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Reviews 1 bis 25 (von 36 insgesamt):
06.02.2021 | 19:45 Uhr
Hallo Alessia :)

Ich muss zugeben, als ich das letzte Review geschrieben habe, hatte ich noch überhaupt nicht gecheckt, dass die Geschichte 2 Kapitel später schon zu Ende ist xD

Mal ein Fazit ziehen: Du hast einen angenehmen und konstanten Schreibstil. Die Art wie du Paulas Erlebnisse beschreibst wirkt sehr realitätsnah. Stellenweise habe ich mich gefragt, ob du sowas ähnliches durchmachen musstest, da es sich teilweise anfühlt als würde man einen Tatsachenbericht lesen. Das Ende kam mir doch recht plötzlich vor. Zwar ist es im Mystery Bereich natürlich nicht ungewöhnliche, das am Ende nicht alle Rätsel gelöst werden, aber ich hatte schon noch einiges an Klärungsbedarf gehabt. Die Motivation von Mareike liegt beispielsweise weitgehend im Dunkeln und wie Jonathan im letzten Kapitel plötzlich zum Geisterexperten wird, der offenbar auch mit Geiser kommunizieren kann, kam ja total von jetzt auf gleich.

Im Großen und Ganzen aber eine schöne, lesenswerte Geschichte :)

LG
Minotaur

Antwort von Alessia Saberi am 09.02.2021 | 19:08 Uhr
Hallo Minotaur,

das kenne ich, ich werde auch oft vom Ende einer Geschichte überrascht. ;D Bei Büchern kann das nicht so leicht passieren, man merkt ja, wenn die Seiten weniger werden … ;)

Hm, nein, ich habe nichts von dem erlebt, was Paula durchlebt hat. Nur den hohen Kaffeekonsum kann ich nicht absprechen, der geschieht auch bei mir. :) Ja, Mareikes Motivation war für mich auch ein Problem. Ich kenne sie natürlich, aber hier stand ich vor der Frage: Erklärt sie sich oder nicht? Ich hab mich dagegen entschieden, da Mareike keinem ihrer Opfer im Vorfeld erklärt hat, warum sie sterben müssen. Ihren Geistern dagegen hat sie es immer wieder erklärt. Kurze Erklärung und Spoiler (falls jemand außer dir die Antwort liest): Sie war besessen davon, den Mord an ihrer Schwester "wiedergutzumachen", und war überzeugt, dass sie sich von dieser Schuld freimachen könnte, wenn sie ihrer Schwester ein paar "Freundinnen" besorgt. Dass das Humbug ist und sie durch weitere Morde noch mehr Schuld auf sich lädt, hat sie nicht so gesehen.
Jonathan dagegen kann seit Kindheit an Geister sehen oder bewusst eher seit seiner Jugend. Aber davon hat er nie jemandem erzählt. Wie auch? Er musste ja fürchten, dass ihn jeder für total bekloppt hält. Bei Paula hat er sich auch nicht getraut, solange er nicht wusste, dass sie selber auch Geister sehen konnte. Aber auch diese Erklärung wollte ich nicht groß und breit ausführen, weil es sich an der Stelle falsch anfühlte. Irgendwann später erzählt er es Paula noch. :)

Es freut mich, dass dir meine Geschichte gefallen hat. Und danke dir für deine Reviews. :)

LG
Alessia
03.02.2021 | 12:12 Uhr
!!! Spoilerwarnung !!! Nicht lesen wenn man das Kapitel noch nicht durch hat

Hallo Alessia :)

In diesem Kapitel fliegt einen ja einiges um die Ohren. Ich muss sagen, dass du bis hierher den Spannungsbogen ziemlich langsam aufgebaut hast. Dafür ging es in dem Kapitel richtig ab. Mir kam während des Lesens der anderen Kapitel schon immer der Gedanke, dass der Mörder eine Frau sein könnte. Aber ich hatte nie wirklich Mareike in Verdacht. Gefühlt weiß Paula doch alles über die Opfer etc. nur von ihr und sie hat Paula doch erst dazu gebracht den Mörder zu suchen, daher ist sie mir gar nicht in den Sinn gekommen. Du hast das wirklich gut verschleiert *Daumen hoch* Aber da scheint ja noch einiges vorzugehen, was ich als Leser noch nicht durchschaut habe.

Offensichtlich ist dies nun sowieso der Punkt der Geschichte, wo Paula und auch der Leser erkennen müssen, dass alles ganz anders ist, als man gedacht hat. Mir gefällt auch, dass der Mystery-Faktor jetzt mal deutlicher heraus gekommen ist, auch wenn ich es nicht wirklich verstanden habe, was da passiert ist. Klar, Grits Geist war da um Paula zu helfen, aber der andere Schatten? War Mareike besessen oder so? Ich bin gespannt was da noch kommen wird.
Auch ein cooler Move ist, dass Paula die Stimme von Grit in ihrem Kopf hört. Ich schreibe da gerade eine Geschichte, da verbaue ich so einen ähnlichen Mechanismus.
Da steckt auf jeden Fall eine tolle Geschichte in dir. Wünsche dir noch viel Inspiration zum Schreiben :)

LG
Minotaur

Antwort von Alessia Saberi am 05.02.2021 | 19:22 Uhr
Hallo Minotaur,

jetzt komm ich auch endlich mal zum Antworten. :)

Ich dachte ja immer, dass es vielleicht sogar recht offensichtlich ist, dass Mareike die Täterin ist, gerade weil sie so viele Informationen hat, aber auch weil sie ja recht überzeugt ist, dass es da Zusammenhänge zwischen bestimmten Opfern gibt. :) Dabei war das gerade eine ihrer Maschen, um an ein Opfer zu kommen, auch wenn es bei Paula eher spontan passiert ist.

Ja, jetzt kann Paula sich ihre kleinen und großen Erlebnisse nicht mehr schön reden. Da ist mindestens ein Geist, eben der von Grit, und mit Mareike geht auch etwas vor. Besessen ist sie nicht, zumindest nicht von einem Geist oder Dämon. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel an dieser Stelle, wenn ich sage, dass ich Mareike ein paar psychische Fähigkeiten angedichtet habe.
Es kam einfach zusammen mit der Geschichte, dass Geister mit Menschen kommunizieren können, mit manchen leichter, mit anderen schwieriger. :)

Danke dir für dein Review und deine Wünsche. :) Ich wünsche dir auch viel Inspiration bei deiner Geschichte. :)
Dreizehn Mädchen ist bereits beendet, ich muss die restlichen Kapitel nur noch etwas korrigieren. (Hochgeladen ist sie ja auch schon. Hab mich gerade total vertan und dachte, da fehlen noch ein paar Kapitel … kommt davon, wenn man parallel was hochlädt … :D )

LG
Alessia
24.01.2021 | 11:59 Uhr
Hi!

