Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt):
23.09.2020 | 22:40 Uhr
Hey Sesa ^^

Mit "It" warst du schon ziemlich nahe dran, es war "The Stand" von Stephen King ^^ Und dass du die Ferien herbeisehnst glaube ich dir aufs Wort. Manchmal lässt der Alltag wirklich nicht mehr viel Motivation/Energie zum Schreiben übrig...

Hach ja, Venedig. Bei deiner Beschreibung muss ich sagen, dass ich im Mittelalter wohl nie und nimmer dort gelebt hätte. Zu viele Menschen, zu viele Kanäle mit zu schlechten Gerüchen ;D Aber die beiden schlagen sich da wie immer tapfer durch. Ehrlich gesagt hatte ich völlig vergessen, dass Theodora tatsächlich mal eine Nonne war o.O Das nenne ich mal eine berufliche Neuorientierung xD

Armer Leonardo :( Kein Wunder ist es ihm am Anfang so schwer gefallen, jemandem zu vertrauen. In seiner Jugend war er einfach zu vielen Scheusalen ausgesetzt. Hoffen wir einfach, dass das Karma zuschlägt und Verocchio seine verdiente Strafe irgendwann noch erhält.

Apropos verdiente Strafe... Ein Söldner, der mit einem Besen k.o gehauen wird, einfach eine köstliche Vorstellung xD Aber das grosse Highlight, nämlich die Auseinandersetzung mit d'Alviano steht ja erst noch bevor... Ich zwinge mich an der Stelle dazu, die Kapitel nicht hintereinander zu lesen, damit sich die Wartezeit danach verkürzt ^^ Es war wie immer ein geniales Kapitel.

Liebe Grüsse und bis bald
-Schattenwolf-

Antwort von Severin Sesachar am 23.09.2020 | 23:30 Uhr
Huhu Schattenwolf,

jetzt kann ich ja richtig "effizient" antworten, die App meldet tatsächich brav jeden Alert. Wie praktisch! *ist jetzt auch unter die Apper gegangen*

Und ja, die Energie ist es, an der's mir grade fehlt. Und ich kann dir nicht sagen, wie sehr ich diesen Zustand verabscheue. Ich brauche nur einen zusammenhängenden Absatz lesen und mein Hirn will abschalten. Furchtbar ist das!

Venedig fasziniert mich einerseits sehr, schließlich ist die Geschichte der Stadt unheimlich spannend, andererseits würde meine Nase wohl schnell streiken. Florenz ist und bleibt erste Wahl, im Spätmittelalter wie auch in der Moderne. :D
Ich hatte Teodora auch nicht mehr so klar auf dem Schirm, weshalb ich ACII noch mal angeworfen hatte, sowohl für sie als auch d'Alviano, und ihre kleine "Von der Nonne zur Hure"-Geschichte ist schon pikant - und wieder so eine Szene vom Format "Ezio blinzelt und weiß erst mal gar nichts zu sagen, weil platt". Aber irgendwie geht sie für mich neben Paola unter. Die strahlt einfach mehr ... Würde aus. Doch, das Wort passt. Würde und Stolz.

Dass Verrocchio Knaben/jungen Männern zugetan war, ist - leider - wieder eine historische Überlieferung. Und wenn ich mir den Typen anschaue, dann schüttelt es mich. Gemälde sind ja nun nicht sehr objektiv, aber ich find seine Augen arg kalt. Und natürlich ist dieser Eindruck in die Geschichte eingeflossen.

Der Besen war schon lange überfällig! Er ist meine absolute Lieblingswaffe im Spiel. XD

Und es ist schon okay, du musst dich nicht zwingen. Dass es bei mir stockt, musst du ja nun nicht aussitzen. Das ist eindeutig mein Problem. Sobald es wieder läuft, wird es auch wieder zügig voran gehen, ich kenne mich ja. Der Akku muss einfach gefüllt werden, damit es im Kopf wieder "Klick" machen kann und das Tippen und Sätzeformulieren einfach läuft. Momentan versuch ich mich immer wieder mal zu zwingen und bin dann frustriert über die Wortwahl oder finde anderes zum Mäkeln. Aber ganz die Finger davon lassen kann ich auch nicht.

