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Autor: Ann Morgan
Reviews 1 bis 25 (von 58 insgesamt):
03.03.2021 | 17:37 Uhr
Ich bin schneller gewesen als gedacht. Aber wie konnte ich auch aufhören, diese wunderbare Story zu lesen^^
Ganz besonders gefiel mir das letzte Kapitel *Tim nimmt gerade eine kalte Dusche* Wie die zwei miteinander umgegangen sind. Voller Leidenschaft, Liebe und doch darauf bedacht, wie der andere fühlt und ihn nicht zu verletzen. Ganz besonder Athos, da D’Artagnan noch nicht ganz über den Berg ist. Und wie sie füreinander fühlen. Obwohl sie schon verliebt waren, ist das, was sie jetzt fühlen, doch ein ganz anderes Level. Ihre Gefühle füreinander gehen sehr tief und so wie du das beschrieben hast, wird einem als Leser selber ganz warm ums Herz. Und jetzt kann ich auch voller Leidenschaft "Love is in the Air" singen XDD
Doch bis sie dahin kamen, war noch ein kleiner Weg. Sie gaben sich Zeit und doch setzte Athos D’Artagnan unter Druck. Denn dieser wollte ihm mehr geben, wenn D’Artagnan wieder kämpfen kann. Natürlich meinte er es nur gut, und doch ging das alles etwas nach hinten los. Mir fiel mein Herz in die Hosentasche, als D’Artagnan plötzlich am Boden lag und Athos es sah und besorgt zu ihnen ging. Ein Glück das Porthos davor mit ihm geredet hatte. Wer weiß wie es dann ausgegangen wäre. So aber ging D’Artagnan in sein Zimmer und kratzte seinen Stolz zusammen. Aber ich hätte wohl genauso reagiert wie er. XD
Und zum Glück ging ja alles gut aus. *freudig seufz*
Ich werde mich dann an deine weitere Kapitel machen und bald werde ich auf den neusten Stand sein *-*
Aber bis es soweit ist, gehe ich mal nach Tim schauen, nicht das er noch zum Fisch wird XD

Antwort von Ann Morgan am 09.03.2021 | 18:40 Uhr
Hallo, meine Liebe!

Die eben angedeutete Wette hätte ich glattweg gewonnen *zwinker*. Natürlich konntest Du nicht stoppen – hätte ich aber auch nicht *Dich lieb anlächele*!!
Ooooh – wunderbare Story *wegschmelze zu einem seligen Pfützchen*!!
Natürlich hattest Du den riesigen Vorteil, die bösen, bösen Cliffhanger alle hübsch umschiffen zu können! Schade – ich hätte zuuu gerne Deine und Tims Reaktionen auf die „wunderbare“ Art gelesen, wie Athos und d’Artagnan aneinander vorbei agieren und sich erstmal entfremden, statt sich näher zu kommen; oder auf den feigen Vijomer (merk Dir den Namen nochmal; Tim musste seine Axt gar nicht einsetzen, das hat Athos mit dem Degen erledigt ;-); oder auch auf Athos‘ Umgang mit seiner „Schuld“, und wie Aramis und vor allem Porthos, mein Held, da eingreifen... Da waren sicher viele gepolsterte Wände und weggeschlossene Äxte nötig *lach*!

Nun – das letzte Kapitel, das haben wir alle uns aber nun mehr als verdient! D’Artagnan und Athos sowieso, aber auch wir als stille Zuschauer :-)) Und deshalb bin ich ganz glücklich, dass es Dir so gut gefällt (und Tim kalt duschen musste *lach*)!

Hach, Du – Deine Umschreibung macht mich sooo happy: „...Voller Leidenschaft, Liebe und doch darauf bedacht, wie der andere fühlt und ihn nicht zu verletzen...“ Jaaa, genau das wollte ich doch rüberbringen, meine liebe Musketierin :-)))))))))))))))))))))))!!!!!!!!!!!!!

Jepp – was man im stillen Kämmerlein vor sich hin fühlt und das hier – das ist wirklich nochmal ein anderes Level! Und nun halte ich Dir sogar das Mikro für den Text von meiner Kleenex-Box *superbreit grinse*!!

Jepp – Athos wollte das ganz und gar nicht, aber er hat d’Artagnan mit seiner Weigerung unter Druck gesetzt. Der ist ein Hitzkopf und meinte, was beweisen zu müssen! Nur gut, dass Athos so vernünftig und selbstkritisch genug ist, das einzusehen und entsprechend zu handeln :-)) Es besteht halt doch ein deutlicher Altersunterschied (ca. 10 Jahre), die dafür sorgen, dass Athos manchmal weiser ist ;-))

Porthos und Aramis sind supergute Freunde. Ich weiß nicht, ob ich es erwähnt habe – garantiert – aber was ich an der Serie ganz besonders liebe ist, dass sie allen 4 Musketieren eine tolle Hintergrund-Geschichte gibt. Sie gewinnen total an Tiefe, und ganz, ganz besonders Porthos. Ist er in allen anderen Verfilmungen, die ich kenne, einfach nur ein gutmütiger, ein wenig selbstverliebter und manchmal verfressener Nebencharakter, manchmal soghar irgendwie der Clown der Truppe, haben sie hier einen Porthos erschaffen, der eines Musketiers würdig ist! Er hat – ja, Würde, die er in anderen Verfilmungen nicht hat. Und er ist jemand, den du dir als treuen Freund und Kameraden an die Seite wünschst! Und so lasse ich ihn ganz gerne Athos hin und wieder den Kopf zurecht rücken; in dieser Geschichte ja gleich 2x *lach*!

D’Artagnan ist ein sehr stolzer Kerl (im Buch fast noch mehr als in der Serie, da aber auch), und so muss er erstmal fliehen, seine Enttäuschung in seinem Quartier versuchen, in den Griff zu bekommen...
...bis Athos alles gut werden lässt *breit zufrieden lächele*

Nun hoffe ich, dass Tim nicht in der Dusche abgesoffen ist – auch für ihn gibt es noch schöne Kapitel (bei dem letzten von „Beziehung“ wird er wieder kaltes Wasser brauchen *seufz*lach*), also soll er sich erstmal abtrocknen und aufwärmen ;-))

Hierfür danke ich Dir wieder von Herzen, meine Liebe! Bis ihr zwei dann zum Weiterlesen kommt, wünsche ich Euch eine gute, angenehme Zweit – und bleibt gesund!!

GGLG
Ann
28.02.2021 | 15:31 Uhr
Eigentlich wollte ich mich ja erst wieder melden, wenn ich alles am Stück gelesen habe. Aber ganz ehrlich, wie kann ich hierzu nichts schreiben?
D’Artagnan macht sich jetzt diese Sorgen, die sich Athos davor bei ihm gemacht hatte. Nur hatte dieser den Vorteil, die anderen beiden noch bei sich zu haben, während D’Artagnan alleine ist und dazu noch unter Feinden.
Er nahm wohl selber kaum war, das er zu Athos ging, bis er in dessen Wohnraum stand. Und als sein Verstand wieder einsetzte, war es für eine Umkehr zu spät, da Athos ihn erwischt hatte. Aber nicht nur Sorgen, sondern auch ein kleiner Teil Sehnsucht trieben ihn zu ihm. Er will es nur noch nicht verstehen! *Tim davon abhalt, seinen Kopf an die Wand zuschlagen*
Und dann waren sie sich so nah *-* Und alles was mir im Kopf rum ging war wieder Küssen~küssen~küssen~ Aber da hatte Athos mehr Verstand wie ich im Moment XDD Denn er fürchtet, das sie Athos an D’Artagnan riechen könnte. Was ist das übrigens für ein Bluthund? o.O Ich glaub da will nicht mal der Teufel was mit ihr zu tun haben wollen. o.o
Aber kommen wir wieder zurück zu der Szene, wo sie sich so nah waren. *während ich küssen~küssen~ vor mich hingemurmelt habe, hat Tim alles mit großen Augen und Popcorn essend verfolgt*
Die Begegnung ließ D’Artagnan auch nicht kalt, denn sein Unterbewusstsein verarbeitete ja alles im Traum, auch wenn er sich an die Details nicht mehr erinnert, doch die Gefühle sind geblieben! *leise Love is in the Air träller*
Ich les dann mal weiter^^

Antwort von Ann Morgan am 09.03.2021 | 18:20 Uhr
Hallo, meine liebe Katja!

Und endlich gehts mal weiter *verlegen dreinschaue*tiiief durchschnaufe und mir einen (EINEN) Feierabend-Cocktail schnappe* Das RL fordert mich im Moment ziemlich – nichts Schlimmes, alles okay – einfach nur die Menge an „Baustellen“ ;-))

Bin ich böse, wenn ich zugebe, ich musste bei Deinem ersten Satz lachen?? *Katja unschuldig anstarre* Jaja, die guten Vorsätze... *lach* Dafür hast Du ja dann den Rest in einem Rutsch gelesen – und Tim und Du konnten endlich ruhig schlafen *lach*

Aber nun erstmal zu Kapitel 1 – der aller-allerersten meiner Waffenbrüder-Geschichten *nostalgisch seufze*mit Dir und Tim anstoße*

Jepp, ist schon irre – erst liegt Athos schlaflos da und sorgt sich um den Lütten – und jetzt geht es d’Artagnan umgekehrt genauso! Die Szene, wie Athos „tot“ zusammenbricht und Porthos schnell ein Beutelchen „Blut“ über der „Wunde“ ausquetscht und es mit der Hand noch schön verteilt, damit es auch echt wirkt – also, die kann einem schon unter die Haut gehen!!
Und d’Artagnan ist allein unter Feinden *schluck*, während Athos zumindest noch die anderen beiden zur moralischen Unterstützung hat.

Jaaa – genau: D‘Artagnan hat selbst nicht wirklich registriert, was er da tut, sein Unterbewusstsein hat da ein klein wenig Regie übernommen :-)) Und dann steht er beschämt bei Athos im Raum rum...
Klar – nicht nur Sorge trieb ihn da hin, sondern auch Sehnsucht. Er weiß es nur noch nicht *zwinker* Oh weh, Tim!! Wie gut, dass Katja dich im Auge hat und zur Not Wände mit Kissen polstert *schnauf*! Inzwischen dürfte Tim ja ruhiger sein. Die nächste Storysammlung („Beziehung“) ist okay für seine Nerven, insgesamt ziemlich viel Fluff :-)) Aber die übernächste Geschichte.... Hmmm, da musst Du viele Kissen und viele Cocktails für ihn bereithalten, fürchte ich! *zwinker* Aber zurück hierher:

Da sind sie sich sooo nah – und aus Vernunftgründen macht Athos einen Rückzieher – ja, ich kann verstehen, dass das an den Nerven meiner Musketierin samt Axtträger zerrt! *zwinker*
Hmmm, Milady ist nicht gerade ein Bluthund – aber sie kommt d’Artagnan doch recht nahe (sie küsst ihn sogar in der Serie, was er nicht wirklich erwidert – weil er da ja in Constance verliebt ist) – und sie ist eh schon misstrauisch. Ich erkenne tatsächlich auch den Geruch meines Liebsten unter gewissen Umständen (und nein – ich bin kein Bluthund *lol*)... So kam ich darauf, dass Athos das fürchten würde.
Der Teufel – aka Kardinal – will am Ende tatsächlich nichts mehr mit ihr zu tun haben *lach*!

Und als ich mir dann Tim, hektisch Popcorn futternd und auf die Szene zwischen den beiden starrend vorgestellt habe, musste ich erstmal haltlos lachen!

Aber ja, ich verstehe ihn ja! Ich nage ja auch immer ein wenig an der Tischkante (obwohl es ja noch viel schlimmer wird, bevor es besser wird :-)), denn klar lässt d’Artagnan das alles auch nicht kalt! Der gascognische Bauerssohn, der ohne Internet, Google, Nagron-Geschichten und MaleSlash-ff in der behüteten Provinz aufgewachsen ist, kann mit seinen Gefühlen nur noch nichts anfangen, kann sie noch nicht einordnen, der arme Kerl!

Und wie Du ja gesehen hast, hat Dein Trällern am Ende doch genützt *zwinker*!!
Übrigens musste ich heute Morgen beim Zähneputzen an Dich (und Tim) denken. Warum? Ich habe im Bad eine neue Box Kosmetiktücher, und auf der trendig bunten Packung steht doch glatt „Love is in the Air“!!??!! Hab mich fast an der Zahnpasta verschluckt *superbreit grinse*
Du liest weiter – und warst erstmal verschollen *lol*! Hätte ich wetten sollen, hätte ich garantiert darauf getippt, dass Du mit der Story nicht aufhören kannst bis zum Happy End *lach*

Hach, Du – danke für das liebe Review!!!
Und nun husche ich eins weiter und beantworte auch das Zweite :-))

GGLG
Ann
12.09.2020 | 13:00 Uhr
Der Kapitelname ist ja mal mehr als nur ein bisschen passend. Ich bin beim lesen regelrecht dahin geschmolzen, weil es, gerade am Anfang, wunderschön romantisch ist. Vor allem die vielen Kerzen, welche Athos aufstellt sorgen für diese gewisse Stimmung.
Was ich übrigens als eine schöne Wertschätzung d'Artagnans sehe, denn insbesondere z.B. Bienenwachskerzen sind auch heute noch nicht gerade billig und die günstigeren haben mitunter mehr Ruß abgegeben als Licht.
Wie gesagt endlich... können sie das tun, wonach sie beide sich seit Wochen immer stärker gesehnt haben... gibt Athos besonders zum Ende hin jegliche Zurückhaltung auf... lässt d'Artagnan ihn spüren, wie sehr er ihn liebt und umgekehrt genauso.
Dieses "Ertrinken" in den Augen des jeweils anderen, das völlige Versinken im Anblick habe ich geliebt, als ich es gelesen habe.
Das Athos die Worte fehlen, um seinen überbordenden Gefühlen Ausdruck zu verleihen, finde ich einfach nur schön. Insbesondere die Stelle, wo sie beide feststellen, dass sie nicht wussten, dass es auch so sein könnte zwischen zwei Liebenden. Diese, ich kann es nicht anders nennen, Zärtlichkeit mit welcher Athos d'Artagnan, trotz aller Wildheit beider Seiten, behandelt, ist einfach nur süß.
Zuletzt die Kosenamen, welche sie für den jeweils anderen haben. Mon Ceur für d'Artagnan passt einfach nur, denn schließlich ist es d'Artagnan, welcher den Eispanzer, welchen Athos um seine Herz aufgebaut hat zum schmelzen bringt und "Geliebter" für Athos ist zwar sehr klassisch aber er hat ja auch noch Yves. Wo ich dir uneingeschränkt recht gebe. Oli hätte ja mal so was von überhaupt nicht gepasst. Erst Recht nicht in dieser besonderen Atmosphäre.
Hoffen wir also, dass unsere beiden Musketiere jetzt beruhigt ZUSAMMEN schlafen können.

LG
Auma

P.s. Der Kadett ist aber wirklich noch sehr neu, wenn er unsere vier unzertrennlichen noch nicht kennt. *Lach*

Antwort von Ann Morgan am 14.09.2020 | 17:49 Uhr
Und nochmal: Hallo! :-))))

So ein simpler Kapitelname – aber Du hast recht: Eeeendlich sind die zwei da gelandet, wo wir sie schon lange sehen wollten: In einer richtigen Beziehung mit allen Konsequenzen :-)!

