Porthos und Aramis dagegen können das sehr wohl erkennen.
Ich dneke auch, d'Artagnan muss es auch gar nicht so genau wissen; gefährlich wäre nur, wenn irgendetwas zwischen die zwei käme - das Loch, in das Athos dann fallen würde, wäre unerreichbar tief, denke ich. Das ist übrigens keine "Vorschau" auf spätere Waffenbrüder-Geschichten, sondern einfach ein Gedankenspiel von mir ;-)

Gern geschehen, die YouTube-Links! Leider gibt es zu den Musketieren kaum Videos zu einzelnen Szenen (anders als bei Spartacus ;-). Und ja: Wie wir oben schon geschrieben haben, hattest Du die absolut richtige Szene vor Augen mit Athos :-))

Ich danke Dir ganz, ganz herzlich für das liebe Review, das mich so begeistert, weil ich eben meine Gedanken darin wiederfinde :-)
Und ganz besonderen Dank für die aufmunternden Worte - das tat richtig gut!

Auch Dir noch eine ruhige Restwoche!

GLG
Ann
Nessi00 (anonymer Benutzer)
09.10.2020 | 17:55 Uhr
Hi
Erneut ein schönes Kapitel.
Freue mich auf mehr.
LG

Antwort von Ann Morgan am 09.10.2020 | 18:42 Uhr
Hallo, Nessi von der schnellen Truppe *zwinker*!

Freut mich sehr, dass es Dir gefällt!
Nächste Woche geht es weiter!
Bis dahin danke für das Review und

GLG
Ann
06.10.2020 | 19:36 Uhr
Hallo liebe Ann,

ich hoffe, die neue Woche ist besser gestartet, als deine letzte. Bei mir herrscht mal wieder das obligatorische Chaos. Es soll ja nicht langweilig werden.

Narben machen einen Menschen interessant, heißt es. Blöd nur, wenn man selbst für die Narben verantwortlich ist. Da kann das schlechte Gewissen schon mal zuschlagen. Aber D'Art hat Athos einen unglaublich schönen Grund gegeben, sein schlechtes Gefühl zu verdrängen.

D'Artagnan hat mal wieder unterschätzt, dass Athos einen echten Grund für seine Sorgen hat. Die Folgen seiner Verletzung können gravierend sein und ihn langfristig behindern. Deshalb ist es gut und wichtig, dass Aramis ein Auge darauf wirft. Dass die Massage richtig weh tut, kann ich mir gut vorstellen. Autsch...

Halt die Ohren steif und lass dich nicht unterkriegen. Es ist schon fast wieder Wochenende.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 08.10.2020 | 17:18 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

In einer RL-stürmischen Woche finde ich jetzt Zeit und Muße, Dein liebes Review zu beantworten!
Naja, der Wochenanfang war von großer Anspannung geprägt, dazu eine Menge Termine (trotz Urlaub kam ich nicht zur Ruhe) - aber nachdem Entwarnung kam, kann ich den Rest auch besser wegstecken.
Und das ist auch mein Motto: Es soll ja nicht langweilig werden! Also: Kopf hoch und durch! *Dich lieb anlache*

Narben sind etwas sehr individuelles. Schwierig ist es in der Tat, wenn sie subjektiv entstellen, wenn der Träger sich also unwohl damit fühlt. Und noch schlimmer hier für Athos, weil er sich - wir kennen ihn nur so - dafür verantwortlich fühlt und Schuldgefühle hat.
Hach - ich freue mich echt tierisch, dass d'Artagnans Begründung, warum sein Freund eben keine schlechtes Gefühl haben muss, Dir so gefällt!!

Was Athos' Sorge um d'Artagnan hier angeht ist es wirklich eine Gratwanderung. Athos will loslassen, sieht aber auch, wo er den Tritt in den Hintern - oder sanften Schubs ;-) - geben muss, um d'Artagnan zu helfen. Ironischer Weise habe ich brandaktuell so einen Fall in der Familie. Sehr selbstständige person, die jetzt aber mal die Füße stillhalten und Hilfe annehmen müsste und sich da total schwer tut. Und damit noch mehr - unnötige! - Sorgen heraufbeschwört...
D'Artagnan sieht hier aber zumindest seinen Fehler ein.
Oh ja - eine medizinische Massage kann echt weh tun. Ich schrieb bei einer anderen Reviewantwort schon, dass meine Masseurin mir ausdrücklich das Schimpfen erlaubt hatte - hauptsache, ich bleibe schön ruhig (und entspannt ;-) liegen. M uskelkater gabs auch - aber es hat geholfen!