Herzlichen Dank für dein Feedback und deine lieben Worte. ^.^

Viele Grüße,
Sesa
22.09.2020 | 18:55 Uhr
Hey Sesa ^^
Da habe ich doch einen klitzekleinen Aufholbedarf bei den Kapiteln ;D Das kommt davon, wenn man nebenbei noch ein Buch mit über 1000 Seiten liest xD Aber jetzt hat deine Story natürlich wieder meine ungeteilte Aufmerksamkeit ;)

So niedlich, wie sehr sich Claudia über Ezios ersten eigenen Auftrag freut. Und Toni freut sich sicher darüber, auch mal extra naschen zu dürfen xD Mit seiner lebhaften Art kommt er wohl ganz nach Aria ^^ Und die wird schon bald eingeschult... Wie schnell die Jahre doch vergehen. Ich muss dir hier wirklich nochmal ein Lob aussprechen: Obwohl diese FF doch schon einige Jährchen umfasst hatte ich nie das Gefühl, dass es sich unnötig in die Länge zieht oder etwas wichtiges übersprungen wird.

Jetzt müssen Ezio und Leonardo also tatsächlich nach Venedig um d'Alviano eins überzuziehen? Ezio hat Recht, das IST lächerlich. Andererseits ist eine Unruhe innerhalb der Bruderschaft das Letzte, was sie brauchen können. Von daher hat es ja schon seine Gründe.

Freue mich bereits darauf, die anderen drei Kapitel zu lesen ^^

Liebe Grüsse und noch einen schönen Abend
-Schattenwolf-

Antwort von Severin Sesachar am 22.09.2020 | 22:06 Uhr
Huhu Schattenwolf! ^.^

Ich kann dich beruhigen, viel verpasst hast du noch nicht, es sind ja noch nicht mal ganze 30K, die ich bisher zusammengeschrieben habe. Zudem geht es schleppend voran, da mich die Arbeit momentan geistig so auslaugt, dass ich abends vor dem PC sitze und mein Hirn in den Bildschirmschoner-Modus fällt. Bisschen Rumgeklicke und Discord sind okay, aber anständiges Schreibseln will mir grade nicht glücken. Noch anderthalb Wochen, dann sind Herbstferien und ich kann die Kreativ-Batterien aufladen. Ich sehne sie herbei, das kann ich beschwören. :D

Ja, die Jahre gehen so schnell vorbei ... das denke ich auch immer wieder. Gut, ich habe auch zwei, drei nahezu komplett unetr den Tisch fallen lassen, aber dennoch ist zusammengerechnet wirklich eine Menge Zeit vergangen. Dass nichtd as Gefühl aufkommt, dass die Story sich in die Länge zieht, freut mich sehr - ebenso, dass (bisher) wohl keine Lücken zu beklagen sind. Ich drehe die Storys imemr wieder mal auf Links, um nach genau solchen Stellen zu suchen, und dann fallen auch mal einige Sätze oder sogar ein ganzer Absatz Monolog weg, da ich mir denke: "Hey, das braucht es an der Stelle wirklich nicht!", bzw. "Das wurde/wird an anderer Stelle noch mal (besser) ausgedrückt." ^^

D'Alviano ... wenn es eine Figur aus den Spielen gibt, die ich tatsächlich nicht leiden kann, dann ist er es. Er ist so furchtbar laut und prollig, findet sich selbst unheimlich toll und lustig und geht dabei eigentlich jedem auf den Senkel. Leider ist er eine tatsächliche historische Persönlichkeit und ich kann ihn nicht einfach absägen (sonst hätte ich es getan, fürchte ich). Dann muss er eben eine Lektion in Sachen Respekt bekommen, wiederholt. Menschen von seinem Schlag bessern sich nicht durch eine Ansage allein. :/

Unruhe in der Bruderschaft ... gutes Stichwort. *feixt und verbuddelt sich in ihren Notizen und Kapitelplanungen* Ferien! Drigend! Jetzt will ich umso mehr weiterschreiben. :D