Oh, verflixt, jetzt kochst Du mich gerade weich, wenn Du schreibst, Du seist regelrecht dahin geschmolzen, weil es so romantisch war!!! Echt, das berührt mich total!
Gerade bei den Musketieren ist Romantik sicher etwas sehr Seltenes. Das passt kaum zum Soldatenleben, zu dem, wie die vier sind. Aber ab und an, in besonderen Momenten, ist es notwendig. Und hier war eindeutig ein solcher Moment... Ja, die vielen Kerzen... Es gab ja damals keine andere Beleuchtung. und absolut richtig: Kerzen waren teuer. Es ist also auch ein Zeichen, wie sehr Athos d’Artagnan schätzt. Ich habe mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, aber wenn Du mich fragen würdest würde ich antworten, dass Athos gute, teure Kerzen hat. Zum einen hat er nun mal sehr lange als Comte gelebt, und ich sehe ihn so, dass er einige ganz wenige Dinge aus dieser Zeit beibehalten hat, Wert darauf legt. Ein Beispiel waren schon seine Bücher. Um die zu lesen braucht er zum anderen gutes Licht – also gute Kerzen. Ein kleiner Luxus, den er sich sozusagen gönnt :-))

Ja – endlich können sie das tun, wonach sie sich seit Wochen sehnen. Erst unbewusst oder verbotener Weise, nun offen.
Ich finde klasse, dass Du gerade herauspickst, wie Athos am Ende jede Zurückhaltung aufgibt. Denn ich denke, bei seiner Vergangenheit ist das etwas, was er seit Jahren nicht mehr konnte.
Awwww – und das „Ertrinken“ in den Augen des jeweils anderen liebst Du! *Völlig angerührt bin*! Das ist etwas, was ich aus eigener Erfahrung kenne. Vor vielen, vielen Jahren... In einem Fahrstuhl... nur wir zwei... Der Blickkontakt war so intensiv, dass mir echt die Knie weich wurden... Eine wunderschöne Erinnerung, die ich heute noch gerne so in Geschichten einbaue :-))

Und auch, dass einem die Worte fehlen... Gefühle sind manchmal einfach schwer zu beschreiben – aber sie haben das hier gemeinsam erlebt, und so braucht es gar keine großen Erklärungen.
Athos‘ Erkenntnis dagegen, dass er auch nicht wusste, dass es so zwischen zwei Menschen sein kann, war mir sehr wichtig. Ich wollte zeigen, dass seine Beziehung zu d’Artagnan eben doch ganz anders ist als die zu Milady; nicht nur wegen des bitteren Endes dort oder weil sie eine Frau ist, sondern weil die beiden grundverschiedene Charaktere sind. Sie nehmend – d’Artagnan gebend...

Ja – nenne es nur Zärtlichkeit! Das passt! Und ich werde jedes Mal butterweich, wenn so leidenschaftliche Männer wie d’Artagnan oder auch so stoische, verschlossene wie Athos eine solche Seite zeigen!
Und die Kosenamen gefallen Dir auch! Danke, dass Du das mit „Oli“ genauso siehst (Olli Dietrich, oder Oli aus Dick und Doof... ne, geht echt gaar nicht *zwinker*).
Und aaawwww – genau: D’Artagnan hat den Eispanzer um Athos‘ Herz gesprengt – er ist somit sein Herz. Das „mon amant“ (Geliebter) können beide nutzen. Und Yves ist natürlich nur für Athos und nur in ganz bestimmten, besonderen Momenten der Zweisamkeit... :-))
Jetzt schlafen die beiden erstmal beruhigt zusammen in einem Bett ;-)) Eine weitere Stufe in der Beziehung ist genommen :-)

Zu Deinem PS: Da musste ich herzlich lachen! Ja – der Kadett muss wirklich sehr neu sein, wenn er fragt, ob d’Artagnan d’Artagnan ist *schmunzel*!

Hach, Du... Wie schon in der PM geschrieben hast Du mir mit diesen beiden Reviews einen riesige Freude gemacht! Heißen, innigen, lieben Dank dafür!!!

Hab eine gute Zeit und bis bald!
GLG
Ann
PS: Ich hoffe, ich habe Dich mit meiner Meinung zu Sylvie in Staffel 3 nicht verschreckt ;-) Ist nur meine subjektive Meinung, und ich kann gut damit leben, wenn andere das anders sehen und das Pairing mögen :-))))
12.09.2020 | 11:48 Uhr
So jetzt auch endlich meine Review zu diesem Kapitel. Zur Entschuldigung: Ich habe die letzten zwei Wochen die dritte Staffel der Serie durchgesuchtet und bin nun noch mehr gespannt, wie du die Beziehung der beiden weiterführen willst, als nach dem Ende der zweiten Staffel. *Lach*
Ich weiß ich werde mich hier wiederholen, aber das Kapitel hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Du hast echt ein Händchen dafür die Figuren so wahnsinnig lebensnah zu beschreiben, dass man immer das Gefühl hat mitten in der Szene zu stehen. Wahlweise auch die Gefühle und Handlungen der Personen nachvollziehen zu können.
Ich kann also sowohl Athos Reaktion auf den Trainingskampf nachvollziehen. Wer würde nach so einer Verwundung seinen Geliebten nicht am liebsten in Watte packen, damit so etwas nicht mehr passiert? Insbesondere wenn besagter Geliebter anscheinend ein Händchen dafür hat in solchen Situationen zu landen. Ein Glück ist Porthos zur Stelle um Athos ein bisschen zu bremsen in seiner liebevollen Sorge.
Aber auch d'Artagnan versteh ich gut. Ich hätte vermutlich genauso reagiert, wenn ich jemanden hätte überraschen wollen und es nicht wie gewünscht funktioniert hätte, weil der eigene Körper ein Verräter ist. Dummes Schmerzgedächtnis aber auch.
Wie gut, dass Athos merkt, dass er ihn nicht länger hinhalten kann und versucht die Situation zu retten. Wenn nicht hätte er glaube ich nicht nur von mir einen Tritt in den Allerwertesten bekommen.

LG
Auma

P.s. Witzig fand ich übrigens die Reaktion von Athos Pferd. Diesen "Stalldrang" zur
Futterkrippe kenne ich von meinem nur zu gut. *Lach*

Antwort von Ann Morgan am 14.09.2020 | 17:23 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Wie bereits angekündigt nun mit etwas Verspätung die Antwort auf Deine wunderbaren Reviews :-))!!
Und Musketiere durchsuchten ist doch eine prima Erklärung – zumal Du gar keine „Entschuldigung“ abgeben musst – ich freue mich immer über Deine Reviews, egal, wann :-)))
Meine Gedanken zu Staffel 3 hatte ich Dir ja anderweitig geschrieben ;-) Auf jeden Fall gibt es schon drei halbfertige längere und auch zwei kurze, schon fertige Geschichten zu Staffel 3 bei den Waffenbrüdern :-)! Und sogar zwei Kurzgeschichten aus dem Krieg (zwischen Staffel 2 und 3).

Es mag sein, dass Du Dich wiederholst, aber jedes neue Kapitel ist ja ein neuer Versuch meinerseits, Euch ein bisschen in eine andere Welt zu locken; das kann auch durchaus mal schief gehen, und deshalb freue ich mich jedes Mal wieder aufs Neue, wenn Du schreibst, ein Kapitel habe Dir wahnsinnig gut gefallen :-)))! Gerade das spezielle Lob, ich würde die Figuren lebensnah beschreiben freut mich immer wieder ungemein! Ich selbst will nämlich auch Geschichten mit realistischen Figuren lesen (selbst bei Fantasy).
Und da mit Emotionen ganz besonders wichtig sind macht es mich total happy, wenn Du schreibst, Du könntest genau das nachvollziehen! Hier speziell bist Du vom Herz her sowohl bei Athos – bei seiner verständlichen Überfürsorge, aber eben auch bei d’Artagnan, der nicht in Watte gepackt werden will und mega frustriert ist, als das, was er sich vorgenommen hat, nicht klappt. Insbesondere, weil dadurch scheinbar das gewünschte Ziel erstmal wieder in unerreichbare Ferne gerückt ist... Ja – doofes Schmerzgedächtnis :-)))
Und richtig, zum Glück ist Porthos in weiser Voraussicht da und bremst Athos ein wenig ein :-)) Athos muss halt auch noch lernen, wie er mit dieser speziellen Beziehung zu seinem Freund und Protegé umgeht. Laut lachen musste ich über Deine Bemerkung: „...Insbesondere wenn besagter Geliebter anscheinend ein Händchen dafür hat in solchen Situationen zu landen.“ Warum, erfährst Du in den ersten Sätzen am Freitag. Athos jedenfalls wird Dir dann extrem dankbar für dieses Verständnis sein *zwinker*
Athos ist aber nicht umsonst der Ältere und Weisere – er lernt schnell. Und wenn das mal nicht der Fall sein sollte hole ich Dich, damit Du Porthos und Aramis beim in-den-Hintern-treten hilfst. Versprochen *zwinker*!

Zu Deinem PS: Hah, ja! Da merkt man die Pferdekennerin! Ich bin früher geritten und kenne das auch nur zu gut. Es gab schon einen Grund, weshalb man auf dem Heimweg mit einer Kindergruppe nicht galoppieren sollte ;-)
Minou und La Belle sind für mich übrigens auch richtige Figuren mit eigenem Charakter, und hier war es schön, die „ungeduldige Zicke“ in Minou ein bisschen zum Vorschein kommen zu lassen :-) Schön, dass Dir das gefällt :-))

Hierfür nun schon mal meinen innigen Dank und wir lesen uns gleich beim letzten Kapitel :-)

Bis dann GLG
Ann
08.09.2020 | 07:51 Uhr
Hallo Ann,

jetzt ist diese Geschichte auch wieder beendet.
Ich bin jetzt schon sehr gespannt wie es dann weiter geht.

Das war ein schönes passendes Ende. Sie sind ja im wahrsten Sinne näher gekommen.
Gerade zwischen Männern in dieser Zeit. Es war wirklich schwer und ich habe von Anfang an mitgefiebert. Nun ist der erste große Schritt gemacht.
Es war wieder schön zu lesen wie du die Charakter und ihre Züge herausgearbeitet hast.
Wie jeder der beiden sich Gedanken gemacht hat.
Auch an den Gefühlen hat es nicht gemangelt. Ich konnte wieder so richtig schön mit fühlen.
Ach war das herrlich. Da hat man wirklich einen Zuckerschock aber auf die gute Art und Weise.

Deine Kosenamen, ich nenne es jetzt einfach mal so, passen auch sehr gut und finde ich schön.
Es geht bei den beiden nicht erster Linie um Sex sondern um das Miteinander und das finde ich schön. Diese zarten und doch so starken Gefühle. Das was beide verbindet.

Ich habe auch jetzt wieder die anderen Kommentare gelesen. Da denken wir fast alle gleich

Bis zur nächste Geschichte.
Lg die Laila

PS: Der Titel passt super.

Antwort von Ann Morgan am 08.09.2020 | 14:10 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Oh ja... Wieder ein Ende! *snief*
Einerseits freue ich mich ja immer, wenn ich Euch Leser bis zu so einem Punkt führe - auf der anderen Seite ist es immer auch irgendwie ein wenig erschreckend. Wieder etwas, das vorbei ist. Das Schöne an Geschichten ist aber: Man kann sie ja immer wieder lesen, wenn man mag :-)!
Mein Trost ist es, dass es weiter geht - und meine helle Freude, dass Du schon so gespannt darauf bist! Lieben Dank dafür!!

Oh ja - sie sind sich im wahrsten Sinn näher gekommen! Körperlich - das gehört zu einer Liebesbeziehung halt auch dazu - aber eindeutig auch darüber hinaus. Wenn man so ein wunderschönes Erlebnis miteinander teilt, wenn man sich auf solche Weise weiter kennen lernt - das schafft Nähe :-)
Leicht ist es nicht - zwei Männer in ihrer Zeit. Sie können sich kaum irgendwo Rat holen, nicht mal eben heimlich googlen, sie können mit so gut wie niemandem darüber reden... Aber bis hierher haben sie es geschafft, sind entscheidende, alles verändernde Schritte gegangen, da gebe ich Dir völlig recht, in allem! Klasse, dass Du soo mitfiebern konntest, obwohl es doch gar nicht Dein Lieblingspairing in diesem Fandom ist *zwinker*!
Oh - ein ganz besonderes Lob für mich ist, dass Dir gefallen hat, wie ich die Charaktere und ihre Züge herausgearbeitet habe. Natürlich lehne ich mich an Buch und Serie (eng) an - aber es sind letztlich doch Interpretationen, die jeder anders sehen kann - deshalb freut es mich so, dass Dir gefällt, was ich daraus gemacht habe :-)) Danke, Du!

Und richtig - an Gefühlen hat es nicht gemangelt; tut es bei mir eigentlich nie, denn das macht für mich den Kern einer erzählenswerten Geschichte aus: Die Gefühle und Gedanken, die die Protagonisten zu ihren kleinen und großen Handlungen antreiben. Und wieder bin ich total happy, dass dieser "Zuckerschock der guten Art" Dir so gefällt. Herrlicher Begriff übrigens *lach*! Und so viel gesünder als der Toffifee-Zuckerschock (der aber auch manchmal sein muss *zwinker*)!

Ja - "Kosenamen" passt sehr gut! Und gerade hier bin ich nicht nur glücklich, sondern auch erleichtert, dass Du sie passend und schön findest! D'Artagnan war leicht - aber für Athos tat ich mich sehr schwer. Leider ist die deutsche Variante seines Vornamens "Oliver" für mich negativ belegt... Manche Namen mag man nicht, weil man doofe Leute mit dem Namen kennt ;-) Und Oli erinnert an Comedian Olli Ditrich oder Oli aus Dick und Doof - na, das geht ja gar nicht für unseren ehrwürdigen Athos *lach*! So kam es nach langem Nachdenken schließlich zu Yves (wird Iiwf ausgesprochen). Da habe ich sehr positive Assoziationen (eins meine allerliebsten Jugendbücher hatte einen tollen Yves :-)).
Jepp - genau so sollen die expliziten Szenen bei meinen Geschichten sein: Ja, klar - bisschen heiß und prickelnd und erotisch - aber vor allem das Miteinander, die Gefühle füreinander. Zart und stark zugleich, wie Du es so schön ausdrückst :-)))))))
Und wieder ja - die meisten Leser, die kommentieren, empfinden das auch so, und das macht mich total glücklich!!! Für die anderen gibt es auch demnächst wieder Action *zwinker*!

Ich danke Dir von ganzem Herzen für dieses und auch all die anderen superlieben Reviews, und ich freue mich auch schon auf die nächste Geschichte!!
Hab bis dahin eine gute Zeit!

GLG
Ann
06.09.2020 | 22:01 Uhr
Hey Ann,
Mal wieder hast du auf wunderbare und eindrucksvolle Weise die Gefühle und die Beziehung der Beiden zueinander beschrieben. Sehr schön zu lesen, auch wenn ich bei den Waffenbrüdern die Action Kapitel eindeutig lieber mag ;)

Ich hoffe, ich komm auch bald mal wieder zum schreiben aber ich hab zum einen eine Weiterbildung angefangen, die mich in Anspruch nimmt und zum anderen ist es interfamiliär grad schwierig....

Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 08.09.2020 | 12:44 Uhr
Hallo, liebe Caro!

Hach - danke für das Lob! Ich bin jemand, dem bei aller Action, Spannung und Drama das Zwischenmenschliche das Wichtigste beim Schreiben ist! Und ganz besonders bei solchen Szenen. Deshalb freut es mich natürlich besonders, wenn Du das hervor hebst :-))

Spannung und Action wirst Du auch wieder kriegen, keine Sorge ;-)) Allerdings ehrlicher Weise nicht gerade im nächsten Kapitel :-)

Ich freue mich natürlich, wenn es bei Ben mal wieder weitergeht - aber Weiterbildung und vor allem Familie geht vor! Viel Spaß dabei - und wie immer danke für das liebe Review!!

