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Autor: Flowerpowder
Reviews 1 bis 10 (von 10 insgesamt):
06.11.2020 | 14:59 Uhr
Hallo Norbert!
Das nenne ich mal interessant! Von oben nach unten ist es recht pessimistisch zu lesen, von unten nach oben dagegen optimistisch (bzw ungläubig und gläubig). Jeder kann sich seine Version aussuchen.
Gefällt mir sehr gut.
betty

Antwort von Flowerpowder am 06.11.2020 | 15:44 Uhr
Hallo, liebe Betty,

ich freue mich sehr, dass Dir das Gedicht gefällt und dass Du die die Idee interessant findest!

Natürlich kann sich ja nicht nur in diesem Gedicht, sondern auch im realen Leben jeder Mensch seine Version aussuchen.
Ich selbst habe bewusst die zweite Leserichtung als Abschluss gewählt (und nicht umgekehrt).

Liebe Grüße
Norbert
13.09.2020 | 14:56 Uhr
Hi
Wow, ein tolles Gedicht!
Das erinnert mich ein bisschen an die Diskussionen, die eine Freundin und ich immer wieder führen. Sie glaubt nicht an einen Gott (was ich komplett nachvollziehen kann) oder hat irgendwelche seltsamen Theorien, während mir der Glaube sehr wichtig ist.
Ich muss sagen, beim ersten man Lesen ist mir bisschen kalt geworden, aber die Idee ist toll. Und es stellt den Konflikt zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen perfekt da.
Ein wirklich schönes Gedicht
Eiche

Antwort von Flowerpowder am 13.09.2020 | 15:12 Uhr
Hallo Eiche,

Ich freue mich sehr, dass Dir das Gedicht gefällt - vielen, lieben Dank für Dein Review!

Ja - das Gedicht lässt natürlich beide Einstellungen zum Glauben zu. Auch ich kann es nur von unten lesen.
Aber so ist das Gedicht eben offen und gleicht - wie Du so wunderschön festgestellt hast - einer Diskussion, einem Dialog ("Konflikt" klingt mir beim Thema Glauben schon fast ein bisschen zu "militant" *grins*).

Han noch einen schönen Spätsommersonntag,
Norbert
01.09.2020 | 10:59 Uhr
Hallo Norbert,

Himmel was für ein Gedicht, was für eine geniale Idee.

Ich muss zugeben, ich wollte schon entweder gar nichts zu schreiben - was natürlich ein bisschen feife gewesen wäre, oder aber eine Gegendarstellung als Review verkleiden. Ich war mir wirklich nicht sicher, wie ich darauf reagieren sollte und dann kam dein Postscriptum. Als gehorsamer Leser habe ich das natürlich gemacht und ein Lächeln macht sich breit und es kam ein: Ja, ja, jaaaa zu Tage.

Ich bin begeistert und ganz aus dem Häuschen. Geniale Umsetzung, famos, genial - ach das sagte ich schon, aber man kann es gar nicht genug wiederholen. :)

Das hat mir ausgesprochen (niedergeschrieben) hervorragend gefallen.

Summa cum Laute.

Liebste Grüße

Martin

PS.: Sagte ich schon, dass ich es genial fand?

Antwort von Flowerpowder am 04.09.2020 | 11:34 Uhr
Lieber Martin,

vielen, lieben Dank für Dein lobendes Feedback! Ich habe mich - wie ja immer - sehr darüber gefreut!

Die Idee mit dem Umkehrgedicht hatte ich schon recht lange - bei mir muss so ein Thema oft ein paar Wochen reifen bevor ich dann mit dem Schreiben beginnen kann.

Ich freue mich, dass Du das Gedicht tatsächlich in beide Richtungen gelesen hast und auch darüber, dass Dur die zweite Richtung weit mehr entspricht, denn da geht es Dir wie mir.
Und natürlich freue ich mich auch darüber, dass Dir die Idee und die Umsetzung so gut gefallen.

Das Gedicht selbst ist (bis auf die Idee) gar nicht so toll: Der Satzbau ist extrem primitiv (im Prinzip ein Hauptsatz pro Vers), um die beiden Leserichtungen inklusive Interpunktion zu erlauben. Wahrscheinlich ginge das deutlich besser, aber ich habe es bei meinem ersten Versuch nicht besser hingekriegt. :-)

Herzliche Grüße
Norbert
30.08.2020 | 14:52 Uhr
Hallo Norbert,

da hast Du eine sehr ungewöhnliche Idee gehabt: ein Gedicht, das sich sowohl von oben als auch von unten lesen läßt, mit diametral verschiedenen Aussagen! Allein schon für den großartigen Einfall habe ich einen weiteren Stern spendiert.