Ich wünsche dir eine schöne und hoffentlich stressfreie Woche - und Respekt zum 1000-Seiten-Schmöker! Da fallen mir neben Game of Thrones, It und Lord of the Rings gar keine mehr ein. Ich hab eindeutig zu lange nicht mehr auf den Buchmarkt geschaut. ^^

Viele liebe Grüße,
Sesa
29.07.2020 | 15:11 Uhr
Hey, ich melde mich auch mal wieder.
Bisher klingt die Story sehr spannend. Es kommt wieder etwas Bewegung in die Sache, die mir im letzten Teil etwas gefehlt hat. Außerdem werd ich mit Mailand nicht warm. Venedig fand ich jetzt auch nicht unbedingt besser, aber irgendwie mag ich das Setting in Mailand nicht. Könnte dir aber nicht sagen, wieso.

Hätte nur eine Frage, wieso ist eigentlich keiner der Anwesenden auf die Idee gekommen, dass die Morde mit der Modernisierung der Gegend zusammenhängen könnte? Sie hatten ja noch so schön erklärt, dass entweder Geld, Sex oder Politik für Morde verantwortlich sind, oder aber gestörte Geister. Und gleich im Anschluss haben sie darüber gesprochen, dass Investoren fernbleiben werden, wenn sich die Morde in der Gegend häufen. Ist das nicht das perfekte politische Motiv? Vieleicht hat der Mörder ja ein Interesse daran, dass niemand die Gebäude kauft, er hat ja offenbar ein Problem mit den Geldsäcken, da die ihn haben fallen lassen.

Liebe Grüße
die Paprika

Antwort von Severin Sesachar am 29.07.2020 | 15:36 Uhr
Huhu Paprika,

ein interessanter Gedanke mit der "Sabotage" als Mordmotiv. Daran habe ich überhaupt nicht gedacht (was jetzt logischerweise verrät, dass das nicht der Hintergrund ist, aber gewissermaßen hat das bereits der Prolog vorweggenommen, gemeinsam mit der Intention des Mörders ^.^). Insgesamt erscheint mir dieses Motiv sehr kapitalistisch-modern und verlangt eher nach organisiertem Verbrechen als einem Einzeltäter, mit dem wir es hier ja zu tun haben. Mord abseits der genannten drei Gründe - Geld, Sex und Politik - sind geschichtlich betrachtet ohnehin schwierig. Du stolperst da zwar über die Auslebung von Perversionen wie bei Elisabeth Báthory oder Cesare Borgia, von dem wir ja auch noch hören werden, aber abgesehen davon geschah das meiste im Affekt, war ein politisches Attentat oder der gängige Mord- und Totschlag in irgendeiner Schlacht.

Mit dem Setting von Mailand bin ich inzwischen eigentlich sehr zufrieden. Die Rekonstruktion des historischen Bildes ist schwierig, da durch den Zweiten Weltkrieg so vieles dort zerstört wurde, sodass wir uns - anders als in Florenz und Venedig - kein eindeutiges Bild vom Aussehen in der Renaissance-Ära machen können, aber inzwischen habe ich mich da gut durchgewühlt. Leonardo hat 1482-1499 in dieser Stadt gelebt, nach 1503 war er auch immer wieder dort. Von Mailand los komme ich in "Commilitones" also nicht, wenn ich es historisch genauer haben will (da liegt AC2 mit Leonardo bis 1488 in Venedig halt tutto completto daneben ^.^). Ich hätte es mir dieses Jahr gerne näher angeschaut, aber dank Corona musste ich das erst mal verschieben. Sei's drum. *wehmütig seufz* ^.^

Ist es einfach das generelle Setting, das du nicht magst, oder ist es dir nicht ausreichend beschrieben?