GLG
Ann
05.09.2020 | 10:38 Uhr
Und gleich noch das letzte Review an dieser Stelle hinterher. ^^

Dieses Kapitel also aus d'Arts Sicht, was ich durchaus gut finde, denn so erhalten wir nochmal einen kleinen Rückblick darauf, wie er die Ereignisse aus dem letzten Kapitel empfunden hat. Und man erhält nochmal besser den Einblick, was Athos mit seiner stoischen Weigerung eben bei d'Art auslöst. ^^ *d'Art ein Toffifee gibt *

Es ist so bezeichnend, dieses hin- und hergerissen sein, als es klopft. Ich mag das. Und natürlich wird seine Hoffnung erstmal enttäuscht. Aber immerhin, es ist eine Nachricht von Athos. Zum Glück schlägt er sich die Idee, Athos Einladung zu ignorieren, wieder aus dem Kopf. *grins*

In Athos Kammer erwartet ihn dann eine große Überraschung. Da sind wohl keine Worte nötig, damit er begreift, dass Athos seine Meinung nicht wieder geändert hat. *lächel* Es gefällt mir, wie du den Fokus auf Athos' Kleidung legst und damit zeigst, dass diese Art freizügige Kleidung für d'Art neu ist. Etwas das in unseren modernen Zeiten im Grunde nichts besonderes wäre. Aber wieder so ein Detail, wo du eben schön zeigst, dass wir hier in anderen Zeiten leben und dort andere Spielregeln gelten. Und dort läuft man eben mal nicht einfach so mit halboffenem Hemd rum.

Einen kleinen Schreckmoment glaubt d'Art, dass verhasste Wort Geduld fällt doch noch. *schmunzel* Aber Athos rettet die Situation souverän. Ja, er hat wirklich kapiert. ^^

<<D’Artagnans Augen fielen zu - und die Welt wurde eine andere... << Den Satz mag ich unheimlich gern. *schmacht *

Ich weiß ja aus genügend anderen Storys, dass du es immer schaffst eine wunderbare, erotische und gefühlgeladene Atmosphäre zu zaubern, wenn sich die lang aufgebaute erotische Spannung zum ersten Mal entlädt. *lächel* So auch hier und ich verfolge mit Genuss, wie d'Art seine ersten Erfahrungen mit einem Mann machen darf. Wobei auch deutlich wird, dass die geweckten Gefühle auch für Athos eine bisher nie erlebte Dimension erreichen. *lächel*

Sehr schön auch diese Intimität, die sich im Spiel mit den echten Namen ergibt. Ich mag das, was du aus Olivier machst. :) Eine schöne Variation und ja, Oli hätte ich auch nicht so passend gefunden. Yves klingt da auch ...französischer? Macht das Sinn? Gefällt mir auf jedenfall besser.
Auch wie Athos darauf besteht, dass diese Namen etwas sind, dass es nur zwischen ihnen gibt. Der Hintergrund macht es bittersüß, denn dafür gibt es nciht nur romantische Gründe. Ich denke, Athos will sie auch damit schützen, denn wenn jemand auch nur den Hauch eines Verdacht schöpft ... urgs.

Und was für ein schönes Bild, für den Abschluss dieses Mehrteilers. D'Art schläft also voller Vertrauen ein, dass Athos ihn beschützt. Awwwww.

Ich freu mich schon auf die Fortsetzung und danke auch für die französche Übersetzung am Ende. :))

Wir lesen uns also sicher in "Beziehung" wieder. ^^

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Ann Morgan am 08.09.2020 | 12:39 Uhr
Und gleich die nächste Antwort hinterher... Bevor der Wäscheberg ruft *gequält aufstöhne*lach*

Hallo, Süße!

Ich mag es, wenn wichtige Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Das geht nicht immer, ohne die Geschichte zu sehr auszudehnen – hier bot es sich absolut an, d’Artagnans Sicht auf das „Fiasko“ während des Trainings zu zeigen. Und jaa – Deine Toffifee hat der Ärmste in seinem Frust sicher mehr als verdient!!!

Dieses Hin- und Hergerissen sein, als es klopft, mag ich selbst. Und ich gestehe, ich war selbst derart unentschlossen, wie ich ihn reagieren lassen soll, dass es dann eben doch nicht Athos war der geklopft hat. War eine sehr spontane Entscheidung beim Schreiben, passte dann aber wunderbar, um anschließend die Szene zu schreiben, wie Athos da inmitten seines Zimmers steht. Witzig, dass Du schreibst, seine Hoffnung wurde erstmal enttäuscht – denn klar: Tief drin hoffte er ja doch, dass Athos einen Schritt auf ihn zu macht :-)) Und ja – gut, dass er seinem ersten sturen Instinkt – nicht zu gehen – nicht nachgibt :-)))

Nö – als d’Art die Kammer sieht, die Kerzen, Athos... da sind erstmal keine Worte nötig *lächel*
Worüber ich mich gigantisch freue ist, wie Du Athos‘ Bekleidung interpretierst! Die Musketiere tragen in der Serie zwar schon mal das Hemd relativ offen, aber hier ist das Gesamtbild ein deutliches Zeichen dafür, dass hier gerade etwas Neues, Besonderes passiert. Ich habe es damit umschrieben, dass d’Artagnan es empfindet, dass Athos sich „entblößt“ – was Kleidung angeht, aber eben auch sein Verhalten. Nicht mehr so „korrekt“ und beherrscht wie sonst immer. Und das erkennt man eben auch an der Kleidung. Wirklich klasse, wie Du gerade darauf eingehst!!!!!!!! :-))))

Und dann sagt Athos doch glattweg nochmal was in Richtig Geduld („du bist nach wie vor verletzt“) – und d’Art flippt beinahe aus. Ich meine, nun hängt die Karotte nicht mehr nur vor der Nase – er hat sie quasi im Mund, will abbeißen und denkt, jetzt wird sie wieder weggezogen. Nö – geht ja gar nicht. Aber Athos ist souverän. Das, was ich in der letzten Antwort versucht habe, zu beschreiben. Ei n guter Anführer, der seine Leute kennt – ein guter Partner, der (oft) weiß, was sein Geliebter gerade braucht und es ihm gibt, wenn möglich :-)

Oooh – den Satz magst Du besonders?? „D’Artagnans Augen fielen zu - und die Welt wurde eine andere...“ Ich wollte damit zeigen, dass er nun wirklich versteht: Heute... :-)) Ich danke Dir dafür!

Hach Du... das Lob zu der Atmosphäre nun freut mich gigantisch. Das hat sich ja tatsächlich über Monate aufgebaut - sowohl in der Geschichte als auch für Euch Leser. Und dann soll das auch etwas Besonderes sein, dieser erste körperliche Kontakt. Natürlich bin ich deshalb mega happy, dass das gerade für Dich so gut funktioniert hat!
Und ja – klar ist es für d’Artagnan etwas Neues – aber eben auch für Athos! Er dachte, tiefe Liebe mit Milady erlebt zu haben und stellt fest, dass es das nicht war, dass es noch mehr gibt. In einer anderen Review-Antwort hatte ich eben schon geschrieben, wie wichtig mir auch gerade der Aspekt ist. Zum einen natürlich um die Besonderheit dieser Beziehung hervorzuheben, aber auch, um Athos die Möglichkeit zu geben, sich von der Beziehung zu Milady endlich wirklich zu lösen, sie hinter sich zu lassen. Ist ja in der Serie nicht so, da taucht sie bis Staffel 3 immer wieder auf, und immer wieder merkt man, dass er eben nicht völlig von ihr loskommt. Ist für die Serie reizvoll – für meine Waffenbrüder nicht ;-))

Hach... die Namen!
Das ist für mich etwas sehr Wichtiges – denk nur an „Pryftan“ :-)) Für d’Artagnan gab es sehr früh das „mon Coeur“, und Charles (französisch klingt es Charl) ist auch schön, kann ich gut nutzen. Irgendwo hatte ich auch mal gelesen, dass in der Zeit in Frankreich das Nutzen des Taufnamens selten war und nur unter sehr guten Freunden/Familie geschah.
Okay. Dann haben wir Olivier. Die Geschichte kann nichts dafür, dass ich zum Namen „Oliver“ negative Assoziationen habe, und bei „Oli“ denke ich an Oli Dittrich oder Dick und Doof – nicht eben intim und erotisch *lach* Deshalb musste was anderes her, was mir echt wochen- gar monatelanges Kopfzerbrechen verursachte.
Und Yves ist wirklich richtig schön „französisch“, ich versteh total, was Du meinst *zwinker*. Ich habe ein innigst geliebtes Jugendbuch (uralt, kennt keine Socke), in dem der eine Protagonist Yves heißt. Also mehr als positive Assoziation. Und ich bin sehr, sehr erleichtert und glücklich, dass dieser Kosename hier so gut aufgenommen und akzeptiert wird.
Und der Name ist wie ein Geheimwort zwischen ihnen – ich mag sowas auch :-))) Auch wenn in diesem Fall die Geheimhaltung natürlich auch sehr praktische und natürlich bittersüße Sicherheitsgründe hat!

Hach Du – das Abschlussbild ist natürlich eins, nach dem ich süchtig bin. Dieses Bild des sicher Schlafens – ich kann ihm einfach nicht widerstehen und es taucht in meinen Geschichten – und auch in den Waffenbrüdern – immer wieder auf *verlegen lache* Von daher bin ich erleichtert und glücklich, dass Du es auch so magst!!!

Ja – diesmal habe ich brav an die Übersetzungen am Ende gedacht *lach* Gern geschehen :-))

Und dass Du weiter dabei bist freut mich natürlich ungemein – ich weiß, was Du halt sosnt noch so alles „an der Backe“ hast *Dich mal mmm anstrahle*
Also – zum Schluss eine von Herzen kommende Danke -ILLUMINATIOOOOOOON *hihihi* (sorry, musste sein, ist so knuffig*quietsch*) Und dann einfach bis bald, auf welchem Kanal auch immer!

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG und dicker Knuddler
Deine Ann

PS: OuaT haben wir Staffel 1 durch – Klasse :-)))))))))))))) Superliebe Grüße auch an M., die Verursacherin der neuen Sucht!! *schmunzel*
05.09.2020 | 10:19 Uhr
Hallo, meine Strahlefrau!

Den arbeitsfreien Samstag will ich doch gleich mal nutzen und hier ein wenig aufholen. :) Für Tippfehler übernehme ich keine Verantwortung, da ich immer noch etwas Restalkohol habe, nachdem ich mir gestern Abend eine gute Flasche afrikanischen Rotwein gegönnt habe. Wo kam die wohl her? *grins* Keine Sorge, ich hab nicht die ganze Flasche gekillt.

Jetzt aber zurück zu den Musketieren. :)))

D'Art hat seinen eigenen Kopf und das zeigt sich einmal mehr. Es ist vermutlich Glück für d'Art, dass Porthos den Freund entdeckt und schon mal "vorbereitet". *lächel und mal wieder Porthos FanFähnchen schwenk * Denn Athos muss erst sanft und bestimmt daran erinnert werden, dass Aramis ebenso auf d'Arts Wohl achtet, wie Athos selber. Und er erinnert Athos auch daran, dass er womöglich ein wenig zu beschütztend agiert, was d'Art angeht. Weswegen dieser seine Übungsstunden lieber verheimlicht hat.

Porthos sei Dank, wird d'Art die Überraschung nciht durch Athos verdorben und für den Moment scheint es, dass er sein Ziel damit auch erreicht. Doch dann schlägt das Schicksal, oder auch die böse Autorin *Anke böse anblinzel*, zu. Athos verliert sich im Stall in seinen Erinnerungen und fällt für sich selber die Entscheidung, auf die d'Art eindeutig auch gehofft hatte. Schluss mit der Zurückhaltung. *schmunzel* Diese überaus reizvoll zu lesenden Tagträume werden grob unterbrochen und jetzt scheint alles wieder auf der Kippe zu stehen.

D'Arts Frust und die Enttäuschung sind greifbar, sogar für Athos. Ich bin versucht Halleluja zu sagen. *grins* Endlich kapiert Athos mal sofort und ohne die Schützenhilfe seiner Freunde. *immer noch grins* Umso lustiger dieser kleine Ausrutscher von Porthos, als er Hilfe anbietet und wie Aramis seinen Freund aufklärt. *kicher *

Athos Abendplanung stimmt mich hoffnungsvoll, dass d'Arts Frust und Enttäuschung sehr bald gelindert werden. :))))

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Ann Morgan am 08.09.2020 | 11:48 Uhr
Hallo, meine liebe Lieblingsmücke!

Bei meinem „Blumenpott“ voll Kaffee nehme ich mir endlich die Zeit, auf Deine gigantischen Reviews zu antworten *Herzchen in den Augen habe*
Und bei Bedarf schicke ich neben Toffifee eine weitere Flasche Südafrikaner rüber! Und nebenbei: Teppfuhler sind mir keine aufgefallen zwinker*!

Okay, dann zu den Musketieren:

Klar hat d’Artagnan seinen eigenen Kopf – er ist Gascogner *lach* Wobei man fairer Weise sagen muss, dass ihm im Laufe der Serie die anderen – insbesondere Athos – da auch nicht gerade nachstehen, was Sturheit angeht *zwinker* Aber hier ist es ja auch so, dass d’Art ein sehr, sehr klares, seeehr begehrenswertes Ziel vor Augen hat... Wer kann ihm also seine Bemühungen verdenken?? ;-)))

Aaaawwww – ja – hier schwenke ich nur zuuu gern mit Dir gemeinsam das Porthos-Fan-Fähnchen *schmunzel* Er kennt Athos sooo gut, ahnt genau, wie er eigentlich reagieren würde – und warum. Und öffnet ihm dann die Augen. Natürlich achten auch Porthos und vor allem Aramis auf d’Artagnans Wohl. Und natürlich lässt Athos im Moment zu sehr die Glucke heraushängen *schmunzel*. Und d’Artagnan ahnt das sicher auch, will sich aber nicht ausbremsen lassen (siehe Ziel :-) und deshalb die Überraschung :-))!
Aber Porthos trifft die richtigen Worte, so dass erstmal alles gut scheint, bis die böse Aut... NEIN, was unterstellst Du mir!?!?! Also, bis das böse Schicksal eingreift – und d’Artagnan stolpert. Ist doch gar nicht schlimm *Mücke wehleidig anstarr*lach*
Jaja, das träumt man(n) im Stall vor sich hin – hier danke für das Lob dazu :-))) Die Fluss-Geschichte schrie einfach danach, hier nochmal aufgegriffen zu werden :-)) - und wird grob in die Realität zurückgerissen...*unschuldig pfeife*

Sag ruhig Halleluja! Mich freut es jedenfalls wahnsinnig, wie sehr Dir gefällt, dass Athos nun sofort kapiert, woher d’Artagnans gigantische Enttäuschung und sein Frust resultieren, dass er sofort die Ursache dafür erkennt – und es geradebiegen will. Ich sehe Athos nämlich grundsätzlich als einen bedachtsam handelnden, sehr gut beobachtenden Mann und einen guten Anführer, der auch in der Lage ist, seine Fehler zu erkennen, einzuräumen und dann aus der Welt zu schaffen. Dass er bei d’Artagnan manchmal betriebsblind ist und einen (oder mehrere) Schubs von seinen Freunden braucht liegt an der emotionalen Nähe, die ja bekanntlich einen Dinge manchmal schlechter sehen lässt ;-)
Auch freue ich mich natürlich total, dass Du Porthos´ kurzen Moment, in dem er auf der Leitung steht und so selbstlos Hilfe anbietet, als kleinen Schmunzler nochmal hervor hebst :-))

Soso, Du bist also hoffnungsvoll, was Athos‘ Abendplanung angeht? *grins*. Weißt ja eh schon, dass Du natürlich absolut zu recht hoffen duftest *Dich mal mmm anstrahle*!

So, meine Liebe – wir lesen uns gleich bei der 2. Antwort! Hierfür schonmal meinen ganz, ganz besonderen Dank... Du weißt ja, weil trotzdem so ein gigantisches Review kam!!!!!

