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Autor: Applepie
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
02.01.2021 | 19:10 Uhr
Hallo,
ich glaube, ihre Freundin hätte die bessere
Grabrede gehalten. Wenn der Anlass nicht
so traurig wäre, könnte man fast drüber lachen.
„....wie ihre langen Beine in diesen Kasten passen...“
Zu diesem so furchtbaren Anlass hast du eine so
erfrischende Geschichte geschrieben. Ganz so,
wie die Verstorbene wohl war.
๑ ⊱☆ LG Carmen ☆⊰ ๑

Antwort von Applepie am 04.01.2021 | 19:18 Uhr
Liebe Carmen,

du ahnst gar nicht, wie überrascht ich war, einen Alert zu dieser Geschichte vorzufinden und wir sehr ich mich über dein Review gefreut habe :D

Mich hat es gereizt, diese Projektidee (eine Beerdigungs-Szene zu schreiben) mit ein bisschen Humor zu mischen. Ich finde es spannend, sich an der makabren Sch(m)erzgrenze entlang zu hangeln und auch ein paar kontroversere Themen einzustreuen, mit denen sich die Leser auseinandersetzen können.
Zudem waren das meine ersten Gehversuche im Bereich der Freien Arbeiten und es hat mir großen Spaß gemacht, ein paar eigene Charaktere zu erschaffen und - da gebe ich dir Recht - sicherlich hätte Emily - als beste Freundin - eine bessere Grabrede gehalten.

Gerade weil es sich hierbei um eine freie Arbeit handelt, habe ich mich wirklich wahnsinnig über deine Rückmeldung gefreut!
Nochmal vielen lieben Dank dafür! :)

Viele Grüße,
Applepie :)
28.08.2020 | 01:22 Uhr
wow du schreibst hier wirklich ergreifend und fängst ihre emotionen gut ein. ich kann die trauernde fast vormir sehen und wie ihre beste freundin war.
LG
Quackline

Antwort von Applepie am 29.08.2020 | 22:04 Uhr
Liebe Quackline,

wie cool, dass du in dieses Projekt in den Freien Arbeiten reingeschaut hast und klasse, dass es dir auch noch gefallen hat :)
Mein Ziel war eine Mischung aus berührend und lustig, wobei Letzteres für eine Trauerfeier gar nicht so einfach umzusetzen ist, ohne dass es zu albern oder abstrakt wirkt.

Vielen Dank für dein kleines aber feines Review! Ich hab mich sehr gefreut, wieder etwas von dir zu hören ;)

Viele Grüße,
Applepie :)
26.08.2020 | 12:06 Uhr
Hallo Applepie,

auf dieses Projekt war ich ganz besonders gespannt, weil es das Erste von dir ist, das keine Fanfiktion ist.
Und - wie du bereits weißt - wurde ich nicht enttäuscht.

Der Titel gefiel mir schon auf Anhieb gut. Jetzt, wo ich das gesamte Projekt kenne und deinen Text gelesen habe, finde ich ihn noch viiieeel passender als auf den ersten Blick. Ein recht aussagekräftiges Wort, das wie die Faust aufs Auge dahin passt.

Die "Briefform" hat mich zwar ein wenig überrascht, aber ich fand es dann durchaus passend gewählt. Etwas anderes hätte nur schwer die Verbindung zwischen zwei besten Freundinnen beschreiben können.
Und das ist dir so hervorragend gelungen, dass man Emilys Schmerz regelrecht spüren konnte.

Auch viele zum Teil kritischere Themen - die Organspende, Emilys Konflikt mit Coras Mutter und der Autofahrer, der Cora überfahren hat, fand ich gut ausgewählt. Dabei hast du alle mit genügend Sensibilität und Vorsicht behandelt, aber ohne dabei "zu vorsichtig" zu sein.

Die ganzen Erinnerungen, die Emily an Cora hat, kombiniert mit der Beerdigung und der Situation drum herum lassen eine Art bittersüßes Gefühl zurück. Mit einer Art Happy End, wenn auch einem eher traurig angehauchten.

Es gibt diesmal nichts, was ich persönlich anders gemacht hätte. Rechtschreib- oder Kommafehler hab ich nicht gefunden. Obwohl Cora tot ist, hast du es geschafft, ein klares Bild von ihr zu zeichnen und auch Emily erscheint mir - insbesondere für einen Oneshot - ein toll ausgearbeiteter Charakter.
Mutig fand ich auch, Emily genau mit dem Mann interagieren zu lassen, der an Coras Tod schuld ist.

Imsgesamt fand ich dieses Projekt von dir besonders gelungen und freue mich wie immer sehr darauf, mal wieder was von dir zu lesen. :)

Antwort von Applepie am 28.08.2020 | 14:36 Uhr
Liebe Kleeblume,

über dein Review habe ich mich wahnsinnig gefreut ^^
Gerade weil es mal eine komplett andere Sparte ist, war ich auf deine Rückmeldung natürlich besonders gespannt.

Am Titel hab ich diesmal wieder ziemlich gewerkelt. Ich hab lange zwischen diesem, eher prägnanterem Titel, und "Memoiren einer Freundschaft" geschwankt. Wie du siehst, habe ich mich für "Unvergessen" entschieden, weil das meiner Meinung nach auch recht gut zu einem Oneshot passt und inhaltlich aufgreift, dass Emily ihre beste Freundin wohl nie vergessen wird.

Es freut mich, dass dich die Briefform dann doch noch überzeugen konnte ;) Die Anfangsidee bestand schlicht darin, die beiden Freundinnen in irgendeiner Art und Weise miteinander kommunizieren zu lassen. Gerade weil es mit Cora als eher lustig-zynische Person auf ihrer eigenen Beerdigung einen Kontrast zu den sonst eher düsteren Gedanken bei solch einer Veranstaltung gibt.
Auch was Charakterausarbeitung betrifft, ist es bei einem mehr oder weniger langem Oneshot gar nicht so einfach, genügend von einer Figur zu zeigen, um sie nahbar zu machen, sodass sich der Leser mit ihr identifizieren kann. Darum ist es klasse, dass dir die Charaktere trotz kurzer Momentaufnahmen gefallen haben.
Und dass du dieses bittersüße Gefühl von Verlust und Festhalten gespürt hast, ist für mich als Autor das größte Lob :)

Für die Pflichtvorgabe der Interaktion auf der Beerdigung hab ich tatsächlich ziemlich lange Ideen gewälzt, aber schlussendlich fand ich eine Konfrontation mit dem Unglücksfahrer am interessantesten.
Ist dir außerdem aufgefallen, dass Emily keine einzige wörtliche Rede im Text bekommen hat? Sie spricht gedanklich mit Cora und auch das Gespräch mit dem Mann am Friedhofstor findet eher indirekt statt.

Vielen lieben Dank für dein tolles Review, über das ich mich unheimlich gefreut habe! ♡
Mal sehen, wann mir das nächste inspirierende Projekt über'n Weg läuft ;)
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