Dank dir für dein Feedback und liebe Grüße,
Sesa
26.07.2020 | 20:33 Uhr
Guten Abend Sesa ^^

Erstmal: Danke für den regelmässigen Kapitelnachschub, so lässt es sich gut leben xD
Das war wiedermal eines dieser wunderbaren Kapitel, bei denen rein handlungsmässig nicht allzu viel passiert ist, die zum lesen aber trotzdem wahnsinnigen Spass gemacht haben weil sowohl Ezio als auch Leonardo von Drittpersonen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurden- das tut ihnen beiden manchmal gut. Ezio hat nun realisiert, dass Leonardo ihn schon viel länger auf seine Laufbahn als Künstler vorbereitet hat als ihm bewusst ist und Leonardo musste lernen, dass sein malerisches Talent und die Rettung von Ludovicos Neffen bei weitem nicht die einzigen Gründe für seine Anstellung bei Hofe sind. Hauptsache, er HAT eine Anstellung. Und Bramante hat sicher recht, sich hin und wieder etwas störrisch zu zeigen kann nicht schaden. Sonst hat der Moro noch das Gefühl, er könne alles mit den beiden anstellen.

Ezio wird seinen ersten eigenen Auftrag sicher mit Bravour meistern, davon bin ich überzeugt. Schliesslich hat er die Modelle die er dazu benötigt ja direkt im Haus, was braucht man mehr? Ausser Talent und Übung natürlich ;)

Was mich bei Il Moro auch immer etwas wundert: Er ist ja was Cecilia betrifft sehr besitzergreifend, trotzdem sendet er ausgerechnet Leonardo zu ihr, wenn er sich nicht um sie kümmern kann. Gut, ich denke, er hat mittlerweile begriffen, dass Leonardo (abgesehen von einer gewissen Ausnahme) eher nichts mit dem weiblichen Geschlecht anfangen kann. Und solange Leonardo bei ihr ist, hast Cecilia nicht wirklich die Chance, sich andere «Zerstreuung» zu suchen.

Freue mich bereits aufs Weiterlesen.

Liebe Grüsse und bis zum nächsten Kapitel
-Schattenwolf-

Antwort von Severin Sesachar am 26.07.2020 | 21:05 Uhr
Huhu Schattenwolf!

Die Somemrferien muss ich ausnutzen - das neue Schuljahr beginnt früh genug, bis dahin möchte ich noch ein paar Kapitel im "zügigeren" Rhythmus schaffen. Ab Mitte August wird es dann wohl wieder etwas zäher, aber warum über das Morgen nachdenken, wenn wir im Heute leben? ^.^

Ja, du hast recht. *lacht* Bodenkontakt tut immer wieder gut, den sollte man regelmäßig (bewusst) haben. Grade Leonardo, der sich schnell in visionären Traumwelten verliert und dann auch mal über das Ziel hinausschießt. Bramante ist ihm da ein guter Freund. Er nimmt in "Commilitones" zunehmend die Rolle ein, die Leoanrdo in AC ursprünglich hatte: die des ruhigen Sidekicks, der sein Wissen und seine Erfarungen in (einigen) richtigen Momenten teilt und somit auch einen Stupser in die richtige Richtung gibt

Zu deiner Anmerkung zu Ludovico und dass er Leonardo mit Cecilia alleine lässt, obwohl er ein sehr besitzergreifender Liebhaber ist, gab es eine Passage in Band 6, Kapitel 22. Ich hab sie noch mal rausgesucht:

„Ihr möchtet also mit ihr allein sein. Nun gut.“ Ludovico schwenkte den Becher in seiner Hand und warf Leonardo einen langen Blick zu, gepaart mit einem wissenden Lächeln. „Ich habe Nachforschungen über Euch angestellt, Maestro. Ich kenne Eure Vorlieben. Auch sie sind ein Grund dafür, warum meine Wahl für dieses Auftragsgemälde nicht auf Vincenzo Foppa gefallen ist.“
„Ich verstehe nicht …“
„Verkauft mich nicht für dumm!“ Ludovico schnalzte missbilligend mit der Zunge. „Künstler sind ein eigenwilliges Völkchen. In ihrer Besessenheit für das Schöne huren sie ihr ganzes Leben lang herum, entweder unter den Weibern oder Ihresgleichen. Glaubt mir, Vinci, wäre Cecilia ein Knabe, ich würde Euch keine Sekunde unbeobachtet lassen.“

Er weiß also sehr genau, dass Leonardo (eigentlich) homosexuell ist. In Florenz haben die Leute viel über ihn gesprochen (und gelästert), er stand dort vor Gericht - gemeinsam mit einem Vertreter der Medici-Familie - und Ludovico hat immer wieder (und sehr oft) Briefkontakt mit Loenzo de' Medici. Erwähnt wurde das zwar auch schon mal so nebenher, wird aber noch einige Malöe zur Sprache kommen, zumal einige dieser Briefe bis heute erhalten sind.