Ich danke Dir für Deine guten Wünsche - tatsächlich kann ich die gerade richtig gut gebrauchen!
Und mindestens genauso sehr danke ich für das wunderschöne Review! Ich gebe mal zurück: Halte auch Du die Ohren steif!!

Bis morgen und GLG
Ann
06.10.2020 | 17:04 Uhr
Was soll ich anderes sagen, als: Wieder einmal ein sehr gutes Kapitel aus dem LEben unserer vier Freude gespickt mit allem was das Musketierleben ausmacht. Porthos welcher Informationen besorgt. Armais, welcher sich um die körperlichen Wehwehchen kümmert und Athos der wieder etwas zu besorgt um d'Artagnan ist. Wobei diejenigen unter uns, welche auch mit (etwas größeren) Narben an ungünstigen Positionen leben müssen seine Situation sehr gut nachempfinden können. Nach einer Verletzung versucht man schließlich den Heilungsschmerz zu lindern, was dann zu Schonhaltungen und verhärteten und verkürzten Muskeln führt.
Das liebe ich so an deinen Geschichten, dass sie so lebensnah sind und jeder sich irgendwann in irgendeiner Situation wiederfinden kann.
Insofern finde ich besonders die Interaktion von Athos und d'Artagnan am nächsten morgen sehr gelungen. Schön vor allem wie Athos ihm sagt, dass er ruhig seinen Schmerz äußern kann, denn nichts ist beim massieren schlimmer, als wenn man sich noch zusätzlich anspannt.
Und am Ende zur Abwechslung mal eine Liebeserklärung von d'Artagnan, in welcher er seine Narben als Ehrenzeichen seiner Gefühle zu Athos beschreibt und diesem dadurch wieder etwas mehr von seinen Schuldgefühlen nimmt. Da bin ich mal wieder geschmolzen, weil es so sehr zu seinem Charakter gepasst hat wie ich finde.
LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 08.10.2020 | 17:07 Uhr
Und die dritte Antwort für heute!

Oh Mensch - das Lob zu Anfang freut mich bei dieser Story ganz, ganz besonders - weil sie anders geraten ist als geplant. Länger und ausführlicher, und gerade diese Details, die für den Kerngedanken zu den Narben unnötig waren, lobst Du!! Das freut mich wahnsinnig und bestätigt mich zugleich, dass es richtig war, die Geschichte nicht zu reduzieren!!
Porthos auf besonderer Mission ist so ein Detail, das einer späteren Geschichte geschuldet ist und dann bereits als Fakt etabliert ist.

Aramis ist in der Serie auch immer wieder derjenige, der sich um Verletzungen kümmert. In Staffel 2 sagt er Lamaire (dem Hofarzt) gegenüber, dass er Erfahrung in der Versorgung von Kampfverletzungen hat. Deshalb darf er das auch bei mir tun :-)

Und Athos scheint wieder etwas zu besorgt. Ist aber auch eine schwierige Gratwanderung zwischen Überfürsorge und einen Sturkopf in die richtige Richtung schubsen (sprich: Sich helfen lassen).
Worüber ich mich auch tierisch freue ist, dass Du das Problem mit steifen Narben als realistisch ansiehst, nicht als übertrieben. Denn ja: Leute, die das große Glück haben, mit sowas nicht belastet zu sein können sich das vielleicht nur schwer vorstellen, aber es ist so. Und für jemanden, der seine Körperbeweglichkeit nicht nur für Sport und Hobby braucht, sondern für den Beruf - und hier sogar für das Überleben - für den ist es kein Luxus oder kitschiger Firlefanz, dafür zu sorgen, dass diese Beweglichkeit erhalten bleibt.
Und dass Du genau das, das Lebensnahe, an meinen Geschichten hier lobst, dass man als Leser sich da wiederfinden kann, ist einfach gigantisch für mich zu lesen!! Denn darauf überprüfe ich meine Geschichten immer und immer wieder kritisch: Ist das realistisch? Danke also dafür!

