Autor: teargarden
Review 1 bis 1 (von 1 insgesamt):
09.09.2020 | 19:49 Uhr
Hallo teargarden!

Ich bin‘s mal wieder, und auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis ich deine neueste Geschichte gefunden habe, musste ich sie mir selbstverständlich gleich durchlesen. Fazit: Ganz schlechte Idee, wenn man seine gute Laune behalten möchte ^^

Jedenfalls! Es geht um Ray. Mal wieder. Und ich liebe dich dafür, dass du dich immer wieder meinem best boy zuwendest, auch wenn du ihn immer nur traktierst :/ Könnte fast den Eindruck erwecken, du kannst ihn gar nicht leiden… doch dass das Gegenteil der Fall ist, ist mir ja zur Genüge bekannt :)

Oh je, heute schwafel ich aber mal wieder :P Nun denn, lass uns beginnen!

Allein die Grundprämisse: Why, teargarden, why? Warum sollte man so etwas schreiben wollen, frage ich dich? Und warum sollte man so etwas lesen wollen, frage ich mich?

Allein deine Beschreibungen des Tunnels – wunderbar schaurig. Fragt man sich, warum der bitte so verlodert ist. Könnte mir vorstellen, dass da einige Kinder es schon mit der Angst zu tun bekommen, wenn sie in diesen dunklen, triefenden Gang geführt werden. Ganz zu schweigen von den menschenfressenden Dämonen, die dort auf sie warten.

Rays Gedankengänge… hnng, mein armes Baby. Allein die Vorstellung, dass man seine Asche zusammenkratzt… und ihn das auch noch erheitert… und nun findet er sich genau in der Situation wieder, in die er niemals kommen wollte. Na toll.

Ganz ehrlich, wäre ich an Ray Stelle gewesen, mich hätte es ebenso angeekelt, wenn Isabella mir so nahe gekommen wäre. Klar, sie hat ihren Standpunkt, aber irgendwie ist das, als wollte sie ihm nicht einmal in seinen letzten Augenblicken den Hauch von Eigenständigkeit und Freiheit gewähren, den er noch besitzt. Bekommt man wieder einen richtigen Hass auf sie :/

Oh, wirklich, ich kriege wirklich einen großen Hass auf Isabella in deiner Geschichte. „Den kurzen und schmerzlosen Weg“ - ich erspare dir mal meine Flüche ob dieser Aussage. So was Abartiges.
„Seine einzige Angst war, dass er nicht selbst in die Hand nehmen konnte, wie er verendet“ - mich berührt diese Aussage total. Nicht nur, dass der Kontrollverlust für Ray schlimmer ist als der Gedanke an den Tod (Himmel noch eins, er ist nur ein Kind! kein Kind sollte so etwas denken können!), sondern auch die Verwendung von „verenden“. Ein Tier verendet, ein Vieh, ein nichtmenschliches Lebewesen, auf unnötige Art und Weise. Und Ray weiß, dass er gerade weniger wert ist als ein Tier, selbst wenn sie ihm den höchsten Wert beimessen. Ach verdammt, das alles…

Wow, Ray! Was ein Move! Nicht unbedingt effektiv, sich nur mit einem Küchenmesser bewaffnet zwei Dämonen zu stellen (Isabella mal ganz außer acht gelassen), aber ich bewundere seinen Kampfgeist!
Und dann gleich die Quittung… hat ja SUPER funktioniert, die Ware nicht zu beschädigen. Der dämliche Dämonengott wird sich freuen, ein schon halb filetiertes Menschenopfer zu erhalten :/ Hoffentlich gibt das Ärger für die zwei Dämonen, weil sie dermaßen die Kontrolle verloren haben. Und auch Ärger für Isabella, weil sie nicht mitbekam, dass die Ware bewaffnet war, bevor sie sie ablieferte. Anfängerfehler, pah :P

Was zur Hölle?! Ach teargarden, warum tust du das meinem Ray nur an? Erst die Todesangst (kann mir doch keiner erzählen, er hätte keine), die Wunde an der Brust und nun noch zertrümmerte Beine. D a s wird xY%k§ö= sicherlich nicht mehr essen wollen!

Du weißt, ich habe nichts gegen Isabella, kann ihrem Charakter bzw. dessen Entwicklung einiges abgewinnen, aber damn, du schreibst sie einfach wunderbar hassenswert. Ist als Kompliment gemeint, auch wenn es nicht so klingt XD „Für sie“ einfach so seinen Tod akzeptieren… als ob er ihr irgendetwas schuldig wäre, nach allem… ich könnte heulen, wenn ich darüber nachdenke.

Und ich liebe liebe liebe es einfach, dass Ray im Angesicht seiner Niederlage nicht einknickt und seiner Mutter wenigstens noch ein paar Sätze an den Kopf haut, die sie hoffentlich ihr ganzes Leben lang nicht vergessen wird.
Natürlich lässt du Isabella die Drecksarbeit machen. Himmel, in deiner Fanfiktion kann ich sie wirklich nicht ausstehen, aber allein die Vorstellung, dass sie diejenige war, die diesem Kind das Leben geschenkt hat und nun auch diejenige ist, die es ihm wieder nimmt… wie ein Kreis, der sich schließt. Jetzt hätte ich zu gerne noch eine Geschichte darüber, was Isabella währenddessen und besser noch, danach über diese Ereignisse empfindet, doch ich weiß nicht, ob mein armes Herz das aushalten würde :(

In einem widerspreche ich allerdings Ray: Ich meinerseits hoffe nicht, dass Isabella so qualvoll stirbt wie Conny oder womöglich ihre anderen Schützlinge. Das hat sie nicht verdient.

Ich hoffe sie verendet ebenso qualvoll wie ihr Sohn.

There, I said what everyone already thought :/

Joa… was soll ich schon noch groß sagen? Du schreibst eine Geschichte darüber, wie einer meiner liebsten Lieblingscharaktere aller Zeiten auf unnötig grausame Art und Weise stirbt, obwohl er im Canon ein friedliches Ende bekommen hat… muss man auch erst mal die Passion dazu haben ^^ Nichtsdestotrotz, mir gefiel die Fanfiktion echt gut! So was richtig schönes, wenn man sich selber deprimieren möchte :D

Bleibt mir nur noch zu sagen, dass du hoffentlich in Zukunft wieder „angenehmere“ Geschichten schreibst und vor allem meinem best boy nicht immer an die Gurgel gehst. Gibt genug andere Charaktere, die es mehr verdient hätten…

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag!

OfficerSnickers