Außerhalb der Bruderschaft gibt es also nur zwei Menschen, die davon wissen, dass es in Leonardos Leben tatsächlich auch eine Frau gibt - Bramante und Cecilia. Es wird noch eine dritte Person dazu kommen, ein lombardischer Kunstkritiker namens Bossi, über den ich erst noch einiges herauszufinden hoffe. Er ist jene Person, die eine tatsächliche, historisch verbürgte Aussage darüber hinterlassen hat, dass Leonardo nicht ausschließlich sexuelle Kontakte zu Männern hatte. Ich zitiere: "Dass Leonardo die Freuden des Lebens liebte [...], beweist eine seiner Notizen über eine Kurtisane namens Cremona, die mir aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt worden ist. Auch wäre es ihm nicht möglich gewesen, die menschliche Natur so tiefgründig zu verstehen, dass er sie darstellen konnte, wenn er durch lange Übung nicht selbst gewisse menschliche Schwächen angenommen hätte."
Die Notiz Leonardos, von der er dort spricht, existiert (wohl) nicht mehr, aber das trifft auf gut 2/3 seiner schriftlichen Dokumente zu. Wenn man jedoch sichtet, was noch übrig ist, und dabei über die "Röntgendarstellung" des heterosexuellen Aktes stolpert, den er gezeichnet hat, dürfte klar sein, dass er neugierig genug war, diesen nicht per se von sich zu weisen. Darum habe ich Claudia als Partnerin für diese Erfahrungen für ihn gewählt - eine Figur, die selbst neugierig und rational genug ist, um ihm das Wasser zu reichen und sich mit ihm - ohne verklärte Romantik - auf einer respektvollen Ebene zu bewegen. Zudem spricht "lange Übung" eindeutig nicht von einer kurzen Dirnenspielerei, sondern von deutlich mehr Erfahrung. Allerdings - und auch das ist ziemlich gesichert - hatte Leonardo keine sexuelle Erfahrung mit Frauen, als er Florenz um 1480 verlassen hat. So gesehen wird vielleicht deutlich, warum ich den Beziehungs- und Nachkommensstrang so gelegt habe, wie er nun letztendlich ist. ^.^

Sorry für diese extrem ausschweifende Antwort. Aber vielleicht hat sie geholfen, ein paar Ungereimtheiten zu klären. ^.^'

Viele liebe Grüße,
Sesa
24.07.2020 | 11:38 Uhr
Hey Sesa ^^
Was bleibt da mehr zu sagen, als einmal mehr: Gelungenes Kapitel! Jetzt durften also auch wir Leser dieses ominöse Versteck etwas genauer in Augenschein nehmen :D Ob es das sicherste aller Verstecke ist, weiss ich nicht. Den Melzis möchte ich keinesfalls etwas Böses unterstellen, doch die Templer haben Notfalls sicher Mittel und Wege, Leute zum Reden zu bringen. Hoffen wir einfach, dass es nie soweit kommt.

Sehr schön fand ich auch, dass du meine Feststellung aus der letzten Review hier nochmals bestätigt hast: Die Assassinen sind auf irgend einem weit entfernten Weg alle miteinander verwandt / sich in einem früheren Leben schon mal begegnet.. Wie soll es auch anders sein? Von dieser alten Kultur von der sie Abstammen gab es ja am Ende nicht mehr viele... Wenn Leonardo wüsste, dass einige Jahrhunderte später ein Gerät wie der Animus entwickelt werden würde, hätte er sicherlich Luftsprünge gemacht :D

Auch wenn ich mich zuerst mit den Sprüngen zwischen den verschiedenen Zeiten anfreunden musste, mittlerweile freue ich mich immer richtig auf die Szenen mit Desmond, Hannah, aber auch Shaun. Er hat manchmal so seine Eigenarten, doch er scheint es wirklich gut mit Desmond und Hannah zu meinen. Die beiden brauchen wirklich jeden Verbündeten, den sie kriegen können. Was Desmond betrifft frage ich mich gerade, in Leonardo ihn wirklich durch den Schleier der Zeit sehen konnte, oder ob sein Verstand tatsächlich beginnt, ihm Streiche zu spielen.