Das war sicher frustrierend für die beiden.
Doch die nagende Stimme deutet schon an, dass wohl doch was zu finden sein wird.
Bin wirklich gespannt, ob sie doch nochmals hingeht und was sie entdecken könnte!

Wie immer sehr gut geworden!
Lg
Alex

Antwort von Alessia Saberi am 26.01.2021 | 09:03 Uhr
Hi,

oh ja, ich denke auch, dass die gesamte Suche bisher sehr frustrierend ist. Mareike ist immerhin seit Jahren dran und hat auch bisher nichts oder nur wenig gefunden.
Aufgeben werden die beiden auf jeden Fall nicht, ob der Laden aber wirklich die richtige Spur ist ... wer weiß. ;)

Danke für dein Review. :)

LG
Alessia
24.01.2021 | 11:51 Uhr
Hi!

Hm, ziemlich entspannendes Kapitel, trotz dessen, dass Paula verständlicherweise nervös ist und überall Schatten und Gefahren sieht. Aber der Ausritt war dennoch äußerst schön.

Das Ende war so typisch Kiddo! Keine Ahnung mehr, wo ich das mal gelesen habe, aber: Wäre eine Familie mit Kindern IKEA hätten die Kinderprodukte die passenden Namen: Die Bettenmodelle "Brülla" und "Slafnit", der Kinderteller "Smektekelig" und die Garderobe "Trödelik" wären Verkaufsschlager weil authentisch!

Aber wie immer sehr schönes Kapitel!

Lg
Alex

Antwort von Alessia Saberi am 26.01.2021 | 08:57 Uhr
Hallo,

etwas Entspannung war einfach nötig, zumindest der Versuch. Ob da echte Entspannung eintritt, wenn man sich immerzu sorgt bzw. Angst vor einem Mörder hat?

Gerade diese Geschmacksänderung von einem Tag auf den nächsten hab ich auch oft in meinem Umfeld bei Kindern beobachtet. Gestern noch wurden Kartoffeln vergöttert, heute sind sie der Teufel und morgen sind sie wieder die einzig wahre Leibspeise.

Danke für dein Review. :)

LG
Alessia
24.01.2021 | 11:38 Uhr
Hallo!

Was für ein Schrecken für die Kleine!
Manche Katzen sind da wirklich fast wie Hunde! Die stürzen sich todesmutig auf jeden Eindringling.
Na, wenigstens ist alles gut ausgegangen, aber da keine Spuren gefunden wurden, wird es wohl nicht die letzte Erfahrung dieser Art gewesen sein.
Hat Paula hier die Kette noch? Schon, oder?
Ob der unbekannte Eindringling genau deshalb da war? *grübel*

Wie immer sehr schön!

Lg
Alex

Antwort von Alessia Saberi am 26.01.2021 | 08:47 Uhr
Hallo,

ja, das war für Lena ganz sicher ein großer Schreck. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das ist - allein zu Hause, während jemand versucht einzubrechen. Gruselig.
Das stimmt, Katzen können da auch richtig biestig werden, sowohl bei Eindringlingen als auch gegenüber Leuten, die ihren Menschen weh tun.
Paula hat die Kette noch, ja. Aber ob der Eindringling nun die Kette wollte oder tatsächlich nur ein gewöhnlicher Einbrecher war ... wer weiß. ;) Beides durchaus möglich, immerhin hat es ja Einbrüche in der Straße gegeben.

Danke für dein Review. :)

LG
Alessia
24.01.2021 | 11:30 Uhr
Hallo!

Ah, das scheint so eine Art Set zu sein, wie es sie manchmal in Schmuckläden gibt. Eine Schatulle mit passenden Schmuckstücken, meistens Ketten und Ringe. Sowas in der Art?

Oh, Antiquitäten! Da bin ich dabei! Wo kann ich mich eintragen? ;-)
Aber so fangen manche Horrostories an. Jemand kauft ganz naiv dort etwas, überhört die Warnungen, und dann hat man die Hütte voller Gremlins. xD

Okay, war auf jeden Fall spannend!
Wie immer ein sehr gelungenes Kapitel!

Lg
Alex

Antwort von Alessia Saberi am 26.01.2021 | 08:38 Uhr
Hallo,

ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich sage, dass das stimmt: Der Schmuck ist/war ein Set. Aber ob da nur ein Set im Umlauf ist ... Nun, wer weiß. ;)

Antiquitätenläden haben wirklich ihren ganz besonderen Charme. Dieser Laden hat aber zum Glück keine Gremlins und Warnungen gab es auch nicht ... ;)

Danke für dein Review. :)

LG
Alessia
24.01.2021 | 11:12 Uhr
Hallo!

Mareike gefällt mir bisher echt gut. Sie ist ein ziemlich beharrlicher Charakter und sie scheint bereits eine Spur zu haben oder zumindest einen guten Ansatz.
Die beiden kommen direkt gut miteinander aus, sogar über die traurigen Gemeinsamkeiten hinaus.
Und wie sie über das Auslandsjahr sprechen, hat schon etwas Vertrautes und Freundschaftliches.
Ich denke, die beiden geben ein ziemlich gutes Team ab.

Und Vino hatte wieder einen schönen, geheimnisvollen Auftritt. ;-) Mehr davon! Ehrlich, der kommt so großartig rüber! Richtig schön.

Super Kapitel!
Lg
Alex

Antwort von Alessia Saberi am 26.01.2021 | 08:34 Uhr
Hallo,

ja, Mareike ist beharrlich. Sie hat ja auch ihre Gründe dafür und einige Jahre Vorsprung bei ihrer Suche bzw. Informationsbeschaffung.
Manchmal versteht man sich ja mit jemandem einfach sofort richtig gut. Das ist bei Paula und Mareike wohl passiert. :)

Es freut mich, dass Vino dir so gut gefällt. :D Er hat auf jeden Fall seinen festen Platz in der Geschichte.