Bis gleich!
GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG
Deine Ann
04.09.2020 | 15:49 Uhr
Hallo liebe Ann,

was für ein schöner Schluss. *Herzchen aus den Augen wisch*

Es war ja eine echt schwere Geburt, aber den Anfang haben sie nun endlich geschafft. Und D'Artagnan hat sogar noch darüber nachgedacht, die Einladung zu ignorieren. Zum Glück ist er wirklich nicht feige - obwohl ich mich beim Schreiben gerade frage, was Athos DANN wohl gemacht hätte... Aber nein, so ist es genau richtig. Die zwei sind wirklich lange genug umeinander herum geeiert.

Du hast eine unglaublich schöne Atmosphäre erzeugt. Ja, sie haben Sex, aber der steht nicht im Vordergrund. Viel wichtiger (und für mich viel schöner) ist der Blick auf die damit verbundenen Gefühle, auf die Seele der Beiden. Und allein schon das "Geständnis" von Athos, dass es auch für ihn gerade "Neuland" ist und er diese Gefühle aus seiner Ehe so nicht kennt, zauberte mir beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht. Wenn mein Review "typisch Brigitte" ist, dann sind diese Passagen "typisch Ann". ;-) (Wie schon ein paar Mal gesagt, ich mag, wie du mit deinen Protagonisten umgehst.)

Ich freue mich schon auf die nächste Geschichte, auch wenn es wohl nicht so ruhig und friedlich bleiben wird.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und eine angenehme Woche.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 08.09.2020 | 11:27 Uhr
Hallo, liebe Brigitte!

Mein Wochenende war sehr voll gepackt – unter anderem Überraschungsbesuch (netter :-) – so dass ich erst heute zum Antworten auf dieses wundervolle „typisch-Brigitte“-Review komme. Und es gerade nochmal genießen kann :-)!

Ich mag es ja spannend und dramatisch – aber irgendwann brauche ich einfach selbst die Herzchen-im-Auge-Momente, und ich freue mich einfach total, wenn ich damit auch den Geschmack meiner Leser treffe! *Happy herumhüpfe*

Oh ja – soooo viele Stories und Kapitel, bis die zwei sich dann mal endlich finden – ist nicht so typisch für mich, weil ich eher ein ungeduldiger Mensch bin *lach*. Also war das wirklich eine schwere Geburt, bis zum letzten Moment, in dem d’Artagnan doch echt noch überlegt, einen auf gascognischer Sturkopf zu machen und in seinem kalten Kämmerlein auf der jämmerlichen Pritsche hocken zu bleiben... Du hast recht – es wäre wirklich hochinteressant, was Athos getan hätte, wäre er stur geblieben... Nun, an diesem Zeitpunkt der Geschichte wäre er meiner Meinung nach... sehr überzeugend geworden. Zur Not mit sanfter Gewalt ;-)) Sie wissen beide, was sie wollen; sie wissen beide, was der andere fühlt und vertrauen darauf, dass das eben nicht vorgespielt ist, und so würden sie bei Problemen eher konfrontieren. Ja – ich denke, das passt, wenn ich auf die künftigen Kapitel schiele. Da gibt es vielleicht auch mal Rückzug, aber eher, um nachzudenken, sich einzukriegen, nicht wegen Verletztheit oder Schmollen.
Aber wie Du sagst: Die beiden sind lange genug umeinander herum geeiert – diese Zeiten sind vorbei *lach* Wunderbar, dass Dir das genau so gefällt :-)))!!!

Hach – und Dein nächster Absatz haut mich wieder mal um – jaaa, er IST typisch Brigitte, weil Du dahinter schaust und genau das empfindest, was ich rüberbringen will – Atmosphäre nennst Du es.
Klar soll es heiß und erotisch sein – aber für mich sind immer die Gefühle am wichtigsten, und haargenau das ist für Dich auch viel schöner... Und das macht mich unsagbar happy, echt, ej!!!!!
Auch für Athos ist es Neuland – was er jetzt fühlt, hat er noch nie gefühlt, und das lässt ihn erkennen, dass seine Beziehung zu Milady nie so innig war, wie er immer dachte – weil er jetzt einen Vergleich hat. Das war mir einerseits natürlich wichtig um zu zeigen, wie besonders seine Beziehung zu d’Artagnan ist (und ich finde, das muss sie sein, um das Risiko zu rechtfertigen), aber auch, um Athos die Chance zu geben, ein weiteres Stück zu heilen, über Milady wirklich hinweg zu kommen und ernsthaft nach vorne schauen zu können. In der Serie kommt er ja nicht über sie hinweg, sie ist wie ein Gift, ein Opiat, von dem er weiß, es schadet ihm, von dem er aber nicht loskommt. Das wollte ich gerade nicht – und deshalb hier seine Erkenntnis.
Oh – und diese Passagen sind „typisch Ann“!?!? Ich danke Dir von Herzen für das gigantische Lob gerade aus Deiner Tastatur!!!!

Natürlich wird es auch noch Drama und Spannungen geben – die beiden fordern das auf mehreren Ebenen einfach heraus – aber tatsächlich geht es in den nächsten Geschichten vor allem um das „sich einrichten“ in dieser Beziehung, davon, wie sie damit umgehen.

Ich freue mich jetzt schon, Dich da wieder begrüßen zu dürfen! Vorerst hierfür wieder meinen innigen Dank!
Hab ebenfalls noch eine gute Restwoche!

GLG
Ann
31.08.2020 | 09:57 Uhr
Hallo Ann,

als ob man es geahnt hätte. Da kann sich d’Artagnan natürlich nicht brav zurück halten.
Aber man kann ihn ja auch gut verstehen, er hat ein Ziel vor Augen. Und das Ziel ist Arthos. Er will ihm beweisen das er soweit ist und das sie einen Schritt weiter gehen können.
Ich kann Arthos aber auch gut verstehen. Er will d’Artagnan beschützen und das geht nicht wenn sein junger Freund in seiner Abwesenheit trainiert.
Ich finde aber Aramis und Porthos wieder so toll. Sie kümmert sich um d’Artagnan und wollen ihm helfen.
Aber sie wollen auch Arthos helfen.

Jetzt bin ich gespannt wie es weiter geht. Wie Arthos das nun wieder gut machen will. Ich denke mal das d’Artagnan stur und stolz ist.
Er wird sauer auf sich sein und niemanden an ihn ran lassen.
Aber ich warten auf den nächsten Teil.
Ich lese tatsächlich auch ab und an mal die anderen Kommentare. Es immer intersannt was andere denken.

LG die Laila

Antwort von Ann Morgan am 01.09.2020 | 21:50 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Tja - inzwischen kennt Ihr unseren lieben d'Artagnan einfach zu gut *lach* Deshalb ahnt Ihr, dass er sich nicht brav zurückhält!
Und wir verstehen ihn ja auch - bei dem Anreiz, den Athos ihm gegeben hat! Da würden weit weniger ehrgeizige Burschen loslegen, und er natürlich erst recht *schmunzel*!

Ich finde toll, dass Du aber auch Athos verstehen kannst! Ich meine, ihre Beziehung ist nunmal auch geprägt davon, dass Athos deutlich älter ist (9 Jahre nach meinem Faktencheck), sich sowieso schon immer für alles und jeden verantwortlich gefühlt hat und erst recht für diesen jungen Gascogner - und dass er eben monatelang d'Artagnans Mentor und Lehrer war. Das kann er nicht einfach von heute auf morgen abschütteln. Das birgt noch ein gewisses Konfliktpotential.
Aber zumindest erkennt er hier schon mal, dass er in seiner Sorge um d'Artagnan nicht allein ist. Dass es da zwei supertreue Freunde gibt, denen er nicht nur sein Leben, sondern auch das von d'Artagnan anvertrauen kann. Denn ich gebe Dir natürlich recht: Aramis und Porthos sind einfach nur Zucker, auch und gerade wieder in diesem Kapitel *schmelz*!!
Ich wollte einfach mehr als nur die Zweierbeziehung d'Art-Athos. Das "Einer für alle..." gilt für die VIER!!!

Hihihi - Du denkst, das d'Artagnan stur und stolz ist, dazu sauer und niemanden an sich ran lassen will...*zu den ersten Absätzen des nächsten Kapitels sowie zum ersten Satz dieser Antwort schiele*lol*
Athos ist ein alter Hase... vielleicht hat er eine überzeugende Idee!?!?! *breit lächele*

Ich lese bei Geschichten, die ich reviewe, auch gerne Kommentare anderer. Ich finde es spannend, zu lesen, ob andere ähnlich denken wie ich - oder vielleicht ganz andere Ideen haben! Das liebe ich so an ff.de - den Austausch zwischen Autoren und Lesern - aber auch zwischen Lesern untereinander! Kann Dich also sehr gut verstehen :-))

Nun danke ich Dir für heute wieder einmal von Herzen und sage Ciao bis Freitag!

GLG
Ann
29.08.2020 | 14:05 Uhr
Hey Ann,
Einmal mehr erinnert mich die Story an Rich & Dean *lach* (ich les grad mal wieder Funkenflug ;) )
War ja klar, dass der Jungspund heimlich trainiert und der Ältere dahinter kommt... Stress vorprogrammiert.
Freu mich auf die letzte Runde und hoffe einmal mehr auf die “Outtakes” der Hobbit-Story =)))))))
Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 29.08.2020 | 23:39 Uhr
Hallo, liebe Caro!

Dann auch jetzt gerade noch hier die Antwort:
Hihi - wie bei Richard und Dean?? Sicher meinst Du das Über-Behüten :-))!!
Bei Athos hat es noch andere Gründe als bei Richard: Athos ist zum einen mindestens 9 Jahre älter als d'Artagnan (wenn man gewisse Fakten aus Buch und der Serie zusammennimmt). Darüber hinaus fühlt er sich seit fast von Anfang an für d'Artagnan verantwortlich, ist sein Mentor und Trainer. Dazu kommt dann noch, dass er seit Milady sowiesso irgendwie immer denkt, alle Verantwortung für Fehlschläge laste auf ihm... Im Gegensatz zu Richard ist er eine sehr gebrochene Seele (siehe Alkoholkonsum), und seine Beziehung zu d'Artagnan war bisher weit weniger auf Augenhöhe als die zwischen Dean und Richard - eben Mentor und Schüler. Das muss sich jetzt vielleicht teilweise ändern, teilweise aber auch nicht, weil er der informelle Anführer der vier ist und diese sich ihm unterordnen, wenn es um Missionen geht. Das alles zusammengenommen wird nicht ganz leicht!
Der erste Hinweis ist seine Reaktion auf d'Artagnans heimliches Training. Doch es gibt ja zum Glück Porthos und Aramis, die das etwas abfangen ;-))
Dean ist zwar auch jünger als Richard, aber wo d'Artagnan noch sehr jung ist, ist Dean doch schon rundum ein gestandener Mann und deshalb auf Augenhöhe mit Richard.

Die Outtakes... *lach* Nein, die sind nicht vergessen, aber - wie in der anderen Review-Antwort schon erwähnt - beschäftigen mich die Musketiere nach wie vor vehement! Und ich kann nicht gut in mehreren unterschiedlichen Genres gleichzeitig schreiben. Insbesondere, wenn das eine im 17. Jh., das andere in der Jetztzeit spielt. Es ist verdammt schwierig, sich da sprachlich umzustellen ;-)
Die Outtakes kommen - aber das dauert :-))

Ich danke Dir wieder für die lieben Worte und wünsche nun endgültig für heute Gute Nacht!

GLG
Ann
29.08.2020 | 11:25 Uhr
Hallo liebe Ann,

war ja klar, dass D'Artagnan nicht lange brav im Bett liegen bleibt. Zum Glück hat er gute Freunde, die auf ihn aufpassen, damit er sich nicht übernimmt.

Die Reaktion von Athos kann ich gut verstehen. Natürlich möchte er D'Artagnan beschützen und in Sicherheit wissen. Und natürlich übertreibt er erst einmal ein wenig, das ist nach dem überstandenen Schrecken ganz normal. Das normalisiert sich mit der Zeit wieder. (Ich spreche da aus Erfahrung...)

Porthos und Aramis sind klasse, richtig gute Freunde für ihre beiden Kameraden. Porthos hat sehr geschickt dafür gesorgt, dass Athos richtig auf die Überraschung reagieren kann.

Das D'Artagnan stürzt, ist Pech. So etwas passiert und eigentlich sollte es kein Drama sein. Gäbe es da nicht diese Bedingung, die D'Artagnan erfüllen will. Er hat hart gearbeitet, sich mit Sicherheit mehr als einmal den Schmerz verbissen, ist endlich fast am Ziel und dann passiert so etwas direkt vor Athos' Augen.
Natürlich ist D'Artagnan jetzt maßlos enttäuscht. Er hat so hart gearbeitet und ein Moment Unvorsichtigkeit hat ihn zurück an den Anfang geworfen.
Jetzt braucht er Zeit, um mit den Emotionen umzugehen. Das kann er nicht auf dem Hof vor den Augen seiner Freunde und Kameraden und auch nicht in Athos' Räumen.

Athos wird sich anstrengen müssen, an ihn heran zu kommen. Ich bin gespannt, wie er das regeln wird. Ich könnte mir vorstellen, dass er D'Artagnan mehr oder weniger überfahren muss, damit er zu ihm durchdringt. Eines ist allerdings positiv: Er hat dieses Mal gleich bemerkt, was los ist und sogar seine Bedingung korrekt als Grund für die Reaktion seines Freundes identifiziert. Der Kandidat erhält 150 Gummipunkte und den Louvre in Originalgröße zum aufpusten...

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und eine gute Woche und freue mich schon auf den nächsten Freitag.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 29.08.2020 | 19:47 Uhr
Und hallo nochmal!

Hach - da ist es, das typisch wunderbare Brigitte-Review *meiner Musketierin zuwinke, die so tapfer die Tücken der modernen Technik bekämpft*!!!

War ja klar... Schon wieder. Aber Du hast ja recht - d'Artagnan ist kein geduldiger im-Bett-Lieger ;-)) Und immerhin hat er ja ein lohnendes Ziel für seine Anstrengungen :-)))!
Gute Freude, die aufpassen, dass man sich nicht übernimmt sind echt wichtig! Hier in der Geschichte, aber ich rede da durchaus auch aus Erfahrung im RL und bin heute noch gewissen ganz besonderen Menschen zutiefst dankbar und verbunden, die mich in gewissen Zeiten ohne große Fragen einfach unterstützt haben, als ich selbst gar nicht merkte, dass ich es dringend nötig hatte! Ich hoffe, ich kann es ihnen oder anderen Freunden einmal entsprechend vergelten!

Oh ja - Athos' Beschützerinstinkt ist ja nicht erst seit gestern vorhanden. Es hängt mit verschiedenen Dingen zusammen - er ist zum einen deutlich älter als d'Artagnan (nimmt man Fakten aus Buch und Serie zusammen, müssen es mindestens 9 Jahre sein!) und hat sich darüber hinaus schon fast von Anfang an für ihn verantwortlich gefühlt. Er ist sein Mentor, sein Vorbild, und nun ändert sich die Beziehung. Daran muss man(n) arbeiten, und das wird auch ab und an noch Thema sein. Immerhin sieht Athos es ja zumindest ein :-))
Und Du verstehst das, weil Du es schon erlebt hast! Solche Kommentare finde ich besonders klasse, weil sie mir beweisen, ich phantasiere hier nichts zusammen, sondern schreibe aus dem Leben :-)) Also besonderen Dank dafür!!!
Hach, und ich freue mich auch tierisch, dass Dir meine Darstellung von Porthos und Aramis soo gut gefällt! Ich meine, auch wenn das eine d’Artagnan/Athos-Story ist geht es doch um die VIER Musketiere. Um ihre Freundschaft, die etwas ganz Besonderes ist, und das ist mir für meine Story auch wichtig. Porthos kennt Athos schon sehr lange und weiß deshalb genau, was und wie er es sagen muss, um den Freund zur Vernunft zu bringen (damit dieser d’Artagnan die Überraschung nicht verdirbt *zwinker*).