Natürlich merkt man dem Gedicht formal ein wenig an, daß dieser Kunstgriff seinen Preis hat: von Deinen sonst so typischen Enjambements ist hier praktisch nichts zu spüren, aus verständlichen Gründen; mit solchen wäre die Idee wohl kaum umsetzbar gewesen.

Was nun den Inhalt (oder die beiden Inhalte) betrifft, so verrate ich ja kein Geheimnis, wenn ich sage, daß meine eigene Sichtweise so ziemlich mit der Leseweise von oben nach unten zusammenfällt, denn ich glaube nun mal weder an einen Gott noch an ein Leben nach dem Tod, letzteres hielte ich noch nicht mal für wünschenswert, sondern für eine schreckliche Vorstellung. Aber das ist ja nichts Neues, und als Erzähler will ich natürlich nicht nur Figuren erschaffen, die meine eigenen Ansichten vertreten (das wäre nämlich sehr langweilig), so daß ich mich meinen Charakteren zuliebe bisweilen auch in die andere Betrachtunsgweise hineinzusetzen versuche.

Rein ästhetisch muß ich übrigens anmerken, daß mir die Zeile

"mit Gottes Hilfe brauch ich nicht verzagen"

nicht gefällt. Ich bin noch mit dem Spruch aufgewachsen:

Wer "brauchen" ohne "zu" gebraucht, braucht "brauchen" gar nicht zu gebrauchen!

Ich weiß zwar, daß das mittlerweile als zulässig gilt, aber mich schüttelt es auch heute noch jedes Mal, wenn ich auf ein "brauchen" ohne das "zu" stoße und würde in solchen Fällen "müssen" stets vorziehen. Vielleicht bin ich in diesem Punkt ja einfach altmodisch, aber ich wollte die Anmerkung trotzdem loswerden.

Dann wünsche ich Dir noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße,
Thomas

Antwort von Flowerpowder am 30.08.2020 | 20:01 Uhr
Hallo Thomas,

Vielen Dank für Dein sehr schönes Feedback, über das ich mich sehr gefreut habe!

Ja - die Idee mit der Spiegelung der Aussagen oder Einstellungen hatte ich schon vor längerer Zeit, schob das Schreiben dazu aber immer wieder auf, weil es mir vor der Umsetzung graute. Das geht mir mit mehreren Ideen so - und irgendwann werden sie eben reif und umgesetzt. Insofern freue ich mich hierzu wirklich über Deinen Stern, also darüber, dass auch Dir die Idee gefällt.

Ja, natürlich: Die einzelnen Verse sind so mehr oder weniger auf vollständige Sätze begrenzt - zumindest konnte ich mir hier nicht anders behelfen.

Ja, ich weiß, dass Deine Leserichtung eher die von oben nach unten ist, während ich hier lieber von unten nach oben lese. Beides ist für mich natürlich - aus rein objektiver Sicht - gleichwertig.

Bzgl. des "brauch ..." stimme ich Dir nach kurzem Nachdenken zu. Ich nahm für mich exemplarisch einen einfacheren Satz: "Ich brauche nicht gehen.". Nein, das ist kein Deutsch!
Du schlägst als Alternative "muss" vor. Da gäbe es noch mehr Alternativen: "darf" (ist Unsinn, dürfen dürfen wir alles), "kann" ( auch unschön, verzagen können können wir auch). Dann wäre noch das aktivste "werd' ", was mir am besten gefällt: "mit Gottes Hilfe werd' ich nicht verzagen". - da liegt jetzt Überzeugung in dem Satz. Danke für den Hinweis - ändere ich gleich!

Liebe Grüße und Dir noch einen schönen Sonntagabend
Norbert
29.08.2020 | 20:02 Uhr
Lieber Flowerpowder,

ein sehr kreatives Gedicht, mein Kompliment für Idee und Umsetzung! Es lässt sich wunderbar flüssig lesen, von oben wie von unten. Ich spiele eher im Team derer, die der Botschaft des Von-unten-Lesens zugetan sind, doch jeder verdient es, dass seine Meinung akzeptiert wird, und so fand ich das Gedicht auch von oben gelungen.

Für heute habe ich leider schon meine Empfehlungen verbraucht (ich schaffe es nicht oft, hier mehrere Sachen am Stück zu lesen, aber gerade heute ist es passiert :D), meinen Stern hefte ich darum morgen hier an, denn dein Gedicht verdient ihn. :-)

Mit lieben Grüßen
Der Veilchenvogel

Antwort von Flowerpowder am 30.08.2020 | 13:35 Uhr
Lieber Veilchenvogel,

Vielen, lieben Dank für Dein lobendes Feedback und deinen Stern! Ich habe mich über Beides sehr gefreut - am meisten natürlich darüber, dass dir das Gedicht gefallen hat.

