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Autor: Veilchenvogel
Reviews 1 bis 8 (von 8 insgesamt):
30.12.2020 | 10:38 Uhr
Sehr schön geschrieben.
Und ich finde dieses Jahr konnte man sehr gut sehen, worauf es bei Weihnachten wirklich ankommt. Mir ist es jedenfalls sehr wichtig. Und natürlich habe ich auch eine Leuchtekette an meinem Haus als kleines Symbol des Lichts, aber das wars dann auch.
Dein Gedicht regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

Lg Lucius

Antwort von Veilchenvogel am 03.01.2021 | 16:45 Uhr
Hallo Lucius,

vielen Dank für dein liebes Review! Es freut mich, dass dir mein Gedicht über Weihnachten gefallen und dich zum Nachdenken angeregt hat. :-)

Du hast recht, das Corona-Weihnachten hatte wirklich das Zeug dazu, zu zeigen, worauf es an Weihnachten wirklich ankommt. Es hat mich erschreckt, für wie viele es einer Katastrophe gleichkam, dass das Shopping eingeschränkt wurde, statt froh zu sein, dass dadurch auch sie und ihre Angehörigen geschützt werden sollten.

Lichter zu Weihnachten habe ich auch sehr gern, auch von Herzen kommende Geschenke sind toll (ich habe übrigens von meinem Schwager ein Harry-Potter-Kochbuch bekommen :D), aber das Wettbewerbsgebaren und das »Haste was, biste was« missfallen mir enorm.

Ich wünsche dir ein gutes Jahr 2021! :-)

Liebe Grüße
Der Veilchenvogel
01.09.2020 | 16:51 Uhr
Lieber Veilchenvogel!
Natürlich musste das 3. Gedicht Pfingsten sein.
Der Heilige Geist ist wäre 50 Tage nach der Auferstehung Jesu, also dem Ostersonntag auf die Apostel und Jünger herunter gekommen.
Das gilt als Gründung der katholischen Kirche.
Heute empfangen wir das durch die Taufe, nicht nur zu Pfingsten.

Brauchtum kenn ich da nicht wirklich,
aber es ist ein langes Wochenende mit dem Pfingstmontag als gesetzlichem Feiertag, zumindest im kathol. Österreich.
Daher zwar keine Geschenke, aber eben doch eine Bedeutung (arbeitsfrei für die meisten Berufstätigen, Pfingstferien für die Schüler) abseits der Religion.

Pfingstrosen mag ich übrigens sehr, sie sind so üppig,
nur halten sie in der Vase leider nicht lange, man sollte sie also wenn möglich am Strauch blühen lassen.
Der Buchrücken dazu ist wirklich wunderschön.

Mir hat diese Poesie-Trilogie sehr gut gefallen, auch der Titel passt perfekt.
Liebe Grüße und die besten Wünsche.
R ₪

Antwort von Veilchenvogel am 02.09.2020 | 11:33 Uhr
Liebe R,

hier würde ich ebenfalls gern »katholisch« durch »christlich« ersetzen – die Urkirche nannte sich noch nicht katholisch, auch wenn die römisch-katholische Kirche die direkte Gründung durch Jesus Christus für sich in Anspruch nimmt. Inwiefern dieses Selbstverständnis berechtigt ist oder nicht, sei mal dahingestellt, doch ich persönlich kann mich mit dem Katholizismus nicht identifizieren, allerdings ohne ihn durchweg schlechtmachen zu wollen. :-)

Ein aktives Feiern pflege ich zu Pfingsten zwar nicht, zumindest bin ich kein Kirchgänger, auch an den anderen Festtagen nicht – das ist für mich eher etwas Persönliches, und die eingeschränkte Barrierefreiheit in der Kirche (ob katholisch, evangelisch oder Freikirche) tut ihr Übriges. Das Bewusstsein bezüglich des Hintergrundes von Pfingsten ist mir trotzdem wichtig und ich bin froh, dass (zumindest bisher) noch nichts daran gefunden wurde, was sich in großem Stil kommerzialisieren ließe.