Eigentlich sollte d’Artagnans Sturz beim Training kein Thema sein. Wäre es vielleicht auch nicht gewesen, wäre es nicht während Athos‘ Anwesenheit passiert – und damit d’Artagnans Träume zerplatzt. Richtig – er hat wirklich hart dafür trainiert. Und wieder verstehst Du ihn, dass er, um mit seinen Emotionen fertig zu werden, erst mal allein sein muss *lachend auf den Anfang des nächsten Kapitel schiele*.

Ich lächele superbreit über Deine Aussage, dass Athos sich anstrengen muss, um ihn aus diesem „Loch“ rauszuholen. Bin tierisch gespannt, wie Dir seine „Anstrengung“ gefällt!!
Und richtig: Gut, dass Athos ziemlich sofort versteht.
Über die Gummipunkte, aber vor allem den Louvre in Originalgröße zum Aufpusten habe ich einen echten Lachflash gekriegt *schon wieder kichern muss* Ich hab bisher immer nur eine aufblasbare Waschmaschine gewonnen *schmoll*lach*
Und dann hatte ich sooofort Kopfkino, wie Athos puuustet, und puuuustet, und puuuuustet – mit hochrotem Kopf (ich hab vor 2 Wochen am Badesee eine kleine Luftmatratze per Lunge aufgeblasen...*schnauf*lach*)

Dir wieder einmal heißen Dank für – DREI – Reviews *lach*!! Dann wünsche ich ein wunderschönes Wochenende und bis Freitag!

GLG
Ann
29.08.2020 | 11:00 Uhr
Hallo liebe Ann,

Irgendwie war mein Handy der Ansicht, dass du den Review in homöopathischen Dosen lesen sollst und hat vorab noch mal was geschickt. Löschen lässt es sich leider nicht.

Antwort von Ann Morgan am 29.08.2020 | 19:24 Uhr
Hallo Nr. 2 :-))

Review in homöopathischen Dosen - auch nett *kicher*!!!
Und wenn das Handy das meint - wer wären wir, dem zu widersprechen?? *lach*
Und auf zu Runde drei!
Bis gleich...
GLG
Ann
29.08.2020 | 10:33 Uhr
Hallo liebe Ann,

Sorry für "Täuschen und Tarnen", mein Handy ist heute kreativ und veröffentlicht, was es will.

Antwort von Ann Morgan am 29.08.2020 | 19:22 Uhr
Hallo, liebe Brigitte!

Blödes Handy *schmunzel* Ich schreibe fast ausschließlich WhatsApp auf meinem Handy - meine dünnen Finger sind zu dick für die Tasten, und es ist mir eine Qual. ff.de mache ich nahezu ausschließlich am PC *zwinker*.
Täuschen und Tarnen? *lol*
Bis gleich!
GLG
Ann
25.08.2020 | 08:54 Uhr
Hey meine Strahlefrau!

Den freien Tag heute will ich gleich mal sinnvoll nutzen. *grins*

Jetzt wird es also ernst, denn der Titel lässt schon ahnen, dass heute Tacheles gesprochen wird. Allerdings sollte Athos sich besser beeilen, denn d'Art hegt gerade ernsthafte Fluchtgedanken. *ihn schütteln will *

Und so herrlich das Bild. Ich hab Kopfkino, wie d'Art die Tür öffnet und prompt vor Athos steht und dazu die lässige Frage. *kicher *

Hach, und daraus entwickelt sich ein solcher Schmelzmoment. *zu einer Pfütze schmelz*

<<„Ich lasse dich nicht gehen...“<< Awwww. Das Kapitel fängt erst an und ich bin schon butterweich.

Und du weißt natürlich, was ich nun lesen will und das bekomme ich auch. Überschwappende Leidenschaft auf beiden Seiten. Und d'Arts Unerfahrenheit macht das noch reizvoller. ^^ Aber dann ist da noch die doofe Realität und die sagt eben, dass d'Art immer noch krank und angeschlagen ist.

Aber immerhin, es geht ins Bett, das ist also nicht die verkehrte Richtung. *grins* Athos darf also helfen und bringt d'Art zurück ins Bett. Und gar nicht so schlecht, dass sie mit dem Küssen nicht weitermachen können, denn so können sie zumindest mal ein paar Dinge klären. Vielmehr Athos kann sich erklären. Es ist bestimmt ganz gut, dass d'Art nun weiß, was es in Athos auslöst, wenn er sein Leben für den anderen risiert. Es war nur Angst,die aus Athos gesprochen hat. Nicht Wut oder Verachtung.

Und Athos ist gnadenlos offen, denn er gibt auch zu sich die letzten Tage nur in der Kneipe zugeschüttet zu haben. *seufz* Ein Wort führt zum nächsten und somit landen sie bei einer für d'Art sehr wichtigen Frage: Was das ganze zwischen den beiden eigentlich ist. In den Momenten kommt eben echt diese jugendliche Unwissenheit, die fast schon an Naivität grenzt, deutlich hervor. Aber das lässt mich auch lächeln und zum Glück hat er Athos, der eben nur zu gut weiß, was da gerade passiert. Nur hat er keien Worte dafür, aber das ist auch nicht wirklcih nötig, weil d'Art sich die Frage schon selber beantwortet. Noch ein Awww Moment. :))

Hach, ich mag diese ganzen Emotionen, die tiefen Blicke und die Berührungen und nicht zuletzt die Küsse und auch die rauen Worte. Ein wirklich schöner Moment, den man ruhig in voller Länge genießen kann. *schmacht*

Doch es schwingen auch ernste Töne mit, denn Athos redet es nicht schön. Sie brechen das Gesetz. Und sollten sie auffliegen, dann verlieren sie alles. Aber gerade eben mit dieser Aussicht im Nacken, ist es sooooo schön, wie die beiden sich dennoch füreinander entscheiden. *lächel* Einfach weil es sich für beide so richtig anfühlt.

Damit wurden die schlimmen Missverständnisse aus dem Weg geräumt und zwischen Athos und d'Art ist nun alles klar. So beruhigt kann d'Art einschlafen und weiter heilen. *lächel*

Hach, nach dem langen Weg an diesen Punkt, war es ein echter Genuss zu lesen, wie die beiden sich endlich ihre Gefühle zueinander gestehen. :))))

GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG

Deine Mücke

Antwort von Ann Morgan am 28.08.2020 | 11:36 Uhr
Hallo, meine liebe Lieblingsmücke!

Ich gestehe, ich habe auf Dein Review gerade zu DIESEM Kapitel richtig hin gefiebert *grins* Und jetzt... jetzt strahle ich nur noch mmm hellauf begeistert, denn es hat bei Dir genau die Reaktionen hervor gerufen, die ich beabsichtigt hatte – was will ich mehr? *weiter wie eine bekloppte 200-Watt-Birne strahle*!!

Freier Tag klingt gut – ich habe den ja immer am... na? Genau: Frei-Tag *kicher über das blöde Wortspiel*

Hach ja – Tacheles sprechen... Jepp – der Titel deutet das schon an. Und wieder ja, Athos sollte sich wegen den Fluchtgedanken (und -taten!) des guten d’Artagnan mal besser beeilen! Obwohl – in seinem Zustand wäre er auch nicht weit gekommen. Wenn das Adrenalin mal aufgebraucht ist, wäre er sicher zusammengeklappt, und die drei anderen hätten ihn in der Gosse aufsammeln können. Durchaus auch eine reizvolle Geschichte zum Erzählen – nur hätte Athos ihn kaum auf offener Straße... Halt, ich schweife aus *lach*!
Ich reich Dir den guten Gascogner also mal zum Schütteln – und Dir ein paar Toffifee :-))

Jaaaaaaa! Herrlich – ich liebe nämlich auch das Bild, wie d’Art die Tür öffnet – und die ist schon blockiert :-)))))))!!!!!!! Und die Frage ist doch fies, oder? Auch, dass Athos so lässig ist, wo d’Art so durch den Wind ist *schmunzel*...
Oh weh – jetzt muss ich hastig mein überfülltes TK-Fach ausräumen (Walnuss-, Haselnuss-, Vanille- und Erdbeereis raus) und das arme Mücke-Pfützchen einlagern!! Nee – im Ernst: Natürlich bin ich mega happy über Deine Reaktion!!

Du hast zu Anfang geschrieben: Jetzt wird Tacheles gesprochen. Ich bin ja eigentlich jemand, der gerne Gefühle durch Gesten, Mimik und Blicke rüberbringt (mehr ist bei Sam und Dean ja auch oft OOC, zumindest in den ersten Staffeln *zwinker*) anstatt durch Worte und lange Erklärungen. Aber das ging hier bei den beiden einfach nicht! Ganz ehrlich? Ich habe immer wieder damit gehadert – das Kapitel steht ja mehr oder minder unverändert seit fast einem Jahr – aber ich hatte auch nicht die leiseste Idee, wie ich es ändern könnte, dass hier so viel geredet wird. Immer, wenn ich es durchlas, war es einfach doch stimmig... Und dann wurde mir irgendwann klar: So sind die zwei. Athos hat sich (dank der „subtilen“ Nachhilfe von Porthos und Aramis) entschieden, den Weg einzuschlagen, also tut er es, mit allen Konsequenzen. Und deshalb sagt er offen: „Ich lasse dich nicht gehen.“
Und Menschenskind, wie happy bin ich, dass das ein butterweicher Aww-Moment für dich ist!!!!

Ich weiß, was Du lesen willst? Ja klar, nichts anderes als ich in dem Moment :-)))))) Und natürlich kriegt meine Mücke, was sie will (okay... manchmal *kicher*)!
Naja, die doofe Realität führt zumindest dazu, dass sie reden, statt im Bett zu landen... Okay... *Kopf kratz* - d’Art landet doch im Bett... *noch mehr grübele* Und Athos ja eigentlich auch... sitzend... ach, Mensch, Du weißt, was ich meine *lach*! Für Dich ist es jedenfalls die richtige Richtung *mich wegschmeiß*hüstel*wieder einsammel*
So, und da sagst Du es ja selbst, dass es gar nicht schlecht ist, weil sie so ein bisschen was klären können. :-)))

Nun zu d’Artagnans Part: Er ist halt so. Stur, manchmal fast verbissen, will er nun, wo er endlich die Chance hat, den Dingen gnadenlos auf den Grund gehen. Deshalb gibt es auch bei ihm keine falsche Zurückhaltung mehr und es wird tatsächlich geredet :-))!
Athos‘ Entschuldigung kam vergleichsweise spät und nachträglich ins Kapitel – ich hatte sie vor lauter Küssen glattweg vergessen *verschämt lache*. Aber auch hier: Sobald es stand, fühlte es sich einfach gut und richtig an. Denn es sind zwei Paar Schuh, ob Athos ihn liebt oder auch respektiert, als Musketier anerkennt. Und letzteres ist für d’Artagnan und seinen gascognischen Stolz fast genauso wichtig. Und deshalb ist es wirklich gut, dass er nun weiß, aus Athos sprach in der Taverne nur die Angst...
Angesichts der Unterschiede zwischen den beiden – der Altersunterschied (Athos müsste mindestens 9 Jahre älter sein als d’Art... habe ich aus verschiedenen Fakten in Buch und Serie herausklamüsert ;-) und dass Athos fast von Anfang an eine Mentoren-Rolle für ihn einnimmt und sich für ihn verantwortlich fühlt wird das Thema „Angst“ fast logischer Weise immer mal wieder anklingen. Mal sehen, wie beide damit umgehen :-))

Awwwwwww – Athos ist gnadenlos offen – gerade im Zusammenhang mit diesem stoischen, immer zurückhaltenden Musketier liiiebe ich diese Deine Umschreibung :-)))

Und nun die Frage der Fragen, das, was d’Artagnan erst unbewusst, dann sehr bewusst seit Wochen umtreibt: Was ist das zwischen ihnen? Und genau das wollte ich bei d’Artagnan zeigen: Die jugendliche Unbedarftheit, fast schon Naivität (die Aramis und Porthos ja auch angedeutet haben: Vom Land, nie im Krieg...). Doch er ist auch klug genug, nun, da er Beweise hat (der Kuss ;-)), zwei und zwei zusammen zu zählen, um zu erkennen, was es ist: Liebe... :-))))
Ein weiterer awwww-Moment für Dich, und Du magst die ganzen Emotionen und rauen Worte... *megaultraglücklich seufz und mich mit Mücke unter die Decke kuschle*

Und hier sind wir wieder bei der Konsequenz. Nein – Athos wird nie etwas schön reden. Weder, wenn eine Mission gefährlich ist, noch, dass es ihre Beziehung sein kann, sollten sie sich dafür entscheiden! Und sie tun es beide sehr bewusst Genau – weil es sich für beide richtig anfühlt!!!

Hah – Missverständnisse aus dem Weg geräumt, genau! Es hat gedauert und brauchte einige Anstöße – aber endlich hat es funktioniert :-)))!
Und nun darf der Patient einschlafen. Ich liiiebe einfach dieses Bild, wenn einer vertrauensvoll bei dem anderen einschläft. Ich bin so süchtig danach, dass es immer wieder in meinen Geschichten, und auch bei den Waffenbrüdern, auftaucht *verlegen grinse und zum nächsten Kapitelanfang schiele*lach*

Und für Dich war es ein echter Genuss, nach all den laaangen Irrungen und Wirrungen endlich zu lesen, wie die beiden sich endlich finden :-)))!?!?
ILLUMINATIOOOON! *mmm in allen Regenbogen-Küchenfarben strahle*

Meine liebe, süße Mücke: Ich danke Dir innigst und herzlichst und strahlend für dieses wundervolle, detaillierte und soooo emotionsvolle Review! Es hat mich absolut happy und selbst hochzufrieden mit diesem Kapitel gemacht!!!
Ich denke, die nächsten zwei (heute und nächste Woche) werden Dir auch gefallen – heute eher ein Ditsch-Kapitel, nächste Woche vielleicht wieder ein bisschen awww!

Hab bis dahin eine gute Zeit!
Wir lesen uns an anderer Stelle :-))))))))))))))
GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGLG
Deine Ann

PS: Gestern Folge 1x07 – der Jäger/Sheriff ist tot!?! *Dich fassungslos-frustriert anstarr* Nö, oder??? *trotzig mit dem Fuß aufstampfe* Das war übrigens der Schauspieler, der Christian Grey in „50 Shades...“ gespielt hat *zwinker*
24.08.2020 | 14:33 Uhr
Hallo Ann,

ein neues Kapitel ist doch immer was Schönes und es macht doch nichts wenn dann nicht soooo viel passiert
Dank D’Artagnan hatten beide zumindest ein wenig Zeit um sich näher zu kommen. Das ist doch auch schön.
Und es war ja klar D’Artagnan Blödsinn macht.
Damit hatte ich ja schon etwas eher gerechnet. Und nun ist es passiert.
Aber seien Freunde sind ja für ihn da und kümmern sich gut um ihn. Genau wie Arthos.

Ich kann mir gut vorstellen das beide oder einer von beiden mehr will. Aber man muss es ja langsam angehen.
Zumal das ja alles ganze neu ist für unseren D’Artagnan. Aber ich denke auch mal Arthos wird sich da gut um ihn kümmern.

Es war auf jeden Fall ein tolles Kapitel.
LG die Laila

Antwort von Ann Morgan am 25.08.2020 | 11:33 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Mensch - es freut mich ungemein, dass ein neues Kapitel für Dich immer eine Freude ist - auch ein weniger handlungsintensives!!!!