Danke für dein Review. :)

LG
Alessia
24.01.2021 | 11:02 Uhr
Hallo!

Das war eine wirklich interessante Begegnung am Grab.
Das hört sich beinahe so an, als wäre die Armbänder und Ketten, oder das Muster darauf, so eine Art Markierung.

So rein spekulativ scheint es, als würde der Täter in den Mädchen etwas suchen oder glaubt, gefunden zu haben. Etwas, das er verloren hat. Stellt er fest, dass er sich geirrt hat, müssen die Mädchen sterben, weil er enttäuscht ist.
Na ja, oder es ist eine Art Ritual. ;-)
Aber auf jeden Fall war es wieder richtig spannend-
Ausgezeichnetes Kapitel!

Lg
Alex

Antwort von Alessia Saberi am 26.01.2021 | 08:28 Uhr
Hallo,

hm, gut möglich, dass der Schmuck eine Markierung ist. ;) Zumindest wird es einen Grund geben, warum die Mädchen ihn hatten. Ob der Täter nun aber etwas sucht oder ein Ritual durchführt - wer weiß. ;)

Danke für dein Review. :)

LG
Alessia
22.01.2021 | 01:41 Uhr
Hallo Alessia,

Ich bin bei deiner Gesichte jetzt im 13. Kaptel angekommen und da dachte ich, dass ist die richtige Zahl um schonmal ein Review zu schreiben :)
DIe Geschichte ist bisher unterhaltsam genug, dass ich weiterlese. DIe Figuren sind irgendwie realitätsnah und wirken nicht aufgesetzt oder abgehoben. Gerade Paula wirkt als Heldin sehr gewöhnlich, was sie zugleich verletzlich und angreifbar macht. Sie ist halt ein normales Mädchen und ich bin gespannt wie sie mit den Dingen die da kommen noch umgehen wird.

Gruß
Minotaur

Antwort von Alessia Saberi am 22.01.2021 | 18:10 Uhr
Hallo Minotaur,

danke für dein Review. :) Es freut mich, dass dir meine Geschichte gefällt, und auch, dass Paula so gewöhnlich wirkt.

Ich hoffe, du hast weiterhin Spaß am Lesen. :)

Gruß
Alessia
20.12.2020 | 00:13 Uhr
Hallo!

Gut, jetzt bin ich hier angelangt und weiss nicht, was tun.

Ich bin dich in den letzten Reviews vielleicht sehr angegangen, mehr, als es mir lieb ist.
Ich habe deine Geschichte zu lesen begonnen, weil mich erstens die Zusammenfassung ansprach und mir zweitens dein Stil, dein Umgang mit Sprache gefällt. Du besitzt ein gutes Gespür für Sprache, auch hast du gute Grundideen. An der Umsetzung hapert es, doch das kannst du lernen, das ist pures Handwerk. Wie verpackt man gute Ideen so spannend, dass der Leser auch wirklich wie gebannt vorm Buch oder, wie in diesem Fall, vorm Laptop hockt und alles um sich herum vergisst. Einen Tipp gab ich dir ja schon: straffen durch wegkürzen von Nebensächlichkeiten. Statt der vielen Gedankenschleifen endlich ordentliche Handlung, die auch weiterbringt. Dazu bedarf es einer Strategie, eines Schlachtplans, den du dir aus jedem guten Krimi abgucken kannst - meinetwegen auch aus den Drei ??? Vielleicht sind deren Autoren besonders gut, da sie ja einen ganzen Krimi auf 128 Seiten bannen müssen und ich kann dir sagen, auch so eine alte Schachtel wie ich kann darin aufgehen und es spannend finden, wenn diese drei Jungs ihre Fälle angehen. Kurzum: in deinem Fall hättest du dich mehr auf den Antiquitätenhändler konzentrieren müssen, ihn beschatten lassen von deinen beiden. Was treibt er so, wie lebt er etc. Je mehr Infos man hat, desto weniger Gedankenschleifen bauen sich auf. Nach über 50.000 Wörtern stehen wir ermittlungsmäßig noch immer am Anfang. Bis auf so einige kleine Hinweise, dass es sich ins Übersinnliche entwickeln könnte, haben wir nichts. Leider bist du denen aber auch nicht weiter nachgegangen. So wäre es vielleicht gut, wieder dieses rothaarige Leuchten anzubringen, auch Vinos Angst vor der Kette. All das würde zur Verdichtung der Atmosphäre beitragen, würde den Leser binden. Du aber erzählst nur und ergehst dich leider auch in sehr vielen Nebensächlichkeiten, die den Leser dann auch dazu treiben, diese Stellen zu überlesen, um dann endlich mal wieder irgendein kleines handlunbgstragendes Element zu erhaschen.

Was kannst du tun? Lena und ihr Reitzeugs kannst du erst einmal vernachlässigen. Auch ausführliche Beschreibungen des allgemeinen Gemütszustandes inklusive der ellenlangen Überlegungen, ob man denn Mareike noch einmal trifft oder nicht, können unter den Tisch fallen - das steht für diverse andere Dinge - so auch die Beschreibungen des Abiballs. Beschränkte dich auf das, was wirklich zur Handlung beiträgt. Erschaffe keine dunkle Energie ohne nicht auch einen grossen Happen dunkler Materie zu erschaffen. Ja, deine Story, um bei der Astronomie zu bleiben, gerät mehr und mehr zu einem stets schneller expandieren Universum, das allerdings fast vollkommen leer und somit dunkle ist. Wirf mehr Gravitation rein, Dinge, an denen der Leser andocken kann, die ihn wirklich andocken lassen. Wenn da Seltsames im Haus vorgeht, dann lass das auch seltsam sein. So steigerst du die Spannung und um die geht es, die fesselt den Leser.

Gut, ich glaube, du weisst, was ich meine und ich will hier kein Abbild deiner Paula geben, wobei das gemein ist von mir.
Ich mag Paula, sie geht ihren Weg und das ganz ordentlich. Dass sie über ihre Zukunft nachdenkt, macht sie sympathisch. Und seltsamerweise (!!!) kommt sie hier auch voran. Frag dich mal warum und übertrage das auf seine Story. Was macht Paula richtig? Sie handelt in dieser Hinsicht und versteckt sich nicht hinter Gedankenbegäuden. Sie geht in die Offensive. Sie weiss, was sie will und versucht an ihren Träumen und Wünschen zu arbeiten. Und das lässt sie schließlich auch erfolgreich sein.