Ja - anspannen beim Massieren geht gar nicht. Ist auch für den Masseur mega anstrengend. Die Erlaubnis zum Fluchen und Schimpfen hatte ich von meiner ersten Masseurin auch. War auch nötig, denn die war nicht zimperlich, da gab es anfangs tierischen Muskelkater am nächsten Tag - aber sie war effektiv! Leider werden heute ja so gut wie keine Massagen mehr verschrieben...

Hach, wie genial: Du beschreibst d'Artagnans Ausführungen, wie er seine beiden Narben sieht, als Liebeserklärung! Und ja: Genau das sind sie!!!!!!
Und Athos nimmt es die Schuld. Genial, dass Du es zum Chara als passend empfindest!!! Denn auch das ist mir immer wichtig - meine Protagonisten ihrem Charakter entsprechend handeln zu lassen.
Gegen das Schmelzen schicke ich Dir meine letzte Portion Erdbeer-Joghurt-Eis rüber *lach* Nein, im Ernst: Schmelzende und ger+ührte Leser machen mich mega glücklich!
In diesem Sinn auch für Nr. 3 meinen ganz dicken, innigen Dank, Du!

GLG
Ann
06.10.2020 | 16:42 Uhr
Vielen Dank für die Zuckerschockwarnung am Anfang.
Ja, ja der liebe Wachdienst im Winter. Ich kann d'Artagnan sehr gut verstehen, ungefüttertes Leder hält leider wirklich nicht sehr warm und wird bei kalten Temperaturen auch sehr schnell steif. Aber ein Glück ist ja Aramis zur Stelle und gibt ihm einen Wink mit dem Zaunpfahl, wobei eigentlich fast schon mit dem ganzen Zaun.
Schön auch wie d'Artagnan versucht Athos nicht zu wecken und daran scheitert, wobei ein Glück für ihn, denn andernfalls hätte er am nächsten tag wahrscheinlich einen steifen Nacken vom Sessel und wie wir ja alle wissen ist direkte Köperwärme eines anderen das beste Mittel um wieder aufzutauen.
Das Ende hat mich dann noch zum Schmunzeln gebracht: Die Kaninchenfellhandschuhe dürften ihren Zweck mehr als erfüllen, denn insbesondere das Winterfell der Tiere ist sehr lang und dicht und weich obendrein. Einfach nur kuschlig.
LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 08.10.2020 | 16:50 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Ja - die Warnung war hier vielleicht ein wenig notwendig. Die ganze Storysammlung "Beziehung" ist eher von der flauschigen Wohlfühl-Art, oder nachdenklich. Action kommt dann in der nächsten Story wieder (und dann kann man sich z.B. den "Zuckerschock" nochmal hervorkramen zur Beruhigung und Ablenkung ;-). Ich wollte ihnen und uns Zeit und Raum geben, die neuartige Beziehung zu erforschen.
Tja - irgendwer muss auch im eisigen Winter Wachdienst schieben. Und d'Art ist (noch) nicht richtig ausgerüstet. Oh ja - von (früherer) Reiterin zu Reiterin: Ungefütterte Lederhandschuhe sind bei solchen Temperaturen nicht ausreichend (selbst wenn man beim Reiten die Hände vielleicht noch in der Mähne vergraben kann... okay, kommt aufs Pferd und seine "Frisur" an *zwinker*).

Jepp - Aramis braucht mehr als nur den Zaunpfahl *lach*!
D'Artagnan ist noch nicht so sicher in ihrer Beziehung, dass er es für selbstverständlich hält, seinen Partner nachts zu "stören". Von daher hätte er sicher den steifen Hals auf dem Stuhl riskiert :-). Allerdings hatten wir - und er! - schon gelernt, dass Athos' Schlaf eh nicht sehr fest ist und er durchaus mitkriegt, wenn da jemand des Nächstens in sein Quartier marschiert ;-) Hatte der gute Gascogner wohl vergessen :-)!
Und ja - wenn man durchgefroren ist, wärmt nichts besser, als ein anderer, warmer Körper *zu meinem armen Mann rüberschiele*lach*!

Schön, dass Du am Ende schmunzeln konntest - die Kaninchenfell-Handschuhe sind sicher reiner Eigennutz von Athos *zwinker*! Hätte die Geschichte heute gespielt, wären es vielleicht die hochwertigen Ultra-Thermo-Handschuhe geworden :-)! Aber Kaninchenfell ist wirklich viieel kuschliger :-)))!