Ich mag Pfingstrosen auch sehr gern. Blumen mag ich generell lieber draußen als in einer Vase, dort gehören sie für mich hin. :-)

Es freut mich, dass dir die Gedichte so gut gefallen haben und du den Titel als so passend empfindest! :-)

Nochmals liebste Grüße
Der Veilchenvogel
01.09.2020 | 16:33 Uhr
Lieber Veilchenvogel!
Ostern ist überhaupt das größte Fest im katholischen Glauben.
Nach der Fasten-/Passionszeit und der mit dem Palmsonntag beginnenden Karwoche
beginnt am Ostersonntag die liturgische 50tägige Freudenzeit bis Pfingsten.
Dein Gedicht ist sehr desillusioniert, aber leider wird es immer wahrer. Und ist gut gereimt.
Der Osterhase hat die Auferstehung Jesu schon getoppt.
Liebe Grüße.
R ◆

Antwort von Veilchenvogel am 02.09.2020 | 11:29 Uhr
Liebe R,

vielen lieben Dank für deine Reviews zum Oster- und Pfingstgedicht! :-)

Mir ist es ein Bedürfnis, »katholisch« durch »christlich« zu ersetzen – als Enby, pansexuell und panromantisch bräuchte ich mich bei den Katholiken höchstwahrscheinlich nicht blicken zu lassen. :D Allerdings bin ich katholisch erzogen worden, meine Oma väterlicherseits hatte sogar einen eigenen Altar inklusive Weihwasser in ihrem Haus.

Ich mag die nicht-christlichen Bräuche zu Ostern zwar als Ergänzung, aber wenn es bloß noch um Schokoladenhasen, Eier und immer größere Geschenke geht, fehlt für mich der Grund, warum man das überhaupt macht. :-(

Liebste Grüße vom Veilchenvogel
01.09.2020 | 08:05 Uhr
Das stimmt, lieber Veilchenvogel, Pfingsten „trägt keine kommerzielle Maske im Gesicht.“ Wenn man Umfragen glauben darf, dann wissen die wenigsten noch, welche Bedeutung unsere Feiertage haben und schon gar nicht, dass Pfingsten das dritte große Fest im christlichen Kirchenjahr ist und was dahintersteckt. Für die meisten ist es nur ein schul-bzw. arbeitsfreier Tag und deshalb willkommen. Einige kennen die fröhlichen Brauchtümer und dekorieren zu Pfingsten ihr Heim .

Schöne Grüße
herbstlady

Antwort von Veilchenvogel am 01.09.2020 | 16:25 Uhr
Noch ein für heute letztes Mal: Liebe herbstlady,

das glaube ich gern, dass nur noch wenige Menschen wissen, was an Pfingsten gefeiert wird. Aktiv feiere ich das Fest persönlich nicht, zumindest bin ich kein Kirchgänger, auch an den anderen Festtagen nicht – das ist für mich eher etwas Persönliches, und die mangelnde Barrierefreiheit in der Kirche tut ihr Übriges. Das Bewusstsein bezüglich des Hintergrundes von Pfingsten ist mir trotzdem wichtig und es gefällt mir, dass bislang nichts daran gefunden wurde, was sich in großem Stil kommerzialisieren ließe. (Meine Partnerin [neonnichts bzw. Sideshow Cola] hatte hierzu ein spontanes Kopfkino von Geschenkboxen in Form von Geistern mit Heiligenschein, und wehe, es passt nicht mindestens ein Tablet rein. Ich finde, da der Heilige Geist ja für die Begleitung auf Erden steht, wäre zum Beispiel auch ein Tracker eine passende Geschenkidee. Oh je, lieber nicht. :D)

Vielen Dank fürs Lesen und Reviewen und noch einmal liebe Grüße!
Der Veilchenvogel
01.09.2020 | 08:02 Uhr
Hallo nochmal!

Auch dieses Gedicht gefällt mir.

Ich habe noch nie gefastet und nehme auch an keinem der christlichen Traditionen teil. Wobei auch bei Ostern sowieso schon christliche Elemente, mit nicht religiösen Bestandteilen vermischt sind. Meiner Ansicht nach ist Ostern kommerziell gesehen noch kein Vergleich zu Weihnachten.

Liebe Grüße
herbstlady

Antwort von Veilchenvogel am 01.09.2020 | 16:19 Uhr
Liebe herbstlady,

das stimmt, Ostern an sich ist bereits ein Traditionsmix, und ganz so hoch her geht es an diesen Feiertagen im Direktvergleich mit Weihnachten noch nicht. Zugleich scheint allerdings auch das Bewusstsein, was eigentlich gefeiert wird, an Ostern noch weniger ausgeprägt zu sein, obwohl Ostern aus gläubiger Sicht das wichtigere Fest ist.