Joah - ist doch ganz nett, wenn sie durch d'Artagnans Bettruhe auch Ruhe haben, sich näher zu kommen *zwinker* Ohne das wäre sie schon wieder mit Dienst und mehr oder minder gefährlichen Missionen betraut ;-))
Hihihihihi - ich muss soooo lachen, weil Ihr Reviewer Euch soo einig seid, es sei völlig klar, dass d'Artagnan Blödsinn macht! Und tatsächlich: So, wie ich ihn dargestellt habe, muss es wirklich so sein! Ein derart temperamentvoller, hitzköpfiger, aktiver junger Mann liegt nicht tagelang brav im Bett :-))) Wie gut, dass die drei da sind und auf ihn aufpassen und zur Not auffangen - im wahrsten Wortsinn *breit schmunzele*

Ja - d'Artagnan ist ein (außer der Schulterwunde) vitaler, gesunder junger Mann, und auch Athos kein Steinklotz, erst recht, wenn es um d'Artagnan geht - klar, dass sie beide mehr wollen als Küsse (wenn auch der Ältere es etwas besser im Griff hat *zwinker*). Vielleicht wären sie es nichtmal langsam angegangen - aber d'Artagnans Zustand lässt das wirklich nicht zu. Aber da ist auch wirklich vieles neu für die beiden - auch die Tatsache, dass sie beide Mänenr sind! Ich meine, damals gab es kein Internet, in dem man mal eben "Gay-Love" oder "Schwulenliebe" recherchieren konnte *zwinker*. Das sorgt schon auch für Unsicherheit...

Ganz, ganz wunderbar finde ich diesen Satz von Dir: "Aber ich denke auch mal Arthos wird sich da gut um ihn kümmern...." Warum? Damit umschreibst Du ja genau, was ich d'Artagnan denken lasse - das bedingungdlose Vertrauen, das er in Athos und dessen Führung hat, egal, ob beim Fechttraining oder was ihre Beziehung angeht *breit glücklich lächele*.

Hach - vielen lieben Dank wieder einmal für das superliebe Review, Du!

GLG
Ann
22.08.2020 | 20:34 Uhr
Hallo liebe Ann,

diese ruhigen Kapital, in denen scheinbar nichts passiert, sind mir genauso lieb und wichtig wie die Kapitel voller Action und Drama. Sie geben den Figuren Raum, sich zu präsentieren und sie besser kennenzulernen. Das macht sie menschlicher, sympathischer.

Natürlich ist unser Gascogner ein schlechter Patient und es ist logisch, dass er über kurz oder lang Unsinn macht. Wer kennt das nicht? Solange man im Bett liegt, könnte man Bäume ausreißen. Wenn man dann auf den eigenen Beinen steht, relativieren sich die Bäume aber ziemlich schnell zu Grashalmen und die dann bitte auch nur mit Unterstützung... (Bei dem "unmännlichen" Schwächeanfall hätte ich dann vor Lachen beinahe meine Tastatur geduscht - wäre aber nur Wasser gewesen...) Zum Glück für ihn waren seine Freunde rechtzeitig zur Stelle und konnten das Schlimmste verhindern. So ein Treppensturz muss ja wirklich nicht sein. Und wenn sich alle Freunde gegen ihn verbünden, dann muss selbst D'Artagnan klein beigeben und brav sein. Immerhin bleibt Athos nun oft bei ihm, das ist doch auch was.

Der Einblick in Athos' Seelenleben zeigt erwartungsgemäß Abgründe. Mylady hat ihm sehr viel Schaden zugefügt und es ist kein Wunder, dass er sich so sehr abschottet. Aber bei D'Artagnan nützt ihm das nichts, der geht ihm mit seiner Art einfach unter die Haut. Gut, einen größeren Kontrast zu Mylady kann es ja auch kaum geben. Und es tut Athos gut. Natürlich macht ihm das Wissen, so bedingungslos und aufrichtig geliebt zu werden, erst einmal Angst. So etwas kennt er nicht. Aber es wird ihm helfen, weiter zu heilen und aus dem dunklen Loch zu entkommen, in das er sich selbst verbannt hat.

D'Artagnan wird jetzt alles daran setzen, so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu kommen. Er weiß zwar nicht ganz genau, was passieren wird, aber er will es unbedingt und Athos hat ihm die Rahmenbedingung vorgegeben. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis Porthos und Aramis Lunte riechen.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und eine ruhige Woche und freue mich schon jetzt auf den nächsten Musketeer-Freitag. ;-)

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 23.08.2020 | 16:47 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Hach, Du... Schon mit Deinen ersten beiden Sätzen machst Du mich toootal glücklich! Mir geht es genau wie Dir, ich brauche und liebe diese ruhigeren Kapitel ebenfalls (sonst würde ich sie nicht schreiben) – und fürchte dann dummer Weise, die Leser damit zu langweilen. Nun bekomme ich hier aber so tolle Rückmeldungen auch zu diesem Kapitel, dass ich wirklich beruhigt bin; mehr noch: Das Gefühl habe, es genau richtig gemacht zu haben! Allein dafür schon danke!!

Natürlich ist d’Artagnan ein schlechter Patient...*lach* Wie sehr stimme ich da mit Dir überein! Alles andere wäre aber auch bei der bisherigen Schilderung seiner Persönlichkeit – hitzig, starrköpfig, lebhaft – nicht passend :-)) Ein bisschen bin ich leider auch so. Gottlob war ich selbst höchst selten so krank, dass ich ernsthaft Hilfe benötigt habe. Aber wenn, dann kam ich erstmal gar nicht auf die Idee, um Hilfe zu bitten. Nicht aus Stolz, sondern weil es doch sonst auch immer ging. Und wie Du so richtig schreibst: Solange man liegt (und vor allem nach mehreren Tagen) geht es einem ja gut! *zwinker* Die Treppe fast runtergefallen bin ich aber nie :-))!! *lach*
Haaach – auch Du hattest totalen Spaß an dem „unmännlichen Schwächeanfall“! Freut mich kolossal!! Ich kann mir echt vorstellen, dass so eine machohafte Denke damals herrschte – und dass die Serien-Constance, wüsste sie davon, ihm gehörig den Marsch geblasen hätte dafür *lach*!
Übrigens: Auch eine Wasserdusche könnte der Tastatur schaden *zwinker*. Sollte ich mich jetzt entschuldigen? *Kopf kratz* Äääähhhh – nö! *lol*

Gut, dass Porthos ihn auffangen konnte, richtig. Stell Dir vor, d’Artagnan hätte sich bei der Aktion noch ein Bein gebrochen und müsste NOCH länger das Krankenlager hüten – er würde sich und seine Umgebung komplett in den Wahnsinn treiben *schmunzel* Geht gar nicht!
Und richtig – Athos‘ Anwesenheit sollte ihm das Warten doch wenigstens etwas versüßen *zwinker*. Wenn der Kerl nur nicht so gnadenlos konsequent in seiner vernünftigen Zurückhaltung wäre ;-)))

Jepp – Athos‘ Seelenleben zeigt Abgründe, die Du schon ahntest. Ich denke, gerade deshalb liebe ich diesen Charakter so, weil er so zerrissen ist. Und deshalb macht es auch solchen Spaß, jemanden zu schreiben, der ihm so unter die Haut geht und der im größtmöglichen Kontrast zu Milady steht.
Dass Du Worte benutzt wie „weiter heilen“, „aus dem dunklen Loch kommen“ und verstehst, dass ihm diese neue Art, geliebt zu werden Angst macht, freut mich ungemein – es zeigt, wie sehr wir mit unserer Einschätzung von Athos auf einer Wellenlänge liegen. Es wird noch viel mehr dazu geben, denn so etwas, das über fünf Jahre in einem Menschen gewachsen ist und sich in den Gedanken und Gefühlen eingenistet hat, verschwindet nicht binnen weniger Tage und Wochen, wegen einer Liebeserklärung (oder auch mehreren). Aber, wie gesagt, das macht gerade den Reiz dieses Pairings für mich aus :-))!!

Oh ja – d’Artagnan hat eine sehr gute Motivation, alles daran zu setzen, auf die Beine zu kommen *schmunzelnd zwinkere*. Er weiß nicht, wie Liebe zwischen Männern funktioniert, aber er spürt, dass da mehr sein kann und will es.
...bis Porthos und Aramis Lunte riechen... *laut staunend auflache* Komm – gib es endlich zu: Du hast meinen Laptop gehackt und eine Standleitung zum jeweils nächsten Kapitel, oder?? *breit grinse* Nee – ich sag nix mehr – warte bis Freitag *lach*!!

Ich danke Dir aufs Herzlichste für das Teilen Deiner Gedanken – Du weißt, wie sehr ich es liebe!!!
Dir also noch einen schönen restlichen Sonntag bei endlich gemäßigten Temperaturen und eine angenehme Woche!
Bis zum Musketier-Freitag *breit lächele*

GLG
Ann
22.08.2020 | 12:25 Uhr
Heieiei, es knistert gewaltig bei den Beiden. Seeeehr schön!
Trotzdem hoffe ich, dass das nächste Kapitel wieder Toffifee tauglich wird =))))))
Liebe Grüße
Caro

Antwort von Ann Morgan am 23.08.2020 | 16:23 Uhr
Heiheihei!

Jepp - nach dem langen Vorgetändel darf es jetzt endlich gewaltig knistern :-)))!! Wobei knistern dann zu Spannung(en) führen kann... *zum nächsten Kapitel schiele*

Oho - Caro ist also ein Adrenalin-Junkie! Oder suchst Du nur einen Vorwand, um den Toffifee-Vorrat guten Gewissens zu plündern? *lach*!
Toffifee-Kapitel sind Kapitel, in denen Ihr Leser Nervennahrung braucht (um die Fingernägel zu schonen *zwinker*), vielleicht sogar noch mit fiesem Cliffhanger, das mal so nebenbei :-))
Die wird es auch wieder geben - aber zunächst müssen wir uns um andere Dinge kümmern... wo vielleicht eher... hmmm.... Liebesäpfel angesagt wären?? *lach* Die Art Kapitel gab es ja auch bei RichDean *zwinker*...
Ich hoffe, Du bist trotzdem weiter dabei :-))
Auch heute lieben Dank für die Rückmeldung!

Ich denke, auch an der Küste ist die große Hitze nun vorbei! So wünsche ich einen gemütlichen Rest-Sonntag und eine tolle Woche mit den Minnies :-)))

GLG
Ann
PS: Wann geht es an der Ben-Linea-Front weiter? 12.7. war mein letztes Review... ;-)))
21.08.2020 | 21:06 Uhr
Ein sehr schönes Kapitel. Und auch schön, dass die beiden eine recht ruhige Zeit miteinander verbringen können. Das liegt zwar hauptsächlich an D`Artagnans Verletzung, aber so kann er wenigstens noch eine Weile bei Athos bleiben und alle haben Verständnis dafür, dass der sich um einen verletzten Kameraden kümmert. Und es hat beide richtig erwischt. Schön für sie. Sie können sich zwar nicht öffentlich zeigen, aber irgend ein Hacken ist leider überall dabei, egal welche Beziehung. Constance war verheiratet, das hätte keine wirklich Zukunft gehabt und Milady litt leider unter chronischer Gier und pathologischer Mordlust....irgendwie auch keine wirkliche Zukunft. Da hat die Beziehung der beiden doch recht gute Chancen. Du beschreibst die Szenen zwischen ihnen auch sehr schön. Sorgen bereitet da noch, dass im Hinterhalt wohl schon Kardinal & Co. lauern...
Ein gutes Kapitel und zum Glück ist es draußen nicht mehr ganz so heiß. Da kann ich wieder lesen, ohne dass ich zu einer Pfütze zusammenschmelze oder mein PC aufweicht...
Ich freue mich auf das nächste Kapitel.
Lg, Deira

Antwort von Ann Morgan am 23.08.2020 | 16:15 Uhr
Hallo, liebe Deira!

Nun also auch die Antwort auf das zweite Review *breit lache*!!!
Ich danke Dir schon gleich zu Beginn herzlich für Deine Rückmeldung, dass es Dir auch gut gefällt, wie die beiden hier eine ruhige Zeit miteinander verbringen können, ohne Schlägereien, Gefechte und Toffifee *zwinker*!

Genau – die Verletzung ist doch ein herrlicher Vorwand für d’Artagnan, auch weiterhin noch in Athos‘ Quartier zu verweilen, Tag und Nacht! :-)) Niemand wundert sich darüber, niemanden stört es. Doof nur, dass Athos das nicht schamlos ausnutzt, sondern ganz vernünftig standhaft bleibt *schmunzel*.

Oh ja – beide hat es richtig erwischt, im schönen Sinn :-))
Stimmt – bei Constance gab es den Haken, dass sie verheiratet war (übrigens im Buch auch; da wurde Monsieur Bonacieux als noch größerer Trottel dargestellt als in der Serie, und es hat keinen gejuckt, dass d’Artagnan ihr ziemlich unverblümt den Hof machte – der Roman ist Mitte 19. Jh. geschrieben immerhin! Fand ich interessant *zwinker*). Das hat also keine Zukunft, außer, Monsieur Bonacieux wäre aus dem Weg geräumt... Aber so ist d’Artagnan nicht ;-))
Und irgendwie glaube ich, Athos braucht ihn dringender als Constance... :-)))
Und Milady war eine gierige, nehmende Frau, genau! Tatsächlich wird sie in der Serie differenzierter dargestellt als im Buch (da ist sie tatsächlich ausschließlich eine pathologische Mörderin und Betrügerin), in Staffel 2 und 3 erfährt man ein bisschen davon, wie sie zu dem wurde, was sie ist, und dass sie es sich nicht ausgesucht hat. Ich mag Graustufen bei Charakteren viel lieber als Schwarz-Weiß, und deshalb gefällt mir die Serien-Milady tatsächlich besser als die im Buch! Obwohl auch die auf ihre üble Art klasse und faszinierend ist... Herrje, ich schweife ab!
Was ich eigentlich sagen wollte: Zwischen Athos und Milady – das kann nie wieder funktionieren. Sie hat Athos‘ Bruder getötet – das kann er niemals vergessen! Und nun hat er den Vergleich, eine andere Art der Liebe – nicht zerstörerisch und besitzergreifend, sondern selbstlos und ehrlich... Das hat gute Chancen, obwohl natürlich auch einiges dagegen spricht. Aber das kommt erst einige Storys später :-)

Hach – und wieder freut es mich, dass Dir die Szenen zwischen den beiden so gut gefallen :-)) Haben sie sich verdient, oder? *zwinker*
Und da lauert auch schon die Gefahr im Hintergrund...
Lass sie lauern...
...aber ganz vergessen sollten wir und die vier Musketiere sie nicht *zwinker*!

Ja, die Hitze scheint nun endgültig vorüber – welche Wohltat!!! Vor allem nachts! Unser Schlafzimmer ist unterm Dach, und da hilft irgendwann kein Ventilator und kein Lüften mehr...*schnauf*! Jetzt kann ich zum hier Antworten gemütlich auf der Terrasse sitzen und meinen Kaffee dazu genießen, ohne ständig schweißgebadet zu sein!

Ich freue mich auch schon wieder sehr auf die nächsten beiden Freitage, an denen auch wieder zwei Kapitel kommen, die ich sehr, sehr mag – die letzten zu „Geständnisse“!
Dir noch einmal innigen Dank, dass Du wieder Deine Gedanken und Gefühle mit mir geteilt hast! Hab noch einen schönen Rest-Sonntag und eine gute Woche!