Ich würde es auch von unten lesen, wollte aber bewusst nicht polarisieren oder dogmatisieren. Außerdem finde auch ich die Toleranz und Offenheit bzgl. anderer Meinungen sehr wichtig.

Liebe Grüße und dir noch einen schönen Sonntag
Norbert
28.08.2020 | 13:06 Uhr
Lieber Norbert,

eine interessante Idee mit einem Inhalt der immer aktuell ist und super umgesetzt wurde.

Religionen entstehen vielleicht aus dieser uns allen zwar bekannten, jedoch diffusen Sehnsucht nach Sinn, Hoffnung, Orientierung und Geborgenheit.
Glauben hat nichts mit Religion zu tun und ethnisches Tun ohne religiösen Ansatz dürfte sogar der Normalfall sein.

Schöne Grüße
herbstlady

Antwort von Flowerpowder am 29.08.2020 | 14:50 Uhr
Liebe Herbstlady,

Vielen, lieben Dank für Deine sehr schönen Gedanken zu diesem Gedicht - ich freue mich sehr darüber (auch darüber, dass Dir das Gedichtgefällt)!

Deine Gedanken brachten auch mich zum Nachdenken:

Ja, die Suche nach Sinn, Hoffnung, Orientierung und Geborgenheit führt uns sicher hin zur Religion.

Sind sie auch Motivation für den Glauben? Ich denke, dies hängt wiederum vom Glauben ab:
Deckt sich der Glaube grob mit der Religion, kennt also einen Gott - dann kann auch der Glaube aus derselben Motivation, wie die Religion entspringen. Vielleicht wandelt er sich anhand von Lebenserfahrungen.
Menschen, die an etwas völlig Anderes glauben, haben natürlich keine echte Identifikation mit der Religion, sondern ethische Wertevorstellungen (wobei das Eine das Andere nicht ausschließt).

So würde ich den Zusammenhang zwischen Glaube und Relation beschreiben - aber natürlich ohne Anspruch auf objektive (!) Korrektheit.

Ganz liebe Grüße
Norbert
28.08.2020 | 09:04 Uhr
Lieber Norbert,

zuerst habe ich es von oben nach unten gelesen und gedacht, Himmel, damit wird er sich keine Freunde machen und schreib ich da überhaupt ein Review? Das wäre das erste Gedicht, wo er kein Review von mir erhält, lol.

Tja, andersherum las es sich ganz anders und ich finde es einfach genial gemacht. Wirklich toll.
Kompliment.

Und wie immer ein Review und einen Stern. ;-)

Liebe Grüße
Elayne

Antwort von Flowerpowder am 29.08.2020 | 14:36 Uhr
Liebe Elayne,

Vielen, lieben Dank für Dein schönes Feedback, über das ich mich natürlich - wie ja immer - sehrvgefreutbhabe!

Ja: Gedichte über Religion werden zwangsweise polarisieren und dogmatisieren. Genau dasxwill ich bei meinen Gedichten ja vermeiden. Deshalb ist Religion auch eines der Themen, über die ich nichts schreibe.

Die Idee ein "glaubens-offenes" Gedicht zu schreiben hatte ich schon lange, jetzt habe ich's endlich hingekriegt (eben mit der Idee der beiden gespiegelt Einstellungen).
Das ist bei mir oft so: Ein Thema muss nur lange genug "reifen" - irgendwann fällt mir eine Idee zum "Verdichten" ein.

Auf jeden Fall freue ich mich total darüber, dass Dircdas Gedicht gefällt!

Ganz, ganz liebe Grüße und Dir ein schönes Wochenende
Norbert
27.08.2020 | 21:38 Uhr
lieber Norbert,

so kann man auch die Leser dazu bringen, das Gedicht mehrmals zu lesen - lach.
Aber es hat sich gelohnt. Ein unheimlich gutes Bespiel, dass man alle Dinge von zwei Seiten betrachten sollte und nicht an einer einmal eingeschlagenen Richtung festhalten sollte. Wer weiß, wie der Berg aussieht von der anderen Seite? Wer weiß, wie es hinter dem Horizont aussieht und mal ehrlich - was für uns hier dem Horizont ist, ist für die gegenüber auch hinter dem Horizont. gibt es einen Punkt, auf den alles hinläuft? Gibt es eine Mitte, die von beiden Seiten gleich aussieht? Schau dir dein Gedicht an. Es ist die Zeile 7, genau die Mitte. Für die Ungläubigen sind die gläubigen die Narren und für die gläubigen die Ungläubigen. Bedeutet das, dass wir am Ende alle Narren sind? Narren sind wohl die, die glauben, nur was sie denken, wäre richtig. Doch wer den Andersdenkenden einen Narren nennt, ist selbst einer. Toleranz ist gar nicht so leicht.

soweit meine spontanen ungefilterten Gedanken zu deinem höchst interessanten und ungewöhnlichen Gedicht.

liebste Grüße
Maggie

Antwort von Flowerpowder am 29.08.2020 | 14:27 Uhr
Liebe Maggie,

Vielen, lieben Dank für Dein schönes Feedback, Deine schönen Gedanken zu diesem Gedicht, über die ich mich - wie immer - wieder sehr gefreut habe!