Gefastet habe ich früher einige Male, aber aus persönlichem Antrieb und nicht, weil die Kirche es so vorsieht.

Liebe Grüße vom Veilchenvogel, wir lesen uns gleich noch mal :-)
01.09.2020 | 08:01 Uhr
Lieber Veilchenvogel,

Als ich „Weihnachten“ las, wollte ich schon wegklicken, da ich jetzt noch nicht an Weihnachten denken wollte. Sah dann, dass es noch Gedichte zu Ostern und Pfingsten gibt und hab deshalb das Gedicht dann doch gelesen.

Ein schönes Gedicht.

Weihnachten ist ein wichtiges religiöses Fest, jedoch nicht für mich. Ich verbinde damit aber Nächstenliebe, Dankbarkeit, Familie – eine gute gemeinsame Zeit . Am schönsten finde ich diese Festtage mit kleinen Kindern. Vor allem liebe ich aber die Adventszeit. Ruhige, angenehme Spätnachmittage mit lieben Menschen, den Geruch von Plätzchen, Kerzenlicht, Wärme... .

Aus diesem christlichen Fest wurde in den letzten Jahren ein Konsumfest. Es wird viel zu viel Geld verschwendet für sinnlosen Plunder. Außerdem hab ich mal gelesen, dass zu keiner Zeit so viel Anti-Depressiva gekauft wird als in der Advents-und Weihnachtszeit.
Vor ein paar Tagen habe ich schon die ersten Lebkuchen im Supermarkt gesehen. Muss man das verstehen?

Herzliche Grüße
herbstlady

Antwort von Veilchenvogel am 01.09.2020 | 15:42 Uhr
Liebe herbstlady,

vielen lieben Dank für deine Reviews! Es freut mich, dass du beim Wort »Weihnachten« nicht gleich geflüchtet bist. :-)

Ich selbst würde mich zwar als einen gläubigen, nicht jedoch als einen religiösen oder gar kirchentreuen Menschen bezeichnen. Ein zugewandtes, liebevolles Weihnachten ohne religiösen Charakter würde ich persönlich eher als dem ursprünglichen Weihnachtsgedanken entsprechend empfinden als eines von Menschen, die sich zwar gläubig nennen und einmal im Jahr in die Mitternachtsmette rennen, bei denen es abseits davon aber vor allem darum geht, die anderen zu beeindrucken – mit Geschenken, Deko, Essen etc. Dieses Eindruckschindenmüssen finde ich schrecklich, und dass mitunter Kinder schon daran gewöhnt werden, dass es unterm Weihnachtsbaum große, teure Geschenke zu geben hat. Wenn immer nach außen hin demonstriert werden muss, wie perfekt und glücklich das eigene Leben angeblich ist, finde ich das traurig. Es wundert mich nicht, dass viele Menschen gerade zu dieser Zeit deprimiert sind, sei es aus Überforderung oder aus Trauer darüber, nichts von all dem zu haben, was Weihnachten heutzutage angeblich darstellen muss. :-(

Liebe Grüße vom Veilchenvogel
30.08.2020 | 13:48 Uhr
Hallo lieber Veilchenvogel,

auch das hat mir richtig gut gefallen!

Wenn ich die ganze Konsumjagd vor Weihnachten sehe, wenn ich spüre, wie sie auch mich mitreißt, dann ist für mich Weihnachten nicht mehr ein Fest der Liebe und der Freude über den eigentlichen Anlass, sondern eine glamouröse Party inklusive Vorbereitungsstress.

Aus diesem Grund kann ich Weihnachten nicht mehr wie als Kind feiern. Genau diesen Aspekt drückt dein Gedicht sehr schön aus. Danke dafür!