GLG
Ann
21.08.2020 | 18:57 Uhr
Das mit der Stimme kann ich absolut nachvollziehen. Ich mag die deutsche Stimme auch sehr gerne, wobei das Original auch nicht zu verachten ist.
Wie du sagtest passiert hier von der Handlung her nicht viel aber ständig auf einem hohen Spannungslevel zu bleiben ist auch nicht gut, da stimme ich dir vollkomen zu. Trotzdem finde ich auch dieses Kapitel wieder sehr gelungen, gerade, weil du hier wieder so schöne Innenansichten von Athos und d'Artagnan zeigst. Gerade wie du Athos Sicht auf die Liebe von d'Artagnan beschreibst und die Unterschiede zu Mylady finde ich wahnsinnig schön und fast poetisch in ihrer Gegenüberstellung. Irgendwie musste ich dabei an ein Zitat denken : "Die Liebe ist langmütig und gütig und erträgt alles" und ja das sind Auszüge aus dem Hohenlied der Liebe aus der Bibel *Lach* Nein im ernst, so wie du es Athos beschreiben lässt, finde ich sollte es immer sein zwischen zwei Menschen.
Zum weiteren Inhalt. War ja klar, dass d'Artagnan noch auf dumme Gedanken kommt. Alleine die Treppe runter, also wirklich. Er kann froh sein so gute Freunde zu haben. Bei der Formulierung "unmännlicher Schwindel" musste ich jedenfalls herzhaft lachen.
Und zu Schluss weiß er jetzt auch, dass das ganze sehr wahrscheinlich ein geplanter Anschlag war.
LG
Auma
P.s. Das Aufeinandertreffen zwischen dem Hauptmann und Richelieu hätte ich zu gerne gesehen. Alleine Porthos Beschreibung lässt ja schon einiges erahnen *Lach*

Antwort von Ann Morgan am 23.08.2020 | 15:31 Uhr
Hallo, liebe Auma!

Hach ja – ich bin jemand, der besondere Stimmen liebt :-)) Meine Lieblingsschauspieler (Richard Armitage, Jensen Ackles z.B.) könnten mir das Telefonbuch vorlesen, und ich würde verzückt lauschen *lach*.
Wobei ich hier von den Original-Stimmen spreche. Die Musketiere habe ich meist nur in der dt. Synchronisation gehört, weshalb ich mich hier also auf Athos‘ deutsche Stimme beziehe, nicht auf Tom Burke (der, denke ich, eher Tenorlage als Bariton ist und mir deshalb weniger zusagt – ich stehe familienbedingt auf dunkle Männerstimmen ;-)...
Langer Rede kurzer Sinn: Ich verstehe d’Artagnan und Dich natürlich :-))

Hach – ich freue mich gerade, weil Du es auch so empfindest, dass zwischen Spannung und Mitfiebern es einfach auch ruhigere Inseln geben muss. Und so eine ist dieses Kapitel. Und dass Dir gerade die Innenansichten hier gut gefallen macht mich besonders happy, weil ich das eben liebe – nicht nur Handlung und „Action“, sondern eben das in-die-Köpfe-schauen und den Charakteren so mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit zu geben, sie einfach nachvollziehbarer zu machen. Das ist ja gerade des Schöne an Geschichten im Vergleich zu Filmen :-)

Hach – Du bezeichnest Athos Vergleich seiner Liebe zu Milady mit der zu d’Artagnan tatsächlich als fast poetisch...*mit großen Augen glücklich grinse*! Ganz heißen Dank!!!
Ich kenne das Zitat aus dem Hohelied der Liebe sehr gut, ist ja ein klassischer Hochzeits-Text (wenn auch nicht bei meiner Hochzeit *zwinker*). Ich habe ihn in einem anderen Forum – „Supernatural“ – sogar in einer Story verwendet, mit dem passenden Titel „Glaube – Hoffnung – Liebe“; man versteht den Text aber eigentlich nur, wenn man die Serie kennt :-)).
Und ich finde, es passt hier wirklich ganz hervorragend, denn dort wird von der selbstlosen Liebe gesprochen, die hier zwischen Athos und d’Artagnan herrscht und die Milady nicht kennt... Eigentlich kann sie einem fast leidtun, oder?
Und wenn ich auf das schaue, was in meinen Geschichten noch so auf die beiden wartet, passt es sogar noch besser :-)))
Und noch einmal gebe ich Dir absolut recht: So sollte Liebe zwischen zwei Menschen immer aussehen (völlig egal, zu welcher Zeit, welches Geschlecht oder welche(r) Herkunft/Hintergrund). In meinen „romantischen“ Geschichten, denke ich, versuche ich genau das zwischen dem Hauptpairing immer so darzustellen, fällt mir gerade auf ;-))

War ja klar, dass d’Art auf dumme Gedanken kommt *lol*!!! Ich gestehe, ich bin selbst ein bisschen auf diese Weise dämlich.... wenn man (bisher gottlob) sehr selten so krank war, dass man stark auf Hilfe angewiesen war, ist man es einfach nicht gewohnt, will anderen nicht zur Last fallen und macht ungewollt Dummheiten (okay – ich bin bisher nie fast die Treppe herunter gefallen *lach* Da wäre auch kein Porthos zum Auffangen gewesen *noch mehr lache*). Von daher habe ich Verständnis für d’Artagnan *verlegen lächele* - aber noch viel mehr für seine drei Freude, die ihn zur Not ans Bett fesseln :-)))
Das „unmännlicher Schwindel“ ist eine Denke, die ich d’Artagnan zutraue, und wofür ihm Constance (zu Recht) einen Schlag auf den Hinterkopf gegeben hätte – und die mich selbst breit grinsen lässt :-))) Super, dass Dich das lachen ließ!

Die Info, dass diese Tavernenschlägerei kein Zufall war muss d‘Artagnan aus Sicherheitsgründen einfach haben!
Und zum PS: Oh – ich hätte das auch echt total gerne geschrieben, wie Tréville den Kardinal rund macht – aber ein Sichtwechsel zu Tréville hätte hier leider, leider einfach nicht reingepasst, ich habe es gedanklich lange hin- und hergeschoben *seufz*! Das wäre zu sehr vom eigentlichen Thema abgewichen (d’Artagnans Genesung und die Vertiefung seiner Beziehung zu Athos). So durfte es leider nur als Erzählung von Porthos und Aramis auftauchen... ;-)

Meine Liebe – es freut mich echt ungemein, dass Dir auch dieses ruhige Kapitel so gefiel!!! Danke für die Rückmeldung dazu, das zeigt mir auf beruhigende Weise, dass ich es richtig mache!

Nun noch einen schönen Rest-Sonntag, eine angenehme Woche und bis Freitag!

GLG
Ann
21.08.2020 | 13:37 Uhr
Ein sehr schönes Kapitel. Und gut, dass es Athos gelungen ist von der Taverne zu D´Artagnan zu kommen, ohne dass irgendetwas Unvorhergesehenes passiert ist. Da lauern in der Musketierwelt ja einige Fallstricke. Kardinal, Milady, Räuber, Spione....Aber er kam ja gerade noch rechtzeitig, denn D´Artagnan war ja schon im Begriff, zu gehen.
Und das Gespräch zwischen den beiden war sehr schön. Und auch, dass sie sich nun doch noch gefunden haben. Ich glaube, das wird beiden sehr gut tun. Athos kann endlich wieder ein bisschen glücklich werden, D`Artagnan sowieso. Zumindest in ihrem engsten Umfeld mit ihren Freunde müssen sie sich nicht verstellen, aber leider lauern von außen bestimmt ein paar Gefahren....
Bin mal gespannt, wie die Geschichte weiter geht und da ich in den letzten Tagen nicht so sehr zum Lesen kam (Hitzebedingt wurgs. Bin absolut kein Hitzefreund) kann ich ja heute vielleicht schon das nächste Kapitel lesen.
LG, Deira

Antwort von Ann Morgan am 22.08.2020 | 12:00 Uhr
Hallo, liebe Deira!

Dass die Hitze einen fertig macht kann ich absolut gut nachvollziehen! Ich schaffe zur Zeit auch nur die Hälfte von dem, was ich mir vornehme! Für mich müsste das Thermometer 25° nicht übersteigen - geschweige denn 35° *stöhn*lach*
Jedenfalls freue ich mich, dass nun Abkühlung naht - und vor allem, dass Du jetzt mit Genuss weiterlesen kannst :-)))!!

Hach ja... Ich gestehe ja, dass ich selbst dieses Kapitel total liebe :-))))!!
Und richtig - Deine Befürchtungen, Rotröcke oder Banditen, Milady, der Kardinal, Spione - oder vielleicht ein Wirbelsturm könnten Athos noch im letzten Moment auf dem Weg von der Taverne zu d'Artagnan aufhalten habe ich dann doch mal nicht wahr gemacht *breit lachend zwinkere* Ich gestehe - Deine Anregungen hatten durchaus etwas Verführerisches - aber irgendwann ist mit Leser-Hinhaltetaktik einfach auch mal genug, finde ich jedenfalls :-)) Und es wird in den zukünftigen Waffenbrüder-Geschichten noch genug Drama geben, so dass wir und unsere Helden das Zwischen-Happy-End jetzt auch mal genießen dürfen :-)))
Und Athos war sogar rechtzeitig, bevor der bekloppte Bursche abhauen kann... Naja - weit wäre er nicht gekommen, so platt wie er noch ist... Dann hätten die drei ihn suchen und auf der Gasse aufkratzen müssen... auch nicht schön ;-))

Hach - ich freue mich wahnsinnig, dass Dir das klärende Gespräch zwischen den beiden gut gefallen hat! Ist ja der Drehpunkt für die Geschichte und die Beziehung und deshalb immens wichtig :-))!
Richtig - dass sie sich gefunden haben, wird beiden gut tun *glücklich lächele* Genau - gerade Athos... Ihn muss man manchmal daran erinnern, dass auch er ein Anrecht auf ein bisschen Glück hat - das übernimmt dann d'Artagnan :-))
Vor den anderen beiden werden sie nicht rumknutschen (...oder?*Kopf kratz* Vielleicht später mal *lach*), aber verstellen müssen sie sich auch nicht, richtig :-))
Das nächste Kapitel hast Du ja schon gelesen, und zu dem ebenfalls wieder wundervollen Review gibt es dann später die Antwort - jetzt ruft die Familie zum Essen :-))

Ich danke Dir von Herzen, gerade zu diesem Kapitel macht mich eine so liebe Rückmeldung einfach nur breit lächelnd glücklich!!!

Bis später und
GLG
Ann
17.08.2020 | 12:47 Uhr
Hallo Ann,

das ersehnte Happy End. Obwohl, zu Ende ist es ja zum Glück noch nicht.
War mein letzter Kommentar so lang?  Das habe ich gar nicht gemerkt.
Ich mag deine Storys und das Paar erwärmt mir das Herz. Das war jetzt wieder genau das richtige nach dem Stress auf Arbeit.

Na da kam Arthos ja gerade noch recht, da d’Artagnan ja wirklich gehen wollte.
Endlich haben sie mit einander gesprochen und dann es sogar einen ersten Kuss. Dabei war es ja nicht nur ein Kuss.
Das war wie immer sehr gefühlvoll wenn auch recht pragmatisch und nicht kitschig. Das würde auch nicht zu den Jungs passen.
Dann war es so also viel besser. Man konnte auf jeden Fall gut mitfiebern.

Das d’Artagnan keine Bedenkzeit braucht kann man sich denken. Endlich versteht er das Arthos liebt. Auch wenn diese Liebeserklärung nicht gerade romantisch war aber egal.
Sie müssen sich immer verstecken und können ihre Liebe nicht ausleben. Erschreckend was es da alles gab und wie sich die Dinge geändert haben.

Aber du hast Recht, diese Freundschaft der Jungs ist etwas ganz besonderes und seltenes.

Ach ja, Porthos und Aramis. Ich liebe die zwei und freue mich auf eine Story mit den beiden Sie sind meine Lieblinge.

LG die Laila

Antwort von Ann Morgan am 17.08.2020 | 15:07 Uhr
Hallo, liebe Laila!

Happy-Zwischenende könnte man vielleicht sagen *schmunzel* Denn nein - zuende sind die Waffenbrüder hier üüüüberhaupt nicht! Da gibt es noch sooo viel zu erzählen über die beiden bzw. die vier :-))) D'Artagnan und Athos stehen ja gerade erst gaaanz am Anfang! Aber trotzdem habe auch ich bei diesem Kapitel so das Gefühl "Endlich!" *lach*!!

Ja - Deine Kommis sind sowieso nie kurz - und ich genieße das ungemein! Also bloß keine Sorge *lach*!!!
Und ich freue mich nach wie vor ungemein, dass Dir die Stories auch nach den ganzen Wochen immer noch gefallen und Freude bereiten - so soll es sein :-)))!!! Und oh - jetzt machst Du mich ganz schwach: Das Kapitel war der richtige Stress-Ausgleich!?!?! Das ist wirklich ein riiieesiges Kompliment für mich, danke Dir!!!

Jepp - Athos hat den absolut richtigen Zeitpunkt gewählt!!! Ich meine, dieselbe Diskussion auf der Straße hätte ja nicht so enden dürfen... (da hätten die Leute was zu starren gehabt: Zwei küssende Musketiere *zwinker*). Und d'Artagnan wäre auch sicher nicht weit gekommen (nach Tagen/Wochen im Bett, geschwächt, ist das erste Aufstehen kein Zuckerschlecken!), und dann hätten die 3 ihn suchen und aufsammeln müssen... Nee, nee, war schon gut so, wie es war *lach*!

Ja - der erste richtige Kuss...*selber schmelze* Und der zweite... und der dritte... :-))))
UND geredet haben sie!!!
Ich weiß nicht, ob Du die anderen Reviews und meine Antworten darauf liest, aber ich habe zu einem anderen Review schon geschrieben, dass das eigentlich nicht so mein Stil ist - das schon am Anfang der Beziehung alles so - analysiert wird sozusagen. Ich mag es eigentlich lieber, die Zwischentöne, Gestik und Mimik statt Worte sprechen zu lassen. Aber nein - d'Artagnan hat sich stur gestellt (sturer Gascogner, der er ist *schmunzel*) und wollte alles wissen, wollte Klarheit.
Ganz im Ernst: Wenn man Geschichten schreibt, entwickelt das manchmal eine verblüffende Eigendynamik und läuft in eine Richtung, die man so nicht geplant hatte. Man kommt auch ans Ziel (d'Artagnan+ Athos= ein Paar), aber auf ganz anderem Weg, als man dachte. So war es hier.
Und so bin ich echt begeistert über Deine Umschreibung "pragmatisch und nicht kitschig". Denn ich sehe es genau wie Du: Das würde nicht zu den Jungs passen.
Nicht zu d'Artagnan, der erstmal klar sehen muss, bevor er sich völlig darauf einlässt, aber auch Athos, der mit romantischer Liebe (Milady) volle Kanne vor die Wand gefahren ist und nur langsam aus seinem Schneckenhaus raus kommen muss - lernen muss, der Liebe wieder zu vertrauen.
Das Wichtigste: Du konntest mitfiebern - und bei den Küssen vielleicht auch ein bisschen mitschwelgen :-)))

Nö - d'Artagnan ist ein ganz Geradliniger. Er hat sich entschieden, er versteht endlich und weiß, was er will - da braucht er keine Bedenkzeit mehr *zwinker*
Die Liebeserklärung war erstmal... hmmm... ja, weniger romantisch *lach* Wie sagtest Du eben? Pragmatisch, eine Feststellung. Merkt man auch an Athos' knochentrockener Erwiderung "Wenn du es sagst?" *schmunzel*
*Wieder ernst werde* In der Öffentlichkeit können sie ihre Liebe nicht ausleben. Sie müssen immer vorsichtig sein - aber da sie keine verknallten Teenager sind, die an jeder Ecke herumknutschen wollen, sondern gestandene Männer, Soldaten... vielleicht fällt es ihnen nicht soo schwer wie wir uns das für uns vorstellen :-)))
Und ja - auch ich bin heilfroh, wie sich im Laufe der Jahrhunderte die Dinge für homosexuelle Paare zum Guten verändert haben - naja, zumindest in Mitteleuropa und Nordamerika... Ich habe zufällig vor 2 Stunden einen Bericht im Radio gehört, weil vor 10 Jahren die eingetragene Lebenspartnerschaft in Deutschland eingeführt wurde. Und wie positiv sich das in den letzten 10 Jahren entwickelt hat - aus der Lebenspartnerschaft wurde endlich auch die Ehe, mit ALLEN Rechten und Pflichten!!
Aber unsere zwei hier sind leider Welten davon entfernt - hoffen wir mal, dass sie die Besonderheiten und Schwierigkeiten ihrer angehenden Beziehung meistern :-))
Ich verspreche, dass es dank innerer und äußerer Konflikte nicht langweilig wird :-)))

Und wieder ja: Die Freiundschaft unserer 4 Unzertrennlichen ist einfach nur... aaawwwwwwww :-)
Und ich freue mich auch auf alle weiteren Geschichten, die ich zu den vieren noch mit Euch teilen kann :-))
Dir hiermit meinen ganz, ganz lieben Dank für die tolle Rückmeldung gerade zu diesem für mich ganz besonderen Kapitel!!!! Du siehst an der Länge meiner Antwort, wie viel Spaß ich damit habe :-))))))!!!!!!!