Lass also deine Figuren insgesamt mehr handeln, mehr ausprobieren, auch wenn sie sich dabei in Gefahr bringen! Mein Gott, davon lebt die Geschichte! Und solange alles logisch nachvollziehbar ist, wird dir kein Leser aufs Haupt springen. Der fiebert dann nur mit, fühlt sich auch selber angesprochen. Ja, diese Momente, die du negierst, dass man in "Filmen und Geschichten" mit einem Nudelholz bewaffnet rausrennen würde in den Garten, genau davon aber lebt eine Geschichte. Man muss diese Elemente, die teilweise doch abgegriffen sind, nur geschickt einzusetzen wissen und sich vielleicht auch neue ausdenken. Wie ich schon sagte, allgemein mangelt es deiner Story an Action, an Gefahren, in die sich die beiden, Paula und Mareike, begeben, um mehr zu erfahren, mehr herauszufinden.

So, nun wünsche ich dir einen schönen vierten Advent und ich hoffe inständig, dich nicht genervt zu haben. Ich weiss selber, dass es hart ist, gerade bei den Geschichten, die man mag, solch harsches Feedback zu bekommen. Obendrein weiss ich auch, dass du das hier nicht einfach mal so runterschreibst, sondern dir Gedanken machst. Also nimm mir das nicht krumm! Im Grunde benötigst du nicht viel, nur das Kürzen!

Das gilt im Übrigen auch für mich und mein Review - das, was ich dir geraten habe, hätte ich auch hier anwenden können. In der Würze liegt die Kürze ... oder so ...

Alles Gute dir!

LG
Karl Taube c-:

Antwort von Alessia Saberi am 25.12.2020 | 19:46 Uhr
Hallo,

verzeih, wenn meine Antwort vergleichsweise kurz ausfällt zu deinem langen Review. Dass ich deine zahlreichen Hinweise auf Straffung des Textes bzw. mehr Handlung aufgenommen habe, habe ich in einer vorhergehenden Antwort ja bereits angemerkt und da auch ausgeführt, warum ich diesen Text hier nicht verändern werde. :)

Warum die beiden den Händler nicht beschattet haben, habe ich auch schon anklingen lassen: Mareike will Paula aus dieser Sache heraushalten. Sie findet es zu gefährlich, einem potentiellen Mörder hinterherzuschnüffeln, sie weiß, dass das Polizeiarbeit ist. Und Paula ist da einfach zu verkopft und denkt zu viel nach, als dass sie sich auf eigene Faust wirklich viel wagen würde.
Zum Weglassen: Mir würde beim Schreiben und erneuten Lesen etwas fehlen, wenn solche Nebensächlichkeiten fehlen. Da mögen wir einfach unterschiedliche Schreib- und Lesetypen sein. Etwas straffen - okay. Ganz weglassen - nein.

Mehr Handlung - einverstanden. Aber wie erwähnt ist Paula nicht der Typ, der jemanden ausspioniert oder nachts die Haustür aufreißt, weil grad jemand was in den Briefkasten gesteckt hat. :) Das mag sein, dass es in den Drei ??? so passiert, aber hier eben nicht.

Keine Sorge, genervt bin ich nicht. :) Warum und wovon auch? Du hast mir deine Meinung zu meiner Geschichte gesagt und das ist völlig in Ordnung. Und für deine Hinweise bin ich dir auch dankbar, wie schon gesagt.

LG
Alessia
19.12.2020 | 23:35 Uhr
Und noch trittst du auf der Stelle.
Ich weiss um dein Bemühen, nun auch vermehrt "unheimliche" Momente ins Spiel zu bringen, um den allgemeinen Zustand der Prota zu unterstützen, aber da alles und wirklich alles ins Leere läuft, verpufft auch die Stimmung. Kaum denkt man, es könnte was dahinter sein, stellt sich raus, dass es der rauchende Nachbarsjunge ist. Bleiben nur die zum Teil langweilig namutenden Gedanken - langweilig deswegen, da bereits zig mal gedacht und eben nicht weiterbringend.
Ja, es ist frustierend!

Antwort von Alessia Saberi am 25.12.2020 | 19:25 Uhr
Hallo,

vielmehr als auf meine letzte Reviewantwort an dich zu verweisen kann ich hier nicht wirklich antworten. :) Natürlich läuft alles ins Leere, weil Paula einfach nicht an Geister und Übernatürliches glaubt (glauben will) und somit all die Kleinigkeiten bis aufs Letzte zerdenkt und ihm eine einfache Bedeutung gibt. Daher wird sie auch die Erklärung, warum sie sich beobachtet fühlt, nicht einfach so herausfinden.

LG
Alessia
19.12.2020 | 23:17 Uhr
Ein wenig frustiert das auch den Leser, zumal er den Antiquitätenhändler noch immer nicht als den Täter sieht und dafür plädieet hätten, ihn zur Rede zu stellen, woher den Schmuck hatte und ob er wisse, wi alt er sei und ob es für eine Zeit ein ziemlich gebräuchlicher Schmuck war - solche Sachen eben. Stattdessen - und nun wirst du meinen Frust erkennen - eiern die beiden herum, reden um den heissen Brei und das Ganze gerät mehr und mehr zur Selbstfindungsgeschichte von Paula. Das aber, wenn auch sinnvoll, ist nicht so ganz das Thema, finde ich. Die beiden hätten stattdessen schon längst versuchen sollen, mehr über das Schmuckzeug in Erfahrung zu bringen. Das tun zumindest die Drei ???, die ich, zugegebenermaßen gerade lese. (hüstel). Man muss so viele Informationen beschaffen wie möglich. Auch kann ich nun partout nicht mehr verstehen, warum die beiden ausgerechnet auf den Antiqitätenhändler als Täter kommen. Das erscheint mit als fixe Idee, in die sie sich - das deutete ich schon an - verrennen. Dadurch kommen sie nicht weiter und frustieren, auch das schrieb ich schon, den Leser ebenfalls. Ich finde wirklich, dass Mareike und Paula sich ein wenig dumm anstellen.