Liebe Grüße mit Stern
Norbert

Antwort von Veilchenvogel am 31.08.2020 | 15:28 Uhr
Hallo noch mal, lieber Norbert! :-)

Ganz herzlichen Dank auch an dieser Stelle! Es freut mich, dass dir das Gedicht über Weihnachten so gut gefällt und du dich darin wiederfinden kannst. Diese »gläubigen Gedichte« sind alle schon älter, mir aber immer noch wichtig. :-)

»Glamouröse Party inklusive Vorbereitungsstress« finde ich perfekt von dir formuliert. Ich bin ziemlich privilegiert und wohlhabend aufgewachsen, lebe heute aber aufgrund einer Erkrankung und Behinderung von einer sehr geringen Summe monatlich, und obwohl das ein großer finanzieller Abstieg war, denke ich oft, dass ich vieles heute bewusster wahrnehme und mich wieder kindlicher und ehrlicher freuen kann. (Was nicht heißen soll, dass ich es gutheiße, dass eine schwerwiegende Behinderung in Deutschland meist irgendwann zu Armut führt, aber wenig Geld zu haben, bedeutet auch, dass man an der Konsumschlacht kaum teilnehmen kann, und das entschleunigt die Weihnachtszeit doch sehr und ist dadurch zumindest für eine Sache gut.)

Liebe Grüße und eine schöne Woche! :-)
Der Veilchenvogel
29.08.2020 | 20:13 Uhr
Lieber Veilchenvogel!
Eine Trilogie von christlichen Festen finde ich eine sehr schöne Idee.
Ich schicke dir schon mal einen (Weihnachts-)Stern mit.

Wie du anprangerst, dass wieder mal der Konsum im Vordergrund steht, und das religiöse Moment immer weniger Beachtung findet, ist eine berechtigte Kritik.
Ich oute mich, ich liebe die Vorweihnachtszeit sehr wegen der Dekoration der Wohnung, der Lichter in den Fenstern, der Illumination in den großen Straßen und Fußgängerzonen, und ich liebe den Christbaum.
Das ist einfach sehr stimmungsvoll und hilft mir einen Teil des Winters zu ertragen.

Dass es schon im Spätsommer die ersten Lebkuchen oder Weihnachtsartikel in den Geschäften gibt, finde ich unmöglich. Wie soll man das Kindern noch über Monate hin erklären?
Aber dein Gedicht mag ich jetzt schon, denn die Zeit bis Weihnachten wird schneller vergehen, als wir jetzt glauben.
116 Tage...
Irgendwie fand ich es gerade schön, an Weihnachten zu denken wegen der eigenen Stimmung dann.

Ich rechne nicht damit, dass es heuer ein Weihnachten, wie wir es gewöhnt sind, geben wird. Die Weihnachtsmärkte sind in Ö schon abgesagt worden.
Die Mitternachtsmette hat zumindest in der Großstadt sowieso schon an Bedeutung verloren, aber gerade bei den Kirchen gibt es ja auch Beschränkungen.

Natürlich ist Weihnachten ein christliches Fest, aber vor allem auch ein Familienfest.
Geschenke sind für Kinder, die noch ans Christkind (in Ö kommt das Christkind, nicht der Weihnachtsmann) glauben, schön.
Man freut sich mit, wenn ihre Augen leuchten. So auch bei unserem Enkelkind.

Aber für uns Erwachsene, überhaupt je älter wir werden, ist die gemeinsam verbrachte Zeit das wichtigste an diesen Festen.
Liebe Grüße.
R ♪ ♫ ♪♪

Antwort von Veilchenvogel am 31.08.2020 | 15:01 Uhr
Liebe R,

zuerst einmal vielen lieben Dank für dein ausführliches Review und den Stern! Dass dir die Idee einer Trilogie von christlichen Gedichten so gut gefällt, freut mich sehr.

Ich habe diese drei Gedichte schon vor einiger Zeit geschrieben, das Weihnachtsgedicht entstand bereits vor zwei Jahren, die beiden anderen vor ein paar Monaten; ich konnte mich nur bisher nicht aufraffen, sie zu posten. Vorgestern habe ich das dann endlich nachgeholt. :D

Die Vorweihnachtszeit liebe ich ebenfalls, ebenso eine stimmungsvolle Lichterpracht, und auch von Herzen kommende Geschenke sind in Ordnung. Mein Missfallen bezieht sich auf das Wettbewerbsgebaren – wer hat die eindrucksvollste Deko, wer gewinnt die Konsumschlacht? Bekannte schenkten ihrer Tochter im Grundschulalter ein eigenes iPhone – da waren meine Partnerin und ich nahezu fassungslos. Natürlich geht es mich letztlich nichts an, doch diese Riesengeschenke und das Prestigedenken kann ich einfach nicht verstehen, und das hat für mich nichts mehr mit dem ursprünglichen Weihnachtsgedanken oder auch nur mit einem Familienfest zu tun.

Viele liebe Grüße und eine gute Woche! :-)
Der Veilchenvogel
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