Nun wurden Leonardo und Ezio also zum ersten Mal mit diesem Mörder konfrontiert. Ich vermute, dass er keinen persönlichen Grund hatte, ausgerechnet dieses Paar zu töten. Wahrscheinlich waren sie einfach zur falschen Zeit am falschen Ort :/

Liebe und gespannte Grüsse
-Schattenwolf-

Antwort von Severin Sesachar am 24.07.2020 | 13:39 Uhr
Huhu Schattenwolf,

vielen Dank für dein liebes Review! ^^
Das ominöse Versteck existiert tatsächlich – zumindest, was die Örtlichkeit angeht. Innenansichten der Villa Melzi findet man nirgendwo im Netz, denn das Anwesen ist bis heute in privater Hand. Demnach entspringt die Ahnengalerie natürlich nur meiner Fantasie, aber … wer weiß? Vielleicht gibt es ja wirklich eine. Das hier ist die Villa:
https://www.ilturista.info/myTurista/files/1/vaprio_dadda_la_storica_villa_melzi_deril__in_lombardia.jpg

Und ja, aus genetischer Sicht sind alle Menschen, die über die Gabe verfügen (und sei es nur in schwach ausgebildeten Ansätzen) miteinander verwandt. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern Canon – wie auch die Aussage, dass Templer und Assassinen aus dem gleichen „Hybridstamm“ hervorgegangen sind, bis sie unterschiedliche Moralauffassungen auseinandergetrieben haben.
*stellt sich jetzt vor, wie Leonardo begeistert um den Animus herumwuselt und Rebecca ihm pausenlos empört auf die Finger haut, weil er alles anfassen will‘ XD

Die Gegenwartssequenzen hatte ich am Anfang überhaupt nicht geplant, weshalb in Band 1+2 auch keine vorkommen. Aber dann begann mir zu dämmern, dass meine Veränderung der Geschichte Konsequenzen haben muss, die man auch in Desmonds Zeit bemerken muss – aus Sicht des Lesers und Zuschauers natürlich. Also kamen sie rein. Und ehrlich gesagt schreibe ich sie als Abwechslung (grade in sprachlicher Hinsicht) inzwischen sehr gerne.
Ob Leonardo Desmond sehen konnte … diese Frage findet ihre Antwort in „Assassin’s Creed – Revelations“ und dem Kinofilm. Beide enthalten eine Szene, die das aufdröselt. Wenn du beides nicht gesehen hast, hülle ich mich noch ein paar Bände in Schweigen. ^^

Von dem Mörder werden wir noch öfter hören. Der Begriff "serial killer" mag in die Moderne gehören und es gibt auch kein passendes historisches Äquivalent dafür, aber dies bedeutet ja nicht, dass es solche Menschen nicht auch schon vor dem 19. Jahrhundert gegeben hat. Es sind also spätmittelalterliche Profiler-Aufgaben, die hier auf uns zukommen, und die werden ziemlich … leonardesque. XD

Viele liebe Grüße,
Sesa
19.07.2020 | 10:51 Uhr
Hey Sesa ^^
Da musste ich doch gleich Mal meinen Warp-Wolf-Antrieb anschmeissen und zum nächsten Kapitel eilen ;D

Bei all den wohlhabenden Leuten, die ihren Reichtum nutzen um damit zu prahlen, ist die Villa der Melzis eine schöne Abwechslung. Es muss ja nicht immer alles vergoldet- und mit unnötigem Prunk vollgestopft sein.

Interessant war auch der kurze Einblick in den Stammbaum der Melzis. Da alle Familien ursprünglich aus der selben Region stammten, scheint es nicht unwahrscheinlich, dass sich die Vorfahren der jeweiligen Familien schon Jahrhunderte zuvor zum ersten Mal begegnet sind.