Oder willst du uns zeigen, dass Mareike Paula extra in eine andere Richtung lenken will, um von irgendetwas abzulenken? Steckt sie vielleicht hinter der Sache? Aber Vino verhielt sich doch ihr gegenüber ganz normal? Oder habe ich da etwas vergessen?

Oder willst du wirklich betonen, dass der Antiquitätenhändler der Täter ist, zumindest, dass er mit dem Mörder unter einer Decke steckt, da du nicht von ihm lassen kannst.

Ums kurz zu sagen: wenn sich in den verbleibenden Kapiteln nichts tut, bin ich versucht, diese Geschichte doch zu verlassen. Erstens hätt ich keinen Spass am Lesen, zweitens würde ich dir nur weiterhin die Ohren vollmeckern.

Schade!

Antwort von Alessia Saberi am 25.12.2020 | 19:16 Uhr
Hallo,

ja, ich schrieb ja schon zuvor: Durchaus möglich, dass der Händler bloß eine fixe Idee von ihnen ist, einfach um jemanden zu haben, auf den sie mit dem Finger deuten können. Was das Beschaffen von Information angeht: Da traut sich Mareike mehr, aber sie will Paula eben nicht dabei haben, um sie aus der Sache rauszuhalten. Und da ich mich anfangs für die Ich-Form entschieden habe und ungern beim Schreiben die Erzählformen mische, gibt es keine Ausflüge zu Mareike und dem, was sie macht, oder dem Händler oder Jonathan ...

Ich weiß nicht, ob es in den nächsten Kapiteln für deinen Geschmack genügend Handlung geben wird. :) Ich erwähnte es bei einem deiner vorherigen Reviews bereits, die Geschichte ist seit Jahren beendet, ich lade sie nur noch hoch. Verändern werde ich an dieser Geschichte nichts mehr, da sie eben für mich abgeschlossen ist (ausgenommen Rechtschreibung oder dicke Patzer wie mit den Fingerabdrücken). Deine (zugegeben sehr häufigen) Hinweise aufs Straffen des Textes und mehr Handlung hab ich aber auf jeden Fall vermerkt und werde aktuelle und künftige Texte genauer darauf durchlesen. :) Daher auch hier noch einmal Danke für diese Hinweise.

LG
Alessia
19.12.2020 | 23:00 Uhr
Vino kommt also wieder zu ihr?
War er das zuvor nicht?
Hatte sie da die Kette noch um?
Wo hat sie die inzwischen überhaupt?

Dass der Antiquitätenhändler nicht der Täter ist, hatte ich ja schon gemutmaßt und manchmal kommen wir Paulas Gedanken und Fragen diesbezüglich sehr krude vor. Aber das schrieb ich ja schon - wir haben es hier mit einem ziemlichen Gedankengebäude zu tun und leider wenig Handlung. Du musst wirklich aufpassen, dass mehr Handlung reinkommt. Für die kommenden Kapitel mehr Action weniger "Fragestunde und Gedankengespinste". Der Leser will Fortschritt. ;-)

Ich schreibe dir das so, weil ich in dieser Story Potential erkennen. Sprachlich ist sie wirklich gut und die Idee nicht abgegriffen.

Antwort von Alessia Saberi am 25.12.2020 | 19:10 Uhr
Hallo,

wie schon zuvor angemerkt, könnte der Händler auch einfach der Strohhalm sein, an den sie sich klammert. Jemanden zu haben, den man direkt verdächtigen kann - "Der Händler war's!" - ist doch immer noch besser als ein diffuses "Meine Freundin wurde umgebracht".

LG
Alessia
19.12.2020 | 21:11 Uhr
Ich glaube noch immer, dass sie sich verennen - und das arg. Ganz arg.

Antwort von Alessia Saberi am 25.12.2020 | 19:07 Uhr
Hallo,

gut möglich, sehr gut möglich. Vielleicht ist es einfach auch der berühmte Strohhalm, an den sie sich klammern. Endlich ein Sündenbock für die ermordete Schwester und die ermordete Freundin ...

LG
Alessia
19.12.2020 | 20:57 Uhr
Sie wurde anagegriffen, daran besteht kein Zweifel! Doch woher weiß der Angreifer, dass sie wegen ihrer Freundin Nachforschungen anstellt? Woher? Wo sitzt die undichte Stelle? Soory, bon gerade vom häuslichen Glühwein etwas malle, aber ihr Gefühl, das weiss ja sogar eich, trügt sie nicht. Da ist jemand. Wie ich schon schrieb: sie sollte mehr auf diese kleinen, kaum bemerkbaren, unscheinbaren Zeichen achten.

Antwort von Alessia Saberi am 25.12.2020 | 19:06 Uhr
Hallo,

nun komm ich endlich auch dazu, dir auf deine Reviews zu antworten. :)

Daran sollte tatsächlich kein Zweifel bestehen, aber manche Leute reden sich vieles gerne schön oder schieben es auf den Alkohol. Und die undichte Stelle gibt es, wer es aber ist, klärt sich natürlich erst später. :)

LG
Alessia
19.12.2020 | 20:42 Uhr
... hat sie nicht! Und nun wird es gefährlich. Aber was wagt sich der "Schatten" auch so weit aus seinem Versteck? Gerade noch einmal Glück gehabt, dass man seiner nicht habhaft werden konnte. Ich finde, dass er Dummheit zu begehen beginnt. Aber er ist gefährlich und schreckt auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück.

Paula sollte aus der Hut sein.

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 20:55 Uhr
Man redet sich eben doch vieles gern ein, wenn etwas geschieht, was nicht sein kann. Ein maskierter Typ, der sie begrabscht? Das hätte sie hingenommen und so beschrieben. Eine seltsame Person, die aus dem Gebüsch gekrochen kommt, demnach also wohl die ganze Zeit da war und sie womöglich beobachtet hat? Zu unheimlich, zumal sie ja betrunken ist. Da sucht sie sich eben Ausflüchte ... Auch wenn das nicht immer das Klügste ist, sondern man vielleicht manchmal einfach auf sein Bauchgefühl hören sollte. :)

LG
Alessia
19.12.2020 | 20:32 Uhr
Jetzt trrägt sie die Kette also doch - das kann ich nun wieder überhaupt nocht verstehen. So begibt sie sich doch vollkommen ins Rampenlicht.