Auch hierfür wieder meinen ganz herzlichen Dank, Du!

Bis gleich und
GLG
Ann
06.10.2020 | 16:31 Uhr
Als ob ich es nicht geahnt hätte. D'Artagnan und sein gascognisches Temperament. Manchmal sollte er es zugunsten von Athos Nerven besser unter Kontrolle halten. Denn er hat recht, selbst wenn es nur ein Kratzer ist: Wundbrand ist wirklich eine üble Sache.
Schön gefällt mir hier das Nachspiel des Kampfes. Wie die zwei schweigend nebeneinander her reiten und jeder seinen eigenen Gedanken nachhängt und über den Vorfall grübelt. Und natürlich kommen beide zu einem völlig anderen Ergebnis.
Vor allem Athos Erkenntnis finde ich sehr gut getroffen. Auf der einen Seite will er nichts lieber als seinen Geliebten in Sicherheit wissen, auf der anderen Seite weiß er aber auch, dass d'Artagnan das niemals zulassen würde, zumal es als Musketier unmöglich einzuhalten ist. "Wir sind Musketiere des Königs - und das bedeutet, dass wir Raufereien und Gefahren anziehen wie Pferdemist die Fliegen...“ da hat er den Nagel aber genau auf den Kopf getroffen.
Und dann sein Geständnis, Erklärung oder wie auch immer man es nennen möchte. *Schmacht* ist einfach nur on point.
Wobei der Kuss danach etwas akrobatisch ausgefallen sein dürfte. Immerhin saßen ja beide noch auf ihrem Pferd.
LG
Auma

Antwort von Ann Morgan am 08.10.2020 | 14:38 Uhr
Hallo, Auma!

Wie - was: Du hast es geahnt? *mich verwirrt umschaue*lol*
Naja, dass d'Artagnans Temperament ihn immer wieder in die Bredouille bringt ist sicher keine große Überraschung. Aber wie Du ja Athos auch zitierst gehört das ein Stück weit zum Berufsrisiko. Trotzdem wäre es für Athos' Nervenkostüm sicher besser, wenn er das "Kopf über Herz" häufiger beachten würde, da gebe ich Dir absolut recht *zeinker*!
Und ja - Wundbrand war - wie ich irgendwo mal gelesen habe - in früheren Kriegen viel häufiger die Todesursache bei Soldaten als direkte Schuss- o der Stichverletzung während des Kampfes! Man wusste noch nichts von Bakterien, geschweige denn von Antibiotika!
Ich freue mich ganz besonders, dass Dir das Nachspiel des Kampfes so gefällt - da lag ja auch eigentlich der Schwerpunkt der Geschichte - was dieses Erlebnis bei Athos auslöst und bewirkt. Dieser Zwiespalt, in dem er steckt, und wie er ihn für sich UND d'Artagnan löst. Der das Schweigene rstmal anders - falsch - interpretiert ;-)

Und jetzt ein dickes aaawwwww, weil Dir Athos' Versicherung so sehr gefällt!! Macht mich richtig happy! Und das kann ich diese Woche sowas von gut gebrauchen - hier also meinen ganz besonderen Dank!!
Hihihi - da erkennt man die erfahrene Reiterin! Jepp - sie müssen sich beide doch ziemlich rüberbeugen. Ich habe es so vor Augen, dass Athos Minou seitlich dicht an La Belle herantreibt, so dass sein Knie quasi d'Artagnans Sattel berührt. Dann müsste es gehen - solange die Pferde still stehen. Da Minou aber eine ungeduldige Zicke ist, klappt das nicht soo lange ;-))

Meine Liebe: Ganz heißen Dank für dieses (und auch die folgenden ;-) Review(s)! Die anderen Antworten folgen demnächst!
GLG
Ann
06.10.2020 | 13:39 Uhr
Hallo Ann,

so da bin ich auch wieder.
Die letzten Tage waren auch echt heftig. Da war der neue Teil ein kleiner Lichtblick.
Du weißt ja wie ich deine Storys liebe.
Diese hier war auch wieder wunderbar. Ein schöner Teil mit viel Gefühl und Zucker.