Gerolamo scheint mir ein angenehmer Zeitgenosse zu sein. Ezio und Leonardo können wirklich jeden Verbündeten brauchen und es ist gut zu wissen, dass beide Melzi-Brüder dasselbe Ziel verfolgen. Ezio liegt vollkommen richtig, wenn jemand bei einer Sache wirklich dabei ist, spielt die Initiation nur eine untergeordnete Rolle. Hoffen wir einfach, dass das Versteck wirklich nie von den falschen Personen gefunden wird.

Liebe Grüsse und bis bald
-Schattenwolf-

Antwort von Severin Sesachar am 19.07.2020 | 15:08 Uhr
Huhu Warp-Wolf! :D

Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen, aber ich bin mir sicher, du weißt, dass ich das mit einem erheiterten Grinsen geschrieben habe. ^.^

Und ja, ich stimme dir zu. Es muss kein Prunk sein. Die Melzi waren durchaus geschmackvoll, aber diesen Größenwahn, wie sie die Sforza und andere Adelsgeschlechter hatten, war ihnen erfreulich fern. Was ich bisher über sie gelesen habe, klingt jedenfalls recht sympathisch. ^.^
Was den Stammbaum der Familie angeht, hat hier natürlich die künstlerische Freiheit zugeschlagen. Woher genau die Melzi kamen, ist nicht hinterlegt. Allerdings ist es richtig, dass sie erst im 14. Jahrhundert in Erscheinung traten. Die Wurzeln liegen - nach bisherigen Recherchen - im Dunklen.

Gerolamo ist ein netter Kerl, der von nun an eine ziemlich feste Rolle in der Story bekommen wird. Mal sehen, wie er sich in seinem direkten Umgang mit Ezio und Leonardo noch entwickelt. Die Förmlichkeiten würde ich ja gerne irgendwann fallen lassen, aber grade ist es noch zu früh dafür. ._.

Viele liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
Sesa
14.07.2020 | 21:15 Uhr
Guten Abend Sesa :D

Wuhuu, Lesenachschub! Das kam jetzt doch irgendwie schneller als gedacht, gehört aber definitiv zur Kategorie «positive Überraschungen» ^.^

Etwas weniger positiv zeigte sich hingegen die Stimmung im Prolog… Anfangs hatte ich noch fast so etwas wie Mitleid mit dem Unbekannten. Es gibt wirklich viele, die unter der Oberschlicht zu leiden hatten und es war nicht klar, um welche Art von Mord es dich handelte. Nicht, dass Mord je gut wäre, aber ich sehe da schon einen Unterschied zwischen Notwehr und Abschlachten. Dieser Mord gehörte definitiv zur zweiten Sorte. Egal was ihm widerfahren ist, es gibt ihm noch lange nicht das Recht, Unschuldige deswegen abzuschlachten. Damit löst er sein Grundproblem sicher auch nicht.

Bin schon gespannt, was die kommenden Kapitel für uns bereit halten und hoffe, dass diesem Monster Einhalt geboten wird.

Liebe Grüsse
-Schattenwolf-

Antwort von Severin Sesachar am 14.07.2020 | 21:32 Uhr
Huhu Schattenwolf,

meine Güte, du bist ja schneller als die Polizei erlaubt! Ich bescheinige dir hier offiziell einen schattenhaften Warp-Wolf-Antrieb. :D
Die Erarbeitung des Zeitstrahls für Band 7 ging überraschend schnell, sodass ich genauso gut auch mit dem Schreiben anfangen kann. Ohne "etwas zu tun" dazustehen, halte ich scheinbar auch nicht lange aus. *räuspert sich verlegen*

Der Auftakt war offen gestanden kurz, aber bis nächste Woche ist das eindeutig längere nächste Kapitel fertig - nach drei Ansätzen, bis ich den "sich richtig anfühlenden" Einstieg gefunden hatte. Dann gibt es auch ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern (und die Vorstellung eines neuen). XD

Einen schönen Abend und viele liebe Grüße,
Sesa