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 20:51 Uhr
Richtig. Sie denkt einfach nicht daran, dass Vinos Verhalten etwas mit der Kette zu tun haben könnte - oder dass es überhaupt irgendwas Übersinnliches/Übernatürliches geben könnte. Der Mörder müsste ja schon sehr nah sein, um zu erkennen, dass es wirklich diese Kette ist, und sie vermutet ihn eben doch nicht in ihrer Nähe. Oder sie denkt wirklich nicht soweit und hat nur im Sinn, dass Kira dann bei der Feier auf diese Weise doch dabei ist ...
19.12.2020 | 12:13 Uhr
Nun hatte sie Kontakt zum Antiquar. Nun "kennt" auch er sie.
Das Jonathan nicht mehr am Treffpunkt war ... nun, dann hat er ihr vielleicht eine Nachricht geschrieben? Ich denke, dass bei Jonathan "mehr" ist. Kann mich auch täuschen.

Und schließlich Vino, der gute Geist ... Vielleicht wird wirklich alles gut? Vielleicht klärt sich alles auf? Bisher sind wir ja noch nicht sehr weit gekommen. Paula aber sollte mehr auf die Zwischentöne hören. Und derer gibt es viele ... sehr viele.

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 19:07 Uhr
Ja, ob das wirklich klug von ihr war, bleibt abzuwarten.
Auch was Jonathan angeht, bleibt nur abzuwarten - stimmt sein Alter, war er wirklich erst sechs, als Isabelle starb? Hat er anderweitig irgendwas mit den Morden zu tun oder stimmt da einfach irgendwas anderes mit ihm nicht? :)

Wenn Vino die menschliche Sprache beherrschen würde, könnte er Paula sicher einiges erzählen, was sie bisher nicht bemerkt hat oder sich schlicht anders erklärt hat. Da er das nicht kann, muss Paula all diese Dinge anders in Erfahrung bringen. ;)

LG
Alessia
19.12.2020 | 12:02 Uhr
Wieder ein Füllkapitel!
Aber ich bin kein Lektor und will mich auch als solcher nicht aufspielen.
Ausserdem mache ich auch Fehler, fülle zu viel, ohne die Handlung voranzutreiben.

Aber vielleicht kannst du in den nächsten Kapitel darauf achten, alles etwas zu straffen. Alles sollte, wenn möglich, mit der Hauptsache verknüpft sein. Selbstverständlich braucht es auch "Belandlosigkeiten", die das ganze ausdifferenzieren, aber eben nicht nivellieren, so, wie es hier teilweise geschieht. Ich wiederhole es noch einmal: Captain Trips! ;-)

Gut, nun haben wir auch etwas erfahren: Weinert und Pfuhl ... doch glaube ich noch immer nicht daran, dass die beiden dahinterstecken ...

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 19:04 Uhr
Da die Geschichte bereits lange abgeschlossen ist, wird das schwierig mit dem Straffen. Ich lade gerade bloß alle paar Tage ein Kapitel hoch. ;) Mit der Bearbeitung war ich für mich soweit durch. Aber es steht fürs Bearbeiten von aktuell geschriebenen Geschichten auf meiner Liste, mehr zu kürzen bzw. die Teile um die Handlung herum zu prüfen, inwieweit ich sie straffen kann. :)

Und ich kann auch nur für mich sprechen: Ich mag ruhige Kapitel durchaus, deswegen schreibe ich sie wohl auch des Öfteren. Da sind wohl einfach alle Leser und Autoren unterschiedlich. :)

LG
Alessia
19.12.2020 | 11:48 Uhr
Eigentlich unheimlich und komisch zugleich - das verschwindet Isabelle im Gebüsch und kann sich nicht mehr entwirren, fällt und schlägt sich den Kopf auf. Warum geht sie da hinein? Wird sie "gerufen"? Hat das Schmuckstück Macht über sie erlangt? War sind das für Stimmen, die Paula da in ihrem Kopf hört - falsch, sie vernimmt ja nur eine. Besteht da ein Zusammenhang. Noch geht mir nicht aus dem Kopf, dass sie einen rötlichen Schimmer an ihrem Haar feststellte.

Auch wenn du es nicht mehr hören (lesen) kannst: diese Geschichte besitzt Potential und vielleicht kannst du sie mal einem Verlag anbieten. Sie hat was. Allerdings müssste sie - ja, seit ich entdeckt habe, dass sich so viele Nebensächlichkeiten finden und man dann nicht mehr zwischen ihnen und den eigentlich handlungstragenden Elementen unterscheiden kann - und zwar so, dass man dann einfach über vielleicht wichtige Dinge hinwegliest -, bin ich leider wie besessen. Wenn ich das so sagen darf: diese andauernden Gedankenwülste von Paula, aber auch von Mareike, die im Grunde erst einmal ins Nichts führen, erschweren das Lesen. Man hat den Eindruck, auf der Stelle zu treten. Und das lässt den Text auch langatmig erscheinen. Würde man ihn absprecken, wäre das hier wirklich ein Knaller. Kurzum: die Idee ist richtig gut - und wegen ihr bleibe ich auch dran. Ich bin gespannt.

So, aber jetzt halte ich meine Klappe. Du weisst, was ich meine. Ich werde mich ab jetzt nur auf die Handlung konzentrieren.

Und um dazu noch etwas zu schreiben: der Beobachter könnte das, wenn er nicht "übersinnlich" wäre, gar nicht alles herausgefunden haben. So meine Sicht der Dinge, denn Mareike hat doch nichts über den Schmuck selber verlauten lassen. Gut, das Paula auch im Laden war. Aber woher will der Beobachter wissen, dass sich die Kette nun bei ihr befindet? Schaut er - ich werde albern - durch Hubble-Space-Telescope?

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 18:55 Uhr
Ja, einiges an Isabelles Tod ist seltsam. Man sollte wirklich meinen, dass solch ein Angriff auf ein Mädchen doch auffällt so mitten am Tag. Aber da scheint tatsächlich niemand gewesen zu sein, der irgendwas beobachtet hat. Und was die Stimmen angeht: Manchmal spricht man ja mit sich selbst in Gedanken, wenn man so überlegt, was man essen will oder so - aber das hier scheint nun mehr zu sein, was bei Paula passiert. Vielleicht hat es ja tatsächlich etwas damit zu tun, dass sie anfängt, etwas Ungewöhnliches in ihrem Spiegelbild zu sehen ...