Dann hab bis Freitag eine angenehme und von nun an stressfreie Woche!
GLG
Ann
16.08.2020 | 22:04 Uhr
Mal wieder nur ein schnelles Review *schäm* aber denk dir einfach einige Herzchenaugen Und Sternchenaugen Smilys ;)
Klasse Kapitel, erinnert mich an Richard und Dean =))))))
Liebe Grüße
Caro

Ps, ich meld mich die Tage mal. Die Spiegelung war ok und ohne Befund

Antwort von Ann Morgan am 17.08.2020 | 14:39 Uhr
Hallo, liebe Caro!

Erstmal danke für die Info, dass bei der Spiegelung alles okay war :-)))
Und Deine Herzchen - und Sternchenaugen zeigen mir, dass Dir das Kapitel offensichtlich sehr gut gefallen hat - und das freut mich einfach ungemein!
Du - die Länge eines Reviews entscheidet doch jeder selbst - und ich freue mich auch über kurze Rückmeldungen - denn auch sie sagen, was gefallen hat (und was vielleicht auch mal nicht *zwinker*)! Und leider nehmen sich die meisten Leser nicht mal Zeit für eine kurze Rückmeldung - also. Alles okay *lieb zwinkere*

Oh - die beiden erinnern Dich echt an Richard und Dean??*lach* Das verblüfft mich, weil bei den beiden im entscheidenden ersten Moment mehr gehandelt als geredet wurde ;-). Das ist eher mein Stil - aber d'Artagnan ließ mich einfach nicht - der Sturkopf MUSSTE einfach erst Mal seine Fragen los werden und Klarheit kriegen :-)) Jetzt bin ich neugierig - und warte geduldig auf eine PM oder so :-))

Ich danke Dir herzlich für Deine ungebrochene Begeisterung - und wünsche eine gute Woche!

GLG
Ann
15.08.2020 | 09:46 Uhr
Hallo liebe Ann,

die Musketiere als Lektüre beim Frühstück gefallen mir viel besser als die olle Tageszeitung. ;-)

Wie schon vermutet, Athos musste sich beeilen. Hätte er noch länger gezögert, müßte er seinen Freund jetzt erst einmal in Paris und Umgebung aufspüren. Aber Porthos kannte ja das Zauberwort, das er nur mit der richtigen Betonung aussprechen musste, um Athos zur Vernunft zu bringen: Es geht ihm *nicht* gut.

Für D'Artagnan war das schnelle Ende seines Ausflugs auf jeden Fall richtig, sowohl für seine körperliche Gesundheit, als auch für seine seelische Verfassung. Endlich versteht er sich selbst und die Gewissheit, dass Athos seine Gefühle erwidert, kann ihm nur gut tun. Und natürlich legt er sofort den Finger auf die Wunde und bringt Athos dazu, sein Verhalten der letzten Tage zu erklären.

Bei seiner Erkenntnis, die ja eigentlich seine erste Liebeserklärung an Athos ist, musste ich lachen. (Genauso unromantisch haben mein Mann und ich vor 32 Jahren beschlossen, das wir heiraten wollen. :-D) Und irgendwie passt es auch zu den Beiden, vor allem zu D'Artagnan. Das heißt nicht, dass sie nicht auch romantisch sein können oder dürfen, aber diese trockene Analyse passt für mich absolut ins Bild. Er haut halt raus, was ihm durch den Kopf geht.

Was das Gesetz betrifft - seit wann richtet sich das Leben nach dem Willen der Menschen? Mit dem gleichen Effekt könnte ein Gesetz erlassen werden, dass die Geburt von Mädchen unter Strafe stellt oder braun als einzig erlaubte Haarfarbe vorgibt. An solchen Blödsinn muss man sich nicht halten, man darf sich nur nicht erwischen lassen.

Das D'Artagnan keine Bedenkzeit braucht und keinen Rückzieher macht, ist für Athos natürlich sehr beruhigend. Nach dem Desaster mit Mylady hätte er sich zwar auch eine (aus damaliger Sicht) "normale" Beziehung verdient, aber das wäre für ihn vermutlich viel zu langweilig... ;-)

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und eine ruhige Woche.

Liebe Grüße
Brigitte

Antwort von Ann Morgan am 16.08.2020 | 21:37 Uhr
Hallo, meine liebe Brigitte!

Bei endlich erträglichen Temperaturen im Zwielicht auf meiner Terrasse gönne ich mir nun bei Rotwein die Zeit, Dir auf Dein wunderschönes Review zu antworten :-))

So – also lieber Musketiere als Tageszeitung?? *lach*

Und jetzt verstehst Du, weshalb ich bei Deinem letzten Review fassungslos breit grinsen musste als Du mahntest, Athos solle sich lieber mal beeilen *zwinker* Ich liebe es, wenn Du so genau richtig liegst – und ich hasse es, dann meinen Mund halten zu müssen *lol*!!!

Gut – in seinem Zustand wäre d’Artagnan wohl nicht sehr weit gekommen – aber auch im nächsten Straßengraben hätte man ihn suchen müssen, oder er wäre unter Banditen oder unter irgendwelche Räder gefallen... Jaja, Potential für weiteres Drama wäre zuhauf gegeben gewesen – aber irgendwann muss halt auch mal gut sein *zwinker*!

Hah – DAS Zauberwort: NICHT!!! Sehr gut, meine liebe Musketierin *begeistert grinse*!!

Ja, da bin ich ganz bei Dir: Gut, dass d’Artagnans Ausflug...nun: Nicht stattfand! Sowohl für sein körperliches als auch seelisches Wohlbefinden! Nun, da er endlich versteht, was mit ihm und Athos vor sich geht, kann er endlich zur Ruhe kommen :-))
Gnadenlos – ohne es zu ahnen – legt d’Artagnan auch den Finger auf die Wunde.

Und dann schreibst Du was von unromantisch... und ich bin derart begeistert bei Dir, dass ich breit grinsend hier sitze: Denn Du findest es absolut passend zu den beiden und stimmig, was jetzt passiert!
Ich erkläre, warum ich so happy bin: Ich habe lange mit diesem Teil des Kapitels gehadert. Mit dieser nüchternen Analyse dessen, was da passiert. D’Artagnans Fragen, seinem nicht-locker-lassen, verstehen wollen. Denn das ist irgendwie nicht mein Stil. Ich mag es eigentlich lieber, wenn in meinen Geschichten Taten statt Worte sprechen. Wenn Küsse, Umarmungen, Blicke und Gesten erklären, was emotional mit meinen Protagonisten vor sich geht.
Aber das klappte hier einfach nicht! Ich habe das Kapitel ja schon fast ein Jahr lang auf meinem Rechner und immer und immer wieder daran herum gefeilt. Es kam ein wenig mehr Emotionalität dazu, okay – aber der Grundgedanke, dass d’Artagnan alles hinterfragt – der blieb beharrlich erhalten. Schließlich habe ich aufgegeben und gedacht: Na, so ist er halt, unser Gascogner, ob ich will oder nicht!
Und dann gehst DU her und schreibst HAARgenau das! Dass es einfach genau zu d’Artagnan passt: Das herauszuhauen, was ihm durch den Kopf geht. Klarheit für sich zu schaffen!!! Du glaubst gar nicht, wie glücklich mich diese Deine Einschätzung macht!!!!!!!!!! *Dich superbreit anlächele*!!!!!!!!!!!!!!!
Okay, klar – sie dürfen auch mal romantisch sein; aber ehrlich gestanden wird das bei gestandenen Musketieren – und dann noch einem wie Athos mit seiner üblen Erfahrung mit Milady – eher selten vorkommen. Es kommt (in Maßen ;-), versprochen :-)) Aber hier musste erst einmal Klarheit für den jungen Mann her, ganz genau :-)

So – Du bist sogar bereits 32 Jahre verheiratet!?!?! Gratulation!!! :-)))))))))) Wir haben kommenden Mittwoch unseren (kirchlichen) Silberhochzeits-Tag (am Tag der 1. Waffenbrüder-Geschichte, das war der standesamtliche Hochzeitstag ;-). Den werden wir in einem Burghotel und bei romantischem Abendessen verbringen :-)))
Und Du – vor 26 Jahren unsere Entscheidung zur „Verlobung“ war auch eher... sachlich *zwinker* Von daher können wir die beiden doch recht gut verstehen, was??*lach*

Das Gesetz... Das ist halt Gesetz – und völliger Schwachsinn. Wie heute noch das Zölibat oder das jungfräulich in eine Ehe gehen... Wo Menschen zusammentreffen, sich lieben, wird sich IMMER die Natur durchsetzen. Es werden weiterhin Mädchen geboren, hell- oder gelbhäutige Menschen – und Menschen, die sich lieben, werden zusammenkommen, egal, welcher Hautfarbe, Religion, Herkunft oder welchen Geschlechts (um es mal mit Porthos‘ Worten zu sagen)! Darum machen sich die beiden auch relativ wenig Sorgen – nur, um Repressalien zu vermeiden, müssen sie sich eben zurückhalten in der Öffentlichkeit. So wie Aramis schlecht sagen kann, dass er die Königin geschwängert hat... Das wäre nebenbei auch heute noch ein Skandal, wenn er auch nicht mehr riskieren würde, aufs Rad gespannt und gevierteilt zu werden... *Kopf kratz*ironisch lache*
Ich bin also voll und ganz bei Dir: Einfach nur nicht erwischen lassen :-)))

D’Artagnan sehe ich als sturen Gascogner. Oder positiver ausgesprochen: Als geradlinig und seinen Entscheidungen (und Freunden) treu. Deshalb braucht er keine Bedenkzeit – was Athos natürlich verdammt gut tut! Er ist über viele, viele Schatten gesprungen – er wagt es, wieder zu lieben, das zu bekennen, sein Herz zu öffnen – und das sogar gegen seine Bedenken, er wäre auf lange Sicht schädlich für d’Artagnan. Da hat auch er tatsächlich Klarheit und Offenheit verdient. Die Unterschiede zu seiner Beziehung mit Milady sind gravierend *zum nächsten Kapitel schielend*...
Vielleicht hätte Athos sogar eine „normale“, unaufgeregte, stressfreie Beziehung verdient – aber das Herz will, was es will, und wer wäre ich, ihm dies zu verweigern??*zwinker*

Nebenbei: Hast Du Staffel 3 schon gesehen? Ich schweige mal lieber, falls nicht!

Meine liebe Musketierin – gerade von Dir, die Du mich nun schon so lange begleitest ein so tolles Review zu gerade diesem Kapitel zu bekommen, in dem ich mich und meine Gedanken so klasse wiederfinde, macht mich unheimlich glücklich!! Ganz, ganz besonderen Dank dafür!

Auch Dir eine tolle Woche – und ich ende, bevor mich jetzt die Nachtfalter alle überfallen ;-)) Der Monitor ist weit und breit die einzige Lichtquelle *lach* Und jetzt wetterleuchtet es auch noch... :-))

GLG
Ann
15.08.2020 | 06:24 Uhr
Endlich. Das wurde ja auch langsam Zeit. Wobei d'Artagnan mit den aufstehen echt keine gute Idee hatte. Die Wunde hätte wieder aufgehen können. Aber ein Glück ist Athos genau im richtigen Moment gekommen und hält ihn auf. Bei deiner Beschreibung des anschließenden Kusses, musste ich echt an mich halten, so schön war das. Athos Feststellung, dass d'Artagnan ihn küsst, als hätte er danach gehungert ist ja auch nicht so verkehrt.
Und dann endlich die lang ersehnte Entschuldigung. Da geht einem das Herz auf. Auch als d'Artagnan fragt, was das zwischen ihnen jetzt genau ist und wie er es analysiert und Athos erklärt, ja der Vergleich mit mylady ist nicht unbedingt gut aber an dieser Stelle genau richtig und passend. Und er ist der erste, der das Wort Liebe ausspricht.
Die Charaktere der beiden hast du jedenfalls wieder sehr gut getroffen. Besonders die Geradlinigkeit von d'Artagnan am Ende. Schön vor allem wie er merkt, dass alle Puzzleteile ab ihrem Platz sind, bezogen auf ihre Gefühle zueinander.
Und was die Gesetze jener Zeit angeht, um mal eine andere Serie zu zitieren: es gibt das Gesetz und dessen Auslegung.
LG
Auma
P.s mit deinem Nachwort machst du einem den Mund ziemlich wässrig. *lach *

Antwort von Ann Morgan am 16.08.2020 | 19:28 Uhr
Hallo, meine liebe Auma!

Oh ja - Dein erstes Wort trifft den Nagel auf den Kopf: Endlich *glücklich lächele*!!!

Ich denke auch, dass es nach 21 Kapiteln in der 9. Waffenbrüder-Geschichte wirklich Zeit wurde *Dir lieb zuzwinkere*
Und ebenso, dass Aufstehen keine gute Idee von d'Artagnan ist! Die einzige Entschuldigung, die ich für ihn habe: Er denkt gerade üüüberhaupt nicht... Nicht an die Möglichkeit, dass er Athos falsch verstanden haben könnte, nicht an möglicherweise wieder aufreißende Wundnähte, nicht an Schwin del nach seinem Blutverlust und dem tagelangen Liegen... Er will nur weg, egal, wie...

Nun - Athos musste für mich einfach in diesem, dem genau richtigen Moment zu ihm kommen - und sagt erstmal das Falsche *zwinker* - das dann aber zum Kuss führt *mich mächtig mit Dir freue* Echt - soooo glücklich warst Du über den Kuss??*mich noch mehr freue und happy herumhüpfe*!!!
Nö d'Artagnan hat wirklich danach gehungert - auch wenn ihm das selbst bis zu dem Mo,ment nicht bewusst war *zwinker*

Hach ja - die Entschuldigung musste sein - einfach, weil d'Artagnan so verunsichert war und Athos ihm erklären musste, wie es zu seinen unsäglichen Worten gekommen ist :-))
Und ich freue mich schon wieder wie Bolle, weil Du das ganze Gespräch danach - das Analysieren, das Fragen, das Vergleichen mit Milady einfach nur passend findest :-))) D'Artagnan ist jemand, der Klarheit braucht. Dieses Unsichere in den Tagen davor hat ihn fertig gemacht; er muss einfach wissen, woran er ist!

Und d'Artagnan spricht es als erster aus - und Athos folgt ihm kurz darauf: Keine Unsicherheiten, keine Unklarheiten, keine Zweifel mehr. Di beiden sind Männer, die sicher nicht leicht über ihre Gefühle reden - aber kapieren, wann Mut und klare Worte nötig sind: Genau jetzt! :-)))
Alle Puzzleteile sind an ihrem Platz, und da könnte Ann ja aufhören...'schmunzel* Tut sie aber nicht *breit grinse* Und es freut mich unfassbar, dass Dir genau das den Mund wässrig macht, dass Du uns also gerne noch weiter begleitest!!

Ganz, ganz heißen Dank dafür und Dein superliebes Review!
Und die Gesetzte - man darf sich halt nur nichzt erwischen lassen ;-)))))))))))

GLG
Ann
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