Wie könnte man zu diesem Thema dogmatisch dichten? Nein - da würde ich lieber gar nichts schreiben. Deshalb ist Religion auch eines meiner Tabu-Themen beim Schreiben (oder besser: war es bis hierher *grins*).

Dann kam mir eben die Idee, ein Gedicht zu schreiben, das beide Seiten tolerieren muss, eben je nach Lese-Richtung.
Ich schob die Idee lange vor mir her, denn es ist gar nicht so einfach, so ein Umkehr-Gedicht zu schreiben (der Inhalt, die Interpunktion, alles muss in zwei Richtungen funktionieren).

Ja - die Zeile sieben ist natürlich die Spiegel-Achse (oder der Horizont - wie Du es so schön ausgedrückt hast).
Hier werden die beiden polarisierten Ansichten getrennt.

Ich finde, der Glaube ist eine individuelle, intuitive Entscheidung - er kann nicht wahr oder falsch sein. Vielleicht gibt es sogar Zwischentöne - wie fast überall. Insofern sind wir diesbezüglich wirklich unwissend (Narr ist wohl zu hart- auch wenn ich gerade dieses Wort selbst im Gedicht verwendet habe).

Ganz, ganz liebe Grüße und Dir ein schönes Wochenende
Dein Norbert
27.08.2020 | 19:52 Uhr
Guten Abend Norbert!

So kann es kommen. Da war ich doch so überrascht, dass Du ein Gedicht mit einer Fußnote versehen hast, dass ich die zuerst gelesen habe – und ihr dann auch noch prompt gefolgt bin!

Also, ja. Ich habe dieses Gedicht zuerst von unten nach oben und dann von oben nach unten gelesen!

Und wow, einfach nur wow! Nicht nur für diese große Idee und deren Umsetzung. Sondern auch ganz einfach für den Inhalt. Der Begriff „Religion“ wird meiner Meinung nach immer viel zu eng gesteckt. Es geht nicht darum sich EINER Religion zugehörig zu fühlen. Es geht daran an ETWAS zu glauben!

Das hat dein Gedicht für mich wunderbar in den Vordergrund gerückt. Nicht Recht und Unrecht haben, stehen hier im Zentrum, sondern der Aufruf zu GLAUBEN. Wunderschön.

Herzliche Grüße
Ramona

Antwort von Flowerpowder am 29.08.2020 | 14:09 Uhr
Liebe Ramona,

Ganz lieben Dank für Dein schönes Feedback! Ich habe mich wie immer sehr darüber gefreut.

Ach, das ist ja gemein - mit der Fußnote anzufangen! *grins*
Ich freue mich erstmal, dass Dir die Idee des symmetrischen Gedichts gefällt.

Ja, ich tue mich mit der EINEN Religion auch immer etwas schwer, weil sie etwas Dogmatisches, ja manchmal sogar Militantes in sich trägt - was eigentlich nicht so sein muss oder soll oder darf. Deshalb schreibe ich auch fast nichts zur Religion - das ist für mich geradezu ein Tabu-Thema.
Der Glaube selbst ist ja auch viel mehr, als die Religion oder gar die Kirche als Institution. Ich glaube auch, dass sich jeder selbst seine Version des Glaubens suchen muss (sofern er dies denn überhaupt will).

Insofern freue ich mich wirklich, dass Du auch den unteren Teil des Gedichts hier nicht als zu dogmatisch empfindest (wobei das Gedicht ja alles komplett offen lässt und sogar mit dem nicht-christlichen Teil beginnt, allerdings auch schon des Überraschungseffekts wegen).

Herzliche Grüße
Dein Norbert
Recht und Unrecht kann es beim individuellen Glauben ohnehin niemals geben.
27.08.2020 | 19:12 Uhr
Lieber Norbert!
Eine sehr kreative Idee mit den 2 Leserichtungen.
Herzlichen Gruß.
R ♡

Antwort von Flowerpowder am 29.08.2020 | 13:54 Uhr
Lieber Spatz,

Vielen, lieben Dank für Dein kurzes Feedback!
Ich freue mich, dass Dir die Idee gefallen hat.

Ganz liebe Grüße
Norbert
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