Die Nebensächlichkeiten, ja. :D Wie bei dem Beispiel mit dem Akku erwähnt: Einiges, was nebensächlich erscheint, hab ich mit voller Absicht so eingebaut, anderes wird sicher echte Nebensächlichkeit sein, die ich löschen/straffen könnte. :) Bei all den Gedankengängen, gerade von Paula, denke ich, dass das an der von mir gewählten Ich-Form liegt. Zumindest meiner eigenen Einschätzung nach schreibe ich im Personalen Erzähler anders, die endgültige Einschätzung überlasse ich hier aber auch anderen. ;) Da ist man als (Hobby)Autor doch eher betriebsblind. Und was den Verlag angeht: Bei dieser Geschichte wird das wohl nicht geschehen, da ich sie auf einer anderen Seite auch bereits vor längerer Zeit hochgeladen habe. Vielleicht mal mit einer anderen Geschichte, ich habe hier ja nun einen wichtigen Punkt an Feedback, worauf ich achten muss. Straffer schreiben. ;) Und meine absichtlichen Nebensächlichkeiten deutlicher ausarbeiten ... :D

Verdammt, jetzt ist es raus. ;) Ja, der Beobachter/Mörder ist wohl nicht ganz gewöhnlich ...

LG
Alessia
19.12.2020 | 11:26 Uhr
Okay, beim Haar sitze ich mir auf der Leitung - liegt vielleicht auch daran, dass man wirklich viel Stoff zu bewältigen hat zwischen den Ereignissen, die wirklich weiterbringen. Aber ich meine mich daran zu erinnern, dass Kira auch rötlich leuchtendes Haar hatte?

Dann meine ich mich daran zu erinnern, dass du mal geschrieben hättest, auf dem Abschiedbrief befänden sich KEINE Fingerabdrücke? Oder liege ich da falsch? Im grunde ist es ja egal: der Mörder kann ihre natürlich später "hinzugefügt" haben, wobei ich mir die Frage stelle, ob die Kriminalistik heutzutage nicht schon so weit ist, echte Fingerabdrücke und die vom Mörder als Vertuschung benutzten zu unterscheiden. Kurzum: berühre ich eine Sache sind es echte Abdrpcke von mir, dem dem Kontext entspchend "angebracht" sind. Wenn nun der Mörder, um seine Tat zu verschleiern Fingerabdrücke seines Mörder verwendet, könnte es doch sein, dass sie so seltsam angebracht sind, dass man das Ganze als Fälschung identifizieren kann? Nur eine Frage. Und vielleicht arbeiten die Kriminalisten daran schon - die echt, nicht die in deiner Geschichte ... ;-)

Okay, nun zur Aufforderung. Plötzlich hat es Paula mit zwei Afforderung zu tun, mit der ihrer Freundin Kira und der des vermeintlichen Mörders oder dessen Spießgesellen. In beiden Fällen schwingen Warnungen mit, die sie unbedingt ernstnehmen sollte. Vor allem Letztere zeigt, dass sie beobachtet wird. Und dabei fiel mir noch etwas ein, das den Antiquitätenhändler entlasten würde ... Leider ist es mir gerade entfallen. ich glaube nicht, dass er es ist. Woher diese Versessenheit nach ihm ist mir schleierhaft. Aber wahrscheinlich störe ich mich daran, weil ich denken: So einfach kann es doch nicht sein. Mein erster Gedanke war: man gehe hin zu ihm und konfrontiere ihn mit dem Schmuck und achte auf seine Reaktionen und frage ihn, woher er ihn habe ... So hätten es Justus, Peter und Bob gemacht. Aber Paula und Mareike werden ihre Gründe haben, weswegen sie so zaghaft vorgehen.

Ps.: Jetzt ist es mir wieder eingefallen! Das Ganze begann ja schon, bevor der Antiquitätenhändler kontaktiert wurde, insofern: wie hätte er wissen können, ja, wie kann überhaupt jemand wissen, dass die beiden, also Mareike und Paula zu recherchieren begonnen haben? Und nochdazu: wenn der Antiqitätenhändler ein Interesse an diesem Schmuck hat, warum verkauft er ihn dann? Gut, alles ist denkbar ... Nein, nein, ich halte ihn für unschuldig - nicht zuletzt, weil ich einen eigenen "eingebauten" Antiquitätenhändler im Kopf habe, der nun natürlich die Rolles DEINES Antiquitätenhändlers spielt. ;-)

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 18:43 Uhr
Nein, Grit war die mit dem roten Haar. Kira hatte dunkelblondes/hellbraunes Haar, ähnlich wie Paula.

Wäh, den Satz muss ich gleich ändern. D: Es gab tatsächlich keine Fingerabdrücke auf Kiras Abschiedsbrief, nur deswegen hat die Polizei ja überhaupt weiter ermittelt. Da ist mir das hier durchgerutscht und bisher hat mich keiner darauf hingewiesen. Danke dafür. :D

Paulas Grund ist vor allem, dass sie sich nicht für eine Buchheldin hält, die einen Mörder stellen kann. ;) Und Mareike ist einfach vorsichtig. Ob der Antiquitätenhändler da mit drinsteckt oder nur das Pech hatte, den Schmuck in seinem Laden zu verkaufen, wird sich zeigen. :) Es stimmt auf jeden Fall, dass Paula und Mareike ja schon mit ihren Mutmaßungen begonnen haben, bevor sie den Laden auf dem Schirm hatten. Andererseits war Paula mit Kira in dem Laden, sie könnte dem Händler da durchaus aufgefallen sein.

LG
Alessia
19.12.2020 | 11:06 Uhr
Zunächst einmal stand ich mir bei "Entledige dich der Ketten!" total auf dem Schlauch, dachte ins Übertragene hinein, ehe erst der Groschen dank Paulsa fiel. ;-)
Sie sollte die Warnung/Auffforderung ernstnehmen, denn in dieser Kette steckt etwas - es ist ein Kraftzentrum, reichert sich an. Frag Vino! Denn nicht umsonst gelten Katzen als gute "Seismographen"/"Detektoren". Klingt jetzt voll dämlich, aber nein, du schriebst es ja selber: Katzen besitzen diese Begabung, sie können SEHEN.