Die Idee mit dem Massieren kenne ich so auch. Das klappt auch ganz gut. Vor allem bei Narbengewebe. Das hat Aramis richtig gemacht. Das Gewebe muss geschmeidig bleiben.
Das es d’Artagnan glaub ich sofort, aber schön das Arthos für ihn da ist.
Genau wie seine Freunde.
Es war so rührend wie sich Arthos sorgt ob er d’Artagnan Schmerzen mit der Massage bereitet.
Aber auch herrlich war die Angst von d’Artagnan durch die Narbe entstellt zu sein. Da konnte ihn Arthos dann gleich mal vom Gegenteil überzeugen.
So darf dann auch mal ein Morgen beginnen oder ein Abend enden.
Schön dass sich alle 4 so gut verstehen und d’Artagnan und Arthos nicht vor Aramis und Porthos verstecken müssen.
Ich wünschte mir sowas ja auch für Aramis und Porthos, diese Art von Bindung.

Ich finde es toll das du auch immer eine Antwort zum Kommentar verfasst.

Lg die Laila

Antwort von Ann Morgan am 08.10.2020 | 09:43 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Mensch - anscheinend ist momentan überall der Wurm drin...
Da freut es mich aber ganz besonders, dass meine kleinen Geschichten für Dich ein Lichtblick sind! Für mich sind Deine Reviews und die Antworten darauf es auch :-)!!!
Oh - noch ein Zuckerteil also!?! *zwinker*

Hach - Du kennst das mit dem Narben massieren also auch? Ich war sogar mal mit meinem Partner bei einer Spezialistin (Heilpraktikerin?? Ist schon eine Weile her), die mir zeigte, wie ich das machen soll. Narbengewebe ist halt anders als ursprüngliches. Und bei d'Artagnan ist das auch noch an einer Stelle, die ihn beim Kampf stören würde, auch wenn es "nur" links ist. Aber die fochten ja auch oft mit dem Parierdolch in der Linken.
Aramis ist in der Serie meist der, der die Leute zusammenflickt. Und so hat er im Fandom irgendwie den "Job" des Wundversorgers abbekommen. Gefällt mir, weshalb ich es auch übernommen habe.
Heil-Massage, wenn sie richtig gemacht wird, kann ganz schön weh tun, auch hinterher. Auch das weiß ich aus eigener Erfahrung...*Augen rolle*lach* Und da ist es gut, wenn man jemanden hat, der einen unterstützt - aber trotzdem nicht zimperlich ist. Natürlich mag Athos es nicht, d'Artagnan weh zu tun - aber beide wissen, dass es nötig ist, also tut er es. Das ist wirklich rührend, und ich freue mich tierisch, dass Dir das gefällt! Aber auch Aramis und selbst Porthos unterstützen auf ihre Art.

D'Artagnan wundert sich über Athos' Zögern hinsichtlich der Narben und kommt auf dumme Ideen ("entstellt sein"). Den Zahn zieht Athos ihm aber schnell.

Ja - die Freundschaft aller vier ist einfach immer wieder wunderbar und berührend. Und Athos und d'Artagnan vertrauen den beiden anderen mit dem Leben - und müssen sich deshalb nicht vor ihnen verstecken. Ich meine, dadurch, dass die zwei selbst eine (lose) Beziehung haben, haben sie sicher ganz großes Verständnis für Liebe zwischen Männern. Und sie sidn glücklich, weil ihre Freunde es miteinander sind.
Die Art der Bindung zwischen Aramis und Porthos ist anders - aber auf ihre Art nicht weniger intensiv. Ich schreibe gerade echt eifrig an der Vor-Geschichte (habe schon über 13.0000 Worte, es werden also mehrere Kapitel! :-)

Danke auch, dass Du extra nochmal meine Antworten hervor hebst! Für mich ist das selbstverständlich; mehr noch: Ein echtes Bedürfnis! Dieser Gedankenaustausch ist für mich mit das Wichtigste an dieser ff-Seite! Auch wenn es manchmal etwas dauert, aber von den 2.600 Reviews, die ich zu meinen Geschichten bisher bekommen habe, habe ich so gut wie alle auch beantwortet. Und wo nicht, da geschah das in Abstimmung mit dem jeweiligen Leser.

Dir wieder ganz lieben Dank für das Review - wirklich ein Lichtblick für mich in einer trüben Woche :-))!!

Bis morgen dann, wenn Du magst!

GLG
Ann
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