Dann natürlich denke ich auch so: das war kein Einbrecher. Das war zunächst einmal ein Schatten. Und das witzige daran ist, dass wir, da wor weniger an Geister GLAUBEN, solch einen Schatten sogleich zu einem menschlichen Wesen hin rekonstruieren. Wir sehen also das, was wir gelernt haben zu sehen.

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 18:33 Uhr
Ja, diese Warnung sollte sie wohl ernst nehmen und mehr auf Vinos Verhalten achten. Er hat da wohl einfach einen Sinn für, dass irgendwas nicht stimmt. Was genau die Kette ist, wird er ihr wohl nicht sagen können, aber dass sie sich für die Kette besser ein Schließfach bei der Bank genommen hätte, kann man wohl nicht mehr leugnen. :)

Ob Einbrecher oder Geist, er war zumindest in der Lage, etwas in den Briefkasten zu werfen. :) Gesehen hat hier niemand was, außer vielleicht wieder Vino, immerhin können Katzen auch in der Dunkelheit gut sehen ... Leider kann er nur miauen. ;)

LG
Alessia
19.12.2020 | 10:51 Uhr
„Gut.“ Wir verabschiedeten uns voneinander und Mareike verließ das kleine Café, in dem wir uns getroffen hatten. Ich holte mein Handy aus meiner Tasche, um auf die Uhr zu schauen, und runzelte kurz die Stirn. Der Akku war ziemlich runtergegangen, dabei war er voll geladen gewesen, als ich das Haus verlassen hatte, und ich hatte das Handy kaum benutzt seitdem. Den Übeltäter hatte ich schnell gefunden, ich hatte vergessen den Internetbrowser zu schließen. Der musste wohl den Akku verbraucht haben.

Brummend wischte ich das Display mit dem Saum meines Shirts ab, da mein Spiegelbild darin seltsam aussah. Die Fingerabdrücke vom ständigen Tippen und Wischen ließen es irgendwie verzerrt wirken. Ich musste mir angewöhnen es regelmäßiger zu säubern. Und vielleicht sollte ich nach dem Eincremen der Hände etwas warten, bis ich an meinem Handy herumspielte.

Ich habe dieses Zitat jetzt mal hier hereingesetzt, um dir zu zeigen, dass es Dinge gibt, die du kürzen könntest. Zwar weiss man ja erst hinterher, was wirklich wichtig, was unwichtig ist, aber der Leser liest sich ja auch rein in die Story, lernt die Art des Schreibers kennen. Und daher meine ich, dass sich hieran recht gut demonstrieren lässt, dass du effizienter schreiben könntest.

Allerdings ist mir nicht entgangen, dass sich Paula sehr verschwommen in ihrem Handydisplay wahrnimmt. Das könnte natürlich mit dem SchmuckDingens zusammenhängen, keine Frage. Aber dass der Akku leer ist, weil sie vergessen hat den Browser zu schliessen, ist wirklich nebensächlich. Dinge wollen verknüft sein. Also, wenn sie jetzt in einer Notsituation gewesen wäre und dann festgestellt hätte, dass der Akku leer ist, wäre dies gerechtfertigt gewesen - aber nur, um Zeilen zu schinden, wie es mir gerade erscheint, ist es nicht gut.

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 18:25 Uhr
Hm, vielleicht hat das mit dem Akku aber auch seinen Sinn? ;) Nicht alle Hinweise auf etwas Übernatürliches kommen von Vino oder den anderen Katzen und Paula sind diese Dinge nicht bewusst. Ihr fallen andere Dinge auf, die sie sich auf ihre Art erklärt. Ich weiß, warum ihr Akku leer ist, und der Browser hatte damit nichts zu tun. :) Es ist der gleiche Grund für ihr verschwommenes Bild im Display.

LG
Alessia
19.12.2020 | 10:30 Uhr
Wie schon zuvor, die leise Kritik, dass in dem Kapitel zwar Familienleben stattfand und das auch schön ist, doch der Handlung trug es nichts hinzu. Ich meine: schreib effizienter.

Guten Morgen!

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 18:21 Uhr
Ja, die ruhigen Kapitel. :) Manche mögen sie zwischendrin, manche nicht. Vielleicht hätte ich hier anders geschrieben, hätte ich nicht die Ich-Form gewählt, ich weiß es nicht. Hier ist tatsächlich bis auf Paulas Gedanken und ein paar Kleinigkeiten nebenbei nichts weiter passiert.

LG
Alessia
19.12.2020 | 01:31 Uhr
Ich mag Paula wirklich gern. Sie ist so ganz das Gegenteil von "meiner" Amelie im Nachtzug - sorry für den Einwurf. Aber während deine Paula nun weiss, was sie machen möchte, hechtet meine noch herum und überlegt. Der Möglichkeiten gibt es einfach zu viele.

Gut, nun hatte es die Familie mit einem versuchten Einbruch zu tun - und ich wette mit dir, dass dieser Typ - oder was immer es ist - schon einmal beim Haus war. Dass sich Vino so komisch benahm, begann doch erst, als Paula die Kette bekam, oder? Und das ist nicht der Antiquitätenhändler, das ist jemand anderes. Liege ich falsch? Lachst du jetzt? Ich rätsle nur herum. Wie gesagt, ich mag das.

Ausserdem haben sich die Kapitel sehr gewandelt. Es passiert einfach mehr.

Danke!

Nachty ;-)

Antwort von Alessia Saberi am 19.12.2020 | 18:16 Uhr
Vermutlich hätte sie gar nicht so sehr darüber nachgedacht, was sie eigentlich will, hätte Kiras Tod nicht so in ihr Leben eingeschlagen. Gemeinsam hatten sie ja ihre Pläne. :)

Richtig, Vinos Verhalten änderte sich erst, als Paula die Kette nach Hause brachte. Wer einbrechen wollte - nun, entweder tatsächlich ein gewöhnlicher Einbrecher oder jemand, der wegen der Kette da war. :) Nein, ich lache nicht, ich finde es spannend zu lesen, was du vermutest. Der Antiquitätenhändler wird wohl für gewöhnlichen Second Hand Schmuck nicht bei jemanden einbrechen, daher ist er wohl wirklich auszuschließen.

LG
Alessia
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